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Found 25 results.

Raumerfahrung und Raumnutzung im Mittelalter; Historische Landesforschung: 'Wald und Umwelt im Mittelalter'

Auf drei Wegen ist es möglich, die von den Quellen her begrenzten Untersuchungsmethoden zu einer Umweltgeschichte des Waldes zu erweitern. Erstens muss die Zusammenarbeit mit den Naturwissenschaften gesucht werden, wofür das Graduiertenkolleg die besten Voraussetzungen bietet. Damit soll aber nicht die Illusion geweckt werden, als könne man im gleichen Waldgebiet naturwissenschaftliche und historische Ergebnisse kombinieren; denn nicht jeder Forst, nicht jeder Wald eignet sich von der Quellenüberlieferung her gleichermaßen für eine umweltgeschichtliche Untersuchung. Das hängt mit dem zweiten Weg zusammen, der die Quellenbegrenzung überwinden kann: die von der Agrargeschichte entwickelte rückschreitende Methode, mit der die reicheren früh-neuzeitlichen Quellen für die mittelalterliche Waldgeschichte herangezogen werden können. Die Risiken der rückschreitenden Methode sind zwar in der Zwischenzeit hinreichend bekannt, aber in der Bestandsgeschichte der Wälder zeigt sich doch eine größere Stabilität und Kontinuität als in der agrarischen Kulturlandschaft. Zudem sind die aufschlussreichen Flurnamen in den Wäldern nahezu ausschließlich in den frühneuzeitlichen Quellen enthalten, obwohl sie sprachgeschichtlich gesehen eindeutig mittelalterlichen Ursprungs sind. Die Waldkarten schließlich, sofern sie überhaupt angelegt worden sind, stammen allesamt aus der frühen Neuzeit. Drittens besteht die Möglichkeit, die Bestandsgeschichte von Wäldern über spezifische Siedlungs- bzw. Produktionsformen zu erschließen. Dieses methodisch schwierige Verfahren sei an zwei Beispielen illustriert. Töpfersiedlungen sind nicht nur in ihrer Standortwahl vom Lehm, sondern stärker noch wegen ihres Brennholzbedarfes von den Buchenwäldern abhängig. Sodann gibt es im Mittelalter durchaus den Typus der Stadt ohne Wald, die Ausnahme von dem Regelfall, dass zur urbanen Siedlung auch der Stadtwald gehört. Am Beispiel Bremens lässt sich über die Rechnungen etwa des städtischen Bauhofs zeigen, welche Hölzer aus welchen Gebieten herangeflößt wurden. Bekannt ist das Beispiel der Eichen aus dem Kaufunger Wald, die für die berühmte Bremer Hansekogge die Weser hinab geflößt wurden. Die Flößereigeschichte ist gerade für den erwähnten dritten Weg von großer Bedeutung. Da die einschlägigen Nachrichten aber erst aus dem 15. Jahrhundert stammen, zeigt sich auch hier, dass die Beschreitung des erwähnten zweiten Weges, die Einbeziehung der frühneuzeitlichen Quellen unerlässlich ist.

Morphologisch-molekulare Identifikation von Käferarten an Lebendholz unterstützt durch neue Technologien: Smartphone-APPs & Next-Generation Sequencing (NGS) im Bereich der Pflanzengesundheit, Teilprojekt B

Morphologisch-molekulare Identifikation von Käferarten an Lebendholz unterstützt durch neue Technologien: Smartphone-APPs & Next-Generation Sequencing (NGS) im Bereich der Pflanzengesundheit, Teilprojekt A

Starkholzaufarbeitung mit Baggerharvester

Verfahren in Stichworten: Forstwirte fällen Nadelstarkholz (als Räumungs- oder Verjüngungshiebe) zur Rückegasse zu. Baggerharvester arbeitet Holz in RG auf. Kombitragschlepper rückt alle Sortimente an die Waldstraße. Unter den Bedingungen in Baden-Württemberg (40 m Rückegassenabstand, hohe Verjüngungsanteile) soll das in Entwicklung befindliche hochmechanisierte Holzernteverfahren untersucht und bewertet werden in Bezug auf: - Arbeitssicherheit - Bestandesschäden (Verjüngung und verbleibender Bestand) - Leistungen und Kosten - Verzahnung von MM-Arbeit, Vollernteraufarbeitung und Rückearbeiten, - Erhalt der techn. Befahrbarkeit der Rückegassen.

