API src

Found 73 results.

MILIEU - Klimawandel und menschliche Gesundheit - Projekt: Die Konzentration von Ambrosia Pollen in der Luft und deren Einfluss auf die Gesundheit in Berlin, MILIEU - Klimawandel und menschliche Gesundheit - Projekt: Vorkommen, Ausbreitung und Bekämpfung von Ambrosia in Berlin und Brandenburg

Aufgrund der fortschreitenden Klimaerwärmung drohen sich Neophyten wie die Ambrosia in Deutschland auszubreiten und sesshaft zu werden. Seit dem Jahr 2006 wurde deshalb in Berlin die Verbreitung der hochallergenen Ambrosia detaillierter betrachtet. Ausgelöst wurde dies durch Analysen innerstädtischer Luftstaubproben, die eine erhöhte Ambrosiapollenkonzentration aufwiesen. Ziel: Um die Emissionsquellen zu ermitteln, die Einschlepp- und Ausbreitungswege der Pflanze in Berlin zu erforschen und Strategien zur Bekämpfung in der Stadt zu erarbeiten, wurde unter Federführung des Instituts für Meteorologie der Freien Universität Berlin im Frühsommer 2009 mit den Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung sowie für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz das 'Berliner Aktionsprogramm gegen Ambrosia' initiiert. Methode: Die Initiatoren haben im Jahr 2009 damit begonnen, mit der Hilfe von Beschäftigungsträgern ein Verbreitungskataster für Berlin zu erstellen, alle relevanten Metadaten zu den Funden zu erfassen und möglichst viele Ambrosiabestände zu vernichten.

Schwerpunktprogramm (SPP) 1294: Bereich Infrastruktur - Atmospheric and Earth system research with the 'High Altitude and Long Range Research Aircraft' (HALO), MAMAP - CoMet Projektantrag zum Beitrag der Universität Bremen zur HALO Mission CoMet im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms Atmosphären- und Erdsystemforschung mit dem Forschungsflugzeug HALO (SPP 1294)

Hauptziel des Vorhabens der Universität Bremen ist es, im Rahmen der HALO COMET Mission Antworten auf die Frage zu geben, inwieweit sich starke lokale Quellen der Treibhausgase CO2 und CH4 bzgl. ihrer Emissionen mit Hilfe von Flugzeug-gestützten Fernerkundungsmethoden (aktiv und passive) quantifizieren lassen. Um dies zu erreichen, werden aktive (Lidar) und passive (Spektrometer) Fernerkundungsmethoden mit einander kombiniert. Dabei wird mit dem Sensor MAMAP die Region um die Quelle kleinskalig erfasst, während HALO-COMET den großräumigeren Kontext der atmosphärischen CO2 bzw. CH4 Verteilung in der Atmosphäre erfasst. Der Fokus des Beitrages der Universität Bremen liegt dabei in der kleinskaligen Befliegung der Quellregionen. Aussichtsreiche Quellregionen sind für CO2 die Stadt Berlin und den naheliegenden Kohlkraftwerken im Südosten. Für CH4 eignet sich die Region Oberschlesien in Polen mit ihren aktiven Kohlerevieren und den damit verbundenen starken Methanemissionen besonders. Die Daten der Messkampagne im Frühjahr 2017 werden ausgewertet und analysiert, um daraus mit unterschiedlichen Methoden die CO2-bzw. CH4 Emissionen in der Quellregion zu bestimmen. Dabei werden die Daten von MAMAP und HALO COMET auch synergistisch verwendet, wobei insbesondere den in-situ Messungen zur Verifizierung der Fernerkundungsdaten eine wichtige Rolle zukommt (vgl. auch HALO COMET White Paper). Unterstützt wird die Dateninterpretation zudem durch hochaufgelöste Modellierung in Zusammenarbeit mit dem MPI in Jena.Im Rahmen des Vorhabens wird zudem untersucht, inwieweit die im Rahmen von COMET eingesetzten Fernerkundungssensoren (MAMAP, CHARM-F) zur Validation von Satellitensensoren eignen. Dies erfolgt durch die koordinierte Planung der Messkampagne bzgl. der Satellitenüberflüge von OCO-2 (CO2) und Sentienl-5P (CH4).

