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Erforschung von Ansätzen der 'Operations Research' für ein KI-unterstütztes Verkehrsmanagementsystem im Bahnbetrieb

Modellstadtprojekt 'Umweltfreundlicher Verkehr' (Planung und Umsetzung)

Integrative Verkehrskonzepte fuer Mittelzentren Brandenburgs mit dem Ziel der Verkehrsvermeidung, Verkehrsverminderung, Verkehrsverlagerung. Modellstaedte sind Neuruppin, Oranienburg und Senftenberg.

Technologien für besonders langlebige Leistungselektronik, Technologien für besonders langlebige Leistungselektronik - ARCHIMEDES

Straßenraumgestaltung für Kinder und ältere Menschen

Kinder, Jugendliche und Menschen ab 60 Jahren sind häufiger zu Fuß unterwegs als andere Altersgruppen. Sie nutzen auch stärker das Fahrrad und den ÖPNV. Die Jüngsten und die Ältesten legen damit ein umweltfreundliches Mobilitätsverhalten an den Tag. Gleichzeitig sind sie als zu Fuß Gehende und Radfahrende häufiger von Verkehrsunfällen betroffen. Ziel muss es sein, sie durch eine an ihren Bedürfnissen orientierte Straßenraumgestaltung besser zu schützen. Die Broschüre zeigt, wie der Straßenraum an die Fähigkeiten und Anforderungen der Kinder und älteren Menschen angepasst werden kann und alle Altersgruppen davon profitieren. Sie inspiriert mit guten Praxisbeispielen aus deutschen Kommunen.

Integrierte energetische Quartiersentwicklung

Die Konzeption und Umsetzung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen auf der Quartiersebene sind ein vielschichtiger Prozess, bei dem neben der Verwaltung eine Vielzahl von Akteuren eingebunden ist. Lokale Initiativen von Anwohnenden, aber auch Wohnungsbauunternehmen und Energieversorger haben vielfältige Möglichkeiten, die Entwicklung „ihrer“ Quartiere mitzugestalten oder auch eigene Projekte anzustoßen. In vielen Berliner Quartieren wurden diese Möglichkeiten bereits genutzt und zukunftsfähige Konzepte für eine regenerative Strom- und Wärmeversorgung, energieeffiziente Gebäude, umweltfreundliche Mobilität und klimaresiliente Grünflächen entwickelt und umgesetzt. Nachfolgend sind einige Informationen zusammengestellt, die insbesondere zivilgesellschaftlichen Akteuren helfen sollen, sich in die integrierte energetische Quartiersentwicklung einzubringen. Für den Begriff „Quartier“ gibt es keine einheitliche Definition. Hier ist damit ein Gebiet gemeint, das mehrere flächenmäßig zusammenhängende Gebäude einschließlich öffentlicher Infrastruktur umfasst. Die Größe kann unterschiedlich sein, in der Regel ist ein Quartier aber kleiner als ein Stadtteil. Viele Quartiere haben bereits einen Namen und eine längere Tradition. Für die Menschen vor Ort ist das Wohnen in „ihrem“ Quartier häufig Teil ihrer Identität. Manchmal werden Quartiere aber auch von einer Verwaltung definiert, weil sich komplexe Prozesse wie die Energiewende in einem überschaubaren Gebiet besser steuern lassen. Quartiere werden von vielen unterschiedlichen Faktoren geprägt. Neben physischen Gegebenheiten wie Siedlungsstruktur, vorhandener Energieinfrastruktur und dem Zustand der Gebäude spielen auch soziale Faktoren wie Eigentumsverhältnisse und Demographie eine Rolle. Aber auch die sozialen Beziehungen der Menschen, die vor Ort leben, machen ein Quartier aus und ermöglichen gemeinsame Projekte. Durch Zusammenspiel all dieser Faktoren ist jedes Quartier besonders. Gerade in Berlin ist die Vielfalt sehr groß und reicht von Gründerzeitquartieren über plattenbaugeprägte Großwohnsiedlungen bis hin zu Einfamilienhaussiedlungen. Deshalb kann es für die energetische Quartiersentwicklung kein „Patentrezept“ geben. Für jedes Quartier müssen passende Lösungen unter Berücksichtigung der lokalen Eigenheiten sowie der beteiligten Akteurinnen und Akteure gefunden werden. Auch wenn Ausgangsbedingungen und Ergebnisse für jedes Quartier individuell sind, gibt es für die energetische Quartiersentwicklung einige verbindende Ziele: Gebäude mit möglichst niedrigem Energieverbrauch Strom- und Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien umweltfreundliche Mobilität Anpassung des Quartiers an die Folgen des Klimawandels wie größere Sommerhitze oder stärkere Niederschläge. Um die Umsetzung dieser Ziele voranzubringen, ist es wichtig, nicht jeden Einzelaspekt isoliert zu betrachten, sondern einen integrierten Ansatz zu verfolgen. Ziel ist es, das Quartier als Gesamtsystem zu betrachten und die Interessen von Betroffenen so gut wie möglich abzuwägen. Eine integrierte Betrachtung ermöglicht häufig Synergieeffekte: energetisch sanierte Gebäude erleichtern zum Beispiel durch ihren geringeren Energiebedarf die Versorgung mit erneuerbaren Energien. In anderen Fällen müssen aber verschiedene Ziele miteinander abgewogen und Kompromisse gefunden werden.

