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Das Projekt beschreibt neue Grundlagedaten und Hintergrundinformationen fuer die Untersuchungen des Klimasystems regionaler bis nationaler Raeume. Dazu verwendet es instrumentelle Klimamessungen, welche bis ins letzte Jahrhundert zurueckreichen. Nebst der Aufbereitung der historischen Daten in klimatologischer und witterungsgeschichtlicher Hinsicht ist ein Anteil geeignet, das Verstaendnis von Umweltprozessen und Umweltdaten zu vertiefen. Ausgehend von punktuell vorhandenen meteorologischen Messreihen soll ein Schwergewicht auf regional und national wichtigen Datensaetzen und ihren klimarelevanten Aussagen liegen. Neben einer inventarischen Erschliessung und Beschreibung der Datensaetze ist eine qualitative und quantitative Beschreibung der Eigenschaften solcher Klimamessreihen vorgesehen. Mit Hilfe von geeigneten Homogenisierungsverfahren und statistischen Auswertungen sollen die Datensaetze systematisch untersucht werden. Themen solcher Untersuchungen sind das zeitliche und raeumliche Verhalten von Klimaelementen. Zur Diskussion gestellt werden Interaktionen zwischen Klimaelementen in historischer und heutiger Zeit.
Development of techniques related to numerical weather prediction models. The topics examined include: methods of data-assimilation and objective analysis, treatment of 'open' boundary conditions and representation of cloud processes.
Ziel der Untersuchung ist die Erfassung der Variabilitaet des Klimas der Schweiz dieses Jahrhunderts auf allen durch Messungen zugaenglich gemachten Zeitskalen. Die Untersuchung basiert auf Messungen der Tagestemperaturen an verschiedenen schweiz. Standorten, ausgefuehrt durch die Schweiz. Meteorologische Anstalt. Aus den Daten werden Trend, Jahresgang und Tagesgang des Mittelwertes und das saisonale Verhalten statistischer Kenngroessen der Schwankungen geeignet gebildeter Mittelwerte wie Varianz, Schiefe etc. ermittelt. Zur Erklaerung der taeglichen Schwankungen werden verschiedene Modelle herangezogen, untereinander verglichen und im Rahmen von Simulationen auf ihre Signifikanz hin ueberprueft.
Mit den vorhandenen Wetterradargeraeten und den Resultaten der schweiz. Messnetze von automatischen Wetterstationen der Schweiz. Meteorologischen Anstalt (SMA) und der Landeshydrologie (LHG) sollen die Methoden zur Erfassung von Starkniederschlaegen in der Schweiz und insbesondere in den Alpen untersucht, weiterentwickelt und im operationellen Dienst angewendet werden. Ziel des Projektes NOWRAD ist es daher, die Radardaten auszuwerten und fuer eigene und andere Forschungsarbeiten eine Klimatologie der Starkniederschlaege zu erstellen, um dadurch die Vorgaenge in der Natur besser verstehen und voraussagen zu koennen. Die Umsetzung der Resultate soll somit auch die Entwicklung von Methoden und Verfahren mit Einbezug von hochaufgeloesten numerischen Modellen fuer den taeglichen Wetterdienst enthalten. Anhand der gewonnenen Klimatologie der Starkniederschlaege und der bestehenden sowie neuer Erkenntnisse um deren Entstehung soll zudem in Zusammenarbeit mit anderen Gruppen versucht werden, die Grundlagen fuer einen schweiz. Gefahrenkataster fuer Starkniederschlaege zu erarbeiten.
Examination of weather and climate in the Alpine region, with particular emphasis upon: - the role of orography - the nature of mid-latitude weather systems - sensitivity of regional scale climate to larger scale variations.
Im Rahmen der Untersuchung werden die bereits verfuegbaren Informationen ueber Waldbraende an der Alpensuedseite gesammelt, um eine funktionsfaehige und leicht zugaengliche Waldbrand-Datenbank aufzubauen. Es wird zudem ein Ueberblick ueber die Entwicklung und das heutige Ausmass der Waldbraende geschaffen, um die einzelnen Faktoren aufzuzeigen, die bei der Bestimmung der Risikozonen oder der Perioden mit haeufigen Waldbrandvorkommnissen eine Rolle spielen. Des weiteren wird man versuchen, fuer die von haeufigen Waldbraenden heimgesuchten Hauptwaldtypen einen ersten methodologischen Ansatz zur Beurteilung der Auswirkungen von Waldbraenden zu erarbeiten. Ein zentrales Thema dieser Studie stellt die Untersuchung des Zusammenhanges zwischen meteorologischen Faktoren und Waldbraenden dar. Aufgrund einer eingehenden Analyse der Meteo-Parameter, die das Erhoehen der Waldbrandgefahr bedingen, soll ein mathematisches Modell erstellt werden, anhand dessen ein Waldbrand-Risikoindex basierend auf der Meteorologie erarbeitet werden kann. Die besseren Kenntnisse der Beziehung zwischen Klima und Waldbrandentstehung werden uns erlauben, Hypothesen fuer moegliche zukuenftige Entwicklungen im Zusammenhang mit mutmasslichen Klimaaenderungen zu formulieren.
