s/bacillus-thuringiensis/Bacillus thuringiensis/gi
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Die ökologische Nachhaltigkeit der Anbausysteme in Bergregionen Thailands wird durch Erosion, Abnahme der Bodenfruchtbarkeit, sowie hohen Druck durch Unkräuter und Schädlinge in Frage gestellt. Die Lychee-Produktion im Untersuchungsgebiet ist gekennzeichnet von suboptimaler Bestandesführung und starkem Befallsdruck durch die Schädlinge Aceria litchi, Conopomorpha sinensis, Indarbela dea und Tessaratoma papillosa, der zu schweren Ertragsverlusten führt. In dieser Untersuchung soll die Wirksamkeit von Azadirachtin, Bacillus thuringiensis, Beauveria bassiana, Steinernema carpocapsae und synthetischen Akariziden (u.a. Spiromesifen) auf die Schadorganismen in Laborversuchen ermittelt werden. Auf Grundlage dieser Ergebnisse sowie der Erfahrungen örtlicher Landwirte sollen dann verschiedene Kontrollmethoden integriert und unter Feldbedingungen erprobt werden.
Das Delta-Endotoxin von Bacillus Thuringiensis ist das einzige bakterielle Insektizid, das als Alternative zu synthetischen Isektiziden bei der Bekaempfung von Lepidopteren und gewissen Dipteren Verwendung findet. Erforscht wird die Art und Weise der Wirkung des Delta-Endotoxins. Wie das Toxin an die Zellen des Darmepithels, die den Angriffspunkt darstellen, bindet, welche Rezeptoren dabei benutzt werden und wie schliesslich die Zerstoerung der Zellen ablaeuft, ist die zentrale Fragestellung. Untersucht werden auch die Gruende, weshalb sich die Toxine verschiedener Bacillus Thuringiensis Varietaeten in ihrer Aktivitaet und in ihrem Wirtsspektrum unterscheiden.
<p> So gelingt die Ernte in Ihrem Obstgarten <ul> <li>Wählen Sie widerstandsfähige Sorten und vielfältige Arten.</li> <li>Achten Sie auf einen passenden Standort, am besten sonnig und luftig.</li> <li>Lichten Sie die Bäume regelmäßig aus.</li> <li>Kontrollieren Sie die Bäume regelmäßig, um frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen.</li> <li>Ein Verzicht auf <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/pflanzenschutzmittel">Pflanzenschutzmittel</a> schont die Umwelt und Ihre Gartenmitbewohner.</li> </ul> Gewusst wie <p><strong>Schädlingen und Krankheiten vorbeugen:</strong></p> <ul> <li>Wählen Sie Sorten, die gegen problematische Krankheiten resistent bzw. generell robust und widerstandsfähig sind. Informieren Sie sich zu passenden Sorten in Fachmedien und lassen Sie sich im Fachhandel (z.B. Gärtnereien, Baumschulen) dazu beraten.</li> <li>Sorgen Sie für optimale Standortbedingungen um den unterschiedlichen Ansprüchen der Bäume gerecht zu werden. Prüfen Sie, ob die gewünschten Obstarten zum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a> in Ihrer Region passen.</li> <li>Kümmernde Kernobstgehölze sind nicht in jedem Fall krank. Dafür kann auch Bodenmüdigkeit verantwortlich sein. Vermeiden Sie deshalb, Kernobstgehölze an einen Platz zu pflanzen, an dem schon zuvor verwandte Arten standen.</li> <li>Pflanzen Sie nicht zu eng und entfernen Sie zu dicht stehende oder ins Bauminnere hineinwachsende Äste. Das sorgt für eine gute Durchlüftung.</li> <li>Vermeiden Sie Verletzungen an den Bäumen (z.B. beim Mähen), denn diese erleichtern das Eindringen von Krankheitserregern. Achten Sie beim Baumschnitt auf saubere, fachgerechte Schnittflächen.</li> <li>Gestalten Sie Ihren Garten möglichst naturnah, so dass sich viele Nützlinge darin wohl fühlen. Konkrete Tipps dazu finden Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/57308">HIER</a>.</li> <li>Achten Sie auf hygienische Bedingungen damit sich Erreger gar nicht erst ausbreiten können. Desinfizieren Sie Schnittwerkzeuge mit 70-prozentigem Alkohol, wenn sie Kontakt mit kranken Pflanzen hatten.</li> <li>Entsorgen Sie befallene Pflanzenteile im Haus- oder Biomüll. Im Kompost können die erforderlichen Temperaturen, um die Erreger abzutöten, eventuell nicht erreicht werden.<strong> </strong></li> </ul> Die wichtigsten Schädlinge im Überblick <p><strong>Apfelwickler: </strong>Der Apfelwickler (<em>Cydia pomonella</em>) ist ein eher unauffälliger Falter, dessen Larven einen erheblichen Schaden anrichten können. Sie erkennen den Befall an den braunen Kotkrümeln, die rund ums Bohrloch an der Apfelschale haften. Apfelwickler befallen gelegentlich auch Birnen, Quitten, Aprikosen und Pfirsiche.</p> <ul> <li>Die Larven des Apfelwicklers überwintern gerne in rissigem Holz und in Fruchtmumien. Entfernen Sie deswegen Fruchtmumien und vermeiden Sie Verletzungen des Baumes. Lagern Sie Altholz nicht in der Nähe des Baumes.</li> <li>Hängen Sie Bambusstäbe in den Baum und entfernen Sie diese im Winter mit den eingesponnenen Larven. So lässt sich der Befall im nächsten Jahr reduzieren.</li> <li>Bringen Sie im Juni etwa zehn Zentimeter breite Wellpappenringe am Baumstamm an. Ende Juni wandern die Larven aus dem Obst und verstecken sich darin. Bürsten Sie diese Pappmanschetten wöchentlich über einem Eimer ab oder erneuern Sie diese. Die Larven können Sie an anderer Stelle gut sichtbar in Ihren Garten legen – als Delikatesse für die Vögel.</li> <li>Pflücken Sie befallene Früchte bereits im Juni / Juli und entsorgen Sie diese.</li> <li>Setzen Sie am Stamm und unter der Baumkrone Nematoden der Art <em>Steinernema feltiae</em> ein. Die winzigen Fadenwürmer dringen in die Larven ein und geben ein Bakterium ab, an dem die Schädlinge sterben. Rühren Sie die Nematoden in Wasser ein und spritzen Sie diese abends oder an einem bedeckten Tag im Herbst bei mindestens 12 Grad.</li> <li>Ebenfalls nützlich sind Schlupfwespen der Art <em>Trichogramma cacoeciae</em>, die ihre Eier in die Eier der Apfelwickler legen. Verteilen Sie die Kärtchen mit den Schlupfwespen ab Mai in vier Durchgängen im Abstand von drei bis vier Wochen im Baum. Die Temperatur sollte möglichst bei über 15 Grad liegen.