Dach- und Fassadenbegrünungen müssen gepflegt werden, um ihre positiven Effekte langfristig zu erhalten und Schäden vorzubeugen. Die Pflege stellt sicher, dass die Begrünung ihre vielfältigen Funktionen auch langfristig erfüllt. Außerdem verhindert regelmäßige Pflege das Verkahlen der Pflanzen, sorgt für eine dichte und optisch ansprechende Bepflanzung und schützt die Bausubstanz vor Schäden. Unterhaltungspflege für Dachbegrünungen Unterhaltungspflege für Fassadenbegrünungen Ein begrüntes Dach kann einschließlich Abdichtung bei regelmäßiger Instandhaltung und Wartung etwa 40 bis 60 Jahre halten. Die bei Extensivbegrünungen ein- bis zweimal jährlich durchzuführenden Pflegemaßnahmen sind … Kontrolle der Dachrandbereiche und Dachdurchdringungen auf Hinterwurzelungen durch Pflanzen Überprüfung der Entwässerungseinrichtungen Freihalten von Rand- und Sicherheitsstreifen Entfernen von unerwünschtem Fremdbewuchs Mähen der Vegetation und Abtragen des Mähguts im Bedarfsfall Düngen, Richtwert: 5 g N/m² pro Jahr mit Langzeitdünger Bewässerung (nur bei extremer Trockenheit notwendig, in Abwägung von ökologischen und ökonomischen Gegebenheiten) Bei Solar-Gründächern sind zwei bis drei Pflegegänge pro Jahr empfohlen und zusätzlich… Eine Entfernung hohen Bewuchses vor und unter den Solarmodulen sowie im nahen Umfeld Bei Biodiversitätsdächern sind zwei Pflegegänge pro Jahr empfohlen und zusätzlich… Kontrolle, Reinigung und gegebenenfalls Austausch von Nisthilfen Bei Retentionsgründächern sind zwei bis zehn Pflegegänge pro Jahr empfohlen und zusätzlich… Im Bedarfsfall eine Absenkung von Wasseranstau Prüfung und gegebenenfalls Reinigung des Drosselablaufs Bei Intensivbegrünungen ist vier bis zehn Mal pro Jahr zu pflegen. Zu den schon genannten Maßnahmen kommen noch bei Bedarf dazu … Überprüfen der Bewässerungseinrichtungen inklusive Winterschutzmaßnahmen Rückschnitt Rasenpflege (Mähen, Vertikutieren, Aerifizieren) Die Wartung der technischen Einrichtungen auf Dachbegrünungen ist ebenso wichtig wie die Pflege der Vegetation. Kontrolliert werden sollten stets auf ihre Funktionsfähigkeit mindestens zweimal im Jahr: Einrichtungen für die Entwässerung bezüglich Sauberkeit, dazu zählen: Kontrollschächte, Dachabläufe, Entwässerungsrinnen Standfestigkeit von aufgebauten Technikelementen (z. B. Blitzschutzanlagen, Photovoltaikanlagen) Schubsicherungen (bei Schrägdächern) Dachabdichtung durch Sichtung (z. B. an Dachrändern, an Durchdringungen etc.) Kiesstreifen und Plattenbeläge, die möglichst frei von Bewuchs sein sollten Zur Unterstützung bei der Pflege und Wartung von extensiven Dachbegrünungen wurde vom Bundesverband Gebäudegrün (BuGG) eine Dachbegrünungspflege-App entwickelt. Die Web-App kann unter folgender Adresse aufgerufen werden: pflege-dachbegruenung.de Die Web-App funktioniert nach Anmeldung mit der eigenen E-Mail-Adresse und einem selbst gewählten Passwort sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Tablet oder dem Computer. Fassadenbegrünungen können ebenso lang bestehen wie das Gebäude. Voraussetzung ist jedoch eine regelmäßige Pflege und Bewässerung für eine langanhaltend gute Qualität und aus Gründen des Brandschutzes. Die bei bodengebundenen Begrünungen ein- bis zweimal jährlich durchzuführenden Pflegemaßnahmen sind… Rückschnitt, gegebenenfalls Einflechten in Kletterhilfen vom Bewuchs freihalten: Fenster, Fensterläden, Dächer, Fallrohre, Blitzableiter, Markisen und Luftaustrittsöffnungen Entfernen von abgestorbenen Pflanzenteilen Kontrolle und ggf. erforderliche Ergänzung der Anbindung gegebenenfalls Düngen und Wässern Ersetzen von ausgefallen Pflanzen Zu den bei wandgebundenen Begrünungen fünf- bis zehnmal jährlich durchzuführenden Pflegemaßnahmen kommen hinzu… Inspektion und Wartung der Pflanzgefäße Nährstoffversorgung Im privaten Bereich können Fassadenbegrünungen unter Beachtung der Absturzsicherung und praktischer Erfahrung bis zu einer maximalen Höhe von 4 m in selbstständiger Pflege betreut werden. Alles, was darüber hinaus geht, sollte von Fachbetrieben instandgehalten werden. Bei einer Höhe über 4 Metern sind Begrünungen oft nur von einem Hubsteiger aus erreichbar. Hierfür sind ausreichend Aufstellfläche, Schutz gegen herabfallende Teile und gegebenenfalls Absperrungen von öffentlichem Straßenraum nötig. Die Wartung der technischen Einrichtungen von Vertikalbegrünungen ist ebenso wichtig wie die Pflege der Vegetation. Kontrolliert werden sollten stets auf ihre Funktionsfähigkeit mindestens zweimal im Jahr: Eine gegebenenfalls vorhandene Bewässerungsanlage oder Zisterne inklusive Technik, einschließlich Winterfestigkeit Eine gegebenenfalls vorhandene Konstruktion für den Halt der Pflanzen; Kontrolle der konstruktiven Bauteile, insbesondere der Verankerung Eine gegebenenfalls vorhandenen Fernwartung Eine gegebenenfalls vorhandene Entwässerungseinrichtung Alle Einrichtungen sind regelmäßig von Fachkundigen zu prüfen und zu reinigen. Die Prüfung erfolgt durch Sichtkontrolle und durch Funktionstests. Die Intervalle für die Prüfung und/oder den Austausch der einzelnen technischen Komponenten werden durch die Vorgaben der Hersteller oder durch die besondere Beanspruchung definiert. Alle Reinigungsmittel, die mit den Pflanzen oder dem Gießwasser in Kontakt kommen, müssen schonend und pflanzenverträglich sein. Inspektionen können vom Betreiber vorgenommen, Wartungen, Instandhaltungen und Austausch dürfen nur von Fachkundigen durchgeführt werden. Nach dem Anlegen einer Begrünung auf Dach oder Fassade gibt es verschiedene Phasen: die Fertigstellung, die Entwicklung und die Pflege im Laufe der Zeit. Die Wartung der Funktionsfähigkeit der technischen Anlagen (z.B. Be- und Entwässerungsanlagen) und die Kontrolle der konstruktiven Bauteile gehört zu allen diesen Phasen regelmäßig dazu. Normalerweise sind die Pflegegänge nach der Fertigstellung und die Entwicklungspflege im Angebot der Firma enthalten, die die Begrünung gemacht hat. Diese Pflege soll sicherstellen, dass die Pflanzen gut wachsen und sich entwickeln. Fachleute sprechen im zeitlichen Ablauf von der Fertigstellungs-, Entwicklungs- und Unterhaltungspflege . Nach etwa 12 Monaten Fertigstellungspflege, wenn die Pflanzen gut angewachsen sind, kann die Begrünung abgenommen werden. Das bedeutet, dass alles in Ordnung ist. Die Entwicklungspflege beginnt nach der Abnahme. Sie hilft den Pflanzen, noch besser zu wachsen. Dabei werden unerwünschte Pflanzen entfernt, ausgefallene Pflanzen nachgepflanzt, Öffnungen und Einbauten freigehalten und die Pflanzen richtig geschnitten. Wenn die Pflanzen das gewünschte Ziel erreicht haben, wird die Entwicklungspflege meistens nach zwei gegebenenfalls auch drei Jahren zur Unterhaltungspflege. Das bedeutet, dass die Begrünung dann regelmäßig gepflegt wird, damit sie ansprechend bleibt und ihre Funktionen dauerhaft erfüllt.
