Die Bundesregierung hat hohe Ziele für den Klimaschutz bis 2045 beschlossen. Der Gebäudebestand verursacht etwa 30% aller Treibhausgase und soll daher bis 2045 klimaneutral werden. Aufgrund der langjährigen Nutzungsdauer der Gebäude stellen sich Effekte nur langsam ein und deshalb müssen Anpassungen ab sofort in die Planungsprozesse eingespeist werden. Die Umsetzung von Klimaschutzstrategien und Klimaschutzmaßnahmen auf kommunaler Ebene im Gebäudebestand muss zukünftig in enger Abstimmung mit den Zielen der kommunalen Bauleitplanung erfolgen. Dies stellt die Kommunen vor große Herausforderungen. Das hier dargestellte Klimaschutzprojekt 'Kommunales Informationssystem Holzbau (Holzbau-KIS)' hat als Ziel, das Potenzial einer stofflichen Nutzung von Holzprodukten im Bauwesen als zusätzliche Klimaschutzmaßnahme für Kommunen darzustellen und praktisch handhabbar zu machen. In verschiedenen Szenarien werden realisierbare Potenziale für THG-Einsparungen durch Bauen und Sanieren mit Holz projiziert. Bereits existierende Ansätze für Neubau und Sanierung sollen um weitere Szenarien ergänzt und auf ausgewählte Nichtwohngebäude ausgeweitet werden. Die Ergebnisse zeigen sowohl die Kohlenstoffspeicherung im Holzwerkstoff als auch das Substitutionspotenzial durch den Ersatz von Bauteilen in mineralischer Bauweise durch Holzkonstruktionen. Das Holzbau-KIS soll ein praxisnahes, webbasiertes Planungs- und Kommunikationstool werden, das es den Kommunen in Selbstverwaltung ermöglicht, die THG-Einsparungen durch den Einsatz von Holz als Baumaterial in kommunale Klimaschutzkonzepte zu integrieren. Das Teilvorhaben der RUB befasst sich mit der methodischen Erweiterung und der fachlichen thematischen Ergänzung der bestehenden Konzepte für die drei kommunalen Pilotanwendungen. Außerdem soll die Erstellung eines Transferkonzepts zur Übertragung auf weitere Kommunen begleitet werden und bspw. methodische, aber auch organisatorische Aspekte eines Betriebs des Tools bei einer Kommune beleuchten.
Eine Reihe industriell, gewerblich oder im privaten Haushalt genutzter Produkte enthaelt zur Zeit noch Bestandteile mit umweltgefaehrdender Wirkung. In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl fuer oekologische Chemie, TU Muenchen (Teil 1: 'Erfassung und Bewertung von natuerlichen Wirkstoffen, Substitutionsmoeglichkeiten') war vom IWS in einem 2. Teil der Forschungsaufgabe das Umweltverhalten synthetischer Wirkstoffe zu beurteilen. Als Ergebnis des 2. Teils waren synthetische Wirk- bzw Hilfsstoffe zu identifizieren, die wegen ihrer besonders hohen Umweltschaedlichkeit durch umweltfreundlichere Hilfsstoffe zB natuerlichen (pflanzlichen oder tierischen) Ursprungs ersetzt werden muessen.
