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Biologische Gewässergüte

Sämtliche Berliner Hauptfließgewässer sind rückgestaut und extrem langsamfließend, wobei die seenartigen Erweiterungen von Spree und Havel sehr große Aufenthaltszeiten aufweisen. In Abgrenzung zu reinen Fließgewässern sind rückgestaute Fließgewässer ebenso wie Landseen deutlich empfindlicher gegenüber Nährstoffeinträgen. Die Wasserqualität der Berliner Fließabschnitte wird wegen der hohen Nährstoffeinträge im Spree-Havel-Raum vorrangig durch die Folgen der Eutrophierung geprägt, weniger durch den externen Eintrag an leicht abbaubaren organischen Stoffen. Eine Güteklassifikation nach dem Saprobiensystem ist für Berlin wenig aussagefähig und somit nicht praktikabel. Eine Einstufung der Berliner Hauptfließgewässer in Güteklassen wurde auf der Grundlage des LAWA-Vorschlags zur “Güteklassifikation von rückgestauten planktondominierten Fließgewässern” (LAWA, 1996) anhand der mittleren Chlorophyll-a-Gehalte für die Untersuchungszeiträume Mai bis Oktober der Jahre 1993 bis 1995, 1995 bis 1997, 1997 bis 1999 und 1999 bis 2001 vorgenommen. Aus der Bewertung wurden die Kanäle nördlich und südlich der Spree ausgeklammert. Karten und weitere Erläuterungstexte sind im Umweltatlas Berlin vorhanden. Biologische Gewässergüte (Trophie) – Ausgabe 2004 – Inhalt Biologische Gewässergüte (Trophie) – Ausgabe 2004 – Karten

Biologische Gewässergüte (Trophie) 2003

Sämtliche Berliner Hauptfließgewässer sind rückgestaut und extrem langsamfließend , wobei die seenartigen Erweiterungen von Spree und Havel sehr große Aufenthaltzeiten aufweisen. In Abgrenzung zu reinen Fließgewässern sind rückgestaute Fließbereiche ebenso wie Landseen empfindlich gegenüber Nährstoffeinträgen. Die Wasserqualität der Berliner Fließabschnitte wird wegen der hohen Nährstoffpräsenz im Spree-Havel-Raum vorrangig durch die Folgen der Eutrophierung geprägt, weniger durch den externen Eintrag an leicht abbaubaren organischen Stoffen. Eine Güteklassifikation nach dem Saprobiensystem ist für Berlin somit nicht praktikabel.

Vergleichende Ökobilanzierung der Ertüchtigung von Betonbauwerken mit Textilbeton

Für Textilbeton als Verstärkungssystem wurde im Rahmen einer vergleichenden Ökobilanzierung eine traditionelle, 8cm dicke Spritzbetonverstärkung einer nur 1,5cm dicken Textilbetonverstärkungsschicht mit gleichem Verstärkungsgrad gegenübergestellt. Als Systemgrenze wurde dabei die gesamte Wertschöpfungskette Textilbeton betrachtet und Im2 Verstärkungsfläche als funktionale Einheit festgelegt. In der Auswertung zeigen sich die positiven Auswirkungen des geringeren Materialbedarfs und Transportgewichts. Im Indikator des kumulierten Energieaufwands sind beide Systeme in der Beispielkonfiguration jedoch nur nahezu gleichwertig. Das kann auf den Energiebedarf, zwar meist aus emeuerbaren Quellen, der Carbonfaserproduktion sowie auf eine sehr konservative Tragfähigkeitsausnutzung zurückgeführt werden. Im Textilbetonverstärkungssystem ist also noch Optimierungspotential für eine energieeffizientere Carbonfaserherstellung sowie eine höhere Ausnutzung der Tragfähigkeit.

