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Wie ist das FÖJ organisiert?

Das FÖJ startet jährlich zum 1. September mit 360 Freiwilligen in Berlin und endet am 31. August. Ein späterer Einstieg und die Verlängerung über den August hinaus sind möglich (siehe Teilnahme und Bewerbung ). Die Trägerorganisationen sind für die inhaltliche und organisatorische Umsetzung des Freiwilligen Ökologischen Jahrs verantwortlich. Mit jahrelanger Erfahrung und durch qualifiziertes pädagogisches Personal begleiten sie die Freiwilligen vom ersten Kennenlernen, über spielerische Wissensvermittlung in den Seminaren bis zur persönlichen Unterstützung auf ihrem Weg zur Berufsausbildung oder zum Studium. In Berlin sind zurzeit drei Organisationen als Träger für das FÖJ anerkannt: Bild: JAO gGmbH JAO gGmbH Weitere Informationen Bild: Stiftung Naturschutz Berlin Stiftung Naturschutz Berlin (SNB) Weitere Informationen Bild: Vereinigung Junger Freiwilliger e.V. Vereinigung Junger Freiwilliger e.V. (VJF) Weitere Informationen Für das FÖJ in Berlin stehen rund 250 unterschiedliche Einsatzstellen für die Freiwilligen zur Auswahl. Das Spektrum reicht von wissenschaftlicher Labortätigkeit bis zu landwirtschaftlicher Arbeit und von ökologischer Landschafts- und Tierpflege bis zur Medienarbeit in Pressestellen von Umweltorganisationen (weitere Infos siehe Einsatzstellen und Tätigkeitsfelder ). Die Auswahl der Einsatzstelle erfolgt in Absprache zwischen Freiwilligen und Trägerorganisation. Die Freiwilligen sind in den Einsatzstellen in feste Arbeitsprozesse eingebunden und haben eine feste Ansprechperson vor Ort. Die 25 Seminartage sind grundlegender Bestandteil des FÖJs. Die gemeinsam gestalteten Seminare finden entweder als Seminarfahrt von 5 Tagen oder als einzelne Seminartage in Berlin und Umgebung statt. Alle Seminartage gelten grundsätzlich als Arbeitszeit. Die Teilnahme ist für alle Freiwilligen verpflichtend. Die Seminargruppen bestehen aus rund 25 Teilnehmenden. Unterschiedliche Referierende bringen den Freiwilligen die praktischen Kenntnisse in methodisch abwechslungsreichen Seminaren nahe. Der Fokus liegt dabei auf erfahrungs- und erlebnisorientiertem Lernen (z.B. Natur-Exkursionen und Planspiele). Das notenfreie Lernen ermöglicht den jungen Freiwilligen einen ganz eigenen Zugang zu Wissen und neuen Fähigkeiten. Die Themenauswahl entspricht den vielfältigen Aufgaben in den Arbeitsfeldern des Natur- und Umweltschutzes inkl. der Bildung zur nachhaltigen Entwicklung. Mit der Vermittlung von ökologischen Sach- und Fachkenntnissen sollen naturkundliche Grundlagen weiterentwickelt, aber auch gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Aspekte des Umwelt-, Natur- und Klimaschutzes ins Blickfeld gerückt werden. Positionen und Probleme der Umweltpolitik und -technik, der Klimaanpassung und -gerechtigkeit, der Energie- und Mobilitätswende sowie Forderungen an nachhaltige Entwicklung und deren wirtschaftliche Umsetzung stehen auf dem Themenplan. Persönliche Kompetenzen wie Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit, Teamgeist, Offenheit, Toleranz und ganzheitliches Denken werden durch das pädagogische Rahmenprogramm gezielt gefördert. Neben der Mitgestaltung des Seminarprogramms gibt es pro Seminargruppe zwei Freiwillige, die als Gruppensprechende die Interessen der jeweiligen Seminargruppe vertreten. Während einer Fortbildung für die Sprecherinnen und Sprecher lernen diese sich kennen und bilden Arbeitskreise, zum Beispiel um gemeinsame Ausflüge zu planen oder über bestimmte Herausforderungen zu diskutieren. Diese rund 26 Gruppensprechenden wählen unter sich ca. sechs Landesdelegierte, die das Berliner FÖJ vertreten und mit den Landesdelegierten der anderen Bundesländer zusammenkommen. Mit dem Sprechendensystem im FÖJ kann das eigene politische Engagement und der Einsatz für die Interessen der Freiwilligen geübt werden. Selbstverständlich können sich alle Freiwilligen unabhängig von Sprechendenfunktionen in den Arbeitskreisen engagieren.