</li> <li>Ein Einsatz der Grundstoffe Fruktose oder Saccharose als Blattspritzung im Frühjahr kann hilfreich sein, um den Apfelwickler von der Eiablage auf den Blättern abzuhalten.</li> <li>Fördern Sie natürliche Gegenspieler des Apfelwicklers wie Vögel, Ohrwürmer und Wanzen. Bieten Sie zum Beispiel Ohrwürmern kleine Häuschen an. Befüllen Sie dazu Blumentöpfe mit Stroh und hängen Sie diese kopfüber in Ihre Bäume.</li> <li>Auch Schafe und Ziegen tragen zur Reduzierung der Schädlinge bei indem sie heruntergefallene Früchte mitsamt den Larven fressen.</li> </ul> <p><strong>Sägewespen:</strong> Die Apfel- und die Birnensägewespe (<em>Hoplocampa testudinea</em> und <em>Hoplocampa brevis</em>) sowie die Schwarze und die Gelbe Pflaumensägewespe (<em>Hoplocampa minuta</em> und <em>Hoplocampa flava</em>) fressen sich durch das Fleisch der Früchte. Die Fraßgänge unterscheiden sich optisch vom Apfelwickler.</p> <ul> <li>Achten Sie auf die Sortenwahl. Apfelsorten werden umso stärker befallen, je weißer ihre Blüten sind. Entsprechend sind reinweiß blühende Sorten stärker gefährdet als rosa blühende.</li> <li>Gehen Sie nicht in jedem Fall gegen den Befall vor. In Jahren, in denen die Bäume sehr viele Blüten ansetzen, kann ein leichter Befall durch Sägewespen nützlich sein und so die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/fruchtausdunnung">Fruchtausdünnung</a> ersetzen. Schütteln Sie die befallenen Früchte nach der Blüte ab und entsorgen Sie diese.</li> <li>Zur Apfelblüte schlüpfen die ausgewachsenen Sägewespen aus dem Boden und im Juni begeben sich die Larven wieder in den Boden zurück, wo sie den Sommer und Winter verbringen. Werden Hühner in diesem Zeitraum (April bis Juni) unter den Obstbäumen gehalten, vertilgen sie einen Großteil der Schädlinge.</li> <li>Auch Singvögel sind natürliche Feinde der Sägewespen. Unterstützen Sie Vögel mit Nisthilfen und einer naturnahen Gartengestaltung.</li> <li>Ein Einsatz der Grundstoffe Fruktose oder Saccharose als Blattspritzung im Frühjahr kann hilfreich sein, um Sägewespen von der Eiablage auf den Blättern abzuhalten.</li> <li>Sie können weiße Leimtafeln in den Baumkronen aufhängen. Diese dienen jedoch eher der Befallskontrolle als der direkten Bekämpfung. Die Sägewespen halten die weißen Tafeln für große Blüten und bleiben daran kleben. Doch Vorsicht, auch Nützlinge, <a href="https://www.nabu-leipzig.de/gruppen/arbeitskreis-ornithologie-und-vogelschutz/leimfallen/">Vögel und Fledermäuse können daran kleben bleiben</a> und verenden. Die Flugzeit der Sägewespen beginnt etwa eine Woche vor der Blüte und endet eine Woche nach der Blüte. Ist sie vorbei sollten die Leimtafeln schnellstmöglich abgenommen werden. Besser wäre, ganz darauf zu verzichten.</li> </ul> <p><strong>Kleiner Frostspanner:</strong> Die Larven des Kleinen Frostspanners (<em>Operophtera brumata</em>) hinterlassen Fraßschäden an einigen Obstbaumarten und anderen Laubgehölzen. Oft sind die Schäden jahrelang gering, dann plötzlich treten die Frostspanner in Massen auf. Die grasgrünen etwa 2,5 Zentimeter langen Räupchen bewegen sich vorwärts, indem sie zunächst einen hohen Katzenbuckel machen und sich dann strecken.</p> <ul> <li>Frostspanner haben viele Fraßfeinde. Je mehr Nützlinge in Ihrem Garten vorkommen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines massenhaften Auftretens von Frostspannern. Allein 77 Vogelarten fressen die Raupen des Frostspanners. Insbesondere zur Brutzeit sind die Raupen eine wertvolle Nahrung für Vögel. Bieten Sie Nisthilfen an, zum Beispiel für Kohlmeisen. Auch Schlupfwespen, Käfer, Spinnen und Ameisen sind Gegenspieler des Frostspanners.</li> <li>Wenn Sie im Frühjahr zur Zeit des Blattaustriebs sehr viele frischgeschlüpfte Raupen finden, kann ein Präparat mit <em>Bacillus thuringiensis</em> helfen. Das Präparat wird ins Wasser einrührt und auf die Bäume gespritzt.</li> <li>Das Anbringen von Leimringen am Stamm im Oktober soll die Weibchen des Frostspanners daran hindern, den Baum hochzukriechen und ihre Eier dort abzulegen. Doch Vorsicht, auch <a href="https://www.nabu-leipzig.de/gruppen/arbeitskreis-ornithologie-und-vogelschutz/leimfallen/">Vögel und Fledermäuse können am Leim kleben bleiben</a> und sterben. Wer nicht auf Leimringe verzichten will kann eine Drahtmanschette um den Ring anbringen, damit Vögel und Fledermäuse nicht daran kleben bleiben. Eine andere Möglichkeit ist, die Leimringe relativ niedrig, 30 bis 40 Zentimeter über dem Boden, anzubringen.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/einbohrung.jpg"> </a> <strong> Apfelwickler (Cydia pomonella) </strong> <br>Am Bohrloch und den anhaftenden Kotkrümeln sind vom Apfelwickler befallene Früchte gut zu erkennen. Quelle: Lampe | www.greencommons.de | Apfelwicklereinbohrung Sorte Rubinette | http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/ <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/apfelsaegewespebefall_4.jpg"> </a> <strong> Apfelsägewespe (Hoplocampa testudinea) </strong> <br>Die gut sichtbaren bogenförmigen Fraßgänge verraten, dass hier eine Apfelsägewespe am Werk war. Quelle: Uwe Harzer DLR Rheinpfalz | www.hortipendium.de | Apfelsägewespe Hoplocampa testudinea - Fruchtbefall | http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/ <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/apfelsaegewespe_made_001.jpg"> </a> <strong> Larve der Apfelsägewespe (Hoplocampa testudinea) in befallener Frucht </strong> Quelle: Uwe Harzer DLR Rheinpfalz | www.greencommons.de | Apfelsägewespe (Hoplocampa testudinea) - Made (Larve) in befallener Frucht | http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/ <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/operophtera_brumata01.jpg"> </a> <strong> Kleiner Frostspanner (Operophtera brumata) </strong> <br>Der Kleine Frostspanner legt seine Eier im Spätherbst an jungen Trieben ab. Zum Knospenaufbruch im Frühjahr schlüpfen die Larven. Quelle: Jeffdelonge | www.wikimedia.org | Operophtera brumata | https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:Attribution_Entomart <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/operophtera_brumata_larva.jpg"> </a> <strong> Raupe des Kleinen Frostspanners (Operophtera brumata) </strong> <br>Die grasgrünen Raupen des Kleinen Frostspanners bewegen sich in katzenbuckelartigen Bewegungen vorwärts. Quelle: Gyorgy Csoka Hungary Forest Research Institute Hungary | www.wikimedia.org | English Operophtera brumata larva | https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/us/deed.en <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/klebetafel_nabu_leipzig.jpg"> </a> <strong> Vorsicht beim Einsatz von Leimringen und Klebetafeln zur Schädlingsbekämpfung! </strong> <br>Auch nützliche Insekten, kleine Singvögel und Fledermäuse bleiben daran kleben und verenden. Wenn Sie nicht auf Klebefallen verzichten wollen, dann nutzen Sie diese nur kurzzeitig in der jeweiligen Aktivitätsphase des Schädlings. Entfernen Sie die Fallen danach umgehend. Mit dem Anbringen einer Gittermanschette über dem Leimring verhindern Sie, dass Vögel und Fledermäuse kleben bleiben. Im besten Fall verzichten Sie auf den Einsatz von Leimfallen. Quelle: NABU Leipzig Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> Die wichtigsten Krankheiten im Überblick <p><strong>Apfelschorf:</strong> Flecken mit einer rauen, oft rissigen Oberfläche sind charakteristische Symptome eines Befalls mit Apfelschorf (<em>Venturia inaequalis</em>). Spät befallene Früchte zeigen lediglich kleine schwarze Punkte. Auf den Blättern erkennen Sie den Befall jedoch schon früh an den dunkelgrünen bis braunen Flecken. Apfelschorf ist eher ein optischer Makel, die Früchte können bedenkenlos gegessen werden. Allerdings ist die Lagerfähigkeit durch den Schorf verringert. Es können sich dunkle, eingesunkene Flecken während der Lagerung bilden.</p> <ul> <li>Der Pilz überwintert auf den heruntergefallenen Blättern, lassen Sie deshalb bei Befall kein Laub liegen. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/15470">Kompostieren</a> Sie das Laub oder bringen Sie es an anderer Stelle wieder aus, z.B. als Überwinterungsquartier für Igel unter einer Hecke.</li> <li>Durch das Ausbringen von Vinasse oder von Bierhefeextrakt auf das Falllaub können Sie die schnellere Verrottung des Falllaubs anregen. Das fördert eine vermehrte Ansiedlung von Mikroorganismen, wodurch das Laub für Regenwürmer attraktiver wird. Zusätzlich reduziert das die Sporen des Schorfpilzes. Eine zwei- bis dreimalige Ausbringung zwischen Laubfall und März ist zu empfehlen.</li> <li>Nutzen Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/pflanzenstaerkungsmittel">Pflanzenstärkungsmittel</a> wie Gesteinsmehle, Schwefelsaure Tonerde, Schachtelhalm und Algenextrakte.</li> <li>Der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/grundstoff">Grundstoff</a> Calciumhydroxid kann vorbeugend eingesetzt werden.</li> <li>Auch Schafe und Ziegen helfen bei der Befallsregulation, sie fressen das abgefallene Laub mitsamt der Pilzsporen. Achten Sie auf eine artgerechte Haltung.</li> <li>Achtung Verwechslungsgefahr: Eingesunkene braune Flecken an Äpfeln können auch durch einen Calcium-Mangel hervorgerufen werden, der sogenannten Stippe. Bei tatsächlichem Calcium-Mangel sollten Sie den Boden kalken oder Calcium über eine Blattdüngung zuführen. In Jahren mit übermäßigem Blüten- oder Fruchtansatz können Sie der Stippe auch mit einer <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/fruchtausdunnung">Fruchtausdünnung</a> vorbeugen.</li> </ul> <p><strong>Obstbaumkrebs: </strong>Für den sogenannten Obstbaumkrebs ist ein Pilz namens <em>Neonectria ditissima </em>verantwortlich. Er ist ein Wundparasit, bei feuchtem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/wetter">Wetter</a> dringt er über Risse und Wunden in die Rinde ein.</p> <ul> <li>Machen Sie schwere Böden schon bei der Pflanzung mit gewaschenem Sand durchlässiger. So vermeiden Sie Staunässe.</li> <li>Schneiden Sie die Bäume fachgerecht und nur bei trockener <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/witterung">Witterung</a>.</li> <li>Vermeiden Sie Verletzungen des Baumes, zum Beispiel beim Rasenmähen.</li> <li>Beugen Sie Frostrissen bei jungen Obstbäumen mit einem Weißanstrich vor.</li> <li>Vermeiden Sie übermäßige Stickstoff-Düngung.</li> <li>Befallene junge Triebe sollten Sie etwa 30 Zentimeter unterhalb der befallenen Stelle kappen. Schneiden Sie die Befallsstellen bei größeren Ästen bis ins gesunde Holz zurück. Befallenen Baumschnitt sollten Sie nicht kompostieren, sondern entsorgen.</li> </ul> <p><strong>Feuerbrand:</strong> Die hochansteckende Bakterienkrankheit (<em>Erwinia amylovora</em>) kann diverse Obst- und Ziergehölze, wie Birnen, Quitten, Äpfel, Rot- und Weißdorn innerhalb kurzer Zeit erheblich schädigen. Vor allem bei feucht-warmer Witterung verbreitet sich der Erreger explosionsartig. Die infizierten Blätter, Blüten und Früchte färben sich rotbraun bis schwarz und schrumpeln lederartig zusammen. Feuerbrand gilt als gefährlichste Krankheit des Kernobstes. Seit 2019 ist die Krankheit nicht mehr meldepflichtig. Tritt sie in der Nähe von Baumschulen oder Obstanlagen auf, sollten Sie sich dennoch an den <a href="https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/04_Pflanzenschutzmittel/02_Verbraucher/03_HausKleingarten/01_amtl_Auskunftsstellen/Auskunftsstellen_node.html">in Ihrem Bundesland zuständigen Pflanzenschutzdienst</a> wenden.</p> <ul> <li>Pflanzenstärkungsmittel aus schwefelsaurer Tonerde können vorbeugend ausgebracht werden.