API src

Found 425 results.

Related terms

Mehr als Gemüse: Nachhaltigkeitsbildung für Lehrkräfte von morgen

<p> <p>Wie lässt sich Nachhaltigkeitsbildung dauerhaft im Bildungssystem verankern? Das vom Umweltbundesamt geförderte Projekt „CampusAckerdemie – Nachhaltigkeitsbildung für die Lehrkräfte von morgen“ zeigt dies am Beispiel Schulgarten auf: Durch Qualifizierung angehender Lehrkräfte und Unterstützungsangebote für Hochschulen wurde die Grundlage für eine bundesweite Skalierung des Programms geschaffen.</p> </p><p>Wie lässt sich Nachhaltigkeitsbildung dauerhaft im Bildungssystem verankern? Das vom Umweltbundesamt geförderte Projekt „CampusAckerdemie – Nachhaltigkeitsbildung für die Lehrkräfte von morgen“ zeigt dies am Beispiel Schulgarten auf: Durch Qualifizierung angehender Lehrkräfte und Unterstützungsangebote für Hochschulen wurde die Grundlage für eine bundesweite Skalierung des Programms geschaffen.</p><p> <p>In unserer modernen Gesellschaft fehlt es oftmals an Orten und Möglichkeiten, Natur unmittelbar zu erleben und zu erfahren. So verbringen bereits Kinder und Jugendliche immer weniger Zeit draußen und haben oft wenig Kontakt zur Natur. Dieser mangelnde Naturkontakt führt unter anderem zu einem Wissens-, Kompetenz- und Bezugsverlust und fehlendem Bewusstsein für die Bedeutung natürlicher Ressourcen, der Artenvielfalt und eines intakten Klimas.&nbsp;</p> <p>Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Schulgartenprogramme den Wissenszuwachs im Bereich der Naturwissenschaften und der Landwirtschaft, sowie teilweise positive Einstellungsveränderungen in den Bereichen Umwelt, Selbstwertgefühl und Lebensmittelproduktion von Schüler*innen fördern können. An diesem Punkt setzt Acker e. V. mit der GemüseAckerdemie an, ein Bildungsprogramm für Schulen, bei dem der GemüseAcker als grüner Lernort einen festen Platz im Schulleben und im Unterricht findet. Die teilnehmenden Schüler*innen gewinnen so ein grundlegendes Verständnis für die Lebensmittelproduktion sowie für natürliche Zusammenhänge und entwickeln ein bewusstes und nachhaltiges Konsumverhalten. Für die Umsetzung der GemüseAckerdemie ist es von Bedeutung, dass die geschaffenen Naturerfahrungsräume als innovative Bildungsorte durch kompetente Lehrkräfte geschaffen werden, welche ihr Wissen mit Expertise und Leidenschaft weitergeben. Die Qualifikation von Lehrkräften zur Durchführung eines wirksamen Schulgartenunterrichts ist somit ein signifikanter Hebel, um Nachhaltigkeitsbildung im Schulalltag zu verankern.</p> <p>Die CampusAckerdemie, ein praxisorientiertes Bildungsprogramm von Acker e. V., knüpft an diese Ausgangssituation an, indem sie den Gemüseanbau und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in die Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte bringt und den Schulgartenunterricht in Form eines neuen, ganzheitlichen Seminarangebots strukturell und nachhaltig in der Ausbildung angehender Lehrkräfte verankert. Beim Anbau, der Pflege und Verarbeitung von bis zu 30 Gemüsearten erwerben die Studierenden alle wichtigen landwirtschaftlichen Fähigkeiten, um einen eigenen Schulgarten an Schulen zu betreuen. Ergänzende Workshops vermitteln geeignete pädagogische Methoden einer BNE, um den Acker wirkungsvoll und langfristig als grünen Lernort zu etablieren. Durch die Ausbildung der Lehrkräfte als Multiplikator*innen können mehr Kinder erreicht werden, als es über die Skalierung der Acker-Bildungsprogramme an Schulen und Kitas möglich wäre. Dieser innovative Ansatz hat das Potenzial, eine nachhaltige Transformation des Bildungssystems anzustoßen, mit dem Ziel, dass jedes Kind in seiner Bildungslaufbahn die Möglichkeit bekommt, auf dem eigenen Kita- oder Schulacker erlebnisorientiert Wissen über Naturzusammenhänge, nachhaltiges Handeln und Lebensmittelproduktion zu erlangen und sich für Gemüseanbau zu begeistern.&nbsp;</p> <p>Die CampusAckerdemie wurde bereits mehrfach als innovatives Bildungsprogramm ausgezeichnet, unter anderem im Jahr 2022 mit der „Nationalen Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Die Auszeichnung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Deutschen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/unesco">UNESCO</a>-Kommission würdigt innovative Lehr- und Lernangebote, die zeigen, wie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a> in der deutschen Bildungslandschaft verankert werden kann.&nbsp;</p> <p>Ziel des Verbändeförderung-Projektes des Umweltbundesamtes war es, das Programm der CampusAckerdemie inhaltlich weiterzuentwickeln. Universitäten erhalten damit die Möglichkeit, das Programm selbstständig und qualitätsgesichert durchzuführen. Zugleich wurden wichtige Voraussetzungen für eine bundesweite Skalierung geschaffen. Im Projektzeitraum wurden verschiedene Angebote entwickelt, die die Dozierenden bei den Seminarstunden mit den Studierenden auf dem Acker unterstützen und im Sinne des Train-the-Trainer-Prinzips ihre eigenen Kompetenzen fördern. Dazu zählen zum Beispiel Fortbildungsangebote und Begleitmaterialien für Dozierende oder ein Materialportfolio für Dozierende und Studierende mit Schwerpunkt BNE.&nbsp;</p> <p>Im Rahmen des Projektes konnte die Umsetzung der CampusAckerdemie an fünf Hochschulen realisiert werden: der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, der Technischen Universität Berlin, der Technischen Universität Chemnitz, der Universität Vechta und der Technischen Universität München. Die Evaluation der entwickelten Fortbildungsangebote zeigt, dass diese den Teilnehmenden wertvolle fachliche und didaktische Impulse vermittelt haben. Auch die Ergebnisse der Wirkungsbefragung belegen den Erfolg der CampusAckerdemie: Die Studierenden erwerben praxisnahe Kenntnisse im Gartenbau und fühlen sich in der Lage, einen Schulacker einzurichten und zu begleiten. Gleichzeitig gewinnen sie didaktische Kompetenzen, um Themen der BNE kindgerecht auf dem Acker zu vermitteln und Unterrichtsinhalte mit praktischen Naturerfahrungen zu verknüpfen. Besonders positiv hervorzuheben ist die hohe Begeisterung der Teilnehmenden für die „AckerStunden“ auf dem GemüseAcker. Die große Mehrheit ist überzeugt, dass Kinder durch die Arbeit auf dem Acker mehr Wertschätzung für Natur und Lebensmittel entwickeln. Viele Studierende können sich vorstellen, später selbst einen Schulacker zu betreuen und würden die CampusAckerdemie weiterempfehlen.&nbsp;</p> <p>Auch zukünftig wird die CampusAckerdemie an 17 Universtäten in Deutschland umgesetzt. Die im Projekt entstandenen Materialien und Fortbildungsformate schaffen die Grundlage dafür, dass künftig weitere Hochschulen das Programm eigenständig und qualitätsgesichert durchführen können.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Didaktische Silicon- und Cyclodextrin-Dokumentation DiSiDoCy

