Die Zustandserfassung (Condition monitoring) und die optimierte Betriebsführung können die Lebensdauer, Sicherheit und Effizienz von CSP Kraftwerken merklich erhöhen. Zwei sehr relevante Parameter sind die Verschmutzung der Spiegel und der Zustand der beweglichen HCE-Rohrverbinder (REPA). Im hier beschriebenen Projekt sollen Bildauswertemethoden für die Erkennung von Verschmutzung und REPA-Fehlbildern erarbeitet werden, die an eine autonome Drohnenlösung mit Docking- und Landestation sowie hierfür zu entwickelnden BVLOS-Fähigkeiten angeschlossen ist. Um den Mehrwert der neuen Methoden voll auszuschöpfen, ist geplant, sie an eine automatische Messdatenerfassung per Drohne und Dockingstation anzukoppeln um insbesondere eine hohe Messfrequenz realisieren zu können. Die Ladestation Skyport stellt Park- und Ladefunktionen für Drohnen verschiedener Hersteller bereit. Sie soll um Funktionalitäten für einen Flugbetrieb außerhalb des Sichtbereichs (BVLOS) erweitert werden, sowie eine automatisierte Übertragung individuell erstellter Flugrouten, Bilddaten und Ansteuerung der Auswertung bereitstellen. Über eine eigens erstellte API-Anwendung kann nach dem Projekt eine Messung per Knopfdruck vom Bürostuhl aus angefordert werden bzw. nach einem festgelegten Zeitplan realisiert werden. Die Ergebnisse stehen danach in einem Webportal mit spezifischen Darstellungstools zur Verfügung. Ein Prototyp bestehend aus automatisierter Datenerfassung und -auswertung soll über drei Monate in einem Parabolrinnenkraftwerk getestet und demonstriert werden.
<p>Weltweit wurden 100 große Bergbaustandorte für Kupfer-, Eisenerz sowie Bauxit („Aluminiumerz“) auf Umweltgefährdungspotenziale untersucht. Daraus entstanden ist eine interaktive Karte mit vielfältigen Filtermöglichkeiten. Insbesondere Unternehmen können diese zur Analyse von Umweltrisiken in Lieferketten nutzen und werden so bei der Erfüllung ihrer umweltbezogenen Sorgfaltspflichten unterstützt.</p><p>Die Ergebnisse des Forschungsprojekts „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/pilot-screening-of-the-environmental-hazard">Pilot Screening der Umweltgefährdungspotenziale von Bergbaustandorten“ (ÖkoRess III)</a> leisten einen wissensbasierten Beitrag zur Debatte um eine sichere und nachhaltige Versorgung mit Rohstoffen aus dem Bergbau.</p><p>Im Auftrag des Umweltbundesamtes wurden weltweit 100 große Bergbaustandorte für Kupfer-, Eisenerz sowie Bauxit auf ihre Umweltgefährdungspotenziale untersucht. Dabei kam eine in Vorläufervorhaben entwickelte (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/eroerterung-oekologischer-grenzen-der">ÖkoRess I</a>) und an zehn Fallstudien erprobte (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/comparative-analysis-of-case-studies-for-mining">ÖkoRess II</a>) Bewertungsmethode zur Anwendung. Diese Methode ermöglicht mit Hilfe öffentlich verfügbarer Informationen vom Schreibtisch aus einen schnellen Überblick über mögliche Umweltgefährdungen an einem Bergbaustandort.</p><p>Im Ergebnis dieses Pilot-Screenings stehen 100 Umweltgefährdungsprofile großer Bergbaustandorte weltweit zur Verfügung, die in Form einer <a href="https://ubagdi.maps.arcgis.com/apps/webappviewer/index.html?id=cf856d775d8744d299d1585baa8934d1">interaktiven Karte</a> präsentiert werden. Diese Karte zeigt die globale Verteilung der Standorte und die Bewertungsergebnisse. Mit Hilfe von Filter- und Ebenenfunktionen können Nutzer*innen angepasst an individuelle Interessen durch die Karte navigieren. Beispielsweise lassen sich so für alle Standorte die Ergebnisse für ein spezifisches Umweltgefährdungspotenzial – etwa die Lage in einem Schutzgebiet – darstellen. Filtereinstellungen ermöglichen eine Eingrenzung der angezeigten Standorte nach spezifischen kombinierten Kriterien. Zum Beispiel: „Zeige alle Kupferminen mit vergleichsweise geringem Erzgehalt in Gebieten mit hohem Wasserstress“.