Antrag nach dem IFG Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit beantrage ich Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) über den Zugang zu den bei Ihrer Behörde vorhandenen amtlichen Informationen und Dokumenten bezüglich der Regelungen zum ortsflexiblen Arbeiten. Konkret erbitte ich Zugang zu folgenden Informationen, Akten und Daten: I. Dienstvereinbarungen und rechtliche Regelungen 1.1 Die aktuell gültigen Dienstvereinbarungen (inklusive etwaiger Absichtserklärungen, Rahmendienstvereinbarungen oder Übergangsregelungen) zwischen der Dienststellenleitung und dem Personalrat bezüglich Home-Office, alternierender Telearbeit und mobilem Arbeiten. 1.2 Interne Richtlinien, Rundschreiben, Erlasse, Leitfäden oder Handreichungen für Führungskräfte bezüglich der konkreten Genehmigungspraxis von mobilem Arbeiten. 1.3 Spezifische Regelungen, Genehmigungskriterien oder Vereinbarungen zum mobilen Arbeiten aus dem Ausland (sogenannte „Workation“), inklusive der maximal erlaubten Tage pro Kalenderjahr sowie der hierzu existierenden steuer- und versicherungsrechtlichen Prüfprotokolle. II. Statistische Daten, Quoten und Controlling 2.1 Aktuelle statistische Auswertungen, Berichte oder Controlling-Daten (mit Stand aus den Jahren 2024, 2025 und 2026) über die tatsächliche Inanspruchnahme des mobilen Arbeitens in Ihrer Behörde. 2.2 Eine Übersicht über die Gesamtzahl der Beschäftigten im Ministerium im Verhältnis zu den Beschäftigten, die eine aktive Genehmigung für mobiles Arbeiten besitzen (aufgeschlüsselt nach den erlaubten Prozentstufen oder festen zeitlichen Kontingenten). 2.3 Daten, Berichte oder Schätzungen zur durchschnittlichen Präsenzquote in den Liegenschaften des Ministeriums an den einzelnen Wochentagen (Montag bis Freitag). III. Kosten, IT-Infrastruktur und Sachausstattung 3.1 Berichte, Aufstellungen oder Haushaltsübersichten der letzten zwei Jahre bezüglich der Kosten für die Erst- und Nachausstattung von Heimarbeitsplätzen (z. B. Beschaffungskosten für Dienst-Notebooks, Monitore, Dockingstationen, ergonomische Büromöbel sowie Mobiltelefone). 3.2 Informationen über eventuell gezahlte Pauschalen, Zuschüsse oder Aufwandsentschädigungen an die Beschäftigten für die Nutzung privater Infrastruktur (wie Strom oder Internet) während der Arbeitszeit im Home-Office. Anmerkung: ● Ich bitte darum, mir die Daten in einem gängigen digitalen Format (z.B. PDF) zur Verfügung zu stellen. Falls diese Daten bereits in einer vergleichbaren Publikation aggregiert vorliegen, genügt mir die Übersendung dieser Berichte. ● Falls Teile der Anfrage geschützte Details betreffen, bitte ich um Herausgabe der nicht betroffenen Informationen gemäß § 7 Abs. 2 IFG (teilweise Akteneinsicht). ● Ich beantrage die Erteilung der Auskunft ausschließlich unter der Bedingung der Verwaltungskostenfreiheit (einfache Auskunft gemäß § 10 Abs. 1 IFG i.V.m. der IFGGebV). Sollte die Beantwortung nach Ihrer Einschätzung die Grenze zur Kostenpflicht überschreiten, lehne ich eine Kostenübernahme hiermit ausdrücklich ab. In diesem Fall bitte ich um eine kurze Nachricht, damit ich den Antrag gegebenenfalls einschränken oder zurückziehen kann. Eine kostenpflichtige Bearbeitung ist nicht erwünscht. Hinweise: ● Ich verweise auf § 7 Abs. 5 IFG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, müssen Sie mich darüber innerhalb der Frist informieren. ● Gemäß § 1 Abs. 2 IFG bitte ich um Antwort auf diesen Antrag per E‑Mail bzw. in elektronischer Form. Ich weise darauf hin, dass eine Ablehnung nur zulässig ist, wenn sie auf zwingenden rechtlichen oder tatsächlichen Gründen beruht. Sollten Sie für diesen Antrag nicht zuständig sein, bitte ich Sie, ihn an die zuständige Behörde weiterzuleiten und mich darüber zu unterrichten. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an behördenexterne Dritte. Sollten Sie meinen Antrag ablehnen wollen, bitte ich um Mitteilung der Dokumententitel und eine ausführliche Begründung. Ich möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen
