Aufgrund der Einengung der Salzach in den letzten zwei Jahrhunderten und dem fehlenden Geschiebenachschub aus den Zuflüssen hat sich die Salzach massiv eingetieft. Die Kombination aus Geschiebedefizit und die unter dem Schotterkörper anstehenden Seetone verschärfen die Problematik. Basierend auf den vorgeschlagenen Varianten in der Wasserwirtschaftlichen Rahmenuntersuchung Salzach (WRS) sind Sanierungslösungen unter Einbeziehung der Wasserkraftnutzung und parallel dazu Minimalmaßnahmen zur Stützung der Sohle zu prüfen. Hierfür sind exakte Kenntnisse über die Geschiebetransportvorgänge im Freilassinger Becken und im Unterlauf der Saalach notwendig, die mit Hilfe eines zwei-dimensionalen Geschiebetransportmodells simuliert werden sollen. Insbesondere sollen mittels der aus der Modellierung gewonnenen Kenntnisse die langfristige Sohlentwicklung abgeschätzt und die Wirkungsnachweise der erforderlichen Sohlstützmaßnahmen eruiert werden.
Die Auswirkung erhöhter Emissionsminderungsanforderungen auf die Feinstaub-Immission in Deutschland wurde mit Hilfe des chemischen Transportmodells REM-CALGRID (RCG) überprüft. Hintergrund für die ausgeführten Modellrechnungen ist der Umstand, dass in Deutschland im Rahmen von Genehmigungsverfahren nach TA Luft höhere Emissionsminderungen angeordnet werden, als sie von der EU rechtlich vorgesehen sind. Der Einfluss dieser erhöhten Emissionsminderungen auf die Immissionssituation von PM2,5 wurde flächendeckend für das gesamte Hoheitsgebiet Deutschlands ermittelt. Gemäß dem Vorschlag für eine Richtlinie des europäischen Parlaments und des Rates über Luftqualität soll der Indikator für die durchschnittliche Exposition aus dem Mittelwert aller Messungen an Messstationen für städtische Hintergrundquellen in Gebieten und Ballungsräumen des gesamten Hoheitsgebiets eines Mitgliedstaats ermittelt werden. In Ergänzung einer flächenbezogenen Auswertung wurde daher das zusätzliche Minderungspotential auch an den urbanen Hintergrund-Messstationen ausgewertet, die in den Jahren 2002 bis 2004 PM10 gemessen hatten. Im Mittel über alle urbanen Hintergrundstationen in Deutschland liegt das zusätzliche PM2,5-Minderungspotential zwischen 1,2 und 1,5 Prozent. In den durch hohe Emissionen gekennzeichneten Ballungsräumen ist das zusätzliche Potential höher, da solche Regionen einen höheren lokal erzeugten PM2,5-Immissionsanteil aufweisen.
Aufgabe ist die Kopplung eines mikroskaligen Stroemungs- und Transportmodelles mit einem Chemiemodul zur Erfassung der kurzlebigen Spezies in der Strassenschlucht.
Ziel des von mehreren europaeischen Institutionen bearbeiteten Projektes ist die Analyse der chemischen Form freigesetzter Spaltprodukte (Spezifikation) sowie deren Freisetzungsverhalten aus einem zerstoerten Reaktorkern. Dabei sind experimentelle Arbeiten mit theoretischen Studien zur Validierung und Verbesserung bestehender Modellansaetze gekoppelt. Im Rahmen dieses Projektes analysiert RUB/NES - mit Blick auf eine Modellvalidierung - ausgewaehlte Experimente zur Freisetzung von Spaltprodukten aus Kernschmelzen mit Hilfe des Programms RELOS (RElease of LOw volatile fission products from molten pool Surfaces). Das innerhalb der Arbeiten zum Projekt 'Freisetzung schwer fluechtiger Spaltprodukte aus Kernschmelzen' des 3. Rahmenprogramms der EU entwickelte Programm dient der Bestimmung des diffusiven und konvektiven Transportes der Spaltprodukte von einer fluessigen Schmelzeoberflaeche in die darueberliegende kaeltere Gasphase. Es basiert auf einem mechanistischen Transportmodell und thermochemischen Ansaetzen.
Durch Datensammlung und Aufbereitung sowie den Aufbau einer Projektdatenbank wird die gemeinsame Daten- und somit die Arbeitsgrundlage für alle Projektpartner geschaffen. Erkundungsbohrungen und Messstellenbau dienen zur Verbesserung der nur lückenhaft vorhandenen Kenntnisse über den Untergrund und ermöglichen erst die teufengestufte Grundwasserprobenahme. Alle geologischen und hydrogeologischen Daten fließen in das 3D-Untergrundmodell ein, dessen Ergebnisse die Basis des Strömung- und Transportmodells bilden. Der Arbeitsblock N1 enthält die Datensammlung und Aufbereitung sowie Planung und Erstellung der Projektdatenbank. Block N2 umfasst die Auswertung und Beurteilung der vorhandenen Daten. Im 3. Arbeitsblock (N3) werden die Erkundungsbohrungen, die Vor-Ort-Probenahme von Feststoffen und Porenwasser und der Messstellenbau durchgeführt. Block N4 beinhaltet die Grundwasserprobenahme und Analytik. Im 5. Arbeitsblock (N5) wird das Geologische 3D-Untergrundmodell erstellt. Projektdatenbank, 3D-Untergrundmodell sowie Strömungs- und Transportmodell bilden die Basis für die Erarbeitung von Vorschlägen für weitere Maßnahmen.
NOXTRAM soll globale Karten der troposphaerischen NO2-Saeulen, erstellt aufgrund von Satellitenmessungen der Instrumente GOME und SCIAMACHY, mit Transportmodellen kombinieren, um die globale Verteilung der Quellen von Stickoxiden abzuschaetzen. Dazu sollen zunaechst die Algorithmen zur Bestimmung der troposphaerischen NO2-Saeulen aus den spektralen Satellitendaten verbessert werden. Hiernach soll mittels der Transportmodelle FLEXTRA und FLEXPART auf die Quellen rueckgeschlossen werden. Dazu sollen sowohl Fallstudien, statistische Analysen als auch inverse Modellierungen gemacht werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 32 |
| Europa | 1 |
| Kommune | 1 |
| Land | 2 |
| Wissenschaft | 19 |
| Type | Count |
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| Förderprogramm | 32 |
| License | Count |
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| Offen | 32 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 32 |
| Englisch | 2 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 22 |
| Webseite | 10 |
| Topic | Count |
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| Boden | 25 |
| Lebewesen und Lebensräume | 29 |
| Luft | 22 |
| Mensch und Umwelt | 32 |
| Wasser | 24 |
| Weitere | 32 |