API src

Found 206 results.

GTS Bulletin: ISMD11 UMRR - Observational data (Binary coded) - BUFR (details are described in the abstract)

The ISMD11 TTAAii Data Designators decode as: T1 (I): Observational data (Binary coded) - BUFR T1T2 (IS): Surface/sea level T1T2A1 (ISM): Main synoptic observations from fixed land stations A2 (D): 90°E - 0° northern hemisphere(The bulletin collects reports from stations: 26229;AINAZI;26238;RUJIENA;26313;KOLKA;26314;VENTSPILS;26318;STENDE;26324;MERSRAGS;26326;SKULTE;26335;PRIEKULI;26339;ZOSENI;26346;ALUKSNE;26348;GULBENE;26403;PAVILOSTA;26406;LIEPAJA;26416;SALDUS;26422;RIGA;26424;DOBELE;26425;JELGAVA;26429;BAUSKA;26435;SKRIVERI;26436;ZILANI;26446;REZEKNE;26447;MADONA;26544;DAUGAVPILS;26503;RUCAVA;26551;DAGDA) (Remarks from Volume-C: BUFR307096)

Kreis Herford - Fließgewässer

Die Karte zeigt alle Fließgewässer - von großen Flüssen wie der Weser in Vlotho über die Else und Werre bis hin zu kleinen Bächen im Kreisgebiet. Im Kreis Herford gibt es rund 1000 Kilometer Fließgewässer und zahlreiche Teichanlagen. Sie alle unterliegen den Regelungen des Wasserrechts. Dieses sieht zum Schutz der Gewässer zahlreiche Erlaubnis- und Genehmigungserfordernisse vor. Im Rahmen des Gemeingebrauchs brauchen Sie keine Erlaubnis, wenn Sie die Bäche und Flüsse nutzen zum Baden, Viehtränken, Schöpfen mit Handgefäßen, Eissport und Befahren mit Wasserfahrzeugen ohne eigenen Antrieb. In Natur- und Landschaftsschutzgebieten gibt es jedoch teilweise Einschränkungen, die Sie bei der Unteren Landschaftsbehörde erfragen können. Unter der gesetzlich vorgeschriebenen Gewässerschau ist die regelmäßige behördliche Besichtigung von Gewässern zu verstehen, dabei wird festgestellt, ob ein Gewässer ordnungsgemäß unterhalten wird und gesetzliche Regelungen eingehalten werden. Die Gewässerschau umfasst das gesamte Gewässer mit seinem Bett, den Ufern mit Randstreifen und den baulichen Anlagen. Die Gewässerschauen finden jährlich im März und April statt. Die genauen Termine werden im Amtsblatt veröffentlicht.

Sponsoringberichte der Behörden und Ämter der Freien und Hansestadt Hamburg

Berichte der Behörden und Ämter über Zuwendungen in Form von Sponsoring, Spenden und mäzenatischen Schenkungen. Sie beinhalten die von den Behörden und Ämtern sowie den direkten hamburgischen Mehrheitsbeteiligungen (öffentlichen Unternehmen) aus ihrem Zuständigkeitsbereich angenommenen privaten Zuwendungen in Form von Sponsoring, Spenden und mäzenatischen Schenkungen ab 5.000 Euro im Einzelwert und die von bestimmten hamburgischen Mehrheitsbeteiligungen aus ihrem Zuständigkeitsbereich geleisteten Spenden und spendenähnlichen Zuwendungen ab 2.500 Euro im Einzelwert.

Mein Baum-Meine Stadt - Portal Hamburg

Mit der Spendenaktion "Mein Baum - Meine Stadt" werden Lücken im Hamburger Straßenbaumbestand geschlossen. Auf der Internetseite zu <a href="http://www.hamburg.de/mein-baum-meine-stadt/">"Mein Baum - Meine Stadt"</a> können mit Hilfe einer interaktiven Karte die freigegebenen Pflanzstandorte im Straßenbaumbestand betrachtet werden. Durch Klick auf ein zugehöriges Symbol erhält man Informationen zum jeweiligen Baumpflanzstandort: Kennzahl des Baumpflanzstandortes, Adresse, Baumart, Spendensumme, Anzahl der Spender und die Datenaktualität. Ein grüner Punkt zeigt an, dass für diesen Baum schon die benötigte Summe gespendet oder dieser bereits gepflanzt wurde. Bei einem roten Punkt kann für diesen Standort noch gespendet werden. Per Mausklick wählt der Bürger so den Standort, an dem sein Baum gepflanzt werden soll.

Baumpflanzstandorte Mein Baum-Meine Stadt Hamburg

Mit der Spendenaktion "Mein Baum - Meine Stadt" werden Lücken im Hamburger Straßenbaumbestand geschlossen. Über die Internetseite können mit Hilfe einer interaktiven Karte die freien Pflanzstandorte im Straßenbaumbestand betrachtet werden. Durch Klick auf einen zugehörigen Punkt werden Informationen zum jeweiligen Baumpflanzstandort angezeigt: Kennzahl des Baumpflanzstandortes, Adresse, Baumart, Spendensumme, Anzahl Spender, Jahr der Kampagne, Aktualität.

