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Weiterbildung oertlicher Handwerker und arbeitsloser Arbeitskraefte an dem beispielhaften Erhalt eines umweltgeschaedigten Fachwerkgebaeudes im Fuerst-Pueckler-Park Bad Muskau

ENGAGE: Engagement für nachhaltiges Gemeinwohl, Teilprojekt: Nachhaltiges Gemeinwohl durch nationale Partizipationsverfahren und Chancen für dezentrales Engagement in beteiligungsfernen Gruppen

Zukunft der Energie-ökologischen Modellstadt Ostritz - St. Marienthal - Modell für eine zukunftsfähige europäische Kleinstadt

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die Region Oberlausitz-Niederschlesien wurde aufgrund ihrer Strukturschwäche von der Sächsischen Staatsregierung als Gebiet mit besonderen Entwicklungsaufgaben gekennzeichnet. Sie ist geprägt durch eine wirtschaftlich äußerst angespannte Lage, durch hohe Arbeitslosigkeit und eine negative Bevölkerungsentwicklung. Die Forcierung einer nachhaltigen Entwicklung im ländlichen Raum, d.h. die Planung und Entwicklung ländlicher Räume ist für die Nachhaltigkeit von fundamentaler Bedeutung und zeigt einen Zielbaustein dieses Projektes. Unter dem Schlagwort Nachhaltige Entwicklung wird ein neues Leitbild für eine umwelt- und sozialverträgliche, wirtschaftlich sinnvolle und global gerechte Entwicklung verstanden und als ein weiteres Projektziel gesehen. Die Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bzw. der Aufbau eines grenzüberschreitenden Netzwerks und die Qualifizierung von Bürgerinnen und Bürgern in Bezug auf das bürgerschaftliche Engagement soll für eine nachhaltige Enticklung der Stadt Ostritz und der Region Oberlausitz-Niederschlesien sorgen. Die Bürgerinnen und Bürger sollten befähigt werden, mit Unterstützung der Stadt Ostritz und dem IBZ selbstständig Projekte zu definieren und umzusetzen. Somit soll gewährleistet werden, dass sich die Energie-ökologische Modellstadt Ostritz-St. Marienthal stetig weiterentwickelt. Fazit Bezug nehmend auf die durchgeführten Seminare, Workshops, Informationsveranstaltungen, Netzwerktreffen sowie die realisierten Projekte, wurden die angestrebten Ziele erreicht. Durch die Einbeziehung der Bevölkerung von Ostritz in die Projektarbeit erfolgte eine Sensibilisierung für ihre Stadt und für die Region, die die Menschen motiviert, selbst etwas für ihr Umfeld in dem sie leben sowie für die Mitmenschen zu tun. Daraus sind weitere neue und zukunftsweisende Projektideen entstanden, die in den folgenden Monaten bzw. Jahren umgesetzt werden. Dazu zählt unter anderem die Errichtung einer Innovativen Energieregion Neiße, wobei die Energie-ökologische Modellstadt Ostritz-St. Marienthal und die dabei gesammelten Erfahrungen mit einbezogen werden.

Arbeit und Umwelt - Strategie für eine beschäftigungsorientierte Förderung von Umweltschutztechniken am Beispiel des Rhein-Neckar-Dreiecks

