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Wirkungen niedriger Kohlenmonoxidkonzentrationen auf das Kreislaufsystem

Es werden die Wirkungen von Kohlenmonoxid in Konzentrationen von 150 bis 400 ppm entsprechend COHb-Werten von etwa 5 bis 30 Prozent auf Haemorheologie, Thrombozytenfunktion und Arterienwand beim Miniaturschwein untersucht. Die Miniaturschweine werden pro Tag 4 Stunden exponiert; der Schwerpunkt der Forschungen lag bisher auf der einmaligen Exposition. Zum Vergleich und als Ergaenzung werden Expositionen gegen Raumluft, Zigarettenrauch und Injektionen von Nikotin durchgefuehrt. In Zukunft sollen auch noch Wirkungen einer geringen Hypoxie untersucht werden. An Menschen werden haemorheologische Untersuchungen nach Zigarettenrauchinhalation durchgefuehrt.

Passivrauchen und Lungenkrebs ; Untersuchung zu beruflichen Faktoren des Lungenkrebses

Untersuchung des Einflusses beruflicher Faktoren und des Passivrauchens auf das Lungenkrebsrisko in einer Fall-Kontroll-Studie mit 1004 Faellen und 1004 Kontrollen. Fortfuehrung der statistischen Auswertungen zu dieser 1987-1995 in Bremen durchgefuehrten Studie. Ergebnisse: vielfaeltig, siehe Bericht.

Lungenkrebs und Radon in den Ardennen und der Eifelregion

Ziel der Studie ist die Ermittlung der Expositions-Wirkungs-Beziehung zwischen Innenraumbelastungen an Radon als Lebensexposition und dem Auftreten des Lungenkarzinoms in den Ardennen sowie der Eifel. Die Studie wird von fuenf europaeischen Kooperationspartnern in Grossbritannien, Frankreich, Luxemburg, Belgien und der Bundesrepublik Deutschland als 1 : 3-gematchte Fall-Kontroll-Studie durchgefuehrt.

Lungenkrebsrisiko durch Radon in der Bundesrepublik Deutschland

Ziel der Studie ist die Ermittlung der Expositions-Wirkungs-Beziehung zwischen Innenraumbelastungen an Radon und dem Auftreten des Lungenkarzinoms unter Beruecksichtigung des Rauchens und beruflicher Karzinogene. Dazu werden im Rahmen einer Fall-Kontroll-Studie in einem Zeitraum von vier Jahren mehr als 3000 Lungenkrebsfaelle und 3000 nach Alter und Geschlecht gematchten Kontrollpersonen in drei Studienregionen (Ostbayern, Saarland/NRW, Thueringen (Sachsen)) auf ihre Exposition befragt und durch Messung mittels Kernspurdosimetern in allen in den letzten 35 Jahren bewohnten Wohnungen ihre Exposition ermittelt.

Presse und Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen: Geruchlos, geschmacklos – gefährlich?

