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Klimaschutzministerium fördert Forschungsprojekt der Hochschule Kaiserslautern mit rund 24.000 Euro – Bauen mit Stroh als Beitrag zur Bauwende wird erforscht „Im Bausektor fallen rund 50 Prozent des weltweiten Rohstoffverbrauchs an und er verursacht etwa 40 Prozent aller CO 2 -Emisisonen. Hier müssen wir ansetzen und eine Wende hin zu mehr Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz schaffen. Mit ihrem Forschungsprojekt zum Bauen mit Stroh verfolgt die Hochschule Kaiserslautern einen interessanten und innovativen Ansatz, um einen regional verfügbaren und klimafreundlichen Baustoff in die Baupraxis zu integrieren“, sagte Klimaschutzministerin Katrin Eder anlässlich einer Förderung in Höhe von 24.220 Euro für das studentische Selbstbauprojekt GOLDEN HOUSE. Im Herbst 2025 präsentierten Masterstudierende der Hochschule Kaiserslautern in der Architekturgalerie die Ausstellung GOLDEN CORN. Hier wurden die Ergebnisse des Fachs „Nachhaltige Konstruktionen“ aus dem Sommersemester 2025 vorgestellt, in dem die Potenziale von Stroh als nachwachsendem, regional verfügbaren und CO2-bindenden Baustoff untersucht wurden. Im Wintersemester 2025/2026 haben die Studierenden Entwürfe für einen temporär nutzbaren Pavillon für Besuchende des Schweinstals im Pfälzerwald entwickelt. Dieser Pavillon soll nun im Sommersemester 2026 gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus der Praxis in einem studentischen Selbstbauprojekt realisiert werden. Das Projekt hat eine Laufzeit bis zum Jahresende. Das akademische Wissen um Stroh als nachhaltigem Baustoff wird so in die architektonische Praxis eingebunden und soll nach und nach auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Im Lehrgebiet „Nachhaltiges Konstruieren und Entwerfen im Bestand“ erforschen Studierende, unter Begleitung von Prof. Sabrina Wirtz und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Nils Fischer, den sich bedingenden Zusammenhang zwischen Entwerfen und Konstruieren. „Ein Schwerpunkt liegt dabei auf kreislauffähigen Konstruktionen. Mit der konkreten Anwendung von biobasierten Baustoffen wollen wir mit den Studierenden einen sichtbaren Beitrag zur Bau- und Ressourcenwende leisten“, erklärte Prof. Sabrina Wirtz die Ziele des Projekts. „Über das Klimabündnis Bauen übernehmen wir alle im Projekt anfallenden Kosten. Hier lernen die Studentinnen und Studenten, was es bedeutet innovative Ideen auf die Praxis zu übertragen“, zeigte sich Katrin Eder begeistert von dem Projekt. Hintergrund zu Projekten des „Klimabündnis Bauen“ Seit der Beschlussfassung durch den Ministerrat am 24. Mai 2022 über das Konzept „Klimabündnis Bauen in Rheinland-Pfalz – nachwachsende und kreislaufeffiziente Rohstoffe stärken“ wurden nachstehende Projekte über dieses Programm durch das Klimaschutzministerium finanziell unterstützt (Stand 18. November 2025): Forschungsprojekte zur Stärkung der Verwendung nachwachsender Rohstoffe Im Bereich der Forschung wurden insgesamt sechs Forschungsprojekte finanziell mit rund zwei Millionen Euro unterstützt: "Erstellung eines Bauwerks mit einem neuartigen Tragsystem aus Eichenschwachholz“ (Hochschule Trier) „HIVE HOME“ (Hochschule Koblenz) „Kreislaufeffizientes Bauen mit Holz/Re-Use-Holzbauelemente“ (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau) „Gewachsene Dorfstrukturen stärken – Aufwertung der Bausubstanz mit Methoden der seriellen Sanierung“ (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau) „Reversibler Holzmodulbau in einer Bestandshalle“ – Landesgartenschau 2027 (Stadt Neustadt an der Weinstraße) „PV-Parkplatzüberdachung aus acetylierter Buche“ – Landesgartenschau 2027 (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau) Machbarkeitsstudien Eine Machbarkeitsstudie ist eine systematische Voruntersuchung, die prüft, ob ein Sanierungsvorhaben technisch, wirtschaftlich, rechtlich und organisatorisch realisierbar ist. Sie dient als Entscheidungsgrundlage für den Bauherren, bevor detaillierte Planungen beginnen: „Machbarkeitsstudie über die energetische und serielle Sanierung der Skatehalle in Trier“ (Stadt Trier) „Machbarkeitsstudie über die serielle Sanierung des St.