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Found 44 results.

Die Energiewende ist möglich - Für eine neue Energiepolitik der Kommunen

Eine oekologische Energiepolitik ist nur bei einer weitgehenden Autonomie der Kommunen moeglich. Das ist die Hauptthese der Folgestudie der 1980 erschienenen 'Energiewende' des Oeko-Instituts. Wurde damals nachgewiesen, dass sich bis ins Jahr 2030 etwa 50 Prozent der Energie (1980) einsparen laesst, so zeigt die neue Studie, wie dies zu erreichen ist: Strom- sowie Waermeproduktion muessen dezentralisiert werden. Die Aufsicht ueber die Energiewirtschaft, das Energierecht und die Tarifgestaltung beduerfen einer Aenderung.

FlexiTarife: Entwicklung, Anwendung und Wirkungsermittlung flexibler Tarife auf Basis von EFM-Systemen, Teilvorhaben: Projektsteuerung, Tarifentwicklung und Durchführung des Feldversuchs im NVV

Im geplanten Vorhaben sollen erstmals Anreiz- und Rabattkomponenten flexibler, EFM-basierter Tarife entwickelt, umgesetzt und in zwei Verkehrsverbünden im Rahmen von Pilotversuchen systematisch evaluiert werden. Durch eine flexible Preisbildung können Tarifangebote besser an die Ansprüche der Gelegenheitskunden im ÖPNV angepasst werden. Flexible Tarife bieten die Möglichkeit, über Anreiz- und Rabattsysteme neue Kunden zu gewinnen und die Nutzungshäufigkeit insbesondere im Kundensegment der Gelegenheitskunden zu erhöhen. Die Pilotversuche dienen dazu, die verkehrlichen und ökonomischen Wirkungen der entwickelten Tarife zu ermitteln. Die Ergebnisse des Projekts sind sowohl für Betreiber von E-Ticket-Systemen als auch für die Verkehrswissenschaft von Interesse. Es ist darüber hinaus davon auszugehen, dass die ÖPNV-Kunden von der Erweiterung der klassischen Tarifsysteme profitieren werden. Zur Bestandsaufnahme bringt der NVV bringt die vorhandenen Nutzerdaten aus den verschiedenen Vertriebswegen ein und wird an der Tarifentwicklung mitwirken. Die im Feldversuch zu untersuchenden Tarifmodelle werden durch die technischen Dienstleister in den bestehenden Systemen (Tarifauskunft und App) implementiert. Der NVV wird in Zusammenarbeit mit der KVG den Feldversuch organisieren (Testkunden-Aquise, Marketing, technischer Support) und die gewonnenen Daten zum Nutzerverhalten zur Auswertung zur Verfügung stellen. Über das gesamte Projekt hinweg wird der NVV als Projektsteuerer organisatorische Aufgaben wahrnehmen und den Projektfortschritt überwachen.

FlexiTarife: Entwicklung, Anwendung und Wirkungsermittlung flexibler Tarife auf Basis von EFM-Systemen, Teilvorhaben: Bestandsaufnahme Tarifsysteme, Entwicklung flexibler Tarifangebote

Im geplanten Vorhaben sollen erstmals Anreiz- und Rabattkomponenten flexibler, EFM-basierter Tarife entwickelt, umgesetzt und in zwei Verkehrsverbünden im Rahmen von Pilotversuchen systematisch evaluiert werden. Durch eine flexible Preisbildung können Tarifangebote besser an die Ansprüche der Gelegenheitskunden im ÖPNV angepasst werden. Flexible Tarife bieten die Möglichkeit, über Anreiz- und Rabattsysteme neue Kunden zu gewinnen und die Nutzungshäufigkeit insbesondere im Kundensegment der Gelegenheitskunden zu erhöhen. Die Pilotversuche dienen dazu, die verkehrlichen und ökonomischen Wirkungen der entwickelten Tarife zu ermitteln. Die Ergebnisse des Projekts sind sowohl für Betreiber von E-Ticket-Systemen als auch für die Verkehrswissenschaft von Interesse. Es ist darüber hinaus davon auszugehen, dass die ÖPNV-Kunden von der Erweiterung der klassischen Tarifsysteme profitieren werden. Die WVI wird sich vorrangig an der Konzeption und Entwicklung der flexiblen Tarifangebote beteiligen, die anschließend in den Pilotversuchen geprüft werden sollen. Die neuen Tarifangebote sollen insbesondere Anreiz- und Rabattkomponenten für Gelegenheitskunden enthalten. Ein Fokus liegt auf der Bewertung der Nachfrage- und Einnahmenwirkung der neuen Tarifangebote. WVI wird darüber hinaus langjährige Erfahrungen und Fachkenntnisse in alle Arbeitsschritte des Forschungsprojektes einbringen.

