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Influence de la technologie alimentaire sur la valeur des aliments: consequences pour la sante de l'homme (FRA)

Plan general de recherches sur l'influence de l'aliment (cru ou cuit) sur les reponses nutritionelles et physiologiques de l'organisme humain. De quelle maniere la technologie alimentaire influence-t-elle la qualite et la valeur de la nourriture? L'alimentation represente l'environnement le plus proche de l'homme puisque ses constituants s'integrent dans nos tissus et cellules et en modulent les fonctions. (FRA)

Verhalten von Mikroorganismen unter wechselnden Umweltbedingungen

Die Anpassung an wechselnde Umweltbedingungen wurde am Beispiel von Transienten zwischen oxischem und denitrifizierendem Wachstum von Paracoccus denitrificans studiert. Bei solchen Wechseln muss die membrangebundene Elektronentransportkette jeweils den neuen Bedingungen angepasst werden. Diese Vorgaenge wurden anhand der Aenderungen in der Zusammensetzung der Cytochrome analysiert. Im weiteren wurde auch den Endprodukten der Denitrifikation besondere Beachtung geschenkt. Es zeigte sich, dass das Verhaeltnis zwischen molekularem Stickstoff und Lachgas bei der Denitrifikation durch drei Parameter beeinflusst werden kann: durch die Art der Kohlenstoff-/Energiequelle, durch die vorhandenen Stickstoffquellen und durch das pH des Mediums.

Physiologie und Kinetik des mikrobiellen Wachstums mit Substratmischungen

Alle bis heute gemachten Untersuchungen zur Wachstumskinetik von Mikroorganismen beruhen auf Experimenten mit Einzelsubstraten. In der Natur wachsen Mikroorganismen jedoch immer in Gegenwart von Substratgemischen (im Mikrogramm/l-Bereich). In dieser Arbeit wird erstmals die Kinetik eines Bakteriums (Escherichia coli) mit definierten Substratgemischen in diesem Konzentrationsbereich untersucht. Dabei kommt eine in unserem Labor entwickelte Methode zur Messung kleinster Zuckerkonzentrationen zur Anwendung. Es konnte gezeigt werden, dass beim Wachstum in kontinuierlicher Kultur mit Glucose/Galactose-Mischungen die Restsubstratkonzentrationen der beiden Zucker signifikant niedriger waren im Vergleich zum Wachstum mit den Einzelzuckern. Diese Arbeiten sind wichtig fuer das Verstaendnis des Wachstums von Mikroorganismen in der Natur mit komplexen Gemischen von Naehrstoffen, von denen jeder einzelne in sehr geringer Konzentration vorliegt.

Bestimmung der Haupt- und der Spuren-Naehrelemente (Schwermetalle in Duengern)

1.) Untersuchung aller Stoffe, die in der Landwirtschaft als Duenger dienen (koennen) und deren Einsendung spontan erfolgt. 2.) Analysensystem: Handelsduenger, Hofduenger, Abfallduenger, rezyklierbare Abfaelle (Schlempe, Borsten, Grillenkot, Seegras, .) Stand der Arbeiten, weiteres Vorgehen: 1.) Entwickeln und Pruefen von Verfahren zur Ausfuehrung der unten genannten Arbeiten. 2.) Bestimmung (regelmaessig) der Hauptnaehrelemente N, P, K, Mg, Ca. 3.) Bestimmung (oft) der - Spurennaehrelemente Mn, Fe, Co, Cu, Zn, Mo, B - Schwermetalle Cr, Ni, Cd, Pb. 4.) Nachweise, Identitaetsreaktionen.

Auswirkungen von chemischem und physikalischem Stress auf Mikroorganismen in der Umwelt

In natuerlichen Oekosystemen sind Mikroorganismen wechselnden physikalischen und chemischen Bedingungen ausgesetzt. Um solche Situationen ueberleben zu koennen, haben sie Schutzmechanismen gegen ploetzliche Aenderungen der Umweltbedingungen entwickelt, die sogenannten Stress-Proteine, welche helfen sollen, den Zellenmetabolismus den Umweltbedingungen anzupassen. Wir haben die Reaktion auf Temperatur-Schocks und die Wirkung chemischer Verunreinigungen untersucht. Die genaue Untersuchung der Produktion von Stressproteinen und ihrer Art als Funktion von Ernaehrungszustand und anderen Umweltfaktoren koennte spaeter ermoeglichen, das Stressprotein-Muster von Mikroorganismen fuer quantitative oekotoxikologische Bestimmungen einzusetzen.