Beim Landesamt für Umweltschutz (LAU) arbeiten Sie für die obere Landesbehörde für Natur- und Umweltschutz in Sachsen-Anhalt. Das LAU gehört zum Geschäftsbereich des Umweltministeriums. An insgesamt sechs Standorten in Sachsen-Anhalt erfassen LAU-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter eine Vielzahl von Daten über den Zustand der Umwelt, bereiten diese auf und bewerten sie. Ob Naturschutz oder Klimawandel und Luftüberwachung, die Wasserversorgung im Land, Radioaktivitätsmessungen, Corona-Viren im Abwasser, illegale Müllentsorgung oder Wölfe in der Nachbarschaft – bei uns sind vielfältige Themen vertreten und Sie sind ganz nah dran. Ein freundliches, positives Arbeitsklima wird bei uns gelebt. So gehören regelmäßige Dienstberatungen und Mitarbeiter-Vorgesetzten-Gespräche genauso in den Arbeitsalltag wie unsere jährlichen Veranstaltungen, denn zweimal pro Jahr kommt die ganze Belegschaft zusammen und feiert gemeinsam: beim Sommerfest im LAU-Garten und zur Weihnachtsfeier im Saal. An unserem frisch und energieeffizient sanierten Hauptsitz in Halle erwarten Sie helle, moderne Büroräume mit höhenverstellbaren Schreibtischen, ein barrierefreier Zugang sowie ein strukturreiches, naturnahes Gelände mit Wildblumen und Obstbäumen zum Spazieren und ausreichend (auch kostenfreie) Parkmöglichkeiten. Bisher nehmen 35 % unserer Mitarbeitenden mindestens einen Heimarbeitstag pro Woche in Anspruch – Tendenz steigend. 20 % unserer Mitarbeitenden arbeiten ihrem Wunsch entsprechend in Teilzeit. Unsere Gleitzeitordnung ermöglicht die flexible Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben Mehrfach im Jahr werden im LAU Fachkolloquien zu verschiedenen Themen angeboten, an denen Sie als künftige Kollegin/künftiger Kollege selbstverständlich teilnehmen und sich informieren können. Weiterbildung ist ein fester Bestandteil der Arbeit beim Land Sachsen-Anhalt. Es gibt eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten, die Sie wahrnehmen können, in Präsenz an verschiedenen Standorten im Land, zunehmend aber auch online. Im Landesamt für Umweltschutz finden Sie Ihre sinnstiftende Aufgabe und helfen Sachsen-Anhalts Umwelt zu bewahren! Dem Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt (LAU) liegt der nachhaltige Umgang mit Ressourcen besonders am Herzen. Wir verzichten daher auf Bewerbungen per Post oder E-Mail und arbeiten mit Interamt, einem modernen Stellenportal für den öffentlichen Dienst. Die elektronische Übermittlung von Bewerbungsdaten sorgt für eine schnelle Prüfung der Bewerbungen und ein zügiges Auswahlverfahren. Wichtige Hinweise Um sich online bewerben können, müssen Sie sich zuerst bei Interamt mit Ihren persönlichen Daten registrieren . Die Registrierung ist kostenlos und hat diverse Vorteile: individuelle Suche mit eigenen Such-Profilen, Benachrichtigung bei passenden Stellen, sich mit einem Bewerberprofil von Arbeitgebern finden lassen, Überblick über Ihre Bewerbungen und Suchanfragen, Hinzufügen von Dokumenten zu bereits versandten Bewerbungen, Änderung persönlicher Daten im Profil selbst vornehmen. Die vertrauliche Behandlung Ihrer Daten ist für uns selbstverständlich. Hier finden Sie Hinweise zum Datenschutz (DSGVO) im Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt.