Im Rahmen des Projektes wurde der WACKER-Schulversuchskoffer mit seinem Begleitheft sowie die CD-ROM 'Didaktische Silicon Dokumentation' überarbeitet und um eine Dokumentation zu WACKER-Produkten der Stoffklasse der Cyclodextrine erweitert. Da es sich um ein Folgeprojekt handelt, wurden die Sachinformationen zu den Siliconen an den aktuellen Forschungs- und Entwicklungsstand angepasst, die Experimente und ihre Vorschriften wurden optimiert. Für die Cyclodextrin-Dokumentation wurden Experimente und schulgeeignete Versuchsvorschriften neu entwickelt und die fachlichen Inhalte didaktisch aufbereitet, um die Cyclodextrine als innovatives Thema für den Chemieunterricht zu erschließen. Die Cyclodextrin-Dokumentation enthält Sachinformationen, Versuchsvorschriften und Arbeitsmaterialien in Form von Arbeitsblättern, Videos und Flash-Animationen. Die Neuauflage des WACKER-Schulversuchskoffer enthält Chemikalien für Experimente mit Siliconen und Cyclodextrinen für den Chemieunterricht der Sekundarstufen, ein Begleitheft mit Informationen und die zweisprachige CD-ROM 'Didaktische Silicon Dokumentation mit der Ergänzung Cyclodextrine'. Seit Erscheinen der Neuauflage im Herbst 2007 wurde der WACKER-Schulversuchskoffer von der Wacker Chemie AG und dem Arbeitskreis von Prof. Dr. M. Tausch an 2000 Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verteilt. Die Verteilung wurde begleitet durch Experimentalvorträge auf Tagungen der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und des Deutschen Vereins zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts (MNU) sowie Lehrerfortbildungen und Workshops in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bröndby-Oberschule

