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Found 81 results.

Bewertung von Wasserinhaltsstoffen

Ueber den Gehalt an Schadstoffen im Wasser, insbesondere den nach der Trinkwasser-Verordnung auf maximal zulaessige Grenzwerte limitierten Substanzen und ihre Auswirkung auf den menschlichen Organismus soll eine beschreibende Literaturzusammenstellung erstellt werden. Dabei steht die gesundheitliche Bewertung der Schadstoffe im Vordergrund des Interesses, um fuer die Festsetzung von Grenzwerten Beruecksichtigung zu finden.

Aufbau einer Stoffdatenbank zur Integration in ein Geographisches Informationssystem (GIS) zum Grundwassermonitoring der Stadt Plauen

Im Rahmen des Projektes 'Erarbeitung eines Grundwassermonitoringsystems unter Anwendung eines modernen GIS fuer den Festgesteinsbereich der Stadt Plauen und des Landkreises Plauen', sollte eine Stoffdatenbank eingerichtet werden, die den technischen Vorgaben durch das Saechsische Umweltinformationssystem entspricht und eine benutzerfreundliche Bewertung von Grundwasserkontaminationen ermoeglicht. Dazu sollte neben der Auflistung von in Sachsen und anderen Bundeslaendern angewendeten Pruef- und Massnahmenwerten fuer Stoffkontaminationen auch die Moeglichkeit geschaffen werden, Stoffe, die nicht in Listen genannt sind, bezueglich ihres Toxizitaets- und Mobilitaetspotentials zu beurteilen. Beim Aufbau des GIS waren folgende Grundvoraussetzungen zu beachten: 1) Anwendung von D-Base und MS-Access als Datenbanksysteme. 2) Anwendung von MS-Access fuer die Nutzeroeberflaeche. 3) Einsatz von ArcView als Geographisches Informationssystem. 4) Wahrung der Uebereinstimmung der Datenfelddefinitionen mit dem UIS Sachsen. 5) Einbeziehung von bestehenden Programmsystemen, die vom Saechsischen Umweltamt genutzt werden.

Reduzierung von CKW-Spuren im Trinkwasser durch Zubereitungstechniken im Haushalt

Bei Wasserfoerderung aus Gebieten, die auch industriell und gewerblich genutzt werden, kommt es vor, dass das vom Wasserwerk abgegebene Trinkwasser zwar der Trinkwasservordnung genuegt, aber doch CKW-Konzentrationen im Bereich einiger Mikrogramm/Liter aufweist. In der vorliegenden Untersuchung wird die Reduzierung der Rest-CKW-Konzentrationen von Trinkwasser durch Zubereitungstechniken im Haushalt sowohl systematisch als auch exemplarisch untersucht. Es zeigt sich, dass Erwaermen ohne Sieden zwar bereits eine Verringerung des CKW-Gehaltes ergibt; der durchgreifende Austrieb der CKW erfolgt jedoch erst durch die Blasenbildung beim Siedevorgang. Dabei wird der Rest-CKW-Gehalt eines Trinkwassers, das der Trinkwasserverordnung mit seinem Grenzwert 25 Mikrogramm/l genuegt, weitgehend eliminiert und unter den Richtwert der EG-Richtlinie (1 Mikrogramm/l) gedrueckt.

Versuche zur gaschromatographischen Bestimmung von Selen in Brauchwasser

Die Trinkwasserverordnung vom 31.1.1975 limitiert den Selengehalt im Brauchwasser von Lebensmittelbetrieben. Die in der Verordnung vorgeschriebene photometrische Bestimmung ist aufwendig und wenig empfindlich. Gestuetzt auf neue Literaturangaben soll deshalb versucht werden, Selenspuren im Brauchwasser nach Ueberfuehrung in ECD-aktive Piazselenole gaschromatographisch zu bestimmen.