-Willibrord-Gymnasiums in Bitburg“ (Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm) „Machbarkeitsstudie über die serielle Sanierung und evtl. Erweiterung der Kindertagesstätte in der Gemeinde Morscheid (Verbandsgemeinde Ruwer) „Leuchtturmprojekte“ des Holzbaus Ein weiterer Schwerpunkt vom Klimabündnis besteht in der Förderung von hoch innovativen und musterhaften Holzbauten, die Vorbildcharakter für den modernen Holzbau haben. Insgesamt wurden rund 2,4 Millionen Euro an Förderung an folgende Projekte ausgereicht: „Neubau von drei Feuerwehrhäusern als Systembaukasten mit regionalem Holz in den Gemeinden Börrstadt, Breunigweiler und Steinbach“ (Verbandsgemeinde Winnweiler) „Mörs:DORF - Neubau eines generationsübergreifenden Dorfzentrums in Holzbauweise als Begegnungs- und Lernort in der Gemeinde Mörsdorf“ (Verbandsgemeinde Kastellaun) „Bau einer Wetterschutzhütte“ als Ergebnis eines Studierendenwettbewerbs im Forstamt Westrich“ „Nachhaltige Sanierung der Dachlandschaft der Grundschule in der Gemeinde Essenheim” (Verbandsgemeinde Nieder-Olm) „Neubau multifunktionaler Forsthof in Annweiler“ (Trifels Natur GmbH) „Neubau eines Gesundheitszentrums in Holz in Bad Kreuznach“ (Unternehmen Enk Verwaltung GmbH/Langenlonsheim) „Bau von innovativen Fahrzeughallen in Holz-Beton-Hybridbauweise für die Betriebsfahrzeuge der Stadtwerke und der Stadt Trier im Energie- und Technikpark“ (Stadtwerke Trier) „Neubau eines vierstöckigen energieeffizienten Verwaltungsgebäudes aus Holz in Ingelheim“ (Kreisverwaltung Mainz-Bingen) „Neubau einer Interimsschule für das Regino-Gymnasium Prüm in demontierbarer Holz-Modulbauweise“ (Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm) „Neubau eines Aussichtsturms auf dem Idarkopf bei Stipshausen“ (Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen) „Sanierung der Fassade und energetische Komplettsanierung der Grundschulturnhalle in der Gemeinde Körperich“ (Verbandsgemeinde Südeifel) „Neubau von zwei Feuerwehrgerätehäusern in modularer Holzbauweise als Prototyp in den Gemeinden Palzem und Lampaden“ (Verbandsgemeinde Saarburg-Kell) Öffentlichkeitsarbeit Eine weitere wichtige Säule des Klimabündnisses ist die Vermittlung von Wissen an die verschiedenen Zielgruppen zur Steigerung des klimafreundlichen Bauens. Dafür wurde unter anderem eine eigene Homepage aufgebaut und verschiedene Veranstaltungen finanziell unterstützt: „Westerwälder Holztage 2025“ in Oberhonnefeld-Gierend Zweitägiges Fachsymposium zum Thema „Kommunales Bauen, Serielles Sanieren und kostengünstiges Bauen mit Holz“ in Saarburg und Konz Preisverleihung „Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2024“ in Mainz "7. Trierer Waldforum – Auf dem Holzweg!? Mit Holznutzung und verstärktem Holzbau unterwegs zu mehr Klimaschutz und gesunden Wäldern“ Außerdem setzt sich das Klimabündnis für die Umsetzung des eingeführten Umweltlabels „Holz von Hier®“ ein. Weitere Informationen zum Klimabündnis Bauen finden Sie unter https://klimabuendnis-bauen.rlp.de
Es sind regionalplanerische Festlegungen des Komplexes Raumnutzung - Klima dargestellt. Dieser Datensatz enthält Daten der Planungsregionen Region Chemnitz und Oberlausitz-Niederschlesien und deckt im Endausbau den gesamten Freistaat Sachsen ab. Die entsprechenden Daten des Regionalen Planungsverbandes Oberes Elbtal/Osterzgebirge sind seit dem 23.11.2023 unwirksam. Entsprechend des Landesentwicklungsplanes 2013 als fachübergreifendes Gesamtkonzept zur räumlichen Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Freistaates Sachsen stellen die Regionalpläne einen verbindlichen Rahmen für die räumliche Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Raumes dar. Die rechtsverbindlichen Pläne werden in der Regel im Maßstab 1:100.000 bzw. 1:200.000 erstellt.