Die Schülerinnen und Schüler der Bröndby-Oberschule können ihre Handys mit Strom aus einer selbstgebauten Solaranlage aufladen. Auch die anderen Klimaprojekte und der ökologisch bewirtschaftete Schulgarten können sich sehen lassen. Solar-Handyladestation Am Platz der Palme an der Bröndby-Oberschule steht ein Schränkchen aus Sperrholz mit Schließfächern, nummerierten Plexiglasschreiben – und Stromanschluss. Darin können Smartphones mit Solarstrom geladen werden. Möglich macht dies eine schuleigene Photovoltaikstation. Die Solarzellen, die dafür an der Fassade des Schulgebäudes angebracht sind, sind auf selbst entwickelten Konstruktionen aus Holz und Metall verbaut, die im Unterricht über Jahre immer wieder in Prototypen getestet wurden. Geplant wurde die Solaranlage von Schülerinnen und Schülern im Profil Technik und Wirtschaft (TeWi). Schwerpunkte des Profils sind nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz. Regenerative Energien, Energiesparen und das Zusammenwirken wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Bedingungen sind immer wieder Thema im TeWi-Unterricht. Die Bröndby-Oberschule ist elan-Schule. elan ist ein Klimaschutzprojekt des Bezirks Steglitz-Zehlendorf, das die Schulen im Bezirk bei der Integration der Themen Klimawandel und Klimaschutz in den Unterricht unterstützt. Im Rahmen des Projekts wurde beispielsweise die Beleuchtung im Schulgebäude auf LED umgerüstet und die energieeffiziente Stromnutzung in der Lehrküche mithilfe einer selbstgebauten Kochkiste demonstriert. Auch ein Thermographierundgang, die kritische Auseinandersetzung mit Standby-Verbräuchen und zahlreiche Mitmachexperimente rund um Energie und Energiesparen standen schon auf dem Stundenplan. Besonders viel Spaß hatten die Schülerinnen und Schüler mit dem Fahrrad-Ergometer. Fleißig strampelnd haben sie damit Energie generiert – ganz umweltfreundlich und mit minimalem CO 2 -Ausstoß. In Kooperation mit der Gartenakademie und viel Leidenschaft beackern die Schülerinnen und Schüler der Bröndby-Oberschule den Schulgarten. Gearbeitet wird ausschließlich biologisch-organisch. Mineralische Dünger kommen nicht zum Einsatz. In den Beeten und Hochbeeten werden unter anderem Mangold, Tomaten, Gurken, Palmkohl, Salat und verschiedene Kartoffelsorten angebaut. Letztere werden in der Lehrküche der Schule zu gesunden Mahlzeiten verarbeitet. In der Kräuterspirale gedeihen viele duftende Kräuter. Eine Besonderheit sind die Weinstöcke an der Pergola. Hier werden sowohl rote als auch weiße Trauben geerntet. Und am Teich, der zahlreichen Wasserinsekten ein Zuhause bietet, ranken Kiwipflanzen Richtung Sonne. Schulgarten | Schulprogramm | Projekte | Energierundgang | Stromsparendes Beleuchtungssystem | Regenerative Energien Die Bröndby-Oberschule im Steglitz-Zehlendorfer Ortsteil Lankwitz ist eine integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe im offenen Ganztagsbetrieb. Die rund 1000 Schülerinnen und Schüler werden von 104 Lehrkräften, Lehramtsanwärterinnen und Erziehern unterrichtet und betreut. In der Bröndby-Oberschule gibt es neben den “normalen” Klassen pro Jahrgang drei Profilklassen mit den Schwerpunkten Kunst, Sport bzw. Technik und Wirtschaft. In den Klassen findet im gewählten Profilfach verstärkter Unterricht statt. Möglich sind alle Abschlüsse von der Berufsbildungsreife nach der 9. Klasse über den Mittleren Schulabschluss (MSA) bis hin zum Abitur. Die Schule legt großen Wert auf die Berufsorientierung. Hierfür arbeitet sie eng mit der Agentur für Arbeit zusammen. Ein dreiwöchiges Betriebspraktikum in der 9. Klasse ist Pflicht. elan-Schule Bild: Rawpixel/Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Steglitz-Zehlendorf Übersicht: Diese Steglitzer und Zehlendorfer Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: halfpoint/Depositphotos.com Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

