Drainasphalt, der ausschliesslich unter dem Gesichtspunkt der Wasserableitung zur Aquaplaningverhinderung entwickelt wurde, besitzt deutlich akustische Vorteile. Versuchsstrecken existieren vor allem im westeuropaeischen Ausland. Es werden zT enorme Pegelabsenkungen (bis 9 dB) angegeben. Zur Beurteilung der Laermminderung muessen sowohl die Messbedingungen als auch die Beschaffenheit der Vergleichsstrecken genau angegeben sein, was in der Regel nicht geschehen ist. Um aussagefaehige und vergleichbare Pegel der unterschiedlichen Drainasphaltstrassendecken zu erhalten, werden mehrere Strecken mit gleichen Fahrzeugen vermessen. Die Ergebnisse werden bei dem jetzt von der BAST und dem BMV veranlassten Bau von Versuchsstrecken mit Drainasphalt in der Bundesrepublik beruecksichtigt. Die hierbei errichteten Stadtstrassen sind in das Messprogramm einbezogen.
Anlagen, in denen mehr als 10 Tonnen von explosionsgefaehrlichen Stoffen nach Angang I des Sprengstoffgesetzes vorhanden sind, unterliegen den Bestimmungen der Stoerfallverordnung. Zur Ermittlung der spezifischen Sicherheitsanforderungen nach Paragr 3 - 6 Stoerfallverordnung bei Anlagen zur Herstellung und Handhabung von Sprengstoffen ist es erforderlich, den Stand der Sicherheitstechnik bei derartigen Anlagen aufzuzeigen. Das Ergebnis des Vorhabens unterstuetzt die Ueberwachungsbehoerden beim Vollzug der Stoerfallverordnung.
Es sind Frageboegen oder andere Anforderungskriterien fuer Berichte von Mitarbeitern aus Umweltbehoerden in der EG zu entwickeln, die diese waehrend und/oder nach der Teilnahme an einem Austauschprogramm ausfuellen/erstellen sollen. Anschliessend sind die Frageboegen/Berichte auszuwerten und ggf. Verbesserungsvorschlaege a) fuer die Frageboegen/Berichte, b) fuer die Austauschprogramme zu machen. Vorhandene Erfahrungen mit anderen Austauschprogrammen und deren Kontrollinstrumente sind zu beruecksichtigen.
Der Landkreis Wesermarsch und die Stadt Wilhelmshaven muessen ihre Regional- und Landschaftsrahmenplaene (Landkreis) bzw. ihre Stadtentwicklungs- und Bauleitplanung (Stadt) neu erstellen. Aufgrund einer spezifischen Belastungssituation (Industriestandorte mit hohen Emissionen, Belastungen durch Bremen und Bremerhaven, Sonderdeponien, Baumsterben etc.) wollen und muessen sie dies auf der Basis einer oekologischen Analyse tun. Der angrenzende LK Friesland wird sich an dem Vorhaben beteiligen. Das Interesse des Bundes liegt insbesondere in der Anwendung und Weiterentwicklung eines fuer die UVP raeumlicher Entwicklungsplanung geeigneten methodischen Instruments (Oekologisches Demonstrationsvorhaben). Wesentlicher Ausgangspunkt und Basis des Vorhabens ist das Oekosystem Jadebusen. Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage, welche Abhaengigkeiten zwischen den verschiedenen terrestrischen Akteuren (Industrie, Landwirtschaft, Fremdenverkehr/Freizeit, sonstige anthropogene Nutzungen) und dem Akzeptor Jadebusen bestehen. Dabei werden neben der Statusquo-Situation des marinen Bereiches (differenziert nach verschiedenen Indikatoren) auch die Folgen denkbarer Entwicklungsverlaeufe (Szenarien) bewertet.
Im Projekt wurde ein Konzept zur Klaerung der abstrakten Begriffe 'Umweltrelevanz' und 'Stoerfall-Verordnungs-Relevanz' erarbeitet. Die Zusammenhaenge zwischen den Begriffen 'Gemeingefahr', 'Gefahrenpotential', 'Gefaehrlichkeit und Menge eines Stoffes' wurden analysiert, und die Anwendbarkeit deutscher Rechtsverordnungen zur Beurteilung der von einem Stoff ausgehenden Gefahren wurde ueberprueft. Darauf aufbauend wurde ein Verfahren zur Beurteilung der von einem Stoff ausgehenden Gefahren entwickelt. Mit diesem Verfahren wurde es moeglich, die gefaehrlichen Eigenschaften und/oder Wirkungen eines Stoffes anhand seiner spezifischen Daten mit den Parametern der Verordnung ueber die Gefaehrlichkeitsmerkmale von Stoffen und Zubereitungen nach dem Chemikaliengesetz zu vergleichen und somit den Stoff durch das entsprechende Kriterium der Verordnung zu beurteilen. Fuer 300 ausgewaehlte Stoffe von ca. 5000 in Regelwerken und stoerfallrelevanten Handbuechern genannten Stoffen wurden fuer eine aus dem Verfahren resultierenden Merkmalskranz Daten gesammelt und Stoffdossiers erstellt. Aufbauend auf das Verfahren und die Stoffdossiers wurde ein Vorschlag fuer die Novellierung des Anhangs II der Stoerfall-Verordnung erarbeitet. Dieser enthaelt fuer jedes Gefaehrlichkeitskriterium eine Klasse, wobei fuer die besonders gefaehrlichen toxischen Langzeitwirkungen Verweise zu vorhandenen Stofflisten gegeben werden, und 119 Stoffnamen, die mindestens zwei gefaehrliche Eigenschaften und/oder Wirkungen ausweisen.