"Carte Géologique Internationale de l'Europe et des Régions Méditerranéennes 1 : 1 500 000" - Anlässlich des 2. Internationalen Geologen-Kongresses in Bologna 1881 wurde von der neu gegründeten "Kommission für die geologische Karte von Europa" der Beschluss zur Herausgabe einer Internationalen Geologischen Karte von Europa im Maßstab 1 : 1 500 000 (IGK 1500) gefasst. In den Händen der Kommission lag die Kompilierung und Herausgabe des Kartenwerkes; Redaktion und Druck oblag der Preußischen Geologischen Landesanstalt und ihrer Nachfolger, sprich dem Reichsamt für Bodenforschung und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. 1913 - 32 Jahre nach dem Beschluss zur Erstellung des Kartenwerks - wurde die 1. Auflage mit 49 Blättern fertig gestellt. Für eine 2. Auflage entschied man sich bereits 1910. Doch bedingt durch die beiden Weltkriege wurden zwischen 1933 und 1959 nur 12 Blätter gedruckt. 1960 fiel der Vorschlag für eine kombinierte 2. und 3. Auflage der Karte. Im Zuge dieser Neukonzeption erschien 1962 eine neue Legende, 1970 deren Erweiterung. 1964 wurden die ersten Blätter der Neuauflage gedruckt. Ende 1999 lagen alle 45 Kartenblätter der Neuauflage vor, wobei das letzte Blatt "AMMAN" bereits digital mit Freehand 8 erstellt ist. Titelblatt und Generallegende, die auf zwei Blättern des Kartenwerks platziert sind, wurden im Frühjahr 2000 - 87 Jahre nach Abschluss der 1. Auflage - gedruckt. Das vollständige Gesamtwerk der Internationalen Geologischen Karte von Europa im Maßstab 1 : 1 500 000 (IGK 1500) wurde auf dem Internationalen Geologen-Kongress in Rio de Janeiro im August 2000 vorgestellt. Die IGK 1500 zeigt auf 55 Blättern die Geologie des europäischen Kontinents vom Osten des Uralgebirges bis Island sowie der gesamten Mittelmeerregion. Die Geologie wird unterschieden nach Stratigraphie, magmatischen und metamorphen Gesteinen. Zusätzlich gibt es zwei Legendenblätter und ein Titelblatt. Die Sprache des Kartenwerks ist Französisch.
"Carte Géologique Internationale de l'Europe et des Régions Méditerranéennes 1 : 1 500 000" - Anlässlich des 2. Internationalen Geologen-Kongresses in Bologna 1881 wurde von der neu gegründeten "Kommission für die geologische Karte von Europa" der Beschluss zur Herausgabe einer Internationalen Geologischen Karte von Europa im Maßstab 1 : 1 500 000 (IGK 1500) gefasst. In den Händen der Kommission lag die Kompilierung und Herausgabe des Kartenwerkes; Redaktion und Druck oblag der Preußischen Geologischen Landesanstalt und ihrer Nachfolger, sprich dem Reichsamt für Bodenforschung und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. 1913 - 32 Jahre nach dem Beschluss zur Erstellung des Kartenwerks - wurde die 1. Auflage mit 49 Blättern fertig gestellt. Für eine 2. Auflage entschied man sich bereits 1910. Doch bedingt durch die beiden Weltkriege wurden zwischen 1933 und 1959 nur 12 Blätter gedruckt. 1960 fiel der Vorschlag für eine kombinierte 2. und 3. Auflage der Karte. Im Zuge dieser Neukonzeption erschien 1962 eine neue Legende, 1970 deren Erweiterung. 1964 wurden die ersten Blätter der Neuauflage gedruckt. Ende 1999 lagen alle 45 Kartenblätter der Neuauflage vor, wobei das letzte Blatt "AMMAN" bereits digital mit Freehand 8 erstellt ist. Titelblatt und Generallegende, die auf zwei Blättern des Kartenwerks platziert sind, wurden im Frühjahr 2000 - 87 Jahre nach Abschluss der 1. Auflage - gedruckt. Das vollständige Gesamtwerk der Internationalen Geologischen Karte von Europa im Maßstab 1 : 1 500 000 (IGK 1500) wurde auf dem Internationalen Geologen-Kongress in Rio de Janeiro im August 2000 vorgestellt. Die IGK 1500 zeigt auf 55 Blättern die Geologie des europäischen Kontinents vom Osten des Uralgebirges bis Island sowie der gesamten Mittelmeerregion. Die Geologie wird unterschieden nach Stratigraphie, magmatischen und metamorphen Gesteinen. Zusätzlich gibt es zwei Legendenblätter und ein Titelblatt. Die Sprache des Kartenwerks ist Französisch.
