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Lokales Wissen und Handlungsstrategien, Umwelt- und Landschaftsbewertung aus wissenschaftlicher und nichtwissenschaftlicher Sicht sowie das endogene Entwicklungspotential von Indigenous Knowledge in EL

Ethnologisch orientierte Forschungsaktivitaeten ueber lokales Wissen und Handlungsstrategien. Umwelt- und Landschaftsbewertung aus wissenschaftlicher und nichtwissenschaftlicher Sicht, sowie das endogene Entwicklungspotential von 'Indigenous Knowledge' sind die Leitthemen. Dabei bieten sich als regionale Schwerpunkte - im Sinne einer vergleichenden Hochgebirgsforschung - die Alpen und der Himalaja an. Geplant sind die Projekte 'Nationalparke in Nepal: Traditionelle Nutzung und Bewertung im Konflikt mit dem Naturschutz' und 'Nepal Conservation Area Mapping Project' (in Zusammenarbeit mit der TU Graz) weiterzufuehren. Als sozialgeographisch ausgerichteter, weiterer Forschungsschwerpunkt kristalliert sich das Thema 'Marginale Gruppen' heraus. Geplant ist ein Projekt ueber die sogenannten 'Tribal Groups' und 'Out-Casts' in Suedasien und deren Entwicklungspotential. Im Fokus sollen gleichzeitig auch Migrantinnengruppen in der Schweiz stehen.

Entwicklung, Implementierung und Evaluation eines praxisorientierten Planetary Health-Modell-Curriculums für eine nachhaltige Gesundheitsversorgung durch Hebammen

Zielsetzung: HebPlanet - Hebammen für Planetare Gesundheit: In den letzten Jahren sieht sich die Menschheit mit einer planetaren Dreifachkrise von enormen Ausmaßen konfrontiert. Der Klimawandel, der Verlust der biologischen Vielfalt und die zunehmende Umweltverschmutzung gehen mit zahlreichen negativen Gesundheitsfolgen einher - insbesondere für vulnerable Gruppen wie Schwangere, Stillende, ungeborene Kinder und Säuglinge. Hebammen spielen für diese Bevölkerungsgruppen eine wesentliche Rolle, da sie Familien in einer sehr sensiblen Lebensphase eng - und auch in ihrem häuslichen Umfeld aufsuchend - über einen längeren Zeitraum begleiten. Dabei arbeiten Hebammen auch interdisziplinär, können durch ihre Tätigkeit in sensiblen Lebensphasen als Change Agents und Multiplikator*innen für Planetary Health fungieren und damit zu Gesundheitsförderung und Umweltentlastung bei jungen Familien beitragen. Die Akademisierung der Hebammenausbildung und die damit einhergehende Neugestaltung von Lehrmodulen in den primärqualifizierenden wie auch in den Masterstudiengängen bietet eine optimale Gelegenheit für die Implementierung von Planetary Health Lehrinhalten, auch im Hinblick auf die studiengangübergreifenden Veranstaltungen, z.B. mit Medizinstudierenden. Jedoch sind Planetary Health Themen im Studium zur Hebamme bislang nicht oder nur unzureichend systematisch integriert. Zudem erfolgte bislang keine Erhebung des Wissens- und Kompetenzzuwachses zu Planetary Health und nachhaltiger Gesundheitsversorgung bei Hebammenstudierenden. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Verankerung eines Planetary Health Curriculums für, bzw. in, das Studium zur Hebamme. Das übergeordnete Ziel ist, künftige Hebammen zu planetarer Gesundheitskompetenz in ihrem beruflichen Handeln zu befähigen. Dadurch soll ihr Wissen und ihre Kompetenzen zu Planetary Health gestärkt werden, um das Finden, Verstehen, Bewerten und Anwenden, bzw. die Integration in den (beruflichen) Alltag von Informationen zu Planetary Health zu fördern. Somit sollen Hebammen zu transformativen Handlungs- und Nachhaltigkeitskompetenzen ausgebildet werden um Gesundheit und Umwelt in der jetzigen wie in künftigen Generationen zu fördern. Themen und Handlungsfelder wie klimasensible Gesundheitsberatung von Schwangeren und jungen Familien zu nachhaltiger Ernährung, aktiver Mobilität und Konsumverhalten sowie eine nachhaltige und ressourcenschonende Berufspraxis von Hebammen stehen dabei im Vordergrund.