Urlaub und Umweltschutz: So geht nachhaltiges Reisen

<p> So sind Sie beim nächsten Urlaub klimafreundlich unterwegs <ul> <li>Bevorzugen Sie Reiseziele in der Nähe.</li> <li>Vermeiden Sie Flugreisen und Kreuzfahrten.</li> <li>Bevorzugen Sie Reiseanbieter und -angebote mit verbindlichen Umwelt- und Sozialstandards.</li> <li>Verhalten Sie sich im Urlaub so umweltfreundlich wie zu Hause.</li> <li>Nehmen Sie Rücksicht auf sensible Lebensräume, Tiere und Pflanzen.</li> <li>Entdecken Sie umweltfreundliche Urlaubsmöglichkeiten.</li> </ul> Gewusst wie <p>Was uns gut tut, kann die Umwelt belasten. Das gilt auch für den Urlaub und insbesondere für die Anreise. Durch ihren Aufenthalt steigern Tourist*innen zudem vor Ort den Bedarf an Wasser, Energie und Flächen. Mit diesen Tipps können Sie die entstehenden Umweltbelastungen reduzieren.</p> <p><strong>Je näher, desto besser:</strong> Im Umkreis von nur 1.000 Kilometern liegen Urlaubsziele, die das bieten, was die meisten im Urlaub suchen: Erholung, Wälder, Berge, Strand und jede Menge Sehenswürdigkeiten. Warum deshalb in die Ferne schweifen? Die stärksten Umweltbelastungen resultieren aus An- und Abreise. Dabei spielt nicht nur die Entfernung, sondern auch die Wahl des Verkehrsmittels eine große Rolle.</p> <ul> <li>Nutzen Sie daher <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/12609">Bus, Bahn</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/13571">Fahrrad</a>.</li> <li>Erkundigen Sie sich über das Nahverkehrssystem vor Ort und eventuelle Transport- und Ticketangebote der Unterkunft und Reiseregion.</li> <li>Probieren Sie <a href="http://www.wanderbares-deutschland.de/">Wanderungen</a>, <a href="https://www.canoeguide.net/kanutouren-alle-laender/kanutouren-in-deutschland">Kanu-</a> oder <a href="https://www.adfc-radtourismus.de/">Fahrradtouren</a>.</li> <li>Entdecken Sie die Reisen der Kooperation <a href="https://www.fahrtziel-natur.de/">Fahrtziel Natur</a> in verschiedene Großschutzgebiete im deutschsprachigen Raum. Oder besuchen Sie Bergregionen, die sich um nachhaltige Reiseangebote bemühen und über <a href="https://www.alpine-pearls.com/">Alpine Pearls</a> sowie den <a href="https://www.bergsteigerdoerfer.org/">Bergsteigerdörfern</a> zu Initiativen zusammengeschlossen haben.</li> <li>Auch ein voll besetztes Auto belastet die Umwelt weit weniger als die Anreise mit dem Flugzeug.</li> <li>Die Anreise mit einem vollelektrischen angetriebenen PKW ist ebenfalls umweltschonender. Das erfordert derzeit allerdings etwas Planung, da das Netz an Lademöglichkeiten noch im Aufbau befindlich ist. Immer mehr Beherbergungsanbieter installieren Lademöglichkeiten für ihre Gäste. Fragen Sie vor der Buchung nach.&nbsp;</li> <li>Umweltschädliche Emissionen können Sie auch einsparen, wenn Sie seltener in den Urlaub fahren und dafür länger bleiben.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5050/bilder/uba_tipps11_reisen.jpg"> </a> <strong> Warum in die Ferne schweifen? </strong> Quelle: Umweltbundesamt <p><strong>Am Boden bleiben:</strong> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/22562">Flugreisen</a> sind besonders umweltschädlich. Ein Flug von Deutschland auf die Kanarischen Inseln und zurück verursacht pro Person einen Ausstoß von ca. 1.700 kg klimaschädlichem CO2e (siehe <a href="http://www.uba.co2-rechner.de/de_DE/">UBA-CO2-Rechner</a>). Bei einer vierköpfigen Familie sind das 6,8 t CO2e. Mit einem vollbesetzten Mittelklassewagen könnten Sie dafür rund 35.000 km weit fahren. Auch Kreuzfahrten sind sehr umweltbelastend. Leider gibt es für solche Fernreisen keine umweltfreundlichen Alternativen. Was Sie aber machen können: Gleichen Sie Treibhausgasemissionen von Flugreisen oder Kreuzfahrten durch freiwillige Kompensationszahlungen aus. Mit diesem Geld werden Klimaschutzprojekte finanziert, in denen die entsprechende Menge an Treibhausgasen eingespart wird (siehe <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/16787">Tipps zur CO2- Kompensation</a>).</p> <p><strong>Zertifizierte Angebote nutzen:</strong> Auf der Suche nach umweltschonenden Reisen helfen Ihnen Umweltzertifikate und Labels. Sie kennzeichnen Anbieter beziehungsweise Angebote mit verbindlichen Umwelt- und Sozialstandards. Diese Standards betreffen zum Beispiel den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen wie Wasser, klimafreundliche Transporte, die Reduzierung des Abfallaufkommens oder das Engagement in Artenschutzprojekten.</p> <ul> <li>Fragen Sie Ihr Reisebüro und Ihren Tourismusanbieter vor Ort nach einer entsprechenden Zertifizierung.</li> <li>Auf der Webseite <a href="https://tourismus-labelguide.org/">Tourismus Labelguide</a> finden Sie einen Überblick sowie weitere Informationen zu verschiedenen Labeln und Zertifikaten aus dem Tourismusbereich.</li> <li>Auch das <a href="http://forumandersreisen.de/">Forum anders Reisen</a> bietet eine breite Auswahl alternativer Reisen in alle Welt an. Mehr als 100 Reiseveranstalter gehören dazu.</li> </ul> <p><strong>Umweltbewusstsein im Reisegepäck:</strong> Ob Mülltrennung oder der sparsame Umgang mit Energie und Wasser - Routinen, die zu Hause selbstverständlich sind, sollten Ihnen im Urlaub nicht schwerfallen.&nbsp;Im Zusammenhang mit dem fortschreitenden <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a> wird Wasser eine immer knappere Ressource.