Standen zu Beginn der Neunzigerjahre langfristige Ziele der Sicherung ökologischer Stabilität im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses, so gilt derzeit das kurzfristige Ziel der Beseitigung der Arbeitslosigkeit als wichtigste politische Aufgabe. Entsprechend wird auch in der Umweltpolitik neben dem primären ökologischen Nutzen zunehmend ihr sekundärer ökonomischer Nutzen, vor allem bezüglich der Beschäftigungswirkungen, gesucht (Stichwort doppelte Dividende). Im Rahmen der Untersuchung wurden auf der Basis einer Auswertung neuester empirischer Studien zum Themenbereich Beschäftigungswirkungen von Umweltschutztechnik Eckpunkte einer Beschäftigungsstrategie für den Bereich Umweltschutztechnik entwickelt. Konkret wurde dabei untersucht, wie in der Region Rhein-Neckar und in Heidelberg Unternehmen im Bereich Umweltschutztechnik beschäftigungsorientiert gefördert werden können. Bei der Beantwortung dieser Frage wurden insbesondere die folgenden Aspekte berücksichtigt: Merkmale von Umweltinnovativen Unternehmen im Vergleich zu anderen Innovatoren. Unterschiede erfolgreich und weniger erfolgreich am Markt agierender Betriebe, die in der Umwelttechnik innovativ sind. Beschäftigungspotenziale von Umweltschutzbetrieben, die sich durch eine hohe Wettbewerbsfähigkeit auszeichnen. Allgemeine strategische Schlussfolgerungen für die Region Rhein-Neckar und für Heidelberg. Regionalspezifische Anforderungen an eine beschäftigungsorientierte Förderung umweltorientierter Betriebe in der Region Rhein-Neckar und in Heidelberg. Komparative Vorteile des Rhein-Neckar-Dreiecks auf Umweltschutzmärkten. Auftraggeber des Projektes war die Beschäftigungsinitiative Rhein-Neckar.

Arbeit und Oekologie - Ein Projektverbund zwischen dem Deutschen Institut fuer Wirtschaftsforschung, dem Wuppertal Institut fuer Klima, Umwelt, Energie und dem Wissenschaftszentrum Berlin fuer Sozialforschung

Die Gewerkschaften haben im DGB-Grundsatzprogramm von 1996 die traditionellen Schwerpunkte gewerkschaftlicher Arbeit - insbesondere die Wiederherstellung der Vollbeschaeftigung, die Aufrechterhaltung der sozialen Sicherung und die Erhaltung gewerkschaftlichen Einflusses - bestaetigt, gleichzeitig aber auch neue Herausforderungen angenommen. Dazu gehoert die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunftsentwicklung als Antwort auf die weltweiten oekologischen Herausforderungen, die weitgehende Konsequenzen fuer die Arbeits- und Lebenswelt haben werden. Die Suche nach Wegen zur Nachhaltigkeit findet vor dem Hintergrund tiefgreifender gesellschaftlicher Entwicklungen statt, die durch Stichworte wie Globalisierung, Individualisierung, Arbeitslosigkeit und Schwaechung des Sozialstaates charakterisiert werden. Insgesamt stellen diese Trends die Voraussetzungen des bisherigen Wohlstandsmodells der Bundesrepublik in Frage. Schon in der Vergangenheit haben die Gewerkschaften erste Antworten auch auf oekologische Herausforderungen formuliert. Dazu gehoeren die oekologische Produkt- und Prozessgestaltung wie auch eine oekologisch orientierte Bildungs- und Technologiepolitik. Allerdings befuerchten die Gewerkschaften auch Risiken und Gefaehrdungen im Bereich der Arbeitswelt, zumal die bisherige Diskussion von Nachhaltigkeitskonzepten die Auswirkungen in diesem Bereich nicht oder nur unzureichend beruecksichtigt. Dies hat dazu gefuehrt, dass die Gewerkschaften auf einer Gleichgewichtigkeit von oekonomischen, oekologischen und sozialen Nachhaltigkeitszielen bestehen. Gleichzeitig stehen sie fuer eine Beteiligung der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, insbesondere der Arbeitsbevoelkerung, an der Bestimmung und Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie ein. Die Gewerkschaften sind also auf der Suche danach, wie eine sozial-oekologische Reformstrategie zu operationalisieren ist. Vor diesem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen und gewerkschaftlicher Positionen konzentriert sich das geplante Forschungsvorhaben auf drei Leitfragestellungen: das Verhaeltnis wischen den sozialen Implikationen von Nachaltigkeitsstrategien und gewerkschaftlichen Zielen, die Rolle der deutschen Gewerkschaften in einem gesellschaftlichen Nachhaltigkeitsdiskurs und die Bausteine einer sozial-oekologischen Reformstrategie, die auf einer gleichberechtigten Einbeziehung oekonomischer, oekologischer und sozialer Interessen beruht.

