API src

Found 599 results.

Oelopfererfassung an der deutschen Nordseekueste und Untersuchungen zur Belastung der deutschen Bucht durch Schiffsmuell

Es werden auf ausgesuchten Sammelstrecken laengs der deutschen Nordseekueste die toten Seevoegel gezaehlt und auf aeussere und innere Veroelungen untersucht. Mit dem Vorhaben soll festgestellt werden, ob die Ueberwachung der Nordsee aus der Luft zu einem Rueckgang bei den aufzufindenden veroelten Seevoegel fuehrt. Auf denselben Strecken werden die als Muellopfer angespuelten Seevoegel und Robben erfasst. Im Bereich der Deutschen Bucht werden Untersuchungen zur Erfassung des Schiffsmuelleintrages durchgefuehrt.

Repraesentative weltweite Umfrage zum Umweltbewusstsein durch UNEP; hier: nationaler Beitrag

Der 14. UNEP-Verwaltungsrat hat beschlossen, 1988 einen Umweltbericht zum Thema 'The Public and the Environment' zu erstellen. Zum Stand des Umweltbewusstseins fehlt es weltweit an praezisen, international vergleichbaren Daten und Informationen. Die erforderlichen Daten sollen in einer repraesentativen Meinungsumfrage, die in 21 Staaten durchgefuehrt wird, gesammelt werden. Die Gesamtkosten werden sich auf ca. 1 Mio. US-Dollar belaufen. Zu den ausgesuchten Staaten gehoert D. Der BMZ gewaehrt finanzielle Unterstuetzung fuer die Umfrage in Entwicklungslaendern. Herr Minister hat das Projekt gebilligt und die Uebernahme der Kosten fuer die nationale Umfrage zugesagt. Die Umfrage in der Bundesrepublik Deutschland wird bewertet und fliesst in den von UNEP zu erarbeitenden Umweltbericht ein. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Umweltschutzes hat der BMU ein besonderes Interesse an dieser Erhebung und dem Umweltbericht. Dieser Bericht wird Anhaltspunkte geben, wo Schwerpunkte in den laufenden Bemuehungen um die Verbesserung des Umweltbewussseins gesetzt werden muessen. Dies betrifft sowohl Zusammenarbeit innerhalb der EG, OECD, NATO als auch insbesondere mit den Entwicklungslaendern. Nachhaltige Erfolge, wie z.B. im Schutz der Atmosphaere, der Meere, der Ressoucen etc. werden ohne eine erhebliche Verbesserung des Umweltbewusstseins weltweit kaum moeglich sein.

Aufwandsentschaedigung fuer Experten zum wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch (z.B. Vorlaufkosten fuer zukuenftige F+E-Vorhaben)

Mit BMU-Erlass Z II 3 - 500211(88) vom 1.3.1988 wurde das Umweltbundesamt angewiesen, fuer wissenschaftlichen Erfahrungsaustauch im Sinne der Erlaeuterungen zu Kap. 1602, Titel 53215 Mittel bereitzuhalten. Zunaechst soll davon eine Forschungsreise von zwei Experten nach Japan finanziert werden. Zweck ist die Besprechung eines deutsch-japanischen Forschungsprogrammes zur Psychologischen Akustik, insbesondere deren umweltpsychologische Teile.

Gewaesserbelastung durch Strassenoberflaechenwasser von laermmindernden Strassenbelaegen. Resultierend durch laengere Kontaktzeiten des Regenwassers mit den Verunreinigungen und der veraenderten Salzkonzentration

Bedingt durch die Konstruktion dieses Strassenbelages erfolgt eine Einspuelung von Strassenverunreinigungen in die Deckschicht (Abriebe, Oel- und Tropfverluste u.a.). Es ergibt sich daraus eine laengere Kontaktzeit mit dem Regenwasser. Fuer den Zeitraum des Winterdienstes auch eine laengere Kontaktzeit mit einer erheblich hoeheren Salzkonzentration. Das hat zur Folge, dass Mineraloele, Schwermetalle, polycyclische Aromate, Schwefelverbindungen u.a. geloest werden und ins Gewaesser gelangen. Diese Belastungen sind zu ermitteln, dabei muessen die aus dem Lufttransport stammenden Verunreinigungen gesondert erfasst werden.

Ermittlung der Emissionen organischer Loesemittel

Die meisten organischen Loesemittel sind fluechtig und verdampfen gewollt oder ungewollt bei der Verwertung. Da hierbei der ueberwiegende Teil in die Atmosphaere gelangt, sind organische Loesemittel neben dem Kfz-Verkehr die wichtigste Quelle fuer die Luftbelastung durch organische Verbindungen. Bisher vorliegende Kenntnisse ueber Art und Menge der Loesemittelemissionen in der Bundesrepublik sind sehr lueckenhaft.

