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Agroforstsystem mit Wildobst und Walnussbäumen

<p></p><p><p>In einen Ortsteil der Gemeinde Greding im Landkreis Roth wurde im Jahr 2018 auf zwei Ackerschlägen mit insgesamt 3 Hektar ein Agroforstsystem angelegt. Am Standort fallen im Jahr circa 700 Millimeter Niederschlag bei einer Durchschnittstemperatur in den letzten Jahren von 10°C. Der vorherrschende sandige Lehm des Bodens entstand durch die Lösung von Jurakalkbänken und ist unterschiedlich mächtig. In den fünf Baumreihen mit insgesamt 58 Bäumen wurden ausschließlich Obstgehölzen (Elsbeere, Speierling, Walnuss, Baumhasel, Birne) im Abstand von 15 Meter gepflanzt. Dazwischen kann auf einer Breite von 30 Metern weiterhin Ackerbau betrieben werden. Die Bäume werden dazu in den nächsten Jahren schrittweise auf eine Höhe von 4 – 5 Meter geastet. Neben den Baureihen wurden zwei Hecken angelegt, mit denen der Wind gebremst und die Fläche ökologisch aufgewertet wird. 75 Prozent der Kosten zur Anlage des AFS wurde durch die bayerischen Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinien (LNPR) und Fördergelder des Bezirks Mittelfranken übernommen. </p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 3,25</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 10,769</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2017</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p>

Agroforstsystem mit Walnüssen und schnellwachsenden Pappeln

<p></p><p><p>Auf einer Fläche von ca. 2,5 Hektar wurde ein Agroforstsystem mit 34 Walnussbäumen und 175 schnellwachsenden Pappeln angelegt. Ein Teil der Fläche wird bereits heute als Auslauffläche für die mobile Freilandhaltung von Geflügel genutzt. In der Auslauffläche wurde ein Gehölzstreifen mit 10 Walnussbäumen und ein Gehölzstreifen mit 175 Pappeln, die in einer Doppelreihe gepflanzt wurden, angelegt. Die Pappeln dienen den Legehennen, als Schutz vor Greifvögeln und spenden im Sommer Schatten. Auf der übrigen Fläche, die bisher noch für den Ackerbau genutzt wird, sind zwei Gehölzstreifen mit jeweils 12 Walnussbäumen angelegt worden. Perspektivisch soll diese Fläche ebenfalls als Auslauffläche für Geflügel genutzt werden. Die Bäume sollen dann zur Beschattung dienen. Mit unserem Agroforstsystem verfolgen wir im Wesentlichen zwei Ziele. Die Bäume sollen im Sommer der Beschattung der Auslaufflächen fürs Geflügel dienen. Darüber hinaus wollen wir die Walnüsse über unsere Direktvermarktung vertrieben und die Pappeln als Energieholz nutzen. Im Ergebnis werden die Auslaufflächen damit einer Doppelnutzung zugeführt. </p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 2,5</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 8</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 19.01.2024</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Agroforst Gärtnerei Prisemut Gottesgabe

<p></p><p><p>Wir haben verscheidene Systeme, Bäume in Kombination mit Acker, Gemüse und Grünland. Außerdem lebende Zaunpfähle. Erste Pflanzungen 2018, jedes Jahr kommen mehr Gehölze dazu. Fläche insgesamt 3 ha.</p></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 3</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 6,667</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.10.2018</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Erle (<i>Alnus spp.</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Robinie / Gemeine Scheinacacie (<i>Robinia pseudoacacia</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Brombeere (<i>Rubus fruticosus</i>)</li><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Himbeere (<i>Rubus idaeus</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Kornelkirsche (<i>Cornus mas</i>)</li><li>Sanddorn (<i>Hippophae rhamnoides</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Energieholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Schafe (sowie Ziegen)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li><li>Gemüse</li><li>Kartoffeln</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p>