<p> <p>Ein Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamt zur nachhaltigen Bioökonomie liefert zentrale Hinweise auf aus ökologischer Sicht besonders wichtige Aspekte, die bei der Transformation zur Bioökonomie beachtet bzw. kritisch begleitet werden müssen. Insbesondere die Konflikte zwischen Naturschutz und Ressourcennutzung, bedingt durch Nutzungskonkurrenz, gilt es stärker in den Blick zu nehmen.</p> </p><p>Ein Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamt zur nachhaltigen Bioökonomie liefert zentrale Hinweise auf aus ökologischer Sicht besonders wichtige Aspekte, die bei der Transformation zur Bioökonomie beachtet bzw. kritisch begleitet werden müssen. Insbesondere die Konflikte zwischen Naturschutz und Ressourcennutzung, bedingt durch Nutzungskonkurrenz, gilt es stärker in den Blick zu nehmen.</p><p> <p>Der Wandel zur Bioökonomie ist ein wichtiger Pfeiler in der Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung, denn Bioökonomie verknüpft die Politikfelder ländliche Räume, Land- und Forstwirtschaft und Rohstoffversorgung der Wirtschaft mit der politischen Agenda im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a>- und der Ressourcenschutz, der Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit, der Fortführung der Energiewende sowie der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/kreislaufwirtschaft">Kreislaufwirtschaft</a>. Mit der <a href="https://www.bmleh.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Landwirtschaft/Nachwachsende-Rohstoffe/nationale-biooekonomiestrategie.pdf?__blob=publicationFile&v=2">Nationalen Bioökonomiestrategie</a> hat die Bundesregierung 2020 Leitlinien und Ziele ihrer Bioökonomiepolitik festgelegt und entsprechende Maßnahmen zu ihrer Umsetzung erarbeitet. Welche Wechselwirkungen, Synergien und Zielkonflikte es bei der weiteren Umsetzung und Fortentwicklung der Bioökonomie zu berücksichtigen gilt, hat das Forschungsvorhaben „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/wissenschaftliche-begleitung-des-umsetzungsplans">Wissenschaftliche Begleitung des Umsetzungsplans zur Nationalen Bioökonomiestrategie (FKZ 3721 31 1020)</a>“ im Auftrag des Umweltbundesamt untersucht. Dabei zeigte sich, dass vor allem die unterschiedlichen Wirkungen der Biomassenutzung auf verschiedene Umweltaspekte wie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/landnutzung">Landnutzung</a>, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/biodiversitaet">Biodiversität</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaschutz">Klimaschutz</a> gezielt in den Blick genommen werden müssen. </p> <p><strong>Status quo langfristig nicht tragfähig</strong></p> <p>Der aktuelle Stand der Biomassenutzung zeigt, dass landwirtschaftliche Flächen intensiver genutzt und Wälder stärker für die Holzproduktion herangezogen werden. Dies birgt das Risiko, die Belastungsgrenzen der Ökosysteme zu überschreiten und die Biodiversität zu beeinträchtigen. Um die langfristigen Auswirkungen der Bioökonomie zu prognostizieren analysiert die Studie verschiedene Szenarien für die Nutzung und Bereitstellung von <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/biomasse">Biomasse</a> in Deutschland bis 2045. In jedem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/szenario">Szenario</a> wird der Flächenbedarf und die potenziellen Treibhausgasemissionen ermittelt, um die jeweiligen Auswirkungen auf das Klima und die Biodiversität zu bewerten, wobei verschiedene politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Faktoren Berücksichtigung finden. Zudem wird die nachhaltig verfügbare Biomasse in den Szenarien quantifiziert. Die Szenarien zeigen, dass das Biomassepotenzial in Deutschland begrenzt ist und langfristig wahrscheinlich nicht alle Bedarfe in einer wachsenden Bioökonomie decken kann. Zudem wird deutlich, dass die derzeitige Biomasseproduktion und -nutzung auf lange Sicht ökologisch nicht tragfähig ist. Die Konkurrenz um Landflächen ist dabei ein zentraler Konflikt, der die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a> der Bioökonomie beeinträchtigen könnte. Eine nachhaltige Bioökonomie muss daher diesen Wettbewerb minimieren und die Ressourcenverfügbarkeit langfristig sicherstellen.