Ob in der Natur beim Zählen von Brut- und Zugvögeln, am Gewässer bei der Entnahme von Proben, im Labor oder am Schreibtisch: Komm als „Freiwillige“ oder "Freiwilliger" zu uns - denn bei uns kannst Du Dich aktiv für den Umwelt- und Gewässerschutz bei uns in Niedersachsen engagieren! Der NLWKN bietet in ganz Niedersachsen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes und des Freiwilligen Ökologischen Jahres zahlreiche Stellen für junge Frauen und Männer im Umweltbereich an, unter anderem an der ostfriesischen Küste und auf den Inseln sowie im Raum Hannover. Ob in der Natur beim Zählen von Brut- und Zugvögeln, am Gewässer bei der Entnahme von Proben, im Labor oder am Schreibtisch: Komm als „Freiwillige“ oder "Freiwilliger" zu uns - denn bei uns kannst Du Dich aktiv für den Umwelt- und Gewässerschutz bei uns in Niedersachsen engagieren! Der NLWKN bietet in ganz Niedersachsen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes und des Freiwilligen Ökologischen Jahres zahlreiche Stellen für junge Frauen und Männer im Umweltbereich an, unter anderem an der ostfriesischen Küste und auf den Inseln sowie im Raum Hannover. Die Dauer eines Freiwilligendienstes im NLWKN beträgt zwischen sechs und 24 Monaten. Mindestens 25 Tage im Jahr wirst Du im Rahmen von Seminaren optimal auf Deine Aufgaben vorbereitet und erhältst wertvolle Zusatzqualifikationen. Eine Altersgrenze zur Teilnahme gibt es nicht, lediglich die Schulpflicht muss erfüllt sein. BFD’ler sind zudem sozialversichert. Die Dauer eines Freiwilligendienstes im NLWKN beträgt zwischen sechs und 24 Monaten. Mindestens 25 Tage im Jahr wirst Du im Rahmen von Seminaren optimal auf Deine Aufgaben vorbereitet und erhältst wertvolle Zusatzqualifikationen. Eine Altersgrenze zur Teilnahme gibt es nicht, lediglich die Schulpflicht muss erfüllt sein. BFD’ler sind zudem sozialversichert. Mit seinen 11 Betriebsstellen und zahllosen Einsatzorten in ganz Niedersachsen ist bestimmt auch für Dich die richtige Herausforderung dabei! Mit seinen 11 Betriebsstellen und zahllosen Einsatzorten in ganz Niedersachsen ist bestimmt auch für Dich die richtige Herausforderung dabei! Die Betriebsstelle Brake-Oldenburg bietet jeweils zwei FÖJ-Plätze an den Standorten in Brake und Norden im Bereich „Umwelt erforschen“ an. Ansprechpartner: Dr. Henning Waltemathe (Brake) 04401 / 926-106 ; Dr. Marc Herlyn (Norden) 04931 / 947 - 225. Betriebsstelle Brake-Oldenburg Standorten in Brake und Norden Die Betriebsstelle Cloppenburg bietet zwei Plätze für den Bundesfreiwilligendienst und eine Stelle für das Freiwillige ökologische Jahr. Zu den Hauptaufgaben gehören die Mithilfe und Unterstützung bei Probenahmen von Grund-, Oberflächen- und Regenwasser und auf Kläranlagen, sowie die Mithilfe bei Wasserstand- und Abflussmessungen an Fließgewässern, Grundwasserstandsmessungen und Pflegearbeiten an Gewässerkundlichen Messstellen. Ansprechpartner: Dr. Romuald Buryn (04471 / 886-125) oder Christoph Barkhoff (04471 / 886-111). Betriebsstelle Cloppenburg Die Betriebsstelle Hannover-Hildesheim (Fachbehörde für Naturschutz) bietet am Standort Hannover sieben Plätze für BFD’ler in den Bereichen Naturschutzinformation/ Fachinformationssystem Naturschutz, Wolfsbüro, Tier- und Pflanzenartenschutz und Internationaler Artenschutz an. Am Standort Hildesheim ist im Tätigkeitsbereich des Gewässerkundlichen Landesdienstes (GLD) ein BFD-Platz vorhanden. Ansprechpartnerin: Andrea Giebel (05121 / 509-102). Betriebsstelle Hannover-Hildesheim Bei der Betriebsstelle Norden gibt es insgesamt 16 Plätze. Zu den Hauptaufgaben der BFD’ler gehört die Erfassung der Brut- und Gastvogelbestände. Aber