Der lebensfeindliche antarktische Kontinent ist schlecht erschlossen und durch eine ausgedehnte Ringzone gegen die besiedelte Erde isoliert. Fast jede menschliche Aktivitaet ist dort als Verkehrstransport und Versorgungsvorgang auf den Einsatz von Schiffen angewiesen. Die besondere oekologische Sensibilitaet des antarktischen Oekosystems in Verbindung mit den extremen klimatischen Bedingungen erfordert eine sorgfaeltige Analyse der Auswirkungen des Schiffsverkehrs, um irreparable Schaedigungen der Systeme oder vermeidbare negative Einfluesse zu unterbinden. Erkenntnisse aus anderen Meeresbereichen sind nicht ungeprueft auf die antarktischen Verhaeltnisse zu uebertragen.
Aus Sicht einer nachhaltig umweltgerechten Landwirtschaft ist es notwendig, die Grundsaetze der guten landwirtschaftlichen Praxis um den Bereich Gentechnik zu ergaenzen. Bisher fehlen anwendbare Nachhaltigkeitskriterien fuer den Umgang mit gentechnisch veraenderten Pflanzensorten. An Beispielen wie Insektenresistenz, Herbizidresistenz oder Virusresistenz sollen solche Kriterien aufgestellt und auf ihre praktische Umsetzbarkeit hin ueberprueft werden.
Im Hinblick auf eine verstaerkte Emissionsminderung durch Abwaermenutzung entsprechend Paragraph 5 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 4 (neu) BImSchG ist fuer Anlagen der 4. BImSchV, bei denen in erheblichem Umfang Abwaerme abfaellt, - als Hilfestellung fuer Genehmigungsbehoerden und Betreiber - ein Handbuch fuer die industrielle Abwaermenutzung zu erstellen. Die in Betracht kommenden Anlagen sind zu ermitteln. Fuer die ausgewaehlten Anlagen sind darzustellen: a) Abwaermestroeme, insbesondere nach Menge, Temperatur und zeitlichem Verlauf - b) verfuegbare und in Entwicklung befindliche Technologien zu ihrer Nutzung - c) Wirtschaftlichkeitsaspekte - d) Abwaermenutzungs-, Energieeinsparungs- und Emissionsminderungspotentiale in Abhaengigkeit von den zugrundegelegten Wirtschaftlichkeitskriterien.
Die an zwei Schiessanlagen (Stammham und Muenster-Coerde) mit drei Waffentypen (G3, MG und Pistole) ermittelten Schiessgeraeusche wurden im Emissionsbereich in Uebereinstimmung mit theoretischen Modellen (nichtlineare Effekte) und praktischen Erfahrungswerten (Schallpegel L tief AFmax) gefunden. Im Ausbreitungsweg wirksame Abschirmungen an Hindernissen und Reflexionen an Schiessblenden sind in einfachen Faellen durch lineare Theorien beschreibbar, vorzugsweise aber messtechnisch zu erfassen. In der Nachbarschaft haengt die Geraeuschimmission wesentlich von den Witterungsbedingungen ab. Die Analyse einer Vielzahl von Einzelheiten zur Messtechnik, zur Abschirmung und zur Statistik der Messergebnisse dient als Grundlage fuer die anstehende Planung, Bewertung und Nachmessung von Schallschutzmassnahmen.
Bei der Betankung von Fahrzeugen mit Ottokraftstoffen werden in der Bundesrepublik Deutschland etwa 45.000 t/a Kohlenwasserstoffe ermittiert. Bei Anwendung des Gasaustausches wuerden diese Emissionen praktisch vollstaendig entfallen. Um den Tank eines Kraftfahrzeuges mit Kraftstoff unter Gasaustausch zu befuellen, bedarf es einer gasdichten Verbindung zwischen Zapfpistole (Zapfventil) und Tankeinfuellstutzen. Zusaetzlich muss eine parallel zur Kraftstoffleitung gefuehrte zweite Rohr-/Schlauchverbindung fuer den Gasaustausch mit dem Tankstellen-Vorratstank geschaffen werden.