</p> <p><strong>Priorisierung von nachhaltigen und umweltvorteilhaften Biomassenutzungspfaden</strong></p> <p>Wie die Szenarien-Analyse zeigt, sind Maßnahmen zur Veränderung der Produktion und eine gezielte Priorisierung der verschiedenen Biomassenutzungen unerlässlich, um die Umweltbelastung zu senken und die Nachhaltigkeitsziele der Bioökonomiepolitik zu erreichen. Hierfür wurde im Rahmen des Forschungsvorhaben ein Bewertungsmodell entwickelt, das auf einer Reihe von Nachhaltigkeitsindikatoren basiert, die die spezifischen Umweltauswirkungen und den Ressourcennutzen von Biomasse berücksichtigt. Dabei wurden Indikatoren in den Bereichen Material- und Rohstoffeffizienz, Klimaschutz, Substitutionspotenzial, Biodiversitätsschutz und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/oekosystemleistungen">Ökosystemleistungen</a>, menschliche Gesundheit und wirtschaftliche Nachhaltigkeit berücksichtigt. Aufbauend auf diesem Bewertungssystem entwickelt das Vorhaben ein Gesamtnutzungskonzept, das die verfügbaren Biomasseressourcen in einem kohärenten System strukturiert und sicherstellt, dass Biomasse effizient und nachhaltig genutzt wird. Die zentrale Idee dabei ist, Biomasseanwendungen zu priorisieren, die den größten Nutzen für Klima und Umwelt bieten. Hierzu legt das Konzept fest, in welcher Reihenfolge und zu welchem Zweck Biomasse eingesetzt werden sollte, um die höchsten Nachhaltigkeitseffekte zu erzielen. </p> <p><strong>Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Bioökonomie</strong></p> <p>Die Umsetzung von richtungssicheren Steuerungsmechanismen<strong> </strong>wird als entscheidend für die erfolgreiche Implementierung des Gesamtnutzungskonzepts betrachtet. Der Steuerungsmechanismus dient dazu, die Biomassenutzung entlang der definierten Prioritäten zu lenken und sicherzustellen, dass der Ressourceneinsatz den Nachhaltigkeitszielen entspricht. Hierfür werden im Forschungsvorhaben verschiedene regulatorische und finanzielle Maßnahmen diskutiert, die einen solchen Mechanismus unterstützen könnten: </p> <ul> <li>Rechtliche Instrumente könnten den Vorrang bestimmter Nutzungsarten vor anderen festlegen und auf eine Reduktion der energetischen Nutzung von Biomasse hinwirken. </li> <li>Subventionen und Förderprogramme könnten Unternehmen und Landwirte ermutigen, auf nachhaltigere Biomasseanwendungen umzustellen. Beispielsweise könnten steuerliche Vorteile oder Zuschüsse für Unternehmen gewährt werden, die auf stoffliche statt auf energetische Nutzung setzen. </li> <li>Die Einführung von Abgaben für bestimmte Biomassenutzungen (z. B. eine Steuer auf die energetische Nutzung) könnte ebenfalls als steuerndes Element wirken. Diese Abgaben könnten die Nachfrage in Richtung bevorzugter Anwendungen lenken und die wirtschaftliche Attraktivität umweltschonender Optionen erhöhen. </li> </ul> <p>Zusätzlich wird die zeitnahe Implementierung des in Entwicklung befindlichen Bioökonomiemonitoring-Systems<strong> </strong>angeraten, um die Fortschritte bei der Umsetzung der Ziele der Bioökonomiestrategie regelmäßig und richtungssicher zu bewerten. Neben Informationen zur Nutzung von Biomasseressourcen sollte das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/monitoring">Monitoring</a> auch die Umweltwirkungen und den Beitrag zur Einhaltung der planetaren Grenzen messen und sicherstellen, dass die Umsetzung des Gesamtnutzungskonzepts erfolgreich verläuft.</p> </p><p>Informationen für...</p>
Biokraftstoffe können eine Möglichkeit sein, die Kohlenstoffintensität des Schiffsverkehrs zu verringern und zugleich die Auswirkungen der durch Schifffahrt verursachten Emissionen zu mildern. Im Auftrag der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs hat Ecofys untersucht, inwieweit Biokraftstoffe fossile Kraftstoffe in der Schifffahrt ersetzen können. Die technischen, wirtschaftlichen, organisatorischen und die Nachhaltigkeitsaspekte einer Einführung von Biokraftstoffen wurden durch theoretische Forschung einerseits und Interviews mit Marktakteuren andererseits untersucht. Die Studie belegt, dass Biokraftstoffe in der Lage wären, die Schifffahrtsindustrie kohlenstoffneutral zu halten und luft- und wasserschädliche Emissionen zu verhindern. Die größten Hindernisse für die Nutzung von Biokraftstoffen im Schiffsverkehr liegen dabei entgegen ursprünglicher Annahmen nicht im technischen Bereich, sondern vielmehr in politischen und organisatorischen Fragestellungen. Basierend auf diesem Bericht veröffentlichte Ecofys auch einen Artikel zum Potential von Biokraftstoffen in der Schifffahrt in dem Magazin Biofuels International. Auch diesen Artikel können Sie hier herunterladen. Mehr über Biofuels International erfahren Sie auf: http://www.biofuels-news.com/.
