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Ökonomie des Klimawandels: Evaluation von Politikinstrumenten für die Transformation hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft (TRACE), Teilprojekt 1: Auswirkungen von Stromkosten auf Unternehmen und Standortwahl

Ziel ist es, die Effekte klimapolitischer Regulierung im Hinblick auf die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit und des Energieverbrauchs der deutschen Industrie zu untersuchen. Der Fokus liegt dabei auf einer differenzierten Analyse von regionalen und sektoralen Herausforderungen der Dekarbonisierung. Neben der wettbewerblichen Dimension der Transformation hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft beleuchtet das Projekt explizit auch eine gesellschaftliche Dimension, nämlich die Auswirkungen klimapolitischer Maßnahmen auf den Arbeitsmarkt. Diese Analyse umfasst sowohl die Beschäftigungsentwicklung insgesamt als auch Veränderungen der Beschäftigungsstrukturen. Erstmals werden auch die Auswirkungen auf lokale Arbeitsmärkte untersucht. Das besondere Augenmerk gilt hier den Veränderungen im Hinblick auf klimarelevante Tätigkeitsinhalte. Die Projektergebnisse werden daher die zukünftige Ausgestaltung klimapolitischer Maßnahmen auf einer breiten Basis unterstützen.

Grüne Karrieren - Analyse 'grüner' Qualifikationen und Berufe

Für den Übergang zu einer Green Economy werden Fachkräfte der verschiedensten Richtungen benötigt. Darüber hinaus werden Nachhaltigkeitskompetenzen in allen Berufen gebraucht, in manchen Bereichen auch besonders spezialisierte Fachkräfte. Die Unternehmen schreiten in Richtung einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise voran und auch das Handeln im Beruf bzw. die jeweiligen Kompetenzanforderungen ändern sich entsprechend. Bislang liegen jedoch nur wenige Erkenntnisse dazu vor, welche Kompetenzen und Qualifikationen benötigt werden, damit der Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise gelingt. Solche Daten sind jedoch erforderlich, um frühzeitig einem möglichen Mangel an Fachkräften bzw. an Spezialqualifikationen begegnen zu können, denn ein Fachkräfteengpass hemmt die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und birgt die Gefahr, dass Umweltschutzziele nicht erreicht werden können. Das Vorhaben soll identifizieren, welche Berufe und Qualifikationen für den Wandel zu einer Green Economy verstärkt benötigt werden, welche Änderungen bei bestehenden Berufen zu beobachten bzw. absehbar sind und in welchem Umfang die benötigten Qualifikationen bereits bereitgestellt werden bzw. in welcher Form sie zukünftig angeboten werden sollten. Dabei soll sowohl die Sicht der Unternehmen als auch die der Erwerbstätigen betrachtet werden. Darüber hinaus soll das Vorhaben den zukünftigen Fachkräftebedarf für den Wandel zu einer Green Economy schätzen, mögliche Engpässe identifizieren und Vorschläge für deren Schließung vorlegen. Dies soll geschehen mittels: 1. Auswertung vorhandener Daten zur Ermittlung von Qualifikationsstrukturen und -anforderungen sowohl aus Sicht der Unternehmen als auch der der Erwerbstätigen, 2. Modellrechnungen zur Abschätzung des zukünftigen Bedarfs an Berufen und Qualifikationen für den Übergang in eine Green Economy, 3. Experteneinschätzungen zur Entwicklung von grünen Berufen und Qualifikationen, 4.Durchführung von Fachgesprächen zur Vorstellung und Diskussion der verwendeten Methoden sowie der (Zwischen-) Ergebnisse, 5. Stakeholder-orientierte sowie öffentlichkeitswirksame Aufbereitung der Ergebnisse.