Erarbeitung von Gefahrenwerten fuer prioritaere Schadstoffe im Roh- und Trinkwasser im Einzugsgebiet militaerischer Altlasten

Zur Beurteilung von Gefahren aus militaerischen Altlasten sollen toxikologische Basis- und Gefahrenwerte fuer Trinkwasser erarbeitet werden. Beruecksichtigt werden wasserrelevante prioritaere Schadstoffe aus militaerischen Altlasten inklusive Ruestungsaltlasten: Einzelstoffe: 2-Nitroguanidin, 2,4,6-Trinitrophenol, 1,3,5-Trinitrobenzol, Tetryl, Diethylenglycol, Acenaphthylen, Acenaphten, Octogen, Nitropenta, Quecksilberfulminat und Nitrosulfonsaeuren. Summenparameter: Nitroaromaten, PAK. Die Ergebnisse des Projektes dienen der Vorlage fuer die Bundesregierung bei der Novellierung der Parameter der Trinkwasserverordnung (TrinkwV).

Optimierung der Grundwasserdenitrifikation im Festbett mit abbaubarem Traegermaterial unter besonderer Beruecksichtigung des Verkeimungspotentials im Trinkwasser

Vor allem in Gebieten mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung wurde seit Anfang der achtziger Jahre ein Anstieg der Nitratgehalte im Grundwasser auf Werte von z.T. weit ueber 50 mg/l festgestellt, der hauptsaechlich auf die landwirtschaftliche Duengung zurueckzufuehren ist. Dies fuehrte bei vielen Grundwasserwerken zu einer deutlichen Ueberschreitung der Nitratkonzentrationen nach der Trinkwasserverordnung. Aufgrund der drohenden Schliessung vieler betroffener Grundwasserwerke, gelangten in den letzten Jahren verschiedene Verfahren zur Nitratreduktion aus Trinkwasser zur Entwicklung. Eine Moeglichkeit stellt dabei die biologische Denitrifikation im Festbettreaktor auf abbaubarme Traegermaterial dar. Im Gegensatz zu anderen biologischen Verfahren entfaellt hierbei eine aufwendige Nachreinigung des Wassers, da keine Zusatzstoffe wie etwa Methanol benoetigt werden. In diesem Forschungsvorhaben wird ein biologisches Verfahren zur Denitrifikation von Trinkwasser im Festbettreaktor mit Hilfe immobilisierter Mikroorganismen auf abbaubarem Traegermaterial eingesetzt. Es sollen Laborversuche im Batch-System und Versuche im kleintechnischen Massstab durchgefuehrt werden. Die Schwerpunkte des Forschungsvorhabens werden durch die Entwicklung und verfahrenstechnische Optimierung des Biofilmverfahrens im Hinblick auf die Nitratabbauleistung und die gleichzeitige Minimierung des (Wieder-) Verkeimungspotentials durch biologisch leicht verwertbare organische Verbindungen im Ablauf der Denitrifikationsanlage gebildet. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, eine kompakte, leistungsfaehige Denitrifikationsanlage fuer Trinkwasser zu entwickeln, die fuer kleine und mittlere Wasserwerke eine wirtschaftliche Alternative zu anderen Verfahrenskonzepten darstellt.

Mikrosystemtechnik in der Online-Wasseranalytik

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines Messsystems zur kostenguenstigen grossflaechigen Ueberwachung von Grundwasser. Das Messsystem wird aus einer Anzahl automatischer Messstationen und einer gemeinsamen Datenzentrale bestehen. Die Messstationen arbeiten ueber lange Zeitraeume wartungsfrei und verfuegen ueber Einrichtungen zur Selbstueberwachung und -kalibrierung. Sie sind in ihren Abmessungen so kompakt, dass sie sich in bestehenden Pegelrohren einsetzen lassen. Mit dem Messsystem werden physikalische und chemische Parameter nach der deutschen Trinkwasserverordnung ueberwacht.

