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Schutz und Wiederansiedlung von Seegraswiesen in der südlichen Ostsee, Vorhaben: Geografische Skalierung und Entscheidungsunterstützung

ANK-MK: Machbarkeitsstudie und pilothafte Anlage einer Vogelinsel zur Wiederherstellung von Salzwiesen im Deichvorland des Dollart im Rahmen eines ökologischen Sedimentmanagements

Coronella austriaca Laurenti, 1768 Schlingnatter Reptilien Gefährdet

Das Verbreitungsgebiet der Schlingnatter umfasst nahezu ganz Deutschland mit einem Schwerpunkt in den klimatisch begünstigten Mittelgebirgsräumen im Südwesten und Süden. Im Norddeutschen Tiefland hingegen ist die Art nur noch sehr verstreut verbreitet. Die Schlingnatter ist im Zeitraum 2000 bis 2018 in etwa 18 % der TK25-Q nachgewiesen worden und somit mäßig häufig, wenngleich sie in weiten Teilen Deutschlands nur noch in kleineren, isolierten Beständen vorkommt. Sie besiedelt strukturierte Biotopkomplexe mit vielen Versteckplätzen (z. B. Steinriegel, Stein- und Reisighaufen sowie Totholz), offenen Bereichen mit Ruderalvegetation bis hin zu Brachflächen mit Sträuchern (Thermoregulation) (Völkl et al. 2017). Zumindest in Niedersachsen ist sie auch regelmäßig in Bereichen ohne Vertikalstrukturen zu finden. Typische Lebensräume sind in Norddeutschland vor allem Moore (Dämme und Randbereiche) und Heiden sowie in Süddeutschland extensiv genutzte Weinberge und Weinbergbrachen in frühem Sukzessionsstadium. Bahnstrecken mit Begleitvegetation und Böschungen können noch gute Bestände beherbergen und sind wichtige Vernetzungsachsen. Der langfristige Bestandstrend ist von einem sehr starken Rückgang vor allem im Norden und einem mäßigen Rückgang im Süden geprägt. Deutschlandweit wird von einem starken Rückgang ausgegangen. Gründe sind vor allem die großflächige Zerstörung von Mooren und Heiden (Norddeutschland) sowie Rebflurbereinigungen (Süddeutschland). Beim kurzfristigen Bestandstrend wird von einer mäßigen Abnahme ausgegangen. Die Ursachen der Abnahme liegen u. a. in zu kleinen Habitatinseln und der Isolation. Eine langfristig überlebensfähige Population benötigt deutlich über 100 ha (Goddard 1981, Völkl et al. 2017) zusammenhängende geeignete Lebensräume. Insgesamt ergibt sich die Einstufung in die Rote-Liste-Kategorie „Gefährdet“. Die Rote-Liste-Kategorie „Gefährdet“ ist gleich geblieben. Der kurzfristige Bestandstrend wurde gegenüber 2009 von der Kriterienklasse „starke Abnahme“ in „mäßige Abnahme“ geändert. Diese Änderung beruht auf einem Erkenntnisgewinn über die Verbreitung sowie über Populationsgrößen aufgrund der verstärkt geforderten Erfassung dieser streng geschützten und versteckt lebenden Art bei bevorstehenden Eingriffen in Natur und Landschaft sowie im Rahmen des FFH-Artenmonitorings. Die wesentlichen Gefährdungsursachen der Schlingnatter sind: Lebensraumzerstörung z. B. durch Rebflurbereinigungen, Straßenbau, Baugebiete (v. a. an sonnenexponierten Hängen), Ausbau von Schotterwegen durch Wald und Flur; intensive Landbewirtschaftung wie große Bearbeitungsflächen, Flurbereinigung, Beseitigung von Kleinstrukturen und ungenutzten Bereichen (Feldhecken, Raine, Staudenfluren, Waldränder, Säume, Steinhalden, Felskuppen in Magerrasen, Natursteinmauern in Weinbergen); Verlust von Mooren und Feuchtgebieten durch Trockenlegung; Sukzession von (Teil-)Habitaten (beschleunigt durch anthropogene Nährstoffeinträge) und Aufforstung; Lebensraumverlust durch Nutzungsaufgabe von schlecht zu bewirtschaftenden Flächen mit der Folge von Verbuschung oder Aufforstung; Zerschneidung der Landschaft durch Straßen, Siedlungen, große Ackerflächen und dichten Wald (v. a. Fichtenwald) trägt zur Isolation bei und verhindert eine Wiederbesiedlung; bei Unterhaltungsmaßnahmen an Bahnstrecken (Instandhaltungsmaßnahmen im Gleisbett der Eisenbahn) können die im Schotter oder in den Randbereichen lebenden Schlingnattern getötet werden; häufig wird die versteckt lebende Schlingnatter bei Erfassungen übersehen und bleibt daher unberücksichtigt, was bei nachfolgenden Baumaßnahmen zum Erlöschen ganzer Populationen führen kann. Folgende Maßnahmen sollten zum Schutz der Schlingnatter umgesetzt werden: Aufwertungsmaßnahmen im Lebensraum durch Anlage von Kleinstrukturen wie Trockenmauern, Steinriegeln, Stein- und Reisighaufen und Totholz sowie kleinräumige, mosaikartige Pflege; Zulassen von dynamischen Prozessen in der Landschaft: naturnahe Fließgewässer mit Kiesbänken, Sandbänken, Abbruchkanten oder Hangrutschungen sowie Windwurfflächen; Vernetzung von Habitaten durch Entwicklung von „Trittsteinen“: Gezielte Pflege entlang der Bahnstrecken und von Freileitungs- und Stromtrassen. Diese könnten bedeutende Strukturen für die Biotopvernetzung für die Schlingnatter und andere xerotherme Arten in Deutschland darstellen; Wiedervernässung von Mooren unter Berücksichtigung von Überwinterungsplätzen (z. B. Torfdämme) und Nahrungshabitaten der Schlingnatter; Bewirtschaftung und Pflege durch extensive Beweidung oder Mahd mit Balkenmähern, welche in 10 bis 15 cm Höhe mähen, anstelle von bodennah rotierenden Mähgeräten und Mulchern; Erhaltung und Offenhalten sowie entsprechende Pflege von stärker strukturierten Waldlichtungen, breiten Rainen sowie Waldrändern mit einem ausgeprägten Saum, Heideflächen, Hochmoorrandbereichen (auch Moor-Degenerationsstadien), offenen südexponierten Böschungen und Hängen sowie Weinbergen mit Felsformationen und Trockenmauern; Erhaltung von unverfugten Trockenmauern inkl. Saumbereichen bei Flurbereinigungen in Weinbergslagen; kein Anfüttern (Kirrungen) von Wildschweinen in Lebensräumen der Schlingnatter, um die bestehende Prädatorendichte nicht zu erhöhen.

