API src

Found 382 results.

Einsatzmoeglichkeiten von Kompensations- und Lizenzloesungen fuer ausgewaehlte Bereiche der Umweltpolitik

Die praktische Anwendung von Kompensationsloesungen und Lizenzloesungen wurde bisher aufgrund vermeintlich fehlender oekologischer und rechtlicher Anwendungsvoraussetzungen zu wenig in Betracht gezogen. Unter geeigneten Rahmenbedingungen koennen jedoch diese Instrumente die Erreichung umweltpolitischer Ziele erleichtern. Fuer bestimmte Bereiche der Umweltpolitik, z.B. fuer Teilbereiche der Abfallwirtschaft, Gefahrstoffvermeidung, grenzueberschreitende und insbesondere globale Problembereiche sowie bezueglich ihrer Anwendbarkeit im Rahmen einer EG-Umweltpolitik sind diese Instrumente umfassend zu analysieren. In einer ersten Vorhabenphase sollen moegliche derartige Loesungen evaluiert und die unter den Rahmenbedingungen am ehesten in Frage kommenden Einsatzmoeglichkeiten in Absprache mit dem Auftraggeber ausgewaehlt werden. In einer zweiten Phase sollen an zwei-vier Beispielen solche Loesungen auf ihre oekologische Wirksamkeit, administrativ-rechtliche Machbarkeit, oekonomische Effizienz und politische Realisierbarkeit untersucht und zur moeglichen Einsatzreife gebracht werden.

Monitoring zur Wirkung von Biomasseverordnung auf Basis des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)

Mit dem Forschungsvorhaben sollen die von der Biomasseverordnung (BiomasseV) fuer die Belange des Umwelt- und Klimaschutzes ausgehenden Wirkungen wissenschaftlich untersucht werden. Ausgehend von den mit der BiomasseV auf Basis EEG verfolgten Zielen soll analysiert werden inwieweit die mit BiomasseV/EEG geschaffenen Rahmenbedingungen in der erwarteten Weise eine verstaerkte Ausbaudynamik bei Anlagen zur Stromerzeugung aus Biomasse induzieren. Bestehende Hemmnisse und moegliche Fehlentwicklungen sind zu identifizieren und zu analysieren. Vorschlaege fuer die Fortentwicklung der BiomasseV sind zu entwickeln. Hinsichtlich der Wirkung der BiomasseV sind insbesondere zu untersuchen: - Moeglichkeiten und Probleme bei der energetischen Altholzverwertung zur Stromerzeugung nach den Regelungen der BiomasseV. - Lenkungswirkungen der BiomasseV auf Altholz- und Bioabfallstroeme, - Wirkung der BiomasseV auf die Stromerzeugung aus Biogas, - Entwicklung des Standes der Technik fuer besonders umweltfreundliche Verfahren der Stromerzeugung aus Altholz und moegliche Konsequenzen fuer die Fortentwicklung der BiomasseV, - Entwicklung des Standes der Technik fuer besonders umweltfreundliche Verfahren der Stromerzeugung aus Pflanzenoelen und moegliche Konsequenzen fuer die Fortentwicklung der BiomasseV, - Moeglichkeiten und Probleme fuer die Stromerzeugung aus verschiedenen Biomassen und Untersuchungen zu Kosten. Darueber hinaus sollen von Biomasse/EEG ausgehende Wirkungen, insbesondere hinsichtlich vermiedener Emissionen klimarelevanter Spurengase quantifiziert werden. Neben der bisherigen Entwicklung ist auch eine Abschaetzung fuer die Jahre 2005/2010/2020 vorzunehmen. Dazu ist auch eine einfache, fortschreibbare Methodik zu entwickeln. Erste Ergebnisse sind in einem Zwischenbericht bis Maerz 2002 vorzulegen. Diese Ergebnisse sollen in den bis zum 30. Juni dem Deutschen Bundestag vorzulegenden Erfahrungsbericht zum EEG einfliessen. Das Forschungsvorhaben ist politiknah konzipiert und soll der wissenschaftlichen Beratung fuer die 2002/2003 erwartete Novellierung der BiomasseV dienen.