</p> <ul> <li>Gehen Sie deshalb sorgsam mit Wasser um (siehe <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/32796">Tipps zum Trinkwasser</a>). Pools, Golfplätze und künstlich beschneite Skipisten verbrauchen oft unverhältnismäßig große Wassermengen.</li> <li>Heizen Sie im Winterurlaub energiebewusst (siehe <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/16556">Tipps zum Heizen</a>).</li> <li>Bevorzugen Sie saisonale, regionale und ökologisch produzierte Lebensmittel. Genießen Sie die Vielfalt heimischer Obst- und Gemüsesorten und verringern Sie den Anteil tierischer Produkte, denn diese verschlechtern Ihre Umweltbilanz in vielerlei Hinsicht.</li> <li>Verzichten Sie auf Einwegartikel wo immer möglich. Nehmen Sie zum Beispiel eine leere Trinkflasche oder einen Stoffbeutel mit in den Urlaub.</li> <li>Reduzieren Sie Ihr Reisegepäck. Viele Dinge wie z.B. Babybetten und Sportausrüstung können vor Ort ausgeliehen werden. Weniger Gepäck reduziert den Platzbedarf und das Gewicht beim Transport und hilft somit Emissionen zu verringern.</li> </ul> <p><strong>Natur bewahren:</strong> Der Tourismus ist wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig auf eine intakte Natur angewiesen und beeinträchtigt diese gleichzeitig auf vielfältige Weise. Dies betrifft auch die Zerstörung von Lebensräumen und den damit verbundenen Verlust der biologischen Vielfalt. Tourismus nimmt große Flächen in Anspruch, zum Beispiel für den Bau von Unterkünften, aber auch für Verkehrsinfrastruktur und Freizeiteinrichtungen.</p> <ul> <li>Nutzen Sie nachhaltige und naturverträgliche Angebote und respektieren Sie die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung.</li> <li>Beachten Sie insbesondere bei der Auswahl von Freizeitaktivitäten den <a href="https://www.bfn.de/gesetzlich-geschuetzte-biotope">Biotop-</a> und <a href="https://www.bfn.de/artenschutz">Artenschutz</a>. Respektieren Sie sensible Gebiete und die dort vorkommenden Arten. Erkundigen Sie sich über angemessene Verhaltensregeln. Füttern und berühren Sie keine Wildtiere und beschädigen Sie keine Pflanzen. Bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen und begegnen Sie anderen Menschen respektvoll.</li> <li>Lassen Sie keine Abfälle liegen und nehmen Sie nichts mit außer Ihre Eindrücke.</li> <li><a href="https://www.bfn.de/themen/cites.html">Geschützte Arten</a> sind keine Souvenirs (zum Beispiel Korallen, Elfenbein, Reptilienleder) und keine Lebensmittel, auch wenn sie als "einheimische Delikatessen" angeboten werden.</li> <li>Besuchen Sie keine Einrichtungen, die Wildtiere in Gefangenschaft halten (zum Beispiel Delfinarien, Elefantenreiten). Unterstützen Sie stattdessen lokale Artenschutzprojekte und Naturschutzgebiete.</li> </ul> <p><strong>Urlaubszeit spenden: </strong>Sich während des Urlaubs ehrenamtlich in Projekten zu engagieren ist besonders bei jüngeren Menschen beliebt. Zwei Anbieter in Deutschland sind das <a href="https://www.bergwaldprojekt.de/">Bergwaldprojekt</a> sowie <a href="https://wwoof.de/">WWOOF</a>. Unter dem Stichwort Volontourismus oder Freiwilligeneinsatz finden sich vielfältige Angebote. Schauen Sie sich diese jedoch vorher genau an: nicht immer sind die Projekte aus ethischer oder ökologischer Perspektive zu empfehlen.</p> <p><strong>Tapetenwechsel – im Tausch:</strong> Internetplattformen ermöglichen es, das eigene Zuhause mit anderen Menschen auf Gegenseitigkeit zu teilen oder zu tauschen. Diese Art zu reisen entlastet die Umwelt, da weniger zusätzliche Unterkünfte gebaut werden müssen. Zum Beispiel bietet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) das Übernachtungsverzeichnis <a href="https://dachgeber.de/">Dachgeber – von Radlern für Radler</a>&nbsp;an. Für Auslandsreisen gibt es das Vermittlungsnetzwerk <a href="https://www.couchsurfing.com/">Couchsurfing</a> mit 14 Millionen Nutzern auf der ganzen Welt. Solche Plattformen, beziehungsweise die angebotenen Übernachtungen, sind teilweise kostenlos, teilweise gebührenpflichtig. Eine genaue Lektüre der Teilnahme- und Haftungsbestimmungen empfiehlt sich.</p> <p><strong>Urlaub – zu Hause:</strong> "Zu Hause ist es am schönsten" – das kann auch für den Urlaub gelten. Denn Urlaub kann, muss aber nicht "Verreisen" heißen. Schließlich sind Erholung und schöne, nicht-alltägliche Erlebnisse auch im eigenen Garten, auf dem Balkon, auf dem Sofa oder mit Ausflügen in die nähere Umgebung möglich. Gönnen Sie sich deshalb (auch) umweltfreundliche Urlaubsmomente zu Hause.</p> Quelle: Umweltbundesamt 27.10.2022 UBA-Erklärfilm: Flugreisen und Klimawirkung <p>Wie wirken sich Flugreisen auf das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a> aus und welche Alternativen gibt es? Hier finden Sie ein <a href="https://www.umweltbundesamt.de/transkription-erklaerfilm-flugreisen-klimawirkung">Text-Transkript</a> des Videos im Sinne der Barrierefreiheit.</p> Hintergrund <p><strong>Umweltsituation:&nbsp;</strong>Reisende nehmen die Umwelt, Natur und Ressourcen in Anspruch. Das Umweltbundesamt versucht, dies messbar zu machen. Hierzu wurden unterschiedliche Forschungsvorhaben durchgeführt. Die zentrale Erkenntnis ist, dass die Reisemobilität den größten Anteil am gesamten Energiebedarf und den damit verbundenen Emissionen von Reisen hat. So verursachte die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimawirksame-emissionen-des-deutschen">Reisemobilität im Jahr 2017</a> etwa 111 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Im Zusammenhang mit Aktivitäten in der Natur kommt es an beliebten Orten zudem zur Überbeanspruchung. Durch gezieltes Besuchermanagement wird versucht, dem entgegenzuwirken, um die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/biodiversitaet">Biodiversität</a> zu schützen.