Integrierte Analyse der Nachhaltigkeit von Süßwasserressourcen in Jordanien

Das beantragte Projekt zielt auf die Entwicklung eines Analyserasters zur integrierten Bewertung von Politikmaßnahmen in Ländern mit Wasserstress. Die Entwicklung erfolgt am Beispiel Jordaniens. Das Land ist ein repräsentatives Beispiel für aride Regionen, in denen die sozialen Veränderungen und die Entwicklung der natürlichen Systeme in absehbarer Weise zu ernsthaften Problemen bei der Wasserversorgung führen werden. Bestehende Wasserressourcen-Modelle vernachlässigen die wichtige Wechselwirkungen zwischen hydrologischen und sozioökonomischen Komponenten, was zu einer einseitigen Betrachtung führt. Politische Entscheidungen, die langfristig tragfähig sein sollen, erfordern hingegen eine holistische Analyse. Unser interdisziplinäres Team wird ein quantitatives Bewertungs-Tool entwickeln, mit dem Möglichkeiten zur Verbesserung der Nachhaltigkeit des Süßwassersystems untersucht werden können. Betrachtet werden technische, institutionelle und politische Maßnahmen, die unter anderem das Tarif- und Subventionssystem, den Wassermarkt, die Wasserverteilung und das grenzüberschreitende Wassermanagement beeinflussen bzw. steuern. Wir werden dazu ein modulares, agenten-basiertes hydroökonomisches Modell konstruieren, bei dem die verschiedenen Module das wissenschaftlich Wissen aus der Hydrologie, der Agronomie und der Ökonomie aufgreifen und mit den idiosynkratische Wissen aus der Praxis zu einem kohärenten Gesamtbild verknüpfen. Die Module werden durch verschiedene Feed-back-Schleifen miteinander verbunden. Das Modell kombiniert Simulationen natürlicher Phänomene (Grundwasser-Oberflächenwasser-Fluss, Anbauertrag, Boden- und Wassersalzgehalt) mit Simulationen menschlicher Entscheidungen auf politisch-institutioneller Ebene und auf Ebene der einzelnen Wassernutzer (Trinkwassernutzung, Bewässerung, Regulationen, Allokation, Oberlieger-Unterlieger-Probleme und Grenzkonflikte, Handel). Wir werden damit eine große Bandbreite von bestehenden Politikmaßnahmen quantitativ analysieren und bewerten können und darauf aufbauend Vorschläge für neue Maßnahmen entwickeln. Unsere Analyseergebnisse zu Möglichkeiten und Risiken der alten und neuen Politikoptionen werden wir mit Stakeholdern diskutieren und deren Hinweise in unsere Empfehlungen aufnehmen. Unser Projekt legt die Grundlage für die Entwicklung eines integrierten Analyse- und Bewertungsrasters für Regionen mit Wasserstress weltweit.

EVIDENCE of the Proven Economic Benefits of Sustainable Transport Initiatives to Facilitate Effective Integration in Urban Mobility Plans

The project EVIDENCE aims to provide advice to decision-makers on the economic, social and environmental benefits of sustainable mobility policies, measures, projects and initiatives. It will compile this information and present it in tailor-made form to the target audience: transport policy decision-makers and practitioners at the local and national level in Europe. This will encourage greater investment in sustainable transport and address a fundamental obstacle to the effective implementation of Sustainable Urban Mobility Plans (SUMPs). A significant challenge of SUMP implementation is to link the process of developing a strategy with the allocation of funding by the national administration. Sustainable Urban Mobility Plans are the result of an integrated planning approach to satisfy the mobility needs of people and businesses today and tomorrow. They address all modes and forms of transport in cities and their surrounding area and as such can provide a framework for an integrated sustainable urban mobility policy. The sustainable urban mobility policies, measures, projects and initiatives assessed in the EVIDENCE project can help to realise the objectives of SUMPs. EVIDENCE therefore aims to inform decision makers on the national level that sustainable transport initiatives provide value for money. Such initiatives may for instance be bike sharing schemes, congestion charging, parking fees, public transport systems, logistics, mobility management, public awareness campaigns or any other process to manage and influence trips and modal choices. The Wuppertal Institute manages work package 2, which pulls together the best available data on the economic, social and environmental costs and benefits of sustainable transport measures and initiatives:- Cost may be planning and implementation cost, project management cost, investment cost as well as recurrent expenditures such as operation, maintenance, administrative and enforcement cost. - Benefits may be additional jobs, travel money and travel time savings, revenues from fees and charges. - Socio-economic benefits go beyond economic benefits and comprise social and environmental components such as local air pollution, CO2-emissions, noise, access, traffic safety and liveability. This will be collated from a variety of international and domestic sources and European projects and categorised