</p><p>Für jeden Standort kann zudem ein Factsheet heruntergeladen werden, das neben generellen Informationen zum Standort (wie Lage, Ausdehnung, Betreiber, Produktionsmengen) detaillierte Bewertungsergebnisse für die zwölf Einzelindikatoren des Bewertungssystems, kompakte Informationen zur staatlichen (Regulierung) und privaten (verantwortungsvolle Unternehmensführung) Governance sowie ein Quellenverzeichnis enthält.</p><p>Wofür eignet sich die interaktive Karte?</p><p>Die 100 Gefährdungsprofile können <strong>Unternehmen</strong> substantiell dabei unterstützen, die gestiegenen gesellschaftlichen Erwartungen an verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln in globalen Lieferketten zu erfüllen. Mit dem Lieferkettensorgfaltsgesetz sind diese Erwartungen seit 2023 für einen Teil der Unternehmen in Deutschland rechtsverbindlich geworden. Weitergehende Regelungen auf EU Ebene (Batterieverordnung und EU-Lieferkettengesetz) werden in den nächsten Jahren in Kraft treten. Konkret können die bereitgestellten Informationen als Ausgangspunkt bei der Risikoanalyse im Rahmen von Sorgfaltspflichtprüfungen genutzt werden, entsprechend Schritt 2 des Sorgfaltspflichten-Prozesses nach dem <a href="https://www.oecd.org/investment/due-diligence-guidance-for-responsible-business-conduct.htm">OECD Leitfaden für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln</a>.</p><p>Auch <strong>zivilgesellschaftliche Organisationen und Journalisten</strong> können die Ergebnisse nutzen um Anhaltspunkte für tiefergehende vor Ort Recherchen zu ökologischen und menschenrechtlichen Missständen im internationalen Bergbausektor zu identifizieren.</p><p>Weitere Informationen zum Forschungsvorhaben</p><p>Die 100 Factsheets wurden einem zweistufigen Review unterzogen (Stufe 1: Gutachter und Stufe 2: Bergwerksbetreiber). Im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/pilot-screening-of-the-environmental-hazard">Abschlussbericht</a> wird der Forschungsprozess beschrieben, die Forschungsergebnisse zusammenfassend analysiert und kritisch diskutiert, Schlussfolgerungen gezogen und Empfehlungen zur Anwendung der Methode und der Nutzung der Ergebnisse abgegeben. Außerdem wurde die angewandte Bewertungsmethode im Rahmen des Screenings iterativ weiterentwickelt und eine überarbeitete Version des Methodenbandes erstellt, die in <a href="https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/texte_146-2022_evaluation_of_the_environmental_hazard_potentials_involved_in_the_extraction_of_abiotic_primary_raw_materials_-_a_method_for_a_site-related_approach.pdf">englischer</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/texte_146-2022_evaluacion_del_potencial_de_peligros_ambientales_relacionados_a_la_extraccion_primaria_de_materias_primas_abioticas_-_un_metodo_en_funcion_del_emplazamiento.pdf">spanischer Sprache</a> erhältlich ist. Auch der Schlussbericht ist aufgrund der internationalen Relevanz des Vorhabens ausschließlich in englischer Sprache verfasst. Er enthält eine Zusammenfassung in deutscher Sprache.</p>