Hildesheim. Es findet sich in vielen Häusern und kann in hohen Konzentrationen das Risiko von Lungenkrebs deutlich erhöhen: Das radioaktive Edelgas Radon hat ähnlich fatale Auswirkungen wie das Rauchen, ist aber als Gesundheitsrisiko deutlich weniger bekannt. Bundesweit machen deshalb zum Europäischen Radontag am 7. November Strahlenschützer auf die Gefahren durch schlecht abgedichtete Gebäudefundamente aufmerksam – und zeigen Möglichkeiten auf, das persönliche Radon-Risiko einzuschätzen und zu minimieren. Denn nicht alle Regionen Deutschlands sind gleichermaßen betroffen. Es findet sich in vielen Häusern und kann in hohen Konzentrationen das Risiko von Lungenkrebs deutlich erhöhen: Das radioaktive Edelgas Radon hat ähnlich fatale Auswirkungen wie das Rauchen, ist aber als Gesundheitsrisiko deutlich weniger bekannt. Bundesweit machen deshalb zum Europäischen Radontag am 7. November Strahlenschützer auf die Gefahren durch schlecht abgedichtete Gebäudefundamente aufmerksam – und zeigen Möglichkeiten auf, das persönliche Radon-Risiko einzuschätzen und zu minimieren. Denn nicht alle Regionen Deutschlands sind gleichermaßen betroffen. „Radon ist nach dem Rauchen nachweislich die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs“, weiß Susanne Herrmann von der Radonberatungsstelle des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Hildesheim. Das Problem: im Gegensatz zum Zigarettenrauch ist Radon unsichtbar, geschmack- und geruchlos – und damit für die menschlichen Sinne nicht wahrnehmbar. Durch Undichtigkeiten im Mauerwerk oder in der Bodenplatte, Kabel- und Rohrdurchführungen dringt das natürlicherweise in allen Böden vorkommende Gas über das untere Geschoss in Gebäude ein, kann sich ansammeln und von dort aus verteilen. Mit potenziell fatalen Folgen für die eigene Gesundheit. „Radon macht vor keiner Grenze halt – weder einer Landesgrenze, noch der Kellertür“, betont Susanne Herrmann. Die Radonberatungsstelle des NLWKN arbeitet deshalb mit weiteren deutschsprachigen Radonberatungsstellen in länderübergreifender Kooperation fortlaufend daran, an die Wichtigkeit des Radonschutzes zu erinnern. Regional stark unterschiedliche Gefahr Regional stark unterschiedliche Gefahr Die Gefahr ist dabei regional ganz unterschiedlich ausgeprägt: Vor allem Bodenbeschaffenheit und Durchlässigkeit von Böden spielen dabei eine zentrale Rolle. Die gute Nachricht für Niedersachsen: Für das zweitgrößte Bundesland gehen Experten davon aus, dass nur in wenigen Regionen mit erhöhter Radonkonzentration in der Bodenluft zu rechnen ist. Erste Anhaltspunkte, ob das eigene Heim in einem Risikogebiet liegt, bieten die öffentlich zugänglichen deutschlandweiten Radonkarten des Bundesamts für Strahlenschutz. Auch der Gesetzgeber hat auf das Radon-Risiko reagiert: Zum Schutz vor dem tückischen Edelgas haben die Bundesländer sogenannte Radon-Vorsorgegebiete identifiziert. Während Arbeitgeber in Radon-Vorsorgegebieten verpflichtet sind, die Radonkonzentration an bestimmten Arbeitsplätzen zu messen und bei Referenzwertüberschreitung zu reagieren, liegt die Verantwortung für den Schutz in privaten Wohnungen allerdings bei den Bewohnerinnen und Bewohnern selbst. „Unser Anliegen als Land ist es deshalb, die Bevölkerung für das Thema Radon möglichst breit zu sensibilisieren, denn selbst außerhalb der ausgewiesenen Radon-Vorsorgegebiete können erhöhte Radonkonzentrationen auftreten“, so Herrmann. Zu diesem Zweck hat jedes Bundesland Radonberatungsstellen eingerichtet. Hier erhalten Interessierte Antworten auf Fragen zu Radon, dessen Entstehung und gesundheitsgefährdender Wirkung, gesetzlichen Regelungen sowie Unterstützung bei privaten Radonmessungen. Die Radonberatungsstelle für Niedersachsen ist unter radon@nlwkn.niedersachsen.de oder telefonisch unter 05121/509 313 sowie im Internet unter www.nlwkn.niedersachsen.de/radon erreichbar. Hintergrundinfo: Hintergrundinfo: Der Europäische Radontag am 7. November erinnert an die zweifache Nobelpreisträgerin Marie Curie, die am selben Tag geboren wurde. Ihre Forschungen über radioaktive Elemente leisteten einen bahnbrechenden Beitrag für die Wissenschaft.

