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UFORDAT® - Umweltforschungsdatenbank

Die UFORDAT ist das zentrale Instrument der Bundesrepublik Deutschland zur Koordinierung der Umweltforschung, insbesondere zur Vermeidung von Doppelforschung. Sie kann den gezielten Einsatz der verfügbaren Mittel sicherstellen helfen, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft unterstützen sowie Innovationen erkennen und deren Nutzung fördern helfen. In der UFORDAT werden die von Bund und Ländern geförderten, laufenden und bereits abgeschlossenen umweltrelevanten Forschungs-, Entwicklungs- und Investitionsvorhaben aus der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Österreich sowie der Schweiz nachgewiesen. Neben der kontinuierlichen Ergänzung des Datenbestandes um Vorhaben aus dem Ressort des BMU werden im Datenaustausch Vorhaben aus anderen Ressorts sowie im Rahmen von Kooperationsvereinbarungen die durch die Bundesländer geförderten Vorhaben eingespeichert. Eine weitere wichtige Quelle zur Aktualisierung der Datenbank ist die regelmäßg stattfindende Datenerhebung bei den forschenden Institutionen und eigene Recherchen im Internet. Der Datenbestand der UFORDAT® beträgt im Januar 2007 ca. 87.000 Datensätze (Projektbeschreibungen) und ca. 11.000 Verweise auf Institutionen aus Forschung und Lehre, Wirtschaft, Verwaltung, Politik. Die Datenbank ist über das Host-Rechenzentren STN-International (Fachinformationszentrum Karlsruhe) sowie über im Internet (https://doku.uba.de) öffentlich zugänglich. Bestandteile eines Datensatzes der UFORDAT: Name und Anschrift der forschenden Institution, Thema (größtenteils mit englischer Übersetzung), Kurzbeschreibung, Projektleiter, Laufzeit, Finanzvolumen, Finanzgeber, Kooperationspartner, Hinweise auf Veröffentlichungen, inhaltliche Erschließung durch Klassifikation und Deskriptoren aus dem Umweltthesaurus (=UDK-Thesaurus).

The German Small Lake and Pond Inventory

Small lakes and ponds are hotspots of biodiversity, biogeochemical reactions, and hydrological inter actions in the landscape. While mostly providing the same functions as larger lakes, they often do so at higher rates per unit area. Exponentially more abundant than larger lakes, small lakes, and ponds contribute signifi cantly to biodiversity, nutrient retention, and the water budget, even at large spatial scales. However, they are rarely considered in regional or larger-scale environmental studies, partly due to a lack of data. To alleviate this, we developed the German Small Lake and Pond Inventory (GSLPI), a comprehensive database of over 260 000 small lakes and ponds ranging in size from 10 to 500 000 m2 (50 ha or 0.5 km2 ). Using only openly available data from Germany’s federal states, we provide information on lake or pond location, shape, depth, volume, and connectivity. With this database, we aim to facilitate the integration of small lakes and ponds into environmental research and enhance understanding of their roles within changing landscapes. © Author(s) 2026

Erprobung und Implementierung von Machine Learning Methoden in Fachverfahren des UBA