Kombiniertes Grundwasser-Shuttle-Guard-System

Ziel des Projektes war die innovative Weiterentwicklung des 'Grundwasser-Proben-Shuttle' bis zur Anwendungsreife zu einem kombinierten Grundwassermonitoringsystem mit drei Funktionen: Grundwasserprobennahme, Messstellenschutz und Frühwarnfunktion über eine kontinuierliche, stationäre Überwachung. Mit Ende des Projektes steht ein unter Feldbedingungen einsatzfähiges innovatives kombiniertes Grundwasserprobenahme- und Monitoringsystem zur Verfügung. Das sogenannte Shuttle-Guard-System besteht aus zwei Teilgeräten. Die Grundwasser-Monitoring-Station (GWMon-Station) wird permanent im Filterbereich der Grundwassermessstelle eingebaut, kann zur Wartung aber auch problemlos ausbaugebaut werden. Sie ist mit einem Datenlogger und Sensorik zum Überwachen von Wasserspiegel, Temperatur, Leitfähigkeit, pH-Wert und Redoxpotenzial ausgestattet. Das mobile Grundwasser-Shuttle (GW-Shuttle) vermag an der GWMon-Station anzudocken, entnimmt eine Grundwasserprobe unter in-situ Druck (isobare Probenahme) und transportiert diese nach Übertage. Das innovative Shuttle-Guard-System unterbindet Verfälschungen der Messwerte, indem die GWMon-Station einen vom Grundwasser durchströmten, aber vom Standwasser abgegrenzten, Raum erzeugt und so den Stofftransport zwischen Aquifer und Standwasser verhindert. Auch wird die Messstelle so nachhaltig vor Schädigungen (z.B. Verockerungen) geschützt, die eine vorzeitige Alterung der Messstelle bewirken und deren aufwändige und kostenintensive Reinigung und Regenerierung erforderlich machen würden. Die Handhabung und Steuerung des neuen GW-Shuttles gestaltet sich komfortabel und kundenfreundlich. Das GW-Shuttle kann mithilfe der zugehörigen Kabeltrommel als autarkes System betrieben werden. Die Steuerung der Probenahme erfolgt kabellos über eine Bluetooth-Verbindung. Die autonom agierende stationäre GWMon-Station ist kompatibel zum GW-Shuttle, kann aber auch unabhängig in Messstellen eingesetzt werden. Sie ermöglicht eine konstante und unbeeinflusste Überwachung des Grundwassers, wie z.B. ein Langzeit-Monitoring zum Schadstoffabbau. Vergleichende Probennahmen zeigten, dass mit dem Shuttle-Guard-System unbeeinflusste Proben gewonnen werden, die gegenüber der konventionellen Pumpprobenahme und auch gegenüber der speziellen druckhaltenden Probenahme mit dem BAT®-System teufenrichtig zuordenbar ein breiteres Schadstoffspektrum und höhere Schadstoffkonzentrationen im Grundwasserleiter ausweisen. Die Probe des Shuttle-Guard-Systems zeigte im Rahmen des Vergleichs dabei als einzige an, dass im Grundwasser Schadstoffkonzentrationen über dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung vorliegen. Das Shuttle-Guard-System wurde auf zahlreichen Veranstaltungen gezeigt und in Vorträgen vorgestellt. Es hat seine Funktionstüchtigkeit unter Feldbedingungen über mehrere Monate unter Beweis gestellt. Die Verbesserung der Qualität der in Grundwassermessstellen gewonnenen Proben konnte im Labor nachgewiesen werden.