Stellenausschreibung des Landesamtes für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt (LAGB) Wir suchen Sie als Sachbearbeiter/-in (m/w/d) Übertagebergbau (A 11 LBesO LSA / E 11 TV-L) für das Dezernat 13 „Übertagebergbau“ vorbehaltlich des Vorliegens der haushaltswirtschaftlichen Voraussetzungen. Einstellungsdatum: Stellenbewertung: Entgelt: Besoldung:zum nächstmöglichen Zeitpunkt Die Stelle ist nach E 11 TV-L bzw. A 11 LBesO LSA bewertet. E 11 TV-L (vorbehaltlich des Vorliegens der persönlichen Voraussetzungen) A 10 - 11 LBesO LSA (vorbehaltlich des Vorliegens der persönlichen und Anstellung: Stellenumfang: Arbeitsort: Bewerbungsschluss:beamtenrechtlichen Voraussetzungen) unbefristet Vollzeit (40h/Woche), teilzeitgeeignet Halle (Saale) 11.08.2024 Wer sind wir? Das LAGB ist eine obere Landesbehörde im Geschäftsbereich des Ministeriums für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt. Wir beraten und unterstützen die Landesregierung und deren nachgeordnete Behörden auf den Gebieten der Angewandten Geowissenschaften und Bodenkunde. Für alle öffentlich- rechtlichen Angelegenheiten des Bergbaus, insbesondere in genehmigungs- und aufsichtsrechtlichen Belangen, in Fragen der Sicherheit von Bergbaubetrieben und der Prävention und Abwendung von Gefahren aus bergbaulichen Tätigkeiten für Mensch und Umwelt, ist das LAGB die für Sachsen-Anhalt zuständige Bergbehörde. Das Dezernat 13 Übertagebergbau ist insoweit zuständig für alle Braunkohle- sowie Steine und Erden-Tagebaue des Landes Sachsen-Anhalt. Was bieten wir? verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem qualifizierten und aufgeschlossenen Team flexible Arbeitszeitregelung zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie (u. a. kernzeitlose Arbeitsgestaltung zwischen 6:00 und 20:00 Uhr, Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung, Heimarbeit in begrenztem Umfang und nach Ablauf der Probezeit) attraktive Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes (u. a. betriebliche Altersvorsorge über die VBL, Jahressonderzahlung, 30 Urlaubstage, Zuschuss zu vermögenswirksamen Leistungen, Vergünstigungen im ÖPNV „Job-Ticket“) zukunftsorientierte und umfassende Entwicklungsmöglichkeiten durch gezielte Fortbildungen (u. a. beim Aus- und Fortbildungsinstitut Sachsen-Anhalt: https://lsaurl.de/afilsa) ergonomischer und mit moderner IT ausgestatteter Arbeitsplatz (u. a. elektr. höhenverstellbarer Schreibtisch, zwei 27-Zoll-Monitore, Laptop, in weiten Teilen papierloses Arbeiten durch den Einsatz innovativer Software) sowie modern ausgestatteter Beratungsräume (u. a. Smartboards, Videokonferenztechnik) einen Arbeitsplatz in einer der ältesten Universitätsstädte Deutschlands sowie der ältesten deutschen wissenschaftlichen Akademie „Leopoldina“ mit attraktiven Angeboten in den Bereichen Wissenschaft, Bildung, Kultur und Freizeit und einer schnellen Anbindung an die benachbarte Metropole Leipzig Was sind Ihre zukünftigen Aufgaben? Prüfung und Zulassung von bergrechtlichen Betriebsplänen (Haupt-, Sonder-, Abschluss- sowie fakultative Rahmenbetriebspläne) einschließlich Durchführung bergrechtlicher Betriebsplanzulassungsverfahren nach §§ 52 ff. Bundesberggesetz (BBergG) i. V. m. den Verwaltungsverfahrensgesetzen des Bundes und des Landes (VwVfG, VwVfG LSA) unter Berücksichtigung naturschutzrechtlicher Bestimmungen (§§ 17, 34, 44 BNatSchG) sowie Erteilung weiterer Genehmigungen im Rahmen