sie übernehmen auch Überwachungsaufgaben und informieren die Besucher im Nationalpark Wattenmeer. Ansprechpartner: Angela Eden (04931 / 947-147) und Rewen Tölge (04931 / 947-163). Betriebsstelle Norden In der Betriebsstelle Aurich könne zwei BFD’ler im Umweltbereich arbeiten. Zu ihren Hauptaufgaben gehört es, die Probenehmer bei der Entnahme von Wasserproben in den Bereichen Oberflächenwasser, Grundwasser, Niederschlagswasser, Deponie- und Einleiterüberwachung zu unterstützen. Ansprechpartner: Maren Ehmen (04941 / 176-169), Anke Joritz (04941/ 176164) oder Erich-Herbert Lolling ( 04941/ 176 161). Betriebsstelle Aurich Im Emsland und in der Grafschaft Bentheim bietet die Betriebsstelle Meppen zwei Plätze für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr an. Eine Stelle ist im Geschäftsbereich Betrieb und Unterhaltung angesiedelt und umfasst neben allgemeinen Bürotätigkeiten und Öffentlichkeitsarbeit auch die Beteiligung an Ausbildungsprojekten der Wasserbau-Azubis und die Erstellung eines Baumkatasters. Der zweite FÖJ-Platz gehört zum Geschaftsbereich Flussgebietsmanagement und beinhaltet Unterstützung bei Gewässeruntersuchungen, Pflege des Messstellennnetzes und die rechnergestützte Auswertung von Daten. Ansprechpartnerinnen sind für den Bereich Betrieb und Unterhaltung Marion Pöttker (05931/ 406- 174) oder für das Flussgebietsmanagement Luzie Wöhler (05931/ 406 - 155). Betriebsstelle Meppen Auch in der Betriebsstelle Süd gibt es an den Standorten in Braunschweig und in Göttingen jeweils eine Stelle für einen BFD’ler. Ansprechpartner: Marian Präger (0531 / 88691 - 182). Betriebsstelle Süd in Braunschweig in Göttingen Die Betriebsstelle Verden bietet zwei Plätze im Bereich Umweltschutz an. Ansprechpartner: ( Henning Ohlebusch (04231/882-173) und Wolfgang Peters (04231 / 882- 182). Betriebsstelle Verden Nähere Informationen zum BFD in den Betriebsstellen des NLWKN findest Du in der Infospalte rechts Nähere Informationen zum BFD in den Betriebsstellen des NLWKN findest Du in der Infospalte rechts Es gibt auch bisher schon einige Plätze für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ), die zentral von der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA) vermittelt werden. Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es bei der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA), Außenstelle Hildesheim, Am Flugplatz 16, 31137 Hildesheim, Telefon: 05121 / 509-763 oder auf der Website der NNA unter . Freiwillige Ökologische Jahr
Bernburg. Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Sven Schulze hat beim achten Verbändegespräch in Bernburg klare Signale für Entlastung und Bürokratieabbau gesetzt. Minister Sven Schulze bekräftigte: „Wir wollen, dass Landwirtinnen und Landwirte wieder mehr Zeit für ihre Arbeit auf dem Feld haben und weniger Zeit am Schreibtisch verbringen.“ Fortschritte auf allen Ebenen Auf EU-Ebene liegt seit Mai ein Vereinfachungspaket zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) vor. Ziel ist es, kleine Betriebe zu entlasten und den Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Sachsen-Anhalt begleitet diese Vorschläge kritisch, da der große Durchbruch noch aussteht. Auf Bundesebene rückt der Bürokratieabbau im neuen Koalitionsvertrag wieder ganz nach oben auf die politische Agenda. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat unter dem neuen Minister Alois Rainer eine Neujustierung der Bund-Länder-Zusammenarbeit angekündigt. Hierbei steht die Überprüfung aller 194 Vorschläge der Länder und die Einführung von Praxis-Checks im Fokus. Minister Sven Schulze begrüßte diesen Prozess: „Es ist gut, dass das Bundesministerium endlich handelt – die Vorschläge der Länder verdienen eine ernsthafte Neubewertung.