Wasserstoff- und PtX-Wertschöpfungsketten in Deutschland - Berechnung und Visualisierung von Bestand, Potential, Kosten und CO2-Einsparung auf regionaler Ebene, Power2Jobs - Beschäftigungseffekte durch Wasserstofftechnologien

Ökonomie des Klimawandels: Evaluation von Politikinstrumenten für die Transformation hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft (TRACE), Teilprojekt 3: Auswirkungen des Emissionshandels und des Erneuerbare-Energien-Gesetzes auf Unternehmen

Ziel ist es, die Effekte klimapolitischer Regulierung im Hinblick auf die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit und des Energieverbrauchs der deutschen Industrie zu untersuchen. Der Fokus liegt dabei auf einer differenzierten Analyse von regionalen und sektoralen Herausforderungen der Dekarbonisierung. Neben der wettbewerblichen Dimension der Transformation hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft beleuchtet das Projekt explizit auch eine gesellschaftliche Dimension, nämlich die Auswirkungen klimapolitischer Maßnahmen auf den Arbeitsmarkt. Diese Analyse umfasst sowohl die Beschäftigungsentwicklung insgesamt als auch Veränderungen der Beschäftigungsstrukturen. Erstmals werden auch die Auswirkungen auf lokale Arbeitsmärkte untersucht. Das besondere Augenmerk gilt hier den Veränderungen im Hinblick auf klimarelevante Tätigkeitsinhalte. Die Projektergebnisse werden daher die zukünftige Ausgestaltung klimapolitischer Maßnahmen auf einer breiten Basis unterstützen.

Ökonomie des Klimawandels: Evaluation von Politikinstrumenten für die Transformation hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft (TRACE), Teilprojekt 2: Transformation von Aufgaben im beruflichen Umfeld

Ziel ist es, die Effekte klimapolitischer Regulierung im Hinblick auf die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit und des Energieverbrauchs der deutschen Industrie zu untersuchen. Der Fokus liegt dabei auf einer differenzierten Analyse von regionalen und sektoralen Herausforderungen der Dekarbonisierung. Neben der wettbewerblichen Dimension der Transformation hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft beleuchtet das Projekt explizit auch eine gesellschaftliche Dimension, nämlich die Auswirkungen klimapolitischer Maßnahmen auf den Arbeitsmarkt. Diese Analyse umfasst sowohl die Beschäftigungsentwicklung insgesamt als auch Veränderungen der Beschäftigungsstrukturen. Erstmals werden auch die Auswirkungen auf lokale Arbeitsmärkte untersucht. Das besondere Augenmerk gilt hier den Veränderungen im Hinblick auf klimarelevante Tätigkeitsinhalte. Die Projektergebnisse werden daher die zukünftige Ausgestaltung klimapolitischer Maßnahmen auf einer breiten Basis unterstützen.

Modellversuch im Hochschulbereich: Studienschwerpunkt Oekologischer Landbau - Entwicklung eines ganzheitlichen Ausbildungskonzeptes durch die Integration der Strukturelemente Arbeitsmarkt, Curriculum und Organisationsentwicklung im Fachbereich

Durchfuehrung einer regelmaessigen Erstsemesterbefragung zur Ermittlung der Einstellungen der Neuimmatrikulierten zu Studium und Beruf, Studienbegleitende Erhebung der Konstanz der Einstellungen zu Studium und Beruf in Form einer Paneluntersuchung, Durchfuehrung einer umfangreichen Verbleibsstudie aller Witzenhaeuser AbsolventInnen der Jahrgaenge 1992-1998 zur Ermittlung des Berufseinstiegs und des beruflichen Verbleibs unter besonderer Beruecksichtigung der AbsolventInnen mit oekologischem Studienschwerpunkt, Organisation und Durchfuehrung einer Berufsfeldkonferenz mit VertreterInnen aus der Berufspraxis im Kontext des oekologischen Landbaus inkl. Durchfuehrung und, Organisation und Durchfuehrung eine Fachkolloquiums zu Verbleibsstudien an agrarwissenschaftlichen Fachbereichen Entwicklung und Erprobung von Lehrangeboten zum Thema Arbeitsmarkt/Berufsfeld, u.a. Seminare mit Praktikern sowie ein regelmaessiges Bewerbungstraining. Waehrend die Erstsemesterbefragungen wertvolle Informationen ueber die wachsende Anziehungskraft des Standortes Witzenhausen auf potentielle Studierende mit oekologischer Motivation lieferten, zeigte sich in der Paneluntersuchung eine erstaunliche Konstanz der Einstellungen ueber die Zeit. Die Verbleibsstudie brachte eine deutliche Schlechterstellung der AbsolventInnen mit oekologischem Schwerpunkt zu Tage, hauptsaechlich was die Entlohnung angeht. Dies ist allerdings auf den schlechter entwickelten Arbeitsmarkt im oekologischen Sektor zurueckzufuehren. Berufsfeldkonferenz und Fachkolloquium hatten neben dem Informationsangebot fuer die Studierenden auch den Zweck des Austausches mit der Berufspraxis bzw. Fachoeffentlichkeit. Hier konnten zahlreiche Kontakte fuer eine weitere Zusammenarbeit geknuepft werden. Die studentische Nachfrage nach berufseinstiegsbezogenen Lehrangeboten und -materialien muss als ausbaufaehig bezeichnet werden, Grund hierfuer scheint in erster Linie fehlende Zeit angesichts der Studienbelastung zu sein.