Sowohl Maschinelles Lernen (ML) als auch das sogenannte Deep Learning (DL) eröffnen neue Möglichkeiten in der automatischen Datenverarbeitung, der Bildanalyse, der Prozessoptimierung und dem Datenmanagement. Die Anwendungsmöglichkeiten von ML & DL steigen mit fortschreitendem Digitalisierungsgrad weiter an, was auch durch die Umsetzungsstrategie Digitalisierung des Bundes aktiv unterstützt wird. Ziel dieses Projektes ist es, Prozessabläufe im UBA in Bezug auf die Anwendung von ML- und DL-Algorithmen hin zu untersuchen, um unterstützend zu wirken und neue Datenprodukte für die Aufgabenbewältigung im UBA zu generieren. Konkret soll untersucht und erprobt werden, wie ML/DL: a) Informationsplattformen (User Interfaces) zielgenauer und nutzungsspezifischer durchsucht werden können (z. B. flexible Suchalgorithmen, Chat Bots), b) entscheidungsbasierte Prozesse, durch intelligente Klassifizierung bzw. Clustering, unterstützt werden können (z. B. Text Mining, Tagging/automatische Keyword Vergabe) c) die Datenqualität verbessert werden kann (z. B. Data Cleaning mit Deep Learning Verfahren) d) die Datenbasis des UBA erweitert werden und konkrete Informationen (zeitnaher/Up-to-Date) automatisiert aus Satellitenfernerkundungsdiensten (z. B. Bildanalysen) ableitbar sind. Ein bereits identifizierter konkreter Anwendungsfall für ML-/DL-Methoden ist die Umweltforschungsdatenbank. Hier soll untersucht werden ob Text Mining Methoden in der Lage sind neu einzupflegende Projektbeschreibungen semantisch zu klassifizieren und selbständig zu entscheiden ob neue Projekte umweltrelevante Themen beinhalten. Für umweltrelevante Projekte werden automatisch Schlüsselwörter generiert. Des Weiteren soll für die Weiterentwicklung des Semantischer Netzwerk Service untersucht werden inwieweit Deep Learning Verfahren in der Lage sind das Umweltwortgut des Umweltthesaurus zu verstehen, Begriffe untereinander zu vernetzen bzw. Beziehungen herzustellen.

Klima, Meere und Ozeane

In dem aktuellen Themenauszug der Umweltforschungsdatenbank sind Forschungsprojekte zum Thema ⁠Klimawandel⁠ und zu den Folgen für Meere und Ozeane zusammengestellt, die seit 2006 neu begonnen wurden. Ergänzt wird die Dokumentation durch eine Auswertung zur Forschungsstruktur: Wie entwickelt sich die Forschung? Wer forscht? Wer finanziert die Forschung?

Klimawandel & Gesundheit: Anpassungsmaßnahmen im Überblick

<p> <p>Häufigere Hitzewellen, längere Pollenflugzeiten oder potenziell Krankheiten übertragende Tigermücken in Süddeutschland – der Klimawandel birgt Gesundheitsrisiken, auf die wir reagieren müssen. Eine Hilfe dabei bietet nun erstmals eine Übersicht zu beendeten, laufenden und geplanten Anpassungsaktivitäten in Deutschland sowie zu Strategien des Bundes und der Länder.</p> </p><p>Häufigere Hitzewellen, längere Pollenflugzeiten oder potenziell Krankheiten übertragende Tigermücken in Süddeutschland – der Klimawandel birgt Gesundheitsrisiken, auf die wir reagieren müssen. Eine Hilfe dabei bietet nun erstmals eine Übersicht zu beendeten, laufenden und geplanten Anpassungsaktivitäten in Deutschland sowie zu Strategien des Bundes und der Länder.</p><p> <p>Zusammengetragen hat diese das Nationale Aktionsprogramm „Umwelt und Gesundheit“ (APUG) mit einer Online-Umfrage im Jahr 2014. Die Ergebnisse sind auf der APUG-Website verfügbar. Eine neue Unterseite liefert zudem Fachinformationen zu übertragbaren und nicht-übertragbaren Krankheiten. Die identifizierten Forschungsvorhaben zum Thema wurden der Umweltforschungsdatenbank (UFORDAT) zur Verfügung gestellt.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Tourismus und Umwelt

In dem aktuellen Themenauszug der Umweltforschungsdatenbank sind Forschungsprojekte zum Thema Tourismus und Umwelt zusammengestellt, die seit 2005 neu begonnen wurden. Ergänzt wird die Dokumentation durch eine Auswertung zur Forschungsstruktur: Wie entwickelt sich die Forschung? Wer forscht? Wer finanziert die Forschung?