</p> <p><strong>Marktbeobachtung:&nbsp;</strong>Das Interesse am Reisen ist unter der deutschen Wohnbevölkerung weiterhin ausgeprägt. Je höher das zur Verfügung stehende Haushaltseinkommen und je weniger Kinder im Haushalt leben, desto mehr und weiter reisen die Haushaltsmitglieder. Im Bereich nachhaltiges Reisen ist zu erkennen, dass das Interesse für nachhaltigen Urlaub weiterhin hoch ist und zunehmend mehr Menschen ihre Urlaubsaktivitäten an Nachhaltigkeitskriterien orientieren und buchen. Das Angebot an nachhaltig zertifizierten Übernachtungs- und Reiseangeboten ist allerdings noch gering. Die Kompensation von Reiseemissionen wird deutlich häufiger bei Geschäftsreisen als bei Erholungsurlauben durchgeführt.&nbsp;</p> <p>Das immense Wachstum der Tourismusbranche bringt vielfältige Probleme mit sich.&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/60890">Nachhaltiger Tourismus</a> ist der Versuch, diesen entgegenzuwirken und ökologische, ökonomische sowie soziokulturelle Ziele in Einklang zu bringen. Nach der Verabschiedung der&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/46733">Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung</a> steht die internationale Staatengemeinschaft vor der enormen Herausforderung, die erarbeiteten Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) sowohl auf globaler als auch auf lokaler Ebene umzusetzen. Dabei nimmt die Entwicklung nachhaltiger Tourismuskonzepte eine bedeutende Rolle ein, da hierdurch viele Ziele der Agenda gleichzeitig adressiert werden können.</p> <p>Weitere Informationen finden Sie auch auf der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/60890">UBA-Themenseite zu nachhaltigem Tourismus</a>.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/beispielrechnung_der_mobilitaetsbedingten_treibhausgasemissionen_fuer_unterschiedliche_strandreisen.jpg"> </a> <strong> Beispielrechnung der mobilitätsbedingten Treibhausgasemissionen für unterschiedliche Strandreisen </strong> Quelle: Umweltbundesamt⁠ (2020): Klimawirksame Emissionen des deutschen Reiseverkehrs. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/beispielrechnung_der_mobilitaetsbedingten_treibhausgasemissionen_fuer_unterschiedliche_strandreisen.jpg">Bild herunterladen</a> (174,68 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/thg-emissionen_von_reisen_mit_unterschiedlichen_schiffs-_und_bootsklassen.jpg"> </a> <strong> THG-Emissionen von Reisen mit unterschiedlichen Schiffs- und Bootsklassen </strong> Quelle: Umweltbundesamt⁠ (2020): Klimawirksame Emissionen des deutschen Reiseverkehrs. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/thg-emissionen_von_reisen_mit_unterschiedlichen_schiffs-_und_bootsklassen.jpg">Bild herunterladen</a> (196,61 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/urlaubsreisen_im_in-_und_ausland.jpg"> </a> <strong> Urlaubsreisen im In- und Ausland </strong> Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: ReiseAnalyse 2023 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/urlaubsreisen_im_in-_und_ausland.jpg">Bild herunterladen</a> (221,93 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/deutschlands_beliebteste_auslandsdestinationen.jpg"> </a> <strong> Deutschlands beliebteste Auslandsdestinationen </strong> Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: ReiseAnalyse 2023 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/deutschlands_beliebteste_auslandsdestinationen.jpg">Bild herunterladen</a> (193,13 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/reiseverhalten_2017_bis_2022.jpg"> </a> <strong> Reiseverhalten 2017 bis 2022 </strong> Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: ReiseAnalyse 2020 - 2023 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/reiseverhalten_2017_bis_2022.jpg">Bild herunterladen</a> (181,48 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/beruecksichtigung_von_umweltaspekten_bei_der_reisebuchung_2.jpg"> </a> <strong> Berücksichtigung von Umweltaspekten bei der Reisebuchung </strong> Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: ReiseAnalyse 2022 - 2023 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/beruecksichtigung_von_umweltaspekten_bei_der_reisebuchung_2.jpg">Bild herunterladen</a> (170,14 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> Quellen <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a> (2020): <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimawirksame-emissionen-des-deutschen">Klimawirksame Emissionen des deutschen Reiseverkehrs</a>.</li> <li>Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR e.V.) (2023): <a href="https://reiseanalyse.de/ra-satelliten/ra-nachhaltigkeit/">Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen</a>: Bewusstseins- und Nachfrageentwicklung und ihre Einflussfaktoren.</li> <li>Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR e.V.) (2018): Reiseanalyse 2018.</li> <li>WWF (2009): <a href="http://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/umweltvertraeglich-reisen/tourismus-und-klimawandel/">Der touristische Klima-Fußabdruck</a>: WWF-Bericht über die Umweltauswirkungen von Urlaub und Reisen.