Entwicklung und Bewertung von Logistikketten bei Einsatz von entrindenden Harvesterfällköpfen, Teilvorhaben 2: Konzeption und Bewertung der Logistikkette

Aufbauend auf der im Debarking Head I untersuchten Erntetechnik, wird in diesem Projekt die gesamte Wertschöpfungskette für entrindetes Holz, bis hinein in die Holzindustrie, betrachtet. Zur umfassenden Beurteilung des zu entwickelnden Arbeitsverfahrens werden technische, ökologische und betriebswirtschaftliche Analysen durchgeführt. Ausgangspunkt bilden hierbei die Anforderungen holzbearbeitender Industrien. Im Projekt Debarking Head I zeigte sich, dass die Akzeptanz der abnehmenden Seite (holzbearbeitende Industrie) gegenüber im Wald entrindetem Holz, trotz positiver Effekte auf die Nährstoffnachhaltigkeit, nicht positiv ausgeprägt ist. Daher gilt es, Argumentationsgrundlagen entlang des gesamten Wertschöpfungsprozesses zu schaffen, um den Absatz des entrindeten Holzes zu stärken. Dieser Schritt ist erforderlich, da die Akzeptanz der Industrie gegenüber dem Erwerb von entrindetem Holz unerlässlich ist, um das System langfristig am Markt zu etablieren. Aufbauend auf den Ergebnissen aus Debarking Head I werden deshalb der Einfluss der Entrindung auf die Transport-, Lager- und Verarbeitungsprozesse untersucht. Es sollen ökologische und ökonomische Vor- und Nachteile, sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken, in enger Zusammenarbeit mit der holzbearbeitenden Industrie anhand von Fallstudien, betrachtet und bewertet werden. Zusätzlich finden Untersuchungen zur Aufarbeitung von Käferholz in der finalen ökonomischen und ökologischen Bewertung Berücksichtigung. Nach Abschluss des Projektes soll somit jeder Beteiligte in der Wertschöpfungskette Holz befähigt werden, Entrindung als Teil der Wertschöpfung für sich, unter Berücksichtigung der ökonomischen und ökologischen Einflussfaktoren, umfassend bewerten und beurteilen zu können. Eine gute Transparenz des Systems hilft nachhaltig Vorbehalte abzubauen und Potentiale einer langfristigen Etablierung des Systems auf dem mitteleuropäischen Markt zu untermauern.

Nährstoffentzug bei der Holzernte minimieren - durch die Nutzung von entrindenden Harvesterfällköpfen, Teilvorhaben 2: Technische Bewertung und Verfahrenskonzepte

Das Ziel des Projektes ist die Untersuchung und Weiterentwicklung von entrindenden Harvesterfällköpfen. Es soll ein forsttechnisches Verfahren entwickelt werden, die Rinde unmittelbar bei den Holzerntemaßnahmen im Bestand zu belassen und dadurch den Nährstoffaustrag deutlich zu senken. Zehn Arbeitspakete sind geplant: 1. Auswahl der Fällköpfe: Auswahl der im Ausland bewährten kombinierten Fäll- und Entrindungsköpfe und geeigneter Trägermaschinen. 2. Auswahl der Bestände: Auswahl der typischen Bestandesverhältnisse, die den Untersuchungsrahmen bilden (Baumarten: Fichte, Kiefer, Buche, Eiche, Pappel). 3. Pilotstudie: Durchführung von Testeinsätzen der verschiedenen Technologien in den ausgewählten Beständen. 4. Technische und Verfahrensmodifikationen. 5. Hauptstudie: Durchführung von 16 Arbeitsstudien mit den verschiedenen Technologien, Erfassung der Ernteleistung und der Entrindungsqualität, getrennt nach Baumarten und Sortimenten. 6. Bewertung der Auswirkungen auf den Nährstoffhaushalt: Berechnung der Nährstoffbilanzen der Untersuchungsflächen auf Basis vorhandener und der neu gewonnenen Daten. 7. Ökonomische Bewertung: Darstellung der Mehrkosten gegenüber konventionellen Ernteverfahren für den Forstbetrieb, der reduzierten Kosten des Holztransporteurs, der Einsparungen im (Säge-)Werk, bei den Energieholzerzeugern etc. 8. Zusammenfassende Bewertung des Verfahrens. 9. Empfehlungen für die Einsatzbereiche der neuen Fäll- und Entrindungsköpfe sowie Hinweise für weitere technische Entwicklungen (alle Projektpartner). 10. Praxistransfer der Untersuchungsergebnisse bei Messeauftritten, Workshops etc.

Nährstoffentzug bei der Holzernte minimieren - durch die Nutzung von entrindenden Harvesterfällköpfen, Teilvorhaben 1: Untersuchung und Weiterentwicklung der entrindenden Harvesterfällköpfen