Experiment on Germination Success of Injection-Based Zostera marina Sowing Methods in Kiel Fjord

Seed-based restoration is a promising approach to accelerate the slow natural recolonization of Zostera marina meadows. In this study, seed-based restoration was investigated through the injection of seeds into the sediment using syringes. Parallel laboratory and field experiments were conducted to examine germination success over time under both simulated and natural field conditions. A field experiment was conducted in the Kiel Fjord (Baltic Sea), next to Seebar. The experimental setup consisted of three quadrats (3x3 m) divided into 36 plots (0.5x0.5 m). Quadrat 1 was located at 54° 20' 52.10 N, 10° 09' 04.10 E, quadrat 2 at 54° 20' 52.70 N, 10° 09' 04.20 E and quadrat 3 at 54° 20' 52.30 N, 10° 09' 04.70 E. In each plot, a seed amount equivalent to the weight of either 100 or 500 Zostera marina seeds was sown, based on the average seed weight determined prior to the experiment. Seeds were collected at two sites in Laboe and Falckenstein (Kiel Fjord) in July 2023 by snorkelers and scientific divers (Laboe: 54° 24' 48.53 N, 10° 13' 29.91 E; Falckenstein: 54° 23' 31.36 N, 10° 11' 31.15 E). They were overwintered in climate cabinets in darkness at 4°C and a salinity of 32 PSU, where they rotated every 6 hours for 1 minute. Different treatment combinations were tested, involving the factors Sowing Method (syringe (100 ml) with agar medium or Hand-Sown), Sowing Depth (2 cm or 4 cm), Origin of Seeds (Falckenstein or Laboe), and Seed Density (100 or 500 seeds per plot). The Hand-Sown method served as a control. To this end, a small trench with 2-4 cm depth was manually dug using a finger. Seeds were sown into the trench, which was then gently filled with sediment from both sides. For the syringe treatment, seeds were injected into the sediment embedded in an agar medium prepared by cooking Baltic Sea water with 1.8% agar (Agar-Agar, BioScience Grade, pulv., Carl Roth). Each syringe contained 90 ml crumbly agar, 10 g autoclaved sediment, 100 or 500 seeds and depending on the treatment either 1 g charcoal powder or nutrients (P and N) were added. For the nutrients, according to the Redfield ratio N:P = 16:1, 100 μL of nitrogen and 10 μL of phosphorus were used per 90 mL of agar. Each syringe contained 100 or 500 seeds and included either the addition of nutrients (P and N) or charcoal powder or no further additions. The seeds were sown by scientific divers on March 12, 14 and 18, 2024 and seedlings were counted on April 23, 2024 and May 23, 2024 to determine the germination rate and evaluate which sowing method was the most successful.

