API src

Found 5 results.

Ursachenforschung zum Rückgang und Ableitung von Schutzmaßnahmen für ausgewählte vom Aussterben bedrohte Farn- und Samenpflanzen in Sachsen (Teilprojket II)

Analysen zu hochgradig gefährdeten (vom Aussterben bedrohten) Farn- und Samenpflanzen in Sachsen. Dokumentation der Vorkommen und Darstellung der aktuell absehbaren Entwicklung. Datenerhebung durch Freilandanalysen mit Dokumentation der Populationsgröße und weiteren fachlich relevanten Angaben. Erarbeitung von standortspezifischen Vorschlägen für kurz- und mittelfristige Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen. Erarbeitung von Vorschlägen zur Erfolgskontrolle und ansatzweise für ein landesweites Monitoring. Dokumentation der Ergebnisse in einer Datenbank.

Fortschreibung der Roten Listen gefährdeter Tiere und Pflanzen - Phase II, Fortschreibung der Roten Listen gefährdeter Tiere und Pflanzen, Phase I

Palökologie der mesozoischen Tetrapoden im Junggarbecken

Das Junggar Becken enthält eine kontinuierliche Sedimentfüllung, die sich über das gesamte Mesozoikum erstreckt. Es handelt sich hierbei um terrigene Sedimente in Form von Tonen, Kohleflözen, Sandsteinen und untergeordnet auch limnischen Kalken. Diese Sedimente beherbergen neben zahlreichen Pflanzenfossilien vor allem auch gut erhaltene Wirbeltiere. Da das Becken über den betrachteten Zeitraum hinweg geographisch eine sehr stabile Lage aufwies, bietet es ideale Voraussetzungen zur Analyse der Palökologie der mesozoischen Tetrapoden. Drei Fragestellungen sollen hierbei schwerpunktmäßig bearbeitet werden. Zum einen soll die Ökologie jurassischer und kretazischer Wirbeltierfaunen analysiert werden. Hierbei soll sowohl die Faunenzusammensetzung analysiert werden, als auch die ökologische Rolle der einzelnen Tetrapodengruppen charakterisiert werden. Insbesondere die Untersuchung der Autökologie der herbivoren Dinosaurier, speziell der Sauropoden, soll hierbei im Mittelpunkt stehen. Flankierend sollen histologische, mineralogische und isotopengeochemische Analysen des fossilen Knochenmaterials sowohl im Hinblick auf das Palaeoenvironment als auch auf die Physiologie der verschiedenen Großtetrapoden durchgeführt werden. Schließlich soll das Datenmaterial die Basis für die Charakterisierung der zeitlichen Entwicklung der lokalen Ökosysteme im Mesozoikum liefern. Gerade diese zeitliche Abfolge der fossilreichen Lagerstätten eröffnet die Möglichkeit, den Wechsel der Faunenelemente mit der Entwicklung der Paläofloren zu vergleichen und somit viel weitreichendere ökologische Interpretationen zu gewinnen, als dies bei den meisten Wirbeltierfundstellen bisher möglich war oder durchgeführt wurde.

Das Oberdevon der Paffrather Mulde: Palaeontologie, Biostratigraphie und Palaeooekologie

Bei palynologischen Routineuntersuchungen im Devon der Paffrather Mulde wurden voellig ueberraschend bisher in diesem Raum unbekannte Sedimente des hoeheren Oberdevons entdeckt. Der obere Teil dieser Abfolge wurde durch eine Kernbohrung bereits erkundet. Sie lieferte zahlreiche neue palaeontologische und biostratigraphische Erkenntnisse. Das Forschungsvorhaben hat das Ziel, das gesamte Oberdevon dieser Mulde umfassend zu untersuchen. Im Mittelpunkt wird eine ca 500 m tiefe, komplett gekernte Forschungsbohrung stehen. Die Sedimente werden vor allem unter palaeontologischen, biostratigraphischen und geochemischen Aspekten untersucht. Dadurch sollen ua die biostratigraphische Korrelation verbessert werden und die Ablagerungsbedingungen in einem faziell abweichenden Sedimentationsraum rekonstruiert werden.

Unterkretazische Pflanzenreste aus Hoehlensedimenten (Bergisches Land) und ihre Bedeutung fuer Palaeooekologie und Angiospermen-Evolution

Aus grossen Hoehlenfuellungen im Massenkalk von Wuelfrath (Bergisches Land, NRW) wurden ausgesprochen reiche und hervorragend erhaltene pflanzliche Kleinstreste geborgen. Nach palynologischen Datierungen haben die Hoehlenfuellungen ein unterkretazisches Alter. Unter den Pflanzenresten befinden sich ua Megasporen, Sporangien, Kutikulen, Holzreste, Pilze und Reste von Angiospermen. Die palaeobotanischen Untersuchungen haben das Ziel, die Vegetation zur Kreide-Zeit zu rekonstruieren und Beitraege zur Rekonstruktion der fruehen Angiospermen-Evolution zu liefern.

1