Citizen's observatory for coast and ocean optical monitoring (CITCLOPS)

Objective: In the marine environment, anthropogenic pressures on resources and non-anthropogenic causes may create harmful conditions that affect human society. Harmful algal blooms and habitat destruction are examples, which pose serious human-health threats and severely affect numerous industries, causing annual economic losses in the tens of millions of euros, in the form of reduced sales, diminished tourist activity and unemployment. A widely adopted, scientific way to assess the environmental status of water bodies is by measuring their optical properties (as indicators of, e.g., sewage impact, dissolved organic matter, sediment load or gross biological activity). The Citclops project aims to develop systems to retrieve and use data on seawater colour, transparency and fluorescence, using low-cost sensors combined with contextual information (e.g., georeferencing) and a community-based Internet platform, taking into account existing experiences (e.g., Secchi Dip-In, Coastwatch Europe and Oil Reporter). Simple and fast methods to establish the optical properties of seawater will be developed and used: e.g., the colour through Forel-Ule observations, and transparency through a variant of the Secchi disc. People will be able to acquire data taking photographs of the sea surface on ferries or other vessels, at the open sea or from the beach. Wearable digital cameras for aquatic activities with extended sensing systems are also proposed as alternative resources for crowdsourcing data. Data are automatically uploaded through a specific service or application (such as Google+ Instant Upload), archived remotely and processed, and resulting information is accessed through a webpage or a mobile application by end users. These are: policy makers (e.g., local administrations), which will be able to use the information to improve the management of the coastal zone; and citizens, who will be able to maximize their experience in activities in which water quality has a role.

Sonderforschungsbereich (SFB) 564: Nachhaltige Landnutzung und ländliche Entwicklung in Bergregionen Südostasiens; Sustainable Land Use and Rural Development in Mountainous Regions of Southeast Asia, Sonderforschungsbereich SFB 564: Nachhaltige Landnutzung und ländliche Entwicklung in Bergregionen Südostasiens

Hohes Bevölkerungswachstum, verstärkt durch Umsiedlungsprogramme und Wanderungsbewegungen, haben den Druck auf die ohnehin schon marginalen und fragilen natürlichen Ressourcen in vielen Bergregionen Südostasiens bedrohlich verschärft. Dadurch ausgelöste, sich selbst verstärkende Teufelskreise mit verkürzten Brachezeiten, Erosions- und Bodenfruchtbarkeitsverlusten führen zu abnehmender landwirtschaftlicher Produktivität und Degradation der natürlichen Lebensgrundlagen. Weitverbreitete Armut, Unterbeschäftigung und Ernährungsunsicherheit sind die Folge. Ziel des Sonderforschungsbereichs 564 ist es, einen wissenschaftlichen Beitrag zur Erhaltung der natürlichen Ressourcen und zur Verbesserung der Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung in Bergregionen Südostasiens zu leisten. Dazu werden zwei wichtige, eng miteinander vernetzte und sich gegenseitig bedingende Bereiche bearbeitet: nachhaltige Landnutzung und nachhaltige ländliche Entwicklung. Der Sonderforschungsbereich setzt sich aus 13 Teilprojekten zusammen, von denen sechs in Thailand arbeiten, drei in Vietnam und vier länderübergreifend in Thailand und Vietnam. Die Forschung wird in einem interdisziplinären partizipativen Ansatz, d.h. in enger Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachrichtungen und mit der betroffenen lokalen Bevölkerung durchgeführt. Gleichzeitig ist der partizipative Ansatz selbst Gegenstand der Forschung. Kooperationspartner sind insgesamt sieben Universitäten und Forschungsinstitute in Thailand und Vietnam.