Wegen ihres Beitrages zur Zerstoerung der Ozonschicht und zum Treibhauseffekt werden die eingefuehrten voll halogenisierten Kaeltemittel durch umweltfreundlichere Verbindungen substituiert. Die thermodynamischen Eigenschaften dieser neuen Kaeltemittel muessen durch Messungen und theoretische Berechnungen bereitgestellt werden, um die darauf basierenden Kaelteprozesse auslegen zu koennen. In diesem Forschungvorhaben werden die Idealgaseigenschaften auf der Grundlage der statistischen Thermodynamik mit internen Kraftfeldmodellen berechnet.
Untersuchungen zur Quarantaenebehandlung von Psittaciden - Alternative zu derzeit amtlich vorgeschriebenen therapeutischen Verfahren (Gyrasehemmer, Tetrazyklin), Kurzzeitbehandlung in steigender und fallender Dosierung. Epidemiologische Untersuchungen zur Boesartigen Faulbrut der Bienen, Verbreitung des Q-Fiebers bei Mensch und Tier.
Im Projekt HUMAX sollen verschiedene Maßnahmen zum Humusaufbau in unterschiedlichen Kombinationen auf Ackerflächen untersucht werden. Ein Alleinstellungsmerkmal des Projektes HUMAX ist es, dass diese Maßnahmen in Kombination mit Agri-Photovoltaik-Anlagen und Agroforstsystemen angewendet werden sollen. Ziel ist es, mögliche Synergien der Maßnahmen zu identifizieren und kombinierte Anwendungsoptionen aufzuzeigen. Das innovative Potenzial des Projektes HUMAX liegt darin, dass etablierte Maßnahmen des Humusaufbaus (Zwischenfrüchte, Winterbegrünung, Untersaaten, Kompostapplikation, u.a.) mit vielversprechenden Maßnahmen wie Pflanzenkohle, u.a. kombiniert und getestet werden sollen. Die Verbindung mit Agroforstsystemen eröffnet dabei, neben dem Humusaufbau, weitere Potenziale als Kohlenstoffsenke, da die Bäume und Sträucher Kohlenstoff in der ober- und unterirdischen Biomasse speichern und darüber hinaus noch ein großes Substitutionspotenzial durch die Holzprodukte und das beim Management der Gehölze anfallende Material mit sich bringen. Dieses soll genau quantifiziert werden um auf diese Weise nicht nur Aussagen über die gesamte Kohlenstoffspeicherung im Boden und der Biomasse treffen zu können, sondern auch die Substitutionseffekte und Biomassepotentiale für die Pflanzenkohleproduktion durch Pyrolyse quantifizieren zu können. Durch die Kombinationen der verschiedenen humusaufbauenden Maßnahmen sollen Wege gefunden werden, den Humusaufbau und damit die Kohlenstoffbindung, d.h. die Funktion des Bodens als C-Senke zu maximieren. Darauf aufbauend soll ein modulares System entwickelt werden, das es Landwirt*innen erlaubt, die für ihre Rahmenbedingungen bestmögliche Maßnahmenkombination für ein gezieltes Kohlenstoff- und Humusmanagement und für die Energieerzeugung mittels Agri-Photovoltaik in ihrem Betrieb zusammenzustellen.
