Mapping and monitoring the break-up events on Wilkins Ice Shelf and identification of mechanisms and processes leading to break-up. Within this activity we integrate various high and moderate-resolution satellite images with special emphasis on SAR data. The analysis covers currently a time period back to 1986 (Landsat TM) with increasing dense time series to present. In close collaboration with the European Space Agency (ESA) and the German Aerospace Center (DLR) acquisition plans for the ENVISAT ASAR and TerraSAR-X instruments are implemented and the respective data analysed. Since September 2009, this activity is supported by a DFG research grant. Main aim is to derive surface velocity fields of the ice shelf and its tributary glaciers by satellite remote sensing as input for icedynamic modelling and fracture mechanical analyses.
Das Ziel des Projekts ist es, automatische Methoden zu entwickeln, die zum einen eine hochgenaue und detaillierte Kartierung und Klassifikation des Wattenmeeres ermöglichen, und die es zum anderen erlauben, zeitliche Veränderungen festzustellen und zu analysieren. Diese Methoden sollen insbesondere für die neuartigen hoch auflösenden Fernerkundungssensoren entwickelt werden, wobei als Grundvoraussetzung die Integration und Fusion von multisensoralen Fernerkundungsdaten und abgeleiteten Daten angesetzt wird. Die Entwicklung neuartiger automatisierter Verfahren wird dabei auf Methoden aufbauen, die am Institut für Geoinformatik und Fernerkundung (IGF) der Universität Osnabrück entwickelt worden sind. Insbesondere werden hierarchische, objektorientierte Algorithmen, texturbasierte Auswerteverfahren sowie spektralwerterhaltende Fusionstechniken eingesetzt. Dabei ist das Kernziel des Projekts die Entwicklung von Methoden zur automatischen Erkennung von Veränderungen in Wattgebieten der Nordsee. Es zeigt sich, das die Flora/Fauna über spektrale Eigenschaften klassifiziert werden können. Jedoch sind Sedimenttypen allein durch spektrale Eigenschaften schwer zu trennen. Hier sind zusätzliche Informationen zu verwenden.
Für ein nachhaltiges und effizientes Landmanagement sind flächenverteilte, aktuelle Landoberflächeninformationen von zentraler Bedeutung. Ein kontinuierlicher Strom von Landmanagementinformationen ist die Grundlage für bessere Entscheidungen zu Nutzung, Nutzungsintensität und Ressourcenallokation sowie zum Umgang mit Kalamitäten. Mit der SENTINEL-Sensorenfamilie wird ab dem Jahr 2014 eine Flotte von Erdbeobachtungssatelliten zur Verfügung stehen, die die Landoberfläche auf verschiedenen räumlichen Skalen und mit verschiedenen Systemen kontinuierlich überwachen wird. Um diesen Datenstrom verschiedener Auflösungen und Wellenlängenbereiche optimal in Landmanagementinformationen zu übersetzen, bedarf es einer integrierten Auswertung aller zur Verfügung stehenden Bilddaten, die in eine kontinuierliche räumliche Modellierung der Landoberflächenprozesse zwischen den Aufnahmezeitpunkten eingebettet ist. Ziel der LMU München und der VISTA GmbH ist es, eine Methode zu entwickeln, die von der zukünftigen SENTINEL-Reihe zur Verfügung gestellten räumlichen Information mit einem Prozessmodell zusammenführt, um verbesserte Produkte abzuleiten, die für ein nachhaltiges Management der Landoberfläche benötigt werden. So wird durch einen kontinuierlichen Prozess des akkumulativen Lernens aus dem kontinuierlichen Strom der Fernerkundungsdaten die Aussagekraft der Modellergebnisse verbessert. Die zu entwickelnden Produkte bzw. Dienstleistungen umfassen folgende Zielsetzungen: (1) Kontinuierliche Information über die Landnutzung und ihre Veränderung mit der Zeit. Das schließt z.B. Fruchtfolgezyklen und deren Veränderung/Verschiebung unter dem Einfluss klimatischer Veränderungen mit ein. (2) Kontinuierliche Information über die Intensität der Nutzung. Die Intensität der Nutzung entscheidet über landwirtschaftliche Produktivität und Umweltbelastung. Nachprüfbare Managemententscheidungen bezüglich der ökologischen In- oder Extensivierung auf regionaler Ebene stehen deshalb im Zentrum zukünftig nachhaltigen Landmanagements. (3) Kontinuierliche Information über die Wasserverfügbarkeit an der Landoberfläche, die es erlaubt z.B. das Vorhandensein oder den Bedarf an Bewässerung in der Landwirtschaft zu ermitteln. (4) Kontinuierliche Information über das Auftreten von Kalamitäten (z.B. Ernteschäden durch Hagel oder Dürre), die eine verbesserte Abschätzung der realen landwirtschaftlichen Produktivität einer Region erlaubt sowie die Entscheidungsgrundlage für Maßnahmen, wie Umbruch und Neupflanzung darstellt. (5) Kontinuierliches Monitoring von Naturflächen (z. B. Feuchtgebiete, Waldgebiete) zur frühzeitigen Feststellung von Veränderungen (z.B. Austrocknung, Nutzungsänderung) Das modellgestützte, multi-temporale und multi-sensorale Landmanagement-informationssystem M3Land soll das kontinuierliche Monitoring ermöglichen und als Managementinstrument unterstützen. Die entwickelte Methodik soll in drei Untersuchungsgebieten in Süd-, Mittel- und Osteuropa getestet werden.