<p> <p>Für die Anpassung an den Klimawandel sind einige Berufsgruppen, beispielsweise aus der Bauwirtschaft, besonders relevant. Welche veränderten Kompetenzen in wichtigen Berufen für die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen nötig sind, hat ein Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht.</p> </p><p>Für die Anpassung an den Klimawandel sind einige Berufsgruppen, beispielsweise aus der Bauwirtschaft, besonders relevant. Welche veränderten Kompetenzen in wichtigen Berufen für die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen nötig sind, hat ein Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht.</p><p> <p>Im Auftrag des Umweltbundesamtes (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>) haben das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) und das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) untersucht, welche Bedeutung der beruflichen Bildung im Transformationsprozess zu einer klimaangepassten Gesellschaft zukommt. Dabei standen folgende drei Fragen im Mittelpunkt:</p> <ul> <li>Welche Branchen und Berufe sind für die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen besonders relevant?</li> <li>Welche neuen Kompetenzen sind in ausgewählten Berufen im Hinblick auf Klimaanpassung gefordert?</li> <li>Wie können diese neuen Klimaanpassungskompetenzen in die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung integriert werden?</li> </ul> Relevante Berufsgruppen für Klimawandelanpassung <p>Die Projektpartner haben mittels Modellrechnungen, basierend auf dem Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe) Modell (BIBB 2025), die volkswirtschaftlichen Wirkungen von zwölf ausgewählten Klimaanpassungsmaßnahmen auf Branchen und Berufsgruppen gemäß der Klassifikation der Berufe (KldB) ermittelt (BA 2021). Dabei konnten 21 besonders für die Klimaanpassung relevante Berufsgruppen identifiziert werden, die in der folgenden Abbildung dargestellt sind.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/12326/bilder/abbildung1_relevanteste_berufsgruppen_formatiert.png"> </a> <strong> Relevanteste Berufsgruppen im Klimaanpassungsszenario nach Berufssegmenten </strong> Quelle: BIBB </p><p> Neue berufliche Kompetenzen für Klimaanpassung <p>Aus den 21 besonders für die Klimaanpassung relevanten Berufsgruppen wählte das Projektkonsortium kriteriengestützt vier Berufe für eine genauere Untersuchung des veränderten Kompetenzbedarfs hinsichtlich der Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen aus. Bei der Auswahl war es unter anderem entscheidend, dass die Fachkräfte in ihrer beruflichen Tätigkeit über ausreichend Handlungsspielraum und Verantwortung verfügen, um sich für die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen einsetzen zu können. Ausgewählt wurden die drei Ausbildungsberufe <strong>Dachdecker*in, Umwelttechnologe*Umwelttechnologin (UT)</strong> <strong>für Wasserversorgung und Umwelttechnologe*Umwelttechnologin für Abwasserbewirtschaftung</strong> sowie der Studienberuf des/der <strong>Landschaftsarchitekten*Landschaftsarchitektin</strong>. Für diese Berufe identifizierte das Projektteam, ob die Umsetzung der zuvor definierten Anpassungsmaßnahmen berufliche Kompetenzen, im Sinne von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten (Klieme et al. 2007; Hartig 2008), erfordert, die die berufliche Bildung bislang nicht vermittelt. Je nach Betroffenheit von Klimawandelfolgen und durchzuführender <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/anpassungsmassnahme">Anpassungsmaßnahme</a> unterscheiden sich die konkreten fachlichen und personalen Kompetenzanforderungen in den Berufen.</p> <p>Zur <strong>Fachkompetenz</strong> gehören Wissen und praktische sowie kognitive Fertigkeiten. Demgegenüber umfasst die <strong>personale Kompetenz</strong> Sozialkompetenz und Selbstständigkeit (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bmbf">BMBF</a>/ KMK 2013, 53f). Während sich die fachlichen Kompetenzen je nach Beruf unterscheiden, zeigt die Studie bei den erforderlichen personalen Kompetenzen größere Gemeinsamkeiten über die Berufe hinweg. Dazu zählt insbesondere, dass die Umsetzung komplexer Anpassungsmaßnahmen, wie die wassersensible Stadtentwicklung, erfordern, dass verschiedene Berufe interdisziplinär zusammenarbeiten.<br>Weitere berufsübergreifend erforderliche personale Kompetenzen sind Beratung und Kommunikation, Datenaustausch und Digitalisierung, kritisches Denken und Reflexion bestehender Regeln, ein Grundverständnis zu <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a> und Klimawandelanpassung sowie Krisenreaktionsfähigkeit. Die folgende Abbildung stellt für die untersuchten Ausbildungsberufe dar, welche Klimaanpassungskompetenzen zukünftig benötigt werden.