Radprojekte in Berlin

Berlin wird immer mehr zur Fahrrad-Metropole. Das zeigt sich unter anderem an den vielen Projekten für einen attraktiveren Fahrradverkehr: Ob mit der Teilnahme an der bundesweiten Aktion STADTRADELN , die Leihräder von nextbike oder die Auszeichnung FahrradStadtBerlin für besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger oder Unternehmen, die den Fahrradverkehr in der Stadt voranbringen. Berlin setzt auf das Fahrrad als klimafreundliches und stadtverträgliches Verkehrsmittel. Bild: Rühmeier / SenMVKU Ergebnis Radverkehrsprüfung Die Überprüfung der Planungen von Radwegen ist abgeschlossen. Der Radwegeausbau geht voran. Weitere Informationen Bild: Ralf Rühmeier Radfortschrittsbericht Immer mehr Berlinerinnen und Berliner sind mit dem Fahrrad unterwegs – parallel dazu baut Berlin die Fahrradinfrastruktur immer weiter aus. Welche Fortschritte dabei erreicht wurden, beschreibt der Radfortschrittsbericht. Weitere Informationen Bild: SenMVKU STADTRADELN Im Rahmen der bundesweiten Aktion STADTRADELN des Klima-Bündnisses ruft Berlin jedes Jahr alle Bürgerinnen und Bürger auf, in die Pedale zu treten. Ziel ist es, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen. Weitere Informationen Dachmarke Fahrrad Berlin Der Fahrradverkehr verdient als stadtverträgliches, preiswertes und klimafreundliches Verkehrsmittel hohe Wertschätzung. Die Dachmarke Fahrrad Berlin drückt dies prägnant, unverwechselbar und selbstbewusst aus. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Fahrradreparaturstationen Nicht selten passiert es, dass unterwegs mit dem Fahrrad plötzlich etwas kaputtgeht. Da im Alltag kaum jemand das passende Werkzeug oder eine Pumpe dabei hat, helfen Fahrradreparaturstationen in einer Situation wie dieser. 2024 werden über alle Bezirke verteilt 20 Fahrradreparaturstationen aufgebaut. Weitere Informationen Bild: nextbike GmbH Leihfahrräder Leihfahrräder sind ein wichtiger Baustein umweltfreundlicher Mobilität in Berlin. Kurzentschlossene oder Touristinnen und Touristen finden ein vielfältiges Angebot an freien und stationären Leihfahrrädern, auf denen man klimafreundlich, schnell und preiswert durch die Stadt kommt. Weitere Informationen Bild: Marc Vorwerk Engagementpreis „Fahrrad Berlin“ Die Senatsverwaltung zeichnet gemeinsam mit dem FahrRat Projekte und Initiativen aus, die sich um die Radmetropole Berlin verdient gemacht haben. Ziel ist es, das Engagement der Berliner Fahrrad-Community und die Arbeit der Bezirke sichtbarer zu machen. Weitere Informationen Bild: SenUMVK Radbahn U1 Fahrradfahren unter der U-Bahn-Trasse: Das ist die Vision der Radbahn U1, entwickelt vom Reallabor Radbahn. Auf einer Strecke von mehreren Kilometern soll es Radfahrerinnen und Radfahrer möglich sein, geschützt vor Witterung und getrennt vom übrigen Verkehr unterwegs zu sein. Weitere Informationen Bild: DB Station&Service AG DB Rad+ App: Bezahlen mit Pedalen Radfahren macht sich nun wortwörtlich bezahlt: Die App DB Rad+ erlaubt es Berlinerinnen und Berliner, ihre geradelten Kilometer gegen attraktive Preise und Rabatte einzutauschen. So fördern wir klimafreundliche Mobilität. Weitere Informationen