Experiment on Germination Success of Injection-Based Zostera marina Sowing Methods in Aquaria

Seed-based restoration is a promising approach to accelerate the slow natural recolonization of Zostera marina meadows. In this study, seed-based restoration was investigated through the injection of seeds into the sediment using syringes. Parallel laboratory and field experiments were conducted to examine the germination success over time under both simulated and natural field conditions. A laboratory experiment was conducted in the climate chambers of GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel. Twelve replicate aquaria, each containing 6 boxes of 18 cm*13 cm*18 cm, were set up in a climate chamber. Each plastic box in the aquaria was filled with 6 cm of sandy sediment collected from sandbanks next to seagrass meadows in Falckenstein near Kiel (54°23'39.4N 10°11'23.6E). For sterilization, the sediment was autoclaved at 121°C for 20 minutes before use. Water was changed weekly, with approximately 30% replaced by filtered (50 μm and 5 μm filter cascade) Baltic Sea water with an ambient salinity ranging from 14-16 PSU. The chamber simulated field conditions typical for the season, with 12 hours of light per day and a temperature of 10°C. In each box, a seed amount equivalent to the weight of 100 Zostera marina seeds was sown, based on the average seed weight determined prior to the experiment. Seeds were collected at two sites in Laboe and Falckenstein (Kiel Fjord) in July 2023 by snorkelers and scientific divers (Laboe: 54° 24' 48.53 N, 10° 13' 29.91 E; Falckenstein: 54° 23' 31.36 N, 10° 11' 31.15 E). They were overwintered in climate cabinets in darkness at 4°C and a salinity of 32 PSU, where they rotated every 6 hours for 1 minute. Different treatment combinations were tested, involving the factors Sowing Method (syringe (100 ml) with agar medium or Hand-Sown), Sowing Depth (2 cm or 4 cm), Origin of Seeds (Falckenstein or Laboe), and Fertilization of the Sediment (from the beginning, after germination, or none at all). The Hand-Sown method served as a control. To this end, the box was filled with about 4cm autoclaved sandy sediment. Then the seeds were evenly distributed on the surface and covered with either 2 cm or 4 cm of sediment before being gently lowered into the aquarium. For the syringe treatment, seeds were injected into the sediment embedded in an agar medium prepared by cooking Baltic Sea water with 1.8% agar (Agar-Agar, BioScience Grade, pulv., Carl Roth). Each syringe contained 90 ml crumbly agar, 10 g autoclaved sediment, 100 seeds and depending on the treatment, either 1g charcoal powder, nutrients (P and N) or no further additions. For the nutrients, according to the Redfield ratio N:P = 16:1, 100 μL of nitrogen and 10 μL of phosphorus were used per 90 mL of agar. There were three timing treatments for "Timing of Nutrients in the Sediment". "Nutrients from Beginning", "Nutrients after Germination" and "no Nutrients". The treatment was the same for all boxes within one aquarium to avoid potential influence on the surrounding water. As fertilizer "osmocote Langzeitdünger 6 Monate" (N P 19+9) was used. In the boxes with "Nutrients from Beginning", two pellets were inserted with tweezers into the sediment directly after sowing. In the boxes with "Nutrients after Germination", the same treatment started on April 29, 2024, after many of the seedlings had already developed some green leaves. The seeds were sown on March 4, 2024, and from March 21 to May 25, 2024, emerging seedlings were counted three times per week. Seedlings with only cotyledons and seedlings with developed green leaves were counted together in the beginning and separately from April 24, 2024, onwards.

Bebauungsplan des Ortsteils Wietze W-27 Westlich der Schule

Gemeinde Wietze Die Gemeinde Wietze beabsichtigte mit der Planaufstellung die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Wiederansiedlung des Vollsortimenters in integrierter Lage im Ortskern zu schaffen und damit zur Weiterentwicklung eines Zentralen Versorgungsbereiches und zur Bildung eines Ortskernes beizutragen. SO Lebensmittelmarkt

Biberverbreitung und -bestandsentwicklung im Land Brandenburg

Verbreitung und die Bestandsentwicklung des Bibers im Land Brandenburg

Luchspopulation im Pfälzerwald

Wiederansiedlung des Luchses seit 2015, aktuelle Situation im Pfälzerwald, Größe der Population, Austausch der Teilpopulationen; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Umwelt und Forsten

Studie "Libertas" zur Wiederbelebung der PV-Industrie in Deutschland

Beteiligung von Rheinland-Pfalz an der Studie des Bundeswirtschaftsministeriums, Wiederansiedlung von Industrie zur Fertigung von Solarmodulen; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Klima, Energie und Mobilität

Untersuchungen ueber die Fortpflanzungsbiologie der Flussperlmuschel in den Forellenbaechen der Lueneburger Heide

Es sollen: 1. Kuenstliche Infektionen an verschiedenen Fischarten aus der 'Forellenbachregion' mit den Larven der Flussperlmuschel vorgenommen werden; 2. In Laborversuchen weitere Erkenntnisse fuer die Aufzucht von Jungmuscheln gewonnen werden; 3. Versuche durchgefuehrt werden, Muschellarven in kuenstlichen Naehrloesungen ohne Zwischenwirt zur Entwicklung zu bringen; 4. Die Restvorkommen der Flussperlmuschel in den ehemaligen 'Perlbaechen' der Lueneburger Heide festgestellt und kartiert werden. Dabei sollen geeignete Plaetze fuer die Wiederansiedlung der Muschel erkundet und nach oekologischen Gesichtspunkten untersucht werden.

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