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/12326/bilder/abbildung_2_zukuenftig_benoetigte_kompetenzen80.png"> </a> <strong> Zukünftig benötigte Kompetenzen in den untersuchten Ausbildungsberufen Dachdecker*in und UT-Berufe </strong> Quelle: BIBB </p><p> Kompetenzen für Klimawandelanpassung in die berufliche Bildung integrieren <p>Die Autoren*Autorinnen der Studie zeigen verschiedene Ansatzpunkte und Empfehlungen zur Integration von Klimaanpassungskompetenzen in die berufliche Bildung auf (Rausch-Berhie et al. 2025). Da eine ganze Reihe von Akteuren die berufliche Bildung gemeinsam gestaltet, können sie entsprechend ihrer Rolle und Einflussmöglichkeiten neue Inhalte wie Klimaanpassungskompetenzen in die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung einbringen. Hierbei sollte neben der Modernisierung der Ausbildungs- und Fortbildungsordnungen auch die Praxis der beruflichen Bildung mitgedacht werden. Zudem sollten die konkreten Bedingungen eines Berufsfelds berücksichtigt werden. Beispielsweise kann die in einigen Berufen verpflichtende überbetriebliche Ausbildung (ÜBA) ein guter Ansatzpunkt für die Vermittlung neuer Kompetenzen sein. <br>Die Experten*Expertinnen empfehlen, berufliche Akteure zu sensibilisieren und ihnen etwa in Workshops oder Fachveranstaltungen individuelle Handlungsspielräume aufzuzeigen. Dabei sollten insbesondere folgende Akteure adressiert werden, die an der Modernisierung von Ausbildungsordnungen beteiligt sind:</p> <ul> <li>Sozialpartner und ehrenamtliche Sachverständige</li> <li>Ausbilder*innen und Lehrkräfte</li> <li>koordinierend und begleitende beteiligte Institutionen wie BIBB, Heinz-Piest-Institut (HPI), Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk (FBH)</li> <li>ggf. die beteiligten Ministerien</li> </ul> <p>Eine Priorität sollte auf jene Kompetenzen gelegt werden, die eine berufliche Handlungsfähigkeit im Sinne der Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen ermöglichen. Über diese zwingend erforderlichen Umsetzungskompetenzen hinaus sollte ebenso deren gesellschaftliche Relevanz im Kontext von <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a> betrachtet werden. Insbesondere bei Berufen, die an komplexeren Anpassungsmaßnahmen wie Solargründächern oder einer wassersensiblen Stadtentwicklung beteiligt sind, sollte eine gewerkeübergreifende bzw. interdisziplinäre Zusammenarbeit der beteiligten Berufe intensiviert werden.</p> Der Beitrag der beruflichen Bildung zur Klimaanpassung wird unterschätzt <p>Eine Analyse von politischen Dokumenten wie Gesetzen, Strategien und Aktionsplänen zeigt, dass Politikdokumente die berufliche Bildung im Kontext von Klimaanpassung nur teilweise explizit adressieren. Konkrete Ziele, Strategien und Maßnahmen werden dabei bislang nicht formuliert.<br>So weist z.B. der Nationale Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung (NPBNE 2017) darauf hin, dass der Berufsbildung „aufgrund ihrer betrieblichen Verortung in besonderer Weise eine transformative Rolle für eine auf nachhaltige Entwicklung ausgerichtete Wirtschaftsweise mit Blick auf die Agenda 2030 und die dort angestrebten nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) zu[kommt]“ (ebd. 41). Über die SDGs könnte Klimaanpassung im Rahmen von Beruflicher Bildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) thematisiert werden, wird jedoch im Nationalen Aktionsplan BNE nicht explizit angesprochen.<br>Die Deutsche <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/anpassungsstrategie">Anpassungsstrategie</a> 2024 (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bmuv">BMUV</a> 2024) spricht sich explizit für die Stärkung von formaler beruflicher Bildung zu Themen der Klimaanpassung in relevanten Berufen sowie in der Schulbildung aus.<br>Auch in Gesprächen mit Akteuren sowie bei Fachworkshops, Tagungen und Konferenzen zeigte sich, dass viele Akteure noch dafür sensibilisiert werden müssen, welchen wichtigen Beitrag die berufliche Bildung für die Klimaanpassung leisten kann.</p> Fazit <p>Eine zentrale Aufgabe der beruflichen Bildung ist es, Auszubildende und Fachkräfte mit Kompetenzen für die Ausführung ihrer beruflichen Tätigkeiten auszustatten. Wenn sich Kompetenzanforderungen durch die Folgen des Klimawandels und benötigten Klimaanpassungsmaßnahmen ändern, müssen die Berufsbildungsakteure reagieren und Aus-, Fort- und Weiterbildungen anpassen. Berufliche Bildung kann somit einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung leisten.<br>Das Projekt zeigt erstmalig systematisch die Arbeitsmarktlage von für die Klimaanpassung besonders relevanten Berufsgruppen und den Stand der Kompetenzvermittlung zu Klimaanpassungsthemen in ausgewählten Berufsausbildungen auf. Das Projekt empfiehlt in seinem Bericht „Kompetenzen für Klimaanpassung – Die Rolle der beruflichen Bildung“, u.a. auch für weitere klimaanpassungsrelevante Berufe, beispielsweise im Gesundheitssektor, erforderliche Klimaanpassungskompetenzen zu untersuchen und den Transfer in die Praxis zu fördern.</p> <p>Autorinnen: Friederieke Rausch-Berhie (BIBB), Kirsten Sander (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>)</p> <p>Den vollständigen Abschlussbericht "Kompetenzen für Klimaanpassung. Die Rolle der beruflichen Bildung" des Projekts finden Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/kompetenzen-fuer-klimaanpassung">hier</a>.</p> <p><em>Dieser Artikel wurde als Schwerpunktartikel im Newsletter <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimafolgen">Klimafolgen</a> und Anpassung Nr. 95 veröffentlicht. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/newsletter">Hier</a> können Sie den Newsletter abonnieren.</em></p> <p> </p> <p><strong>Quellenverzeichnis</strong></p> <p>Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) (2025): Das Projekt QuBe - Qualifikation und Beruf in der Zukunft. Online: <a href="http://www.qube-projekt.de/">www.qube-projekt.de</a> (21.03.2025)</p> <p>Bundesagentur für Arbeit (BA) (2021): Klassifikation der Berufe 2010 – überarbeitete Fassung 2020. Band 1: Systematischer und alphabetischer Teil mit Erläuterungen. Nürnberg. Online: <a href="https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Grundlagen/Klassifikationen/Klassifikation-der-Berufe/KldB2010-Fassung2020/Printausgabe-KldB-2010-Fassung2020/Generische-Publikationen/KldB2010-PDF-Version-Band1-Fassung2020.pdf?