Abgeschlossene Forschungs- und Entwicklungsprojekte

Nachfolgend findet sich eine Übersicht ausgewählter abgeschlossener Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die mit aktiver Beteiligung oder inhaltlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt in der Abteilung Mobilität durchgeführt wurden. Zudem besteht die Möglichkeit, sich zu jedem Forschungs- und Entwicklungsprojekt vertiefende Informationen anzeigen zu lassen. Bild: Digitale Plattform Stadtverkehr KIS'M – KI-basiertes System für vernetzte Mobilität KIS’M will ein bedarfsgerechtes ÖPNV-Angebot mit fahrerlosen Fahrzeugen auf dem Innovationscampus „Berlin TXL – The Urban Tech Republic” (UTR) auf dem Areal des ehemaligen Flughafens Tegel und anschließend auf dem angrenzenden öffentlichen Straßenland erproben und umsetzen. Weitere Informationen eUVM: Aufbau und Betrieb eines erweiterten umweltsensitiven Verkehrsmanagementsystems in Berlin Das Projekt eUVM hat das Ziel, die Luftschadstoffbelastung in hoch belasteten Straßen und städtischen Teilräumen mithilfe eines erweiterten umweltsensitiven Verkehrsmanagementsystems weiter zu senken. Langfristig sollen der Verkehr verringert und die Mobilität umweltverträglicher gestaltet werden. Weitere Informationen Studie zu Potenzialen und Wirkungen von Mikro-Depots im Land Berlin Mit dieser Studie wurde eine fundierte Grundlage für ein strategisch sinnvolles Handeln des Landes Berlin in Bezug auf Mikro-Depots als zentrennahe Konsolidierungspunkte geschaffen. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Ladeinfrastruktur an stationsbasierten Carsharingstationen Das Pilotprojekt hatte zum Ziel, die Umsetzung von Stellflächen für stationäre Carsharing-Angebote mit Ladeinfrastruktur zu erproben und einen einheitlichen Genehmigungsrahmen zu schaffen. Die Elektrifizierung der stationären Carsharingflotte ist ein weiterer elementarer Baustein der Antriebs- und Mobilitätswende in Berlin. Weitere Informationen DIN SPEC 91504 – Barrierefreie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge Im Rahmen der DIN SPEC 91504 wurden Anforderungen an barrierefreie Ladeinfrastruktur ausgewiesen. Weitere Informationen e-Taxi-Flotte Berlin: Mittelfristiges Testen von e-Taxis und Aufbau gesteuerter Ladeinfrastruktur zum Abbau von Vorurteilen in Bezug auf das Fahren und Laden Über das Pilotvorhaben sollten wichtige Erkenntnisse für eine umfängliche Elektrifizierung der Berliner Taxiflotte gewonnen werden. Dies umfasste auch die Errichtung von Schnellladeeinrichtungen an zwei Taxihalteständen. Weitere Informationen Neue Berliner Luft – Teilvorhaben ElMobileBerlin In dem Teilvorhaben „ElMobileBerlin“ wurde untersucht, inwiefern eine Infrastruktur mittels Laternen im öffentlichen Raum dazu beitragen kann, die Attraktivität von Elektromobilität durch möglichst einfach zugängliche Ladegelegenheiten zu steigern. Weitere Informationen Cities in Charge Im Rahmen des Projekts sollen an den Nutzendenpräferenzen ausgerichtete sowie tragfähige Geschäftsmodelle für den Aufbau und Betrieb von Ladeinfrastruktur erforscht werden. Diese Forschungsarbeiten fokussieren sich auf insgesamt acht deutsche Großstädte. Weitere Informationen Bild: CCat82 - stocks.adobe.com