</li> <li>Sind nur einzelne Triebe betroffen, sollten Sie diese 50 Zentimeter unter der Befallsstelle abschneiden. Tragen Sie danach ein Wundpflegemittel auf.</li> <li>Ist der Befall stark, sollten Sie das Gehölz roden.</li> <li>Überprüfen Sie auch benachbarte mögliche Wirtspflanzen (z.B. Vogelbeere, Mehlbeere, Cotoneaster, Eberesche, Felsenbirne) auf Befall.</li> <li>Vorsicht bei der Entsorgung! Melden Sie sich bei der Kommune! Befallene Pflanzenteile auf keinen Fall kompostieren!</li> <li>Tragen Sie Einmalhandschuhe und desinfizieren Sie die Schnittwerkzeuge mit 70-prozentigem Alkohol.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/apfelschorf_ojl_fotolia_45577456_m.jpg"> </a> <strong> Apfelschorf (Venturia inaequalis) </strong> <br>Nicht schön, aber auch nicht gesundheitsschädlich. Mit Schorf befallene Äpfel können bedenkenlos verzehrt werden. Quelle: ojl / de.fotolia.com <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/apfel-nectria1-hoyer.jpg"> </a> <strong> Obstbaumkrebs (Neonectria ditissima) </strong> <br>Obstbaumkrebs tritt vor allem an Apfelbäumen auf, seltener auch an Birnbäumen. Quelle: Christoph Hoyer <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/feuerbrand_ninjatacoshell_wikimedia_cc_by-sa_3.0.png"> </a> <strong> Feuerbrand (Erwinia amylovora) gilt als gefährlichste Krankheit des Kernobstes. </strong> Quelle: Ninjatacoshell / Wikimedia / CC BY-SA 3.0 Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> <p><strong>Pflanzenschutzmittel nur im Notfall:</strong> Bevorzugen Sie grundsätzlich immer nicht-chemische Maßnahmen, bevor Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/pflanzenschutzmittel/wissenswertes-ueber-pflanzenschutzmittel">Pflanzenschutzmittel</a> einsetzen. Verwenden Sie Pflanzenschutzmittel nur, wenn alle anderen Maßnahmen keinen Erfolg gebracht haben und wenn mit großen Ernteverlusten zu rechnen ist. Prüfen Sie, ob Ihr Ziel auch mit <a href="https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/04_Pflanzenschutzmittel/01_Aufgaben/04_Pflanzenstaerkungsmittel/psm_Pflanzenstaerkungsmittel_node.html">Pflanzenstärkungsmitteln</a> oder mit dem Einsatz von <a href="https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/04_Pflanzenschutzmittel/04_Anwender/02_AnwendungGrundstoffe/psm_AnwendungGrundstoffe_node.html;jsessionid=FDBEE81656F55AB03C484996E1D3360E.internet942#doc11030656bodyText2">Grundstoffen</a> erreicht werden kann. Entscheiden Sie sich doch für ein Pflanzenschutzmittel, wählen Sie möglichst umweltverträgliche Wirkstoffe. Verwenden Sie nur zugelassene Pflanzenschutzmittel und halten Sie sich genau an die Packungsbeilage. Weitere Tipps zum richtigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln finden Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/57293">HIER</a>.</p> </p><p> So gelingt die Ernte in Ihrem Obstgarten <ul> <li>Wählen Sie widerstandsfähige Sorten und vielfältige Arten.</li> <li>Achten Sie auf einen passenden Standort, am besten sonnig und luftig.</li> <li>Lichten Sie die Bäume regelmäßig aus.</li> <li>Kontrollieren Sie die Bäume regelmäßig, um frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen.</li> <li>Ein Verzicht auf <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/pflanzenschutzmittel">Pflanzenschutzmittel</a> schont die Umwelt und Ihre Gartenmitbewohner.</li> </ul> </p><p> Gewusst wie <p><strong>Schädlingen und Krankheiten vorbeugen:</strong></p> <ul> <li>Wählen Sie Sorten, die gegen problematische Krankheiten resistent bzw. generell robust und widerstandsfähig sind. Informieren Sie sich zu passenden Sorten in Fachmedien und lassen Sie sich im Fachhandel (z.B. Gärtnereien, Baumschulen) dazu beraten.</li> <li>Sorgen Sie für optimale Standortbedingungen um den unterschiedlichen Ansprüchen der Bäume gerecht zu werden. Prüfen Sie, ob die gewünschten Obstarten zum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a> in Ihrer Region passen.</li> <li>Kümmernde Kernobstgehölze sind nicht in jedem Fall krank. Dafür kann auch Bodenmüdigkeit verantwortlich sein. Vermeiden Sie deshalb, Kernobstgehölze an einen Platz zu pflanzen, an dem schon zuvor verwandte Arten standen.</li> <li>Pflanzen Sie nicht zu eng und entfernen Sie zu dicht stehende oder ins Bauminnere hineinwachsende Äste. Das sorgt für eine gute Durchlüftung.</li> <li>Vermeiden Sie Verletzungen an den Bäumen (z.B. beim Mähen), denn diese erleichtern das Eindringen von Krankheitserregern. Achten Sie beim Baumschnitt auf saubere, fachgerechte Schnittflächen.</li> <li>Gestalten Sie Ihren Garten möglichst naturnah, so dass sich viele Nützlinge darin wohl fühlen. Konkrete Tipps dazu finden Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/57308">HIER</a>.</li> <li>Achten Sie auf hygienische Bedingungen damit sich Erreger gar nicht erst ausbreiten können. Desinfizieren Sie Schnittwerkzeuge mit 70-prozentigem Alkohol, wenn sie Kontakt mit kranken Pflanzen hatten.</li> <li>Entsorgen Sie befallene Pflanzenteile im Haus- oder Biomüll. Im Kompost können die erforderlichen Temperaturen, um die Erreger abzutöten, eventuell nicht erreicht werden.<strong> </strong></li> </ul> Die wichtigsten Schädlinge im Überblick <p><strong>Apfelwickler: </strong>Der Apfelwickler (<em>Cydia pomonella</em>) ist ein eher unauffälliger Falter, dessen Larven einen erheblichen Schaden anrichten können. Sie erkennen den Befall an den braunen Kotkrümeln, die rund ums Bohrloch an der Apfelschale haften. Apfelwickler befallen gelegentlich auch Birnen, Quitten, Aprikosen und Pfirsiche.</p> <ul> <li>Die Larven des Apfelwicklers überwintern gerne in rissigem Holz und in Fruchtmumien. Entfernen Sie deswegen Fruchtmumien und vermeiden Sie Verletzungen des Baumes. Lagern Sie Altholz nicht in der Nähe des Baumes.