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Biologische und technische Massnahmen zur Sanierung von Lawinenanrisszonen

Erarbeiten von Grundlagen fuer oekonomisch und oekologisch optimales Vorgehen bei der Aufforstung von Lawinenanrissgebieten unter Einbezug notwendiger Schutzmassnahmen gegen Lawinen und negativen Schneeauswirkungen. Ausgehend vom bis jetzt verfolgten Projekt soll: a) die Beeinflussung der Schneedecke und der Lawinenaktivitaet durch den Lawinenverbau und die Folgen fuer die Aufforstung darlegen; b) die Wechselbeziehungen zwischen Gelaende, Klima, Schneedecke, Lawinen, Lawinenstuetzverbau und den Forstpflanzen quantifizieren, charakteristische Standorte abgrenzen: - Lebenserwartung und Zuwachs der Forstpflanzen bestimmen; - Uebertragung der Ergebnisse auf andere Gebiete anstreben; c) eine optimale Anordnung des Stuetzverbaues aufzeigen (Lawinenschutz gewaehrleisten und fuer die Forstpflanze guenstige Voraussetzungen schaffen); d) die zunehmenden Beeinflussungen der Schneeverteilung, des Schneedeckenaufbaues und der Lawinenbildung durch die Aufforstung erfassen.

Sohlenstabilisierung von geschiebefuehrenden Fluessen mit Hilfe einer lokalen Ausweitung

Die im letzten Jahrhundert begonnene Emme-Korrektion fuehrte zu einer staendigen Eintiefung des Flussbettes. Diese Eintiefung konnte mit dem Einbau von Schwellen teilweise aufgehalten werden. Die Studie Emme 2050 zeigte jedoch, dass dieser Erosionsprozess nicht abgeschlossen ist. Der Fluss wird sich so lange eintiefen, bis er entsprechend seinem Abflussprofil ein neues Gleichgewichtsgefaelle erreicht hat. Um die prognostizierte Sohlenabsenkung aufhalten zu koennen, wurden in der Studie Emme 2050 unter anderem lokale Aufweitungen des vorhandenen Doppeltrapezprofiles vorgeschlagen. Im Bereich einer solchen Aufweitung kann sich ein naturnaher verzweigter Flusslauf ausbilden. In einem physikalischen Modell wird versucht, das Gleichgewichtsgefaelle der verzweigten Strecke sowie die Faehigkeit des Flusses, sich selber die Aufweitung zu schaffen, untersucht. So sollte sich ein Gerinne entsprechend der natuerlichen Flussdynamik bilden.

Projekt zur Foerderung von Alpen- und Mauerseglern in der Stadt Zuerich

Aufgrund des Inventars der kommunalen Natur- und Landschaftsschutzobjekte wurden schuetzenswerte Nistplaetze von Alpen- und Mauersegler ausgeschieden. Da erfahrungsgemaess solche Nistplaetze nicht in jedem Fall geschuetzt werden koennen, ist es unser Ziel, neue Nistplaetze zu erstellen, so dass der aktuelle Brutbestand gehalten werden kann. In diesem 5 Jahre dauernden Projekt sollen Erfahrungen gesammelt werden, wie mit Privatbesitzern und oeffentlichen Institutionen umgegangen werden soll; zudem ist die Erfolgskontrolle der getroffenen Massnahmen von zentraler Bedeutung.

Einfluss des Orientierungslaufes auf Wald und Wild

Schwerpunkte des Projektes: 1. Inventarisierung des schweizerischen OL-Gelaendes nach Vegetations- und Lebensraumtypen und deren oekologische Bewertung. 2. Abklaerung des Einflusses des OL auf ausgewaehlte Wild- und Vogelarten in ausgewaehlten Lebensraumtypen und Laufgebietstypen. 3. Abklaerung des Einflusses des OL auf Vegetation und Boden in ausgewaehlten Vegetations- und Laufgebietstypen. 4. Beurteilung von Veranstaltermassnahmen zum Schutz von Flora und Fauna, bezogen auf Vegetations-, Lebensraum- und Laufgebietstypen.