City-Rail-Logistics: Gütermitnahme in der S-Bahn Das Projekt "City-Rail-Logistics" untersucht das Potenzial und die Umsetzbarkeit des Gütertransports im schienengebundenen Nahverkehr am Beispiel der S-Bahn Berlin. Es stellt Chancen und Herausforderungen gegenüber. Weitere Informationen Umweltfreundliche Mobilität (MEISTER) Das Projekt MEISTER entwickelt, pilotiert und evaluiert in drei verschiedenen europäischen Städten – Berlin, Málaga und Stockholm – innovative Geschäftsmodelle für Elektromobilität. Weitere Informationen Shuttles & Co: Autonome Shuttles & Co im digitalen Testfeld Stadtverkehr Mit dem Vorhaben Shuttles & Co will das Land Berlin die Entwicklung der Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung urbaner Mobilität mitgestalten, um die Voraussetzungen für eine sichere, effiziente und nachhaltige Mobilität auch in Zukunft bereitstellen zu können. Weitere Informationen Next-ITS 3 Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Performance auf dem Scandinavian-Mediterranean-Corridor, angrenzenden Korridoren (North Sea-Baltic, Orient-East Med), dem Kernnetz sowie den Schnittstellen zu städtischen Bereichen mittels des Aufbaus von intelligenten Verkehrssystemen (ITS). Weitere Informationen SAFARI: Sicheres automatisiertes und vernetztes Fahren auf dem Digitalen Testfeld Stadtverkehr in Berlin Reinickendorf Im Forschungsprojekt SAFARI erprobt das Land Berlin zusammen mit seinen Partnern den Austausch und die Aktualisierung digitaler Karten als eine der Grundvoraussetzungen für das automatisierte und vernetzte Fahren (AVF). Weitere Informationen RAMONA: Realisierung automatisierter Mobilitätskonzepte im Öffentlichen Nahverkehr Das Projekt RAMONA hat zum Ziel, ein hochautomatisiertes und vernetztes Mobilitäts-, Fahrzeug- und Betriebskonzept zum Einsatz im öffentlichen Nahverkehr zu entwickeln. Weitere Informationen DORA: Door-to-Door Information for Air Passenger Das Gesamtziel des DORA-Projekts ist die Optimierung und Verkürzung der Gesamtreisezeit unter Berücksichtigung der Ausgangs- und Endziele der Reisen (Wohnung, Büro, Hotel, etc.) von Fluggästen. Weitere Informationen Mobilitätsstationen auf Quartiersebene in städtischen Randlagen (MobistaR) Das Projekt MobistaR hatte zum Ziel herauszufinden, wie Mobilitätsstationen ausgestattet, verortet und miteinander vernetzt sein sollten, damit diese dem Ziel der Verringerung des motorisierten Individualverkehrs am Stadtrand dienen können. Weitere Informationen Move Urban Das Forschungsprojekt Move Urban erarbeitet, systematisiert und vermittelt Wissen und Handlungsmöglichkeiten, indem es die Erforschung innovativer und flächeneffizienter Mobilitätskonzepte mit einem konkreten, sich aktuell in Bau befindlichen neuen Stadtquartier verknüpft. Weitere Informationen T30: Untersuchung zur lufthygienischen und verkehrlichen Wirkung von Tempo 30 mit Verkehrsverstetigung als Maßnahmen des Luftreinhalteplans zur Reduzierung von NO₂ Das Ziel von Tempo 30 ist die Reduzierung der NO₂-Belastung durch eine Verkürzung der emissionsträchtigen Beschleunigungsphasen und Verstetigung des Verkehrs. Durch die Geschwindigkeitsreduzierungen soll eine umweltgerechte Mobilität erreicht werden. Weitere Informationen

