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Transregio TRR 228: Zukunft im ländlichen Afrika: Zukunft-Machen und sozial-ökologische Transformation; Future Rural Africa: Future-making and social-ecological transformation, Teilprojekt C02: Infrastrukturen und Governance für erneuerbare Energien

Dieses Projekt erforscht, wie die Bereitstellung von Infrastrukturen sowie der einhergehende Landnutzungswandel durch unterschiedliche Zukunftsvisionen und Future-Making-Praktiken strukturiert werden. Es analysiert (1) die institutionellen Kontexte großskaliger erneuerbarer Energieinfrastrukturen im kenianischen Rift Valley, (2) die Planungs- und Umsetzungsprozesse sowie damit verbundene sozial-ökologische Transformationen, (3) die Akteurs-, Governance-und Konfliktkonstellationen, v.a. mit Fokus auf Investor-Community-Beziehungen.

„Wir müssen das Unmögliche denken“ – die Perspektive junger Menschen im Rahmen einer sozial-ökologischen Transformation

Eine sozial-ökologische Transformation kann nur als gesellschaftliches Gemeinschaftsprojekt gelingen, das alle Generationen gleichermaßen einbezieht. Daher ist es dringend notwendig, auch jungen Menschen in diesem Wandlungsprozess eine Stimme zu geben und das Gestaltungspotenzial der jungen Generation für eine nachhaltige Zukunft zu nutzen. Die Proteste und Aktionen der „Fridays for Future“-Bewegung haben das große Engagement der Jugend für Klima- und Naturschutzthemen gezeigt und eine mediale Breitenwirkung entfaltet. Nun gilt es, Beteiligungsprozesse auch im Naturschutz weiter zu verbessern, Handlungsräume zu schaffen und gemeinsam getragene Zukunftsvisionen für eine Entwicklung im Rahmen der planetaren Grenzen zu gestalten. Der Beitrag beleuchtet in Form eines Interviews mit jungen Naturschützerinnen und Naturschützern Visionen, konkrete Ideen und Forderungen junger naturschutzengagierter Menschen im Rahmen einer sozial-ökologischen Transformation. Dabei werden u. a. zentrale Transformationsfelder identifiziert und mögliche Ansätze zur Förderung des Wandels diskutiert. Die besondere Rolle der jungen Generation in diesem Kontext wird reflektiert. Außerdem stellt der Beitrag die Jugenddialogplattform des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) als Praxisbeispiel für Jugendbeteiligung vor und leitet daraus Empfehlungen für künftige Partizipationsprozesse im Naturschutz ab.

Neues Verständnis von Wohlfahrt – Ansätze zur Verknüpfung der wirtschaftlichen Berichterstattung mit Leistungen der Natur

Der Verbrauch von Naturkapital in unserer Wirtschaft manifestiert sich in der Art und Weise, wie wir produzieren und konsumieren und damit unsere Wohlfahrt definieren. Für eine sozial-ökologische Transformation bedarf es einer ganzheitlicheren Betrachtung und Berichterstattung, die die gesamtgesellschaftlichen Werte von Natur umfasst. Ein solches, für Deutschland innovatives Verständnis von Wohlfahrt verknüpft das Wirtschaftswachstum mit den Leistungen der Natur für den Menschen und wirkt dadurch auf ein biodiversitätsfreundliches Wirtschaftswachstum hin. Konkrete Beispiele sind der weitere Ausbau der Ökosystemgesamtrechnung, die einen Teil der umweltökonomischen Gesamtrechnung darstellt, und die Integration von Naturkapital in wirtschaftliche Entscheidungsmechanismen. Der vorliegende Beitrag skizziert die existierenden Ansätze und Bedingungen eines Wohlfahrtsverständnisses, das Biodiversität als wertvolle Ressource betrachtet, die es zu schützen und zu erhalten gilt. Dies wird anhand erster Ergebnisse aus einem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben beleuchtet. Weiter wird aufgezeigt, wie durch eine stärker integrierte Betrachtung von Wohlfahrtsaspekten ein wertvoller Beitrag zu den informatorischen Grundlagen einer sozial-ökologischen Transformation geleistet werden kann.