“ Besonders begrüßt wird die längst überfällige Abschaffung der Stoffstrombilanzverordnung. Hierzu hatte sich Minister Sven Schulze geäußert: „Endlich ist ein Bürokratiemonster erledigt, das unsere Betriebe über Jahre belastet hat – ohne erkennbaren Mehrwert für Umwelt oder Gewässerschutz.“ Sachsen-Anhalt geht voran Sachsen-Anhalt ist bereits aktiv beim Bürokratieabbau. Eine Arbeitsgruppe arbeitet seit Mai an konkreten Entlastungsschritten mit dem Ziel die Effektivität von Kontrollen zu erhöhen und dabei die Belastung der Betriebe zu senken. Dazu gehören: Minister Sven Schulze betonte: „Jede unnötige Kontrolle, jede doppelte Datenerhebung frustriert unsere Betriebe – und genau da setzen wir an. Bürokratieabbau bedeutet für uns ganz konkret: weniger Aufwand, mehr Vertrauen und gezielter Einsatz von Ressourcen.“ Sachsen-Anhalt ist Vorbild Sachsen-Anhalt zeigt, dass unbürokratisches Handeln möglich ist und wirkt. Das Land nimmt eine Vorreiterrolle ein und setzt pragmatische Lösungen um: Minister Sven Schulze: „Wir handeln schnell, gezielt und lösungsorientiert – und das macht uns zum Vorbild für andere Bundesländer.“
In den Arbeitsbereichen der öffentlichen Hand kommen Möbel unterschiedlichster Form und Funktion zum Einsatz. Da die Produkte während des gesamten Lebensweges Umweltbelastungen verursachen können, beziehen sich die Kriterien in diesem Leitfaden sowohl auf die Herstellung, als auch auf die Nutzungsphase und die Entsorgung. Möbel und Lattenroste werden im Innenraum verwendet, weshalb aus Umwelt- und Gesundheitssicht möglichst geringe Emissionen aus diesen Produkten in die Umgebung abgegeben werden sollten. Die Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft trägt ebenfalls zur Umweltverträglichkeit bei und ist daher adressiert. Der Leitfaden basiert auf den Kriterien des Umweltzeichens Blauer Engel für emissionsarme Möbel und Lattenroste aus Holz und Holzwerkstoffen (DE-UZ 38, Ausgabe Januar 2022). Quelle: www.umweltbundesamt.de
Die Zustandserfassung (Condition monitoring) und die optimierte Betriebsführung können die Lebensdauer, Sicherheit und Effizienz von CSP Kraftwerken merklich erhöhen. Zwei sehr relevante Parameter sind die Verschmutzung der Spiegel und der Zustand der beweglichen HCE-Rohrverbinder (REPA). Im hier beschriebenen Projekt sollen Bildauswertemethoden für die Erkennung von Verschmutzung und REPA-Fehlbildern erarbeitet werden, die an eine autonome Drohnenlösung mit Docking- und Landestation sowie hierfür zu entwickelnden BVLOS-Fähigkeiten angeschlossen ist. Um den Mehrwert der neuen Methoden voll auszuschöpfen, ist geplant, sie an eine automatische Messdatenerfassung per Drohne und Dockingstation anzukoppeln um insbesondere eine hohe Messfrequenz realisieren zu können. Die Ladestation Skyport stellt Park- und Ladefunktionen für Drohnen verschiedener Hersteller bereit. Sie soll um Funktionalitäten für einen Flugbetrieb außerhalb des Sichtbereichs (BVLOS) erweitert werden, sowie eine automatisierte Übertragung individuell erstellter Flugrouten, Bilddaten und Ansteuerung der Auswertung bereitstellen. Über eine eigens erstellte API-Anwendung kann nach dem Projekt eine Messung per Knopfdruck vom Bürostuhl aus angefordert werden bzw. nach einem festgelegten Zeitplan realisiert werden. Die Ergebnisse stehen danach in einem Webportal mit spezifischen Darstellungstools zur Verfügung. Ein Prototyp bestehend aus automatisierter Datenerfassung und -auswertung soll über drei Monate in einem Parabolrinnenkraftwerk getestet und demonstriert werden.
