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Grasslands for biodiversity: supporting the protection of the biodiversity-rich grasslands and related management practices in the Alps and Carpathians

Semi-natural grasslands are among the most species-rich habitats in Europe but have sharply declined in spatial extent and biodiversity in recent decades. Within Europe, the grasslands of the Alps and the Carpathians harbour extraordinary plant diversity but their biodiversity varies significantly due to local environmental conditions and management intensities. Thus, there is general agreement that, in order to prevent further grassland biodiversity loss, the protection, enhancement and potential expansion of species-rich grasslands is necessary. Knowledge of the areas suitable for protection, enhancement and potential expansion comes largely from vegetation samples and experimental studies. However, these are unaffordable and unfeasible for systematic evaluation of biodiversity patterns over large areas. Further, existing monitoring programs generally lack information on grassland management regimes and a historical perspective, both of which can strongly influence current biodiversity. Fortunately, the availability of earth observational data over large areas now allows extrapolation of field measurements over time and space with acceptable accuracy. Combining these data with biodiversity datasets and an understanding of the socioeconomic context offers powerful opportunities for reaching conservation targets. The aims of the proposed project are to (1) identify diversity-rich grasslands and their distribution in the Alps and Carpathians; (2) identify diversity-supporting grassland management practices and their change and persistence; (3) identify the areas suitable for expanding the grassland protection network; and (4) propose new protection areas and their management across Alps and Carpathians. By addressing these aims we will cooperate with stakeholders to (i) identify effective methods for extrapolation of vegetation samples across the mountain ranges; (ii) identify the grassland management drivers and legacy effects on grassland diversity; (iii) identify constraints and motivations for biodiversity-supporting management practices (iv) provide scientific background for expanding the protection area network in the Alps and Carpathians. The proposed research provides a great opportunity to strengthen the cooperation, data and knowledge exchange between the researchers and stakeholders across the two largest mountain ranges in Europe: the Alps and the Carpathians.

Alpenvogel-Symposium

Ziel des Alpenvogelmonitorings ist eine valide Datenbasis, die als Grundlage für den Schutz der Alpenvögel und die Aktualisierung des "Indikators Artenvielfalt und Landschaftsqualität – Alpen" dienen kann.

Westliche Karnische Alpen - Forschungsprojekt Schutz Karstwasser

Ziel: Gemeinsame Erarbeitung des Bundeslandes Kärnten (Österreich) und der Region Veneto (Italien) der hydrogeologischen Grundlagen für den Schutz und die optimale Nutzung der Wasserressourcen. Erfassung und Quantifizierung der Wasserressourcen der Karnischen Alpen.

Zukunft Fliessgewässer Alpen

Übergeordnetes Ziel des Projektes 'Zukunft Fließgewässer Alpen' ist es, fundierte und integrative Grundlagen für die Prioritätensetzung im Gewässermanagement (Schutz und Restauration von Fließgewässer-Systemen) bereit zu stellen. Die Zusammenschau flächendeckender Informationen soll es zukünftig für das Gewässermanagement sowie auch die Naturschutzpraxis ermöglichen, geplante Projekte und Entscheidungen in einen fundierten und dennoch alpenweiten Kontext zu stellen. Aus wissenschaftlicher Sicht wird angestrebt, eine umfassende und konsistente Datenbasis für weiterführende Analysen/Projekte in der angewandten Fließgewässer-Forschung (Diversitätsforschung, Restaurationsökologie,....) zu erarbeiten. Im Rahmen der Vorstudie werden vorhandene Daten über geomorphologisch / hydrologisch / naturräumliche, biologische und sozio-ökonomische Kenngrößen der großen Fluss-Systeme der Alpen sowie über relevante Projekte recherchiert und in einer Meta-Datenbank dokumentiert. Ergänzend werden der Bedarf an flächenhaften Daten, die Art der Aufbereitung und die geeignete räumliche Auflösung solcher Daten mit potentiellen Anwendern in Workshops diskutiert sowie gemeinsam Datenlücken identifiziert. Eine Literaturrecherche zur Methodik der Priorisierung von Schutz- sowie Restaurationsmaßnahmen gibt einen internationalen Überblick über den diesbezüglichen Stand des Wissens.