Experimental evaluation of airborne pollutants using sensor-based monitoring

As part of the AIAMO (Artificial Intelligence and Mobility) project funded by the BMDV, a comprehensive environmental monitoring network is currently set up in order to use this for the implementation of environmentally sensitive traffic management. To monitor air quality within the pilot region of Leipzig, air quality sensors from Robert Bosch GmbH (Bosch Air Quality Solutions, Immission Measurement Box, Model IMB 6, F041.B00.003-00) are being installed at various locations within the city. To gain a better understanding of the sensors, a test experiment was set up before they were installed in the city. In this study, the reaction of environmental sensors to following pollutants in the air is analysed under controlled conditions: NO2 (nitrogen dioxide) PM10 (particulate matter 10) PM2.5 (particulate matter 2.5) O3 (ozone) CO (carbon monoxide) The experiment was conducted on 12 August 2024 and consisted of five different test phases: Vehicle Exhaust, Cigarette Smoke, Particulate Matter, Pollen and Fossil Fuel Combustion. Each phase included specific pollutant sources, including diesel vehicles, tobacco smoke, particulate matter and simulated rain effects. The collection of real-time sensor data was complemented by controlled environmental variables such as ventilation and artificial dispersion. The results aim to improve sensor calibration, increase the accuracy of pollutant detection and provide insights into real-world environmental monitoring applications.

BC-Messung

Bei den Probenahmen mit Netzunabhängigen Probenahmesystemen (NUPS) handelt es sich um ein  Messverfahren für die Langzeiterfassung von Ruß auf Sammelfiltern, wobei keine Vorabscheidung von Partikeln erfolgt. Die Vorteile des Messverfahrens sind die geringen Anschaffungs- und Betriebskosten sowie, dass die NUPS batteriebetrieben und somit stromunabhängig sind. Die Probenahmesysteme werden, möglichst an Lichtmasten in etwa 3 m Höhe angebracht. Bei der Probenahme werden die Staub- und Rußpartikel aus der Umgebungsluft auf einem Quarzfilter abgeschieden. Der Wechsel der Quarzfilter erfolgt aller 14 Tage (26 Messwerte pro Messstandort und Jahr). Die Analytik der NUPS-Sammelfilter erfolgt mit einem "Rußfilteranalysator OT21". Das Gerät nutzt für die Messung der Lichtabsorption aufgrund der Aerosolbeladung auf dem Filter zwei Wellenlängen (880 und 370 nm). Die Lichtabsorptionsmessung bei 880 nm Wellenlänge wird als Ruß oder BC interpretiert. Die Messung bei 370 nm Wellenlänge bestimmt die UVPM (UV-Absorbing Particulate Matter), welche als Indikator für aromatische organische Verbindungen (z. B. aus Zigarettenrauch, Holz- und Biomasseverbrennung, etc.) in abgeschiedenen Partikeln und Aerosolen interpretiert werden. zurück