WIMO-Teilprojekt 1.4 Anwendung hochauflösender SAR-Daten zur Beschreibung von Morphodynamik und Oberflächenstrukturen im Wattenmeer'. Moderne Radarsatelliten mit synthetischer Apertur (SAR) werden zunehmend interessant für die Fernerkundung im Umweltbereich, da sie in der Lage sind, nahezu unabhängig von Tageslicht und Wetterbedingungen Aufnahmen der Erdoberfläche zu produzieren und mittlerweile räumliche Genauigkeiten von bis zu einem Meter am Boden erreichen. Gegenstand dieser Arbeit ist, zu untersuchen, inwieweit eine sichere Zuordnung hochauflösender Satellitendaten (hauptsächlich TerraSar-X und TanDEM-X), zu den im Watt vorhandenen Gegebenheiten möglich ist. Haupt-Untersuchungsgebiet ist das Watt zwischen Norderney und der Festlandsküste. Für diesen Bereich wird ein ausreichend großer Datensatz hochaufgelöster TSX-Daten (High Resolution Spotlight) beschafft und mit vorhandenen Geländedaten abgeglichen. Wesentlich für die Interpretation der Satellitendaten sind außerdem zeitgleich zum Überflug stattfindende Watterkundungen. Untersuchungsschwerpunkte sind dabei: - Habitate und Oberflächenstrukturen. Geländeparameter und Beschaffenheiten, die die Erkennbarkeit unterschiedlicher Habitate (wie z.B. Prielstrukturen, Schlickablagerungsbereiche, Erosions- und Sedimentationsgebiete, Senken, etc) im Satellitenbild bedingen. - Wattmorphologie und Hydrodynamik. - digitales Höhenmodell des Norderneyer Untersuchungsgebietes mithilfe des Wasserlinienverfahrens - Restwasser und Wasserbedeckung im Watt - Erkennung von Überströmten Wattstrukturen
1. Vorhabensziel: Ziel des Vorhabens ist die Eignungsuntersuchung und anwendungsorientierte Nutzbarmachung interferometrischer Auswertungen von TerraSAR-X Daten zur Ableitung von Standsicherheitsrisiken bei wasserwirtschaftlichen Großbaumaßnahmen im dicht besiedelten und stark industriell vorgeprägten Ruhrgebiet entlang der Emscher. Die Erfassung vertikaler Bodenbewegungen an der Tagesoberfläche steht dabei im Mittelpunkt 2. Arbeitsplanung: Die Erfassung der Bodenbewegungen erfolgt über die interferometrische Auswertung von TerraSAR-X Daten nach der DInSAR Methode und der Permanent Scatterer Technik. Somit können Standsicherheitsrisikobereiche groß- und kleinräumig detektiert werden. Es erfolgt ein Vergleich mit interferometrisch ausgewerteten C-Band Daten des ENVISAT-Satelliten sowie die Validierung der Bodenbewegungsergebnisse u.a. mittels terrestrischer Referenzdaten 3. Ergebnisverwaltung: Die angestrebten Ergebnisse werden sowohl für EG/LV nutzbar sein als auch für Bergbauunternehmen (DSK AG), Bergbehörden, Altbergbaugesellschaften, die Emscher Wassertechnik, sowie städtische, kommunale und Landesbehörden. Die Radardaten werden im Rahmen eines TerraSAR-X Pre-Launch AO von der DLR zur Verfügung gestellt.
