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Found 33 results.

Sedimentstabilität und Sedimenttransportvorgänge, Geschiebetransportmodellierung Salzach und Saalach

Aufgrund der Einengung der Salzach in den letzten zwei Jahrhunderten und dem fehlenden Geschiebenachschub aus den Zuflüssen hat sich die Salzach massiv eingetieft. Die Kombination aus Geschiebedefizit und die unter dem Schotterkörper anstehenden Seetone verschärfen die Problematik. Basierend auf den vorgeschlagenen Varianten in der Wasserwirtschaftlichen Rahmenuntersuchung Salzach (WRS) sind Sanierungslösungen unter Einbeziehung der Wasserkraftnutzung und parallel dazu Minimalmaßnahmen zur Stützung der Sohle zu prüfen. Hierfür sind exakte Kenntnisse über die Geschiebetransportvorgänge im Freilassinger Becken und im Unterlauf der Saalach notwendig, die mit Hilfe eines zwei-dimensionalen Geschiebetransportmodells simuliert werden sollen. Insbesondere sollen mittels der aus der Modellierung gewonnenen Kenntnisse die langfristige Sohlentwicklung abgeschätzt und die Wirkungsnachweise der erforderlichen Sohlstützmaßnahmen eruiert werden.

TRANSWATT - Teilprojekt: Saisonale Verteilung und Stoffwechselaktivitaet des Mykoplanktons, TRANSWATT - Teilprojekt: Bestandsaufnahme - Stoffumsaetze - Transformationsprozesse des Planktons im Wattenmeer

Ziel des multidisziplinaeren Verbundvorhabens TRANSWATT ist die Untersuchung der Verteilung, des Transports, der Phasenuebergaenge (Transfer) und des Umsatzes (Transformation) der Stoffwechselkomponenten Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor in den deutschen Wattgewaessern zwischen Ems und Sylt. Es sollen hiermit Voraussetzungen fuer eine Budgetierung und partielle Bilanzierung dieser im Austausch mit dem Kuestenwasser stehenden Biomasse-Elemente geschaffen werden. Grundlage bildet die hypothetische Vorstellung, dass ein Nettoimport partikulaerer organischer Stoffe in das Wattenmeer und ein Export geloester Substanzen aus diesem Gebiet erfolgt. Dementsprechend werden sich die Wattgewaesser durch spezifische Stoffkonzentrationen und charakteristische Planktongemeinschaften von dem angrenzenden Kuestenwasser unterscheiden, wobei wiederkehrende raeumliche Strukturen und saisonal typische Muster der Stoffgradienten Wattengebiete unterschiedlicher Partikelakkumulation und Umsatzintensitaet reflektieren. Die Erfassung der aestuarinen Ueberpraegung dieser Situation ist hierbei ein wichtiges Anliegen. Entsprechend der Aufgabenstellung des TRANSWATT-Vorhabens ist das Arbeitsprogramm in drei methodische Teilbereiche gegliedert: 1) Saisonal-synoptische Mehrschiffaufnahmen zur flaechendeckenden Erfassung der Gradienten geloester und partikulaerer, anorganischer und organischer Naehrstoffverbindungen und der Planktonkompartimente. 2) Tidenzyklische Austauschexperimente an raeumlich gestaffelten Ankerstationen zur Messung der Wasser- und Stofftransporte zwischen Wattenmeer und Kuestenwasser mit begleitenden Modellrechnungen zu den Transporten. 3) Messung systeminterner Umsatzprozesse (Produktion, Remineralisation) in den unteren trophischen Ebenen des Pelagials (Phyto-, Bakterio-, Myko-, Protozoo-, Mesozooplankton).

Mobilitaet von Schadstoffen in den Sedimenten staugeregelter Fluesse - Dynamik und Bilanzierung von Schwebestoffen und Schwermetallen in einer Stauhaltungskette

In den Stauhaltungen des Neckars liegen stark schadstoffbelastete Altsedimente, die von juengeren, vergleichsweise schwach kontaminierten Sedimentschichten ueberdeckt werden. Die Gefahr einer Resuspension der Kontaminationsherde und damit einer Remobilisierung der Schadstoffe durch Hochwasser oder Baggeraktivitaeten kann derzeit nur schwer abgeschaetzt werden. Fuer einen ausgewaehlten Neckarabschnitt zwischen Besigheim-Lauffen (Stauhaltung Lauffen) sollen saemtliche relevanten Informationen ueber die Stroemungsverhaeltnisse, die Sedimenteigenschaften und das Schadstoffinventar zusammengetragen und bewertet werden. Fuer signifikante Hochwasserereignisse werden die in die Stauhaltung ein- und ausstroemenden Schweb- und Schadstofffrachten ermittelt. Die Volumenveraenderung der Schlammablagerungen zwischen den Hochwasserperioden wird aus Echolotungen berechnet und mit den Schwebstofffrachtbilanzen verglichen. Ein numerisches Stroemungs- und Transportmodell zur Beschreibung der Schwebstoff- und Schadstoffmobilitaet wird entwickelt und mit den Naturdaten kalibriert. Mit dem Rechnermodell sollen - die fuer die Stoffmobilitaet relevanten Einzelprozesse und Modellparameter identifiziert und dazu Sensitivitaetstest durchgefuehrt werden, - die Interaktion der hydraulischen, sedimentologischen und chemischen Einzelprozesse mit Langzeitsimulationen ueber mehrere Dekaden untersucht und - das Risiko einer hydraulischen oder chemischen Remobilisierung der Sedimentaltlasten quantitativ abgeschaetzt werden.