Entwicklung eines technischen Verfahrens zur Aufbereitung sehr weicher, saurer Talsperrenwaesser durch Erforschung der Einsetzbarkeit verschiedener phys.-chem. Aufbereitungsstufen

Die Waesser der Talsperren im Erzgebirge und Vogtland sind sehr weich und ungepuffert. Die aufbereitungsrelevanten Inhaltsstoffe reichen von Mangan, Eisen, Aluminium bis zu einer diffusen organischen Last, gebildet aus Planktern und Huminstoffen. Von besonderer Bedeutung fuer die Aufbereitung ist Aluminium, das geogen bedingt im Rohwasser bis zu 3 mg/l vorliegt. Die schlechte Pufferung bewirkt bereits bei geringen Kohlenstoffdioxid-Konzentrationen pH-Werte kleiner als 5,0. Mineralsaeuren oder Huminstoffe verursachen die sehr niedrigen pH-Werte nur unmassgebend. Diese komplizierten Rohwaesser waren mit den bisher verfuegbaren Verfahren nicht stabil zu einem Trinkwasser gemaess Trinkwasserverordnung aufbereitbar. Ziel des Vorhabens war die Ermittlung einer optimalen Verfahrenskombination unter besonderer Beachtung der sehr geringen Pufferung und des hohen Aluminiumgehaltes im Rohwasser. Folgende Aufbereitungsschritte sind notwendig: Oxidation - Einstellung der Grundhaerte - Flockung - Filtration in einer Stufe - Entsaeuerung.

Beschaffenheit von Quellwaessern im Spessart und im Vogelsberg und deren Beeinflusung durch saure atmosphaerische Depositionen

Langzeituntersuchungen in den Quellgebieten im Vogelsberg und im Spessart der Stadtwerke Frankfurt am Main GmbH identifizieren und quantifizieren den Versauerungsgrad von Quellwaessern anhand von Calcitsaettigungsindices, Ionenverhaeltnissen und Konzentrationsverlaeufen ausgewaehlter Parameter. Die Beprobung einiger Quellen erfolgte bereits in den 30er Jahren, so dass mit Hilfe langjaehriger chemischer Messreihen eine depositionsbedingte Veraenderung in den Quellen aufgezeigt werden kann. Zusaetzliche Informationen geben Untersuchungen der Boden-pH-Werte. Aus den gering mineralisierten Erdakali-Hydrogencarbonat-Quellwaessern im Spessart sind Erdalkali-Sulfat-Buntsandsteinwaesser geworden. Das Sulfat tritt als Anion an die Stelle des Hydrogencarbonat (HCO3) und steuert somit massgeblich den Versauerungsprozess. Die Analysenergebnisse der Vogelsbergquellen bestaetigen den homogenen Grundwassertyp der Basaltwaesser. Doch deuten bereits negative Calcitsaettigungsindices auf eine zunehmende Belastung durch anthropogen saure Luftschadstoffe hin. Auffaellig sind speziell bei hohen Quellschuettungen auftretende Konzentrationserhoehungen von Eisen und Aluminium. Aufgrund der strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung in bezug auf den pH-Wert (Einstellung der Calcitsaettigung des Wassers) und auf die Hoechstkonzentrationen von Spurenmetallen ist bei fortschreitender Versauerung eine rechtzeitige Anpassung beziehungsweise Erweiterung der Aufbereitungsmassnahmen.

Der mikrobiologische Abbau von Carbofuran als Modell fuer die Eliminierung organischer Spurenstoffe aus dem Wasser

Vom Menschen geschaffene nicht natuerlich vorkommende organische Verbindungen - beispielsweise Pestizide - belasten in zunehmendem Masse das zur Trinkwasseraufbereitung benoetigte Grund- und Oberflaechenwasser. Die Eliminierung dieser Xenobiotika - fuer die in der Trinkwasserverordnung Grenzwerte existieren - ist eine Aufgabe, der sich die Wasserversorger stellen muessen. Mikrobieller Abbau der Substanzen kann hierzu einen wertvollen Beitrag leisten. Ziel des Vorhabens ist es, beispielhaft - anhand des gut wasserloeslichen Insektizids Carbofuran - Moeglichkeiten, Mechanismen und Randbedingungen eines bakteriellen Abbaus von organischen Spurenstoffen zu ermitteln und in ausgesuchte Modellsysteme der Wasseraufbereitung zu uebertragen.

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