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Die seit den 1950-60er Jahren bis heute andauernden Bestrebungen zur rationelleren und kostensparenderen Anbauweise haben mehr und mehr die Bedeutung des vielseitigen Fruchtwechsels in den Hintergrund gerueckt und intensive Anbaumethoden gefoerdert. Wissenschaft und Praxis sind beunruhigt, dass dadurch die Bodenfruchtbarkeit auf lange Sicht beeintraechtigt werden koennte. Sie schlagen insbesondere mit der Integrierten Produktionsmethode (IP) ein System vor, das zum Ziel hat, betriebswirtschaftlich rationelle Anbauverfahren mit den biologischen Vorzuegen der traditionellerweise empfohlenen vielseitigen Fruchtfolgen und ausgewogenen Anbaumethoden zu verbinden. Dabei sollen vor allem der Einsatz von Hilfsstoffen limitiert werden und natuerliche Regulationsmechanismen zur Reduktion von Krankheiten, Schaedlingen und Unkraeutern bewusst gefoerdert werden. Einzelfaktoren dazu sind heute zum Teil bekannt, jedoch im Feldbau - im Gegensatz zu Spezialkulturen - noch nicht in Betriebssystemen erprobt worden. Das Ziel dieses Projektes besteht darin, die langfristigen Auswirkungen (zwei Fruchtfolgen) der beiden Anbausysteme (konventionell/integriert) auf die Bodenfruchtbarkeit und die Umwelt zu ergruenden.
Saemtliche in der Bodenchemie zu entwickelnden Methoden sollen in diesem Projekt zusammengefasst werden. Dazu gehoeren Untersuchungen ueber die Eignung eines einheitlichen Loesungsmittels fuer die Duengeberatung. Daneben sind auch Entwicklungen und Verbesserungen von Bestimmungsmethoden (z.B. Thallium, Eisen-, Mangan- und Aluminiumoxide usw.) durchzufuehren.
Entwicklung eines handhabbaren ganzheitlichen Konzeptes der Landschaft als Natur- und Kulturraum. Erweiterung des Naturschutzgedankens. Oekologische und soziale Aspekte zu Nutzung, Gestaltung und Entwicklung der Landschaft. Art der Praesentation mit umweltpaedagogischer Zielsetzung. Verbindliches Interesse des Menschen fuer die Natur wird angeregt, das zu einer Wende im Umgang fuehrt. Eine persoenliche Beziehung zur Natur wird aufgesucht, begleitet von methodisch gefuehrter kuenstlerischer Vorgehensweise. Vergleich wissenschaftlicher Methoden. Spezielle Themen: Analyse verschiedener Landschaftsraeume (Wiese, Wald, Feuchtgelaende); Zusammenhang: Vegetation-Tierwelt; Baum und Landschaft - menschbildende Wirkung im uebenden Umgang; Qualitaet und Fruchtbarkeit im landwirtschaftlichen Arbeiten; Standortangepasste Getreidezuechtung; Vergleich der Heilpflanzenqualitaet an Kultur- und Wildstandort.
Gefaessversuche mit Boeden sind geeignet, um relativ schnell unter mehr oder weniger kontrollierten Bedingungen zu Ergebnissen ueber die Schwermetallwirkung auf Kulturpflanzen zu gelangen. Diese Resultate duerfen allerdings nicht ohne weiteres auf Feldbedingungen uebertragen werden. So sind beispielsweise die Durchwurzelung, der Wasserhaushalt und das Sauerstoffangebot im Wurzelbereich in Hydrokultur voellig anders als im Gefaessversuch im Boden, und in diesem wiederum anders als im Feld. Auch besteht im Feld die Moeglichkeit, dass die Wurzeln vorhandenen Schadstoffen 'ausweichen' und deshalb z.B. weniger Schwermetalle aufnehmen als im Gefaessversuch. Es ist deshalb wichtig abzuklaeren, wie weit im Gefaessversuch ermittelte Schaedigungen durch Schwermetalle auf die Praxis uebertragen werden koennen. Damit wird letztlich auch eine zuverlaessigere Prognosemoeglichkeit geschaffen. Zudem koennen die Richtwerte ueber den hoechstzulaessigen Schwermetallgehalt im Boden auf eine noch bessere Grundlage abgestuetzt werden. Ziel des Projektes ist es, mit Hilfe eines Standardbodens, zweier Modellschwermetalle und dreier Kulturen abzuklaeren, a) in welchem Masse sich Gefaessversuchsergebnisse auf das Feld (und damit auf die landwirtschaftliche Praxis) uebertragen lassen, b) ob beobachtete Unterschiede kultur-, schwermetall- und jahreszeitabhaengig sind und c) ob und weshalb sich die Unterschiede im Verlauf der Jahre aendern.
Face a une augmentation spectaculaire du volume des dechets, les villes ont recours a des methodes de traitement et d'elimination comme l'incineration, la decharge ou le recyclage. Le compostage est une forme de recyclage des dechets organiques. Cette etude comparative porte sur Zurich, Schaffhouse, Lucerne et Lausanne. L'organisation peut etre regionale communale ou par quartiers. L'etude des acteurs institutionnels charges de la politique des dechets constitue une partie importante de ce travail. (FRA)
Aus diesem Projekt werden folgende Resultate erwartet: - Angaben ueber Grundgehalte von Schwermetallen in den Boeden des Mittellandes sowie des Alpensuedfusses, und damit Gewinn einer groesseren Sicherheit ueber die Richtigkeit der in der Verordnung ueber Schadstoffe im Boden vorgeschlagenen Richtwerte. - Erfassen des Gueltigkeitsbereiches, d.h. der Bandbreite der NABO-Standorte. - Hinweise ueber die Brauchbarkeit verschiedener in der FAC erarbeiteter analytischer Methoden zur Bestimmung von Schwermetallgehalten in Boeden (u.a. auch Abschaetzung eines biorelevanten Anteils) unter Verwendung eines weit gestreuten Probenmaterials.