</li> </ul> </p><p> So sind Sie beim nächsten Urlaub klimafreundlich unterwegs <ul> <li>Bevorzugen Sie Reiseziele in der Nähe.</li> <li>Vermeiden Sie Flugreisen und Kreuzfahrten.</li> <li>Bevorzugen Sie Reiseanbieter und -angebote mit verbindlichen Umwelt- und Sozialstandards.</li> <li>Verhalten Sie sich im Urlaub so umweltfreundlich wie zu Hause.</li> <li>Nehmen Sie Rücksicht auf sensible Lebensräume, Tiere und Pflanzen.</li> <li>Entdecken Sie umweltfreundliche Urlaubsmöglichkeiten.</li> </ul> </p><p> Gewusst wie <p>Was uns gut tut, kann die Umwelt belasten. Das gilt auch für den Urlaub und insbesondere für die Anreise. Durch ihren Aufenthalt steigern Tourist*innen zudem vor Ort den Bedarf an Wasser, Energie und Flächen. Mit diesen Tipps können Sie die entstehenden Umweltbelastungen reduzieren.</p> <p><strong>Je näher, desto besser:</strong> Im Umkreis von nur 1.000 Kilometern liegen Urlaubsziele, die das bieten, was die meisten im Urlaub suchen: Erholung, Wälder, Berge, Strand und jede Menge Sehenswürdigkeiten. Warum deshalb in die Ferne schweifen? Die stärksten Umweltbelastungen resultieren aus An- und Abreise. Dabei spielt nicht nur die Entfernung, sondern auch die Wahl des Verkehrsmittels eine große Rolle.</p> <ul> <li>Nutzen Sie daher <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/12609">Bus, Bahn</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/13571">Fahrrad</a>.</li> <li>Erkundigen Sie sich über das Nahverkehrssystem vor Ort und eventuelle Transport- und Ticketangebote der Unterkunft und Reiseregion.</li> <li>Probieren Sie <a href="http://www.wanderbares-deutschland.de/">Wanderungen</a>, <a href="https://www.canoeguide.net/kanutouren-alle-laender/kanutouren-in-deutschland">Kanu-</a> oder <a href="https://www.adfc-radtourismus.de/">Fahrradtouren</a>.</li> <li>Entdecken Sie die Reisen der Kooperation <a href="https://www.fahrtziel-natur.de/">Fahrtziel Natur</a> in verschiedene Großschutzgebiete im deutschsprachigen Raum. Oder besuchen Sie Bergregionen, die sich um nachhaltige Reiseangebote bemühen und über <a href="https://www.alpine-pearls.com/">Alpine Pearls</a> sowie den <a href="https://www.bergsteigerdoerfer.org/">Bergsteigerdörfern</a> zu Initiativen zusammengeschlossen haben.</li> <li>Auch ein voll besetztes Auto belastet die Umwelt weit weniger als die Anreise mit dem Flugzeug.</li> <li>Die Anreise mit einem vollelektrischen angetriebenen PKW ist ebenfalls umweltschonender. Das erfordert derzeit allerdings etwas Planung, da das Netz an Lademöglichkeiten noch im Aufbau befindlich ist. Immer mehr Beherbergungsanbieter installieren Lademöglichkeiten für ihre Gäste. Fragen Sie vor der Buchung nach.&nbsp;</li> <li>Umweltschädliche Emissionen können Sie auch einsparen, wenn Sie seltener in den Urlaub fahren und dafür länger bleiben.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5050/bilder/uba_tipps11_reisen.jpg"> </a> <strong> Warum in die Ferne schweifen? </strong> Quelle: Umweltbundesamt </p><p> <p><strong>Am Boden bleiben:</strong> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/22562">Flugreisen</a> sind besonders umweltschädlich. Ein Flug von Deutschland auf die Kanarischen Inseln und zurück verursacht pro Person einen Ausstoß von ca. 1.700 kg klimaschädlichem CO2e (siehe <a href="http://www.uba.co2-rechner.de/de_DE/">UBA-CO2-Rechner</a>). Bei einer vierköpfigen Familie sind das 6,8 t CO2e. Mit einem vollbesetzten Mittelklassewagen könnten Sie dafür rund 35.000 km weit fahren. Auch Kreuzfahrten sind sehr umweltbelastend. Leider gibt es für solche Fernreisen keine umweltfreundlichen Alternativen. Was Sie aber machen können: Gleichen Sie Treibhausgasemissionen von Flugreisen oder Kreuzfahrten durch freiwillige Kompensationszahlungen aus. Mit diesem Geld werden Klimaschutzprojekte finanziert, in denen die entsprechende Menge an Treibhausgasen eingespart wird (siehe <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/16787">Tipps zur CO2- Kompensation</a>).</p> <p><strong>Zertifizierte Angebote nutzen:</strong> Auf der Suche nach umweltschonenden Reisen helfen Ihnen Umweltzertifikate und Labels. Sie kennzeichnen Anbieter beziehungsweise Angebote mit verbindlichen Umwelt- und Sozialstandards. Diese Standards betreffen zum Beispiel den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen wie Wasser, klimafreundliche Transporte, die Reduzierung des Abfallaufkommens oder das Engagement in Artenschutzprojekten.</p> <ul> <li>Fragen Sie Ihr Reisebüro und Ihren Tourismusanbieter vor Ort nach einer entsprechenden Zertifizierung.</li> <li>Auf der Webseite <a href="https://tourismus-labelguide.org/">Tourismus Labelguide</a> finden Sie einen Überblick sowie weitere Informationen zu verschiedenen Labeln und Zertifikaten aus dem Tourismusbereich.</li> <li>Auch das <a href="http://forumandersreisen.de/">Forum anders Reisen</a> bietet eine breite Auswahl alternativer Reisen in alle Welt an. Mehr als 100 Reiseveranstalter gehören dazu.</li> </ul> <p><strong>Umweltbewusstsein im Reisegepäck:</strong> Ob Mülltrennung oder der sparsame Umgang mit Energie und Wasser - Routinen, die zu Hause selbstverständlich sind, sollten Ihnen im Urlaub nicht schwerfallen.&nbsp;Im Zusammenhang mit dem fortschreitenden <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a> wird Wasser eine immer knappere Ressource.