API src

Found 17 results.

Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK)^Ressortforschungsplan 2023, Coaching für blaugrüne Stadtentwicklung in Kommunen

Der Klimawandel führt in deutschen Städten zu einem hohen Anpassungsdruck. Ein besonders vielversprechender Ansatz, um resilienter gegenüber Wetterextremen wie Hitze, Dürre und Starkregen zu sein, sind Naturbasierte Lösungen (NbS). Das neue Forschungsvorhaben Blue Green City Coaching (BGCC) - Implementierung blaugrüner Infrastrukturen zur Klimaanpassung kleinerer deutscher Großstädte: Aufbau eines wissenschaftsbasierten und anwendungsorientierten Coachings für Entscheidungsträger*innen in Stadt- und Regionalplanung, erarbeitet vor diesem Hintergrund bis Ende 2027 Analyse-Instrumente, die Potenziale und Grenzen von NbS für die Stärkung der urbanen Klimaresilienz offenlegen. Im Rahmen des Projektes durchlaufen ca. 10 deutsche mit 100.000 bis 300.000 Einwohnern ein individuelles Coaching. Das Coaching stellt Praxisnähe her, schafft institutionalisierte Partizipation der Entscheidungsträger*innen in der Stadt und testet zugleich verschiedene Bewertungsmethoden für NbS. Konkret soll das BGCC Entscheidungsträger*innen befähigen, wissenschaftlich koordiniert anwendbare Implementierungsstrategien für blaugrüne Infrastrukturen (BGI) zu erstellen. Dabei werden Potentiale und Grenzen identifiziert und diese möglichst im interkommunalen Austausch und mit Hilfe der sozialwissenschaftlichen, juristischen und siedlungswasserwirtschaftlichen Expertise des Projektteams überwunden. Methodisch werden vorhandene Bewertungssysteme für die Effekte und Potentiale wasserbezogener NbS in einer Coaching-Toolbox gebündelt, um Stadtakteuren Argumente und praxisnahe Hilfestellungen für NbS-Potentiale an die Hand zu geben. Bei diesen in der Coaching-Toolbox enthaltenen Potentialen geht es neben finanziellen Anreizen beispielsweise um Monitoring von Biodiversität und Stadtklima mit vielfältigen Effekten auf die Stadtgesundheit – dazu zählen unter anderem die Verringerung der Anzahl von Hitzetoten, eine erhöhte Lebenserwartung und verringerte Gesundheitskosten. Abschließend analysieren sozialwissenschaftliche Expert*innen des Projektteams systematisch die Umsetzungspotenziale und -hemmnisse und bündeln die Ergebnisse. Als Kernprodukt von BGCC entsteht das “BG-Coaching-Handbook”, welches die Toolbox-Inhalte als Handlungsanleitung für die Infrastrukturplanung auch für andere Kommunen replizierbar macht.

Klimaangepasstes Wassermanagement

Das Jahr 2022 zeigt, wie auch die bereits vorangegangenen Trockenjahre 2018, 2019 und 2020 die Wichtig- bzw. Notwendigkeit Instrumente für eine nachhaltige, bedarfs- und Klimaangepasste Bewirtschaftung und Verteilung der vorhandenen (Grund-)Wasserressourcen zu schaffen, die unter Berücksichtigung der Belange und Bedürfnisse aller pot. Nutzer eine gerechte, ressourcenschonende und bedarfsgerechte Nutzung des verfügbaren Wasser ermöglichen und gleichzeitige Wege und Maßnahmen aufzeigen, die einer Stützung des Landschaftswasserhaushaltes dienen. Hierbei ist wesentlich, dass dies kooperativ und in Zusammenarbeit erfolgt, um Akzeptanz für die Bedürfnisse anderer Nutzer zu schaffen und Wissen über die dem Wassermanagement zugrunde liegenden komplexen Zusammenhänge und Wirkungsgefüge im Rahmen der gemeinschaftlichen Entwicklung von Lösungsansätzen aufzubauen, zu extrahieren und zu vermitteln.