Im Projekt HUMAX sollen verschiedene Maßnahmen zum Humusaufbau in unterschiedlichen Kombinationen auf Ackerflächen untersucht werden. Ein Alleinstellungsmerkmal des Projektes HUMAX ist es, dass diese Maßnahmen in Kombination mit Agri-Photovoltaik-Anlagen und Agroforstsystemen angewendet werden sollen. Ziel ist es, mögliche Synergien der Maßnahmen zu identifizieren und kombinierte Anwendungsoptionen aufzuzeigen. Das innovative Potenzial des Projektes HUMAX liegt darin, dass etablierte Maßnahmen des Humusaufbaus (Zwischenfrüchte, Winterbegrünung, Untersaaten, Kompostapplikation, u.a.) mit vielversprechenden Maßnahmen wie Pflanzenkohle, u.a. kombiniert und getestet werden sollen. Die Verbindung mit Agroforstsystemen eröffnet dabei, neben dem Humusaufbau, weitere Potenziale als Kohlenstoffsenke, da die Bäume und Sträucher Kohlenstoff in der ober- und unterirdischen Biomasse speichern und darüber hinaus noch ein großes Substitutionspotenzial durch die Holzprodukte und das beim Management der Gehölze anfallende Material mit sich bringen. Dieses soll genau quantifiziert werden um auf diese Weise nicht nur Aussagen über die gesamte Kohlenstoffspeicherung im Boden und der Biomasse treffen zu können, sondern auch die Substitutionseffekte und Biomassepotentiale für die Pflanzenkohleproduktion durch Pyrolyse quantifizieren zu können. Durch die Kombinationen der verschiedenen humusaufbauenden Maßnahmen sollen Wege gefunden werden, den Humusaufbau und damit die Kohlenstoffbindung, d.h. die Funktion des Bodens als C-Senke zu maximieren. Darauf aufbauend soll ein modulares System entwickelt werden, das es Landwirt*innen erlaubt, die für ihre Rahmenbedingungen bestmögliche Maßnahmenkombination für ein gezieltes Kohlenstoff- und Humusmanagement und für die Energieerzeugung mittels Agri-Photovoltaik in ihrem Betrieb zusammenzustellen.
Durch Einlippentiefbohren (ELB) koennen tiefe Bohrungen mit kleineren Durchmessern hergestellt werden. Der Durchmesserbereich betraegt zZt 0,9 bis 40 mm. Die Bohrtiefe kann ca das 50 bis 100-fache des Bohrungsdurchmessers erreichen. Zur Kuehlung und Schmierung der Schneiden und Stuetzleisten eines ELB-Werkzeuges wird durch den Werkzeugschaft ueblicherweise ein fluessiger Kuehlschmierstoff gefoerdert, der mit Spaenen vermischt aussen in einer Sicke des Schaftes abfliesst und so einen kontinuierlichen Bohrvorgang ermoeglicht. Aufgrund der hohen Kosten fuer die Kuehlschmierstoffanlage und fuer die Beschaffung, Pflege und Entsorgung von konventionellen Kuehlschmierstoffen sowie der Behandlung der Werkstuecke und Spaene besteht in der Industrie die Forderung, ohne Tiefbohroele oder -emulsionen tiefzubohren. Hinzu kommt neben der Forderung nach einer Erhoehung der Wirtschaftlichkeit auch der Wunsch nach gesteigerter Umweltvertraeglichkeit der Fertigung sowie die modifizierte Umweltschutzgesetzgebung. Aus diesen Gruenden wird am Institut fuer Spanende Fertigung versucht, die bisher verwendeten Mineraloele mit den teilweise toxischen Additiven - Chlor-, Phosphor- und Schwefelverbindungen - zu substituieren, um die weitere Verbreitung umweltfeindlicher Fertigungshilfstoffe zu verhindern. Dazu koennen entweder konsequentes Trockenbohren, ein Minimalmengenkonzept oder biologisch abbaubare Kuehlschmierstoffe eingesetzt werden. In den bisher durchgefuehrten Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass Einlippentiefbohren von Grauguss mit Druckluft als Kuehlmittel moeglich ist. Eine Verbesserung der Verschleissbestaendigkeit wird jedoch durch eine zusaetzliche...
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 751 |
| Kommune | 1 |
| Land | 37 |
| Weitere | 2 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 169 |
| Zivilgesellschaft | 84 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 735 |
| Text | 18 |
| unbekannt | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 22 |
| Offen | 733 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 736 |
| Englisch | 61 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 3 |
| Dokument | 23 |
| Keine | 479 |
| Webseite | 265 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 545 |
| Lebewesen und Lebensräume | 574 |
| Luft | 755 |
| Mensch und Umwelt | 755 |
| Wasser | 327 |
| Weitere | 746 |