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Förderinitiative Aquakultur: Hormonfreie Tilapiaproduktion sichert nachhaltige Fischproduktion in Deutschland

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Viele der in Aquakultur kultivierten Fischarten weisen einen starken Geschlechtsdimorphismus auf. Um das Geschlecht der Fische zu beeinflussen, werden in vielen Ländern synthetische Hormone eingesetzt. Diese werden den Fischen während der Geschlechtsdifferenzierung verabreicht. Besonders weit verbreitet ist dieses Vorgehen bei der Produktion von Niltilapien, wobei hier die männlichen Tiere schneller wachsen und daher bevorzugt werden. Die Umweltrelevanz und Konsumentenakzeptanz dieses Verfahrens bedingen bei steigender Nachfrage und wachsenden Importmengen in der EU nachhaltigere Protokolle zur Erstellung rein-männlicher Populationen. Daher war das primäre Ziel dieses Vorhabens eine hormonfreie Setzlingsproduktion von Tilapien in Deutschland zu ermöglichen. Fazit: Es konnte gezeigt werden, dass temperaturbehandelte, phänotypisch männliche Tilapien einen Wachstumsvorteil gegenüber hormonbehandelten Männchen aufweisen. Bessere Schlachtparameter der temperaturbehandelten phänotypischen Männchen sprachen außerdem für die Nutzung dieser Tiere in der Aquakultur. Eine effiziente Setzlingsproduktion im Tilapia Breeding Centre ist derzeit noch nicht gegeben. Das Prinzip des Tilapia Breeding Centres als solches funktionierte gut, allerdings müssen die Verfahren zur Steigerung der Reproduktionsleistungen der Rogner weiter optimiert werden.

Regulation der Wachstumshormonfreisetzung und Genexpression in Tilapia-Mechanismen der Signaluebermittlung nach Stimulation mit Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH)

Tilapia, ein oekonomisch wichtiger Fisch in tropischen und subtropischen Laendern, wird als Modellfisch zur Untersuchung der hypophysaeren Hormonregulation gewaehlt. Bei diesem Fisch bestehend sexuell abhaenige Unterschiede beim Wachstum (maenliche Tiere wachsen 30 v.H. schneller als weibliche), das Wachstum ist hormonell regulierbar durch die Fuetterung von Androgenen, und nicht zuletzt die endokrine Achse Hypothalamus-Hypophyse-Conaden ist bereits untersucht, und es liegen in unseren Labors Techniken zur Bearbeitung dieser Fragestellung vor. Die Freisetzung des Wachstumshormons wird im allgemeinen durch das Releasinghormon GNRH stimuliert. Es liegen jedoch Ergebnisse vor, dass auch weitere hypothalamische und nichthypothalamische Hormone die Hormonfreisetzung regulieren kann. Das Ziel dieser Untersuchung ist, die Mechanismen dieser Regulationsvorgaenge zu untersuchen. Es konnte gezeigt werden, dass zur Hormonfreisetzung verschiedene Signalkasdaden wichtig sind und interagieren koennen. Analoga des Hormones GnRH fuehren zur Down-Regulation der Hypophysenzellen.

Aquakultur von Tilapia (Oreochromis Niloticus) in speziellen Netzgehegen (BOMOSAs).

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