Leuchtturmprojekt Werragut - 12 ha silvoarables & silvopastorales Agroforstsystem nach Keylinedesign + syntropisches Agroforstsystem

<p></p><p><p>Um die Agroforstwirtschaft in die Fläche zu bringen, braucht es Leuchtturmprojekte, die diese Form der nachhaltigen Landbewirtschaftung erlebbar macht und auf diese Weise zum Nachahmen einlädt. Ein solches Leuchtturmprojekt auf 12 Hektar haben wir als Verein "Regenerative und Soziale Landwirtschaft e.V." in 2022 gestartet: Über ein Crowdfunding konnten finanzielle Mittel eingeworben werden, um die ersten 1200 Bäume und Sträucher zu finanzieren. Die Baumreihen sind an den Höhenlinien orientiert (Keyline-Design), so dass möglichst viel Niederschlagswasser auf dem Hang gehalten werden kann. Unter den Bäumen weide Hühner in Hühnermobilen und perspektivisch auch Harzer Rotes Höhenvieh. Auf der Ackerfläche wird Getreide, Buchweizen, Hanf, Kleegras etc. pfluglos angebaut. Als "Lehr- und Lernprojekt" wollen wir zeigen, die eine Klimawandel angepasste Landwirtschaft aussehen kann: Wir pflanzen über 15 verschiedene Arten von Walnuss über Esskastanie bis hin zu Feige - und das in Kombination mit mobiler Hühnerhaltung und Ackerbau. Zudem testen wir vielversprechende Substrate wie Pflanzenkohle und Mykorrhiza-Pilze. Als Praxis-Forschungsbetrieb kooperieren wir mit Uni Kassel. Weitere wesentliche Elemente des Projektes sind eine gemeinschaftlich getragene ökologisch-regenerative Landnutzung verbunden mit Praxisforschung und Bildung und die Integration von Menschen mit Behinderungen. Hinter dem Projekt steht das Agroforst-Planungsbüro "TRIEBWERK" aus Witzenhausen in Kooperation mit dem Bioland-Betrieb Werragut. Presseberichte:</p><ul><li>SAT.1 Regionalmagazin 24.03.2022: https://www.1730live.de/agroforst-nachhaltigkeit-auf-dem-acker/</li><li>HNA-Bericht Pflanzaktion 17.03.2022 https://www.hna.de/lokales/witzenhausen/ersten-300-baeume-und-straeucher-des-agroforstprojekts-sind-gepflanzt-91417361.html</li><li>Hessenschau-Beitrag 07.12.2021: https://www.hessenschau.de/wirtschaft/fit-fuer-den-klimawandel-kakis-feigen-und-pawpaw-aus-nordhessen,agroforst-neue-landwirtschaft-102.html </li></ul></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 12</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 5</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 28.02.2022</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Viehhaltung</li><li>Energieerzeugung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Erle (<i>Alnus spp.</i>)</li><li>Esche (<i>Fraxinus spp.</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Hartriegel (<i>Cornus spp.</i>)</li><li>Himbeere (<i>Rubus idaeus</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Kornelkirsche (<i>Cornus mas</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li><li>Rinder</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li><li>Luzerne</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Stoffeintrag in Oberflächengewässer reduzieren</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Schutzwirkung für Vieh</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Keyline-Pflanzung auf dem Waldpferdehof Müncheberg