Beschreibung des Verhandlungsspielraums der Bundesregierung zur Umsetzung der sozioeokonomischen und oekologischen Aspekte des Nachhaltigkeitsprinzips inbesondere bei der Ausarbeitung des Protokolls der Alpenkonvention 'Bevoelkerung und Kultur'

Das Nachhaltigkeitsprinzip ist zum globalen Leitbild der Entwicklung geworden. Der grosse Interpretationsspielraum des Nachhaltigkeitsprinzips ist Ursache fuer zunehmende Interessenskonflikte zwischen den Nutzungs- und Schutzzielen der Alpenkonvention. Je nach Interessenlage wird der Schwerpunkt bei Massnahmen zur Umsetzung der Alpenkonvention auf soziooekonomische oder oekologische Aspekte gelegt. Mit zunehmender Konkretheit der zu begruendenden Massnahmen schwindet die Bereitschaft, den notwendigen Interessenausgleich zwischen diesen beiden Zielen anzuerkennen. Nach Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe a) der Alpenkonvention sind zur Sicherung einer ganzheitlichen Politik zur Erhaltung und zum Schutz der Alpen Massnahmen auf dem Gebiet 'Bevoelkerung und Kultur' in einem Protokoll zu vereinbaren, 'mit dem Ziel der Achtung, Erhaltung und Foerderung der kulturellen und gesellschaftlichen Eigenstaendigkeit der ansaessigen Bevoelkerung und der Sicherstellung ihrer Lebensgrundlagen, namentlich der umweltvertraeglichen Besiedlung und wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Foerderung des gegenseitigen Verstaendnisses und partnerschaftlichen Verhaltens zwischen alpiner und ausseralpiner Bevoelkerung'. Bei den bevorstehenden Verhandlungen zu diesen Massnahmen ist mit einer Zuspitzung der Interessenkonflikte zu rechnen, vor allem seitens einiger Regionen Italiens, der Schweiz und Frankreichs. Verhandlungsziel der Bundesregierung ist die Verwirklichung eines hohen Anspruchs einer nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum. Fuer die Verhandlungsfuehrung werden wissenschaftlich begruendete Empfehlungen und Argumente fuer eine Aufloesung des Interessenkonflikts benoetigt.

Erstellung eines 'Leitfadens zum Schutz des Steinadlers in den Alpen'

Das Vorhaben erhebt Daten und wertet vorhandenes Wissen aus, um mit Methoden der Modellbildung und deren Absicherung Risikokarten zu entwickeln, die bei der Beurteilung von Massnahmen zum Schutz des Steinadlers eine Entscheidungsgrundlage spielen koennen.

Entwicklung eines Leitfadens zum Schutz der Steinadler in den Bayerischen Alpen

Im Rahmen des Projektes 'Entwicklung eines Leitfadens zum Schutz des Steinadlers in den Alpen' wurde mit Hilfe des Geographischen Informationssystems der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden ein Modell entwickelt, das detaillierte Voraussagen bezueglich der Lebensraumnutzung des Steinadlers im Nationalparkgebiet erlaubt. Dieses Modell wurde fuer den Bericht des Nationalparks Berchtesgaden mit Hilfe von Telemetrie und Sichtbeobachtungen an 3 Paaren ueber 3 Jahre hinweg validiert. Basierend auf diesem Modell wurde in einem ersten Annaeherungsschritt ein vereinfachtes Modell (aufgrund der weniger exakten Datengrundlage) fuer den deutschen Alpenanteil erarbeitet, das eine Darstellung der wichtigsten Lebensraumbereiche fuer den Steinadler im gesamten bayerischen Alpenraum ermoeglicht. Kartenausschnitte des jeweiligen Untersuchungsgebietes im Massstab 1 : 50000 dienten Steinadlerexperten vor Ort zur Ueberpruefung dieser ersten Modell-Annaeherung. Erste Ergebnisse: 1) Das Modell fuer die Bayerischen Alpen zeigt bezueglich der Darstellung der Lebensraumbereiche des Steinadlers viele Uebereinstimmungen mit der Realitaet in den jeweiligen Untersuchungsgebieten. So liegen beispielsweise die meisten Steinadler-Rasterdaten des Instituts fuer Vogelkunde im Bereich Werdenfelser Land innerhalb der als 'sehr gut geeignet' bis 'geeignet' vorhergesagte Lebensraeume. 2) Einige sehr gut geeignete Steinadlerlebensraeume sind durch das Modell bisher nicht abgedeckt. Dabei handelt es sich zumeist um Flaechen, die aufgrund einer Sondersituation im Modell nicht flaechendeckend darstellbar sind. Derartige Gebiete sind jedoch durch andere Naturschutzkriterien bereits als schuetzenswerte Bereiche erfasst, sodass sie nicht unbedingt in eine Modellkarte bezueglich essentieller Lebensraumbereiche des Steinadlers mit einfliessen muessen. 3) Im weiteren Projektverlauf wird besonders die Uebertragung des Modells auf ausgesuchte Testgebiete (Suedtirol, Graubuenden, Steiermark, Nationalpark Hohe Tauern) in den Alpen vorangetrieben. Der schriftliche Leitfaden zum Schutz des Steinadlers in den Alpen wird neben der Verbalisierung der Modelle vor allem auch Aussagen fuer Gebiete zusammenfassen, fuer die aufgrund einer fehlenden Datenbasis keine Modelle gerechnet werden koennen. Allgemein wird dabei sehr auf die Handhabbarkeit des Leitfadens geachtet werden muessen.

