Anforderungen an die Beschaffenheit von Schienenfahrzeugen koennen nach Paragraph 38 BImSchG durch Rechtsverordnung so festgelegt werden, dass umweltschaedliche Auswirkungen vermieden werden. Hierbei ist zur Festsetzung von Grenzwerten von Daten ueber den Ist-Stand der Emissionen auszugehen. Bei Strassen- und Stadtbahnen fuehren neben den Rollgeraeuschen auch die Geraeusche von Antrieb und Aggregaten haeufig zu Belaestigungen der Bevoelkerung. Ziel des Vorhabens ist die Ermittlung des Standes der Technik der einzelnen Teilschallquellen.
Der Rat der Europaeischen Gemeinschaften hat eine Richtlinie zur Begrenzung des Geraeusch-Emissionspegels von Hydraulikbaggern, Seilbaggern, Planiermaschinen, Ladern und Baggerladern verabschiedet. Die Richtlinie sieht eine Beurteilung des Standgeraeusches der genannten Erdbewegungsmaschinen vor; gleichzeitig enthaelt sie die Verpflichtung, dem Rat bis Mitte 1988 ein Messverfahren vorzuschlagen, in dem die in der Praxis auftretenden realen Geraeusche beim Betrieb der Maschinen beurteilt werden. Im Vorhaben sollen fuer die einzelnen Maschinenarten derartige 'dynamische' Messverfahren entwickelt und erprobt werden, um den nationalen Vertretern in den entsprechenden EG-Gremien Grundlagen fuer ihre Rechtsetzungsarbeit an die Hand zu geben. Dabei sind insbesondere auch die Messverfahren der Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zum Baulaerm zu beruecksichtigen.
Der Stand der Technik der Geraeusch- und Erschuetterungsemission und -immission von Saegewerken soll ermittelt und dargestellt werden: Desweiteren sind die auf Geraeusche und Erschuetterungen bezogenen Minderungsmassnahmen fortschrittlicher Saegewerksanlagen aufzuzeigen. Die anlagenspezifischen Kennwerte hinsichtlich Emission und Immission sollen so aufbereitet werden, dass sie zur Beurteilung und Abschaetzung von Laerm und Erschuetterungen bei Saegewerken dienen koennen.
Um die Geraeuschemission von geschwindigkeitsbegrenzten motorisierten Zweiraedern auf der Basis der beschleunigten Vorbeifahrt nach Paragraph 49 StVZO bzw. 78/1015/EWG in einem fuer periodische oder stichprobenartige Ueberpruefung vereinfachten Verfahren messen zu koennen, wurde ein mobiler Rollenpruefstand und ein Pruefverfahren entwickelt. Dabei waren die Betriebsbedingungen der Fahrzeuge entsprechend den bestehenden Regelungen in der Weise mit der Pruefstandmessung nachzuvollziehen, dass ein direkter Bezug zu den festgelegten Grenzwerten gewaehrleistet ist und die unter Lasteinfluss durch Manipulationen hervorgerufenen Geraeuscherhoehungen im Pruefstandversuch nachweisbar sind. Auf dem Rollenpruefstand wurde mit Hilfe typischer Fahrwiderstandskennlinien die beschleunigte Vorbeifahrt von Mofas, Mopeds/Mokicks und Leichtkraftraedern simuliert. An drei Fahrzeugen wurden technische Veraenderungen in jeweils 3 Stufen durchgefuehrt. Steigerungen der Hoechstgeschwindigkeit wirkten sich nicht immer geraeuscherhoehend aus. Teilweise machten sich Manipulationen sowohl im Nahfeldgeraeusch am Auspuff als auch im Vorbeifahrtgeraeusch bemerkbar. Teilweise waren sie auch nur mit einem der beiden Verfahren feststellbar. Mit dem Rollenpruefstand wurde eine umfangreiche Felderprobung durchgefuehrt. Die Erkenntnisse aus der Fahrwiderstandssimulation, der Geraeuschmessung und der Felderprobung wurden in einem Lastenheft zusammengefasst und auf dieser Basis ein Prototyp eines verbesserten mobilen Rollenpruefstandes gebaut. Nach einem abschliessenden Praxistest sollen Rollenpruefstand und zugehoerige Messtechnik industriell gefertigt werden und stehen dann fuer ...
Um einen auf das Auspuffgeraeusch von Kraftfahrzeugen quellenbezogenen Betriebszustand als Bestandteil eines neuen Geraeuschemissionsmessverfahrens (Typpruefung) festzulegen, soll die Abhaengigkeit des Auspuffgeraeusches von der Drehzahl und weiteren Parametern an Personenkraftwagen und Kraftraedern mit Serien- und Sonderauspuffanlagen untersucht werden. Weiterhin sollen Guetekriterien und Grenzwerte fuer die Vergabe des Umweltzeichens fuer Auspuffanlagen hergeleitet werden. Der Vergleich verschiedener Betriebszustaende wird Aufschluss ueber das Verhaeltnis von Aufwand und Aussagefaehigkeit geben.
An verschiedenen Zweiraedern der Mofa- und der Moped/Mokick-Klasse wurden Loesungen zur Reduzierung der Geraeusch-Emission und zur Unterbindung unsinniger Betriebsweisen erarbeitet. Ausgehend von einer systematischen Untersuchung und Analyse der Geraeuschquellen mussten verschiedene Massnahmen zur Reduzierung der mechanischen Triebwerksgeraeusche, der Muendungsschallquellen an Auspuff- und Ansaugsystem und der Geraeuschquellen des Fahrzeuges durchgefuehrt werden. Bei Hoechstgeschwindigkeits-Vorbeifahrt wurden 63 dB(A) beim Mofa, 67 dB(A) beim Moped und 68 dB(A) beim Roller erreicht, was einer Reduzierung von 3 dB(A), 7 dB(A) und 4 dB(A) entspricht.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 6 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 6 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 6 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 6 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 6 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 3 |
| Lebewesen und Lebensräume | 3 |
| Luft | 6 |
| Mensch und Umwelt | 6 |
| Wasser | 3 |
| Weitere | 6 |