__blob=publicationFile&v=22">https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Grundlagen/Klassifikationen/Klassifikation-der-Berufe/KldB2010-Fassung2020/Printausgabe-KldB-2010-Fassung2020/Generische-Publikationen/KldB2010-PDF-Version-Band1-Fassung2020.pdf?__blob=publicationFile&v=22</a> (18.03.2025)</p> <p>Bundesministerium für Bildung und Forschung (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bmbf">BMBF</a>); Kultusministerkonferenz (KMK) (2013): Deutscher Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen. Deutscher EQR-Referenzierungsbericht. Online: <a href="https://www.dqr.de/dqr/shareddocs/downloads/media/content/deutscher_eqr_referenzierungsbericht.pdf?__blob=publicationFile&v=2">https://www.dqr.de/dqr/shareddocs/downloads/media/content/deutscher_eqr_referenzierungsbericht.pdf?__blob=publicationFile&v=2</a> (18.03.2025)</p> <p>Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel 2024 - Vorsorge gemeinsam gestalten. Online: <a href="https://www.bmuv.de/download/deutsche-anpassungsstrategie-an-den-klimawandel-2024">https://www.bmuv.de/download/deutsche-anpassungsstrategie-an-den-klimawandel-2024</a> (18.03.2025)</p> <p>Hartig, J. (2008): Kompetenzen als Ergebnisse von Bildungsprozessen. In: Jude, N.; Hartig, J.; Klieme, E. (Hrsg.): Kompetenzerfassung in pädagogischen Handlungsfeldern. Theorien, Konzepte und Methoden. Bonn, Berlin, S. 15-26.</p> <p>Klieme, E.; Maag-Merki, K.; Hartig, J. (2007): Kompetenzbegriff und Bedeutung von Kompetenzen im Bildungswesen. In: Bundesministerium für Bildung und Forschung (Hrsg.): Möglichkeiten und Voraussetzungen technologiebasierter Kompetenzdiagnostik. S. 5-15.</p> <p>Nationale Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung (NPBNE) (2017): Nationaler Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung. Der deutsche Beitrag zum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/unesco">UNESCO</a>-Weltaktionsprogramm. Online: <a href="https://www.bne-portal.de/bne/shareddocs/downloads/files/nationaler_aktionsplan_bildung-er_nachhaltige_entwicklung_neu.pdf?__blob=publicationFile&v=3">https://www.bne-portal.de/bne/shareddocs/downloads/files/nationaler_aktionsplan_bildung-er_nachhaltige_entwicklung_neu.pdf?__blob=publicationFile&v=3</a> (18.03.2025)</p> <p>Rausch-Berhie, F.; Benke, N.; Telieps, J.; Schneider, V.; Rupp, J.; Hoffmann, E. (2025): Kompetenzen für Klimaanpassung. Die Rolle der beruflichen Bildung. Hrsg. v. Umweltbundesamt, Climate Change 21/2025, Dessau-Roßlau. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/kompetenzen-fuer-klimaanpassung">Kompetenzen für Klimaanpassung | Umweltbundesamt</a> (14.04.2025)</p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>
<p>Städte und Gemeinden nehmen bei der Klimaanpassung eine zentrale Rolle ein, denn viele Bestandteile der Infrastruktur liegen häufig in kommunaler Hand. Städte und Gemeinden haben somit vielfältige Möglichkeiten, Klimaanpassung lokal voranzutreiben. Es gibt unterschiedliche Klimawandelfolgen, mit denen sich eine Gemeinde oder eine Stadt beschäftigen muss. Vor allem im städtisch geprägten Raum sind die wichtigsten Themen Hitze und Starkregen. Dazu kommen noch Stürme und Hochwasser. Die Folgen wirken sich auf die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger sowie auf die Infrastruktur der Städte und Gemeinden aus. Durch Anpassungen können die Folgen des Klimawandels abgemildert werden.</p><p>Klimawandel ist ein Querschnittsthema, welches nicht nur durch ein Amt, Dezernat oder eine Abteilung in der Kommune bewältigt werden kann. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass unterschiedliche Bereiche zusammenwirken müssen, um dem Problem gemeinsam zu begegnen. Je nach Anpassungserfordernis und Aufgabenstellung ist es sinnvoll, bereits vor der Erstellung einer konkreten Planung betroffene Ämter wie Umwelt, Planung, Tiefbau, Verkehr oder Gesundheit zu identifizieren und einzubeziehen.</p><p>Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung sollten mit aktuell anstehenden Themen, Aufgaben, Strategien verknüpft werden, wie z.B. Mobilität, Quartiersentwicklung, Energiewende, demographischem Wandel oder Erhalt der Biodiversität. Klimaschutz und Klimaanpassung müssen sich dabei ergänzen und sollten auf ein Ziel hinsteuern. Gebäudedämmung beispielsweise reduziert den Energieverbrauch und damit den CO2-Ausstoß, mindert gleichzeitig aber auch die durch den Klimawandel steigende Hitzebelastung im Sommer.</p><p>Der Klimawandel äußert sich in vielen unterschiedlichen Bereichen, z.B. in der Veränderung von Temperatur oder Niederschlagsmustern, der Anzahl der Sommer- oder Frosttage pro Jahr oder der Wahrscheinlichkeit von Starkregen.</p><p>Für bereits beobachtete Temperatur- und Niederschlagsänderungen zeigt der <a href="https://www.hlnug.de/?id=12735">Witterungsbericht Hessen</a> die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte. In der Webanwendung <a href="https://www.hlnug.de/?id=11522">Wetterextreme in Hessen</a> können die Veränderungen der letzten Jahrzehnte stationsgenau nachvollzogen und auch Auswertungen zu Hitzetagen, Sommertagen etc. abgerufen werden.</p><p><a href="https://klimaportal.hlnug.de/?id=21336">Szenarien für die Zukunft</a> geben einen Anhaltspunkt, in welche Richtung sich Temperatur, Niederschlag und Extremereignisse entwickeln, und unterstützen damit die Vorbereitung auf wahrscheinliche Entwicklungen.</p><p>In Kommunen sind besonders Extremereignisse wie Hitze und Starkregen problematisch, da hier extreme Auswirkungen und zudem hohe Schäden zu erwarten sind. Daten und weiterführende Informationen zu Starkregen in Hessen wurden im Projekt <a href="https://www.hlnug.de/themen/klimawandel-und-anpassung/projekte/klimprax-projekte/klimprax-starkregen">KLIMPRAX Starkregen</a> aufbereitet. Eine hessenweite Starkregen-Hinweiskarte gibt eine erste Übersicht über die allgemeine Gefährdung durch Starkregen. Als betroffene Kommune können Sie sich als erste Einschätzung der Sachlage <a href="https://www.hlnug.de/themen/klimawandel-und-anpassung/projekte/klimprax-projekte/klimprax-starkregen/fliesspfadkarten">Fließpfadkarten</a> (gegen Gebühr) beim HLNUG erstellen lassen. Die Hinweiskarte und die Fließpfadkarten sind in unserem <a href="https://umweltdaten.hessen.de/mapapps/resources/apps/starkregenviewer/index.html?lang=de">Starkregenviewer</a> verfügbar. Genauere Analysen für Stadtgebiete, sogenannte Starkregen-Gefahrenkarten, müssen Sie bei Ingenieurbüros beauftragen.