</p> <ul> <li>Gehen Sie deshalb sorgsam mit Wasser um (siehe <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/32796">Tipps zum Trinkwasser</a>). Pools, Golfplätze und künstlich beschneite Skipisten verbrauchen oft unverhältnismäßig große Wassermengen.</li> <li>Heizen Sie im Winterurlaub energiebewusst (siehe <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/16556">Tipps zum Heizen</a>).</li> <li>Bevorzugen Sie saisonale, regionale und ökologisch produzierte Lebensmittel. Genießen Sie die Vielfalt heimischer Obst- und Gemüsesorten und verringern Sie den Anteil tierischer Produkte, denn diese verschlechtern Ihre Umweltbilanz in vielerlei Hinsicht.</li> <li>Verzichten Sie auf Einwegartikel wo immer möglich. Nehmen Sie zum Beispiel eine leere Trinkflasche oder einen Stoffbeutel mit in den Urlaub.</li> <li>Reduzieren Sie Ihr Reisegepäck. Viele Dinge wie z.B. Babybetten und Sportausrüstung können vor Ort ausgeliehen werden. Weniger Gepäck reduziert den Platzbedarf und das Gewicht beim Transport und hilft somit Emissionen zu verringern.</li> </ul> <p><strong>Natur bewahren:</strong> Der Tourismus ist wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig auf eine intakte Natur angewiesen und beeinträchtigt diese gleichzeitig auf vielfältige Weise. Dies betrifft auch die Zerstörung von Lebensräumen und den damit verbundenen Verlust der biologischen Vielfalt. Tourismus nimmt große Flächen in Anspruch, zum Beispiel für den Bau von Unterkünften, aber auch für Verkehrsinfrastruktur und Freizeiteinrichtungen.</p> <ul> <li>Nutzen Sie nachhaltige und naturverträgliche Angebote und respektieren Sie die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung.</li> <li>Beachten Sie insbesondere bei der Auswahl von Freizeitaktivitäten den <a href="https://www.bfn.de/gesetzlich-geschuetzte-biotope">Biotop-</a> und <a href="https://www.bfn.de/artenschutz">Artenschutz</a>. Respektieren Sie sensible Gebiete und die dort vorkommenden Arten. Erkundigen Sie sich über angemessene Verhaltensregeln. Füttern und berühren Sie keine Wildtiere und beschädigen Sie keine Pflanzen. Bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen und begegnen Sie anderen Menschen respektvoll.</li> <li>Lassen Sie keine Abfälle liegen und nehmen Sie nichts mit außer Ihre Eindrücke.</li> <li><a href="https://www.bfn.de/themen/cites.html">Geschützte Arten</a> sind keine Souvenirs (zum Beispiel Korallen, Elfenbein, Reptilienleder) und keine Lebensmittel, auch wenn sie als "einheimische Delikatessen" angeboten werden.</li> <li>Besuchen Sie keine Einrichtungen, die Wildtiere in Gefangenschaft halten (zum Beispiel Delfinarien, Elefantenreiten). Unterstützen Sie stattdessen lokale Artenschutzprojekte und Naturschutzgebiete.</li> </ul> <p><strong>Urlaubszeit spenden: </strong>Sich während des Urlaubs ehrenamtlich in Projekten zu engagieren ist besonders bei jüngeren Menschen beliebt. Zwei Anbieter in Deutschland sind das <a href="https://www.bergwaldprojekt.de/">Bergwaldprojekt</a> sowie <a href="https://wwoof.de/">WWOOF</a>. Unter dem Stichwort Volontourismus oder Freiwilligeneinsatz finden sich vielfältige Angebote. Schauen Sie sich diese jedoch vorher genau an: nicht immer sind die Projekte aus ethischer oder ökologischer Perspektive zu empfehlen.</p> <p><strong>Tapetenwechsel – im Tausch:</strong> Internetplattformen ermöglichen es, das eigene Zuhause mit anderen Menschen auf Gegenseitigkeit zu teilen oder zu tauschen. Diese Art zu reisen entlastet die Umwelt, da weniger zusätzliche Unterkünfte gebaut werden müssen. Zum Beispiel bietet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) das Übernachtungsverzeichnis <a href="https://dachgeber.de/">Dachgeber – von Radlern für Radler</a>&nbsp;an. Für Auslandsreisen gibt es das Vermittlungsnetzwerk <a href="https://www.couchsurfing.com/">Couchsurfing</a> mit 14 Millionen Nutzern auf der ganzen Welt. Solche Plattformen, beziehungsweise die angebotenen Übernachtungen, sind teilweise kostenlos, teilweise gebührenpflichtig. Eine genaue Lektüre der Teilnahme- und Haftungsbestimmungen empfiehlt sich.</p> <p><strong>Urlaub – zu Hause:</strong> "Zu Hause ist es am schönsten" – das kann auch für den Urlaub gelten. Denn Urlaub kann, muss aber nicht "Verreisen" heißen. Schließlich sind Erholung und schöne, nicht-alltägliche Erlebnisse auch im eigenen Garten, auf dem Balkon, auf dem Sofa oder mit Ausflügen in die nähere Umgebung möglich. Gönnen Sie sich deshalb (auch) umweltfreundliche Urlaubsmomente zu Hause.</p> Quelle: Umweltbundesamt 27.10.2022 UBA-Erklärfilm: Flugreisen und Klimawirkung <p>Wie wirken sich Flugreisen auf das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a> aus und welche Alternativen gibt es? Hier finden Sie ein <a href="https://www.umweltbundesamt.de/transkription-erklaerfilm-flugreisen-klimawirkung">Text-Transkript</a> des Videos im Sinne der Barrierefreiheit.</p> </p><p> Hintergrund <p><strong>Umweltsituation:&nbsp;</strong>Reisende nehmen die Umwelt, Natur und Ressourcen in Anspruch. Das Umweltbundesamt versucht, dies messbar zu machen. Hierzu wurden unterschiedliche Forschungsvorhaben durchgeführt. Die zentrale Erkenntnis ist, dass die Reisemobilität den größten Anteil am gesamten Energiebedarf und den damit verbundenen Emissionen von Reisen hat. So verursachte die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimawirksame-emissionen-des-deutschen">Reisemobilität im Jahr 2017</a> etwa 111 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Im Zusammenhang mit Aktivitäten in der Natur kommt es an beliebten Orten zudem zur Überbeanspruchung. Durch gezieltes Besuchermanagement wird versucht, dem entgegenzuwirken, um die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/biodiversitaet">Biodiversität</a> zu schützen.