Arbeit und Umwelt - Neue Beschaeftigungschancen im Umweltschutz

Zielsetzung und Fragestellung: In diesem Forschungsvorhaben soll untersucht werden, welche Moeglichkeiten fuer das Land Bremen bestehen, umwelt- und arbeitsmarktpolitische Ziele miteinander zu verbinden. Zu diesem Zweck wird zum einen eine Bestandsaufnahme der gegenwaertig mittelbar und unmittelbar im Umweltschutz in Bremen bestehenden Arbeitsplaetze vorgenommen. Zum anderen sollen zukuenftige Beschaeftigungspotentiale im bzw. durch Umweltschutz in Bremen identifiziert werden. Hintergrund dieser Fragestellung sind die strukturellen oekologischen und sozialen bzw. arbeitsmarktpolitischen Problemlagen (nicht nur) in der Bundesrepublik Deutschland. Angesichts dieser doppelten Problemstellung ist in verschiedenen Laendern versucht worden, die beiden Ziele Umweltschutz und Abbau von Arbeitslosigkeit gleichzeitig zu verfolgen. In der Bundesrepublik selbst haben dies auch einige Bundeslaender. Zu diesen Laendern gehoert Bremen; Bremen hat bereits 1988 das Programm 'Arbeit und Umwelt' aufgelegt und seitdem die Entwicklung einer umwelttechnischen Industrie' in Bremen in verschiedenen Programmen gefoerdert, wozu die Entwicklung einer entsprechenden Umweltforschung an Universitaet und Hochschulen und deren Verbindung mit der Industrie gehoert. Die Durchfuehrung der Studie besteht in einem Methodenmix, deren Kern - neben der Auswertung einschlaegiger Materialien - Expertengespraeche in (privaten und oeffentlichen) Unternehmen, mit Experten von Behoerden und (kurze) betriebliche Fallanalysen sind. Zusaetzlich sind schriftliche bzw. telefonische Befragungen vorgesehen. Kooperation: Das Projekt wurde in Kooperation zwischen dem artec und der ZWE Arbeit und Region entwickelt. Es ist eines von zwei mittlerweile im Forschungsverbund 'Sozialwissenschaftliche Umweltforschung' laufenden Forschungsprojekten. Die geplante enge Zusammenarbeit mit dem zweiten Projekt: 'Evaluation des Oeko-WAP' ist nach Beginn dieses Projektes am 1.8.1997 angelaufen. Arbeitsschwerpunkte: Erhebung der im Land Bremen existierenden privaten Unternehmen, die umwelttechnische Produkte herstellen und/oder umweltbezogene Dienstleistungen anbieten. Erste Phase von Expertengespraechen in privaten Unternehmen. Erste Phase von Expertengespraechen in Behoerden.

