Digitale Höhenmodelle (DHM) beschreiben das Gebiet des Freistaates Sachsen durch dreidimensionale Koordinaten. Grundlage dafür bildet die klassifizierte Laserscan-Punktwolke (Höhengenauigkeit +/- 0,15 m), aus der die Bodenpunkte zu einem Digitalen Geländemodell (DGM, Bodenauflösung 1 x 1 m) bzw. zusätzlich die Nichtbodenpunkte (u. a. Vegetation, Gebäude) zu einem Digitalen Oberflächenmodell (DOM, Bodenauflösung 1 x 1 m) verrechnet werden. Die Abfrage der Gelände- und Oberflächenhöhe, der Höhendifferenz (wahre Objekthöhe, nDOM), der Geländeveränderung (Differenz zur vorherigen Datenerhebung) sowie der Hangneigung erfolgt über die Sachdatenabfrage (GetFeatureInfo, Höhenangabe im Höhenreferenzsystem DHHN2016, EPSG: 7837). Die Höhenlinien wurden aus dem Digitalen Geländemodell (DGM) automatisch abgeleitet, haben eine Äquidistanz von 2,5 Metern und sind nicht kartographisch aufbereitet. Aufgrund der kachelweisen Erzeugung kann es zu Linienunterbrechungen und leichten Versätzen kommen. Über die Kartenebene 'Beschriftung' können Ausdrucke mit einem beschrifteten Punktraster der Geländehöhe erzeugt werden. Verwenden Sie alle Kartenebenen (Layer) dieses Dienstes, setzen Sie die Kartenebenen in Ihrer Anwendung (Client) halbtransparent, um das Relief zu erkennen. Die Reliefdarstellung (Schummerung) mit Überhöhung ermöglicht die Erzeugung eines Kartenbildes mit 3D Effekt, wenn die darüberliegenden Fachdatenlayer halbtransparent angezeigt werden. Weitere fachliche Details unter: https://www.landesvermessung.sachsen.de/fachliche-details-8645.html
Die Hangneigung entspricht dem sogenannten Hangneigungswinkel und ist die Neigung der Geländeoberfläche gegenüber der Horizontalen entlang einer Falllinie, also der jeweils maximale Neigungswinkel des Geländes. Für die Berechnung der Hangneigung dient das digitale Geländemodell (DGM) mit einer Bodenauflösung von 2x2 m. Auf der Grundlage dieser Rasterdaten erfolgte die Berechnung der Hangneigung für jede Rasterfläche anhand des absoluten Höhenunterschieds zu ihren Nachbarzellen. Angegeben wird jeweils der maximale Wert innerhalb der Rasterzelle. Üblicherweise wird die Hangneigung in Grad angegeben, lediglich in den Bereichen der Landwirtschaft, des Straßenbaus und des Bauwesens erfolgt die Angabe in Prozent (45 ° entspricht 100 %). Der Datensatz wird als Kartenebene Hangneigung im WMS Höheninformationen Sachsen (https://geodienste.sachsen.de/wms_geosn_hoehe/guest?) als klassifizierter Rasterdatensatz dargestellt. Dabei werden die acht definierten Hangneigungsklassen anhand verschiedener Farben dargestellt. Die farblichen Abstufungen von grün zu rot entsprechen dem Übergang von ebenem Gelände in steiles Gelände. Die Sachdatenabfrage liefert die Hangneigung des Pixels sowohl in Grad als auch in Prozent.
Der fliessende Strassenverkehr erzeugt Laermemissionen, deren Groesse von verschiedenen Parametern abhaengig ist, wie der Verkehrsstaerke, der Verkehrszusammensetzung und den gefahrenen Geschwindigkeiten. Die Einfluesse dieser Parameter auf die Laermemission wurden durch die 'Pilotstudie ueber die Simulation des Strassenverkehrslaerms, Berechnung der energieaequivalenten Dauerschallpegels aus den Vorbeifahrtpegeln von Einzelfahrzeugen' untersucht. Ziel dieser Folgeuntersuchung ist es, mit Hilfe von Schallmessreihen in Immissionspunkten bei gleichzeitiger Erhebung der Laermreihen durch Verkehrszaehlung und Geschwindigkeitsmessung Aussagen ueber den Einfluss der Absorption in Luft und ueber Boden sowie der Richtcharakteristik des Strassenlaerms zu finden. Als Konzept zur Durchfuehrung ist vorgesehen: 1. Theoretische Untersuchung des Problems anhand des Frequenzspektrums des Strassenverkehrslaerms und der frequenzabhaengigen Daempfung. 2. Schallpegelmessungen im Felde bei unterschiedlichen Strassentypen und Anlageverhaeltnissen der Strassentrasse. 3. Systematische Auswertung der Messreihen mittels Datenverarbeitung und statistischer Verfahren und Abteilung von Bemessungsformeln.