API src

Found 50 results.

Related terms

Umweltschutzstrafrecht

Das Arbeitsvorhaben befasst sich mit der Frage, welche Moeglichkeiten das Strafrecht fuer die Erhaltung einer menschenwuerdigen Umwelt bieten kann. Anlass dafuer ist die staendig wachsende Zahl von Umweltverstoessen, die der Erhaltung bzw. Wiederherstellung einer menschenfreundlichen Umwelt zunehmende Bedeutung geben.

Europaeisches Umweltstrafrecht

In der Funktion des Projektleiters Heine als Sachverstaendiger beim Europarat bei der Erarbeitung einer Konvention zum europaeischen Umweltstrafrecht wurde die Anregung europaeischer Institutionen aufgegriffen, die europaeischen Rechtsetzungsaktivitaeten auf dem Gebiete des strafrechtlichen Umweltschutzes wissenschaftlich zu begleiten. Es geht um die Auslotung von Moeglichkeiten der europaeischen Strafrechtsangleichung, und zwar nicht nur bei einzelnen Deliktsformen, wie z B Abfalltourismus oder grenzueberschreitender Umweltkriminalitaet, sondern auch bei Fragen nach den allgemeinen Voraussetzungen strafrechtlicher Verantwortlichkeit.

Umweltschutz und Strafrecht - eine empirische Untersuchung zur Implementation strafbewehrter Vorschriften im Bereich des Umweltschutzes

Die Untersuchung soll der rechtstatsaechlichen Umsetzung des Umweltstrafrechts, wie es durch das 18. StRAeG formuliert und in Kraft gesetzt wurde, nachgehen. Dabei soll festgestellt werden, inwieweit das neue Umweltstraftrecht Auswirkungen auf den Organisationsrahmen der Strafverfolgung hatte und letzterer wiederum einer effizienteren Umsetzung der normativen Ansprueche zugute kommt. Ferner soll ermittelt werden, inwieweit das Strafrecht tatsaechlich und nach der Vorstellung der normanwendenden Instanzen als Mittel oder auch nur im Kontext regulativer (Umwelt-)Politik tauglich ist.

Umweltdelikte 2024

Die Publikation ist Teil der vom Umweltbundesamt veröffentlichten Publikationsreihe „Umweltdelikte“, die den Stand und die Entwicklung der Umweltstraftaten in Deutschland anhand der Polizei- und Gerichtsstatistiken aufbereitet. Der aktuelle Band wertet die Daten von 2013 bis 2024 aus. Aus den Daten lassen sich die Ursachen für Entwicklungen nicht unmittelbar entnehmen. Sie bieten jedoch einen Anknüpfungspunkt für fachliche Diskussionen und ggf. weiterführende Forschung auf dem Gebiet der Umweltkriminalität. Auch Vertreter aus der Strafverfolgungspraxis können diese ergänzend nutzen, um den Einsatz von Ressourcen an aktuellen Entwicklungen auszurichten. Nicht zuletzt richtet sich die Publikation an die interessierte Öffentlichkeit, um auf das Thema aufmerksam zu machen und das Bewusstsein in Politik und Gesellschaft hierfür zu stärken.

Daten zu Umweltdelikten 2024 - Auswertung von Statistiken (Datensatz)

Der Datensatz beschreibt die statistische Datengrundlage des Berichts „Umweltdelikte 2024“ zur Entwicklung der Umweltkriminalität in Deutschland von 2013 bis 2024. Grundlage sind die Polizeiliche Kriminalstatistik, die Strafverfolgungsstatistik des Statistischen Bundesamtes sowie das Lagebild Organisierte Kriminalität des BKA. Ausgewertet werden Einzeldelikte und Gesamt-Umweltstraftaten nach dem 29. Abschnitt des StGB und umweltrelevante Nebenstraftaten, differenziert unter anderem nach Jahren und Bundesländern.