Klimaschutzministerium spendet Büro-Möbel an neues Katastrophenschutzzentrum des Deutschen Roten Kreuzes Bad Salzig-Boppard e.V. „Wir freuen uns, dass wir das Deutsche Rote Kreuz Bad Salzig-Boppard mit dieser Möbel-Spende unterstützen können. Das ist ein praktisches Beispiel für Nachhaltigkeit im Alltag. Denn Umweltschutz fängt im Kleinen an. Weiterbenutzen statt Wegwerfen ist das Motto. Uns haben die Möbel im Ministerium lange treue Dienste geleistet. Umso schöner ist es, wenn sie jetzt an einem anderen Ort weiterverwendet werden“, freute sich Klimaschutzministerin Katrin Eder bei der Spendenübergabe am heutigen Freitag. Für die Schreibtische, Schränke, Stühle und Regale hatte das Klimaschutzministerium keine Verwendung mehr. Dann kam die Idee auf, die Möbel für einen guten Zweck weiterzugeben. Mit dem DRK-Ortsverein Bad Salzig-Boppard e.V. hatte sich schnell ein Abnehmer gefunden. Von nun an werden die Möbel im neuen Katastrophenschutzzentrum des Vereins stehen. Hier arbeiten Ehrenamtliche im Sanitätsdienst für Veranstaltungen, beim Blutspende-Dienst und im Katastrophenschutz. Zwei ganze Büroräume in der Verwaltung werden dort mit den ausrangierten Möbeln nun ausgestattet. Das Gebäude wurde erst vor Kurzem fertiggestellt. Bei dem Vor-Ort-Termin waren dabei: Katrin Eder (Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität), Jan Jäkel (Bereitschaftsleiter DRK), Jan Theiß (Stellvertretender Bereitschaftsleiter DRK) und Peter Hoecker (Sanitäter). „Wir wünschen dem Team des Deutschen Roten Kreuzes Bad Salzig-Boppard einen guten Start in ihrem neuen Gebäude und freuen uns, dass wir mit unseren ausrangierten Möbeln einen Teil dazu beitragen können. Das ist eine gelungene Win-Win-Situation“, sagte Katrin Eder nach der Übergabe.
Kiloweise Müll haben circa 30 Mitarbeitende der LUBW in der Karlsruher Günther Klotz-Anlage gesammelt. Statt flott der großen Wanderung zu folgen, wurden im Schleichgang die Wege, Rasenflächen, Böschungen und Uferbereiche der Alb und der künstlichen Teiche abgegrast. Die Beute war vielfältig: Flaschen aus Glas und Kunststoff, Scherben, Kronkorken, Plastik aller Art, Verpackungen, Papier, Metallreste und leider auch Unmengen von Zigarettenkippen. Zu den Aufgaben der LUBW gehört unter anderem die Kreislaufwirtschaft, Boden- und Gewässerschutz, die Artenvielfalt und der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. Üblicherweise erledigen die meisten Mitarbeitenden diese Aufgaben am Schreibtisch. Die Parkputzete als ungewöhnlicher Außendienst tat gut: Sowohl der Natur als auch den Rückenmuskeln der Mitarbeitenden. B ild zeigt: Präsident Dr. Ulrich Maurer und Mitarbeitende der LUBW haben in einem besonderen Betriebsausflug die Günther-Klotz-Anlage von Müll befreit. Bildnachweis: LUBW Bilder zeigen: Links: Über 6000 Zigarettenstummel kamen bei der Aktion zusammen. Diese sind besonders schädlich, denn in ihnen sind viele Schadstoffe enthalten. Ein einziger Zigarettenfilter vergiftet ungefähr 1000 Liter Wasser. Das schadet insbesondere kleinen Wassertieren. Rechts: Die Müllsäcke werden von der Stadtreinigung mitgenommen. Jeder kann einen Teil dazu beitragen und ehrenamtlich Müll sammeln. Bildnachweis: LUBW