DrIVER - Erforschung wirkungsbezogener Schwellenwerte für Monitoring und Frühwarnsysteme für Trockenheit

In allen Klimazonen kann das Auftreten von Trockenheit die sichere Wasserversorgung beeinträchtigen. Meteorologische und hydrologische Trockenperioden können nicht verhindert werden, jedoch kann die Verwundbarkeit der Gesellschaft durch entsprechende Maßnahmen reduziert werden. Solche Maßnahmen schließen die Frühwarnung vor Trockenheit und deren Auswirkung auf Umwelt, Wassernutzung, und Gesellschaft ein. Letztere wurden jedoch bisher wenig berücksichtigt und bestehende Systeme beruhen ausschließlich auf Trockenheitsindikatoren, die aus Beobachtungen und modellierten hydrometeorologischen Variablen berechnet werden. Das Projekt setzt sich zum Ziel, die Forschungslücke zu schließen, die sich aus dem Fehlen der Verbindung zwischen Indikatoren und wirklichen ökologisch und gesellschaftlich relevanten Auswirkungen ergibt. Wichtige Teilziele sind: (1) Vergleich und Evaluation von Trockenheitsindikatoren und berichteten Auswirkungen von Trockenheit auf verschiedene Sektoren in Europa, den USA und Australien, wo Frühwarnsysteme schon existieren, (2) die Bestimmung von Grenzwerten zur Verwundbarkeit mittels kombinierter Datenanalyse beider Faktoren, (3) ein verbessertes Verständnis der Bedingungen und Entscheidungswege verschiedener Akteure während Trockenereignissen, insbesondere bezüglich der Berücksichtigung von Ökosystemdienstleistungen und Nutzerkonflikten, (4) die Entwicklung von Pfaden zur Trockenheitsresilienz mittels verbesserter Frühwarnsysteme, Wassermanagement und Ausbildung. Die Innovation des verfolgten Ansatzes liegt in der Verbindung von hydrometeorologischen Daten und Indikatoren mit textbasierten Datenbanken zu Auswirkungsberichten und Einbeziehung von Akteuren. Deren Sicht zu Notwendigkeit und Möglichkeit von verbesserter Frühwarninformation wird im Rahmen von Strategiespielen erörtert. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zum Wassermanagement vor, während und nach Trockenereignissen mit Übertragbarkeit auf den globalen Raum.

Programm bilaterale Zusammenarbeit im Agrarbereich - Boden- und Wassermanagement- Verbesserung der Wasserverfügbarkeit, sowie Effizienz der Wasser- und Nährstoffnutzung in der Landwirtschaft

Der Schutzes und der schonende und effektive Umgang mit den Ressourcen Boden und Wasser werden in den nächsten Jahrzehnten an Bedeutung gewinnen. Treibende Kräfte für wachsende Konfliktpotentiale sind der Klimawandel, unsichere Märkte und die Verknappung der Ressourcen Boden und Wasser. Die ständig wachsende Bevölkerung und die Verschärfung der Konflikte zwischen Verknappung der Ressourcen und Produktion von ausreichend Nahrungsmitteln macht die Bearbeitung dieses Problems zu einer globalen Aufgabe. Die Lösung dieser Frage wird erschwert, da vergleichbare Methoden, harte Fakten und Daten sowie innovative Konzepte fehlen. Eine rapide wachsende urbane Population drängt die Landwirtschaft weiter aus der Rolle des Akteurs in die Rolle des Betroffenen. Die Forschungsförderung der EU beschränkt sich im globalen Maßstab auf einzelne lokale Schwerpunkte, wie z.B. auf Forschung in der Sahel-Zone. Die Bewertung und Nutzung der Ergebnisse für allgemeingültige und einfach adaptierbare Lösungen bleibt jedoch problematisch. Der Niedergang deutscher Expertise zu Methoden und Strategien für eine nachhaltige und effiziente Boden und Wasserbewirtschaftung im Bereich der Agrarwirtschaft widerspiegelt sich deutlich in den Beiträgen zu internationalen Kongressen der ISTRO, ISCO, ISHS, EGU und anderer renommierter Tagungen. Die Forschung zu nachhaltige Konzepten und Methoden im Bereich der Agrar - und Umweltforschung sollte unabhängig von kommerziellen Interessen sein und unbedingt gestärkt werden. Unser Antrag zielt auf die Stärkung internationaler Kooperation zur nachhaltigen Nutzung von Böden und Wasser in der Agrarwirtschaft zwischen Deutschland, Thailand und anderen Nationen. Dabei stehen folgende Schwerpunkte im Focus. Im Land Development Department (LDD) in Bangkok soll ein Workshop zum Boden- und Wassermanagement, zu bodenhydrologischen Messmethoden und Geräten und zur Erhöhung der Wasser- und Nährstoffnutzungseffizienz abgehalten werden. Ergänzt wird diese Einführung durch bodenphysikalische Labor- und Feldexperimente. Dabei geht es um folgende Aspekte: Neue Methoden und Geräte für die Messung hydraulischer Kennfunktionen im Labor. Das Messgerät HYPROP (HYdraulic PROPerty analyser) basiert auf der erweiterten Verdunstungsmethode. Es erlaubt die simultane Messung der Wasserretentionskurve und der ungesättigten hydraulischen Leitfähigkeit an Bodenproben im Labor in 2-10 Tagen. Zusätzlich wird die Trockenrohdichte bestimmt. Die Messung von Hysteresis ist möglich. Das Gerät wurde in Gemeinschaftsarbeit deutscher Wissenschaftler und der mittelständischen Fa. UMS, München entwickelt. HYPROP bestimmt das internationale Niveau auf diesem Gebiet und wird derzeit in mehr als 30 Ländern weltweit erfolgreich angewendet. Bodenhydrologische Feldmessungen zur Quantifizierung der Wasserbilanz und des Stoffaustrages. Diese Experimente erlauben die Analyse hydrologischer Prozesse unter natürlichen Boden-, Landnutzungs- und Bewirtschaftungsbedingungen. Text gekürzt