der Zuständigkeit des Dezernates (technischer und sozialer Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz usw.) Wahrnehmung der Bergaufsicht gem. § 69 BBergG einschließlich Auflagenüberwachung und ggf. Anordnung von Maßnahmen nach §§ 70 ff. BBergG, hierbei o Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Institutionen o Mitwirkung bei der Durchführung von Ordnungswidrigkeitsverfahren o Untersuchung von strafbaren Handlungen, Unfällen und Betriebsereignissen o Wahrnehmung von Aufgaben als Ermittlungsperson der Staatsanwaltschaft o Vollzugskontrolle von bergrechtlichen Planfeststellungsbeschlüssen o Bearbeitung von Bürgeranfragen und Anfragen nach UIG/IZG Was erwarten wir von Ihnen? Unabdingbar: mindestens einen Bachelor- oder gleichwertigen Hochschulabschluss (z. B. Dipl.-Ing. (FH)) auf dem Gebiet Bergbau, Angewandte Geowissenschaften mit dem Schwerpunkt Geotechnik oder in einem anderen ingenieurwissenschaftlichen Studiengang sehr gute, verhandlungssichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift einen Führerschein Klasse B (gültige Fahrerlaubnis) sowie die Bereitschaft zum Führen von Dienst-Kfz körperliche Eignung für die Außendiensttätigkeit, insbesondere Höhentauglichkeit Verbeamtete Bewerberinnen und Bewerber müssen neben dem Abschluss in der geforderten Fachrichtung über die Befähigung für die Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt gemäß § 13 Abs. 3 i. V. m. § 14 Abs. 3 LBG LSA in der Laufbahn des Technischen Dienstes nach Ziffer 7.2.3 der Anlage 1, Abschnitt II zu § 2 LVO LSA verfügen. Die Fähigkeit zu selbständiger, verantwortungsvoller und konstruktiver Arbeit, ziel- und lösungsorientierte Zusammenarbeit im Team, Eigeninitiative, Durchsetzungs- und Organisationsvermögen, Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit sowie Kommunikationsfähigkeit runden Ihr Bewerberprofil ab. Welche Unterlagen bzw. Angaben benötigen wir? ein aussagekräftiges Anschreiben einen aktuellen tabellarischen Lebenslauf die Urkunde und das Zeugnis einschließlich Fächerübersicht des Studienabschlusses Zeugnisse und Nachweise zum bisherigen beruflichen Werdegang Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter und sexueller Identität sind willkommen. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen. Die Kommunikationssprache ist Deutsch. Bitte beachten Sie daher, dass sämtliche Unterlagen in deutscher Sprache eingereicht werden. Bei ausländischen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung einer beglaubigten Übersetzung in deutscher Sprache sowie den Nachweis der Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen unter https://lsaurl.de/kmkzab. Bewerberinnen und Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, fügen ihrer Bewerbung bitte ein Sprachzertifikat auf Kompetenzniveau C1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens oder vergleichbar bei. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich mit Ihrer aussagekräftigen Bewerbung bis zum 11. August 2024 auf der Onlineplattform Interamt, dem Stellenportal für den öffentlichen Dienst unter: https://www.interamt.de/koop/app/stelle?id=1155329 Dort können Sie sich über den Button „Online bewerben“ direkt auf unsere Stellenausschreibung bewerben. Nähere Informationen zur Registrierung entnehmen Sie
