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Found 13 results.

Eine namibische Perspektive auf Desertifikations-Kipppunkte im Kontext des Klimawandels, Teilprojekt 1: Vegetation und Koordination

Bewirtschaftung und Biomasseverwertung von nassen Niedermooren in Brandenburg, Teilvorhaben 4: Wissenschaftliche Begleitung: Hydrologie, Ableitung von Bioindikatoren und Sozioökonomie

Das Teilvorhaben (TV) 4 'Wissenschaftliche Begleitung: Hydrologie, Ableitung von Bioindikatoren und Sozioökonomie' ist Teil des MuD-Vorhaben WetNetBB. TV4 umfasst die Aktivitäten in Modul 4 zur wissenschaftlichen Begleitung in den Arbeitspakten standorthydrologische Untersuchungen (AP 4.1a), Treibhausgase inklusive Bioindikatorenentwicklung (AP 4.3a, b, c) und sozioökonomische Untersuchungen (AP4.5a,b). Darüber hinaus koordiniert und kommuniziert TV4 die gesamten Begleitforschungsaktivitäten die Modul 4 realisiert, was zusätzlich betriebsökonomische Untersuchungen des Partners ATB (AP4.4) und Biodiversitäts- und Bodenuntersuchungen seitens des Partners HNEE (AP4.2) einschließt. Die beantragten AP 4.1 und 4.3. werden an den Intensivmessflächen realisiert um über 10 Jahre verfolgen zu können, wie sich Wiedervernässung und veränderte Biomassenutzung auf die ökologischen Prozesse und Eigenschaften, d.h. Treibhausgas-Flüsse und -Bilanzen und die Biodiversität auswirken. Die erhobenen Daten werden in Abstimmung mit dem zentral koordinierenden Projekt PaludiZentrale zur Verfügung gestellt, um am Aufbau einer nationalen Datenbank zur Wiedervernässung von Grünland und Moorsystemen mitzuwirken. Neben der etablierten Erfassung von THG-Flüssen soll auch ein Bodenmikrobiom- und Vegetation-basiertes Bioindikatorsystem entwickelt werden, dass eine Treibhausgas-Vorhersage auf Jahresbasis erlauben soll, um zukünftig effizient und kostengünstig Wiedervernässungsvorhaben begleiten zu können. Das beantragte AP 4.5. wird mittels sozialer Netzwerksanalysen Akteurskonstellationen (z.B. LandbesitzerInnen, Betriebe) und deren Veränderungen im Hinblick auf Verhalten und Akzeptanz untersuchen und so einen wichtigen Beitrag zur Realisierung der praktischen Umsetzung und der gesellschaftlichen Mitwirkung leisten.

Die Auswirkungen von Innentemperatur und kühlen Dächern auf die Ernährungssicherheit und das Verhalten gefährdeter Bevölkerungsgruppen im ländlichen Burkina Faso