New 4.0: Norddeutsche Energiewende, Teilvorhaben: Implementierung eines dynamischen Tarifmodells für Haushaltskunden

Das Vorhaben der Stadtwerke Norderstedt stellt die Privathaushalte in den Mittelpunkt. Ziel ist es, Strom überlegt zu verbrauchen und insbesondere speicherfähige Anwendungen zeitlich zu flexibilisieren. Durch die Kunden können Haushaltsanwendungen individuell bewertet und virtuellen Stromkreisen mit verschiedenen Strompreisen zugeteilt werden. Ein dynamisches Stromtarifmodell ermöglicht die Zuordnung und gibt Preisanreize für erzeugungsorientierten Stromverbrauch. In zehn Jahren werden etwa 50 Terawattstunden Strom aus Schleswig-Holstein und Hamburg exportiert in den Rest Deutschlands. Wir müssen diese überschüssige Energie verwerten, das wird unser neues Geschäftsfeld. Nicht Terminstrom verkaufen, sondern Flexibilität. Stadtwerke Norderstedt. Im Fokus: - Lastflexibilisierung durch Tarifanreize: externe Steuerung disponibler Haushaltslasten im Versorgungsgebiet - Sozialforschung im Bereich der Akzeptanzanalysen. - dynamisches Tarifmodell - Erweiterung des Funktionsumfangs heutiger Inhouse-Netz - Bereitstellung und Entwicklung von Technik mit kurzen Response-Zeiten mittels fester und mobiler Konnektivität um Informationen vom Verbraucher zum Erzeuger und umgekehrt zu realisieren. Projekthintergrund: Die Stadtwerke Norderstedt werden in ihrem Projekt 2.000 Endkunden im Haushaltssektor in das Projekt einbinden. Untersucht wird, welche Flexibilitätspotenziale zur Nutzung von Überschussstrom in diesem Sektor vorhanden ist. Es sollen flexible und angebotsabhängige Tarife entwickelt werden. Die Aktivitäten zielen auf die Etablierung eines Tarifmodelles, welches durch die zeitliche, ereignisorientierte und preisliche Gestaltung die Speicherung, die Verlagerung und die Vermeidung von Elektrizität in den häuslichen Anwendungen erschließt. Im Zusammenspiel mit Erzeuger, Übertragungsnetz- und Verteilnetzbetreiber soll diese Steueraufgabe mit marktwirtschaftlichen Instrumenten, wie einem dynamischen Stromtarif erreicht werden. Mit den Breitband- Smart Meter- und Smart Home-Technologien stehen die benötigten Komponenten bereit und werden hier weiterentwickelt und zusammengeführt. Projektschritte: Das Projekt gliedert sich in 5 Phasen die teils parallel, teils aufeinander aufbauend umgesetzt werden: Erschließung/Akquise Tarifentwicklung Ausstattung Test/Rollout finale Erprobung. Erwartete Ergebnisse: Bereitstellung einer Technik, die eine dynamische Tarifbildung unmittelbar mit dem Angebot von Elektrizität realisiert. Weiterhin die Umsetzung automatisierter Schaltoptionen für unterschiedliche Lastkreise, die in der Lage sind, flexible Verbraucher zu schalten und diese zuzuordnen, ohne die unmittelbare Aufmerksamkeit des Anwenders zu beanspruchen. Einbindung des flexiblen Verbrauchssystems in energiewirtschaftlichen Bereich des Bilanzkreismanagements und der Regelinstrumentarien ÜNB. (Text gekürzt)

Intelligente dezentrale erneuerbare Wärme für Smart Grids in Baden-Württemberg- Lastflexibilisierung zur Verteilnetzentlastung mit Wärmepl;Jmpen (Heat4SmartGrid_BW), Teil 1