Biotopverbund – Herausforderungen und Chancen aus der Perspektive kommunaler Akteure

Durch Erhalten, Aufwerten und Schaffen von Biotopverbünden soll aktiv dem Verlust von Biodiversität entgegengewirkt werden, indem Biotope wieder vernetzt werden und dadurch deren Fragmentierung reduziert wird. Um das Thema Biotopverbund bundesweit auf kommunaler Ebene bekannter zu machen und dauerhaft zu etablieren, wurden durch das Verbundprojekt „Landschaft + Menschen verbinden – Kommunen für den bundesweiten Biotopverbund“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt (BPBV) beispielhaft Maßnahmen umgesetzt und mit einer Informations-und Imagekampagne begleitet. Inwieweit kommunale Akteure erreicht wurden, was sie über das Thema Biotopverbund denken und welche Herausforderungen und Chancen sie diesbezüglich sehen, wurde mittels Online-Befragungen sowie bei Online- und Vor-Ort-Workshops ermittelt. In Hinblick auf die Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Biotopverbundmaßnahmen wurden folgende Herausforderungen als besonders kritisch angesehen: die Bewältigung bürokratischer und rechtlicher Hürden, die als komplexe Verfahren und in Form bestehender gesetzlicher Vorschriften das Handeln einschränken, die mangelnde Ausstattung mit finanziellen und personellen Ressourcen sowie die Schaffung von Strukturen zur langfristigen Pflege der Biotope und Biotopverbünde. Trotz dieser strukturellen Schwierigkeiten sehen kommunale Akteure auch Chancen, über die Steigerung der Akzeptanz Projekte zum Biotopverbund erfolgreich umzusetzen. Hierfür wurden u. a. eine stärkere Vernetzung der beteiligten Akteure, die frühzeitige Einbindung der Bevölkerung, die Beteiligung geschulter ehrenamtlicher Personen sowie das Schaffen von Win-win-Situationen als erfolgssteigernd erachtet. Um eine noch breitere Akzeptanz und Beteiligung für den Biotopverbund in Kommunen und der gesamten Gesellschaft zu erreichen, besteht allerdings weiterhin ein hoher Bedarf an zielgruppenspezifischer Kommunikation, Überzeugungsarbeit und Wissensvermittlung.

