API src

Found 599 results.

Erziehung zu umweltbewusstem Fahrverhalten in der Fahrausbildung

Die durch den Kraftfahrzeugverkehr bedingten Umweltbelastungen lassen sich nicht nur durch technische Massnahmen vermindern, sondern koennen in ganz erheblichem Masse auch durch umweltbewusstes Verhalten im Umgang mit Kraftfahrzeugen guenstig beeinflusst werden. Es ist daher wichtig, Fahranfaengern und Fahranfaengerinnen das noetige Wissen ueber den Problemkreis Auto/Umwelt zu vermitteln und ihnen ab Beginn ihrer Ausbildung die nach neuestem Kenntnisstand umweltschonendste Fahrweise anzutrainieren. In einer interdisziplinaeren Arbeitsgruppe mit Experten aus Industrie und Wissenschaft wurde ein dem aktuellen ingenieurwissenschaftlichen Erkenntnisstand entsprechendes 'Sollprofil einer umweltschonenden Fahrweise' definiert. An der Forschungsfahrschule der Technischen Universitaet wurde ein in die Fahrausbildung integrierbares Theorie- und Praxiscurriculum entwickelt und erprobt. Fahranfaenger/innen, die an der TU-Fahrschule nach dem 'Umwelt-Curriculum' ausgebildet worden waren, wurden unmittelbar nach der Fahrausbildung mit herkoemmlich ausgebildeten Fahranfaengern/innen verglichen. Testfahrten belegten einen eindeutig positiven Effekt der Ausbildung zu umweltschondem Fahren. Entwicklung und Erprobung des Curriculums waren Ausgangspunkt fuer die Konzipierung eines praxisnahen Fortbildungskonzeptes fuer Fahrlehrer/innen. Die Foerderung des Projektes durch das Umweltbundesamt endet am 31/12/91.

Umweltchemikalien und Biomembranen: Beeinflussbarkeit von Carrier-Systemen unter Schadstoffeinwirkung

Stoerungen des Zellstoffwechsels und der Zellteilung setzen die Permeabilitaet von Zellmembranen gegen den jeweiligen Schadstoff voraus: Der Transport ueber Carrier-Systeme durch die Biomembranen ist ein moeglicher Weg. Eine Beurteilung dieser wesentlichen biologischen Prozesse kann eine fruehzeitige Erkennung umweltgefaehrdender Stoffe (hier: gegen Lebewesen) ermoeglichen. Entsprechende Untersuchungsverfahren sind zu standardisieren und mit ausgewaehlten Umweltchemikalien zu evaluieren. Das Vorhaben dient der Fortschreibung der Vorschriften ueber das Testen umweltgefaehrlicher Stoffe (Paragraph 10 Abs 1 ChemG).

Studie zur Erstellung von Oekobilanzen verschiedener Packstoffe, Packmittel und aehnlicher Produkte

Im Rahmen des Vorhabens sollen Umweltauswirkungen (Abfall- und Luftbelastung, Abwasserbelastung, Rohstoff- und Energiebedarf, Frischwasserbedarf) fuer Prozesse zu Lebenswegen und Lebenswege von Verpackungen aus den Packstoffen wie Papier, Kunststoffe, Glas, Metall, Holz und eingefuehrte Packmittel wie z.B. Flasche, Dose, Kartonverpackung, Becher sowie beispielhaft fuer andere Verpackungen ermittelt werden. Neben der Datenermittlung ist auch die Erarbeitung einer allgemein anerkannten Methode zur Aufstellung von Oekobilanzen bei Verpackungen Gegenstand des Vorhabens.