Der Anstieg der globalen Temperaturen und extremer Hitze haben erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit und das sozioökonomische Wohlergehen von Menschen, wobei einkommensschwache Länder besonders betroffen sind. Ländliche Regionen in diesen Ländern sind besonders gefährdet, da sie weniger Anpassungsmöglichkeiten haben. Besonders benachteiligte Gruppen wie arme Menschen, Frauen, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit gesundheitlichen Vorbelastungen sind häufig eingeschränkt im Zugang zu Ressourcen, Bildung und Gesundheitsversorgung, was ihre Anpassungsfähigkeit an extreme Hitze erheblich einschränkt. Da Menschen viel Zeit in Innenräumen verbringen, ist die Senkung der Innentemperaturen eine zentrale Anpassungsstrategie gegen Hitzestress, da sie dem Körper ermöglicht, sich von hoher Außentemperaturen zu erholen. Studien zeigen, dass niedrigere Innentemperaturen die Ernährungssicherheit, Gesundheit, das Sozialverhalten und die kognitive Leistung fördern. Energieintensive Maßnahmen wie Klimaanlagen erhöhen jedoch den Energiebedarf und Emissionen und sind in ressourcenarmen, ländlichen Gebieten im Globalen Süden oft nicht realisierbar. Passive Kühltechniken, wie kühle Dächer, bieten eine kostengünstige Möglichkeit zur Senkung der Innentemperatur und können Ernährungssicherheit, Gesundheit und Wohlstand verbessern. Die Auswirkungen dieser Technologien sind jedoch weitgehend unerforscht. Um diese Wissenslücke zu schließen, verwenden wir umfassende Haushalts- und Individualdaten aus einer geclusterten randomisierten Kontrollstudie (cRCT) und feinkörnige Daten zu Innen- und Außentemperaturen, die Kausalität identifizieren lassen. Aufbauend auf einem DFG-geförderten Forschungsprogramm zu öffentlicher Gesundheit soll unsere Studie empirische Belege für die kausalen Auswirkungen von Innentemperaturen und passiven Kühltechniken auf Ernährungssicherheit, innerfamiliäre Spannungen, Humankapitalentwicklung und psychische Gesundheit liefern. Diese Themen sind sowohl wissenschaftlich relevant als auch grundlegend für das unmittelbare und langfristige Wohlbefinden, insbesondere in Ländern mit niedrigem Einkommen. Da sie miteinander verknüpft sind und sich gegenseitig verstärken, sind sie für das Verständnis der breiteren Entwicklungs- und Gesundheitsergebnisse von wesentlicher Bedeutung. Zudem werden wir die potenziellen Mechanismen, die den Einflüssen der Innentemperatur und passiven Kühlstrategien auf das Wohlergehen und Verhalten von fünf gefährdeten Gruppen (arme Menschen, Frauen, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit psychischen Erkrankungen) zugrunde liegen, identifizieren und prüfen. Dieser Ansatz ist nicht nur entscheidend für die Quantifizierung der verschiedenen Auswirkungen der Innentemperaturen auf gefährdete Gruppen, sondern liefert auch wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung gezielter Interventionen und Anpassungsstrategien im Kontext des Klimawandels.

Deutscher Beitrag zu Klimaprojektionen für CMIP7 - AR7 Fast Track, DECK- und ScenarioMIP-Simulationen, Teilprojekt 3: Entwicklung von maschinellen Lernverfahren, Evaluation mit ESMVal und Erweiterung des ESMValTool (DLR)

Erfolgreiche Energiewendekooperationen horizontal skalieren, Teilvorhaben: Soziale und politische Kontexte von Dilemmata vor Ort

Forschergruppe (FOR) 2936: Klimawandel und Gesundheit in Afrika südlich der Sahara, Teilprojekt: Treiber, Muster und gesundheitliche Folgen von Mobilitätsreaktionen - Aufbau eines Simulationstools für vorausschauende Klimaschutzmaßnahmen

Der Klimawandel ist mit Risiken für das Leben, die Gesundheit und den Wohlstand von Menschen verbunden und kann zu Mobilitätsreaktionen wie kurz- oder langfristigen Bewegungen, Mobilität, Vertreibung und Migration führen, beispielsweise in Bezug auf Überschwemmungen, Temperaturextreme und schwere Dürren mit Auswirkungen auf die Wasser- und Ernährungssicherheit. Das übergeordnete Ziel von P8 besteht darin, neues Wissen über die Treiber, Muster und gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilitätsreaktionen in Bezug auf Klima- und Wetterschwankungen in Subsahara-Afrika zu generieren und ein Instrument für vorausschauende Klimaschutzmaßnahmen zu entwickeln, das dazu beitragen kann, Interventionen anzuleiten, die dies anstreben Verringerung der negativen gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilitätsreaktionen. Die Arbeit basiert auf lokalen Daten von zwei HDSS-Standorten in Kenia und Burkina Faso von CP1 und P4. Unsere Ziele sind insbesondere: 1.) Führen Sie maschinelle Lernmethoden durch, um die wichtigsten Treiber von Mobilitätsreaktionen in Bezug auf Klimavariabilität und Wetter im Kontext anderer Nicht-Klimatreiber zu identifizieren. 2) Durchführung epidemiologischer Analysen zur Beziehung zwischen verschiedenen Arten von Mobilitätsreaktionen und gesundheitlichen Ergebnissen, wie Mortalität, Morbidität, gesundheitsorientiertes Verhalten, Anthropometrie und soziale Gesundheitsdeterminanten auf der Grundlage der HDSS-Daten. 3.) Entwicklung eines agentenbasierten Modells unter Verwendung der Erkenntnisse und Parameter aus dem maschinellen Lernmodell in (1) und den epidemiologischen Modellen in (2) zur Simulation der Auswirkungen von Klimavariabilität und Wetter auf die Mobilitätsreaktion und die gesundheitlichen Auswirkungen in den HDSS-Populationen. 4.) Entwicklung eines Benutzer-Tools zur Information über vorausschauende humanitäre Maßnahmen in Bezug auf klimabedingte Mobilitätsreaktionen und gesundheitliche Auswirkungen auf der Grundlage des agentenbasierten Simulationsmodells aus (3).