Oekophysiologische und oekotoxikologische Ursachen des Roehrichtrueckgangs (Schilfsterben)

Als Ursache fuer das haeufig beobachtete Phaenomen 'Schilfsterben' kommen verschiedene mechanische Faktoren (Erosion, Wellenschlag), Tierfrass, Krankheiten und Eutrophierung in Frage. Die Eutrophierung als Schadfaktor wurde in letzter Zeit angezweifelt, weil Schilf an eutrophen Standorten oberirdisch luxurioeser gedeiht als an oligotrophen. Die unterirdische Biomasse, hauptsaechlich die fuer den Neuaustrieb verantwortlichen Rhizome, wird nach unseren Erkenntnissen nachhaltig geschaedigt. Insbesondere werden wesentlich weniger Reserven eingelagert. Ausserdem koennten Sulfid und/oder Schwermetalle unter gewissen Bedingungen toxisch wirken. Momentan laufen zwei laengerfristige Teil-Projekte zu diesem Fragenkomplex: 1. Oekophysiologischer Vergleich von Schilf zweier unterschiedlich belasteter Standorte: Erlach (Bielersee) und Yvonand (Neuenburgersee).2. Sulfid und Schwermetalle als moegliche Ursachen des Schilfsterbens.

Apports polluants au lac Leman en provenance de deversoirs d'Orage (FRA)

Ce projet vise a une meilleure estimation des apports d'eaux usees non traitees par les deversoirs d'orage. Il doit permettre d'evaluer les tonnages de nutriments qui echappent a l'epuration et, le cas echeant, d'orienter la politique future de l'assainissement. Six stations seront etudiees quotidiennement pendant une annee. (FRA)

Etude de la variation saisonniere des phenomenes de melange dans l'hypolymnion du Leman (FRA)

An investigation of the seasonal variation of the vertical mixing is carried out with emphasis on the deep water dynamics. For the last four years high precision, high resolution profiles of temperature, conductivity and turbidity have been taken at eight stations along the axis of the Leman at time intervals between two weeks and one month. Overall thermal stratification is always stable. The temperature data show seasonal amplitudes comparable to those in other lakes of this climatic zone. In addition the deeper layers show a continuous warming trend over the last four years. From these data vertical turbulent mixing coefficients are estimated by different methods. Seasonal as well as depth related variation of the mixing coefficients is observed.

Untersuchung ueber Anfall und Zusammensetzung der Hofduenger in der Schweiz

Um Mist und Guelle in der Duengung optimal einsetzen zu koennen, werden Richtwerte gebraucht ueber deren anfallende Menge und Zusammensetzung bei verschiedenen Tierarten. Wegen Aenderung in der Produktionstechnik werden die geltenden Normen den heutigen Bedingungen oft nicht mehr gerecht. Es werden Grundlagen fuer neue Richtwerte ueber die anfallenden Guellen-, Mist-, Naehr- und Schadstoffmenge sowie den Gehalt an Stickstoff, Phosphor, Kalium und Schwermetallen in Guelle und Mist erarbeitet. Diese neuen Richtwerte sollen differenziert gestaltet werden, um in betriebsspezifischen Berechnungen neben der Tierart auch das Aufstallungssystem, die Fuetterung und das Produktionsniveau beruecksichtigen zu koennen. Waehrend die anfallende Naehrstoffmenge mit Bilanzrechnungen berechnet werden kann, muss die Guellen- und Mistmenge und der Gehalt dieser Hofduenger mit Fuetterungsversuchen und Erhebungen auf Praxisbetrieben bestimmt werden. Die Ergebnisse sollen auch aufzeigen, wie Massnahmen bei der Fuetterung den Anfall an Naehr- und Schadstoffen in den Hofduengern beeinflussen.

Die Bedeutung der VA-Mykorrhiza bei den Stoffkreislaeufen im Boden

Die Bedeutung der VA-Mykorrhiza bei den Stoffkreislaeufen im Boden ist noch wenig untersucht. Die VAM-Pilze stellen bei guter Entwicklung den groessten Teil der mikrobiellen Biomasse in der Wurzel und im Boden dar. Der Auf- und Abbau dieser pilzlichen Biomasse bedeutet eine wesentliche Festlegung resp. Mineralisierung von Naehrstoffen. Die Pilzhyphen sind in der Lage, in fuer Pflanzenwurzeln nicht erreichbare Bodenregionen vorzustossen und koennen so einen groesseren Teil des Naehrstoffangebotes fuer die Pflanzen erschliessen. VAM-Pilze formen mit ihren Hyphen Bruecken zwischen Wurzeln der gleichen oder verschiedener Art und foerdern Naehrstofffluesse durch diese Verbindungen. Die Rolle der VA-Mykorrhiza im Stickstofftransfer zwischen Leguminosen und assoziierten Graesern wird deshalb eingehend studiert. Ein N-Transfer von einer Leguminose zu einem Gras hilft Duenger einsparen, was oekologisch sinnvoll ist.

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