RE:design: (net)WORK - Grenzüberschreitende Initiative zum Aufbau von ReUse-Design Beschäftigungsbereichen für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen bei sozialen Einrichtungen

Am Arbeitsmarkt sind trotz Wirtschaftswachstum nach wie vor viele Menschen benachteiligt oder sehen sich mit Langzeitarbeitslosigkeit konfrontiert. Das vorliegende Projekt verbindet das Thema Beschäftigung mit dem Thema Umwelt und hier insbesondere mit dem Bereich Abfallwirtschaft. Durch steigende Abfallmengen u der Idee, diese zu (Kult)produkten des täglichen Lebens zu verarbeiten (ReUse-Design) ergeben sich auf mehreren Ebenen Beschäftigungspotenziale: Materialbeschaffung, Design, Herstellung u Vertrieb von ReUse-Design-Produkten. Das vorliegende Projekt unterstützt den Aufbau und die Implementierung dieser Beschäftigungsbereiche in sozialen/sozialwirtschaftlichen Unternehmen. Menschen im ReUse-Design-Bereich: - Erarbeitung von Grundlagen für einen neuen potenziellen Beschäftigungsbereich ('ReUse-Design) in (sozial)wirtschaftl. Unternehmen - Zielgruppen: Jugendliche, Ältere, Menschen mit Behinderung(en), MigrantInnen - Pilotumsetzung in sozial(wirtschaftl.) Betrieben in SK und A - Aufbau grenzüberschreitender Initiative in den Bereichen Materialbeschaffung, Herstellung, Vertrieb von ReUse-Design-Produkten - Sensibilisierung der Bevölkerung für nachhaltigen Konsum, d.h. möglichst ressourcenschonenden Verbrauch von Konsumgütern - Evaluierung bzgl. Beschäftigungswirkung, Wirtschaft, Umwelt.

Zukunft selber bauen - Jugendliche erlernen ökologisches Bauen in Theorie und Praxis

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel ist die Standortverlagerung der Ökoschule im Markkleeberger agra-Park von der Stadtgrenze in Zentrumsnähe. Jährlich nutzen 8.000 Kinder und Jugendliche die bisherige Bildungsstätte, deren Schulungsräume baulich verfallen sind. Der Neubau selbst ist ein umweltpädagogisches Projekt, bei dem 20 benachteiligte Jugendliche mittels der konkreten Baumaßnahme das ökologische Bauen in Theorie und Praxis erlernen. Das geplante Gebäude entspricht als 160 m2 großes Strohballenhaus konsequent den ökologischen und ökonomischen Anforderungen für ein Bauwerk des 21. Jahrhunderts. Fazit Umweltbildung und ökologisches Bauen sind unter Beachtung der Kriterien der Nachhaltigkeit kombinierbar. Das umgesetzte Vorhaben ist grundsätzlich im In- und Ausland übertragbar, überall gibt es arbeitslose Menschen, Bedarf an öffentlichen Räumen, ökologische Baustoffe, wie Holz, Lehm und Stroh. Öffentliche Gebäude sind einfach konstruierbar. Der örtliche Erschließungsaufwand ist stark kostenrelevant.

Productivity and environmental tax reform in Europe

PETRE is a three-year project, one of four funded by the Anglo-German Foundation (AGF) as part of its Creating sustainable growth in Europe research initiative, details of which can be found on the Foundation's website. The project is led by the Policy Studies Institute and has five other project partners, based in the United Kingdom, Germany, Austria and the Czech Republic. The overall aim of the project is to generate substantial new insights into the conditions for sustainable economic growth, and how this might be promoted through public policy, by linking the concepts of resource productivity and environmental tax reform (ETR). In particular, it will investigate the major issues related to resource productivity and ETR, including both economic and environmental implications and impacts. While the project will focus on Germany and the United Kingdom, it will also consider the implications for other countries within the European Union, and within the global economy. The project comes at a time of some challenge for European policy-making, in respect of both unemployment and fiscal balance. So far there is little evidence of the Lisbon Strategy and process providing the new impetus to growth and competitiveness that was intended. In these circumstances it is more difficult to achieve the policy integration, in particular in respect of environmental policy, which is called for in the EU Sustainable Development Strategy. It is intended that this project should generate significant new ideas and recommendations in respect of these issues, contributing thereby to both the Lisbon process and the objective of policy integration. Prime Contractor: Policy Studies Institute PSI, London, UK.

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