The Black Sea is the largest anoxic basin on earth and provides unique conditions for the study of key processes controlling the biology and biogeochemistry at pelagic redoxclines. By identifying microbiological/biogeochemical agents and assessing rates of the coupled element cycles of carbon, nitrogen, phosphorus, sulphur, manganese, and iron, the functional response of this specific environment to changes of external conditions will be visible. This entry summarizes the CTD and pump-CTD data collected during the MSM33 cruise to the Black Sea in 2013. The data set contains both the bottle files, documenting bottle ids and metadata, as well as the CTD profiles. The following parameters were measured: temperature, salinity, conductivity, turbidity, chlorophyll a, pH, redox potential, oxygen, sound.
Mit dem beantragten Projekt werden die 1997 im südecuadorianischen Bergwald begonnenen Arbeiten fortgeführt. Die Ziele der neuen Projektphase sind (1) die abschließende Erfassung und Modellierung des Wasser- und Nährstoffhaushaltes von kleinen Wassereinzugsgebieten unter ungestörtem Bergwald, (2) die Aufklärung der Rolle chemischer Reduktionsprozesse für den Stoffhaushalt des Bergwaldes mithilfe von Redoxelektroden und d34S-Werten, (3) die Aufklärung der Fließpfade im Boden Mithilfe von d18O-Werten und (4) die Untersuchung der Auswirkungen eines ortsüblichen Landnutzungseingriffes (z.B. Brandrodung) auf den Stoffhaushalt des Bergwaldökosystems. Dazu wurden auf der zum Amazonas exponierten Andenabdachung drei etwa 10 ha große Wassereinzugsgebiete mit den erforderlichen Geräten ausgestattet. Von den Ergebnissen erwarten wir Erkenntnisse über Parameter, die den Stoffhaushalt der bisher wenig untersuchten und zunehmend bedrohten tropischen Bergwälder steuern und über die Auswirkungen menschlicher Eingriffe. Darüber hinaus liefert unser Teilprojekt wichtige bodenkundliche Basisdaten für die anderen Arbeitsgruppen.
Im Rahmen des Projektes B3 wurde der Einfluss des Redoxmilieus auf die Reinigungsleistung des Untergrunds bei der Trinkwasseraufbereitung untersucht. Der Schwerpunkt der Arbeiten bezog sich dabei auf den Einfluss von verschiedenen Mangan(hydr)oxiden die in der Literatur als mögliche Oxidationsmittel im Untergrund diskutiert werden. Neben den Eisen(hydr)oxiden sind sie die wichtigsten Metall(hydr)oxide des Bodens (maximaler Anteil: 0 2 ppm) und mit ihren hohen Redoxpotentialen interessante Komponenten. Die Versuche mit Mangan(hydr)oxiden, die in Batchreaktoren und in Festbettfiltern durchgeführt wurden konzentrierten sich zum Einen auf verschiedene Wässer (Trinkwasser, Oberflächenwasser, vorgereinigtes Abwasser) sowie einzelne organische Substanzen aus dem Bereich der phenolischen und Carbonsäurearomaten, die im Molekülgerüst der Huminstoffe vorkommen. Zusätzlich wurden die Spurensubstanzen Iopromid, Sulfamethoxazol und drei verschiedene Naphthlindisulfonsäuren auf ihre Abbaubarkeit mit Mangandioxid getestet. Alle Versuche wurden bei unterschiedlichen pH-Milieus und Redoxbedingungen bestritten auch der Einfluss der Temperatur wurde untersucht. Als wichtigste Ergebnisse lassen sich eine recht deutlich vorhandene Reaktivität der Manganoxide mit phenolischen Komponenten sowie eine nur geringe Oxidierbarkeit von carbonsäurehaltigen Aromaten hervorheben, die Umwandlung von Huminstoffbestandteilen in kleinere Kompartimente ist insgesamt gering, aber dennoch vorhanden. Dabei spielt die Oberflächenbeschaffenheit der Mangan(hydr)oxide eine entscheidende Rolle. Bei den untersuchten Spurenstoffen konnten keinerlei Oxidationsprodukte gefunden werden.