</p> <p><strong>Marktbeobachtung:&nbsp;</strong>Das Interesse am Reisen ist unter der deutschen Wohnbevölkerung weiterhin ausgeprägt. Je höher das zur Verfügung stehende Haushaltseinkommen und je weniger Kinder im Haushalt leben, desto mehr und weiter reisen die Haushaltsmitglieder. Im Bereich nachhaltiges Reisen ist zu erkennen, dass das Interesse für nachhaltigen Urlaub weiterhin hoch ist und zunehmend mehr Menschen ihre Urlaubsaktivitäten an Nachhaltigkeitskriterien orientieren und buchen. Das Angebot an nachhaltig zertifizierten Übernachtungs- und Reiseangeboten ist allerdings noch gering. Die Kompensation von Reiseemissionen wird deutlich häufiger bei Geschäftsreisen als bei Erholungsurlauben durchgeführt.&nbsp;</p> <p>Das immense Wachstum der Tourismusbranche bringt vielfältige Probleme mit sich.&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/60890">Nachhaltiger Tourismus</a> ist der Versuch, diesen entgegenzuwirken und ökologische, ökonomische sowie soziokulturelle Ziele in Einklang zu bringen. Nach der Verabschiedung der&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/46733">Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung</a> steht die internationale Staatengemeinschaft vor der enormen Herausforderung, die erarbeiteten Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) sowohl auf globaler als auch auf lokaler Ebene umzusetzen. Dabei nimmt die Entwicklung nachhaltiger Tourismuskonzepte eine bedeutende Rolle ein, da hierdurch viele Ziele der Agenda gleichzeitig adressiert werden können.</p> <p>Weitere Informationen finden Sie auch auf der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/60890">UBA-Themenseite zu nachhaltigem Tourismus</a>.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/beispielrechnung_der_mobilitaetsbedingten_treibhausgasemissionen_fuer_unterschiedliche_strandreisen.jpg"> </a> <strong> Beispielrechnung der mobilitätsbedingten Treibhausgasemissionen für unterschiedliche Strandreisen </strong> Quelle: Umweltbundesamt⁠ (2020): Klimawirksame Emissionen des deutschen Reiseverkehrs. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/beispielrechnung_der_mobilitaetsbedingten_treibhausgasemissionen_fuer_unterschiedliche_strandreisen.jpg">Bild herunterladen</a> (174,68 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/thg-emissionen_von_reisen_mit_unterschiedlichen_schiffs-_und_bootsklassen.jpg"> </a> <strong> THG-Emissionen von Reisen mit unterschiedlichen Schiffs- und Bootsklassen </strong> Quelle: Umweltbundesamt⁠ (2020): Klimawirksame Emissionen des deutschen Reiseverkehrs. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/thg-emissionen_von_reisen_mit_unterschiedlichen_schiffs-_und_bootsklassen.jpg">Bild herunterladen</a> (196,61 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/urlaubsreisen_im_in-_und_ausland.jpg"> </a> <strong> Urlaubsreisen im In- und Ausland </strong> Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: ReiseAnalyse 2023 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/urlaubsreisen_im_in-_und_ausland.jpg">Bild herunterladen</a> (221,93 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/deutschlands_beliebteste_auslandsdestinationen.jpg"> </a> <strong> Deutschlands beliebteste Auslandsdestinationen </strong> Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: ReiseAnalyse 2023 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/deutschlands_beliebteste_auslandsdestinationen.jpg">Bild herunterladen</a> (193,13 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/reiseverhalten_2017_bis_2022.jpg"> </a> <strong> Reiseverhalten 2017 bis 2022 </strong> Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: ReiseAnalyse 2020 - 2023 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/reiseverhalten_2017_bis_2022.jpg">Bild herunterladen</a> (181,48 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/beruecksichtigung_von_umweltaspekten_bei_der_reisebuchung_2.jpg"> </a> <strong> Berücksichtigung von Umweltaspekten bei der Reisebuchung </strong> Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: ReiseAnalyse 2022 - 2023 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/beruecksichtigung_von_umweltaspekten_bei_der_reisebuchung_2.jpg">Bild herunterladen</a> (170,14 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> Quellen <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a> (2020): <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimawirksame-emissionen-des-deutschen">Klimawirksame Emissionen des deutschen Reiseverkehrs</a>.</li> <li>Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR e.V.) (2023): <a href="https://reiseanalyse.de/ra-satelliten/ra-nachhaltigkeit/">Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen</a>: Bewusstseins- und Nachfrageentwicklung und ihre Einflussfaktoren.</li> <li>Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR e.V.) (2018): Reiseanalyse 2018.</li> <li>WWF (2009): <a href="http://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/umweltvertraeglich-reisen/tourismus-und-klimawandel/">Der touristische Klima-Fußabdruck</a>: WWF-Bericht über die Umweltauswirkungen von Urlaub und Reisen.</li> </ul> </p><p>Informationen für...</p>