Anwendungsbereich der Ökonomischen Analyse nach der Wasserrahmenrichtlinie

Gemäß Artikel 5 der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) muss eine ökonomische Analyse der Wassernutzungen für jede Flussgebietseinheit bis Ende 2004 erstellt werden. In Schottland ist die Scottish Environment Protection Agency (SEPA) für die Umsetzung der WRRL zuständig. Ziel dieses Projektes war es, die schottischen Interessengruppen und Experten über die Erfordernisse der ökonomischen Analyse gemäß WRRL und den diesbezüglichen von der SEPA initiierten Prozess zu informieren; den Anwendungsbereich der ökonomischen Analyse gemäß WRRL zu bestimmen und einen Maßnahmenplan für die Umsetzung in Schottland zu entwickeln; und SEPA hinsichtlich der Entwicklung einer Methodik zur Umsetzung der ökonomischen Aspekte der Ausweisung von Ausnahmetatbeständen (nach Artikel 4 der WRRL)zu beraten. Für diese Studie wurden Dokumente, interne Diskussionen mit SEPA-Experten, Gespräche mit Interessengruppen der schottischen Wasserwirtschaft sowie mit Experten europäischer Mitgliedsstaaten und der Europäischen Kommission ausgewertet.

Begleituntersuchung zur grundwasserschonenden Bauweise der grossflaechigen Bauten am Potsdamer Platz - mit dem Ziel der Erarbeitung einer uebertragbaren Handlungsanleitung fuer wasserbehoerdliche Genehmigungen und Investoren