Geraeuschumwelt und psychosoziales Wohlbefinden (Teilprojekt zu NFP 26: Gesundheit, Mensch und Umwelt)

Das Projekt geht vom Themenkomplex 'gewachsene Mobilitaet der Bevoelkerung und Immissionsbelastung' aus und setzt sich zum Ziel, den Zusammenhang zwischen Laerm, Geraeuschen, Wohlbefinden und Gesundheit unter neuen, diesen Veraenderungen Rechnung tragenden Hypothesen anzugehen. Der Projektplan geht von der Voraussetzung aus, dass a) die Individualitaet der Betroffenheit durch Laerm waehrend des Tagesablaufs, b) die affektive, symbolische und soziale Funktion von Geraeuschen, c) das Wohlbefinden als Wert, d) die Umwelt als Gegenstand kollektiver Mobilisierung an Bedeutung gewonnen haben. Mit der Methode des 'Geraeuschtagebuches' werden die im Tagesablauf erfahrenen Geraeusche erfasst und nach den negativen und positiven Bewertungen in Bezug auf das Wohlbefinden und die Gesundheit ausgewertet. In einem Kontrastvergleich werden Zonen (deutsche/franzoesische Schweiz) mit hoher Belastung und ohne Schutzmassnahmen mit Zonen verglichen, die durch Laermschutzwaende oder durch eine Verkehrsberuhigung geschuetzt werden.

La qualite acoustique dans les villes suisses (FRA)

Etude exploratoire des conditions de production d'un environnement acoustique de qualite en milieu urbain. Mise au point d'une methodologie d'analyse et de diagnostic. Elaboration d'un outil interdisciplinaire integrant respectivement: - la dimension acoustique - la dimension topologique - la dimension socio-culturelle Resultats attendus: fournir - un instrument d'analyse comparative inter-culturelle des criteres de qualite acoustique (echelle suisse et europeenne) - un instrument d'aide a la decision et a la conception de l'espace urbain (passage d'une acoustique defensive et specialisee a une acoustique creative et operationnelle). (FRA)

Environnement sonore et sante (FRA)

Trois objectifs principaux: -etablir une bibliographie critique et commentee des travaux recents portant sur la relation homme/sante/environnement sonore (environ 1000 notices dans la litterature francophone et germanophone) -etablir un programme de travail pour la realisation d'un symposium franco-allemand ou d'un seminaire pluri-annuel sur le theme -elaborer et preciser les hypotheses et les methodes d'un projet interdisciplinaire planifie. (FRA)

Projekt zur Foerderung bzw. Erhaltung der Dohlenkolonie am Grossmuenster

Aufgrund des Inventars der kommunalen Natur- und Landschaftsschutzobjekte wurde das Grossmuenster als letzter Standort einer Dohlenkolonie der Stadt Zuerich festgestellt. In diesem Projekt geht es darum, diese letzte Kolonie zu erhalten. Im Laufe der naechsten 5 Jahre werden verschiedene Massnahmen getroffen und auf ihren Erfolg geprueft.

Laermkataster Schweiz, Verkehrslaermbelaestigungsstudie

Unter Verwendung der vom Stab GVF entwickelten und erweiterten Verkehrsmodelle soll die Belastung durch Strassen- und Eisenbahnlaerm modellmaessig berechnet werden. Die Laermbelastungsstudie ist fuer den jahresdurchschnittlichen Verkehr tags und nachts fuer die Zustaende 1975, 1980 und 1985 zu rechnen und soll sowohl fuer die gesamte Schweiz als auch fuer Regionen Aussagen ermoeglichen. Das Modell soll ebenso fuer Prognosen der zukuenftigen Belastungen geeignet sein.

Betroffenheit und Belastung der Wohnbevoelkerung durch Flug- und Strassenverkehrslaerm

Dem Projekt liegen folgende Fragen zu Grunde: Fuehrt die Belastung der Wohnbevoelkerung durch Flug- und Strassenverkehrslaerm zu gesundheitlichen und psychosozialen Konsequenzen, zur Einschraenkung ihrer Lebensqualitaet? In welcher Weise beeinflusst die Struktur des Geraeusches dessen Wahrnehmung? Sind die Hauptergebnisse der Fluglaermstudie aus den Siebzigerjahren weiterhin gueltig? Um diese Fragen zu beantworten, wird eine Stichprobe von ca. 3000 Personen aus den Gebieten der Flughaefen Zuerich-Kloten und Genf-Cointrin gezogen. Untersucht wird auch die Ueberlagerung von Flug- und Strassenverkehrslaerm.

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