Teilprojekt: Abwasser in dezentralen Systemen - Schulung, Teilprojekt: Landschaftsdegradation und Rekultivierungskonzepte

AP3: Entwicklung von geeigneten integrierten Konzepten und Instrumenten der Landschaftspflege und der Renaturierung zur Steigerung der ökologischen und sozioökonomischen Funktionalität der Landschaft; Erarbeitung von konkreten Umsetzungsplanungen für Flächenrenaturierungen sowie wissenschaftliche und praktische Unterstützung ihrer Implementierung in Pilotgebieten. AP5, Aktivität III: Analyse der Bedeutung lokaler Ressourcen für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit landwirtschaftlicher Produktion und den Möglichkeiten formeller und informeller einkommensschaffender Strategien für Kleinbauern AP3: Multikriterielle (ökologische und sozioökonomische Kriterien) Klassifizierung und Bewertung der Landschaftsdegradation; Entwicklung angepasster Degradationsschutz- und Rekultivierungsstrategien für unterschiedlich geprägte Räume des Bundesstaates Rio de Janeiro (Ausweisung prioritärer Flächen für entsprechende Interventionen, vergleichende Bewertung von möglichen Maßnahmen, technologischen Optionen und Nachnutzungsmöglichkeiten hinsichtlich ihrer Kosten sowie der möglichen sozioökonomischen und ökologischen Effekte); Umsetzung einer Rekultivierungsmaßnahme (Umsetzungsplanung, wissenschaftlich-technische Begleitung, Abschlussbewertung, Ableitung von Übertragungshinweisen); Trainingsmaßnahmen. AP5, Akt. III: Survey von ca. 200 Haushalten (Einkommensstrukturen, Beschäftigungsstrategien etc.); Branchenanalysen und Prüfung von Belastungsindikatoren für lokale Ressourcen; Transferworkshops'.

Künftige Entwicklungen in der Energiewirtschaft im Rahmen der Energiewende

Das Wichtigste in Kürze: In diesem Projekt werden die Auswirkungen der Energiewende auf Unternehmen der Energiewirtschaft untersucht. Im ersten Teil des Projektes wird die voraussichtliche Weiterentwicklung in der Branche bis zum Jahr 2020 und schließlich bis zum Jahr 2030 beschrieben sowie mögliche zukünftige Betätigungsfelder abgeleitet. Im zweiten Teil des Projektes wird eine Bestandsaufnahme der Branche der Energieversorgung vorgenommen, in dem die Beschäftigungs-, Qualifikations- und Tätigkeitsstruktur der Erwerbstätigen in der Branche mit Daten des Mikrozensus sowie der BIBB-BAuA-Erwerbstätigenbefragung analysiert wird. Schließlich wird ein Online-Fragebogen entwickelt, der als Pretest an ausgewählten Unternehmen der Energiewirtschaft versandt und getestet wird. Hier werden die aktuellen sowie die potenziellen Beschäftigungsstrukturen und zukünftige Qualifikationsanforderungen sowie mögliche Betätigungsfelder in den Unternehmen untersucht. Dieser Fragebogen soll in der Hauptuntersuchung zur künftigen Entwicklung in der Energiewirtschaft eingesetzt werden.

Beschäftigungseffekte umweltökonomischer Regulierung am Beispiel der Stromsteuer

Umweltökonomische Regulierungen haben wichtige Rückwirkungen auf den Arbeitsmarkt. Eine dieser Rückwirkungen betrifft die Beschäftigung und damit die Frage, inwieweit Umweltpolitiken Beschäftigung generieren oder zerstören. Dieses Thema ist von hoher politischer Relevanz, wie die dauernden politischen Debatten über erhoffte Arbeitsplatzgewinne (Umwelt als 'Jobmaschine') oder befürchtete Arbeitsplatzverluste (Umwelt als 'Jobkiller') illustrieren. Während die aktuelle Literatur für die USA auf schwache negative Beschäftigungseffekte von umweltökonomischer Regulierung hindeutet, findet die europäische Literatur kaum signifikante Effekte. Dieses Projekt geht der Frage weiter nach, indem es mikroökonometrisch auf Firmenebene für Deutschland die Beschäftigungseffekte umweltpolitischer Regulierung am Beispiel der Stromsteuer untersucht.

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