In den naechsten Jahren werden in der Umgebung des Potsdamer Platzes in Berlin-Tiergarten Wohn- und Geschaeftsbauten mit bis zu vier Untergeschossen, unterirdische Strassen, U-Bahn-, S-Bahn- und Fernbahntunnel sowie mehrere Bahnhoefe entstehen. Aufgrund der sich daraus ergebenden Aushubtiefen, die tief ins Grundwasser reichen, sollen diese Bauvorhaben in grundwasserschonender Bauweise realisiert werden. Die weitgehende Aufbereitung und Rueckfuehrung der entnommenen Wassermengen zum Grundwasserhaushalt soll so erfolgen, dass es nicht zu einer Beeintraechtigung der umliegenden Anwohner oder der Flora kommt. Angesicht der zahlreichen Bauvorhaben in Berlin, die realisiert und geplant werden, ist das Thema 'Schonender Umgang mit dem Grundwasser' bei Bauvorhaben von herausragender umweltpolitischer Bedeutung. Ziel dieses Projektes ist es, die Baumassnahmen ueber einen repraesentativen Zeitraum von 18 Monaten zu begleiten, die gesammelten Daten auszuwerten und in einem Forschungsbericht zu dokumentieren. Aus diesen Erkenntnissen heraus wird dann eine Handlungsanleitung fuer die Wasserbehoerde bzw. zukuenftige Investoren erarbeitet, um die Zielvorgaben des Umweltschutzes und des sparsamen Umgangs mit der Ressource Wasser effektiver erreichen zu koennen. Prinzipiell ist das Vorgehen in vier Phasen eingeteilt: - Vorarbeiten: Klaeren der Aufgabenstellung; Darstellung der Zielvorgaben der Wasserbehoerde; Sichtung und Analyse der relevanten Antraege und Wassermappen sowie der zugehoerigen Erlaubnisse; - Begleitung: dokumentierende Begleitung der Grundwassereingriffe; - Auswertung: Die gesammelten Daten werden aufbereitet, ausgewertet und in einem abschliessenden Bericht dokumentiert mit Wertungen der Bauausfuehrung und des Wassermanagements und einer Stellungnahme zur Effektivitaet der wasserbehoerdlichen Auflagen. Ziele: Fuersorglicher Umgang mit dem Grundwasser, Verbesserung der Akzeptanz der behoerdlichen Auflagen, Klarstellung der Rahmenbedingungen fuer zukuenftige Investoren durch die Handlungsanleitung: Schritte: Darstellung der Zielvorgaben der Wasserbehoerde, Sichtung und Analyse der relevanten Antraege und Wassermappen, dokumentierende Begleitung der Projekte ueber rund 1,5 Jahre, Bericht und Handlungsanleitung.

Brennstoffzellenkooperation PEM Kanadisch-Deutsch; Mikro-Wassermanagement durch Optimierung von Brennstoffzellenkomponenten, Ortsaufgelöste in-situ-Messungen und physikalische Charakterisierung der Brennstoffzellenkomponenten

LandCaRe 2020 - Vorsorge und Gestaltungspotentiale in ländlichen Räumen unter regionalen Wetter- und Klimaänderungen^Vorsorge und Gestaltungsmöglichkeiten in ländlichen Räumen unter regionalen Wetter- und Klimaänderungen (LandCaRe 2020) - Teilprojekt 4: Modellgestützte Analyse möglicher Folgen von Klimaänderungen auf Landwirtschaft und Umwelt (AGROCLIM-IMPACT), Teilprojekt 6: Interaktive Entscheidungsunterstützung zur Ableitung landwirtschaftlicher Adaptationsstrategien an veränderte Klimabedingungen (DSS AGROCLIM-ADAPT)