</p><p>Hitze stellt besonders seit der Jahrtausendwende ein weiteres Problem im Bereich der Innenstädte dar. Die vielen dunklen Oberflächen und Gebäude in den Innenstädten erwärmen sich schnell und speichern die Wärme. Städte heizen sich dadurch stärker auf und kühlen langsamer wieder ab. Die Belastung durch Hitze steigt. Gemeinsam mit der Kompetenzstelle Fernerkundung hat das Fachzentrum Klimawandel und Anpassung für ganz Hessen Produkte entwickelt, die auf verschiedenen räumlichen und zeitlichen Maßstäben Informationen zum Thema "<a href="https://www.hlnug.de/themen/klimawandel-und-anpassung/handlungshilfen/hitzekarten">Hitzebetroffenheit</a>" in Hessen liefern. Zusätzlich können <a href="https://www.hlnug.de/themen/klimawandel-und-anpassung/handlungshilfen/stadtklimaanalysen">Stadtklimaanalysen</a> helfen, belastete Gebiete zu identifizieren. Bei der Ausweisung von Neubaugebieten ist darauf zu achten, dass keine neuen Belastungssituationen geschaffen werden. Auch ist es sinnvoll, Einrichtungen mit besonders gefährdete Personen wie Altersheime, Krankenhäuser oder Kindergärten zu identifizieren und dort prioritär Maßnahmen zur Minderung der Auswirkungen einzuleiten. Welche Methodik dafür angewandt werden kann, können Sie im <a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/klima/klimprax/KLIMPRAXStadtklima2019/L-Handlungsleitfaden2019_Einzelseiten.pdf">Handlungsleitfaden zur kommunalen Klimaanpassung in Hessen - Hitze und Gesundheit</a> nachlesen, welcher im Projekt <a href="https://www.hlnug.de/themen/klimawandel-und-anpassung/projekte/klimprax-projekte/klimprax-stadtklima">KLIMPRAX Stadtklima</a> erarbeitet wurde.</p><p>Als Kommune sollten Sie sich mit den möglichen Verwundbarkeiten gegenüber den Folgen des Klimawandels auseinandersetzen und Möglichkeiten der Anpassung abwägen. Langfristig ist eine strategische Ausrichtung Ihrer Kommune hilfreich, um das Thema Klimawandel umfassend anzugehen. Dazu gehört neben der Klimaanpassung auch der Klimaschutz. Wie Sie Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel in Ihrer Kommune am besten verankern, lesen Sie unter „Organisation - Wen muss ich beteiligen?“.</p><p>Auch wenn eine strategische Ausrichtung derzeit noch fehlt, können Sie Maßnahmen ergreifen, die unabhängig vom Klimawandel ökonomisch, ökologisch und sozial sinnvoll sind und in allen Fällen einen positiven Effekt haben. Die Umgestaltung und Dämmung von Gebäuden ist auch ohne die Folgen des Klimawandels sinnvoll. Dadurch lässt sich im Winter Energie sparen, da nicht so viel geheizt werden muss und zusätzlich werden die Innenräume im Sommer nicht so heiß. Grünflächen zu erweitern und Bäume zu pflanzen fördert einerseits die Biodiversität in der Stadt und schafft andererseits wertvolle und hitzeangepasste Aufenthaltsorte.</p><p>Neben baulich-technischen Maßnahmen sind Sensibilisierungsmaßnahmen für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Öffentlichkeit notwendig, damit die von Ihnen angestrebten Maßnahmen eine breite Akzeptanz finden und Bürgerinnen und Bürger Vorsorge- und Anpassungsmaßnahmen umsetzen.</p><p>Über die folgenden Links finden Sie Maßnahmen, die zur Verminderung der Auswirkungen des Klimawandels ergriffen werden können:</p><p><a href="https://www.klima-kommunen-hessen.de/startseite.html">Klima-Kommunen Hessen</a></p><p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank">Tatenbank KOMPASS UBA</a></p><p><a href="https://www.klivoportal.de/DE/Home/home_node.html">KliVo-Portal</a></p><p>Bereich Stadtklima: <a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/klima/klimprax/KLIMPRAXStadtklima2019/Tabelle-KLIMPRAX-Planungshinweise-Tabelle_final.xlsm">Tabelle Planungshinweise</a></p><p>Bereich Starkregen: <a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/klima/klimprax/starkregen/x2_starkregen-v3Einzelblatt.pdf">Broschüre Starkregen und kommunale Vorsorge</a></p><p>Bereich Hitzevorsorge: <a href="https://hage.de/media/argumentationshilfe_hitzeaktionsplan_interaktiv.pdf">Argumentationshilfe Hitzeaktionsplan</a> (HAGE e.V.)</p><p> © HLNUG, Dachbegrünung hilft gegen Hitze und Starkregen </p><p> © Gemeinde Altenstadt, Erosionsschutzstreifen verhindern, dass wertvoller Boden bei Starkregen abgeschwemmt wird </p><p> © Jeanette Dietl - Adobe Stock, Ein gut gedämmtes Haus heizt sich im Sommer weniger auf und kühlt im Winter weniger aus </p><p> © HLNUG, Grünflächen erhöhen die Lebensqualität im Viertel und mildern gleichzeitig Folgen des Klimawandels </p><p> © HLNUG, Man muss sich nicht entscheiden: Photovoltaik und Dachbegrünung passen gut zusammen </p><p> © HLNUG, Verschattung hilft, die Temperatur in der Wohnung zu verringern </p><p> © HLNUG, Versickerungsmulden können Starkregen zwischenspeichern, so dass Überflutungen nicht so extrem ausfallen </p><p> © Stadt Ortenberg, Verwallungen tragen dazu bei, Erosion bei Starkregen abzufangen </p><p>Die Anpassung an den Klimawandel ist eine Querschnittsaufgabe, die viele Fachgebiete/Ämter umfasst und unterschiedliche Lebensbereiche auf verschiedenen Ebenen berührt. So sind z.B. im Zusammenhang mit Hitze in der Stadt von der Stadtplanung über die Gesundheitsämter und sozialen Dienste bis hin zur Verkehrsplanung oder Grünflächenpflege viele Fachgebiete betroffen und in ihrem Handeln gefragt.</p><p>Um diese Querschnittsaufgabe effektiv anzugehen, sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:</p><p>Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel in die bestehenden Verfahren und Strukturen integrieren.