Integrierte Wasserressourcenmodellierung: Künftige Risiken und Anpassungsstrategien in den Peruanischen Anden

Wasserressourcen in Hochgebirgsregionen haben eine zentrale Funktion für Menschen und Ökosysteme. Eine wachsende Anzahl an Studien bewertet aktuelle und künftige Veränderungen der Abflüsse in bedeutenden Gebirgen. Gleichzeitig werden Anpassungsstrategien erarbeitet, um aktuelle und zu erwartende Wasserhaushaltsdefizite zu verringern. Der 5. Bericht des IPCC hebt die grundlegende Bedeutung des Risiko-Anpassung-Zusammenhanges sowohl für die Entwicklung von Anpassungsstrategien als auch zur Verringerung und Handhabung zukünftiger Klimarisiken hervor. Allerdings sind umfangreiche Analysen des Risikos in Bezug auf die Wasserressourcen und den Klimawandel mit mehrdimensionalen Einflussfaktoren und unter Berücksichtigung von verschiedenen Skalen komplex und für die klimasensitiven Gebirgsregionen oft nicht vorhanden. Dieser gemeinschaftliche Antrag wird die Herausforderung mittels der international führenden Expertise der Universitäten Zürich und Stuttgart in Angriff nehmen. Durch die Kopplung von hydroklimatischen (Wasserangebot) und sozioökonomischen (Wassernachfrage) Daten wird ein Wasserhaushalts-Modellierungsframework entwickelt, der als Grundlage für die Analyse von Wasserrisiken und Anpassungsstrategien dient. Als integratives Fallbeispiel wird diese Methodologie in 2 Schlüsselregionen in den peruanischen Anden angewandt. Beide Regionen sind stark von Klimawandel und sozioökonomischen Auswirkung betroffen und somit einem potentiell hohem Maß an Wasserrisiken ausgesetzt. Die Hauptziele dieses Antrags sind:- Die Entwicklung räumlich und zeitlich konsistenter Zeitreihen von hochaufgelösten hydroklimatischen Daten (beobachtet und projiziert) mithilfe von innovativen Interpolations- und Downscalingmethoden.- Eine umfassende Analyse der Einflussfaktoren auf die Wassernachfrage in den Fallbeispielregionen und die Ableitung von sozioökonomischen Szenarien und deren Wassernachfrage (beobachtet und projiziert).- Die Entwicklung eines Wasserbilanzmodells für Wasserangebot und -nachfrage, welches für Simulationen zukünftiger Szenarien verwendet wird, und somit Variabilität und Knappheit der Wasserressourcen aufzuzeigen.- Bewertung von Wasserrisiken in Bezug auf die verschiedenen wirtschaftlichen Sektoren und sozialen Gruppen. Grundlagen der Bewertungen sind hydrologischen Modelloutputs, die die Empfindlichkeit von Umweltsystemen und ökonomischen und sozialen Systemen und ein iteratives Verfahren, welches potentielle Anpassungsstrategien aufweist. Der Antrag schließt somit wissenschaftliche Lücken in der Analyse von gegenwärtigen und zukünftigen Wasserrisiken in Gebirgsgebieten. Die Innovation des Vorgehens in den transdisziplinären Ansatz für die Risikoanpassung, der die IPCC-Konzepte in Forschungsmethoden umsetzt.

Andenstaaten im Klimawandel - Eine sozial-ökologische Perspektive auf Vulnerabilität und Anpassung in Bolivien und Peru (Promotionsprojekt)