Klimaschutzstaatssekretär besucht Deutsche Waldtage in Hachenburg – Veranstaltungen geben Einblick in Forstberufe und nehmen Waldboden unter die Lupe „Unser Wald trägt entscheidend zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen bei. Er sorgt für saubere Luft und sauberes Wasser, versorgt uns mit Holz, gibt Tieren und Pflanzen Lebensraum und ist ein wichtiger Erholungsraum. Den Wald mit all seinen Funktionen zu erhalten, bedeutet Zukunftssicherung für künftige Generationen“, so Klimaschutzstaatssekretär Dr. Erwin Manz am heutigen Sonntag am Waldbildungszentrum in Hachenburg. Dort fand die Hauptveranstaltung der Deutschen Waldtage in Rheinland-Pfalz statt. Diese stehen dieses Jahr bundesweit unter dem Motto „Wald und Wissen“. In ganz Rheinland-Pfalz fanden dazu vom 13. bis 15. September 60 Veranstaltungen statt, bei denen über die Bedeutung und die Faszination des Waldes informiert wurde und welche Aufgaben die Forstleute dabei haben. „Wer seine Begeisterung für die Natur zum Beruf machen will, ist in der Forstbranche genau richtig. Hier gibt es vielfältige Aufgaben, die dazu beitragen, das Ökosystem zu stärken. Das kann sowohl im Wald als auch am Schreibtisch sein, etwa in der IT“, so Manz. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist der Waldboden, auf den das Kuratorium Boden des Jahres in 2024 einen besonderen Scheinwerfer richten möchte. Das Waldbildungszentrum will den Böden zu mehr Beachtung verhelfen und startete vor einigen Monaten in Anlehnung an ein Bürgerforschungsprojekt aus der Schweiz bereits eine ungewöhnliche Mitmach-Aktion: Zwei weiße Baumwollunterhosen sollten verbuddelt und nach vier beziehungsweise acht Wochen wieder ausgegraben und für eine Ausstellung nach Hachenburg zurückgeschickt werden. Anhand des Zersetzungsgrades des organischen Baumwollstoffs können sehr eindrucksvolle Rückschlüsse auf die Bodengesundheit gezogen werden. Die Gäste konnten zudem eigene Bodenproben mitbringen, die am Waldbildungszentrum in einem einfachen Labor untersucht wurden. Zudem wurde an einem Starkregenmodell erfahrbar, welche Bedeutung unsere Waldböden für die Hochwasservorsorge haben. Aus scheinbar allernächster Nähe und im Großformat wurde in einem kleinen Waldkino und mithilfe von VR-Brillen die verborgene und gleichsam faszinierende Welt der Bodenlebewesen sichtbar. Kurzvorträge ergänzten das Programm und erläuterten die umfangreichen Bemühungen von Landesforsten zum Bodenschutz im Rahmen der naturnahen Waldbewirtschaftung. Beispielhaft wurde eine bodenschonende Klein-Forstraupe im Einsatz gezeigt. Über das Waldbildungszentrum In Hachenburg, dem Standort des Waldbildungszentrums, werden alle Forstleute des Landes und die des Saarlandes sowohl in der Ausbildung als auch durch Fortbildungen qualifiziert. Bekannt sind die überbetriebliche Ausbildung aller Forstwirtinnen und Forstwirte, jährliche Forstwirtschaftsmeisterkurse, Angebote für Waldbesitzende und Forstunternehmen. Sogar die Ranger unseres Nationalparks wurden hier ausgebildet. Landesforsten hat in Hachenburg vier Bildungsreviere organisiert, die die Theorie mit der Praxis verbinden und neueste Ansätze der ökosystemgerechten und wirtschaftlich tragfähigen Waldnutzung glaubhaft vermitteln. Im Fokus der Waldbildungsarbeit steht die Facharbeitskräftesicherung zur Entwicklung klimaresilienter Wälder auf modernem fachlichen und methodischen Niveau. Die Weiterentwicklung der Bildungsarbeit beinhaltet zunehmend auch Angebote für interessierte Laiinnen und Laien sowie Verantwortungsträgerinnen und-träger. Die interdisziplinäre Bildung und der Austausch sind zentrale Bausteine für die erfolgreiche Erarbeitung von Lösungen für komplexe Herausforderungen wie die Klimakrise. Das Bildungsprogramm für den Landesbetrieb Landesforsten wird hier ebenfalls geplant und koordiniert. Konkret bedeutet das jährlich über 220 Veranstaltungen im ganzen Land mit über 10.000 Teilnehmertagen, inklusive eines umfangreichen Prüfungswesens.