Stellenausschreibung des Landesamtes für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt (LAGB) Wir suchen Sie als Sachbearbeiter/-in (m/w/d) Planfeststellung / Förmliche Verfahren (A 11 LBesO LSA / E 11 TV-L) für das Dezernat 33 „Besondere Verfahrensarten“ vorbehaltlich des Vorliegens der haushaltswirtschaftlichen Voraussetzungen. Einstellungsdatum: Stellenbewertung: Entgelt: Besoldung: Anstellung:zum nächstmöglichen Zeitpunkt Die Stelle ist nach E 11 TV-L bzw. A 11 LBesO LSA bewertet. E 11 TV-L (vorbehaltlich des Vorliegens der persönlichen Voraussetzungen) A 9 - 11 LBesO LSA (vorbehaltlich des Vorliegens der persönlichen und beamtenrechtlichen Voraussetzungen) unbefristet Stellenumfang: Arbeitsort: Bewerbungsschluss:Vollzeit (40h/Woche), teilzeitgeeignet Halle (Saale) 08.09.2024 Wer sind wir? Das LAGB ist eine obere Landesbehörde im Geschäftsbereich des Ministeriums für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt. Wir beraten und unterstützen die Landesregierung und deren nachgeordnete Behörden auf den Gebieten der Angewandten Geowissenschaften und Bodenkunde. Für alle öffentlich- rechtlichen Angelegenheiten des Bergbaus, insbesondere in genehmigungs- und aufsichtsrechtlichen Belangen, in Fragen der Sicherheit von Bergbaubetrieben und der Prävention und Abwendung von Gefahren aus bergbaulichen Tätigkeiten für Mensch und Umwelt, ist das LAGB die für Sachsen-Anhalt zuständige Bergbehörde. Dem LAGB obliegt hier auch die Durchführung von Planfeststellungsverfahren nach Berg- und Umweltrecht einschließlich den Umweltverträglichkeitsprüfungen. Was bieten wir? verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem qualifizierten und aufgeschlossenen Team flexible Arbeitszeitregelung zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie (u. a. kernzeitlose Arbeitsgestaltung zwischen 6:00 und 20:00 Uhr, Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung, Heimarbeit in begrenztem Umfang und nach Ablauf der Probezeit) attraktive Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes (u. a. betriebliche Altersvorsorge über die VBL, Jahressonderzahlung, 30 Urlaubstage, Zuschuss zu vermögenswirksamen Leistungen, Vergünstigungen im ÖPNV „Job-Ticket“) zukunftsorientierte und umfassende Entwicklungsmöglichkeiten durch gezielte Fortbildungen (u. a. beim Aus- und Fortbildungsinstitut Sachsen-Anhalt: https://lsaurl.de/afilsa) ergonomischer und mit moderner IT ausgestatteter Arbeitsplatz (u. a. elektr. höhenverstellbarer Schreibtisch, zwei 27-Zoll-Monitore, Laptop, in weiten Teilen papierloses Arbeiten durch den Einsatz innovativer Software) sowie modern ausgestatteter Beratungsräume (u. a. Smartboards, Videokonferenztechnik) einen Arbeitsplatz in einer der ältesten Universitätsstädte Deutschlands sowie der ältesten deutschen wissenschaftlichen Akademie „Leopoldina“ mit attraktiven Angeboten in den Bereichen Wissenschaft, Bildung, Kultur und Freizeit und einer schnellen Anbindung an die benachbarte Metropole Leipzig Was sind Ihre zukünftigen Aufgaben? Durchführung bergrechtlicher Planfeststellungsverfahren nach dem Bundesberggesetz (BBergG) in Verbindung mit den Verwaltungsverfahrensgesetzen (VwVfG, VwVfG LSA), insbesondere o Fertigung von Planfeststellungsbeschlüssen einschließlich der eingeschlossenen Umweltverträglichkeits- und FFH-Verträglichkeitsprüfungen sowie o Erarbeitung weiterer notwendiger Entscheidungen wie beispielweise die Zulassung des vorzeitigen Beginns des Vorhabens gemäß § 57b BBergG allgemeine Vorprüfung zur Feststellung der UVP-Pflicht gemäß dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung Was erwarten wir von Ihnen? Unabdingbar: mindestens einen Bachelor- oder Diplom-Abschluss (FH) auf dem Gebiet der Öffentlichen Verwaltung / Verwaltungsökonomie oder einen erfolgreichen Abschluss des Beschäftigtenlehrgangs II bzw. als Verwaltungsfachwirt/-in oder mindestens einen Bachelor- oder Diplom-Abschluss (FH) in einem ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Studiengang sehr gute, verhandlungssichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift Verbeamtete Bewerber/-innen müssen neben dem geforderten Abschluss über die Befähigung für die Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt gemäß § 13 Abs. 3 i. V. m. § 14 Abs. 3 LBG LSA in der Laufbahn des Allgemeinen Verwaltungsdienstes, des Wirtschaftsverwaltungsdienstes oder des Technischen Dienstes verfügen. Welche Unterlagen bzw. Angaben benötigen wir? ein aussagekräftiges Anschreiben einen aktuellen tabellarischen Lebenslauf die Urkunde und das Zeugnis einschließlich Fächerübersicht des Studienabschlusses Zeugnisse und Nachweise zum bisherigen beruflichen Werdegang Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter und sexueller Identität sind willkommen. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen. Die Kommunikationssprache ist Deutsch. Bitte beachten Sie daher, dass sämtliche Unterlagen in deutscher Sprache eingereicht werden. Bei ausländischen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung einer beglaubigten Übersetzung in deutscher Sprache sowie den Nachweis der Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen unter https://lsaurl.de/kmkzab. Bewerber/-innen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, fügen ihrer Bewerbung bitte ein Sprachzertifikat auf Kompetenzniveau C1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens oder vergleichbar bei. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich mit Ihrer aussagekräftigen Bewerbung bis zum 08. September 2024 auf der Onlineplattform Interamt, dem Stellenportal für den öffentlichen Dienst unter: https://www.interamt.de/koop/app/stelle?id=1166551 Dort können Sie sich über den Button „Online bewerben“ direkt auf unsere Stellenausschreibung bewerben. Nähere Informationen zur Registrierung entnehmen Sie bitte dem dort eingestellten Ausschreibungstext. Von Bewerbungen per Post oder per E-Mail bitten wir abzusehen. Bewerbungen, die auf dem Postweg bei uns eingehen, werden nach Abschluss des Verfahrens aufgrund des Verwaltungsaufwands nicht zurückgeschickt. Die Bewerbungsunterlagen werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens verwendet und nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen vernichtet. Weitere Informationen zum Online-Bewerbungsverfahren mit Interamt sowie Hinweise zum
In den Arbeitsbereichen der öffentlichen Hand kommen Möbel unterschiedlichster Form und Funktion zum Einsatz. Da die Produkte während des gesamten Lebensweges Umweltbelastungen verursachen können, beziehen sich die Kriterien in diesem Leitfaden sowohl auf die Herstellung, als auch auf die Nutzungsphase und die Entsorgung. Möbel und Lattenroste werden im Innenraum verwendet, weshalb aus Umwelt- und Gesundheitssicht möglichst geringe Emissionen aus diesen Produkten in die Umgebung abgegeben werden sollten. Die Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft trägt ebenfalls zur Umweltverträglichkeit bei und ist daher adressiert. Der Leitfaden basiert auf den Kriterien des Umweltzeichens Blauer Engel für emissionsarme Möbel und Lattenroste aus Holz und Holzwerkstoffen (DE-UZ 38, Ausgabe Januar 2022). Quelle: www.umweltbundesamt.de