Unterstuetzung der Umweltbildungstaetigkeit der Umweltbibliothek Bitterfeld

Studienlandschaft Schwingbach

Das Einzugsgebiet des Schwingbachs in der Großgemeinde Hüttenberg wird seit Anfang 2009 als Studienlandschaft für Studierende des Fachbereichs Agrarwissenschaften und Umweltmanagement der Justus-Liebig-Universität Gießen genutzt. Insbesondere die Professuren Bodenkunde und Bodenerhaltung , Ressourcenmanagement , sowie Landschaftsökologie und Landschaftsplanung werden Lehrveranstaltungen in der Studienlandschaft durchführen sowie Bachelorund Masterarbeiten in diesem Raum anfertigen lassen. Dabei besteht durch Zusammenarbeit der drei Professuren ein interdisziplinärer Lehransatz, der ein sehr breites Spektrum der Umweltwissenschaften abdeckt. Praxisnahe fachübergreifende Themen, insbesondere zur Bedeutung unterschiedlicher Landnutzungen für Ökosystemdienstleistungen, werden z. B. von studentischen Projektgruppen bearbeitet. Die Studierenden der Justus-Liebig-Universität Gießen erlangen durch das Arbeiten in der Gruppe Teamfähigkeit, Organisationstalent sowie Fachwissen, um sich im späteren Berufsleben selbständig behaupten zu können. Zur Unterstützung der Lehre und Forschung werden Untersuchungsflächen, Bodenprofile, Messgeräte sowie ein Landschafts-Lernpfad eingerichtet. Vegetationsökologische, hydrologische, meteorologische, bodenphysikalische und bodenchemische Daten sowie landschaftsökologische Aspekte der kulturhistorischen und landwirtschaftlichen Nutzung dieser Landschaft werden erfasst, dokumentiert und umweltwissenschaftlich bewertet. So wird eine ganzheitliche Betrachtung der ökologischen Zusammenhänge dieser Landschaft ermöglicht. Es bietet sich an, auch der interessierten Öffentlichkeit Informationen über die Lehre und Forschung an der Justus-Liebig-Universität zugänglich zu machen. Hier ist zugänglich machen im Sinne von Wissensvermittlung zu verstehen. Der oben genannte Landschafts-Lernpfad soll auch diesem Zweck dienen. Das Konzept eines solchen Lernpfades beruht darauf, dass neben der rationalen Komponente (Fachwissen) eine emotionale Komponente (sinnliche Wahrnehmung der Natur) wichtig ist, um die Ziele der Umweltbildung zu erreichen. Ziel des Lernpfades ist es, Informationen zu geben und für die Wahrnehmung der Umgebung zu sensibilisieren. Die Informationsvermittlung muss interessant und ansprechend sein. Anstelle langer belehrender Texte sollte sie wechselseitig gestaltet sein. Benutzer und Betrachter können selbst tätig werden. Über interaktive Wissensvermittlung, sinnliche Wahrnehmung und schöne Eindrücke , setzt sich der Mensch handelnd mit der Umgebung auseinander. Ein Lernpfad soll für Natur und Umwelt sensibilisieren und dabei Spaß machen. Schon vor 200 Jahren forderte Johann Heinrich Pestalozzi das Lernen mit Kopf, Herz und Hand . So werden die drei Lernziele der Umweltbildung - Handlungskompetenz, Handlungsbereitschaft und Handlungsausführung - erreicht und damit die Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Natur- und Umweltschutz geschaffen. (Text gekürzt)

Regionale Bio-Wertschöpfungsketten in Brandenburg - Produktionssysteme und sozialer Zusammenhalt im Wandel

REGBIO2B untersucht regionale Biowertschöpfungsnetzwerke, ihre Situation, den sozialen Kontext und ihre Potenziale im Land Brandenburg, wo große Betriebsstrukturen, ertragsschwache Böden und soziale Herausforderungen im Umland der Metropole Berlin auf einem bedeutenden Markt für Bioprodukte, jedoch einem Mangel von Verarbeitungs- und Vermarktungsbetrieben treffen. Diese Bedingungen machen die Region besonders geeignet für die modellhafte Untersuchung regionaler Biowertschöpfungsketten bzw. Netzwerke, die Analyse von Stärken und Schwächen und das Aufzeigen von Lösungswegen. Die Ziele von REGBIO2B sind, zu untersuchen, 1. welche Chancen sich durch regionale Bio-Netzwerke für die Etablierung einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft ergeben, 2. wie die Bedingungen für konsolidierte und zukunftsfähige Netzwerke unter den besonderen Betriebsstrukturen aussehen, 3. welche Rückwirkungen sich auf den sozialen Zusammenhalt in Brandenburg ergeben 4. und welche Faktoren für den Ausbau des ökologischen Landbaus im Sinne eines Netzwerkansatzes förder- bzw. hinderlich sind. Die stoffliche und die soziale Seite von regionalen Bio-Netzwerken in Brandenburg werden zum ersten Mal gemeinsam untersucht, um ihre Potenziale, Wechselwirkungen und regionale Beziehungen ganzheitlich betrachten zu können. Durch die Einbindung von Praxispartnern sowie durch aktive Wissensvermittlung werden die Kapazitäten und Kompetenzen relevanter Akteur*innen gefördert. Die Erkenntnisse des Projekts sind u.a. von großer Bedeutung für die Transformation der Landwirtschaft, die in verschiedenen Strategien der Länder aber auch auf anderen Governanceebenen entwickelt und umgesetzt werden.