</li> <li>Hängen Sie Bambusstäbe in den Baum und entfernen Sie diese im Winter mit den eingesponnenen Larven. So lässt sich der Befall im nächsten Jahr reduzieren.</li> <li>Bringen Sie im Juni etwa zehn Zentimeter breite Wellpappenringe am Baumstamm an. Ende Juni wandern die Larven aus dem Obst und verstecken sich darin. Bürsten Sie diese Pappmanschetten wöchentlich über einem Eimer ab oder erneuern Sie diese. Die Larven können Sie an anderer Stelle gut sichtbar in Ihren Garten legen – als Delikatesse für die Vögel.</li> <li>Pflücken Sie befallene Früchte bereits im Juni / Juli und entsorgen Sie diese.</li> <li>Setzen Sie am Stamm und unter der Baumkrone Nematoden der Art <em>Steinernema feltiae</em> ein. Die winzigen Fadenwürmer dringen in die Larven ein und geben ein Bakterium ab, an dem die Schädlinge sterben. Rühren Sie die Nematoden in Wasser ein und spritzen Sie diese abends oder an einem bedeckten Tag im Herbst bei mindestens 12 Grad.</li> <li>Ebenfalls nützlich sind Schlupfwespen der Art <em>Trichogramma cacoeciae</em>, die ihre Eier in die Eier der Apfelwickler legen. Verteilen Sie die Kärtchen mit den Schlupfwespen ab Mai in vier Durchgängen im Abstand von drei bis vier Wochen im Baum. Die Temperatur sollte möglichst bei über 15 Grad liegen.</li> <li>Ein Einsatz der Grundstoffe Fruktose oder Saccharose als Blattspritzung im Frühjahr kann hilfreich sein, um den Apfelwickler von der Eiablage auf den Blättern abzuhalten.</li> <li>Fördern Sie natürliche Gegenspieler des Apfelwicklers wie Vögel, Ohrwürmer und Wanzen. Bieten Sie zum Beispiel Ohrwürmern kleine Häuschen an. Befüllen Sie dazu Blumentöpfe mit Stroh und hängen Sie diese kopfüber in Ihre Bäume.</li> <li>Auch Schafe und Ziegen tragen zur Reduzierung der Schädlinge bei indem sie heruntergefallene Früchte mitsamt den Larven fressen.</li> </ul> <p><strong>Sägewespen:</strong> Die Apfel- und die Birnensägewespe (<em>Hoplocampa testudinea</em> und <em>Hoplocampa brevis</em>) sowie die Schwarze und die Gelbe Pflaumensägewespe (<em>Hoplocampa minuta</em> und <em>Hoplocampa flava</em>) fressen sich durch das Fleisch der Früchte. Die Fraßgänge unterscheiden sich optisch vom Apfelwickler.</p> <ul> <li>Achten Sie auf die Sortenwahl. Apfelsorten werden umso stärker befallen, je weißer ihre Blüten sind. Entsprechend sind reinweiß blühende Sorten stärker gefährdet als rosa blühende.</li> <li>Gehen Sie nicht in jedem Fall gegen den Befall vor. In Jahren, in denen die Bäume sehr viele Blüten ansetzen, kann ein leichter Befall durch Sägewespen nützlich sein und so die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/fruchtausdunnung">Fruchtausdünnung</a> ersetzen. Schütteln Sie die befallenen Früchte nach der Blüte ab und entsorgen Sie diese.</li> <li>Zur Apfelblüte schlüpfen die ausgewachsenen Sägewespen aus dem Boden und im Juni begeben sich die Larven wieder in den Boden zurück, wo sie den Sommer und Winter verbringen. Werden Hühner in diesem Zeitraum (April bis Juni) unter den Obstbäumen gehalten, vertilgen sie einen Großteil der Schädlinge.</li> <li>Auch Singvögel sind natürliche Feinde der Sägewespen. Unterstützen Sie Vögel mit Nisthilfen und einer naturnahen Gartengestaltung.</li> <li>Ein Einsatz der Grundstoffe Fruktose oder Saccharose als Blattspritzung im Frühjahr kann hilfreich sein, um Sägewespen von der Eiablage auf den Blättern abzuhalten.</li> <li>Sie können weiße Leimtafeln in den Baumkronen aufhängen. Diese dienen jedoch eher der Befallskontrolle als der direkten Bekämpfung. Die Sägewespen halten die weißen Tafeln für große Blüten und bleiben daran kleben. Doch Vorsicht, auch Nützlinge, <a href="https://www.nabu-leipzig.de/gruppen/arbeitskreis-ornithologie-und-vogelschutz/leimfallen/">Vögel und Fledermäuse können daran kleben bleiben</a> und verenden. Die Flugzeit der Sägewespen beginnt etwa eine Woche vor der Blüte und endet eine Woche nach der Blüte. Ist sie vorbei sollten die Leimtafeln schnellstmöglich abgenommen werden. Besser wäre, ganz darauf zu verzichten.</li> </ul> <p><strong>Kleiner Frostspanner:</strong> Die Larven des Kleinen Frostspanners (<em>Operophtera brumata</em>) hinterlassen Fraßschäden an einigen Obstbaumarten und anderen Laubgehölzen. Oft sind die Schäden jahrelang gering, dann plötzlich treten die Frostspanner in Massen auf. Die grasgrünen etwa 2,5 Zentimeter langen Räupchen bewegen sich vorwärts, indem sie zunächst einen hohen Katzenbuckel machen und sich dann strecken.</p> <ul> <li>Frostspanner haben viele Fraßfeinde. Je mehr Nützlinge in Ihrem Garten vorkommen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines massenhaften Auftretens von Frostspannern. Allein 77 Vogelarten fressen die Raupen des Frostspanners. Insbesondere zur Brutzeit sind die Raupen eine wertvolle Nahrung für Vögel. Bieten Sie Nisthilfen an, zum Beispiel für Kohlmeisen. Auch Schlupfwespen, Käfer, Spinnen und Ameisen sind Gegenspieler des Frostspanners.</li> <li>Wenn Sie im Frühjahr zur Zeit des Blattaustriebs sehr viele frischgeschlüpfte Raupen finden, kann ein Präparat mit <em>Bacillus thuringiensis</em> helfen. Das Präparat wird ins Wasser einrührt und auf die Bäume gespritzt.</li> <li>Das Anbringen von Leimringen am Stamm im Oktober soll die Weibchen des Frostspanners daran hindern, den Baum hochzukriechen und ihre Eier dort abzulegen. Doch Vorsicht, auch <a href="https://www.nabu-leipzig.de/gruppen/arbeitskreis-ornithologie-und-vogelschutz/leimfallen/">Vögel und Fledermäuse können am Leim kleben bleiben</a> und sterben. Wer nicht auf Leimringe verzichten will kann eine Drahtmanschette um den Ring anbringen, damit Vögel und Fledermäuse nicht daran kleben bleiben. Eine andere Möglichkeit ist, die Leimringe relativ niedrig, 30 bis 40 Zentimeter über dem Boden, anzubringen.