Arbeiten zum Umweltstrafrecht

Das Umweltstrafrecht ist ein verhaeltnismaessig junges und dementsprechend noch wenig bearbeitetes Gebiet. Das heutige Umweltstrafrecht stammt von 1980 und ist 1994 grundlegend reformiert worden. Das Forschungsvorhaben dient dem Ziel, durch laufende Arbeiten und Veroeffentlichungen die praktische und wissenschaftliche Durchdringung des Umweltstrafrechts zu foerdern.

Rechtssprechungsübersicht zum Umweltstrafrecht

„Umweltdelikte 2024 – Auswertung von Statistiken“ veröffentlicht

<p> <p>Der aktuelle Band der „Umweltdelikte“-Reihe wertet die Daten von 2013 bis 2024 aus. Die Daten sollen Anknüpfungspunkt für fachliche Diskussionen und weiterführende Forschung auf dem Gebiet der Umweltkriminalität sein, die Strafverfolgungspraxis bei der strategischen Ausrichtung ihrer Ressourcen unterstützen sowie Politik und Gesellschaft für das Thema Umweltkriminalität sensibilisieren.</p> </p><p>Der aktuelle Band der „Umweltdelikte“-Reihe wertet die Daten von 2013 bis 2024 aus. Die Daten sollen Anknüpfungspunkt für fachliche Diskussionen und weiterführende Forschung auf dem Gebiet der Umweltkriminalität sein, die Strafverfolgungspraxis bei der strategischen Ausrichtung ihrer Ressourcen unterstützen sowie Politik und Gesellschaft für das Thema Umweltkriminalität sensibilisieren.</p><p> <p>Illegale Entsorgung gefährlicher Abfälle, verbotswidriger Handel mit geschützten Arten, Verunreinigung von Boden, Luft und Wasser oder unerlaubtes Betreiben von Anlagen – das Feld der vorrangig aus finanziellen Motiven begangenen Umweltstraftaten ist vielfältig. Die Publikation „Umweltdelikte“ bereitet den Stand und die Entwicklung der Umweltstraftaten in Deutschland basierend auf Polizei- und Gerichtsstatistiken auf. Die Daten von 2013 bis 2024 zeigen zum Beispiel einen Rückgang der insgesamt bekannt gewordenen Fälle von Umweltstraftaten zwischen 2013 und 2024 um 9 Prozent. Die Ursachen hierfür lassen sich jedoch aus diesen Daten nicht unmittelbar entnehmen. Als Ursachen kommen neben einem tatsächlichen Rückgang von Umweltstraftaten auch verringerte Kapazitäten für Strafverfolgung und Vollzug des Umweltrechts in den zuständigen Behörden in Betracht. Ein Indiz hierfür könnte sein, dass die Anzahl der aufgeklärten Fälle und Tatverdächtigen im selben Zeitraum stärker als die Anzahl der bekannt gewordenen Fälle zurück ging. Um fundierte Aussagen über die tatsächlichen Ursachen und gegebenenfalls vorhandene kumulative Effekte treffen zu können, bedürfte es allerdings einer vertieften Ursachenforschung.&nbsp;</p> <p>Eine effektive Strafverfolgung setzt vor allem einen entsprechenden politischen Willen und die Kooperationsbereitschaft von Staatsanwaltschaften, Polizei und Umweltbehörden voraus. Dies wiederum erfordert ein Bewusstsein für die durch Umweltkriminalität verursachte Bedrohungslage. Gerade diese wird jedoch häufig unterschätzt. Dies gründet unter anderem auf der mangelnden Sichtbarkeit aufgrund einer unzureichenden Datenlage. Weil die Daten zur Umweltkriminalität aufwendig aus heterogenen Quellen zusammengetragen werden müssen, ist es schwierig, sich einen Überblick über die Gesamtentwicklung zu verschaffen.</p> <p>Eben dieser Aufgabe widmet sich die seit 1978 erscheinende Reihe „Umweltdelikte“, welche vom Umweltbundesamt herausgegeben wird. Die vorliegende Publikation stellt die mittlerweile 33. Auflage dieser Reihe dar und aktualisiert die im Jahr 2023 erschienene Auflage „Umweltdelikte 2021“.</p> <p>Nichts desto trotz kann die Publikationsreihe nicht alle Lücken in der Datenerfassung schließen. Zum Beispiel fehlt eine zentralisierte Datenerfassung im Bereich der Umweltordnungswidrigkeiten gänzlich. Daher können die „Umweltdelikte“ lediglich die Entwicklungen hinsichtlich der Umweltstraftaten abbilden. Aber auch hier gibt es Defizite. So sind die zugrundeliegenden Statistiken der Polizei und Gerichte nicht unbedingt auf einander abgestimmt, was die Erfassungszeiträume und die Zuordnung zu bestimmten Deliktsgruppen anbelangt. Die bestehenden Unschärfen wurden in den Ausführungen zur Methodik transparent gemacht. Es bleibt zu hoffen, dass die in der Umsetzung der novellierten EU-Richtlinie über den strafrechtlichen Schutz der Umwelt liegende Chance genutzt wird, die Datenlage zu verbessern, da die Richtlinie unter anderem Vorgaben zur Datenerfassung im Bereich der Umweltkriminalität enthält.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Umweltdelikte 2024