RESZ: VertiKKA - Vertikale KlimaKlärAnlage zur Steigerung der Ressourceneffizienz und Lebensqualität in urbanen Räumen, Teilvorhaben 5: Ist-Analyse, Transformationsmanagement und Nachhaltigkeitsbewertung

In Deutschland leben bereits mehr als 74 % der Bevölkerung in Städten bzw. Ballungszentren. Eine weitere Zunahme dieses Anteils ist unbestritten. Aus der hohen Siedlungsdichte ergeben sich spezifische Anforderungen an Infrastruktur und Organisation, die angesichts des bisherigen urbanen Wachstums schon heute teils kaum noch erfüllt werden können. Zusätzliche Herausforderungen stellen sich durch den Klimawandel (veränderte saisonale Niederschlagsmuster, Starkregen, städtische Überwärmung, die Verschlechterung der Luftqualität, Lärmbelastung, Biodiversitätsverlust, Flächennutzungskonkurrenz und durch steigende Ansprüche an die Ressourcen- und Ökoeffizienz. 40 % der energiebedingten Emissionen entfallen auf Wärme im Gebäudebereich. Ausgehend von dieser Grundsituation fokussiert VertiKKA die Erforschung einer neuen Technologie und prototypische Umsetzung zur lokalen Nutzung von Abwasser (Regenwasser, Brauchwasser) bei gleichzeitiger Verbesserung des lokalen Klimas und der Wärmedämmung sowie Kühlleistung von Gebäuden. Ziel ist die Entwicklung von wartungsarmen, selbstregelnden Grünmodulen zum Einsatz an Fassaden. Damit verbunden sind eine Vielzahl von Nutzeffekten für Ressourceneffizienz und Wasserwirtschaft im Stadtquartier. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Fördermaßnahme Ressourceneffiziente Stadtquartiere gefördert. Die Verbundpartner des Projektes sind Björnsen Beratende Ingenieure GmbH (Verbundkoordinator), IZES gGmbH - Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme, ifak - Institut für Automation und Kommunikation e.V , PI Photovoltaik-Institut Berlin AG (PI Berlin), Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB Köln), Stadt Köln - Dezernat für Soziales Integration und Umwelt, Bauhaus Universität Weimar (BUW); Bauhaus-Institut für zukunftsweisende Infrastruktursysteme (b.is), Institut für Mathematik/Bauphysik (IMP), TU Kaiserslautern - Fg. Sozialwissenschaften (TUK) und die TU Darmstadt - Fachgebiet Entwerfen und Freiraumplanung (TUB).

EnEff:Stadt: Hochschulcampus Berlin Charlottenburg (HCBC) 1. Umsetzungsphase mit Teilsanierungen, Wärme- und Kältenetzen sowie einem Demonstrator auf dem 1. Schritt zur Wärmewende, Teilvorhaben: Wärmenetz, Kältenetz, geothermische Speicher, Gebäudehüllen und Koordination

Basierend auf dem Energiewendeziel der Bundesregierung will sich der Campus Charlottenburg (TU Berlin, UdK Berlin) energetisch als vorbildliche Einrichtung etablieren. Dafür soll der HochschulCampus Berlin-Charlottenburg (HCBC) so saniert werden, dass bereits ab dem Jahr 2023 die Wärmewendeziele 2050 in Teilen demonstriert werden können. Die Basis für die Umsetzung ist das Ergebnis der ersten Phase des Projekts (FKZ: 03ET1354-X). Dieser Masterplan Energie berücksichtigt die Energiebedarfe von Heizung, Kälte und den Hilfsenergien für den Transport von Wärme, Kälte und Luft. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der lokalen Gewinnung und Speicherung von Energie, wo günstige Bedingungen für eine anschließende Verschiebung von Wärmeenergieströmen herrschen. Das andere Augenmerk liegt auf der gebäudeweisen energetischen Teilsanierung im Quartiersverbund im Gegensatz zur gebäudeweisen Einhaltung der EnEV. Im Rahmen der 1. Umsetzungsphase sollen in den nächsten 5 Jahren Primärenergieeinsparungen/-substitutionen auf dem gesamten Campus in Höhe von zunächst 40 % zur Basis 2016 bis 2035 das Wärmewendeziel in Höhe von 80 % zur Basis 2008 realisiert werden. Parallel zu den Sanierungsmaßnahmen soll eine Demonstrationsanlage entstehen, in dem die gebäudeübergreifende Nutzung von erneuerbaren Energien und Abwärme über ein Mehrleiter-Wärmenetz gepaart mit Kurz- und Langzeitspeichern getestet und optimiert wird. Aus den Ergebnissen des EnEff: HCBC Projekts sollen Handlungsempfehlungen entwickelt werden, die auf andere Stadtgebiete übertragen werden können.