Außeneinsätze in herausfordernden Umgebungen gehören zum Arbeitsalltag von Ruth Pittelkow. Für die Probeentnahme im Watt ist eine gute Vorbereitung erforderlich (Bild: Lippe/NLWKN) Hier wird genau hingeschaut: Zurück am NLWKN-Standort Norden werden die Wasserproben unter die Lupe genommen. (Bild: Lippe/NLWKN) Norden. – Ob in der Schadstoffunfallbekämpfung, dem Naturschutz, der Wasserwirtschaft oder dem Hochwasser- und Küstenschutz – Frauen sind im Arbeitsalltag des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (NLWKN) nicht mehr wegzudenken. Früher wurden viele Berufe im NLWKN überwiegend von Männern ausgeübt, Frauen waren zumeist nur im Büro zu finden. Dieses Rollenbild hat sich gewandelt und Frauen sind heute unverzichtbare Kräfte in allen Bereichen des NLWKN – auch in „klassischen“ Männerberufen beispielsweise auf Deichbaustellen, in Sperrwerken oder auf Schiffen. Ob in der Schadstoffunfallbekämpfung, dem Naturschutz, der Wasserwirtschaft oder dem Hochwasser- und Küstenschutz – Frauen sind im Arbeitsalltag des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (NLWKN) nicht mehr wegzudenken. Früher wurden viele Berufe im NLWKN überwiegend von Männern ausgeübt, Frauen waren zumeist nur im Büro zu finden. Dieses Rollenbild hat sich gewandelt und Frauen sind heute unverzichtbare Kräfte in allen Bereichen des NLWKN – auch in „klassischen“ Männerberufen beispielsweise auf Deichbaustellen, in Sperrwerken oder auf Schiffen. Aktuelle Zahlen belegen die Bedeutung des weiblichen Geschlechts für den NLWKN. 617 Frauen sind derzeit im Landesbetrieb tätig, das sind 42 Prozent der Belegschaft. Eine von ihnen ist Ruth Pittelkow, sie ist bereits seit 1991 beim Landesbetrieb. Die heute 55-Jährige arbeitet als Biologisch-technische Assistentin (BTA) am NLWKN- Standort Norden. Ihre Aufgaben und Einsatzgebiete sind breit gefächert, was sie an ihrem Job liebt. „Für Probeentnahmen bin ich viel unterwegs. Mal bin ich auf Schiffen, im Watt, mal im Hafen von Norddeich, oder auf Norderney. Die Arbeit zwischen Reagenzglas und Mikroskop ist ein Kontrast, der für Abwechslung sorgt. Einen klassischen Alltag gibt es bei mir nicht und genau diese Selbstbestimmtheit reizt mich an meinem Beruf“, erzählt Ruth Pittelkow. Sie entschied sich damals ganz bewusst für ihren Job als BTA. Der Job sollte ursprünglich nur als Überbrückung dienen, denn eigentlich wollte die gebürtige Norddeicherin Meeresbiologie studieren und wartete auf einen Platz an der Uni. In ihrem Beruf fühlte sie sich aber so wohl, dass sie sich fürs praktische Arbeiten und gegen das Büffeln im Hörsaal entschied. „Ich konnte es mir einfach nicht mehr vorstellen, meine Tage am Schreibtisch zu verbringen. Diese Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut und ich kann andere Frauen nur dazu ermutigen, einen ähnlichen Weg einzuschlagen.“ Ruth Pittelkow steht symbolisch für viele Frauen im NLWKN, die wichtige Aufgaben übernehmen und mit berufsbedingten Rollenmustern am Arbeitsplatz brechen. Das betont auch NLWKN-Verwaltungschefin Franzis Kathe. „Frauen sind bei uns in allen Berufen zu finden und leisten mit ihrer Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag, damit der NLWKN seinen vielfältigen Aufgaben und Verpflichtungen nachkommen kann. Wir sind ein vielseitiger Arbeitgeber, der Frauen flexible Berufs- und Einstiegschancen bietet und dabei auch die Vereinbarkeit von Familie und Karriere im Blick hat. Nicht ohne Grund wird der NLWKN seit 2016 mit dem Zertifikat berufundfamilie ausgezeichnet.“
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 18 |
| Land | 7 |
| Weitere | 7 |
| Wissenschaft | 3 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 7 |
| Text | 21 |
| unbekannt | 4 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 24 |
| Offen | 8 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 30 |
| Englisch | 6 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 5 |
| Dokument | 7 |
| Keine | 16 |
| Unbekannt | 1 |
| Webseite | 8 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 19 |
| Lebewesen und Lebensräume | 25 |
| Luft | 17 |
| Mensch und Umwelt | 32 |
| Wasser | 14 |
| Weitere | 32 |