Chironomidae (Diptera,Imagines) aus Lichtfängen an der Donau, zwischen Kelheim in Deutschland (Strom-km 2.412) und dem Vilkova-Chilia Arm / Kilia-Arm an der rumänisch-ukrainischen Grenze (Strom-km 18)

Während des 'Joint Danube Survey 2 wurden von zwei Mitarbeitern der Arbeitsgruppe Benthische Fließgewässerökologie der Universität für Bodenkultur Wien an 30 Stellen nahe der Donau Lichtfänge durchgeführt. Die (?) Imagines der Zuckmücken aus diesen Lichtfängen werden bestimmen. Es geht dabei nicht nur um die Erfassung einer wenig bekannten Fauna, unter der eine psammorheophile Gruppe (mit Arten wie Beckidia zabolotzskyi, Chernovskiia orbicus, Ch. macrocera, Lipiniella moderata, Paratendipes 'intermedius, P. 'connectens, Polypedilum acifer, Polypedilum aegyptium, Robackia demeijerei und Telopelopia fascigera) besonders typisch für Teile des Mittel- und Unterlaufes der Donau ist. Es geht auch darum, die erwähnten Arten und andere - in Zusammenschau mit den JDS2-Larvenproben - zumindest saprobiologisch und längenzonal einzustufen. Sehr wahrscheinlich ist es, dass unter den Tieren der Lichtfänge noch weitere Donauarten auftreten werden - etwa Uferbewohner oder Arten aus Augewässern. Es ließe sich, vor allem für Länder, in denen die Donauchironomidae noch weniger bekannt sind (z.B. Kroatien, Moldawien und die Ukraine), eine Erweiterung des Arteninventars anstreben. Die Lichtfänge könnten auch eine Antwort auf die Frage geben, ob in den meisten Teilen der Donau die Chironomidae tatsächlich von Neozoa ('Technoneozoa) und diversen Mollusca und Oligochaeta verdrängt worden sind, oder ob einige Arten im Spätsommer und Frühherbst schwärmen und von ihnen die überwinternden Generationen abstammen. Junglarven von (z.B.) Beckidia zabolotzskyi und Chernovskiia orbicus sind fast so klein und schlank wie Nematoda oder manche jungen Gnitzenlarven, so dass ein Massenfang solcher Arten in einer Lichtfalle zwar kaum zu quantifizieren ist (das gilt allgemein), aber doch Hinweise auf Verluste beim Sieben und Schlämmen böte. Belege einzelner Arten im Oberlauf (etwa von Cladotanytarus conversus, C. 'sexdentatus, Lipiniella moderata, Paratendipes 'intermedius) könnten - im Vergleich mit älterer Literatur (was die ersten 3 betrifft: CURE 1975, JANKOVIÆ 1975) durchaus als Neozoa unter den Chironomidae aufgefasst werden.

Informationssystem zur oekotoxikologischen Bewertung der Gewaesserguete in Bezug auf Pflanzenschutzmitteleintraege aus der Landwirtschaft

Gewaesserguetebewertung auf der Basis mikrobieller Enzymaktivitaeten

Bisher wurde der Guetezustand der Gewaesser vorwiegend auf der Basis biologisch-oekologischer Gewaesseruntersuchungen mit Hilfe des Saprobiensystems bestimmt. Chemisch-physikalische Messungen und chemische Analysen belastungsanzeigender Wasserinhaltsstoffe fliessen zusaetzlich in die endgueltige Guetebewertung mit ein. Im Rahmen des Vorhabens wird ein erweitertes Konzept zur Beurteilung des Gewaesserzustandes unter Einsatz von enzymatischen Aktivitaetstests untersucht. Mit diesem Konzept wird mit Hilfe biologisch-biochemischer Restverfahren, die u.a. Auskuenfte ueber die biologische Reinigungsleistung eines Gewaessers geben, eine gewaessercharakteristische und typisierende Beurteilung des Gewaesserzustandes unter Einbeziehung der chemischen Daten moeglich sein. Das Konzept soll an verschiedenen Fliessgewaessern Baden-Wuerttembergs mit Unterstuetzung der Landesanstalt fuer Umweltschutz erprobt werden. In der zweiten Untersuchungsphase wurden kleinere Fliessgewaesser unterschiedlichen Guetezustands, aber auch einige immissionspezifische Rheinabschnitte untersucht. Die Messstellen wurden hinsichtlich unterschiedlicher Naturgegebenheiten und Umwelteinfluesse (Einfluss von Landwirtschaft, Weinbau, kommunaler, aber auch industrieller Einleitungen) ausgewaehlt. Die insgesamt 23 Messstellen liegen jeweils oberhalb bzw. unterhalb einer charakteristischen Einleitung und wurden monatlich gemessen. Neue Bewertungskriterien, sog. Hemmstufen und Hemmindices enzymatischer Aktivitaeten, die eine ergaenzende Gewaesserguetebeurteilung zulassen, wurden definiert. Die untersuchten Messstellen wurden mit Hilfe des neuen Systems bewertet. Die so gewonnenen Messdaten wurden mit den Saprobiestufen und Saprobienindices der traditionellen Gewaesserguetebewertung verglichen und wiesen eine gute Korrelation auf.