WD 8 - 119/18 Herkunft von Feinstaub und Stickoxiden

Kurzinformation des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages. 2 Seiten. Auszug der ersten drei Seiten: Wissenschaftliche Dienste Kurzinformation Herkunft von Feinstaub und Stickoxiden Herkunft Feinstaub: „Die Feinstaubquellen sind teils natürlichen, überwiegend aber anthropogenen Ursprungs. Natür- liche Quellen sind beispielsweise Vulkanausbrüche, Waldbrände, Meeresgischt und Vegetation. Zu den anthropogenen Quellen zählen Verbrennungsprozesse in Motoren und Kraftwerken, Hei- zungsanlagen, Industrieanlagen sowie Verbrennung von Biomasse und Holz. Auch landwirt- schaftliche Aktivitäten wie Ernte, Mäharbeiten oder Düngung sind Quellen von Feinstaub. Von den o.g. Quellen sind der Verkehr (Dieselruß, Reifen- und Bremsenabrieb) und jüngst die Holz- feuerungen (Kamin) Hauptursachen der Feinstaubbelastung.“ „Auch Pilzsporen oder Pflanzen- 1 fragmente zählen zum Feinstaub.“ 2 Die Belastung unserer Atemluft ist im Wesentlichen durch Verbrennungsprozesse dominiert, vor allem durch Kfz-Verkehr und Tabakrauch. „In der Natur gibt es keine scharfen Abgrenzungen der Fraktionen. Denn aus den Nanopartikeln, die durch Nukleation [Keimbildung] und Kondensation aus der Gasphase oder bei Verbrennungsvorgängen und chemischen Reaktionen entstehen, koa- gulieren die Feinstäube. Grobstäube (> 2,5 µm) in unserer Atemluft entstehen eher durch mecha- nische Zerkleinerung, Erosion, Aufwirbelung und Windverfrachtung von Erdkrustenbestandtei- len, Sedimentstaub, Seesalz, Pollen, Pilzsporen etc. Der Massenanteil des Ultrafeinstaubs in un- serer Atemluft beträgt nur etwa 0,7 %, macht aber ca. 73 % der Teilchenzahl aus. Die Lebenszeit der meisten UF-Teilchen beträgt nur Minuten, während sie nach ihrer Akkumulation zu Fein- staub eine Lebenszeit von Wochen haben. Etwa 61 % der Partikelmasse und 27 % der Partikel- zahl findet sich im Bereich zwischen 100 und 500 nm. Je kleiner ein Teilchen, desto größer ist der Anteil der Oberflächenmoleküle an seiner Gesamtmolekülzahl. Diese Oberflächenmoleküle 1 Deutscher Wetterdienst (DWD) (2015). Broschüre „Feinstaubmessung in Kurorten“, https://www.dwd.de/SharedDocs/broschueren/DE/medizin/broschuere_feinstaub.pdf?__blob=publication- File&v=2 2 Meier, Chr. Neue Züricher Zeitung (NZZ) (2013). „Dreckige Luft als Gesundheitsrisiko“, https://www.nzz.ch/wissen/wissenschaft/dreckige-luft-als-gesundheitsrisiko-1.18143918 WD 8 - 3000 - 119/18 (8.11.2018) © 2018 Deutscher Bundestag Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages unterstützen die Mitglieder des Deutschen Bundestages bei ihrer mandatsbezogenen Tätigkeit. Ihre Arbeiten geben nicht die Auffassung des Deutschen Bundestages, eines sei- ner Organe oder der Bundestagsverwaltung wieder. Vielmehr liegen sie in der fachlichen Verantwortung der Verfasse- rinnen und Verfasser sowie der Fachbereichsleitung. Arbeiten der Wissenschaftlichen Dienste geben nur den zum Zeit- punkt der Erstellung des Textes aktuellen Stand wieder und stellen eine individuelle Auftragsarbeit für einen Abge- ordneten des Bundestages dar. Die Arbeiten können der Geheimschutzordnung des Bundestages unterliegende, ge- schützte oder andere nicht zur Veröffentlichung geeignete Informationen enthalten. Eine beabsichtigte Weitergabe oder Veröffentlichung ist vorab dem jeweiligen Fachbereich anzuzeigen und nur mit Angabe der Quelle zulässig. Der Fach- bereich berät über die dabei zu berücksichtigenden Fragen.[.. next page ..]Wissenschaftliche Dienste Kurzinformation Seite 2 Herkunft von Feinstaub und Stickoxiden können am leichtesten mit Zellmembranen und anderen biologischen Strukturen in Kontakt tre- ten.“3 Herkunft Stickoxide: Stickoxid ist ein farbloses, unbrennbares und geruchloses Gas. Seine Lebensdauer ist ver- gleichsweise gering. In Luft bildet es mit Sauerstoff Stickstoffdioxid, in wässriger Umgebung oxidiert es zu Nitrit (NO2 ) und Nitrat (NO3 ). Nitrataerosole (= kleine Tröpfchen) sind Be- - - standteile der Feinstaubbelastung. Stickoxide entstehen beim Verbrennen von Kohle, Öl, Gas, Holz, Abfällen oder in Verbrennungs- motoren. NO und NO2 sind giftige Gase. Bei den chemischen Reaktionen entsteht zuerst meist Stickstoffmonoxid (NO). Dieses verbindet sich an der Luft schnell mit weiteren Sauerstoffatomen zu Stickstoffdioxid (NO2). In der Natur kommen Stickoxide wie NO oder NO2 nur in winzigen 4 Mengen vor. Definition für Stickoxide NOx, NOy und NOz: NOy = NOz + NOx NOx = NO + NO2 NOz = HNO3 + HONO + 2N2O5 + HO2NO2 + PAN + NO3 + organische Nitrate – ohne NH3. Zur NOy-Familie gehören Stickstoffverbindungen, deren Oxidationszahl größer als 2 ist. *** 3 Neuberger, M. (2007). „Umweltepidemiologie und Toxikologie von Nanopartikeln (Ultrafeinstaub) und Fein- staub“, Gazsó A., Greßler S., Schiemer F. (eds) Nano. Springer, Vienna Umweltbundesamt (UBA) (2013). „Aus welchen Quellen stammt Feinstaub?“ https://www.umweltbundes- amt.de/service/uba-fragen/aus-welchen-quellen-stammt-feinstaub 4 Radio Berlin Brandenburg (rbb) (2017). „Stickoxid - das Gift in den Straßen“ https://www.rbb24.de/poli- tik/thema/2017/abgasalarm/beitraege/faq-stickoxide-quellen-grenzwerte-auswirkungen.html Fachbereich WD 8 (Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit, Bildung und Forschung)