</p><p>Ein gemeinsames Bewusstsein für die Bedeutung der Querschnittsaufgabe bei allen Beteiligten schaffen.</p><p>Benötigtes Fachwissen in allen beteiligten Bereichen aufbauen.</p><p>Wie Sie die Herausforderungen des Klimawandels gut in Verwaltungsstrukturen integrieren können und wer zu beteiligen ist, lesen Sie hier: <a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/klima/klimprax/Leitfaden_klimprax.pdf">Anforderungen an die Berücksichtigung klimarelevanter Belange in kommunalen Planungsprozessen</a></p><p>Anpassung bedeutet auch, dass Bürgerinnen und Bürger sensibilisiert werden und die Maßnahmen akzeptieren. Der Klimawandel ist eine besondere Herausforderung, der wir teils mit neuen Wegen begegnen müssen. Die Beteiligung der Bevölkerung in Prozessen und Projekten ist daher sehr wichtig.</p><p>Es bestehen verschiedene Möglichkeiten auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, die Anpassung an den Klimawandel in Kommunen finanziell zu fördern.</p><p>Das Land Hessen unterstützt die hessischen Gemeinden, Städte und Landkreise, deren Zusammenschlüsse und Zweckverbände sowie kommunale Unternehmen mit der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung von kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekten sowie von kommunalen Informationsinitiativen. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier: <a href="https://landwirtschaft.hessen.de/klimaschutz/foerderung-klimarichtlinie">https://landwirtschaft.hessen.de/klimaschutz/foerderung-klimarichtlinie</a></p><p>Beim Bundesumweltministerium bzw. dem zuständigen Projektträger können Sie in jährlichen Ausschreibungen Projektideen in drei Förderschwerpunkten zur Anpassung an den Klimawandel einreichen: <a href="https://www.z-u-g.org/das/">https://www.z-u-g.org/das/</a></p><p>Unser <strong>Beratungsangebot</strong> hat zum Ziel, Sie darin zu unterstützen, das notwendige Wissen zur Klimafolgenanpassung in Kommunalpolitik und -verwaltung aufzubauen und die Umsetzung von integrierten Klimaanpassungskonzepten und -maßnahmen vorzubereiten. Mit dem Angebot haben Sie die Möglichkeit, die umfangreichen Themen, die mit dem Klimawandel in Ihrer Kommune zu tun haben, zu identifizieren und aufzuarbeiten. Die Fragestellungen können dabei von Stadtklima über Starkregenvorsorge bis hin zu Planungshinweisen reichen, um nur ein paar Themen zu nennen.</p><p>Die Beratung kann im Rahmen von eigens organisierten Vorträgen, Workshops, Fachgesprächen und Konferenzen stattfinden. Je nach Thema möchten wir so viele Kommunen wie möglich erreichen, so dass wir uns freuen, wenn sich gleich mehrere Kommunen eines Landkreises oder mehrere Organisationen zusammenfinden.</p><p>Sie sind neugierig geworden und haben Interesse? Kontaktieren Sie uns!<br> Im <a href="https://www.hlnug.de/themen/klimawandel-und-anpassung/veranstaltungsarchiv">Veranstaltungsarchiv</a> finden Sie Veranstaltungen, die im Rahmen des Beratungsangebots bereits stattgefunden haben.</p><p> </p><p><a href="https://www.hlnug.de/themen/klimawandel-und-anpassung/aktuelles-termine/online-seminarreihe-2022">Online-Seminarreihe "Klimaanpassung: Jetzt wird es konkret"</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/themen/klimawandel-und-anpassung/handlungshilfen">Handlungshilfen für die Klimaanpassung</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/kontaktformular?tx_powermail_pi1%5Bfield%5D%5Baddid%5D=5636&cHash=a127afdfbce1506e72fc58b3ba36f7cc">Harald Hoeckner</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/kontaktformular?tx_powermail_pi1%5Bfield%5D%5Baddid%5D=5642&cHash=22e6c6b5306a76f09034eb945e3f8d0a">Michaela Stecking</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/kontaktformular?tx_powermail_pi1%5Bfield%5D%5Baddid%5D=5640&cHash=e0e3798ed3d00c853d47fdf96c9714d0">Dr. Anna-Christine Sander</a></p><p><a href="https://klimaportal.hlnug.de/klima-der-zukunft">Klimaportal Hessen</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/themen/klimawandel-und-anpassung/handlungshilfen">Handlungshilfen für die Klimaanpassung</a></p><p><a href="https://landwirtschaft.hessen.de/klimaschutz/foerderung-klimarichtlinie">Informationen zur Förderung im Rahmen der Klimarichtlinie</a></p>
Naturnahe Lebensräume können Kohlendioxid in ihrer Biomasse binden und so auf natürliche Weise zum Klimaschutz beitragen. Foto: M. Elmer Deutschland und auch Nordrhein-Westfalen haben sich zum Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss nicht nur der Ausstoß von Treibhausgasen aus Energiewirtschaft, Industrie und Verkehr gesenkt werden. Auch die genutzte und ungenutzte Landschaft spielt eine wichtige Rolle. Denn Wälder, Auen, Feuchtgebiete, humusreiche Böden, Gewässer, Gehölze sowie naturnahe Lebensräume in der Stadt können Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre aufnehmen sowie Kohlenstoff in ihrer Biomasse und im Böden speichern. „Degradierte“ Lebensräume wie zum Beispiel trockengelegte Moore oder abgestorbene Wälder geben hingegen den gespeicherten Kohlenstoff wieder an die Atmosphäre ab und wirken dadurch als Treibhausgas-Quelle. Der Natürliche Klimaschutz setzt an dieser Stelle an: Durch naturbasierte Maßnahmen sollen Ökosysteme geschützt, gestärkt und wiederhergestellt werden, damit sie Kohlenstoff speichern können. Und noch ein positiver Effekt stellt sich ein: Die Naturnahen Ökosysteme helfen auch, die biologische Vielfalt zu erhalten. Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) Das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) ist das zentrale Instrument des Bundesumweltministeriums, um die Klimaschutzziele im Bereich der genutzten und ungenutzten Landschaft zu erreichen. Das ANK sieht hierfür 69 Maßnahmen in insgesamt zehn Handlungsfeldern vor. Für die Umsetzung stellt der Bund bis 2028 Fördermittel in Höhe von insgesamt 3,5 Milliarden Euro bereit. Ein Baustein des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz sind die ANK-Regionalbüros der Länder. Sie sind die zentrale Anlaufstelle für Natürlichen Klimaschutz auf lokaler und regionaler Ebene. In Nordrhein-Westfalen ist das ANK-Regionalbüro im Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) angesiedelt. Mögliche Maßnahmen im ANK Wald und Holznutzung Wälder speichern Kohlenstoff und kühlen ihre Umgebung, indem sie Wasser verdunsten. Foto: M. Elmer Vergrößerung der Waldfläche (Erstaufforstung) Steigerung der Klimaresilienz der Wälder (Wasserspeicherung, Waldumbau, Bodenschutz) Verbesserung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung (klimaangepasstes Waldmanagement, alte Laubwälder) Wildnis Wildnisentwicklung soll gefördert werden. Foto: Striepen kleinere Flächen (ab 25 ha) mit eigendynamischer Entwicklung dauerhaft sichern Unterstützung durch Einsatz von KlimaWildnis-Botschafter:innen Umsetzung über Förderrichtlinie KlimaWildnis und Verstetigung der Unterstützungsstrukturen (z.B. KlimaWildnisZentrale) Mineralische Böden Landwirtschaftlich genutzte mineralische Böden können als Kohlenstoffspeicher dienen, wenn sie schonend bearbeitet werden. Foto: AdobeStock, Martin Grimm Ausbau einer strukturreiche Agrarlandschaft durch Hecken, Knicks, Agroforstsysteme und Feldgehölze Förderung des ökologischen Landbaus Stärkung der natürlichen Bodenfunktionen durch Entsiegelungsmaßnahmen Moorschutz Wiedervernässte Moore sind ein Beitrag zum natürlichen Klimaschutz. Foto: AdobeStock, bennytrapp Wiedervernässung von land- und forstwirtschaftlich genutzten sowie ungenutzten Moorböden Unterstützung bei der Nutzungsumstellung und Etablierung von nasser Bewirtschaftung (Paludikultur) Einsatz von Moorbodenschutzmanagerinnen und -managern zur Konzeptionierung von Transformationsprozessen und Moorschutzprojekten Landschaftswasserhaushalt Naturnahe Gewässerläufe und ihre Auen helfen, einen ausgeglichenen Landschaftswasserhaushalt herzustellen. Foto: AdobeStock, Peter Renaturierung von Gewässerläufen, Uferbereichen und Auen Wiederherstellung eines naturnahen Landschaftswasserhaushalts Nachhaltige Gewässerentwicklung zur Verbesserung der Klimaresilienz Siedlung und Verkehr Ausbau von naturnahen Grünflächen, Schwammstädten und Solargründächern Förderung von Baumpflanzungen und Optimierung des Standorts von Bestandsbäumen Entsiegelungsmaßnahmen und Schaffung von Querungshilfen Gezielte Unterstützung sowohl von Kommunen im ländlichen Raum als auch von Unternehmen durch spezifische Förderrichtlinien Begrünung von Siedlungsbereichen ist ein Beitrag zum Klimaschutz. Foto: AdobeStock, Gunthermanaus Grünbrücken vernetzen durch Straßen zerschnittene Lebensräume. Foto: AdobeStock, Rob Veranstaltungen Natürlicher Klimaschutz Alle Veranstaltungen 08.10.2026 | Natur Moorschutz in NRW NUA Recklinghausen 08.10.2026 Mehr erfahren 26.11.2026 | Natur Wildnisentwicklung in NRW NUA Recklinghausen 26.11.2026 Mehr erfahren Das ANK-Regionalbüro für NRW Das Team des ANK-Regionalbüros NRW: Michael Elmer, Franziska Günther, Carla Welpelo und Dr. Malte Conrady (v.l.n.r.); Foto: LANUK Das Regionalbüro NRW ist die zentrale Anlaufstelle für Natürlichen Klimaschutz in NRW. Unser Ziel ist es, bereits Bestehendes und Neues miteinander zu verbinden und Aktive im Klima- und Naturschutz zur Zusammenarbeit zu ermutigen. Wir wollen so den Zustand der Ökosysteme und ihre Widerstandfähigkeit gegen die bereits spürbaren Folgen des Klimawandels verbessern. Unsere Angebote: Wir beraten zu den Möglichkeiten für Natürlichen Klimaschutz in NRW. Wir informieren zum Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz. Wir stellen Fachinformationen bereit. Wir bringen Handelnde aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Unternehmen zusammen – regional und überregional. Wir unterstützen bei der Umsetzung Ihrer Ideen. Unsere Angebote richten sich zum Beispiel an: Kommunen Verbände, Stiftungen und öffentliche Einrichtungen Flächeneigentümerinnen und -eigentümer Unternehmen, inklusive land- und forstwirtschaftlicher Betriebe Wir freuen uns auf Ihre Fragen, Ideen, Anregungen und den Austausch mit Ihnen!
<p>Der Wettbewerb um den Bundespreis "Blauer Kompass" für vorbildliche Projekte der Klimaanpassung verzeichnet dieses Jahr einen neuen Teilnahmerekord. Von 240 Bewerbungen, die im Bundesumwelt- und verbraucherschutzministerium (BMUV) und Umweltbundesamt (UBA) eingegangen sind, dürfen sich nun 20 hervorragende Projekte über eine Nominierung zum Bundespreis "Blauer Kompass" freuen. Wer die höchste staatliche Auszeichnung für Projekte zur vorbildlichen Vorsorge und Anpassung an die Folgen der Klimakrise erhält, entscheidet Ende Juni eine hochrangig besetzte Jury. Bereits heute startet zudem eine öffentliche Abstimmung über den Publikumspreis: Bis zum 8. Juni 2022 sind alle Bürgerinnen und Bürger und sonstige Akteure aufgerufen, mitzuentscheiden, welches nominierte Projekt zuvor mit dem Publikumspreis ausgezeichnet werden sollte.</p><p> <p>Der Bundespreis „Blauer Kompass“ wird in diesem Jahr erstmals gemeinsam durch das Bundesumwelt- und verbraucherschutzministerium und das Umweltbundesamt ausgerichtet. Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative, wirksame und nachhaltige Lösungen für die Vorsorge und die Anpassung an die Folgen der globalen Erdüberhitzung, wie Hitze, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/duerre">Dürre</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/starkregen">Starkregen</a>, zu präsentieren. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro für jedes der insgesamt fünf ausgewählten Projekte aus vier Kategorien verbunden.</p> <p>Parlamentarischer Staatssekretär Christian Kühn: „Die Klimaanpassung ist eine große Zukunftsaufgabe. Sie fordert uns alle: nicht nur in der Bundes- und Landespolitik oder in großen Unternehmen, sondern auch jede einzelne Kommune vor Ort. Der Bewerbungsrekord für den ‚Blauen Kompass‘ zeigt, wie viele gute Ideen es zur Vorsorge vor den Folgen der Klimakrise gibt. Diese vielfältigen Projekte geben Ideen, wie die Anpassung an die Klimakrise erfolgreich gelingen kann.