Abgleich der Saprobielisten von Deutschland und Österreich auf Basis mathematisch unterstützter Expertenmeinungen

Die aktuellen Saprobienlisten beruhen vorwiegend auf Expertenmeinungen. Diese Vorgangsweise hat wissenschaftliche Tradition, eine Nachvollziehbarkeit der saprobiellen Einstufungen der Indikatorarten durch Dritte ist allerdings nur erschwert moeglich. Da im Zuge der Harmonisierungsbestrebungen, die in den EU-Laendern existierenden, tw. unterschiedlichen 'Saprobielisten' auf einander abzustimmen sind, ist eine mathematisch unterstuetzte Begruendung der Saprobiewerte aus fachlichen Gruenden wuenschenswert. Die Datengrundlage in Oesterreich ist mittlerweile umfangreich genug, um trotz der Heterogenitaet der Datensaetze eine nachvollziehbare Einstufung der Indikatoren auch kostenguenstig zu realisieren. Die gewaehlten Vorgangsweisen basieren auf dem 'Eignungsindex' und dem 'Repraesentationsindex'. Die ersten Auswertungsergebnisse zur Begruendung von Expertenmeinungen werden diskutiert.

Wasser/Fließgewässer/Biologie: Makrozoobenthos

<p>Das Makrozoobenthos ist ein guter Indikator für die biologische Gewässergüte, also für das Ausmaß der organischen Belastung. Es handelt sich dabei um mit dem bloßen Auge erkennbare („Makro“) wirbellose Kleinstlebewesen („zoo“) wie z. B. Insektenlarven, Würmer, Schnecken, Muscheln, Krebse die auf der Gewässersohle („benthos“) leben. Darüber hinaus ist diese Gruppe ein Indikator für die „Allgemeine Degradation“, also für die strukturellen Veränderungen und die Intensität der Landnutzung im Einzugsgebiet der Fließgewässer.</p><p>Die&nbsp;Überwachungsergebnisse Makrozoobenthos aus den Jahren 2004 bis 2022 finden Sie in dieser <a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Ergebnisse_MZB_2004_2022.xlsx">tabellarischen Übersicht</a>. Zudem wurden 2009, 2015 und 2020 spezielle Untersuchungen zur Ermittlung der organischen Belastung (gemäß DIN 38410) durchgeführt. Diese Ergebnisse finden Sie <a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Ergebnisse_MZB.xlsx">in dieser Tabelle</a></p><p>Darüber hinaus können Sie <a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Makrozoobenthosuntersuchungen_in_salzbelasteten_Baechen.pdf">hier</a>&nbsp;weiterführende Informationen zu&nbsp;durchgeführten Makrozoobenthosuntersuchungen in salzbelasteten Bächen im Jahr 2011 finden.</p><p>Die Möglichkeiten zur Bewertung der Zusammensetzung der Gewässerbiozönose unter dem Einfluss von Schadstoffen zeigt <a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Masterarbeit_Loske.pdf">diese im Jahr 2017 erstellte Masterarbeit</a>. Die Ergebnisse einer im Jahr 2019 durchgeführten Projektarbeit zum Thema „Insektensterben in Fließgewässern“ finden Sie <a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Insektensterben_in_Fliessgewaessern_Bericht.pdf">in diesem Bericht</a></p><p>Eines der ältesten Verfahren zur Beschreibung der "biologischen Gewässergüte" ist das Saprobiensystem, welches vor allem Beeinträchtigungen von Fließgewässern durch Abwässer und sich hieraus ergebende Defizite des Sauerstoffhaushaltes aufzeigt.</p><p>Aufgrund seines unterschiedlichen Sauerstoffbedarfs eignet sich das Makrozoobenthos gut, um anhand seines Vorkommens Rückschlüsse auf die jeweilige Gewässergüteklasse zu ziehen. Hinsichtlich der Sauerstoffverfügbarkeit besonders anspruchsvoll sind beispielsweise die Steinfliegen- und viele Eintagsfliegenlarven; hingegen können Wasserasseln oder verschiedene Egel auch noch bei zum Teil erheblichen Sauerstoffdefiziten im Gewässer überleben. Bei der Überwachung der Fließgewässer dient die "biologische Gewässergüte" immer als Leitparameter für die Beschaffenheit der Gewässer und lässt sowohl Handlungsbedarf als auch Sanierungserfolge leicht erkennen.</p><p>Auf diese Weise wurde für Hessen bereits 1970 die erste Gewässergütekarte erstellt und danach in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Der Vergleich der biologischen Gütekarten aus den Jahren 1970, 1976, 1986, 1994, 2000, 2006, 2010, 2016 und 2021 dokumentiert dabei zum einen die enormen Erfolge der Vergangenheit, weist jedoch auch auf noch bestehende Defizite hin.