Urinary cotinine and exposure to passive smoke in children and adolescents in Germany - Human biomonitoring results of the German Environmental Survey 2014-2017 (GerES V)

Passive smoking is a preventable and significant cause of many serious health problems, with children being particularly at risk. In the fifth German Environmental Survey (GerES V), conducted from 2014 to 2017, information reflecting the extent of passive smoke exposure in children and adolescents was collected by interview-based questionnaires and human biomonitoring (HBM) analyses of cotinine in urine from 2260 participants, aged 3-17 years. Based on these population-representative data, we describe current passive smoke exposure stratified by different subgroups and identify specific exposure determinants using multivariate logistic regression. The questionnaire data revealed that 42% of children and adolescents lived with at least one smoker in the household. Quantifiable concentrations of cotinine could be detected in 56% of the participants. The overall median concentration of cotinine was 0.2(micro)g/L, with children and adolescents of low socioeconomic status found to be a group particularly affected by passive smoke with higher cotinine concentrations (median=1.2(micro)g/L). In the multiple analysis, the most significant predictor of cotinine levels derived from the questionnaire was passive smoking at home (odds ratio (OR) 13.07 [95CI: 4.65, 36.70]). However, parental smoking and passive smoking among friends and relatives could also be identified as independent factors influencing elevated cotinine levels. The comparison between the previous cycle GerES IV (2003-2006) on 3-14-year-olds and GerES V shows that tobacco smoke exposure of children decreased significantly. This decrease is likely an effect of extensive non-smoker protection laws being enforced 2007-2008 on federal and state level. This is reflected by a halving of urinary cotinine concentrations. Nevertheless, our results indicate that passive smoke is still a relevant source of harmful pollutants for many children and adolescents in Germany, and thus support the need for further efforts to reduce passive smoke exposure, especially in the private environment. © 2022 The Authors.

Time trend of exposure to secondhand tobacco smoke and polycyclic aromatic hydrocarbons between 1995 and 2019 in Germany - Showcases for successful European legislation

Starting in 2002, regulations and legislative amendments in Germany focused on the non-smoker protection with several measures to reduce exposure to secondhand tobacco smoke (SHS). The present work aimed to evaluate the relationship between polycyclic aromatic hydrocarbons (PAHs) and SHS exposure and to determine to which extent enforced non-smoking regulations and smoking bans affected the exposure of the non-smoking population in Germany since their implementation in the early 2000s until today. For this purpose, cotinine and selected monohydroxylated PAHs (OH-PAHs) were analyzed by means of (UP)LC-MS/MS in 510 24-h-urine samples of the Environmental Specimen Bank collected over a time span of 24 years from 1995 to 2019. Median urinary cotinine levels were found to steadily and significantly decline by 82% from 1995 to 2019. A significant decrease of urinary 3-hydroxybenzo[a]pyrene (19%), 1-OH-pyrene (39%), 1-naphthol (66%), 1-(17%), 2-(25%), and 3-OH-phenanthrene (22%) was also observed throughout the same time span. The decline in urinary levels of cotinine and several OH-PAHs can most likely be attributed to smoking bans and regulations limiting SHS and PAH exposure. This study therefore emphasizes the relevance of human biomonitoring to investigate the exposure of humans to chemicals of concern, assess the effectiveness of regulatory measures, and help policies to enforce provisions to protect public health. © 2022 The Authors

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