“</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>-Präsident Dirk Messner: „Die nominierten Projekte für den ‚Blauen Kompass‘ zeigen, was nachhaltige Klimaanpassungspraxis auszeichnet: Viele der Projekte setzten auf naturbasierte Lösungen mit Synergieeffekten für den natürlichen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaschutz">Klimaschutz</a> und den Schutz der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/biodiversitaet">Biodiversität</a>. Auch die Einbindung der Menschen vor Ort und ein Fokus auf soziale Aspekte sind zentrale Erfolgsfaktoren der Projekte, die wir heute für den Bundespreis nominieren. Ich wünsche allen Nominierungen viel Erfolg.“</p> <p>Die 240 Einreichungen wurden in einem ersten Auswahlverfahren und mit Unterstützung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und des Wettbewerbsbüros co2online entlang der sechs Kriterien guter Praxis der Anpassung des Umweltbundesamtes bewertet. Die 20 auf dieser Grundlage nominierten Projekte konkurrieren ab heute und bis zum 8. Juni 2022 in einer öffentliche Internetabstimmung auf <a href="https://www.umweltbundesamt.de/tatenbank">https://www.umweltbundesamt.de/tatenbank</a> um den Publikumspreis. Das Projekt mit den meisten Stimmen gewinnt 25.000 Euro und ist bereits vor der Jurysitzung als Preisträger gesetzt. Deshalb freuen sich die Nominierten über jede abgegebene Publikumsstimme.</p> <p>Welche weiteren vier Projekte die Auszeichnung in den jeweiligen Kategorien erhalten, entscheidet eine achtköpfige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Kommunalen Spitzenverbände sowie aus den Bereichen Wirtschaft, Forschung, Ehrenamt und Klimakommunikation. Das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bmuv">BMUV</a> wird in der Jury durch den Parlamentarischen Staatssekretär Christian Kühn, das UBA durch Präsident Dirk Messner vertreten.</p> <p>Alle fünf Preisträgerprojekte werden am 16. September 2022 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Bundesumwelt- und verbraucherschutzministerium in Berlin ausgezeichnet. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten zusätzlich zum Preisgeld eine Trophäe sowie Unterstützung bei der bundesweiten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Unter anderem entstehen Kurzfilme über die ausgezeichneten Projekte.</p> Nominiert für den Bundespreis „Blauer Kompass“ 2022 <p>Folgende 20 herausragenden Projekte und Maßnahmen zur Klimawandelanpassung aus 11 Bundesländern sind für den Bundespreis „Blauer Kompass“ nominiert und konkurrieren bis zum 8. Juni auf <a href="https://www.umweltbundesamt.de/tatenbank">https://www.umweltbundesamt.de/tatenbank</a> um den Publikumspreis:</p> <p><strong>Kategorie 1: Kommunen</strong></p> <ul> <li>Nordrhein-Westfalen: Kreis Borken, „Hochwasserallianz Bocholter Aa“, 46325 Borken</li> <li>Nordrhein-Westfalen: Stadt Mönchengladbach, „Klimaanpassung oberes Nierstal: Wie wir dem Fluss die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/aue">Aue</a> zurückgeben“, 41050 Mönchengladbach</li> <li>Nordrhein-Westfalen: Stadt Köln, „Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für die Stadt Köln“, 50679 Köln</li> <li>Schleswig-Holstein: Gemeinde Stockelsdorf, „Musterflächen für klimaangepasste Grundstücksgestaltung“, 23617 Stockelsdorf</li> <li>Sachsen: Stadt Leipzig, „Straßenbaumkonzept Leipzig 2030“, 04317 Leipzig</li> </ul> <p><strong>Kategorie 2: Private und kommunale Unternehmen</strong></p> <ul> <li>Hessen: Alnatura, „Alnatura Campus – naturnaher Erholungs-, Begegnungs- und Lernort in urbanem Raum“, 64295 Darmstadt</li> <li>Hessen: Hof Tolle, „Integrierte und dynamische Agrarplanung für den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a>“, 34379 Calden-Fürstenwald</li> <li>Niedersachsen: proKlima – Der enercity-Fonds und die Klimaschutzleitstelle der Landeshauptstadt Hannover, „Förderangebot SolarGrünDach“, 30449 Hannover</li> <li>Berlin: Berliner Regenwasseragentur, „Berliner Regenwasseragentur – Für Regen begeistern“, 10179 Berlin</li> <li>Bayern: Urban Lab, „Was wäre, wenn …? – Eine Stadt probt ihren Untergang“, 30461 Nürnberg</li> </ul> <p><strong>Kategorie 3: Forschungs- und Bildungseinrichtungen</strong></p> <ul> <li>Hamburg: EnergieBauZentrum, „Präventive <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimafolgenanpassung">Klimafolgenanpassung</a> mit dem Hamburger Handwerk“, 21079 Hamburg</li> <li>Hamburg: Universität Hamburg, „Bodensubstrat und Baumartenwahl für klimaangepasste Stadtbaumpflanzungen“, 20146 Hamburg</li> <li>Rheinland-Pfalz: Technische Universität Kaiserslautern, „Bewältigung großer Hochwasser- und Starkregenereignisse – Weiterbildung der Einsatzkräfte“, 67663 Kaiserslautern</li> <li>Brandenburg: Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, „Cropping School – Kompetenznetzwerk Ökologischer Acker- und Pflanzenbau“, 16225 Eberswalde</li> <li>Sachsen-Anhalt: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, „RegProKlima: Trans- und interdisziplinäres Bildungsmodul“, 39106 Magdeburg</li> </ul> <p><strong>Kategorie 4: Vereine, Verbände und Stiftungen</strong></p> <ul> <li>Brandenburg: MIYA e.V., „Tiny Forests – von nachhaltiger Bildung zu klimaresilienten Städten“, 16225 Eberswalde</li> <li>Brandenburg: Freundeskreis Technisches Denkmal Brikettfabrik LOUISE, „Leuchtturm Louise – Mit kühlem Kopf in heißen Zeiten“, 04924 Domsdorf</li> <li>Berlin: BildungsCent e.V., „KlimaGesundheit – Aktiv für Kitas“, 10999 Berlin</li> <li>Niedersachsen: Stiftung Ökowerk Emden, „Falterfreu(n)de-Aktion – Vielfalt im Vorgarten“, 26725 Emden</li> <li>Hamburg: Trinkwasserwald e.V., „Wir pflanzen Trinkwasser“, 20359 Hamburg</li> </ul> <p><strong>Kontakt für Bildmaterial:</strong></p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/media/95260">Hier finden Sie druckfähige Pressefotos</a>.</p> <p>Wettbewerbsbüro „Blauer Kompass“ / blauerkompass@uba.de</p> <p>Wettbewerbsbüro Blauer Kompass<br>co2online gGmbH<br>Hochkirchstr. 9<br>10829 Berlin<br>Deutschland</p> <p> </p> </p><p>Informationen für...</p>