NANO-III-V-PIN's^Planare III-V Quantentopfstrukturen, Theoretische Modellierung

Wissenschaftliche Begleitung und Ergebnisauswertung des Projektverbundes 'Sickerwasserprognose'

WTZ Deutschland - Israel: System Erde - Deutsch-Israelische Zusammenarbeit - Klimawandel, Wind-Seegang-Wechselwirkung und anthropogener Einfluss auf Küstenprozesse

KORA - Kontrollierter natürlicher Rückhalt und Abbau von Schadstoffen bei der Sanierung kontaminierter Grundwässer und Böden - Themenverbund 3: Verbund 'Raumdifferenziertes innovatives Monitoring von CKW-Grundwasserkontaminationen am Beispiel Hannover Südstadt', Teilprojekt 2: Datenmanagement und dreidimensionales, hydrogeologisches und hydrochemisches Untergrundmodell

Durch Datensammlung und Aufbereitung sowie den Aufbau einer Projektdatenbank wird die gemeinsame Daten- und somit die Arbeitsgrundlage für alle Projektpartner geschaffen. Erkundungsbohrungen und Messstellenbau dienen zur Verbesserung der nur lückenhaft vorhandenen Kenntnisse über den Untergrund und ermöglichen erst die teufengestufte Grundwasserprobenahme. Alle geologischen und hydrogeologischen Daten fließen in das 3D-Untergrundmodell ein, dessen Ergebnisse die Basis des Strömung- und Transportmodells bilden. Der Arbeitsblock N1 enthält die Datensammlung und Aufbereitung sowie Planung und Erstellung der Projektdatenbank. Block N2 umfasst die Auswertung und Beurteilung der vorhandenen Daten. Im 3. Arbeitsblock (N3) werden die Erkundungsbohrungen, die Vor-Ort-Probenahme von Feststoffen und Porenwasser und der Messstellenbau durchgeführt. Block N4 beinhaltet die Grundwasserprobenahme und Analytik. Im 5. Arbeitsblock (N5) wird das Geologische 3D-Untergrundmodell erstellt. Projektdatenbank, 3D-Untergrundmodell sowie Strömungs- und Transportmodell bilden die Basis für die Erarbeitung von Vorschlägen für weitere Maßnahmen.

Instrumente zur Verkehrsprognose und Szenarioanalyse Projekt 'TRANS-TOOLS': Tools for Transport Forecasting and Scenario Testing

Bestimmung der NOx-Quellstaerken aus GOME-Bildfolgen und atmosphaerischen Transportmodellen (NOXTRAM)

NOXTRAM soll globale Karten der troposphaerischen NO2-Saeulen, erstellt aufgrund von Satellitenmessungen der Instrumente GOME und SCIAMACHY, mit Transportmodellen kombinieren, um die globale Verteilung der Quellen von Stickoxiden abzuschaetzen. Dazu sollen zunaechst die Algorithmen zur Bestimmung der troposphaerischen NO2-Saeulen aus den spektralen Satellitendaten verbessert werden. Hiernach soll mittels der Transportmodelle FLEXTRA und FLEXPART auf die Quellen rueckgeschlossen werden. Dazu sollen sowohl Fallstudien, statistische Analysen als auch inverse Modellierungen gemacht werden.

Konvektiver Spurengastransport ueber Europa: Budget und Wirkung auf Chemie (CONTRACE)

CONTRACE soll den Einfluss von hochreichender Konvektion auf die Spurengasverteilung und -bilanz in der oberen Troposphaere ueber Europa untersuchen. Das Vorhaben beinhaltet eine Kombination von Flugzeugmessungen mit einer umfassenden chemischen und meteorologischen In-situ-Instrumentierung, Analysen von Satellitendaten, sowie Chemie- und Transportmodellierungen. Die Technische Universitaet Muenchen uebernimmt letztere Aufgaben. Die Transportmodelle FLEXTRA und FLEXPART werden verwendet, um eine Klimatologie von warm conveyor belts (WCBs) fuer die Nordhemisphaere aufzustellen, die Flugplanung fuer die Messkampagnen mit Trajektorienberechnungen zu unterstuetzen, die chemische Zusammensetzung und die Quellen der gemessenen Luftpakete zu bestimmen und die NOx- und NOy-Bilanzen in konvektiven Zellen anhand von bodennahen Tracern, die durch Blitze erzeugt wurden, zu ermitteln. Um die Ergebnisse dieser Aufgabenstellung zu optimieren, wird in das FLEXPART-Modell ein neues Konvektionsschema implementiert.

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