Straßenraumgestaltung für Kinder und ältere Menschen

Kinder, Jugendliche und Menschen ab 60 Jahren sind häufiger zu Fuß unterwegs als andere Altersgruppen. Sie nutzen auch stärker das Fahrrad und den ÖPNV. Die Jüngsten und die Ältesten legen damit ein umweltfreundliches Mobilitätsverhalten an den Tag. Gleichzeitig sind sie als zu Fuß Gehende und Radfahrende häufiger von Verkehrsunfällen betroffen. Ziel muss es sein, sie durch eine an ihren Bedürfnissen orientierte Straßenraumgestaltung besser zu schützen. Die Broschüre zeigt, wie der Straßenraum an die Fähigkeiten und Anforderungen der Kinder und älteren Menschen angepasst werden kann und alle Altersgruppen davon profitieren. Sie inspiriert mit guten Praxisbeispielen aus deutschen Kommunen. Veröffentlicht in Broschüren.

Klimaschutzministerium fördert erneut die Teilnahme aller rheinland-pfälzischen Kommunen am STADTRADELN

Auch die Teilnahme am SCHULRADELN wird wieder für alle 1.500 Schulen gefördert – Zahl der Teilnehmerkommunen 2025 erneut angestiegen – Katrin Eder: „Mit dem Fahrrad ein Zeichen für den Klimaschutz setzen“ Das STADTRADELN geht wieder los: Im Zeitraum vom 1. Mai bis 30. September 2026 gilt es wieder an 21 aufeinanderfolgenden Tagen so viele Kilometer wie möglich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Den Aktionszeitraum legt dabei jede Kommune individuell fest. „Jeder mit dem Rad zurückgelegte Kilometer setzt ein Zeichen für den Klimaschutz und eine umweltfreundliche Mobilität. Das STADTRADELN unterstützt die Teilnehmenden dabei, Radfahren in ihren Alltag zu integrieren und in Zukunft vielleicht öfter mal das Auto stehen zu lassen. Das macht Spaß, hält fit und schützt das Klima“, sagte Klimaschutzministerin Katrin Eder. Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern eine kostenlose Teilnahme zu ermöglichen, finanziert das Klimaschutzministerium auch in diesem Jahr den Wettbewerb pauschal: Zum zweiten Mal in Folge erhalten alle rheinland-pfälzischen Kommunen, die sich für das STADTRADELN anmelden, die Anmeldegebühren vom Land erstattet. „Im letzten Jahr haben wir uns dazu entschlossen, das STADTRADELN pauschal für alle Kommunen zu fördern. Das schlägt sich auch in der Zahl der Teilnehmerkommunen nieder, die 2025 erneut angestiegen ist“, freute sich Katrin Eder über die anhaltend hohe Nachfrage. Vergangenes Jahr nahmen über 40.000 Radelnde aus 131 Kommunen an der Aktion teil. Dabei wurden rund 8,2 Millionen Kilometer zurückgelegt und damit der Ausstoß von über 1.350 Tonnen CO 2 vermieden. Dank der Pauschal-Förderung können sich kurzentschlossene Kommunen auch nach dem 1. Mai noch auf der STADTRADELN-Website ( www.stadtradeln.de ) für den Wettbewerb anmelden. In den vorangegangenen Jahren gab es einen festgelegten Höchstbetrag und ein First-Come-First-Serve-Prinzip. Parallel zum Aktionszeitraum des STADTRADELN findet auch das SCHULRADELN statt. Mitmachen können alle Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrkräfte der rund 1.500 Schulen in Rheinland-Pfalz. Voraussetzung ist die Teilnahme der jeweiligen Stadt, Gemeinde oder des Landkreises am STADTRADELN. Sobald die zugehörige Kommune angemeldet ist, können sich die Schulen für das SCHULRADELN registrieren. Die Schulen radeln im Aktionszeitraum der jeweiligen Kommune. Die gesammelten Kilometer werden sowohl für die Schule als auch die Kommune gezählt. Es kann also doppelt gepunktet werden. Das Klimaschutzministerium hat das SCHULRADELN im vergangenen Jahr ebenfalls unterstützt. Mit dabei waren 259 Schulen. Insgesamt stiegen für das SCHULRADELN mehr als 12.000 Menschen aufs Rad und sammelten knapp 1,7 Millionen Kilometer und vermieden auf diese Weise beachtliche rund 27 Tonnen CO 2 . Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr fördert das Klimaschutzministerium auch 2026 wieder die Anmeldegebühren für den Wettbewerb für alle Schulen. „Es spielt keine Rolle, ob jemand täglich oder selten Fahrrad fährt. Bei den Aktionen steht der Spaß im Vordergrund – und jeder Kilometer hilft“, so Katrin Eder.