EnEff:Stadt: Hochschulcampus Berlin Charlottenburg (HCBC) 1. Umsetzungsphase mit Teilsanierungen, Wärme- und Kältenetzen sowie einem Demonstrator auf dem 1. Schritt zur Wärmewende, Teilvorhaben: Modellbildung und Simulation

Basierend auf dem Energiewendeziel der Bundesregierung will sich der Campus Charlottenburg (TU Berlin, UdK Berlin) energetisch als vorbildliche Einrichtung etablieren. Dafür soll der HochschulCampus Berlin-Charlottenburg (HCBC) so saniert werden, dass bereits ab dem Jahr 2023 die Wärmewendeziele 2050 in Teilen demonstriert werden können. Die Basis für die Umsetzung ist das Ergebnis der ersten Phase des Projekts (FKZ: 03ET1354-X). Dieser Masterplan Energie berücksichtigt die Energiebedarfe von Heizung, Kälte und den Hilfsenergien für den Transport von Wärme, Kälte und Luft. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der lokalen Gewinnung und Speicherung von Energie, wo günstige Bedingungen für eine anschließende Verschiebung von Wärmeenergieströmen herrschen. Das andere Augenmerk liegt auf der gebäudeweisen energetischen Teilsanierung im Quartiersverbund im Gegensatz zur gebäudeweisen Einhaltung der EnEV. Im Rahmen der 1. Umsetzungsphase sollen in den nächsten 5 Jahren Primärenergieeinsparungen/-substitutionen auf dem gesamten Campus in Höhe von zunächst 40 % zur Basis 2016 bis 2035 das Wärmewendeziel in Höhe von 80 % zur Basis 2008 realisiert werden. Parallel zu den Sanierungsmaßnahmen soll eine Demonstrationsanlage entstehen, in dem die gebäudeübergreifende Nutzung von erneuerbaren Energien und Abwärme über ein Mehrleiter-Wärmenetz gepaart mit Kurz- und Langzeitspeichern getestet und optimiert wird. Aus den Ergebnissen des EnEff: HCBC Projekts sollen Handlungsempfehlungen entwickelt werden, die auf andere Stadtgebiete übertragen werden können.

EnEff:Stadt: Hochschulcampus Berlin Charlottenburg (HCBC) 1. Umsetzungsphase mit Teilsanierungen, Wärme- und Kältenetzen sowie einem Demonstrator auf dem 1. Schritt zur Wärmewende, Teilvorhaben: Einbindung Fernwärmenetz

Basierend auf dem Energiewendeziel der Bundesregierung will sich der Campus Charlottenburg (TU Berlin, UdK Berlin) energetisch als vorbildliche Einrichtung etablieren. Dafür soll der HochschulCampus Berlin-Charlottenburg (HCBC) so saniert werden, dass bereits ab dem Jahr 2023 die Wärmewendeziele 2050 in Teilen demonstriert werden können. Die Basis für die Umsetzung ist das Ergebnis der ersten Phase des Projekts (FKZ: 03ET1354-X). Dieser Masterplan Energie berücksichtigt die Energiebedarfe von Heizung, Kälte und den Hilfsenergien für den Transport von Wärme, Kälte und Luft. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der lokalen Gewinnung und Speicherung von Energie, wo günstige Bedingungen für eine anschließende Verschiebung von Wärmeenergieströmen herrschen. Das andere Augenmerk liegt auf der gebäudeweisen energetischen Teilsanierung im Quartiersverbund im Gegensatz zur gebäudeweisen Einhaltung der EnEV. Im Rahmen der 1. Umsetzungsphase sollen in den nächsten 5 Jahren Primärenergieeinsparungen/-substitutionen auf dem gesamten Campus in Höhe von zunächst 40 % zur Basis 2016 bis 2035 das Wärmewendeziel in Höhe von 80 % zur Basis 2008 realisiert werden. Parallel zu den Sanierungsmaßnahmen soll eine Demonstrationsanlage entstehen, in dem die gebäudeübergreifende Nutzung von erneuerbaren Energien und Abwärme über ein Mehrleiter-Wärmenetz gepaart mit Kurz- und Langzeitspeichern getestet und optimiert wird. Aus den Ergebnissen des EnEff: HCBC Projekts sollen Handlungsempfehlungen entwickelt werden, die auf andere Stadtgebiete übertragen werden können.