Das zentrale Ziel des Projektes ist es zu untersuchen, ob sich ein größerer Anteil erneuerbarer Wärme in Baden-Württemberg mithilfe von Wärmepumpen realisieren lässt und wie das Verteilnetz durch eine netzdienliche Steuerung dieser PV- und Wärmepumpensysteme entlastet werden kann. Hierzu wird zum einen eine Potenzialanalyse durchgeführt, und zum zweiten liegt ein wichtiges Augenmerk des Projektes auf der Entwicklung einer intelligenten dezentralen Steuerung für lokale Gebäudesysteme mit Wärmepumpe. Entscheidend ist, dass mit Hilfe von zu entwickelnden Prognosealgorithmen und effizienten stochastischen Optimierungsmodellen zeitliche Freiheitsgrade der einzelnen lokalen Wärmepumpensysteme genutzt werden. Ausgehend von dem so ermittelten Flexibilitätspotential und vom prognostizierten Wärmebedarf für Baden-Württemberg wird eine kostenoptimale zukünftige Energieversorgungsstruktur berechnet und zudem abgeschätzt, in welchem Umfang Wärmepumpensysteme zukünftig in Baden-Württemberg nicht nur zur Deckung des Wärmebedarfs, sondern auch zur Flexibilisierung der Stromnachfrage und damit zur Entlastung des Verteilnetzes beitragen können. Ein weiteres wichtiges Ergebnis bilden zudem Leitlinien für die technische Realisierung von Wärmepumpensystemen und im Hinblick auf netzdienliche Anreize für Wärmepumpenbetreiber Empfehlungen hinsichtlich der Gestaltung von Tarifstrukturen und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Intelligente dezentrale erneuerbare Wärme für Smart Grids in Baden-Württemberg- Lastflexibilisierung zur Verteilnetzentlastung mit Wärmepl;Jmpen (Heat4SmartGrid_BW), Teil 2

Das zentrale Ziel des Projektes ist es zu untersuchen, ob sich ein größerer Anteil erneuerbarer Wärme in Baden-Württemberg mithilfe von Wärmepumpen realisieren lässt und wie das Verteilnetz durch eine netzdienliche Steuerung dieser PV- und Wärmepumpensysteme entlastet werden kann. Hierzu wird zum einen eine Potenzialanalyse durchgeführt, und zum zweiten liegt ein wichtiges Augenmerk des Projektes auf der Entwicklung einer intelligenten dezentralen Steuerung für lokale Gebäude-systeme mit Wärmepumpe. Entscheidend ist, dass mit Hilfe von zu entwickelnden Prognosealgorithmen und effizienten stochastischen Optimierungsmodellen zeitliche Freiheitsgrade der einzelnen lokalen Wärmepumpensysteme genutzt werden. Ausgehend von dem so ermittelten Flexibilitätspotential und vom prognostizierten Wärmebedarf für Baden-Württemberg wird eine kostenoptimale zukünftige Energieversorgungsstruktur berechnet und zudem abgeschätzt, in welchem Umfang Wärmepumpen-systeme zukünftig in Baden-Württemberg nicht nur zur Deckung des Wärmebedarfs, sondern auch zur Flexibilisierung der Stromnachfrage und damit zur Entlastung des Verteilnetzes beitragen können. Ein weiteres wichtiges Ergebnis bilden zudem Leitlinien für die technische Realisierung von Wärmepumpensystemen und im Hinblick auf netzdienliche Anreize für Wärmepumpenbetreiber Empfehlungen hinsichtlich der Gestaltung von Tarifstrukturen und rechtlichen.

eMERGE: Wege zur Integration von Energie-, Fahrzeug-, Verkehrs- und Nutzeranforderungen - Flottentest in den Modellregionen Rhein/Ruhr und Berlin