Polstermöbel können bei der Herstellung, Nutzung und Entsorgung Umweltbelastungen verursachen. Die vom Umweltbundesamt empfohlenen Kriterien für Ausschreibungen beziehen sich daher auf den gesamten Lebensweg von Polstermöbeln. Sie betreffen die Herstellung und die dabei eingesetzten Werkstoffe und Materialien, die Nutzungsphase sowie die Entsorgung von gebrauchten Polstermöbeln und von Verpackungsmaterial für den Transport von neuen Möbeln. Der Leitfaden basiert auf den Kriterien des Umweltzeichens Blauer Engel für Polstermöbel (DE-UZ 117), Ausgabe Januar 2018. Quelle: Umweltbundesamt
Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Durch die Umsetzung eines sortenrein getrennten Mehrschichttextils besteht die Möglichkeit, vollständig auf flammkaschierte (mit Schaumstoff stabilisierte) textile Flächen zu verzichten. Die Herstellungstechnologie dieser Mehrschichttextilien nach dem neuartigen Wovenit Verfahren lässt eine sortenreine Trennung der eingesetzten Materialien zu. Damit ist die wesentliche Voraussetzung geschaffen, dass endlich ein geschlossenes Recyclingkonzept für diese Textilien umgesetzt werden kann. Der weitere wesentliche Ansatzpunkt ergibt sich aus ökologischer Sicht durch die direkte Formung komplex geformter Körper, durch die vollständige Ausnutzen des eingesetzten Fadenmaterials entfällt jeglicher Zuschnittverlust. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: Ein wesentlicher Schwerpunkt der Weiterentwicklung konzentrierte sich auf die kundenspezifische Optimierung unterschiedlicher Materialien und neuer Bindungen, die Integration von Zusatzelementen in die 3D konturierten Textilien. Hierbei war insbesondere die bisher entwickelte Bindungs- und Spickeltechnologie weiter zu optimieren und an die neuesten Strickmaschinen anzupassen. Es wurde daher ein intelligentes Hybridmaterial entwickelt werden, das neben den wichtigen technischen, insbesondere auch die geforderten haptischen und optischen Eigenschaften erfüllt. Zur Kaschierung der Spickellöcher musste ein optimiertes Spickelverfahren entwickelt werden, das für eine absolut homogene Spickelkontur sorgt. Mit dem engen Nadelabstand der neuen 16er Teilung werden erstmals besonders steile Spickellinien als Grundvoraussetzung für extreme Konturierungen und äußerst komplexe Geometrien möglich. Hierfür waren auch geeignete Bindungen zu entwickeln. In der neuen Konstellation können individuelle 3D Sitzbezüge nach den Idealvorstellungen der Kunden realisiert und die Einhaltung vorgegebener Normen garantiert werden. Fazit: Im Rahmen der Projektarbeiten gelang es auf der Basis der Wovenit-Technologie, das textile Fertigungsverfahren so weiterzuentwickeln, dass inzwischen eine Serienfertigung für anspruchsvolle Büromöbel möglich ist. Hierdurch ist es dem Unternehmen gelungen, eine eigenständige Technologie zur Erzeugung komplexer dreidimensionaler und funktionalisierter Textilien zu entwickeln und am Markt zu etablieren. Gemeinsam mit der Sedus AG konnte im Jahr 2007 jeweils erste Preise beim iF Material Award und Design Plus Materialvision gewonnen werden.
Die Herstellung von Holzmöbeln wie Wohn-, Küchen- oder Büromöbeln hält viele Potenziale zur Einsparung von Ressourcen bereit. Die Kurzanalyse stellt prozess- und produktbezogene Maßnahmen sowie Gute-Praxis-Beispiele vor, die Unternehmen der Branche dabei helfen, Material und Energie einzusparen.