Alpenprogramm Biodiversitaet des WWF: soziooekonomische und politische Abschaetzung

Auf dem Hintergrund eines weltweiten Aktionsschwerpunktes zum Schutz und zur Förderung der Biodiversität der Erde von Seiten des WWF haben die europäischen WWF-Sektionen beschlossen, die Alpen als prioritären Raum für Maßnahmen zum Thema Biodiversität zu erklären. Zu diesem Zweck wurden verschiedene Gutachten vergeben, um die aktuelle Situation alpenweit zu erfassen. In dieser Analyse geht es darum, die wichtigsten Triebkräfte zu identifizieren, die derzeit die Biodiversität im Alpenraum beeinträchtigen und sie auch zu lokalisieren, um räumliche Schwerpunkte für Maßnahmen empfehlen zu können (socio-economic assessment) und darum, die politischen Strukturen im Alpenraum daraufhin zu untersuchen, auf welchen politischen Ebenen und mit welchen politischen Instrumenten Maßnahmen zur Sicherung der Biodiversität am besten umgesetzt werden könnten.

Kontaminationsmechanismen alpiner Karstaquifere (Arbeitstitel)

Da Karstgrundwasser an der Trinkwasserversorgung im Alpenraum einen bedeutenden Anteil hat und gleichzeitig sehr verletzbar gegenueber Schadstoffeintraegen ist, benoetigen die Karstlandschaften der Alpen einen besonderen Schutz. Im Rahmen dieses Projektes sollen daher die unterschiedlichen Auswirkungen punktfoermiger und flaechenhafter Kontaminationen und die Mechanismen des Schadstofftransportes in alpinen Karstaquiferen untersucht und bewertet werden. Es wurden zwei Testgebiete in den Nordalpen ausgewaehlt: das Gottesackerplateau in den Allgaeuer Alpen und das Alpsitzgebiet im Bayerischen Wettersteingebirge. Durch insgesamt 18 Markierungsversuche konnten dort die hydraulischen Verhaeltnisse der Karstentwaesserung weitgehend geklaert werden. An konkreten Beispielen wurde das Gefaehrdungspotential von Abwasserversickerungen und organischen Altablagerungen im alpinen Karst ermittelt. Die Beschaffenheit der alpinen Karstwaesser, ihre Eignung als aktuelle oder zukuenftige Trinkwasserressource und ihre potentielle Bedrohung durch moegliche Schadstoffeintraege konnte durch umfangreiche hydrochemische Untersuchungen erfasst und bewertet werden. Im Rahmen des Projektes wurde ua.a fuer das Landeswasserbauamt Bregenz ein Schutzkonzept fuer die Karstquellen des Gottesackergebietes entwickelt.

Prognose der Dynamik von Auerhuhnlebensraeumen

Grundlage fuer den langfristigen Schutz des Auerhuhns in den bayerischen Alpen ist der Erhalt geeigneter Lebensraeume. Da diese Lebensraeume durch forstliche Nutzung staendigem Wandel unterworfen sind, ist es notwendig, die daraus moeglicherweise resultierenden Habitat-Engpaesse fuer das Auerhuhn rechtzeitig zu erkennen und geeignete Massnahmen zu ergreifen. Die Grundlagen hierfuer werden in diesem auf 5 Jahre angelegten Forschungsprojekt geschaffen. Mit Hilfe eines Habitatmodelles, Satellitenbildauswertung und Gelaendeerhebungen wird der Ist-Zustand der Auerhuhnlebensraeume bewertet. Diese Bewertung wird durch eine im Projekt entwickelte Kartierungsmethode ueberprueft. Die Simulation der Lebensraumentwicklung unter verschiedenen Szenarien und die Bewertung der zukuenfigen Lebensraeume erlaubt, Gebiete zu erkennen, in denen der Erhalt der Auerhuehner mit vertretbarem Aufwand moeglich ist. Fuer diese Gebiete werden konkrete Schutzvorschlaege erarbeitet.

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