</p><p>&nbsp;</p><p>Als erstes Bundesland&nbsp;hatte Hessen 2006 eine Gewässergütekarte gemäß den Anforderungen der <a href="https://www.hlnug.de/themen/wasser/wasserrahmenrichtlinie">Europäischen Wasserrahmenrichtlinie</a> erstellt, d.&nbsp;h. es werden nun 5 Klassen (sehr gut, gut, mäßig, unbefriedigend, schlecht) unterschieden und der Maßstab der Bewertung orientiert sich am natürlichen Zustand der einzelnen Bäche und Flüsse. Dadurch haben sich die Anforderungen erhöht - heute befinden sich 88&nbsp;% der untersuchten hessischen Fließgewässer in einem guten bis sehr guten Zustand. Das heißt, sie sind von leicht abbaubaren organischen Stoffen weitgehend unbelastet. Allerdings besteht noch auf einer Gesamtlänge von ca. 1.000&nbsp;km ein Handlungsbedarf zur Minderung der organischen Belastung.<br> Die&nbsp;aktuelle Übersicht finden Sie in der <a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Guetekarte_2021.pdf">Gewässergütekarte 2021</a></p><p>Die Gewässergütekarten der Jahre 1970, 1976, 1986/87, 1989/90, 2000, 2006. 2010 und 2016 sowie ein ausführlicher Bericht zur Gewässergütekarte 2010 finden Sie&nbsp;ebenfalls&nbsp;unter "Downloads".</p><p><a href="https://www.hlnug.de/kontaktformular?tx_powermail_pi1%5Bfield%5D%5Baddid%5D=6002&amp;cHash=7b719d884ded727ac8cf9a393b39eff0">Katharina Roczen</a><br>Tel.:&nbsp;0611-6939 718</p><p><a href="https://www.hlnug.de/kontaktformular?tx_powermail_pi1%5Bfield%5D%5Baddid%5D=5848&amp;cHash=d78563980e230b4f2703743dbc727454">Dr. Thomas Wanke</a><br>Tel.:&nbsp;0611-6939 902</p><p><strong>Untersuchungsergebnisse</strong></p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Ergebnisse_MZB_2004_2022.xlsx">Makrozoobenthos aus den Jahren 2004 bis 2022</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Ergebnisse_MZB_DIN38410.xlsx">Gewässergüteuntersuchungen (Makrozoobenthos gemäß DIN 38410) in den Jahren 2009,&nbsp;2015 und 2020</a>&nbsp;</p><p><strong>Berichte und Studien</strong></p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Makrozoobenthosuntersuchungen_in_salzbelasteten_Baechen.pdf">Makrozoobenthosuntersuchungen in salzbelasteten Bächen im Jahr 2011</a>&nbsp;(Bericht)</p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/HLUG_BerichtGewaesserguetekarte2010.pdf">Bericht zur Gewässergüte 2010</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Masterarbeit_Loske.pdf">Möglichkeiten zur Bewertung der Zusammensetzung der Gewässerbiozönose unter dem Einfluss von Schadstoffen am Beispiel des SPEAR-Index</a>&nbsp;(Masterthesis Michaela Loske)</p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Spear_Index_Loske.pdf">Auswertungen der Zusammensetzung der Gewässerbiozönose unter dem Einfluss von Schadstoffen am Beispiel des SPEAR-Index</a>&nbsp;(Präsentation Masterthesis)</p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Insektensterben_in_Fliessgewaessern_Bericht.pdf">Projektarbeit „Insektensterben in Fließgewässern?“</a>&nbsp;(Bericht)</p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Insektensterben_in_Fliessgewaessern_Vortrag.pdf">Projektarbeit „Insektensterben in Fließgewässern?“</a>&nbsp;(Präsentation)</p><p><strong>Gewässergütekarten</strong></p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Gewaesserzustand_1970.pdf">1970</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/1976.pdf">1976</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Gewaesserzustand_1986_87.pdf">1986/87</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Gewaesserzustand_1989_90.pdf">1989/90</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Gewaesserzustand_2000.pdf">2000</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Gewaesserzustand_2006.pdf">2006</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Gewaesserzustand_2010.pdf">2010</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/bioguetekarte_2016_mit_Diagramm.pdf">2016</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Guetekarte_2021.pdf">2021</a></p>

