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REFOPLAN 2026 - Ressortforschungsplan 2026, Aktuelle Erkenntnisse über Wirkungen des Umgebungslärms

Das Vorhaben soll die Erkenntnisse über die Wirkungen von Umgebungslärm erweitern und festigen. Im Jahr 2018 veröffentlichte die WHO "Environmental Noise Guidelines for the European Region". Diese enthalten Expositions-Wirkungs-Funktionen (EWF) insbesondere für Straßen- und Schienenverkehrslärm sowie Fluglärm. Berücksichtigt werden verschiedene gesundheitliche Folgen wie Lärmbelästigung, Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die methodischen Ansätze der Expositions-Wirkungs-Funktionen (EWF) der WHO-Guidelines von 2018 sollen in einem systematischen Review überprüft und mit neueren Ansätzen verglichen werden. Gleichzeitig sollen die bekannten methodischen Ansätze zur Beurteilung kurzzeitiger Lärmereignisse (sogenannte Spitzenpegelkriterien) überprüft und verglichen werden. Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden sollen herausgestellt und bewertet werden. Damit soll die Weiterentwicklung der EU-Umgebungslärmrichtlinie unterstützt und somit der Schutz vor Lärm grundsätzlich verbessert werden. Die Erkenntnisse dienen zudem der Weiterentwicklung der Methodenkonvention des Umweltbundesamts.

Belaestigungswirkung durch Schienenverkehrslaerm vor und nach dem Schienenschleifen, Laermwirkungsstudien zum Schienenverkehrslaerm

Im grossen Masse werden bei Neubau und Ausbau von Bahnstrecken Schallschutzmassnahmen errichtet, ueber deren Wirkung auf der Reaktionsseite wenig bekannt ist. Inzwischen wurden ueber 1000 Befragungen durchgefuehrt. Der bei der Berechnung von Schallimmissionen in Deutschland gueltige 'Schienenbonus' in Hoehe von 5 dB wird zunehmend kritisiert. Dabei wird u.a. vorgebracht, dass er bei Hochgeschwindigkeitsverkehr und bei ueberwiegendem Gueterverkehr unberechtigt sei. Diesen Fragen soll gezielt nachgegangen werden.

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