DISTRIBUTE - Grüne Kiezlieferketten für die Stadt von morgen, Teilprojekt: Umsetzungspilotierung im Kiez

Distribute - Grüne Kiez-Lieferketten für die Stadt von morgen ist ein ganzheitliches Logistikkonzept zur Etablierung umwelt- und klimafreundlicher Lieferketten in Quartieren. Ziel des Projekts ist die Effizienzsteigerung in der Zustellung auf der 'letzten Meile', die Reduzierung lokaler Lieferverkehre und ihrer Emissionen, die Förderung lokaler Produktionsketten, die Aktivierung lokaler Akteure (insb. KMU), die Identifikation neuer Sharing- und Value-in-use-Konzepte sowie als Ergebnis die Erhöhung der Lebensqualität in Kiezen. Zur nachhaltigen Entwicklung von Geschäfts- und Leihmodellen für lokale Lieferungen mit Elektro-Lastenfahrrädern werden Ko-Kreationsprozesse eingesetzt, die durch Online-Tools unterstützt werden. Ziel des Teilvorhabens BA-CW ist die Umsetzung von Zielsetzungen der Berlin Strategie, wie die Steigerung von Umweltgerechtigkeit und Gesundheit durch reduzierte Umweltbelastungen sowie die Sicherung einer ressourcenschonenden Nahversorgung. Die Entwicklung eines kiez-bezogenen GVZ inkl. Betriebsabläufe und Betreibermodell, die bedarfsgerechte Weiterentwicklung von Lastenfahrrädern zu vielfach einsetzbaren FlexBikes sowie der Test in zwei Quartieren ermöglichen die unmittelbare, raumbezogene Weiterentwicklung von Mobilitätsangeboten für lokale Gewerbetreibende, Produzenten und AnwohnerInnen und machen neue Mobilitätsformen erlebbar. Dafür werden im Rahmen des Projekts verschiedene FlexBikes entwickelt und getestet. Die Transporträder stehen allen zur Verfügung. Die individuelle Gestaltung und die Erarbeitung eines Ausleihsystems ist auch ein Teil des Projekts. Es wird untersucht, wie die Anforderungen an solche Logistikstationen aussehen und wie sie gestaltet werden müssen, damit sie für jeden nutzbar sind. Auch Fragen nach Größe, Ort und dem Buchungssystem sind Ziele des Projekts. Abschließend wird geprüft, ob stadtweit skaliert werden kann und ob rechtliche Bestimmungen im Rahmen der Umsetzung und Nutzung einzuhalten sind. Das BA sieht die Notwendigkeit eines zugeschnittenen Handelns für eine nachhaltige Mobilität und die Chancen, die sich daraus ergeben. Das BA ist die Schnittstelle zwischen dem öffentlichen Raum, dem Projekt und seinen Partnern und begleitet die Pilotierung. Aufgaben sind: - Unterstützung der Partner bei Planung - Umsetzung vor Ort - Suche nach weiteren Partnern im Quartier - Aufbau eines Kieznetzwerkes - Teilnahme an Workshops - Unterstützung des Projekts vor Ort (z.B. Klärung rechtlicher Fragen ) - Klärung von Sachfragen, sich neuer ergebender Probleme, durch Aktion im öffentlichen Raum - Informationstransfer (Webseite, Newsletter, Pressemitteilungen). Das BA braucht Projektpartner - sogenannte Kümmerer - vor Ort, um den Erfolg des Projekts sicherzustellen. Mit ipb ist ein Partner für die Mierendorffinsel gefunden und mit der Fahrschule InnoM einer im Klausenerplatz.