Aktiv mobil - Wirksame Voraussetzungen für eine nachhaltige Mobilitätswende in Kommunen: TV 3 - Kinder und ältere Menschen als Maßstab für Anforderungen der aktiven Mobilität an den Straßenraum

Ziel des Teilvorhabens ist es, Erkenntnisse über die Bedürfnisse und Anforderungen von Kindern und älteren Menschen an die Gestaltung des Straßenraums zu gewinnen und zusammen zu tragen. Es ist die Frage zu beantworten, wie der Straßenraum gestaltet sein müsste und welche Elemente hilfreich sind, damit er für die aktive Mobilität von Kindern und älteren Menschen sicher ist und als attraktiv wahrgenommen wird. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden zu einer anschaulichen Fachbroschüre verdichtet, die Kommunen und Politik als Handlungsempfehlung dient und auch für die Allgemeinheit von Interesse ist. Fuß- und Radverkehr sind die umweltfreundlichsten und aktivsten Arten der Fortbewegung. Die Verkehrsstatistik zeigt, dass besonders Kinder und Jugendliche, aber auch Menschen ab 60 Jahren deutlich häufiger zu Fuß unterwegs sind als andere Altersgruppen. Kinder nutzen auch stärker das Rad und den ÖPNV als andere. Menschen im Rentenalter nutzen gegenüber Jüngeren den ÖPNV auch etwas mehr und fahren vergleichsweise häufig mit dem Rad. Die jüngste und die älteste Altersgruppe nutzen demnach in hohem Maße den Umweltverbund im Nahverkehr und legen damit ein entsprechend umweltfreundliches Mobilitätsverhalten an den Tag. Gleichzeitig sind gerade diese Altersgruppen als zu Fuß Gehende und Radfahrende besonders häufig von Verkehrsunfällen betroffen. Ziel muss es daher sein, Menschen, die sich umweltfreundlich fortbewegen, durch eine an ihren Bedürfnissen orientierte Straßenraumgestaltung besser zu schützen und die aktive Mobilität damit insgesamt zu unterstützen. Die "Grundzüge einer bundesweiten Fußverkehrsstrategie", die das Umweltbundesamt 2018 vorgelegt hat, empfehlen, die Rahmenbedingungen für den Fußverkehr zu verbessern, um eine sozial- und geschlechtergerechte Mobilität zu unterstützen, die Teilhabe aller Altersgruppen und der Menschen mit körperlichen Einschränkungen zu fördern und einen Beitrag zu mehr Umweltgerechtigkeit zu leisten.

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