Die Region des Blauen Nil und der Kordofan liegen in der ariden bis semi-ariden Zone südlich der Sahara Nordostafrikas. Unterschiedliche Naturräume werden durch Verfügbarkeit von Wasser, Nutzungsdruck und Desertifikation geprägt. Die Veränderungen der naturräumlich wichtigen Faktoren wie Vegetationsbedeckung und Qualität der Vegetation und der Böden sind vielfältig und mehr oder weniger bedrohlich. Inventuren vor Ort, Analyse von multitemporalen Fernerkundungsdaten und Integration in geographische Informationssysteme schaffen die raumbezogenen Grundlagen für nachhaltige regionale Entwicklung.
How to enhance cooperative use and development of water resources, especially Eastern Nile?
Nr.: 3/2013 Halle (Saale), 17.07.2013 Umzug von Hirschkäfern aus Sachsen-Anhalt nach Dänemark Der Präsident PRESSEMITTEILUNG Der auffällige Hirschkäfer (Lucanus cervus) ist in Dänemark seit mehreren Jahrzehnten ausgestorben; der letzte Nachweis der Art gelang 1952. Um die Verbreitungslücke im nördlichen Ostseebereich zwischen Schweden und Deutschland wieder zu schließen, fasste das Dänische Parlament den Be- schluss für ein Projekt zur Wiedereinbürgerung des durch die FFH-Richtlinie europaweit geschützten Käfers. Das dafür am besten geeignete Gebiet Jægersborg Dyrehave nördlich Kopenhagen ist mit einem 240 ha großen, et- wa 300 Jahre alten lichten Eichenwald bestockt, in dem in den letzten Jahr- zehnten gezielt Totholz angereichert wurde. Zur Absicherung der genetischen Vielfalt der neu zu begründenden Hirschkä- ferpopulation werden Tiere aus Mittel- und Ostdeutschland (Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt), Polen und Südschweden nach Dänemark ge- bracht. Die ersten Käfer wurden am 11. Juni 2013 von der dänischen Um- weltministerin Pia Olsen Dyhr freigesetzt. Aus verschiedenen Vorkommensgebieten in Sachsen-Anhalt wurden insge- samt 44 Käfer und 74 Larven entnommen. Entsprechend der artenschutz- rechtlichen Genehmigung des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt wur- den jeweils nur wenige Käfer und Larven gesammelt, um die lokalen Populati- onen nicht nachhaltig zu schädigen. Die naturschutzfachliche Begleitung des Projektes oblag dem Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt. Dessen Präsident, Klaus Rehda, unterstreicht die Notwendigkeit der Erhaltung der Biodiversität, und das nicht nur in den Natura 2000-Gebieten unseres Landes: „Wir können stolz sein, dass es bei uns noch genügend Vorkommen des Hirschkäfers gibt und dass wir uns bei diesem Projekt fachlich einbringen konnten.“ Der Aufwand, der jetzt in Däne- mark für die Rückkehr des Hirschkäfers notwendig ist, zeigt auch die Notwen- digkeit naturschutzfachlicher Regelungen und ihrer Einhaltung, so Klaus Reh- da: „Nur auf diese Weise können wir auch in Sachsen-Anhalt die Vielfalt der Natur bewahren.“ Die Hirschkäfer und ihre Larven wurden in Jægersborg Dyrehave in eigens um Stubben und liegende Stämme errichteten Volieren freigesetzt. Die Volieren sichern einen Schutz der Käfer gegenüber Fraßfeinden, wie Vögeln (z.B. Krä- hen, Eichelhähern). Des Weiteren sorgen sie für einen geringen Aktionsradius der Käfer und erleichtern so die Überwachung des Ansiedlungserfolges. In den letzten Wochen wurden bereits regelmäßige Paarungen von Hirschkäfern beobachtet – ein erster Schritt zur Wiederansiedlung. Der Hirschkäfer ist einer der größten Käfer Mitteleuropas. Männchen und E-Mail: Praesident@ Weibchen brauchen für die Reifung ihrer Keimzellen den Baumsaft alter Ei- lau.mlu.sachsen-anhalt.de chen, der bestimmte Pilze enthält. Die Larven bauen im Zuge ihrer Ernährung morsches, feuchtes und verpilztes Holz zu Mulm ab und leisten damit einen Landesamt