Ethnologisch orientierte Forschungsaktivitaeten ueber lokales Wissen und Handlungsstrategien. Umwelt- und Landschaftsbewertung aus wissenschaftlicher und nichtwissenschaftlicher Sicht, sowie das endogene Entwicklungspotential von 'Indigenous Knowledge' sind die Leitthemen. Dabei bieten sich als regionale Schwerpunkte - im Sinne einer vergleichenden Hochgebirgsforschung - die Alpen und der Himalaja an. Geplant sind die Projekte 'Nationalparke in Nepal: Traditionelle Nutzung und Bewertung im Konflikt mit dem Naturschutz' und 'Nepal Conservation Area Mapping Project' (in Zusammenarbeit mit der TU Graz) weiterzufuehren. Als sozialgeographisch ausgerichteter, weiterer Forschungsschwerpunkt kristalliert sich das Thema 'Marginale Gruppen' heraus. Geplant ist ein Projekt ueber die sogenannten 'Tribal Groups' und 'Out-Casts' in Suedasien und deren Entwicklungspotential. Im Fokus sollen gleichzeitig auch Migrantinnengruppen in der Schweiz stehen.
Das Projekt interpretiert die ‚Green Growth'-Strategie und deren aktuelle Implementierung als eine Form des 'Zukunft-Machens'. Sie folgt der Vision, ökologische (‚grüne') und ökonomische (Wachstum) Ziele miteinander zu verbinden. Fallstudien in Kenia, Tansania und Namibia untersuchen die Übersetzung dieser Vision in jeweils spezifische Politiken des ökologischen Wachstums. Die Kernfrage richtet sich darauf, wie Green Growth als ‚reisende Idee' durch unterschiedliche Übersetzungsregime übertragen wird, und wie sich dadurch Umwelt-Governance verändert.
Das Projekt verfolgt zwei Hauptziele der Kulturlandschaftsforschung: i) Erklärung der räumlichen und zeitlichen soziokulturellen Heterogenitäten durch Untersuchung der sozio-ökonomischen Stadt-Land-Beziehungen und soziokultureller Strömungen, und ii) Erklärung der regional verschiedenen Ressourcenpolitiken und -planungen durch Analyse der Governance-Ansätze auf unterschiedlichen räumlichen und administrativen Skalen. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass die gesetzliche Regelungsvielfalt Zugangs- und Eigentumsverhältnisse und das sozial-ökologische System erheblich beeinflusst. Die Arbeiten werden anhand von Fallstudien unter Anwendung qualitativer Methoden durchgeführt.
Das Ziel des Projekts NamTip bzw. ist ein verbessertes Verständnis von ökologischen und sozialen Einflussfaktoren auf Kipppunkte der Desertifikation in Trockengebieten (dryland social-ecological systems). Namibia dient dem Vorhaben als Beispielregion. In der beantragten einjährigen Vorphase wird ein dreijähriges Hauptprojekt vorbereitet, in dem konzeptionelle und methodische Ansätze sowie deren anschließende Implementierung konkretisiert werden. Dabei wird ein transdisziplinärer Ansatz verfolgt, um die Integration der Stakeholder bereits während der Vorphase zu sichern und die Ausrichtung des Projekts an der Problem- und Bedarfssituation vor Ort zu gewährleisten.
Das Ziel des Projekts 'Understanding and Managing Desertification Tipping Points in Dryland Social-Ecological Systems - A Namibian Perspective' (NamTip) bzw. 'Kipppunkte der Desertifikation von sozialökologischen Systemen in Trockengebieten verstehen und bewältigen - eine namibische Perspektive' ist ein verbessertes Verständnis von ökologischen und sozialen Einflussfaktoren auf Kipppunkte der Desertifikation in Trockengebieten (dryland social-ecological systems). Namibia dient dem Vorhaben als Beispielregion. In der beantragten einjährigen Vorphase wird ein dreijähriges Hauptprojekt vorbereitet, in dem konzeptionelle und methodische Ansätze sowie deren anschließende Implementierung konkretisiert werden. Dabei wird ein inter- und transdisziplinärer Ansatz verfolgt, um eine frühe Integration der Stakeholder zu sichern und die Ausrichtung des Projekts an der Problem- und Bedarfssituation vor Ort zu gewährleisten.
Portrait des Reformbezirkes Reinickendorf; Erfassung sozio-demographischer Faktenlagen zur Versachlichung kommunalpolitischen Handelns; Herausarbeitung von Haupttrends und Problemsituationen. Vorgehensweise: Sozialraumbeschreibung mit strukturierten Indikatoren aus den Bereichen: 1. Demographie, 2. Wirtschaft, 3. Soziales; Kommentare zu Faktenlagen; Herausarbeitung von Trends.
Der Einbezug der oertlichen Bevoelkerung in ein oekologisches Projekt zeigt oft Schwierigkeiten, weil dabei unterschiedliche Umweltbewusstsein zwischen Wissenschaftler/innen, Politiker/innen und der Bevoelkerung aufeinandertreffen. Ist es ein romantisches Naturverstaendnis oder das Resultat nachhaltigen Wirtschaftens? Das Projekt untersucht das Verhaeltnis der Einwohner im valserischen Siedlungsgebiet im Vorarlberg zu ihrer Umwelt. Die Resultate sollen einen verbesserten Einbezug der lokalen Bevoelkerung zum Aufbau einer umweltgerechten Regionalkultur ermoeglichen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 22 |
| Wissenschaft | 8 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 22 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 22 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 18 |
| Englisch | 9 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 16 |
| Webseite | 6 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 17 |
| Lebewesen und Lebensräume | 22 |
| Luft | 8 |
| Mensch und Umwelt | 22 |
| Wasser | 6 |
| Weitere | 22 |