Das Ziel des Projektes ist die Untersuchung und Weiterentwicklung von entrindenden Harvesterfällköpfen. Es soll ein forsttechnisches Verfahren entwickelt werden, die Rinde unmittelbar bei den Holzerntemaßnahmen im Bestand zu belassen und dadurch den Nährstoffaustrag deutlich zu senken. Zehn Arbeitspakete sind geplant: 1. Auswahl der Fällköpfe: Auswahl der im Ausland bewährten kombinierten Fäll- und Entrindungsköpfe und geeigneter Trägermaschinen. 2. Auswahl der Bestände: Auswahl der typischen Bestandesverhältnisse, die den Untersuchungsrahmen bilden (Baumarten: Fichte, Kiefer, Buche, Eiche, Pappel). 3. Pilotstudie: Durchführung von Testeinsätzen der verschiedenen Technologien in den ausgewählten Beständen. 4. Technische und Verfahrensmodifikationen. 5. Hauptstudie: Durchführung von 16 Arbeitsstudien mit den verschiedenen Technologien, Erfassung der Ernteleistung und der Entrindungsqualität, getrennt nach Baumarten und Sortimenten. 6. Bewertung der Auswirkungen auf den Nährstoffhaushalt: Berechnung der Nährstoffbilanzen der Untersuchungsflächen auf Basis vorhandener und der neu gewonnenen Daten. 7. Ökonomische Bewertung: Darstellung der Mehrkosten gegenüber konventionellen Ernteverfahren für den Forstbetrieb, der reduzierten Kosten des Holztransporteurs, der Einsparungen im (Säge-)Werk, bei den Energieholzerzeugern etc. 8. Zusammenfassende Bewertung des Verfahrens. 9. Empfehlungen für die Einsatzbereiche der neuen Fäll- und Entrindungsköpfe sowie Hinweise für weitere technische Entwicklungen (alle Projektpartner). 10. Praxistransfer der Untersuchungsergebnisse bei Messeauftritten, Workshops etc.

Lässt sich die Trockenheitstoleranz von Fichten durch Durchforstungen beeinflussen? (W37)

In einem Experiment an einem Versuchsstandort in Südbayern nahe Landshut wird untersucht, inwieweit sich unterschiedlich starke Durchforstungsvarianten auf das Transpirationsverhalten der verbliebenen Bäume auswirken. Das Experiment umfasst intensive bodenhydrologische Messungen und Untersuchungen des Saftstromflusses der Bäume sowie ihres Wurzel- und ihres oberirdischen Wachstums

Untersuchungen anthropogen induzierter Biodiversität und Strukturvielfalt auf ausgewählten Projektflächen im Oberen Hotzenwald und der Mittleren Kuppenalb

Im Projekt 'Untersuchungen anthropogen induzierter Biodiversität und Strukturvielfalt auf ausgewählten Projektflächen im Oberen Hotzenwald und der Mittleren Kuppenalb' werden die Auswirkungen von Pflegeeingriffen in Kulturlandschaften auf die Biodiversität untersucht. Durch die Nutzungsaufgabe land- und forstwirtschaftlicher Flächen und darauf folgender Sukzession konnte man einen Rückgang der Artenvielfalt auf diesen Flächen verzeichnen. Um dem entgegen zu wirken wurden im Oberen Hotzenwald verschiedene Maßnahmen zur Etablierung halboffener Wald- Weide-Übergangsbereiche (Rinderweide) und zur Förderung von FFH-Lebensraumtypen durchgeführt. Auf der Mittleren Kuppenalb lichtete man den Hutewald Nordalp durch motomaschinelle Eingriffe sukzessive auf. Mittels Schafbeweidung wird der Biotop mit dem Offenland verzahnt. In beiden Regionen finden damit zukunftswirksame Maßnahmen zur Steigerung der Biodiversität statt. In Anlehnung an die Naturschutz- und Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg soll die aus den Maßnahmen resultierende Vielfalt erforscht werden, die Feldarbeiten finden während der Vegetationsperiode 2012 statt. Die Biodiversitätsforschung fokussiert auf die Vegetation und beinhaltet die Überlegung, in einer 'unechten Zeitreihe' (räumliches Nebeneinander von Flächen unterschiedlicher Nutzung und Laufzeit der Maßnahmen) die Vielfalt der Arten und Strukturen zu untersuchen und in Bezug zueinander zu setzen. Dem schließen sich vegetationsökologische Erfassungen und die Beschreibung der Lebensgemeinschaften an. Die Forschung kann ideal an die mehrjährigen Erfahrungen zum Themenkomplex Biodiversitäts- und Kulturlandschaftsforschung aus dem Institut für Landespflege angebunden werden. Die Forschungsidee genießt Unterstützung durch die Regierungspräsidien Freiburg und Stuttgart. Die Ergebnisse dienen der Zukunftsabschätzung, als Ausgangsbasis für Monitorings und Handreichung für angepasstes Flächenmanagement.

Energiebilanz bei der Hackschnitzelerzeugung aus dem Wald

Das Projekt ist Ausfluss aus dem Projekt 'Energieholzkonzept ForstBW (1243)'. Zur Beurteilung des Umweltbeitrags der Hackschnitzelbereitstellung aus dem Wald soll der Energieaufwand festgestellt werden, der zur Erzeugung von Hackschnitzeln erforderlich ist. Als Ergebnis lässt sich das Verhältnis von eingesetzter Energie zum Energiegehalt des Holzes darstellen. Dabei sollen die Arbeitsschritte von der Fällung über den Einschnitt, das Rücken, Hacken und den Transport näher untersucht werden.

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