<p></p><p><p>Auf dem Gelände des Waldpferdehofs Müncheberg wurde im Dezember 2021 eine exemplarische Landschaftsgestaltung mit der Methode des Keyline Designs als Teil des Projektes „NetzwerkWasserAgri“ umgesetzt. Das Projekt der Klimapraxis will innovative Ansätze zur Steigerung von Verdunstungskühlung und Wasserrückhaltefähigkeit in der Landwirtschaft identifizieren und kommunizieren. Wasser wird in Brandenburg zur knappen Ressource. Aufgrund der überwiegend sandigen Böden und oft ausgeräumten Landschaften führt anhaltende Trockenheit bei hohen Temperaturen in kurzer Zeit zu extremer Dürre. Keyline Design ist ein Gestaltungskonzept, dass die Wasserhaltefähigkeit und das Mikroklima entlang sogenannter Schlüssellinien verbessern soll, in unserem Fall durch geplante Gehölzpflanzungen. Während die positiven Wirkungen der Agroforstwirtschaft bereits öffentlich diskutiert werden, ist Keyline Design im deutschsprachigen Raum noch relativ unbekannt. Angenommen wird, dass Keyline Design in Kombination mit Agroforstwirtschaft Potenziale für ein langfristiges Wassermanagement bietet. Auf dem Waldpferdehof wurden Walnüsse, Esskastanien und Haselnussbäume in vier Reihen gepflanzt und zudem Mulden und Wälle zur Wasserretention angelegt. Der Waldpferdehof möchte eigens für die Keyline-Pflanzung auch Hühner und einen Mobilstall in den Betrieb aufnehmen. Das Projekt „NetzwerkWasserAgri“ wird gefördert durch den europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums und kofinanziert aus Mitteln des Landes Brandenburg.</p></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1,5</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 10</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 21.10.2021</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li><li>Gemüse</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Mottenberg

<p></p><p><p>Agroforstfläche im Aufbau. Aktuell zwei Blöcke á 2 Reihen Walnusbäume die zusätzlich mit beidseitig mit Strauchgehölzen oder Kurzumtriebsplantage eingesäumt werden sollen. Die Ackerstreifen werden mit Getreide, Kleegras, Gemüse, Kartoffeln und Körnerleguminosen bestellt. Zusätzlich sollen noch Hühner ihren Auslauf dort finden. </p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 5</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 10</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 30.11.2021</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Viehhaltung</li><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li><li>Gemüse</li><li>Kartoffeln</li><li>Körnererbsen</li><li>Mais</li><li>Roggen</li><li>Weizen</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Schutzwirkung für Vieh</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Agroforst Lindenhof Hemmersheim

<p></p><p><p>Auf einem ca. 3,5 ha großen Feld zwischen Öllingen und Hemmersheim entsteht ein vierreihiges Agroforstsystem mit Bäumen der Sorten Speierling, Wildbirnen, Baumhasel, Kirschen, Linden und Elsbeeren. Im Das Agroforstsystem wird bewirtschaftet und gepflegt vom Demeterhof in Kooperation mit dem Verein für Umweltbildung und Erlebnispädagogik am Lindenhof Hemmersheim. Geplant wurde das System im Rahmen des Projektes "Biodiversität durch Agroforstsysteme" in Zusammenarbeit mit Burkhard Kayser. Das Feld ist umgeben von weiteren Gehölzelementen wie Wildsträucherhecke, Streuobstwiese, Benjeshecke, Baumallee. Weitere Infos auf www.lindenhof-hemmersheim.de/agroforst.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 3,57</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 5,042</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 11.10.2020</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Strukturarme Landschaft</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li><li>Energieerzeugung</li><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Linde (<i>Tilia spp.</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Wildbirne (<i>Pyrus communis subsp. communis</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackerbohnen</li><li>Ackergras</li><li>Gerste</li><li>Hafer</li><li>Kartoffeln</li><li>Luzerne</li><li>Roggen</li><li>Weizen</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Erosionsschutz</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p>

Lehr- und Versuchsbetrieb Gladbacherhof (3. Agroforstsystem)