für Umweltschutz Reideburger Straße 47 wichtigen Beitrag im ökologischen Kreislauf. Die Art ist vor allem aufgrund des 06116 Halle(Saale) Fehlens von Totholz und Stubben in den intensiv genutzten Wäldern in den Tel.: 0345 5704-101 vergangenen Jahrzehnten europaweit selten geworden. Deshalb unterliegt der Fax: 0345 5704-190 Käfer in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dem strengen gesetz- Internet: lichen Schutz des kohärenten Netzwerkes NATURA 2000. www.lau.sachsen-anhalt.de 1/1 Die Wiederansiedlung des Hirschkäfers in Dänemark wird durch die Planungsbüros Amphi Consult Odense (Marzenna Rasmussen, Nils Damm, Lars Iversen), StegnerPlan Bad Düben (Dr. Jan Stegner) und BIOM Jänschwalde (Thomas Martschei) vorgenommen. In Sachsen-Anhalt wird die Entnahme von Tieren durch das Büro BUNat Schönebeck (Dr. Werner Malchau) fachlich begleitet. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.naturstyrelsen.dk/Nyheder/2013/KaempebillenErTilbage.htm http://www.youtube.com/watch?v=LUXHk5nZ_f4&feature=youtu.be http://www.naturstyrelsen.dk/Nyheder/2013/Eghjorten_kommer.htm 2/2
Seit dem Jahr 1927 existiert in Berlin ein Amt, das für den Naturschutz in der Stadt längst unverzichtbar ist: der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege. Er ist unabhängig und berät die Behörden fachlich und wissenschaftlich, auch Bürgerinnen und Bürger können sich mit Ihren Fragen an ihn wenden. Zugleich überwacht und genehmigt der Landesbeauftragte Maßnahmen zum Schutz der Natur und Landschaft in Berlin. Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt , gratuliert zum 99-jährigen Bestehen der Berliner Institution: „Wir sind dankbar für die fruchtbare und inspirierende Zusammenarbeit mit den Landesbeauftragten. Seit fast einem ganzen Jahrhundert besteht diese Erfolgsgeschichte, auf die Berlin zu Recht stolz sein kann. Die unabhängige, fachliche, Beratung durch die Landesbeauftragten mit ihrer wissenschaftlichen Expertise sind wichtig für unsere Arbeit in der Senatsverwaltung und haben Stadtnaturschutz in Berlin geprägt.“ Am Montag wurde mit einem parlamentarischen Abend in der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt das 99-jährigen Bestehen gewürdigt. Unter dem Motto „Wie gelingt Stadtnaturschutz in Berlin? Vom Rückblick zum Ausblick“ haben die 140 Teilnehmenden auf nahezu ein Jahrhundert amtlicher Naturschutzarbeit in Berlin zurückgeblickt. Zugleich diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über Perspektiven des Stadtnaturschutzes. Eingeleitet wurde der Abend mit einem Grußwort von June Tomiak, Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt- und Klimaschutz des Abgeordnetenhauses. Ein Höhepunkt des parlamentarischen Abends war die Vorstellung des neuen Buches „99 Jahre Stadtnaturschutz in Berlin – Konflikte, Kompromisse und Erfolge“. Das Buch zeichnet die beeindruckende Geschichte der Arbeit der Landesbeauftragten nach. Auf Basis historischer Quellen und Interviews mit aktuellen und ehemaligen Landesbeauftragten und AkteurInnen aus der Verwaltung zeigt der Historiker Nils Franke, wie Naturschutz in Berlin vom Randthema zum zentralen Anliegen der Landespolitik wurde – und zu einem Standortvorteil im Klimawandel, um den andere Städte Berlin beneiden. Um die „Berliner Schule der Stadtökologie“ ging es in einem Vortrag von Prof. Dr. Ingo Kowarik, Berlins Landesbeauftragter von 2001 bis 2021. Das Konzept der Berliner Schule hatte Kowarik mit dem kürzlich verstorbenen Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Sukopp entwickelt, der das Amt des Landesbeauftragten einst 25 Jahre innehatte. Beide prägten neue Wege für integrierten Naturschutz in der Stadt, wofür sie