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/einbohrung.jpg"> </a> <strong> Apfelwickler (Cydia pomonella) </strong> <br>Am Bohrloch und den anhaftenden Kotkrümeln sind vom Apfelwickler befallene Früchte gut zu erkennen. Quelle: Lampe | www.greencommons.de | Apfelwicklereinbohrung Sorte Rubinette | http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/ <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/apfelsaegewespebefall_4.jpg"> </a> <strong> Apfelsägewespe (Hoplocampa testudinea) </strong> <br>Die gut sichtbaren bogenförmigen Fraßgänge verraten, dass hier eine Apfelsägewespe am Werk war. Quelle: Uwe Harzer DLR Rheinpfalz | www.hortipendium.de | Apfelsägewespe Hoplocampa testudinea - Fruchtbefall | http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/ <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/apfelsaegewespe_made_001.jpg"> </a> <strong> Larve der Apfelsägewespe (Hoplocampa testudinea) in befallener Frucht </strong> Quelle: Uwe Harzer DLR Rheinpfalz | www.greencommons.de | Apfelsägewespe (Hoplocampa testudinea) - Made (Larve) in befallener Frucht | http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/ <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/operophtera_brumata01.jpg"> </a> <strong> Kleiner Frostspanner (Operophtera brumata) </strong> <br>Der Kleine Frostspanner legt seine Eier im Spätherbst an jungen Trieben ab. Zum Knospenaufbruch im Frühjahr schlüpfen die Larven. Quelle: Jeffdelonge | www.wikimedia.org | Operophtera brumata | https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:Attribution_Entomart <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/operophtera_brumata_larva.jpg"> </a> <strong> Raupe des Kleinen Frostspanners (Operophtera brumata) </strong> <br>Die grasgrünen Raupen des Kleinen Frostspanners bewegen sich in katzenbuckelartigen Bewegungen vorwärts. Quelle: Gyorgy Csoka Hungary Forest Research Institute Hungary | www.wikimedia.org | English Operophtera brumata larva | https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/us/deed.en <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/klebetafel_nabu_leipzig.jpg"> </a> <strong> Vorsicht beim Einsatz von Leimringen und Klebetafeln zur Schädlingsbekämpfung! </strong> <br>Auch nützliche Insekten, kleine Singvögel und Fledermäuse bleiben daran kleben und verenden. Wenn Sie nicht auf Klebefallen verzichten wollen, dann nutzen Sie diese nur kurzzeitig in der jeweiligen Aktivitätsphase des Schädlings. Entfernen Sie die Fallen danach umgehend. Mit dem Anbringen einer Gittermanschette über dem Leimring verhindern Sie, dass Vögel und Fledermäuse kleben bleiben. Im besten Fall verzichten Sie auf den Einsatz von Leimfallen. Quelle: NABU Leipzig Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> Die wichtigsten Krankheiten im Überblick <p><strong>Apfelschorf:</strong> Flecken mit einer rauen, oft rissigen Oberfläche sind charakteristische Symptome eines Befalls mit Apfelschorf (<em>Venturia inaequalis</em>). Spät befallene Früchte zeigen lediglich kleine schwarze Punkte. Auf den Blättern erkennen Sie den Befall jedoch schon früh an den dunkelgrünen bis braunen Flecken. Apfelschorf ist eher ein optischer Makel, die Früchte können bedenkenlos gegessen werden. Allerdings ist die Lagerfähigkeit durch den Schorf verringert. Es können sich dunkle, eingesunkene Flecken während der Lagerung bilden.</p> <ul> <li>Der Pilz überwintert auf den heruntergefallenen Blättern, lassen Sie deshalb bei Befall kein Laub liegen. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/15470">Kompostieren</a> Sie das Laub oder bringen Sie es an anderer Stelle wieder aus, z.B. als Überwinterungsquartier für Igel unter einer Hecke.</li> <li>Durch das Ausbringen von Vinasse oder von Bierhefeextrakt auf das Falllaub können Sie die schnellere Verrottung des Falllaubs anregen. Das fördert eine vermehrte Ansiedlung von Mikroorganismen, wodurch das Laub für Regenwürmer attraktiver wird. Zusätzlich reduziert das die Sporen des Schorfpilzes. Eine zwei- bis dreimalige Ausbringung zwischen Laubfall und März ist zu empfehlen.</li> <li>Nutzen Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/pflanzenstaerkungsmittel">Pflanzenstärkungsmittel</a> wie Gesteinsmehle, Schwefelsaure Tonerde, Schachtelhalm und Algenextrakte.</li> <li>Der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/grundstoff">Grundstoff</a> Calciumhydroxid kann vorbeugend eingesetzt werden.</li> <li>Auch Schafe und Ziegen helfen bei der Befallsregulation, sie fressen das abgefallene Laub mitsamt der Pilzsporen. Achten Sie auf eine artgerechte Haltung.</li> <li>Achtung Verwechslungsgefahr: Eingesunkene braune Flecken an Äpfeln können auch durch einen Calcium-Mangel hervorgerufen werden, der sogenannten Stippe. Bei tatsächlichem Calcium-Mangel sollten Sie den Boden kalken oder Calcium über eine Blattdüngung zuführen. In Jahren mit übermäßigem Blüten- oder Fruchtansatz können Sie der Stippe auch mit einer <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/fruchtausdunnung">Fruchtausdünnung</a> vorbeugen.</li> </ul> <p><strong>Obstbaumkrebs: </strong>Für den sogenannten Obstbaumkrebs ist ein Pilz namens <em>Neonectria ditissima </em>verantwortlich. Er ist ein Wundparasit, bei feuchtem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/wetter">Wetter</a> dringt er über Risse und Wunden in die Rinde ein.</p> <ul> <li>Machen Sie schwere Böden schon bei der Pflanzung mit gewaschenem Sand durchlässiger. So vermeiden Sie Staunässe.</li> <li>Schneiden Sie die Bäume fachgerecht und nur bei trockener <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/witterung">Witterung</a>.</li> <li>Vermeiden Sie Verletzungen des Baumes, zum Beispiel beim Rasenmähen.</li> <li>Beugen Sie Frostrissen bei jungen Obstbäumen mit einem Weißanstrich vor.</li> <li>Vermeiden Sie übermäßige Stickstoff-Düngung.