Verbrauch und Verwertung von Verpackungen in Deutschland im Jahr 2000

In Artikel 6 der Europaeischen Verpackungsrichtlinie 94/62/EG werden u.a. Verwertungsquoten fuer Verpackungen festgelegt, die von allen Mitgliedstaaten eingehalten werden muessen. Zur Ueberpruefung dieser Quoten muessen jaehrlich die Verbrauchs- und Verwertungsmengen an Verpackungen, aufgeschluesselt nach Materialart und Verwertungsverfahren, erhoben werden. Einzelheiten hierzu regelt die Entscheidung der Kommission vom 03. Februar 1997 (97/138/EG) zur Festlegung der Tabellenformate fuer die Datenbank gemaess der EU-Verpackungsrichtlinie. Im Rahmen des geplanten Vorhabens sollen die entsprechenden Daten fuer das Jahr 2000 ermittelt werden.

Bewertung von Emissionsminderungsszenarien mittels dynamischer Modellierung, Ergaenzung der Dokumentation um die aktuellen, nationalen Beitraege Deutschlands zu UN/ECE Umweltbeobachtungsprogrammen

Ziel des Vorhabens ist die Bewertung von Emissionsminderungsmassnahmen einzelner Luftschadstoffe unter dem Aspekt oekologisch langfristig wirkender Effekte dieser Schadstoffe. Das hier beschriebene Vorhaben ist ein Folgevorhaben zu dem 1999 begonnenen Vorhaben 29984214 'Stickstoffueberschuesse und Versauerungsstatus in Waldboeden mittels dynamischer Modellierung'. Das dynamische Modell SAFE soll fuer Deutschland in auszuwaehlenden sensitiven Oekosystemen eingesetzt werden. Die eutrophierende Wirkung von Stickstoffeintraegen und die wichtigsten Schwermetalle (Cd, Pb, Hg) sollen Gegenstand der Betrachtung sein. Auf der Basis verschiedener Prognoseszenarien, die im Zusammenhang mit den Emissionsminderungsszenarien der UN/ECE- und EU- Verhandlungen stehen, ist der zukuenftige Belastungszustand der zu betrachtenden Oekosysteme unter verschiedenen Eintragsbedingungen auszuweisen. Daraus abgeleitet sind Aussagen zur Regenerierungsfaehigkeit empfindlicher, schutzbeduerftiger Oekosysteme Deutschlands unter dem langzeitigen Einfluss von versauernden und eutrophierenden Luftschadstoffeintraegen sowie Schwermetallen im Vergleich zum unbelasteten frueheren Zustand zu treffen. Abschliessend soll bewertet werden, mit welcher Regelungstiefe ein Gleichgewichtszustand der Oekosysteme im Hinblick auf die zu betrachtenden Schadstoffe gewaehrleistet werden kann.

Organisation eines marktfaehigen operativen Geschaefts der Umweltdachmarkengesellschaft - Modellprojekt

Das aktuelle FuE-Vorhaben 'Entwicklung von Grundlagen fuer eine einheitliche Umweltkennzeichnung im Deutschlandtourismus' (FKZ 20094127)' hat, wie in der entsprechenden Leistungsbeschreibung gefordert, als einen wichtigen Baustein ein Organisationsmodell zur Einfuehrung der Umweltdachmarke entwickelt. Dieses konsensfaehige Konstrukt soll nun moeglichst zeitnah in die Praxis umgesetzt und auf seine Funktionsfaehigkeit hinsichtlich der zu leistenden operativen und strategischen Aufgaben getestet werden. Es ist deshalb vorgesehen, dass die beteiligten Verbaende der Umweltdachmarkengruppe einen Verein gruenden, dessen Vorstand die Geschaeftsfuehrung einer zu gruendenden Vermarktungsgesellschaft steuert. Zugleich kommt dem Verein quasi die Funktion eines Aufsichtsorgans ueber das Dachmarkenprojekt zu. Fuer das operative Geschaeft, d.h. fuer die Gewinnung von Markenpartnern, Werbung, PR, Aufbau und Betrieb einer Internetplattform fuer die Marke, die Qualitaetskontrolle und das Beschwerdemanagement sowie die Gewinnung von starken Werbepartnern (z.B. DB AG, ADAC, grosse Reiseveranstalter), wird eine GmbH zunaechst mit privatem Kapital gegruendet. Es besteht Einvernehmen, dass nach und nach die beteiligten Verbaende Anteile an der GmbH uebernehmen und diese dann nach der Pilotphase in deren Eigentum uebergeht. Die Einigung auf dieses Modell erfuellt die Bedingung des BMU, dass die Vergabe der Marke keine staatliche Aufgabe sein kann, sondern privatwirtschaftlich geregelt werden muss. Fuer die entsprechende Umsetzung der Pilotphase wurde im Rahmen der Entscheidung zum UFOPLAN 2001 eine Aufstockung des o.g. Hauptvorhabens um DM 500000,- beschlossen.