Im Rahmen des Gesamtprojektes sind zwei Arbeitsschwerpunkte vorgesehen. 1) Schwerpunkt: Kontinuierliche Messungen an ausgewaehlten Flaechen mit den Teilgebieten: Bioklimatologie, Deposition, Wasser-Naehrstoff-Schadstoffdynamik der Boeden, Biomasseproduktion, Photosynthese, Pflanzeninhaltsstoffe, Reservestoffgehalte und Bodenbiologie. 2) Schwerpunkt: Regionale Stichprobenuntersuchungen mit den Teilgebieten: Forstgeschichte, Gelaendeklimatologie, Wasser-, Naehrstoff- und Saeurezustand der Boeden, Diagnostik und Schadsymptome, Feinstruktur der Kiefernadel, jahrringanalytische Untersuchungen, Bodenvegetation, Wurzeluntersuchungen an Kiefern. Als Erweiterung zur Abrundung des Gesamtprojektes sind Nadelanalysen auf Naehrstoff- und Schwermetallgehalte im regionalen Schwerpunkt vorgesehen, des weiteren Arbeiten ueber Bodenmikrobiologie und ueber phytopathogene Pilze auf der Blattoberflaeche. Zur Erstellung von Stoffbilanzen soll die Naehr- und Schadstoffsituation der Strauchschicht miteinbezogen werden. Fuer das Arbeitsgebiet Datenverarbeitung, Statistik, Modellrechung sind Erweiterungen vorgesehen. Das Projekt zielt auf - Erkenntnisgewinnung ueber die Wirkungen von Umweltschadstoffen in ballungsnah gelegenen Waldoekosystemen; direkter und indirekter Schaedigungspfad. - Empfehlungen zur Depositionsbegrenzung und Entwicklung eines beispielhaften Massnahmenprogramms zur Stabilisierung und Revitalisierung von Waldoekosystemen.
Im Rahmen des UFOPLAN ist ein mobiler Zweiradpruefstand entwickelt worden, der eine Kontrolle der Geraeuschemission und der konstruktionsbedingten Hoechstgeschwindigkeit an geschwindigkeitsbegrenzten Zweiraedern ermoegtlicht. Mit einem Exemplar des Pruefstandes ist jetzt im Feldeinsatz zu untersuchen, welche Erfahrungen sich speziell beim mobilen Einsatz im Vergleich mit anderen Kontrollmethoden ergeben. Gleichzeitig fallen wichtige Ergebnisse ueber den Zustand der kontrollierten Zweiraeder an, z.B. auch ueber Auswirkungen des Antimanipulationskataloges.
Zur Evaluierung von Modellen, mit denen die Ausbreitung von Schadstoffen in der Atmosphaere beschrieben wird, werden Daten zur Verifikation benoetigt. In Feldexperimenten und Windkanalversuchen ermittelte Datensaetze sind auf ihre Eignung zur Beschreibung im Immissionsschutz relevanter Fragestellungen ( Genehmigungsverfahren, Sicherheitsanalysen, Schadstoffbelastungen durch den Kfz-Verkehr) und insbesondere hinsichtlich ihrer Eignung als Testdatensaetze fuer Ausbreitungsmodelle zu sichten und zu bewerten. Der sich daraus ergebende Ergaenzungsbedarf zur Vervollstaendigung dieser Datensaetze soll auf der Basis von Untersuchungen im Windkanal erfolgen.
Durch den Einsatz von GVOs ist es moeglich, spezifischer bzw. schneller Schadstoffe in Wasser, Boden und Luft abzubauen. Die Studie soll zeigen, inwieweit und wie erfolgreich GVOs bereits fuer die Beseitigung von Umweltbelastungen eingesetzt werden und welche Vor- bzw. Nachteile sich beim Einsatz von GVOs im Vergleich zu nicht veraenderten Organismen ergeben.
Das Ziel dieser Studie besteht in der Beschreibung und Quantifizierung bzw dem Ausschluss des Risikos, mit dem Kleinstkinder durch Aufnahme von kupferhaltigem Trinkwassers an Leberzirrhose erkranken koennten. Es soll eine Gruppe von mindestens 200 nichtgestillten Saeuglingen auf Leberfunktionsstoerungen untersucht werden, sofern sie unter Verwendung von Trinkwasser ernaehrt werden, das mehr als 0,8 mg/l Kupfer enthaelt. Hierzu wird ein Ausgangskollektiv von ca 8 000 Woechnerinnen durch Fragebogen erfasst. Bei 2 500 von diesen duerften im Haushalt Kupferinstallationen vorhanden sein. Die exponierten Saeuglinge werden fachaerztlich und klinisch-biochemisch untersucht, um einen moeglichen Zusammenhang zwischen Leberfunktionsstoerungen und Kupfer-Exposition zu klaeren.
| Origin | Count |
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| Bund | 551 |
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| Förderprogramm | 551 |
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| Boden | 306 |
| Lebewesen und Lebensräume | 355 |
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