Partizipative Visionsbildung für kollektives Handeln in der Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen

Nicht nachhaltige Ergebnisse des Managements landwirtschaftlicher und natürlicher Ressourcen (NRM) sind häufig das Ergebnis sozialer Dilemmasituationen, d. h. individuell rationales Verhalten führt zu gesellschaftlich unerwünschten Ergebnissen. Beispiele sind die Übernutzung von Grundwasservorräten und Bewässerungssystemen, Wasserverschmutzung und Landumwandlung durch landwirtschaftliche Produktion, sowie Abholzung und Übernutzen von Allmendewäldern. Der Übergang zu gesellschaftlich wünschenswerten Zuständen in solchen Situationen erfordert kollektives Handeln zwischen heterogenen Akteuren. Vor dem Hintergrund verhaltensökonomischer Erkenntnisse über menschliches Verhalten deutet eine breite Literatur darauf hin, dass partizipative Ansätze das Potenzial haben, kollektives Handeln in solchen Situationen wirksam zu fördern. Partizipative Ansätze werden zunehmend in der Praxis verwendet, und jüngste experimentelle Forschungen legen nahe, dass solche Ansätze tatsächlich das Potenzial haben, nachhaltiges Verhalten zu fördern. Allerdings unterscheiden sich partizipative Maßnahmen und ihre Ergebnisse in der Praxis erheblich. Konkrete Methoden können z.B. auf Problembewusstsein, Perspektivübernahme, Zielsetzung, Visionsbildung, sozialem Lernen und/oder Strategiebildung fokussieren. Daher wurde ein differenzierteres Verständnis gefordert, wie partizipative Ansätze für NRM am besten gestaltet werden sollten und welche spezifischen Methoden am wirksamsten sind. Eine potenziell vielversprechende Methode ist die partizipative Visionsbildung (PVB), die darauf abzielt, gemeinsame Visionen über wünschenswerte Zukünfte zu entwickeln. Visionen gehen dabei über bloße Zielerklärungen hinaus und fordern dazu auf, sich vorzustellen, wie es sich anfühlt, den gewünschten zukünftigen Zustand erreicht zu haben. Dadurch werden die erklärten Ziele erfahrbar und inspirierend und positive Emotionen können aktiviert werden. Obwohl das Potenzial von PVB in der Literatur hervorgehoben wird, ist der kausale Zusammenhang zwischen PVB und kollektivem Handeln in sozialen Dilemmasituationen noch nicht getestet worden, und auch die zugrundeliegenden Mechanismen, wie sich PVB auf kollektives Handeln auswirkt, sind noch nicht entschlüsselt worden. Um diese Lücken zu schließen, verfolgt dieses Projekt zwei Ziele: (i) die Analyse der kausalen Auswirkungen von PVB auf kollektives Handeln in sozialen Dilemmasituationen und (ii) die Analyse der möglichen Mechanismen, die diesen Auswirkungen zugrunde liegen. Die Innovation liegt in der Entwicklung und Umsetzung eines experimentellen Ansatzes in Form eines Labor-im-Feld-Experiments mit Landwirten, das es ermöglicht, die Auswirkungen von PVB von anderen Elementen von Partizipation zu unterscheiden und die Kausalität zu bewerten. Das Experiment soll im Rahmen eines landwirtschaftlich genutzten Wassersystems in den kolumbianischen Anden durchgeführt werden.

Fortschrittliche Reproduktionstechnologien zur Rettung von stark gefährdeten Säugetieren wie dem nördlichen Breitmaulnashorn (Bio-Rescue-2)

Fortschrittliche Reproduktionstechnologien zur Rettung von stark gefährdeten Säugetieren wie dem nördlichen Breitmaulnashorn (Bio-Rescue-2), Teilprojekt I: Koordination sowie assistierte Reproduktion

Eine namibische Perspektive auf Desertifikations-Kipppunkte im Kontext des Klimawandels

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