Rahmenvereinbarung (RV) Schule - Jugendhilfe Hamburg

RV Schule-Jugendhilfe - integrierte Angebote: Ziel von integrierten Angeboten als Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe nach Rahmenvereinbarung/RV (siehe Link unter Verweise) ist es, Kinder und Jugendliche mit besonders herausforderndem Verhalten so zu unterstützen, dass sie am Unterricht der allgemeinen Schule weiter teilnehmen können. Je nach Bedarf werden die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Eltern individuell oder in kleinen Gruppen für 1-2 Jahre sozialpädagogisch in ihren Kompetenzen gestärkt und unterstützt. Diese Unterstützung ist Teil eines mit dem ReBBZ, der Schule, dem Jugendamt und einem Jugendhilfeträger vereinbarten Konzeptes, das in den Räumlichkeiten der jeweiligen Schule umgesetzt wird. RV Schule-Jugendhilfe - temporäre Lerngruppe: Ziel von temporären Lerngruppen als Kooperationsangebot zwischen Schule und Jugendhilfe nach Rahmenvereinbarung/RV (siehe Link unter Verweise) ist es, Kinder und Jugendliche mit besonders herausforderndem Verhalten so zu unterstützen, dass sie in eine allgemeinen Schule reintegriert werden können. Die Kinder und Jugendlichen werden in einer kleinen Gruppe von einer Lehrkraft unterrichtet und einer sozialpädagogischen Fachkraft begleitet. Gleichzeitig werden die Eltern in ihren erzieherischen Kompetenzen gestärkt und unterstützt. Diese Unterstützung sowie die Begleitung und der Unterricht der Kinder und Jugendlichen ist Teil eines mit dem ReBBZ, der Schule, dem Jugendamt und einem Jugendhilfeträger vereinbarten Konzeptes, das außerhalb der allgemeinen Schule, meist in den Räumlichkeiten eines ReBBZ umgesetzt wird.