Sponsoringbericht des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) des Landes Brandenburg 2023

Sponsoringbericht des MLUK 2023 Berichterstattung über Sponsoringleistungen, Spenden und sonstige Schenkungen (Zuwendungen) an die Landesverwaltung Brandenburg im Bereich des MLUK im Jahr 2023

Sponsoringbericht des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) des Landes Brandenburg 2022

Sponsoringbericht des MLUK 2022 Berichterstattung über Sponsoringleistungen, Spenden und sonstige Schenkungen (Zuwendungen) an die Landesverwaltung Brandenburg im Bereich des MLUK im Jahr 2022

Solartechnische Demonstrationsanlagen Katholische Kirchenstiftung St. Brigitta, Unterhaching

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Photovoltaik (PV)-Anlage: Kirche in Betonbauweise, Flachdach, Baujahr 1970, 580 m2 Bruttogeschossfläche zzgl. Sakristei und Kapelle im Anbau, Verwendung als Katholische Kirche. Solarthermie (ST)-Anlage: Wohnhaus mit Pfarrbüros in Betonbauweise, Flachdach, Baujahr 1970, 400 qm BGF, Verwendung als Pfarrhaus. Generator (PV-Module): Die Module werden aufgeständert auf dem Flachdach der Kirche montiert. Die Ständerkonstruktion trägt 2 Modulreihen, wird aus Edelstahl gefertigt und zur Optimierung der Sonneneinstrahlung an der Flachdachbrüstung der Nordseite montiert. Die Neigung beträgt 30 Grad. Die Ausrichtung ist Südost - 10 Grad. Es wurden 2 Strangwechselrichter vom Typ SMA verwendet. Strang 1: Typ SMA 2500 mit 2500 W, 18 Module und Strang 2 mit Typ SMA 2000 mit 2000 W, 16 Modulen. Modul-Typ Isofoton I-159/12MC zu je 159 W und 1,294 m2. Die Generatornennleistung beträgt 5,4 kW. Solarthermische Anlage: Die Montage erfolgt aufgeständert mit ca. 40 Grad Neigung in Südausrichtung auf dem Flachdach des Pfarrhauses. Die Nettofläche beträgt 7.6 m2, vorhandener 400 l Speicher, externer Plattenwärmetauscher. Die Verrohrung erfolgt in 18 mm Kupferrohr, Kollektor: LB Kollektorbausatz der Firma Wagner, Regelung ebenfalls Fa. Wagner. Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: Erstellung und Veröffentlichung einer Studie, Info dazu an die örtlichen Presse (Süddeutsche Zeitung). Mitteilungen an die Bürger der politischen Gemeinde auf Bürgerversammlungen durch den Bürgermeister. Darstellung anlässlich des großen Zukunftsfestes in Unterhaching im Oktober 99. Begleitung des Projektes in der örtlichen und kirchlichen Presse. Infoständer an mehreren Sonntagen zur Darstellung des Projektes und zur Gewinnung von Spenden. Gemeinsame Aktionen/Veröffentlichungen mit den ISAR-Amperwerken (Netz-Einspeisung). Erstellung von Prospekten (Beschreibung des Projektes, Darstellung der Realisierung und der Förderung, der Eigenbeteiligung, technische Daten etc.) PR-Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Clearingstelle Kirche und Umwelt und dem Umweltbeauftragten der Diözese. Schautafeln vor der Kirche mit Anzeige der gewonnen Solarenergie. Vorträge und Führungen. Ausstellungen im Foyer des Rathauses. Fazit: Das Projekt kann als gelungen bezeichnet werden, es wurde von sehr vielen Gemeindemitgliedern, Bürgern und der Presse entsprechend gewürdigt. Aus unserer Sicht ist die Bundesförderung Ihren Zielvorstellungen durch Ihre Unterstützung der Solarmaßnahmen ein Stück näher gekommen.

ZMH Crustacea collection

The Crustacea Collection at the Museum of Nature, Hamburg, represents the most extensive collection of crustaceans in Germany and one of the most important collections of its kind in the World. Currently, it comprises more than 850,000 specimens representing approximately 7,200 species, arranged in 2,100 genera and 350 families. Approximately 90% of the species in the collection are from marine habitats—the Southern Ocean is particularly well represented—but also includes material from freshwater and terrestrial habitats. To date, the collection comprises more than 70,000 catalog numbers of material collected worldwide. The taxonomic scope of the collection encompasses material from all classes within the Crustacea Brünnich, 1772, except the Cephalocarida Sanders, 1955. Particularly well represented are the Malacostraca Latreille, 1802, especially the orders Amphipoda Latreille, 1816 (about 250,000 specimens) and the marine Isopoda Latreille, 1816 (ca. 170,000). The order Decapoda Latreille, 1802 is also present, with about 37,000 individuals. Regarding the type material, the Crustacea collection contains more than 4,000 lots, including holotypes, allotypes, paratypes, neotypes, syntypes, paralectotypes, and unspecific types. The largest type collection is the Ostracoda, with types of 739 species, followed by the Isopoda (369), the Amphipoda (239), and the Cumacea (139). In recent years, digitization, data validation, and data homogenization have been among the primary tasks not only in the Crustacea but in all zoological collections of the Museum of Nature. This is an ongoing process that will continue to be extended and made publicly available through the LIB digital catalog (https://collections.leibniz-lib.de) and the Global Biodiversity Information Facility (GBIF). The Crustacea collection continues to grow through donations and new field collections around the world.

1 2 3 4 519 20 21