Die Publikation ist Teil der vom Umweltbundesamt veröffentlichten Publikationsreihe „Umweltdelikte“, die den Stand und die Entwicklung der Umweltstraftaten in Deutschland anhand der Polizei- und Gerichtsstatistiken aufbereitet. Der aktuelle Band wertet die Daten von 2013 bis 2024 aus. Aus den Daten lassen sich die Ursachen für Entwicklungen nicht unmittelbar entnehmen. Sie bieten jedoch einen Anknüpfungspunkt für fachliche Diskussionen und ggf. weiterführende Forschung auf dem Gebiet der Umweltkriminalität. Auch Vertreter aus der Strafverfolgungspraxis können diese ergänzend nutzen, um den Einsatz von Ressourcen an aktuellen Entwicklungen auszurichten. Nicht zuletzt richtet sich die Publikation an die interessierte Öffentlichkeit, um auf das Thema aufmerksam zu machen und das Bewusstsein in Politik und Gesellschaft hierfür zu stärken. Veröffentlicht in Texte | 14/2026.

Analyse strafrechtlicher Sanktionen und ihrer möglichen Ergänzung zur Sicherstellung der Befolgung des Umweltrechts

In den Forschungsvorhaben 'Dialog mit Expertinnen und Experten zum EU-Rechtsakt für Umweltinspektionen' und 'Umweltstrafrecht - Status quo und Weiterentwicklung' wurde festgestellt, dass die strafrechtlichen Sanktionen nicht immer hinreichend abschreckend wirken und zur Befolgung des Umweltrechts beitragen. Erste Ansätze für Verbesserungen zeigen die Forschungsvorhaben gleichfalls auf. Hier besteht jedoch noch Forschungsbedarf, insbesondere in der Frage welche Maßnahmen ergriffen werden können, die über organisatorische hinausgehen. Hier soll das neue Vorhaben ansetzen. Dazu sollen die Defizite und die darunterliegenden (organisatorischen und strafrechtsdogmatischen) Gründe analysiert und anhand von Fallbeispiele in einem Bereich (z.B. Abfälle, Meeresschutz (Dumping)) unter Einbindung der Fachleute im UBA und aus der Praxis konkretisiert werden. Zur Gestaltung eines effektiven Sanktionenmixes soll zudem das Zusammenspiel strafrechtlicher Sanktionen mit anderen Maßnahmen mit abschreckender Wirkung (Ordnungswidrigkeiten, öffentlich- oder zivilrechtliche Sanktionen (Haftung), Gewinnabschöpfung, verwaltungsrechtliche Maßnahmen) untersucht werden. Zur besseren Einpassung in die Diskussionen auf europäischer Ebene erfolgt ein Vergleich mit den Sanktionssystemen in anderen ausgewählten Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Darüber hinaus soll die Zusammenstellung, Analyse und Veröffentlichung der Umweltkriminalitätsstatistiken (UBA-Reihe 'Umweltdelikte') inkl. Zahlen zu Ordnungswidrigkeiten fortgesetzt werden.

1 2 3 4 5