Um einen Beitrag zur oeffentlichen Diskussion um die anthropogenen Klimabeeinflussung zu leisten, sollen die Witterungsanomalien der letzten Jahrhunderte in der Schweiz rekonstruiert, zusammen mit Daten aus dem europaeischen Umfeld kartographisch dargestellt und in Zusammenarbeit mit Nachbardisziplinen interpretiert werden (Multi Proxy Mapping). Fuer die vor- und fruehinstrumentelle Periode (vor 1864) werden dafuer Daten aus natuerlichen und historischen Archiven (Baumringe, alte Messungen, Witterungsbeschreibungen, Beobachtungen der Vereisung von Mittellandseen, der Schneebedeckung und der Pflanzenentwicklung etc.) herangezogen. In der 1. Etappe (1992-1994) stehen die Zeit vom 16. Jahrhundert bis zum Beginn der Instrumentenperiode, in einer 2. Etappe (1994-1996) die 'Mittelalterliche Warmzeit' und die Abkuehlung im Spaetmittelalter im Vordergrund. Das Projekt ist im European Palaeoclimate Program der European Science Foundation und im IGBP PAGES Project eingebunden.
Das Pflanzenwachstum wird vor allem gesteuert durch die Naehrstoffverhaeltnisse im Bestand, durch die Wasserversorgung und durch die Witterung. Wie reagieren einzelne Magerrasenarten auf Duengerzugaben im Vergleich mit den Reaktionen auf das Wetter? Durch genaue Beobachtung der Arten in ihrem Wachstum nach unterschiedlicher Duengung wird die Wirkung von unterschiedlicher Witterung untersucht. Die meisten Magerwiesen sind kleinraeumig mosaikartig aufgebaut. Sie veraendern sich auch von Jahr zu Jahr leicht. Wie wirken sich diese kleinraeumigen Unterschiede auf die Zuverlaessigkeit pflanzensoziologischer Untersuchungen aus?
Es sollen die regionalen Besonderheiten der Pflanzenphaenologie von Graubuenden (1951-90) erarbeitet werden. Abhaengigkeiten von Hoehenlagen, Beziehungen zwischen verschiedenen Phaenophasen und Standorten sollen untersucht werden. Neben den witterungsbedingten Einfluessen stehen die phaenologischen Zeitreihen im Vordergrund, die Aussagen ueber Umweltveraenderungen (Umweltschaeden, Klimaaenderungen) erlauben sollen. Ziel: Bessere Kenntnisse der Umwelteinfluesse auf die Pflanzen. Erhaertung und Erweiterung der in der Arbeit 'Pflanzenphaenologie der Schweiz' gewonnenen Erkenntnisse.
Das Projekt ALPCLIC wird gemeinsam durch das LAPETH (Zuerich) und das Geographische Institut Bern durchgefuehrt. Ziel des gesamten Projektes ist es, im Rahmen von Prozessstudien abzuklaeren, wie sensitiv der Alpenraum auf Aenderungen im globalen Klimasystem reagiert. Im experimentell-diagnostischen Projektteil wird zuerst abgeklaert, wie haeufig verschiedene alpine Wetterlagen im Zeitraum zwischen 1935 und 1992 aufgetreten sind. Dann werden meteorologische Fallstudien in gewissen Skalabereichen von regional bis global durchgefuehrt, wobei geprueft werden soll, welche grossraeumigen Ereignisse den Alpenraum markant beeinflussen (z.B. El Nino, North Atlantic Oscillation). Zum Schluss sollen signifikante alpine Klimaaenderungszenarien definiert werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 16 |
| Europa | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 16 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 16 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 14 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 16 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 12 |
| Lebewesen und Lebensräume | 14 |
| Luft | 16 |
| Mensch und Umwelt | 16 |
| Wasser | 6 |
| Weitere | 16 |