Over land, observations of rain rates are more or less operational. To obtain information about precipitation at the coastal zones, weather radars are used. However, over the oceans, especially away from the main shipping routes, no direct precipitation measurements are performed. In these regions, satellite data can provide information about precipitation events. Satellites deploying passive and active microwave sensors can operate independently of cloud cover and time of day. Passive microwave sensors give crude estimates of rain rates over large areas but cannot resolve small-scale rain events of short duration as are often observed in the tropics, for example. Active microwave sensors with high resolutions, such as synthetic aperture radars can provide more reliable information. Though the effect of rain on the atmosphere is a very topical area of research, the radar backscattering mechanisms at the water surface during rain events combined with wind are still not well understood. The purpose of this project is to investigate the radar backscattering from the water surface in the presence of rain and wind in order to interpret satellite radar data produced by active microwave sensors. Furthermore, the results should be embedded into models of the radar backscattering from the water surface to allow for estimating rain rates by using satellite data. Research topics: Rain impinging on a water surfaces generates splash products including crowns, cavities, stalks and secondary drops, which do not propagate, and ring waves and subsurface turbulence. We are investigating this phenomena at the wind-wave tank of the University of Hamburg. The tank is fitted with an artificial rain simulator of 2.3 m2 area mounted 4.5 m over the water surface. Rain drops of 2.1 and 2.9 mm in diameter with rain rates up to 100 mm/h have been produced. Wind with speeds 10 m/s and monomolecular slicks act on the water surface. The influence of the rain on the water surface is measured with a resistance type wire gauge, a two dimensional laser slope gauge and an coherent 9.8 GHz (x band) continuous wave scatterometer operating at VV-, HH- and HV-polarization. The influence of rain below the water surface is measured with colored raindrops which are observed with a video camera to investigate the turbulent motion and the depth of the mixed layer. At the North Sea Port of Buesum in Germany, a scatterometer operating at all polarizations and five frequencies will be mounted during summer of this year. The radar backscatter of the sea surface during rain events will be measured in combination with meteorological observations. With help of these measurements, existing radar backscatter models of the water surface will be improved for the presence of rain events. To validate the improved models, ERS-2 SAR-images will be compared with weather radar data.
Die Detektion des anthropogenen Anteils am beobachteten bzw. erwarteten mittleren Meeresspiegelanstieg kann nur durch die Kenntnis eines absoluten Wertes dieser Änderung geschehen. Der an Pegelstationen gemessene Wert des mittleren Meeresspiegels (Mean Sea Level = MSL) wird relativ zu Vertikalbewegungen des Hinterlandes erfasst, so dass zur Bestimmung und Prognose des MSL absolut eine verlässliche Quantifizierung dieser Bewegungen erforderlich ist. Weiterhin sollen im Rahmen des Projekts die flächenhaften vertikalen Landbewegungen (VFL) erfasst werden, um ein großräumiges Modell für die gleichmäßige Absenkungsgeschwindigkeiten abzuleiten und regionale Unregelmäßigkeiten/Nichtlinearitäten aufzuzeigen. Als Datengrundlagen dienen sowohl GNSS und Nivellement-Datensätze als auch Daten der Radarinterferometrie. Zur Interpretation und Validierung der Ergebnisse werden weitere terrestrische Daten bezüglich postglazialer und tektonischer Bewegungen sowie regionaler anthropogener Einflüsse z. B. durch Bergbau und GW-Entnahme aufgenommen. Hauptkomponenten des geplanten Ansatzes werden die räumliche und methodische Weiterentwicklung des IKÜS Auswertemodelles zur Erfassung von Vertikalbewegungen im Bereich der norddeutschen Küste sowie die differentiell-interferometrische Auswertungen multitemporaler SAR-Daten. Die Analyse und Kopplung der Ergebnisse beider Methoden werden zu einem ganzheitlichen Bewegungsmodell des Küstenhinterlandes integriert, welches aufgrund der zeitlichen und inhaltlichen Dichte an Eingangsdaten einen hohen Grad an Verwertbarkeit aufweisen wird.
It is the goal of WISDOM to design and implement an Information System for the Mekong Delta, containing information from the fields of hydrology, sociology, information technology and earth observation. The integration of such data will enable the end-user of the system to perform analyses on very specific questions; and thus will supply the end-user with a tool supporting regional planning activities. The project is a joint German-Vietnamse initiative coordinated by the German Aerospace Agency. The TU Wien supports the project by providing soil moisture data derived from microwave remote sensing systems and by supporting the integration of these data into hydrologic models.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 95 |
| Europa | 1 |
| Land | 6 |
| Schutzgebiete | 2 |
| Wissenschaft | 64 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 95 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 95 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 70 |
| Englisch | 37 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 2 |
| Keine | 39 |
| Webseite | 55 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 78 |
| Lebewesen und Lebensräume | 82 |
| Luft | 54 |
| Mensch und Umwelt | 95 |
| Wasser | 61 |
| Weitere | 95 |