Erarbeitung von Grundlagen fuer eine Richtlinie zum baulichen Schallschutz an Truppenuebungsplaetzen

Im Einwirkungsbereich von Truppenuebungsplaetzen treten impulsfoermige Geraeusche sehr hoher Intensitaet (130 dB peak in 1 km Entfernung) bei teilweise sehr tiefen Frequenzen (um 10 Hz) auf. Der BMU bereitet zusammen mit BmVg und BMF eine Richtlinie fuer baulichen Schallschutz gegen Schiesslaerm von Truppenuebungsplaetzen vor (BMU-Arbeitsprogramm III.1). Zweck der Richtlinie ist es, in besonders belasteten Gebieten durch bauliche Massnahmen wenigstens den Wohnbereich gegen Geraeusch-Immissionen zu schuetzen. Bisher liegen jedoch keine gesicherten Daten zur Wirksamkeit ueblicher Gebaeudebauteile gegenueber tieffrequenten, impulsfoermigen Geraeuschen und ueber die technischen Anforderungen an die Bauteile zum Erzielen eines optimalen Schutzes vor. Die Daten sollen im Vorhaben erarbeitet werden. Die Ergebnisse werden dringend fuer die vorbereiteten Richtlinien benoetigt.

Schutz genetischer Systeme von Pflanzenarten in Waldoekosystemen: Untersuchungen ueber Anpassungsvorgaenge in Birkenpopulationen

Zur Sicherung der Funktionsfaehigkeit und nachhaltigen Nutzung des Naturhaushaltes erscheint die Erhaltung artenreicher Oekosysteme als eine wesentliche Voraussetzung. Erkenntnisse ueber Anpassungsstrategien und Massnahmen zur Erhaltung forstlicher Genressourcen sind auch aus praktischen Erwaegungen z.B. beim Waldbau von grosser Bedeutung. Adaptionsvorgaenge sind aber bei Waldbaeumen bisher nur unzureichend untersucht worden. Daher soll dieses Vorhaben einen Beitrag zur Kenntnis des genetischen Systems unter besonderer Beruecksichtigung der Anpassungsprozesse in Birkenpopulationen liefern. Die Birke kommt aufgrund ihrer grossen Standortamplitude in verschiedenen Pionierpflanzengesellschaften vor und hat bei der Besiedlung von forstlichen Problemstandorten, insbesondere von Flaechen hoher Immissionsbelastung Bedeutung. Diese Baumart ist darueber hinaus fuer Kurzumtriebsplantagen als Alternative fuer die Landwirtschaft im Gespraech. Das F+E dient der Umsetzung des Aktionsprogramms 'Rettet den Wald' zur Erhaltung der genetischen Vielfalt.

Wissenschaftliche Unterstuetzung bei der Erarbeitung der TA-Abfall

Paragraph 4 des Abfallgesetzes vom 27/08 1986 sieht den Erlass von allgemeinen Verwaltungsvorschriften fuer die Abfallentsorgung vor. Die Verwaltungsvorschriften werden in Gruppen erarbeitet. Das Vorhaben dient dazu, den Arbeitsgruppen die fuer die jeweiligen Aufgabenstellung erforderlichen Materialien aufzubereiten und zur Verfuegung zu stellen. Hierzu sind insbesondere die Ergebnisse von F+E-Vorhaben im Hinblick auf die konkrete Aufgabenstellung heranzuziehen. BMU und UBA sind bei der Wahrnehmung der Arbeiten an der TA-Abfall fachlich-wissenschaftlich zu unterstuetzen. Die Ergebnisse der Arbeiten in den Arbeitsgruppen sind wissenschaftlich aufzuarbeiten.

Erfassung von Lackresten aus industriellen Lackieranlagen als Grundlage zur Verwertung der Reststoffe (Rohstoffpotential)

Ziel der Studie ist es, eine genaue Erfassung der Lackabfaelle nach Art, Zustand, Menge und Verteilung durchzufuehren. Nur eine solche Istzustand-Erfassung erlaubt eine effektive Planung und Entwicklung von Verwertungstechniken, welche die Vielfalt der Lackabfaelle beruecksichtigen muessen. Ferner wird durch eine solche Erfassung des Rohstoffpotentials der Lackabfaelle die Entscheidungssicherheit fuer Foerderungen von Verwertungstechniken verbessert. Bei der Planung und Durchfuehrung solcher Entwicklungen ist diese Erfassung eine wichtige Orientierungs- und Koordinierungshilfe.

Erarbeitung von Anforderungen an den Umgang mit wassergefaehrdenden Stoffen

Die wasserrechtlichen Regelungen zum Schutz der Gewaesser vor wassergefaehrdenden Stoffen beziehen sich seit der 5. Novelle WHG nicht nur auf Anlagen zum Lagern, Abfuellen und Umschlagen wassergefaehrdender Stoffe, sondern mit der Herstellung, Behandlung und Verwendung sowie Befoerderung in werkseigenen Rohrleitungen auf den gesamten Umgang mit diesen Stoffen. Dazu sind geeignete grundsaetzliche Anforderungen an den Umgang vor dem Hintergrund des Gewaesserschutzes, insbesondere des Grundwasserschutzes zu formulieren und darauf aufbauend eine systematische Gefahrenanalyse im Hinblick auf die sichere Umschliessung zu formulieren und durchzufuehren mit dem Ziel, ein abgestimmtes Konzept fuer die Wasserwirtschaft auf den Weg zu bringen.

1 2 3 4 5 … 58 59 60