Regionale Bio-Wertschöpfungsketten in Brandenburg - Produktionssysteme und sozialer Zusammenhalt im Wandel

REGBIO2B untersucht regionale Biowertschöpfungsnetzwerke, ihre Situation, den sozialen Kontext und ihre Potenziale im Land Brandenburg, wo große Betriebsstrukturen, ertragsschwache Böden und soziale Herausforderungen im Umland der Metropole Berlin auf einem bedeutenden Markt für Bioprodukte, jedoch einem Mangel von Verarbeitungs- und Vermarktungsbetrieben treffen. Diese Bedingungen machen die Region besonders geeignet für die modellhafte Untersuchung regionaler Biowertschöpfungsketten bzw. Netzwerke, die Analyse von Stärken und Schwächen und das Aufzeigen von Lösungswegen. Die Ziele von REGBIO2B sind, zu untersuchen, 1. welche Chancen sich durch regionale Bio-Netzwerke für die Etablierung einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft ergeben, 2. wie die Bedingungen für konsolidierte und zukunftsfähige Netzwerke unter den besonderen Betriebsstrukturen aussehen, 3. welche Rückwirkungen sich auf den sozialen Zusammenhalt in Brandenburg ergeben 4. und welche Faktoren für den Ausbau des ökologischen Landbaus im Sinne eines Netzwerkansatzes förder- bzw. hinderlich sind. Die stoffliche und die soziale Seite von regionalen Bio-Netzwerken in Brandenburg werden zum ersten Mal gemeinsam untersucht, um ihre Potenziale, Wechselwirkungen und regionale Beziehungen ganzheitlich betrachten zu können. Durch die Einbindung von Praxispartnern sowie durch aktive Wissensvermittlung werden die Kapazitäten und Kompetenzen relevanter Akteur_innen gefördert. Die Erkenntnisse des Projekts sind u.a. von großer Bedeutung für die Transformation der Landwirtschaft, die in verschiedenen Strategien der Länder aber auch auf anderen Governanceebenen entwickelt und umgesetzt werden.

NKI: Kommunen als Treiberinnen des klima- und ressourcenschonenden Planens und Bauens

Maßnahmen zur Stärkung der funktionellen Biodiversität für eine nachhaltige Produktion im Obstanbau, Teilvorhaben Regionalkoordination Nord

Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK), Bausteine Maßnahmenkatalog Flächensparen Teilvorhaben 1: Verstetigung der Wissens- und Kommunikationsplattform Aktion Fläche

Aktion Fläche ist die internetbasierte Informations- und Kommunikationsplattform des Bundes. Sie wurde im Rahmen diverser Forschungsvorhaben des Umweltbundesamtes konzeptionell entwickelt und erprobt. Aktion Fläche ist unter der URL www.aktion-fläche.de seit 2016 online und wird vom Deutschen Institut für Urbanistik Difu redaktionell und als Webmaster im Rahmen des F+E Vorhabens 'Bund Länder Dialog Fläche' noch bis Ende Mai 2024 betreut. Die Plattform leistet insgesamt wichtige Unterstützung bei der Wissensvermittlung und dem wechselseitigen Erfahrungsaustausch beteiligter Akteure (insbesondere Bund, Länder und Kommunen). Entsprechend sieht das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz zum einen vor, www.aktion-fläche.de zu verstetigen (ANK Maßnahme 7.7) und zum anderen, die Plattform auch für ausgewählte Themen des Bodenschutzes zu nutzen, wie beispielsweise in der ANK Maßnahme 6.6 zur Bündelung und Vernetzung praxisorientierter Beispiele der Bodenentsiegelung. Im Rahmen des Vorhabens soll Aktion Fläche modernisiert, an den derzeitigen Standard im Webseitendesign angepasst sowie inhaltlich und softwareseitig (CMS) zukunftsfest femacht werden. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, dass sich das Portal Aktion Fläche dauerhaft als modernes Informations- und Kommunikationsportal des Bundes rund um das Thema Fläche etabliert und im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung der Bundesregierung zu gegebener Zeit in das Informationsangebot des Bundes übernommen werden kann.

Vernetzte Vielfalt an der Schatzküste - Vorpommersche Boddenlandschaft und Rostocker Heide (Hotspot 29)

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