Der vorausgesagte Klimawandel, der zum einen mit Veränderungen der mittleren Klimawerte und zum anderen mit einer Häufung von Klimaextremen einhergehen wird, wird sich auf Ökosysteme und speziell auf die stark witterungsabhängige Landwirtschaft in vielfältiger Weise auswirken. Belastbare Aussagen, wie sich die zu erwartenden Klimaveränderungen regional auf die Landwirtschaft auswirken werden, ob unter diesen Bedingungen Landwirtschaft unter den sich verschärfenden ökonomischen Rahmenbedingungen wirtschaftlich überhaupt noch betrieben werden kann und wie mögliche Adaptationsstrategien unter Berücksichtigung der vorhandenen Standortpotenziale aussehen könnten, fehlen bisher noch weitgehend. Bisherige Arbeiten bei der Entwicklung landnutzungs- und klimasensitiver Agrar- und Waldökosystemmodelle zeigen, dass die Modelle immer komplexer werden. Das liegt vor allem daran, dass die gerade im Zusammenhang von Klimaänderungen zu beachtenden Wirkungsketten sehr vielfältig sind. Selbst eine überschaubare Änderung in Temperatur, Niederschlag und atmosphärischem CO2 über das Jahr führen zu differenzierten Wirkungen auf das Pflanzenwachstum und die Ökosysteme. Neben den ökologischen Folgewirkungen ist jedoch auch mit gravierenden sozioökonomischen Folgewirkungen zu rechnen. Änderungen der landwirtschaftlichen Produktion bilden Triebkräfte für weitreichende Änderungen nachgelagerter Produktionsbereiche bis hin zur sozialen Struktur. Betroffen sind z.B. die Vermarktung landwirtschaftlicher Güter und mögliche Alternativstrategien der Landwirte, wie z.B. im Tourismus, als Energieerzeuger oder auch durch Leistungen im Umweltschutz. Klimaänderungen werden sich darüber hinaus auch auf die Biodiversität auswirken. Gegenwärtig mangelt es noch an geeigneten Instrumentarien, um die zu erwartenden komplexen Folgen möglicher Klimaänderungen im regionalen Maßstab auf die Landwirtschaft und die ländlichen Räume unter Beachtung der nach wie vor bestehenden Unsicherheiten abschätzen zu können. Gleichfalls fehlen Instrumente, die es Steakholdern in einem interaktiven partizipativen Entscheidungsprozess ermöglichen, ausgehend von den Ergebnissen einer regionalen Klimafolgenanalyse geeignete ökologisch und sozioökonomisch tragfähige Entwicklungskonzepte bzw. Adaptationsstrategien abzuleiten. Das Teilprojekt DSS AGROCLIM-ADAPT soll diese Lücke schließen. Ziel ist es, unter weitgehender Nutzung der im Verbundprojekt LandCaRe 2020 erarbeiteten Module ein praktisch nutzbares räumlich orientiertes Simulationssystem bzw. Entscheidungsunterstützungssystem (DSS) aufzubauen und praktisch zu erproben, mit dessen Hilfe es im interaktiven Betrieb möglich wird, die Folgen möglicher Klimaentwicklungen auf die Landwirtschaft und den ländlichen Raum zu analysieren und zu bewerten sowie mögliche Adaptationsstrategien der Landwirtschaft und des Wassermanagements bezüglich ihrer zu erwartenden raum-zeitlichen ökologischen und sozioökonomischen Wirkungen zu untersuchen. usw.

Harmonisierung gemeinsamer Planung (HarmoniCOP)

Partizipative Ansätze spielen eine immer wichtigere Rolle bei der Formulierung und Umsetzung von umweltpolitischen Vorgaben. Dies gilt insbesondere für die Wasserwirtschaft mit ihren komplexen Herausforderungen. Durch Information, Anhörung und vor allem durch die aktive Beteiligung eines breiten Spektrums von Akteuren sind die von der Wasserrahmenrichtlinie formulierten Aufgaben im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu lösen. Das HarmoniCOP Projekt nähert sich diesem Forschungsgegenstand aus europäischer Perspektive. So werden zum einen bereits bestehende Ansätze und Methoden für die Beteiligung der Öffentlichkeit in Fragen der Wasserwirtschaft in neun europäischen Ländern analysiert und auf dieser Grundlage anhand von Fallstudien neue Vorgehensweisen erprobt. In einem Handbuch werden diese Erfahrungen zusammen mit praktischen Hinweisen für Entscheidungsträger in der Wasserwirtschaft zusammengestellt. Ecologic erstellt den Länderbericht für Deutschland, der die Erfahrungen im Bereich der Beteiligung der Öffentlichkeit in der Wasserwirtschaft herausstellt. Darüber hinaus ist Ecologic an der Bearbeitung der Fallstudie Elbe für Deutschland beteiligt.

Donau-Einzugsgebiet Stakeholder Konferenz

Ecologic unterstützt die Internationale Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) bei der Organisation der ersten flussgebietsweiten Stakeholder-Konferenz für die Donau. Die Konferenz ist Teil eines laufenden Prozesses, der auf der IKSD Strategie zur Beteiligung der Öffentlichkeit in der Flussgebietsplanung (Danube River Basin Strategy for Public Participation in RBM Planning) sowie einem konkreten Plan zur Durchführung der Aktivitäten der Öffentlichkeitsbeteiligung (Operational Plan for Public Participation Activities on the basin-wide level) beruht. Auf einem Workshop wurden dabei bereits relevante Interessengruppen im Donau-Einzugsgebiet als künftige Adressaten für die Information, Anhörung und aktive Beteiligung im Sinne der WRRL identifiziert.

1 2