Machbarkeitsstudie für ein Umwelt-Forschungsinformationssystem aufbauend auf der Umweltforschungsdatenbank UFORDAT

Die Umweltforschungsdatenbank UFORDAT wird seit 1974 vom Umweltbundesamt geführt. Sie dokumentiert die Umweltforschung im deutschsprachigen Raum (DE, AT, CH) und enthält Angaben zu öffentlich geförderten Forschungsprojekten (Bund, Länder, Kommunen und EU) und zu privat finanzierter Forschung von Verbänden, Vereinen und Stiftungen. Die Zielgruppen sind vielfältig: Umweltverwaltungen (Unterstützung der Forschungskoordinierung, Vermeidung von Doppelforschung), Wissenschaftsbetrieb (Informationsbedarf), interessierte Öffentlichkeit (Informationsauftrag des UBA). Die Datenbank ist öffentlich zugänglich und kostenfrei. Ziel: Im Rahmen des Projektes soll geprüft werden, ob und wie die Datenbank zu einem Umwelt-Forschungsinformationssystem weiterentwickelt werden kann. Arbeitsschritte: 1. Grundlage ist eine Nutzerbefragung zum Bekanntheitsgrad, der bisherigen Nutzung und dem Informationsbedarf der Zielgruppen. 2. Evaluierung der inhaltlichen, konzeptionellen und technischen Stärken und Schwächen der jetzigen Anwendung. 3. Konzept für die Weiterentwicklung der Anwendung. Aspekte, die untersucht werden sollen, sind: Welche Inhalte müssen ergänzt werden (z. B. Informationen über Förderprogramme, Kalenderfunktion)? Wie lässt sich der Datenbestand statistisch auswerten (Forschungsfeldanalysen, Akteursanalysen) und die Auswertung publizieren? Wie können Kartendienste eingebunden werden? Wie können Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung mit dem Wissenschaftsbetrieb weiterentwickelt werden? Die Anknüpfung an Open Data und die Einbindung von UFORDAT in das GovData-Portal sind weitere Fragestellungen.

Tourismus und Umwelt

In dem aktuellen Themenauszug der Umweltforschungsdatenbank sind Forschungsprojekte zum Thema Tourismus und Umwelt zusammengestellt, die seit 2005 neu begonnen wurden. Ergänzt wird die Dokumentation durch eine Auswertung zur Forschungsstruktur: Wie entwickelt sich die Forschung? Wer forscht? Wer finanziert die Forschung? Veröffentlicht in Dokumentationen | 03/2018.

Soziale Aspekte des Natur- und Umweltschutzes - Band III : Umweltbewusstsein und sozialer Wandel

Das Themenfeld „Soziale Aspekte des Natur- und Umweltschutzes“ ist in der Umweltforschungsdatenbank stark vertreten. Über 1.000 Projekte können dazu recherchiert werden. Die Projekte werden in drei Teilbänden veröffentlicht: Band I: Umweltgerechtigkeit; Band II: Soziale Aspekte der Umweltpolitik; Band III: Umweltbewusstsein und sozialer Wandel. Der vorliegenden Band enthält eine Zusammenstellung der Forschungsprojekte zum Teilbereich Umweltbewusstsein und sozialer Wandel. Ergänzt wird die Dokumentation durch eine Auswertung zur Forschungsstruktur: Wie entwickelt sich die Forschung? Wer forscht? Wer finanziert die Forschung?

Soziale Aspekte des Natur- und Umweltschutzes - Band I : Umweltgerechtigkeit

Das Themenfeld „Soziale Aspekte des Natur- und Umweltschutzes“ ist in der Umweltforschungsdatenbank stark vertreten. Über 1.000 Projekte können dazu recherchiert werden. Die Projekte werden in drei Teilbänden veröffentlicht: Band I: Umweltgerechtigkeit; Band II: Soziale Aspekte der Umweltpolitik; Band III: Umweltbewusstsein und sozialer Wandel. Der vorliegenden Band enthält eine Zusammenstellung der Forschungsprojekte zum Teilbereich Umweltgerechtigkeit. Ergänzt wird die Dokumentation durch eine Auswertung zur Forschungsstruktur: Wie entwickelt sich die Forschung? Wer forscht? Wer finanziert die Forschung?

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