Der Beschaffung durch die öffentliche Hand wird ein großes Potenzial zur Förderung nachhaltigen Wirtschaftens und damit zur Umweltentlastung nachgesagt. In Deutschland erteilen öffentliche Auftraggeber - Bund, Länder, Kommunen und kommunale Unternehmen - für ungefähr 250 Mrd. Euro pro Jahr Aufträge zur Vergabe von Gütern und Leistungen sowie Baumaßnahmen. Dies entspricht ca. 11 Prozent bis 12 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes (2.110,4 Mrd. Euro im Jahr 2002). Mit dieser erheblichen Marktmacht kann die öffentliche Beschaffung und insbesondere die kommunale Beschaffung in beträchtlichem Maße dazu beitragen, neben anderen politischen Zielen umweltpolitische Ziele zu befördern. Der Staat als Nachfrager kann darüber hinaus entscheidenden Einfluss auf den Markt für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen haben und auch die Entstehung und Verbreitung von umweltfreundlichen Innovationen fördern. Diese Überlegung war Voraussetzung für das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt 'Potenziale einer nachhaltigen Beschaffung in Kommunen' (NaBesI). Das Projekt untersuchte zunächst die wahrgenommenen Hemmnisse einer umweltfreundlichen Beschaffung in der öffentlichen Verwaltung, da sie als wichtiger Einflussfaktor für Entscheidungen gesehen werden. Hierfür wurde ein Hemmniskatalog in Form eines Fragebogens entwickelt und in der Partnerkommune und in einigen anderen Kommunen angewandt. Des weiteren wurde vom Projektpartner Öko-Institut e.V. Darmstadt eine umfangreiche Rechtsanalyse zu den Möglichkeiten der Einbeziehung von Umweltkriterien in die öffentliche Vergabe in internationalem, europäischem und deutschem Recht durchgeführt. Um Innovationspotenziale einer umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung zu ermitteln, wurde sowohl die Anbieter- als auch die Nachfragerseite untersucht. Hierfür wurden zum einen alle sächsischen Kommunen mit mehr als 5000 Einwohner mittels eines standardisierten Fragebogens zum allgemeinen Beschaffungsprozess und zur Beschaffung ausgewählter Produkte und Dienstleistungen (Informationstechnologie, Büromöbel, Innenbeleuchtung, Gebäude, Strom, Reinigung) befragt. Im Gegenzug wurde an ausgewählten Märkten untersucht, ob und welche Produkte oder Dienstleistungen am Markt angeboten werden. Ein weiteres Ziel des Projektes war es, das Potential der öffentlichen Beschaffung für eine Umweltentlastung quantitativ zu ermitteln. Mit Hilfe einer eigens entwickelten Methodik untersuchte der Projektpartner ICLEI Europasekretariat das Umweltentlastungspotential für sechs Produkte (Elektrizität, Gebäude, Lebensmittel, Computer, Busse und Sanitäreinrichtungen). Auf der Grundlage der Berechnungen wurden Beschaffungsleitlinien für diese Produktgruppen entwickelt. Als Ergebnis des Projektes kann festgehalten werden, dass umweltfreundliche Beschaffung ein großes Potenzial hat, das längst nicht ausgeschöpft ist. usw.
Jeder zweite Euro wird in Deutschland durch den öffentlichen Sektor verausgabt. Der öffentliche Sektor hat damit einen wesentlichen Einfluß darauf, inwieweit die beschafften Güter und Dienstleistungen die Umwelt beeinträchtigen. Gerade deshalb muß die öffentliche Hand ihre Vorbildfunktion mit konkreten Maßnahmen untersetzten. Ziel des Projekts war es deshalb, am Beispiel der TU Dresden die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Umsetzung einer ökologieorientierten Beschaffung zu analysieren. Darüber hinaus wurde an der Professur beispielhaft ein solcher Beschaffungsvorgang umgesetzt. Hierzu wurde für die Anwendungsfälle 'Bürodrehstühle und 'Notebooks ein ausführlicher Fragebogen zur Produkt- und Unternehmensbeurteilung entwickelt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 17 |
| Europa | 1 |
| Land | 6 |
| Weitere | 15 |
| Wissenschaft | 3 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 7 |
| Text | 17 |
| unbekannt | 14 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 31 |
| Offen | 7 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 37 |
| Englisch | 5 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 2 |
| Dokument | 14 |
| Keine | 15 |
| Unbekannt | 1 |
| Webseite | 9 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 26 |
| Lebewesen und Lebensräume | 31 |
| Luft | 15 |
| Mensch und Umwelt | 38 |
| Wasser | 14 |
| Weitere | 38 |