SÖF-netWORKS4 - Resilient networks: Beiträge von städtischen Versorgungssystemen zur Klimagerechtigkeit, Teilprojekt 2: Stadtentwicklung

Die Auswirkungen des Klimawandels, wie Starkniederschläge und Hochwasser sowie Hitze- und Trockenperioden, aber auch andere sich wandelnde Rahmenbedingungen, stellen veränderte Anforderungen an Wasserinfrastrukturen. Im Verbundprojekt wird deshalb untersucht, wie sich durch die Kopplung von grauer, grüner und blauer Infrastruktur Synergiepotenziale gewinnen und die Klimaresilienz und -gerechtigkeit erhöhen lassen. Da die Verknüpfung von Infrastrukturen gemeinsam getragene Zielvorstellungen bezüglich der Zukunft der Wasserinfrastruktur in der Stadt und ihrer Funktionen erfordert, soll im Rahmen von Dialogprozessen mit den relevanten Akteuren in Berlin und Norderstedt ein gemeinsamer normativer Rahmen erarbeitet werden. Auf dieser Basis werden in konkreten Transformationsräumen Bausteine der Infrastrukturkopplung erprobt. Das Teilprojekt 'Stadtentwicklung' hat einen ausgeprägten sozial-/ kommunalwissenschaftlichen Zugang und ist auf die unterstützende Begleitung der beiden Praxispartnerstädte ausgerichtet. Primäres Ziel des Teilprojekts ist, mit den beiden Praxispartnerstädten im Rahmen von Dialogprozessen und Machbarkeitsstudien partizipativ mögliche Leitlinien zur Planung und Gestaltung gekoppelter Wasserinfrastrukturen und deren Integration in die Stadtplanung zu entwickeln. Unter Berücksichtigung von strategischen Entscheidungen zur Wasserinfrastrukturgestaltung im Stadtgebiet können Orientierungen für künftige Planungs- und Bauvorhaben gegeben werden.

SÖF-Urbane_Waermewende - Partizipative Transformation von gekoppelten Infrastrukturen mit dem Fokus auf die Wärmeversorgung am Beispiel Berlin, Teilprojekt 4: Einbindung in die kommunalen Entwicklungsstrategien sowie intrakommunale Vernetzung

Naturerfahrungsräume in Großstädten am Beispiel Berlin

Im Rahmen des Hauptvorhabens werden drei Naturerfahrungsräume in den Berliner Bezirken Marzahn-Hellersdorf, Pankow und Spandau als Pilotflächen eingerichtet und betrieben. Durch die systematische Einrichtung und Beobachtung der Naturerfahrungsräume und deren Nutzung im großstädtischen Kontext sollen Erkenntnisse gewonnen werden, die zu einer möglichst schnellen und nachhaltigen Implementierung von Naturerfahrungsräumen in städtischen Freiraumsystemen beitragen. Eine intensive Öffentlichkeitsarbeit soll das Konzept bekannter machen und eventuelle Vorbehalte bei Behörden, Erziehern und Eltern abbauen. Das Vorhaben wird über die gesamte Projektlaufzeit wissenschaftlich begleitet, um im Rahmen der Beobachtung der einzelnen Pilotflächen Erkenntnisse zu Nutzergruppen, Nutzerverhalten, Anregungs- und Einwirkungsmöglichkeiten, zu notwendigem Betreuungs- und Kontrollbedarf, zu Pflege und Entwicklung sowie zur ökologischen Bedeutung der Naturerfahrungsräume zu erhalten. Die wesentlichen Erkenntnisse sollen in einem praxisorientierten Leitfaden zusammengefasst und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Projektträger für das Hauptvorhaben ist die Stiftung Naturschutz Berlin. Das Vorhaben wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie durch den Bezirk Pankow von Berlin und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin gefördert und vom Landesbeauftragten für Naturschutz und Landespflege Berlin unterstützt. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde (HNEE).

1 2 3 4 5 6 7 8