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Elektrochemische und radiochemische Korrosionsuntersuchungen an Urandioxid in endlagerrelevanten Elektrolytsystemen

In der Bundesrepublik Deutschland soll kuenftig eine direkte Endlagerung abgebrannter Kernbrennstoffe in Salzformationen erfolgen. Deshalb ist das Korrosionsverhalten von Urandioxid in Salzlaugen detailliert zu untersuchen um einen Eintritt radiotoxischer Substanzen aus einem Endlager in die Biosphaere mit Sicherheit ausschliessen zu koennen. Im Rahmen des o.a. Projektes wurde die Aufloesung von U02 in praxisrelevanten Umweltsystemen uenter dem Einfluss einer Reihe verschiedener Umweltparameter mit der Radioisotopenmethode RTM, die eine Kombination klassischer elektrochemischer Verfahren mit radiochemischen Untersuchungsmethoden darstellt, untersucht. Insbesondere Impedanzmessungen fuehrten zu einer tiefen Einsicht in das Korrosionsverhalten des U02, das vom Zustand der Deckschichten entscheidend beeinflusst wird.

Elektrochemische Korrosionsuntersuchungen an unbestrahltem Urandioxid und simuliertem 'Spent Fuel' in endlagerungsrelevanten Laugensystemen, Elektrochemische Korrosionsuntersuchungen an bestrahlten und unbestrahlten Urandioxidpellets in konzentrierten Salzloesungen

Das Projekt wird im Rahmen der umweltrelevanten Problemstellung der direkten Endlagerung von abgebrannten Brennelementen in Salzlagerstaetten durchgefuehrt. Es wird die elektrochemische Korrosion von bestrahlten und unbestrahlten Urandioxidelektroden in konzentrierten Salzloesungen bei unterschiedlichen elektrischen Potentialen untersucht, wobei die physikalischen und chemischen Parameter des Elektrolyten, wie Temperatur, pH-Wert, Sauerstoff- und Carbonatgehalt der Salzloesungen zu variieren sind. Neben den analytischen Bestimmungen des in Loesung gegangenen Urans werden ausgewaehlte gammastrahlende Radionuklide quantitativ erfasst.

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