<p></p><p><p>Die Hessische Staatsdomäne Gladbacherhof wird bereits seit 1981 nach Bioland-Richtlinien bewirtschaftet und ist seit 1990 Lehr- und Versuchsbetrieb der Justus-Liebig Universität Gießen. Im November 2022 wurden dort auf einem 3,1 ha großen Ackerschlag sechs Baumreihen von jeweils 4 m Breite angelegt (insgesamt 770 m). Dazwischen liegen 18 m breite Ackerstreifen, die nach der achtjährigen Fruchtfolge des Gladbacherhofs bewirtschaftet werden. In zwei Reihen stehen nur Apfelbäume (4 verschiedene Sorten) im Abstand von 12m. In zwei weiteren Reihen wurden zwischen den Apfelbäumen zusätzlich Wertholzbäume und Holundersträucher gepflanzt. Im Frühjahr 2023 werden die Zwischenräume im Abstand von 1m mit Pappelsteckhölzern bestückt und - als frühe Ertragskomponente - Rhabarber gesetzt. Zwei weitere Reihen unterscheiden sich von den letztgenannten nur dadurch, dass die Wertholzbäume hier nicht gepflanzt sondern per Direktsaat ausgesät werden.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 3,1</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 9,677</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 21.11.2022</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackerbohnen</li><li>Ackergras</li><li>Hafer</li><li>Kartoffeln</li><li>Luzerne</li><li>Mais</li><li>Weizen</li></ul></p><p>Weitere Agroforstprodukte: Rhabarber</p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Stoffeintrag in Oberflächengewässer reduzieren</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p>

Agroforstreihen auf unseren Äckern

<p></p><p><p>Seit 2020 haben wir begonnen erste Agroforstreihen auf unseren Feldern anzulegen. Dabei handelt es sich um vielfältige Baumstreifen in denen zum Teil Werthölzer heranwachsen, Früchte geerntet, sowie Brennholz und Biomasse erzeugt werden sollen. och ist der Abstand zwischen den Baumreihen mit bis zu 250m sehr weit, für diesen Winter ist jedoch die erste engere Baumreihe geplant. Die breite des Ackerstreifens zwischen den Reihen soll hier 24m betragen.</p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 20</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 1</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2019</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li><li>Esche (<i>Fraxinus spp.</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Robinie / Gemeine Scheinacacie (<i>Robinia pseudoacacia</i>)</li><li>Ulme (<i>Ulmus spp.</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li><li>andere stoffliche Nutzung</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Faulbaum (<i>Frangula alnus</i>)</li><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Hartriegel (<i>Cornus spp.</i>)</li><li>Heckenkirsche (<i>Lonicera xylosteum</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Hundsrose / Hagebutte (<i>Rosa canina</i>)</li><li>Weißdorn (<i>Crataegus spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li><li>andere stoffliche Nutzung</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li><li>Gemüse</li><li>Hafer</li><li>Kartoffeln</li><li>Roggen</li><li>Weizen</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Hofgut Wöpplinsberg

<p></p><p><p>Gehölzstreifen in Wiesen und Ackerflächen, in den Reihen alle 10 Meter Solitärbäume dazwischen Büsche/Hecken Zwischen der Reihen 18 Meter Abstand. Pilotprojekt zusammen mit dem Landschaftserhaltungsverband Emmendingen</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 14,95</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 13,244</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.01.2020</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li><li>Strukturarme Landschaft</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birke (<i>Betula spp.</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li><li>Eiche (<i>Quercus spp.</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Hainbuche (<i>Carpinus betulus</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Linde (<i>Tilia spp.</i>)</li><li>Echte Mehlbeere (<i>Sorbus aria / Aria edulis</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Traubenkirsche (<i>Prunus padus</i>)</li><li>Ulme (<i>Ulmus spp.</i>)</li><li>Wildbirne (<i>Pyrus communis subsp. communis</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Hartriegel (<i>Cornus spp.</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Hundsrose / Hagebutte (<i>Rosa canina</i>)</li><li>Kornelkirsche (<i>Cornus mas</i>)</li><li>Sanddorn (<i>Hippophae rhamnoides</i>)</li><li>Schlehdorn / Schwarzdorn (<i>Prunus spinosa</i>)</li><li>Weißdorn (<i>Crataegus spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li><li>Gerste</li><li>Hafer</li><li>Luzerne</li><li>Öllein</li><li>Sonnenblume</li><li>Weizen</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p>

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