Rekonstruktion des Hochwassers von87.8 2 im Urner Reusstal mit einem thematischen Modell fuer instationaere Stroemungen. Einfluss der natuerlichen und kuenstlichen Retention auf den Hochwasserabfluss. Rekonstruktion historischer Hochwasser und Vergleich mit dem Ereignis von 1987. Untersuchung des Einflusses von Aenderungen im Einzugsgebiet auf den Hochwasserabfluss.
Aus Kapazitaetsgruenden ist die FAC zunehmend gezwungen, Probenanalysen durch externe Laboratorien vornehmen zu lassen. Dabei muss aber sichergestellt sein, dass die beauftragten Laboratorien ueberhaupt in der Lage sind, qualitativ befriedigende Resultate zu liefern. Mit Ringversuchen ist es moeglich, den Qualitaetsstandard der einzelnen Labors zu ueberpruefen. Es sollen Regeln fuer solche Analysenqualitaetsprogramme aufgestellt und die dazu notwendigen statistischen Grundlagen erarbeitet werden. Neben den ueblichen chemischen Untersuchungstechniken sollen auch noch quantitative und semiquantitative mikrobiologische Untersuchungsverfahren in Betracht gezogen werden.
Tierfreundliche Haltungsformen finden in der Schweiz zunehmend Eingang in die Praxis, teilweise als Folge der Tierschutzgesetzgebung, teilweise im Rahmen der Direktzahlungen fuer besonders tierfreundliche Haltungen, teilweise im Rahmen von verschiedenen Label-Programmen. Bei Berechnungen der Wirtschaftlichkeit von Haltungsformen werden in der Regel auf der Kostenseite die Bau- bzw. Investitionskosten und der Arbeitsaufwand als Grundlage beigezogen. Kostenrelevante Aspekte der Tiergesundheit und der Arbeitsqualitaet des Tierhaltenden, der Einfluss der Produktqualitaet auf den Erloes sowie auf die Umwelt konnten bisher oft nicht oder nur teilweise einbezogen werden, weil anerkannte Methoden zu deren Quantifizierung oder zuverlaessige Datengrundlagen fuer eine aussagekraeftige Kalkulation fehlten. Projektziele: 1. Ein Vergleich von unterschiedlich tierfreundlichen Haltungsformen aufgrund einer umfassenden wirtschaftlichen Bewertung ist moeglich. 2. Eine Methodik zur Messung (wo keine Datensaetze vorhanden) und wirtschaftlichen Bewertung des Einflusses der Haltungsform von Nutztieren auf die Tiergesundheit, Umwelt, Arbeitsqualitaet und Produktqualitaet ist erarbeitet. 3. Exemplarische Anwendung dieser Methodik bei je zwei Haltungsformen bei Milchkuehen und Mastschweinen. (Anbindestall mit Kuhtrainer resp. Boxenlaufstall mit Auslauf bei Milchkuehen und Vollspaltenboden resp. Mehrflaechensystem mit ausreichend Einstreu im Liegebereich und Auslauf bei Mastschweinen). 4. Vergleich der Resultate der umfassenden Bewertung gemaess Ziel 2 mit denjenigen einer Kostenrechnung, welche die dort genannten Einflussfaktoren nicht beruecksichtigt. Neue Kenntnisse: Zwischenbericht zur Literaturanalyse zuhanden des Bundesamtes fuer Veterinaerwesen: Bei Milchkuehen ist der Klauen- und Gelenkzustand in Laufstaellen gegenueber Anbindestaellen tendenziell schlechter, die Fruchtbarkeit und die Eutergesundheit dagegen besser. In Laufstaellen werden die Ammoniakemissionen aufgrund der groesseren, mit Exkrementen verschmutzten Flaeche, hoeher geschaetzt. Gegenueber Laufstaellen ist in Anbindestaellen die Arbeit koerperlich belastender und die Unfallgefahr groesser. Mastschweine in eingestreuten Staellen weisen weniger Schaeden an den Gliedmassen auf. Ueber den Einfluss von Einstreu auf Lungenerkrankungen besteht wenig Literatur. Bei Festmist sind die Lachgasemissionen hoeher, der Geruch wird als weniger stoerend empfunden als bei Fluessigmistsystemen. Aus der bekannten Literatur sind keine eindeutigen Aussagen ueber die Hoehe der Ammoniak- und Methanemissionen in den zu betrachtenden Haltungsformen moeglich. Atemwegserkrankungen bei Landwirten sind in der Mastschweinehaltung ueberdurchschnittlich haeufig. Der Einfluss von Einstreu ist unklar. Einige Studien zeigen Unterschiede in der Produktequalitaet (Anteil Muskelfleisch, Verfettung, Zartheit, Wasserbindungsvermoegen usw.) zwischen verschiedenen Haltungsformen, andere dagegen nicht.
Examen de l'effet des pesticides sur la faune utile (auxiliaires). Ces donnees sont un element important d'appreciation pour l'homologation des pesticides. Dans le cadre de l'OILB (Organisation Internationale de Lutte Biologique), examen des effets secondaires sur Anthocoris nemoralis. (FRA)
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| Bund | 26 |
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| Förderprogramm | 26 |
| License | Count |
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| Offen | 26 |
| Language | Count |
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| Deutsch | 23 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
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| Keine | 26 |
| Topic | Count |
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| Boden | 20 |
| Lebewesen und Lebensräume | 23 |
| Luft | 13 |
| Mensch und Umwelt | 26 |
| Wasser | 13 |
| Weitere | 26 |