In eMERGE wird 'Elektromobilität' ganzheitlich unter Berücksichtigung aller beteiligten Sektoren vom Fahrzeug, über Energie, Verkehr und schließl. Nutzern / Kunden betrachtet, analysiert und weiterentwickelt. Dazu werden bis zu 175 smart for two electric drive im Kundenbetrieb - bei Privat- und Geschäftskunden - unter realen Bedingungen in den Modellregionen Rhein-Ruhr und Berlin/Potsdam eingesetzt und deren Nutzung systematisch ausgewertet. Das Projekt hat folgende Inhalte: - Entwicklung einer automatisierten Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Ladeinfrastruktur zur Implementierung von Authentifizierung und sicherer Datenübertragung - Optimierung von gesteuertem Laden unter Berücksichtigung von Tariftabellen und Nutzerprämissen - Bewertung des öffentlich zugänglichen Ladeinfrastrukturbedarfs und Tourendarstellung von Elektrofahrzeugen im Rahmen einer Weiterentwicklung des Verkehrsmodells - Analyse von Regulierungsoptionen und Förderungspotenzialen halböffentlicher Ladeinfrastruktur - Entwicklung eines Modells der Elektromobilität zur Optimierung des Gesamtsystems Elektromobilität unter Einbezug der Domänen Verkehr, Fahrzeug, Energie und Nutzer - Ableitung von Geschäftsmodellen der Elektromobilität Feldtest unter Alltagsbedingungen mit dem Elektrofahrzeug smart fortwo electric drive (mit realen Kunden - eingesetzt von Privat- und Geschäftskunden). Die Bedeutung der Analyse des Nutzerverhaltens - Fokus unseres TP - ergibt sich aus der Tatsache, dass der Markterfolg technologischer Innovationen nicht mehr allein vom Produktverkauf determiniert wird, sondern primär durch die tatsächliche Nutzung der Produkte durch die Nachfrager bestimmt wird. Mit Blick auf eMERGE sind insb. folgende Fragestellungen von Interesse: Welche Kundengruppen existieren über diejenigen hinaus, die im Flottentest als Innovatoren erfasst werden können? Welche Anforderungen und Bedürfnisse haben die Kunden an Fahrzeug, Energie und Verkehr im Kontext von gesteuertem Laden und tariflichen Anreizsystemen? Welche Steuerungsmechanismen (Tarife) können eingesetzt werden und wie wirken diese? Was muss fahrzeugseitig, energieseitig und verkehrsseitig geboten werden, damit Elektromobilität von einer ausreichend großen Gruppe der Nachfrager genutzt wird? Die Antworten auf diese Fragen geben einen umfassenden Einblick in die Fragestellung, wie die Schnittstelle zwischen Auto und Ladeinfrastruktur aus Nutzersicht gestaltet werden muss und welche Tarifmodelle wirkungsvoll eingesetzt werden können. Dabei ermöglicht die Integration der Perspektiven Fahrzeug, Energie, Verkehr und Nutzer die gesamthafte Betrachtung von Einflussfaktoren auf die Entscheidungsprozesse der Nutzer. Erforderlich ist zudem die Berücksichtigung genereller Perspektiven der Nutzer im Hinblick auf Wahrnehmung und Nutzung der Elektromobilität, insb. auch um gesamthafte Trade-off-Beziehungen zwischen den Hauptdomains abzuleiten. Diese stellen dann eine Grundlage zur Ableitung geschäftsfeldnaher Modelle dar.

iMove: IKT-Plattform für intermodale e-Mobilitätsdienstleistungen unter Berücksichtigung der Auslastungen von Energienetzen und Verkehrsmitteln, Teilvorhaben: Tarife als Anreizsystem

Das Ziel des Verbundprojektes liegt in der Entwicklung einer IKT-Plattform, die eine zeitnahe, integrierte Optimierung des Gesamtsystems aus Nutzern, kommunalen und privaten E-Fahrzeugflotten, Verkehrs- und Lade- sowie Energieversorgungsinfrastruktur und Anreizsystemen erlaubt. Auf Basis der IKT-Plattform erfolgt die Entwicklung integrierter und vernetzter Steuerungssysteme für (E-) Flotten und individuelle Mobilitätsnachfrager. Es erfolgt ein Feldversuch mit über 300 Fahrzeugen zur Evaluation der entwickelten Planungs- und Steuerungsmethoden unter Einbindung der elektrifizierten car2go Fahrzeugflotte in Stuttgart. Als Ergebnis des Projektes profitieren Mobilitätsdienstleister und -nachfrager, Flotten- und Stromnetzbetreiber sowie Energieversorgungsunternehmen von einer Gesamtsystemprognose sowie verbesserten Routing- und Anreizsystemen zur Auslastungsoptimierung des Verkehrs- und Energieversorgungssystems sowie einer im Sinne des Gesamtsystems optimierten Flottensteuerung und von nutzer- und situationsspezifischen Geschäftsmodellen zur Energie- und Mobilitätsbereitstellung. Die Stadtwerke Stuttgart übernehmen im Projekt folgende Aufgaben: - Entwicklung von E-Mobility Tarifen im Rahmen der Gestaltung von Anreizsystemen - Untersuchung von Weiterentwicklungspotenzialen im Bereich Laden und Parken in halböffentlichen Raum - Batteriepuffer für Flottenlademanagement und Regelenergie.

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