V Protected Landscape/seascape

Rheinland-Pfalz verfügt über 3 Gebiete, die die IUCN Kategorie V (Protected Landscape/seascape) erfüllen. Das Naturschutzgebiet Bruchbach-Otterbachniederung (NSG-7334-103) mit 1543 ha , das Naturschutzgebiet Östliche Pfälzer Moorniederung (NSG-7335-202) mit 1387 ha und das Naturschutzgebiet Laacher See (NSG-7131-006) mit 2091 ha. Category V - Protected Landscape/seascape A protected area where the interaction of people and nature over time has produced an area of distinct character with significant ecological, biological, cultural and scenic value: and where safeguarding the integrity of this interaction is vital to protecting and sustaining the area and its associated nature conservation and other values. Primary objective To protect and sustain important landscapes/seascapes and the associated nature conservation and other values created by interactions with humans through traditional management practices. Other objectives To maintain a balanced interaction of nature and culture through the protection of landscape and/or seascape and associated traditional management approaches, societies, cultures and spiritual values; To contribute to broad-scale conservation by maintaining species associated with cultural landscapes and/or by providing conservation opportunities in heavily used landscapes; To provide opportunities for enjoyment, well-being and socio-economic activity through recreation and tourism; To provide natural products and environmental services; To provide a framework to underpin active involvement by the community in the management of valued landscapes or seascapes and the natural and cultural heritage that they contain; To encourage the conservation of agrobiodiversity6 and aquatic biodiversity; To act as models of sustainability so that lessons can be learnt for wider application. Distinguishing features Category V protected areas result from biotic, abiotic and human interaction and should have the following essential characteristics: Landscape and/or coastal and island seascape of high and/or distinct scenic quality and with significant associated habitats, flora and fauna and associated cultural features; A balanced interaction between people and nature that has endured over time and still has integrity, or where there is reasonable hope of restoring that integrity; Unique or traditional land-use patterns, e.g., as evidenced in sustainable agricultural and forestry systems and human settlements that have evolved in balance with their landscape. The following are desirable characteristics: Opportunities for recreation and tourism consistent with life style and economic activities; Unique or traditional social organizations, as evidenced in local customs, livelihoods and beliefs; Recognition by artists of all kinds and in cultural traditions (now and in the past); Potential for ecological and/or landscape restoration. Role in the landscape/seascape Generally, category V protected areas play an important role in conservation at the landscape/seascape scale, particularly as part of a mosaic of management patterns, protected area designations and other conservation mechanisms: Some category V protected areas act as a buffer around a core of one or more strictly protected areas to help to ensure that land and water-use activities do not threaten their integrity; Category V protected areas may also act as linking habitat between several other protected areas. Category V offers unique contributions to conservation of biological diversity. In particular: Species or habitats that have evolved in association with cultural management systems and can only survive if those management systems are maintained; To provide a framework when conservation objectives need to be met over a large area (e.g., for top predators) in crowded landscapes with a range of ownership patterns, governance models and land use; In addition, traditional systems of management are often associated with important components of agrobiodiversity or aquatic biodiversity, which can be conserved only by maintaining those systems. What makes category V unique? Category V differs from the other categories in the following ways: Category Ia Human intervention is expected. Category V does not prioritize research, though it can offer opportunities to study interactions between people and nature. Category Ib Category V protected areas are not “wilderness” as defined by IUCN. Many will be subject to management intervention inimical to the concept of category Ib. Category II Category II seeks to minimize human activity in order to allow for “as natural a state as possible”. Category V includes an option of continuous human interaction. Category III Category III focuses on specific features and single values and emphasises the monumentality, uniqueness and/or rarity of individual features, whereas these are not required for category V protected areas, which encompasses broader landscapes and multiple values. Category IV Category V aims to protect overall landscapes and seascapes that have value to biodiversity, whereas category IV aims often quite specifically to protect identified target species and habitats. Category V protected areas will often be larger than category IV. Category VI Category VI emphasises the need to link nature conservation in natural areas whilst supporting sustainable livelihoods: conversely category V emphasises values from long-term interactions of people and nature in modified conditions. In category VI the emphasis is on sustainable use of environmental products and services (typically hunting, grazing, management of natural resources), whereas in category V the emphasis is on more intensive uses (typically agriculture, forestry, tourism). Category VI will usually be more “natural” than category V.