Die Freisetzung gentechnisch veraenderter Organismen unterliegt strengen Zulassungsregeln, die zunehmend Gegenstand kontroverser Debatten sind. Zur Risikoabschaetzung der von Freisetzungen ausgehenden schaedlichen Einwirkungen auf die Umwelt werden die Erfahrungen mit der Einbringung nicht heimischer Organismen herangezogen. Die rechtlichen Regelungen fuer GVO und NHO unterscheiden sich jedoch ganz wesentlich hinsichtlich ihrer Schutzgueter, Regelungsinstrumente und Rechtsfolgen. Die Unterschiede der rechtlichen Regelungen sollten im Hinblick auf ihre Berechtigung und eventuellen Handlungsbedarf unter Beruecksichtigung der im internationalen Rahmen (z.B. Washingtoner Abkommen, Agenda 21, Konvention fuer Biologische Vielfalt) aufgeworfenen Fragen untersucht werden. Die Untersuchung soll in enger Anlehnung an das fachliche Hauptgutachten 'Wirkungen von Neozonen auf Oekosystemen' erfolgen und die jeweiligen Zwischenergebnisse des Hauptgutachtens mit einbeziehen. Die Ergebnisse sollen an einem fuer 1997 geplanten Fachgespraech vorgestellt werden.
Der Interdisziplinaere Arbeitskreis fuer Laermwirkungsfragen wurde im Vollzug des Aktionsprogramms Laermbekaempfung des Bundesministers des Innern 1978 eingerichtet. Seine wichtigste Aufgabe besteht darin, interdisziplinaer getragene Aussagen ueber die Bedingungen zu machen, unter denen Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belaestigungen durch Laerm zu befuerchten sind. In diesem Vorhaben wird eine Literatur-Studie ueber Gehoergefaehrdung bei Tieffluglaerm durchgefuehrt.
In Grossregionen unterschiedlicher forst- und landwirtschaftlicher Nutzung werden Rehwild als Proben fuer die Untersuchung auf Schwermetalle und chlorierte Kohlenwasserstoffe in Leber und Niere gewonnen. Das Probenmaterial wird nach einem genauen Stichprobenplan gezogen, um repraesentative Aussagen zu ermoeglichen. Damit kann die Streuung der Ergebnisse eingeengt und eine Zuordnung des Belastungsniveaus zu einem Raum ermoeglicht werden. Ziel ist es, durch detaillierte Datenauswertung langfristige Trends der Umweltbelastung unterschiedlicher Biotope festzustellen und die Eignung von Wildproben fuer eine Umweltprobenbank zu ermitteln.
Die Bodenfunktionen sind als Schutzobjekte in der Bodenschutzkonzeption der Bundesregierung und im Landwirtschaftsgutachten des Sachverstaendigenrates zunaechst nur allgemein und abstrakt beschrieben worden. Sie sind eng miteinander verflochten und unterschiedlich empfindlich gegenueber Belastungen. Daher liefern sie noch keinen Bezugspunkt fuer Begriffe wie Bodenguete und - qualitaet. Operationalisierte Bilanzgroessen, die Zustandsaenderungen des Bodens aufzeigen, liegen bisher nur fuer spezielle Bodenmerkmale vor. Es ist daher ein Konzept zur Darstellung der Bodenfunktionen erarbeitet worden, das diese und insbesondere die Regelfunktionen als Bilanzgroessen operationalisiert und eine Aussage ueber Menge, Guete, raeumliche Verteilung der Boeden sowie deren zeitliche Veraenderung erlaubt. Die Anwendbarkeit ist an geeigneten Beispielen unterschiedlicher Massstaebe dargelegt worden.
Im Zusammenhang mit der Fortschreibung der Mindestanforderungen an das Einleiten von Abwasser (Paragraph 7a WHG) nach dem Stand der Technik (SdT) sind im Bereich der Kaltwalzwerke und Drahtzieherein (zirka 3700 Betriebe, ueberwiegend Indirekteinleiter) die derzeitige Produktionstechnik und Anlagenstruktur und die Abwasserrreinigungstechnik darzustellen und zu bewerten. Fuer Emulsionsspaltanlagen, sowie fuer Entgiftungs- und Neutralisationsanlagen, d.h. fuer die ueberwiegend angewandte Abwasserreinigungstechnik ist der Stand der Technik abzuleiten.
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