international geschätzt werden. Prof. Dr. Aletta Bonn , Landesbeauftragte für Naturschutz und Landespflege seit 2023, entwickelte darauf aufbauend einen Ausblick auf die Zukunft des Stadtnaturschutzes. Prof. Dr. Aletta Bonn: „Stadtnaturschutz ist zentral für ein lebenswertes, zukunftssicheres Berlin. Hier gehören Biodiversität, Klimaanpassung und Gesundheit zusammen. Ich freue mich in der langen Tradition zusammen mit dem Sachverständigenbeirat gemeinsam die Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft beraten zu können. Damit Berlin auch weiterhin attraktiv und lebenswert bleibt, haben wir mit dem Beirat zehn zentrale Empfehlungen zur Berliner Stadtnatur an die Politik entwickelt. Als international sichtbare Metropole kann Berlin moderne Stadtentwicklung mit positiven Wirkungen auf Stadtnatur, Gesundheit und Umweltgerechtigkeit verbinden.“ Die Empfehlungen zur Stadtnatur sind unter folgendem Link abrufbar: Beschlüsse des Sachverständigenbeirats für Naturschutz und Landschaftspflege . Anschließend leitete Dr. Carlo Becker aus dem Sachverständigenrat eine angeregte Podiumsdiskussion, an der die umweltpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen im Abgeordnetenhaus teilnahmen. Mit dabei waren Danny Freymark (CDU), Linda Vierecke (SPD), Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen) und Alexander Bertram (AfD). Die umweltpolitische Sprecherin der Linken war zeitlich verhindert. Zusammen mit Akteuren aus den Verwaltungen, Bezirken, Verbänden, Forschung, weiteren Organisationen und Zivilgesellschaft im Publikum entspann sich eine aufschlussreiche Diskussion über die vielfältigen Möglichkeiten und Herausforderungen von Naturschutz in Berlin. Der parlamentarische Abend endete mit einem Ausblick von Andreas Kraus, Staatssekretär für Klimaschutz und Umwelt: „Der Blick in die Zukunft, den wir heute gewagt haben, ist trotz großer Aufgaben ein positiver. Neben dem Klimawandel stellen uns Themen wie die wachsende Stadt verbunden mit Wohnungsnot und steigendem Druck auf Flächen und Naturräume vor gewaltige Herausforderungen. Der Parlamentarische Abend zeigte wieder einmal, dass Stadtgrün kein Luxus ist, sondern eine zentrale Zukunftsaufgabe. Wir freuen uns auf die nächsten 99 Jahre!“
Maßnahmen und Behandlungsgrundsätze für guten Erhaltungszustand der Lebensräume und Arten nach FFH-Richtlinie. Die Sach- und Geometriedaten werden im Informationssystem Sächsische NATURA 2000-Datenbank (IS SaND) gepflegt.
WMS-Dienst von Maßnahmen für guten Erhaltungszustand der Lebensräume und Arten nach FFH-Richtlinie. Entspricht dem aktuellen Stand der behördenverbindlichen Managementplanung. Die Sach- und Geometriedaten werden im Informationssystem Sächsische NATURA 2000-Datenbank (IS SaND) gepflegt. Aufgrund des Erfassungsmaßstabs sind die Daten nicht für Analysen in Maßstäben größer 1:10.000 geeignet.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 54 |
| Land | 30 |
| Weitere | 17 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 21 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 1 |
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 38 |
| Gesetzestext | 1 |
| Lehrmaterial | 2 |
| Text | 47 |
| Umweltprüfung | 1 |
| unbekannt | 8 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 50 |
| Offen | 48 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 94 |
| Englisch | 19 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 4 |
| Bild | 4 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 35 |
| Keine | 43 |
| Webseite | 20 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 64 |
| Lebewesen und Lebensräume | 97 |
| Luft | 44 |
| Mensch und Umwelt | 97 |
| Wasser | 54 |
| Weitere | 89 |