Wissenschaftliche Unterstuetzung bei der Erarbeitung der TA-Abfall

Paragraph 4 des Abfallgesetzes vom 27/08 1986 sieht den Erlass von allgemeinen Verwaltungsvorschriften fuer die Abfallentsorgung vor. Die Verwaltungsvorschriften werden in Gruppen erarbeitet. Das Vorhaben dient dazu, den Arbeitsgruppen die fuer die jeweiligen Aufgabenstellung erforderlichen Materialien aufzubereiten und zur Verfuegung zu stellen. Hierzu sind insbesondere die Ergebnisse von F+E-Vorhaben im Hinblick auf die konkrete Aufgabenstellung heranzuziehen. BMU und UBA sind bei der Wahrnehmung der Arbeiten an der TA-Abfall fachlich-wissenschaftlich zu unterstuetzen. Die Ergebnisse der Arbeiten in den Arbeitsgruppen sind wissenschaftlich aufzuarbeiten.

Modellhafte Einrichtungen eines Grundwasserguetemessnetzes in einer ausgewaehlten Region ('Modell Karlsruhe')

Aus den Erfahrungen mit der Bewertung von Grundwasserbeschaffenheitsdaten sollen in Baden-Wuerttemberg neben den lokalen Ueberwachungsmessstellen langfristig zu betreibende Intensivuntersuchungsgebiete eingerichtet werden. Die Auswahl und der Betrieb eines solchen Testgebietes wurde in diesem Vorhaben beispielhaft erprobt. Das ausgewaehlte Gebiet bei Karlsruhe wurde ueber einen Zeitraum von ca 4 Jahren intensiv untersucht. Alle verfuegbaren Daten ueber die Beschaffenheit des Untergrundes und die verschiedenen Arten der Landnutzung (Landwirtschaft, Deponien, Strassen und Siedlungen usw) wurden zusammengestellt. Unter Verwendung einer verbesserten Probenahme- (multi-level) und Analysetechnik (ICP) wurden zahlreiche Grund- und Oberflaechenwasserproben untersucht. Der Einsatz eines neu entwickelten Stroemungsmessgeraetes ermoeglichte es, den Einfluss kleiner Vertikalstroemungen auf die Analysenergebnisse zu ermitteln. Durch entsprechende Gestaltung der Probenahme konnten diese Stoerungen weitgehend eliminiert werden. Mit Hilfe verschiedener Modellrechnungen war es moeglich, die Einzugsgebiete der einzelnen Messstellen abzugrenzen, um sinnvolle Beziehungen zwischen der Landnutzung und der Grundwasserbeschaffenheit ableiten zu koennen. Aus den Grundwasseranalysen wurden Werte fuer die Hintergrundbeschaffenheit und charakteristische Wertebereiche fuer vier Belastungstypen abgeleitet. Mit Hilfe einer Modellierung von Transport- und Reaktionsprozessen wurde der Anteil verschiedener Quellen an den Cl-, SO4- und NO3-Gehalten des Grundwassers bestimmt und der Abbau von Nitrat quantifiziert.

Durchfuehrung von Literaturrecherchen, Auswertung und Aufbereitung der Literatur und Ueberpruefung von Daten zu prioritaeren Altstoffen

Die zu prioritaeren Altstoffen (BUA-Stofffe und sonstige prioritaere Stoffe) vorliegenden bzw. in den BUA-Berichten aufgefuehrten Daten sind auf Vollstaendigkeit und Bonitaet zu pruefen. Hierzu ist die Durchfuehrung von Literaturrecherchen einschliesslich deren Auswertung zu den Bereichen Oekotoxikologie, Eintrag, Vorkommen und Verteilung in der Umwelt erforderlich (Teilvorhaben 01). Die in den BUA-Stoffberichtsentwuerfen enthaltenen Daten zu den genannten Bereichen sind einer kritischen Pruefung zu unterziehen. Weiterhin muss die zu BUA-Stoffen gelieferte bzw. bereits gesammelte Literatur aufbereitet und ausgewertet werden (Teilvorhaben 02).