</li> <li>Befallene junge Triebe sollten Sie etwa 30 Zentimeter unterhalb der befallenen Stelle kappen. Schneiden Sie die Befallsstellen bei größeren Ästen bis ins gesunde Holz zurück. Befallenen Baumschnitt sollten Sie nicht kompostieren, sondern entsorgen.</li> </ul> <p><strong>Feuerbrand:</strong> Die hochansteckende Bakterienkrankheit (<em>Erwinia amylovora</em>) kann diverse Obst- und Ziergehölze, wie Birnen, Quitten, Äpfel, Rot- und Weißdorn innerhalb kurzer Zeit erheblich schädigen. Vor allem bei feucht-warmer Witterung verbreitet sich der Erreger explosionsartig. Die infizierten Blätter, Blüten und Früchte färben sich rotbraun bis schwarz und schrumpeln lederartig zusammen. Feuerbrand gilt als gefährlichste Krankheit des Kernobstes. Seit 2019 ist die Krankheit nicht mehr meldepflichtig. Tritt sie in der Nähe von Baumschulen oder Obstanlagen auf, sollten Sie sich dennoch an den <a href="https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/04_Pflanzenschutzmittel/02_Verbraucher/03_HausKleingarten/01_amtl_Auskunftsstellen/Auskunftsstellen_node.html">in Ihrem Bundesland zuständigen Pflanzenschutzdienst</a> wenden.</p> <ul> <li>Pflanzenstärkungsmittel aus schwefelsaurer Tonerde können vorbeugend ausgebracht werden.</li> <li>Sind nur einzelne Triebe betroffen, sollten Sie diese 50 Zentimeter unter der Befallsstelle abschneiden. Tragen Sie danach ein Wundpflegemittel auf.</li> <li>Ist der Befall stark, sollten Sie das Gehölz roden.</li> <li>Überprüfen Sie auch benachbarte mögliche Wirtspflanzen (z.B. Vogelbeere, Mehlbeere, Cotoneaster, Eberesche, Felsenbirne) auf Befall.</li> <li>Vorsicht bei der Entsorgung! Melden Sie sich bei der Kommune! Befallene Pflanzenteile auf keinen Fall kompostieren!</li> <li>Tragen Sie Einmalhandschuhe und desinfizieren Sie die Schnittwerkzeuge mit 70-prozentigem Alkohol.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/apfelschorf_ojl_fotolia_45577456_m.jpg"> </a> <strong> Apfelschorf (Venturia inaequalis) </strong> <br>Nicht schön, aber auch nicht gesundheitsschädlich. Mit Schorf befallene Äpfel können bedenkenlos verzehrt werden. Quelle: ojl / de.fotolia.com <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/apfel-nectria1-hoyer.jpg"> </a> <strong> Obstbaumkrebs (Neonectria ditissima) </strong> <br>Obstbaumkrebs tritt vor allem an Apfelbäumen auf, seltener auch an Birnbäumen. Quelle: Christoph Hoyer <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/feuerbrand_ninjatacoshell_wikimedia_cc_by-sa_3.0.png"> </a> <strong> Feuerbrand (Erwinia amylovora) gilt als gefährlichste Krankheit des Kernobstes. </strong> Quelle: Ninjatacoshell / Wikimedia / CC BY-SA 3.0 Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> <p><strong>Pflanzenschutzmittel nur im Notfall:</strong> Bevorzugen Sie grundsätzlich immer nicht-chemische Maßnahmen, bevor Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/pflanzenschutzmittel/wissenswertes-ueber-pflanzenschutzmittel">Pflanzenschutzmittel</a> einsetzen. Verwenden Sie Pflanzenschutzmittel nur, wenn alle anderen Maßnahmen keinen Erfolg gebracht haben und wenn mit großen Ernteverlusten zu rechnen ist. Prüfen Sie, ob Ihr Ziel auch mit <a href="https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/04_Pflanzenschutzmittel/01_Aufgaben/04_Pflanzenstaerkungsmittel/psm_Pflanzenstaerkungsmittel_node.html">Pflanzenstärkungsmitteln</a> oder mit dem Einsatz von <a href="https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/04_Pflanzenschutzmittel/04_Anwender/02_AnwendungGrundstoffe/psm_AnwendungGrundstoffe_node.html;jsessionid=FDBEE81656F55AB03C484996E1D3360E.internet942#doc11030656bodyText2">Grundstoffen</a> erreicht werden kann. Entscheiden Sie sich doch für ein Pflanzenschutzmittel, wählen Sie möglichst umweltverträgliche Wirkstoffe. Verwenden Sie nur zugelassene Pflanzenschutzmittel und halten Sie sich genau an die Packungsbeilage. Weitere Tipps zum richtigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln finden Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/57293">HIER</a>.</p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>
Das Projekt AJAP II hat zum Ziel, die Eignung umweltfreundlicher Maßnahmen zur Bekämpfung der Asiatischen Buschmücke zu überprüfen. Untersucht wird auch, wie die Bevölkerung an der Umsetzung der Maßnahmen beteiligt werden kann und auf welche Akzeptanz diese stoßen. Forschungsansatz: Das Forschungsprojekt gliedert sich in vier Arbeitspakete. In einem ersten Schritt wird die Effizienz verschiedener umweltfreundlicher Bekämpfungsmittel (Naturpflanzenöle Lavendel und Nelke, biologisches Larvizid Bacillus thuringiensis israelensis, Kupfermünzen) in einem großangelegten Freilandexperiment überprüft. Auf ausgewählten Friedhöfen in Hessen und evtl. Rheinland-Pfalz wird das Vorkommen der Asiatischen Buschmücke mithilfe von Lockstoff-Fallen in regelmäßigen Abständen überwacht. Bei der Bekämpfung eines Schadorganismus, die auf eine Verringerung der Nachkommenzahl abzielt, können sich über die Zeit Resistenzen gegen die eingesetzten Substanzen ausbilden. Im zweiten Arbeitspaket wird über einen Zeitraum von drei Jahren untersucht, welche Maßnahmen möglichst lange effektiv wirken und nicht schon bald durch eine sich ausbildende Resistenz der Mückenart wirkungslos werden. Von entscheidender Bedeutung bei der Umsetzung von Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen ist allerdings die Akzeptanz und Mithilfebereitschaft der Kommunen und der Bevölkerung. Das ISOE verantwortet dabei das dritte Arbeitspaket, das mithilfe von quantitativen und qualitativen Befragungen untersucht, wie Kommunen wirkungsvoll in die Umsetzung von Präventions- und Kontrollmaßnahmen eingebunden werden können und auf welche Akzeptanz diese in der Bevölkerung stoßen. Die Erkenntnisse aus den drei vorangehenden Arbeitspaketen fließen in