Klimaschutz im Schulunterricht

Verankerung der Themen Klima- und Umweltschutz in den Lehrplänen von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II sowie Umsetzung; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Bildung

Klimawandel und seine Folgen

Das generelle Ziel des Projekts ist es, am Beispiel des Themas 'Klimawandel und seine Folgen' durch die Zusammenarbeit zwischen Schulen und wissenschaftlichen Instituten bei Schülerinnen und Schülern das Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen zu fördern. Dabei werden sowohl der Unterricht an den Schulen über die Grundlagen von Klimasystem und Klimawandel durch Informationsveranstaltungen, Beratung und Material unterstützt als auch Schülerinnen und Schüler beim wissenschaftsorientierten Arbeiten an den Instituten angeleitet. Allgemeine Projektergebnisse und einzelne Schülerarbeiten werden im Internet auf dem Hamburger Bildungsserver publiziert. Die Abteilung Datenmanagement beteiligt sich hier mit der fachlichen Beratung.

Handlungsorientierung und aktiver Umweltschutz sowie Umweltbildung und -erziehung im Westteil des LSG Friedewald und Moritzburger Teichgebietes

Ziel: Umweltkenntnis - Umweltverstaendnis - Umwelthandlung. Fragen: - Wie erreichen wir alle Generationen? - Warum Umweltschutz (Schutz von Natur plus Menschenwerk)? - Wie koennen wir die Handlungsorientierung im Sinne von Natur- und Landschaftsschutz auch in Zukunft absichern? Hypothesen: Handelnde Natur- und Umweltschuetzer sind das Ergebnis der Einsichten in Schadbilder und deren Ursachen. Nur Umweltkenntnis fuehrt zu Umweltverstaendnis als Voraussetzung fuer handelnden Umweltschutz. Aufgaben: - Umweltbildung und -erziehung aller Generationen, insbesondere aber der jungen Generation; - Ueberzeugung aller Generationen, dass der Schutz 'der Welt um uns herum' notwendig ist und dass sich moeglichst viele Einwohner am Landschafts- und Naturschutz beteiligen. Ergebnisse: - Die Umwelterziehung in den Schulen wird durch die Umweltaufgabenhefte in der Hand der Schueler von vielen Eltern gefordert und von Lehrern gefoerdert; - Lehrer aller Klassen nutzen die Lehrpfadwanderungen zur Umweltbildung/-erziehung; - Vier Schulen beteiligen sich an der Lehrpfadgestaltung; - Jaehrlich zuverlaessige Teilnahme von Kommune, Bevoelkerung und Schuelern an Kroetenschutz- und Saeuberungsaktionen im LSG 'Friedewald und Moritzburger Teichgebiet'. Motto: Schutz von Natur und Menschenwerk bringt uns heute Daseins Sinn und Lebensfreude, denn wenn wir Gegenwart schonen, sichern wir die Zukunft kommender Generationen.

Durchfuehrung des Modellversuchs 'Oekologische Grundbildung im Lernorte-Netz - Konzeptbausteine fuer Schule und Lehrerbildung

1. Gletscherinventare Bolivien, Kolumbien, Ecuador; Peru von den Peruanern selbst. 2. Monitoring der raumzeitlichen Veraenderungen vom Pleistozaen bis zu aktuellen Ablaeufen. 3. Korrelation der Beziehung Wetter-Klima-Gletscherentwicklung 4. Deutlich staerkerer Gletscherschwund als an aussertropischen Gletschern.

Alternative Energietechnologien im naturwissenschaftlichen Unterricht (im Rahmen des IPN Arbeitsgebietes 'Umwelterziehung')

Entwicklung von Materialien (Aufsaetzen, Vortraegen, Bibliographien, Unterrichtseinheiten) fuer Lehrer und Schueler aller Schularten im Schwerpunkt naturwissenschaftlicher Unterricht zum Thema alternative Energiequellen.

1 2 3 4 5 … 41 42 43