Analyse und Bewertung unterschiedlicher Naturschutzkonzeptionen

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es eine ganze Reihe mehr oder minder ausformulierter Naturschutzkonzeptionen, u.a. bei den Naturschutzverbaenden (B.U.N.D., DNR, DBV etc.), beim Sachverstaendigenrat, in der Wissenschaft sowie im politischen Raum. Diese Konzeptionen sollen synoptisch zusammengestellt und systematisch analysiert werden. Daran anschliessend soll eine Abschaetzung bzw. Bewertung der Konzeptionen erfolgen im Hinblick auf: Konkretisierungsgrad, Umsetzbarkeit, Kosten der Umsetzung, raeumliche Folgen, Zielerfuellungsgrad der vollzogenen Naturschutzpolitik, Nutzungskonflikte, Bezuege zu anderen Umweltbereichen etc. Durch das Vorhaben soll die fachlich-politische Basis fuer die Naturschutzpolitik des BMU verbessert werden.

Berechnungen der Auswirkungen des Montreal-Protokolls

Als Untersuchung der Bundesregierung bei der im UNEP-Rahmen uebernommenen Ressortaufgabe der Bewertung politischer Massnahmen zur FCKW-Emissionsreduzierung soll ein standardisiertes Modell entwickelt werden, das es gestattet, verschiedenen Immissionszenarien in ihren Auswirkungen auf die stratosphaerische Ozonschicht zu beurteilen. Berechnet werden sollen zeitabhaengige Ozonhoehenprofile und Gesamtozonmengen sowie - wegen der Kopplungen zum Treibhauseffekt - Temperaturverlaeufe. Dies dient der argumentativen Unterstuetzung bei den geplanten Revisionen des Montreal-Protokolls auch im Hinblick auf die Beruecksichtigung neuer Stoffe. Das Berechnungsverfahren samt Dokumentation wird dem UBA zur Verfuegung gestellt.

Die Strafbarkeit von Amtstraegern im Umweltbereich

Unter Auswertung empirischer Erfahrungen bei Behoerden, Staatsanwaltschaften und Gerichten sollte untersucht werden, ob und wie sich die Bestimmungen des derzeitigen Umweltstrafrechts, die die Strafbarkeit von Amtstraegern betreffen, auf den Vollzug des Umwelt(verwaltungs-)rechts auswirken. Hierbei steht die Praeventivfunktion des Strafrechts im Vordergrund, aber auch verwaltungspraktische Gesichtspunkte, wie Motivation und Entscheidungsfreudigkeit der Amtstraeger und die Flexibilitaet der oeffentlichen Verwaltung sollten nicht ausser acht gelassen werden. Einer der Untersuchungsschwerpunkte sollte das Verhaeltnis zwischen informalem Verwaltungshandeln und Strafrecht sein. Als Ergebnis werden Aussagen zur Novellierungsbeduerftigkeit der Amtstraegerstrafbarkeit im Umweltrecht erwartet. Angesichts der unterschiedlichen Ausgangslage und Handhabung in verschiedenen Rechtsbereichen (zB Luft - nur Teilnahme moeglich / Wasser - auch Taeterschaft) erscheint eine Behandlung des Themas mit dem Ziel einheitlicher Loesungsvorschlaege unerlaesslich.

Marktanalysen fuer ausgewaehlte Sekundaerrohstoffe unter Beruecksichtigung abfallrechtlicher Regelungen

Die Rohstoffmaerkte fuer Tief- und Strassenbauprodukte, Gips, Metalle und Kunststoffe muessen, durch abfallrechtliche Regelungen bedingt, ggf. zusaetzlich Sekundaerrohstoffe aufnehmen. Primaer- und Sekundaerangebot wurden nach Quellen untersucht; dem Gesamtangebot wurde eine Verbrauchsanalyse gegenuebergestellt. Vor dem Hintergrund des insgesamt verfuegbaren Recyclingpotentials auf den einzelnen Maerkten wurden oekonomische Aspekte der Verwertung einschliesslich der Kostenentwicklung analysiert. Die grossen regionalen Unterschiede in der Struktur des einzelnen Maerkte wurden herausgearbeitet. Abschliessend wurden die diesbezuegliche Entwicklung in der DDR sowie Recyclingaktivitaeten im Ausland dargestellt.

1 2 3 4 558 59 60