Vergleich der Depositionsmessungen in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR

Sowohl in der Bundesrepublik als auch in der DDR werden/wurden umfangreiche Messungen der Deposition mittels einfacher Probennahmegeraete durchgefuehrt. Die Messergebnisse sind Grundlage fuer politische Massnahmen zur Luftreinhaltung. Die im staatlichen Auftrag eingesetzten Methoden sollen verglichen werden. Planung und Ergebnisse werden jeweils in einer wissenschaftlichen Tagung beraten.

Erarbeitung von Verwaltungshilfen zur Durchfuehrung der TA Laerm - Summenbetrachtung

In diesem Vorhaben sollen aufbauend auf den Erfahrungen bei der Anwendung der TA Laerm sowie neueren Entwicklungen in der Messtechnik und bei Prognoseverfahren Verwaltungshilfen zur einheitlichen Durchfuehrung der TA Laerm erarbeitet werden. Speziell sollen in diesem Vorhaben Probleme im Zusammenhang mit der praktischen Handhabung der Summenbetrachtung untersucht werden.

Erarbeitung von Verwaltungshilfen zur Durchfuehrung der TA Laerm: Emissionsdaten fuer Anlagen

Aufkommen und Verbleib von PCB-Abfaellen in der ehemaligen DDR sowie Herkunft und Entsorgung von PCB- Abfaellen aus wehrtechnischen Geraeten, aus Geraeten bei der Bundesbahn und Bundespost und PCDM-Abfaellen aus dem Bergbau

Im Rahmen des Vorhabens sollen folgende Fragestellungen behandelt werden: 1) Aufkommen und Verbleib von PCB-Abfaellen in der ehemaligen DDR (Einsatzmengen, Einsatzbereiche von PCB; bisher entsorgte PCB-Abfaelle und deren Entsorgungswege; noch zu entsorgende Menge an PCB-Abfaellen und deren Konzentrationsbereiche) - 2) Herkunft und Verbleib von PCB-Abfaellen aus wehrtechnischen Geraeten aus der ehemaligen DDR und der Bundesrepublik Deutschland - Herkunft und Verbleib von PCDM-Abfaellen (Polychlorbenzyltoluol) aus dem Bergbau - 4) Aufkommen und Verbleib von PCB-Abfaellen aus Geraeten bei der Bundesbahn und der Bundespost.

Bewertung wesentlicher Pfade der Schadstoffbelastung der Allgemeinbevoelkerung mit Hilfe multivariater Analysen (Datenmaterial der Gesundheits- und Umweltsurveys) - Teilvorhaben A: Nikotin und Cotinin im Urin

Multivariate Analysen stellen ein Instrument dar, um wesentliche Einflussfaktoren, die zu Schadstoffexpositionen fuehren, zu identifizieren und darueber hinaus ihren Anteil am komplexen Zusammenwirken zu quantifizieren. Ziel ist es, dabei eine moeglichst hohe Aufklaerung der Varianz der Zielvariablen zu erreichen, das heisst, auf der Grundlage der vorhandenen Informationen alle wichtigen Faktoren zu ermitteln, die z.B. den Schadstoffgehalt im Urin bestimmen. Folgende Schadstoffe sind als Zielgroesse vorgesehen: Nikotin und Cotinin im Morgenurin. Da bekannt ist, dass das Rauchen die wesentliche Einflussgroesse darstellt, sollen multivariate Analysen getrennt fuer Raucher und Nichtraucher durchgefuehrt werden. Gerade mit Modellen fuer Nichtraucher koennen die umweltbedingten Schadstoffquellen abgebildet werden. Im Rahmen der Umweltsurveys werden umfangreiche Daten zur korporalen Schadstoffbelastung der Bevoelkerung und zur Belastung des haeuslichen Bereichs und der naeheren Wohnumgebung erhoben. Darueber hinaus existieren diverse Informationen zur Soziodemographie und umweltrelevanten Verhaltensweisen, zur Ernaehrung und Gesundheit, die in die multivariaten Analysen einbezogen werden. Multivariate Analysen sind im Rahmen der Umweltsurveys nicht durchfuehrbar. Sie sollen daher im Rahmen dieses UFOPLAN-Vorhabens hypothesengeleitet ausgefuehrt und in Form bewertender Berichte dargestellt werden. Zu den oben genannten Zielgroessen soll ein Berichtsband erstellt werden, dafuer ist mit 23200,-- DM zu rechnen.

1 2 3 4 537 38 39