Analyse der Anwendbarkeit und Implementierung existierender Nordamerikanischer Entscheidungsunterstützungssysteme im Forstsektor - Fallstudie: Evaluierung von Landschaftsintegrität und Managementplanung

Der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis und die Zusammenführung interdisziplinärer Ergebnisse zur Entscheidungsunterstützung in der Landnutzungsplanung stellt nach wie vor ein großes Problem dar. In Nordamerika ist die Entwicklung dieser Systeme weiter vorangeschritten, da eine größere Landfläche mit weniger Experten bewirtschaftet werden musste als in Europa. Das Ziel dieses Projektes ist es, zu analysieren inwieweit bereits existierende Entscheidungsunterstützungssysteme auch im europäiscen Kontext genutzt oder angepasst werden können, um wissenschaftliche Erkenntnisse für die Praxis aufzubereiten und interdisziplinäre Projektergebnisse zusammenzuführen. Hierfür wurden verschiedene Systeme untersucht: das Ecosystem Decision Support System (EMDS) entwickelt von Keith M. Reynolds et al. sowie NED, entwickelt von Mark Twery et al.. Es wird geprüft, in welcher Weise beide Systeme kombiniert werden können, um die strategische Analyse und Planung auf Landschaftsebene mit der konkreten Bestandesplanung zu verbinden. Beide Systeme werden in einer Fallstudie kombiniert. Im Gifford Pinchot National Forest (im Südwesten von Washington) wurde ein Schutzgebiet (Gotchen Late Successional Reserve) eingerichtet, um das Habitat der Northern Spotted Owl zu schützen. Das Managementziel ist es, waldbauliche Maßnahmen zu konzipieren, die auch unter der Annahme eines Klimawandels Habitat bieten, gleichzeitig die Feuergefahr zu reduzieren und das zu entnehmende Holz zur Kostendendeckung zu nutzen, ohne den ästhetischen Wert des beliebten Erholungsziel zu beeinträchtigen.

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