einen Vorschlag für ein integriertes Vektormanagement bzgl. der Asiatischen Buschmücke ein. Dafür werden die verschiedenen Bekämpfungsmaßnahmen hinsichtlich ihrer Effizienz, Nachhaltigkeit, Kosteneffizienz und Akzeptanz in der Bevölkerung bewertet und eine Erfolg versprechende Kombination von Kontroll- und Präventionsmaßnahmen erörtert. Hintergrund: Die Asiatische Buschmücke ist eine exotische Stechmückenart, die sich über die letzten Jahre in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen verbreitet hat. Sie kommt bevorzugt im menschlichen Siedlungsraum vor, insbesondere an Siedlungsrändern, auf Friedhöfen und in Kleingartensiedlungen. Regentonnen oder Blumenvasen bieten den Mücken ideale Brutstätten für ihre Larven. Die Asiatische Buschmücke ist Überträgerin unterschiedlicher Krankheitserreger, darunter das Virus der Japanischen Enzephalitis und der West-Nil-Virus. Derzeit gibt es keine erregerspezifischen Medikamente gegen beide Viruserkrankungen. Infektionen kann daher einzig prophylaktisch entgegengewirkt werden. Durch hygienische Maßnahmen sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Mensch oder Tier infiziert. (Text gekürzt)
Neue exotische Stechmückenarten wie die Asiatische Tigermücke Aedes albopictus oder der Japanische Buschmoskito Aedes japonicus können als Vektoren für unterschiedliche Viren erheblich zur Ausbreitung neuer, bisher in Deutschland nicht heimischer Infektionskrankheiten beitragen. Die Einschleppung von Ae. albopictus nach Deutschland erfolgt hauptsächlich über den nach Norden gerichteten Kraftfahrverkehr aus Südeuropa. Zur Entwicklung gezielter Präventionsmaßnahmen zum Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier wurden in diesem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben die bekannten Autobahnen sowie weitere mögliche Einfallwege für Ae. albopictus wie Reifenlager und Eisenbahnverkehr untersucht. In dem Zeitraum zwischen 2014 und 2016 wurden jeweils von April bis Oktober insgesamt 71 Rastplätze an süddeutschen Autobahnen sowie zwei Reifenlager von internationalen Altreifenhändlern regelmäßig auf Stechmücken untersucht. Darüber hinaus wurden Stechmückenfallen in Zügen mitgeführt, die Lastkraftwagen auf der Schiene von Novara in Italien nach Freiburg im Breisgau transportieren. Der Eintrag von Ae. albopictus lag im Beobachtungszeitraum deutlich über dem Eintrag in den vorangegangenen Jahren. Auch eine deutlich vermehrte lokale Reproduktion der Stechmücke konnte nachgewiesen werden. Die Zunahme des Eintrags von Ae. albopictus nach Deutschland stand in direktem Zusammenhang mit der Abundanz der Quellpopulationen in den südeuropäischen Herkunftsländern (insbesondere Italien) und war weniger ein Ausdruck veränderter klimatischer Bedingungen. Neben den Raststätten an den Bundesautobahnen wurde der Schienenverkehr aus Italien als zusätzliche, signifikante Einfallspforte für Ae. albopictus nach Deutschland identifiziert, während der Reifenhandel offenbar keine Rolle spielt. Die molekulargenetische Untersuchung einzelner Exemplare vier etablierter Populationen in Baden-Württemberg ergaben, dass (1) es sich um vier unabhängige Eintragungen handelte und (2) Ae. albopictus in der Lage war, an den einzelnen Standorten zu überwintern. Frühzeitige und gezielte Bekämpfungsmaßnahmen unter Einbeziehung der Bevölkerung führten zu einer deutlichen bzw. kompletten Elimination verschiedener Ae. albopictus-Populationen. Eine exemplarische Bekämpfung wurde in einer Kleingartenanlage durchgeführt, wo sich eine besonders große Population von Ae. albopictus etabliert hatte. Durch die Mitarbeit der Kleingärtner, gezieltes Reinigen von Gartentonnen und Entfernen weiterer möglicher Brutplätze sowie den Einsatz von Bacillus thuringiensis israelensis (B. t. i.) konnte die Stechmückenpopulation in kurzer Zeit deutlich reduziert werden. Kleinere Populationen an weiteren Standorten konnten durch entsprechende Maßnahmen sogar völlig eliminiert werden. Quelle: Forschungsbericht
Die in Zentralasien durch Schadinsekten und mikrobielle Erreger von Pflanzenkrankheiten verursachten Ernteverluste und Kosten für den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel liegen in der Größenordnung von mehreren Hundert Millionen Euro jährlich. Zudem haben übermäßiger Pestizid-Einsatz und Klimawandel zu abnehmender Wasserqualität und Fruchtbarkeit der Böden geführt. In Zentralasien besteht daher sehr großer Bedarf nach sowohl wirkeffizienten als auch ökosystem-verträglicheren Alternativen zu chemischen Pflanzenschutzmitteln. Ziel des trilateralen kirgisisch-kasachisch-deutschen Forschungsvorhabens ist es, gemeinsam mit einem assoziierten moldauischen Partner die Biodiversität in Zentralasien heimischer Mikroorganismen zu erschließen und zur Entwicklung biologischer Pflanzenschutzmittel nutzbar zu machen. Im Zentrum stehen hierbei i) insekten-pathogene Bacillus thuringiensis- und Rickettsiella-Bakterien zur Bekämpfung eines breiten Spektrums schädlicher Insekten sowie ii) Viren (sog. Bacteriophagen), die hochspezifisch das pflanzen-pathogene Bakterium Erwinia amylovora, den Erreger der Feuerbrand-Krankheit im Obstbau, infizieren und abtöten.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 63 |
| Europa | 2 |
| Land | 5 |
| Wissenschaft | 12 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 6 |
| Förderprogramm | 50 |
| Gesetzestext | 4 |
| Text | 1 |
| unbekannt | 6 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 13 |
| Offen | 50 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 56 |
| Englisch | 15 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 1 |
| Keine | 57 |
| Webseite | 6 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 30 |
| Lebewesen und Lebensräume | 63 |
| Luft | 26 |
| Mensch und Umwelt | 63 |
| Wasser | 26 |
| Weitere | 53 |