Verhaltensorientierte umweltpsychologische Ansätze im Kontext einer sozial-ökologischen Transformation

Umweltpsychologische Forschung hat mit Blick auf die letzten 50 Jahre wesentliche Erkenntnisse darüber gewonnen, welche Faktoren für umweltfreundliches und nachhaltiges Verhalten förderlich sind. Die entsprechenden Erkenntnisse können deshalb einen wichtigen Beitrag zu einer gelingenden sozial-ökologischen Transformation hin zu nachhaltigeren und naturverträglicheren Lebens- und Wirtschaftsweisen leisten. Der Beitrag stellt nach einer Einordung der notwendigen Integration umweltpsychologischen Wissens in den Transformationsdiskurs zentrale Theorien und Erkenntnisse zu umweltfreundlichem Verhalten vor. Hierzu gehören grundlegende Konzepte wie die Theorie des geplanten Verhaltens und das Norm-Aktivations-Modell sowie integrativere Ansätze wie das comprehensive action determination model oder die Berücksichtigung kollektiver Einflüsse und sozialer Identitäten in moderneren Ansätzen. Anschließend wird die Übertragung dieser Erkenntnisse auf die praktische, transformationsorientierte Umwelt- und Naturschutzarbeit beleuchtet und im Rahmen eines Praxisbeispiels veranschaulicht. Der Beitrag schließt mit einer Reflexion über die Zukunftsaufgaben des Forschungsfelds Umweltpsychologie, um eine gelingende sozial-ökologische Transformation befördern zu können.

Bildungstransformation zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Transformationsregionen Sachsen-Anhalts, KoMoNa: Bildungstransformation zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Transformationsregionen Sachsen-Anhalts (BiNaTra)

DATIpilot Community - ICUH - I-CUH_Management, Teilprojekt 4: I-CUH_M_PraxisNRW

DATIpilot Community - ICUH - I-CUH_Management, Teilprojekt 3: ICUH_M_WI

Transregio TRR 228: Zukunft im ländlichen Afrika: Zukunft-Machen und sozial-ökologische Transformation; Future Rural Africa: Future-making and social-ecological transformation, Teilprojekt C06: Skalenüberschreitende Verbindungen als Bewältigungsstrategien sozioökonomische Exklusion

Dieses Projekt untersucht, wie Luo-Migranten aus Westkenia den Maßstab ihres Handelns durch ergebnisoffenes Umherstreifen und zielorientiertes Infrastrukturieren im Rift Valley neu definieren, um an gross-skalige Intensivierungsprojekte Anschluss zu finden. Um zu erforschen, wie Luo-Migranten zwischen Zonen der Intensivierung, der Konservierung und des Zerfalls ihre Zukunft ausbilden und gestalten, liegt der Fokus der Forschung auf a) Lohnarbeit in multinationalen Firmen, b) agrikultureller Nutzbarmachung angemieteter Landflächen und c) Fischfang und Tourismus im Rift Valley.

Transregio TRR 228: Zukunft im ländlichen Afrika: Zukunft-Machen und sozial-ökologische Transformation; Future Rural Africa: Future-making and social-ecological transformation, Teilprojekt C01: Sozio-ökonomische Auswirkungen von Wachstumskorridoren

Inwieweit führen Wachstumskorridore in Afrika zu beabsichtigten und unbeabsichtigten sozioökonomischen Auswirkungen? Im Zuge der Entwicklung von Wachstumskorridoren zu internationalen Multistakeholderinitiativen, die darauf abzielen ländliche Räume in globale Wertschöpfungsketten einzubinden, sind diese Auswirkungen bislang unklar. Vor dem Hintergrund dieser Frage vergleicht und erklärt das Projekt unterschiedliche Visionen, Steuerungsmechanismen sowie hieraus resultierende Strukturen und lokale Teilhabe in den Korridoren SAGCOT und WBNLDC am Beispiel unterschiedlicher Wertschöpfungsketten.

DATIpilot Community - ICUH - I-CUH_Management, Teilprojekt 5: I-CUH_M_PraxisBremen

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