Die natürlichen Auswirkungen des Klimawandels treffen sowohl global als auch innerstaatlich auf gesellschaftliche Realitäten wie Armut, soziale Ungleichheit und politische Exklusion. Demnach resultiert Vulnerabilität (Verwundbarkeit) gegenüber Klimawandel nicht allein aus den ökologischen Ereignissen, sondern wird maßgeblich durch den politischen, sozialen und ökonomischen Kontext bestimmt. Ansätze sozialer Vulnerabilität fokussieren gesellschaftliche Dimensionen und fragen danach, welche Gruppen aus welchen Gründen stärker verwundbar gegenüber klimatischen Auswirkungen sind als andere. In Wechselwirkung mit den ökologischen Auswirkungen von Klimaveränderungen, ergibt sich eine sozial-ökologische Vulnerabilität. Mit dieser sozial-ökologischen Perspektive auf Klimawandel und Anpassung, geht die Hypothese einher, dass eine Wechselwirkung zwischen Vulnerabilität und politischer Gestaltungsmacht besteht. Das Promotionsvorhaben möchte deshalb anhand empirischer Untersuchungen die Forschungsfrage prüfen, welche Rolle die Inklusion gesellschaftlicher Gruppen und die gesellschaftliche Partizipation an politischen Planungs- und Entscheidungsprozessen auf den verschiedenen Ebenen der Klima- und Anpassungspolitik in Bolivien und Peru einnehmen. Es soll anhand der konkreten Länderbeispiele analysiert werden, inwieweit partizipative Prozesse zu der Reduzierung von sozial-ökologischer Vulnerabilität und zu einer Erhöhung der Anpassungsfähigkeit gegenüber Klimaveränderungen beitragen können. Im Fokus der Betrachtungen sollen vor allem die indigenen Mehrheiten in den beiden Fallbeispielen stehen. In der Politikwissenschaft ist das Vorhaben innerhalb der wissenschaftlichen Disziplin der Internationalen und innergesellschaftlichen Beziehungen und der governance-Forschung anzusiedeln. Das Vorhaben besitzt eine hohe Relevanz für die Erforschung der sozialen Dimensionen des Klimawandels und damit für die sozialwissenschaftliche Klima- und Anpassungsforschung. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den politischen Dimensionen von Vulnerabilität, mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen, mit politischen Einflussmöglichkeiten auf den verschiedenen Ebenen sozialer Aushandlung im Klimaprozess, stellt nach wie vor eine zentrale und ungelöste Herausforderung dar. Mit diesem Forschungsinteresse ist der zentrale Untersuchungsgegenstand kein etabliertes Politikfeld, sondern die Mehrebenen-Struktur der Klimaanpassung und ihre Institutionen und Prozesse. Dabei werden Ansätze der Vulnerabilitätsforschung mit demokratietheoretischen governance-Ansätzen verknüpft.

Soziale Beziehungen in sozialen Gemeinschaften

Exploration von Ausprägungen und Organisation sozialer Beziehungen in sozialen Gemeinschaften (Vereinen, Genossenschaften, Ökodörfern, Landkommunen und Wohn-/ Lebensprojekten).

Nachwuchsgruppen Klima, Umwelt und Gesundheit: Einfluss von Verkehrsemissionen auf Luftverschmutzung, Gesundheit und Vegetation in einem sich ändernden Klima unter Berücksichtigung möglicher Mitigationsoptionen, Teilprojekt 2: - Epidemiologische Abschätzungen

Stadtklimaanalyse 2025 der Stadt Münster

<p>Auf dieser Seite erhalten Sie maschinenlesbare Daten der Stadtklimaanalyse 2025 für das gesamte Stadtgebiet Münster.</p> <p>Die aktuelle Stadtklimaanalyse aus dem April 2025 zeigt, wo in Münster die Hitzebelastung durch den Klimawandel steigt – besonders in dicht bebauten versiegelten Gebieten. Zentrales Ergebnis ist die Planungshinweiskarte: Sie identifiziert Hitze-Hotspots, betont die Bedeutung von Grün- und Freiflächen für ein gesundes Stadtklima und berücksichtigt besonders hitzeempfindliche Bevölkerungsgruppen. So lassen sich Schutzmaßnahmen gezielt planen.</p> <p>Die Downloads enthalten die folgenden Daten: </p> <ul> <li>Hitzeinsel</li> <li>Wirkraum</li> <li>Ausgleichsraum</li> <li>Kaltluftprozesse</li> <li>stadtklimatische Verträglichkeit</li> </ul> <p>Sie können die Daten entweder als Geopackage mit einzelnen Layern, oder als kombinierten WMS-Dienst abrufen.</p> <p>Mit dem interaktiven Kartentool <a href="https://geo.stadt-muenster.de/masterportal/stadtklimaportal/basic/#url">Stadtklimaportal</a> besteht außerdem die Möglichkeit, die Daten im Internetbrowser zu erkunden.</p>

Ozonwerte in NRW überschreiten die Alarmschwelle

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) informiert: In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonkonzentrationen oberhalb der Warnschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Betroffene Orte und Regionen finden Sie in den Tabellen des WDR-Videotexts ab Seite 197 sowie online unter: luftqualitaet.nrw/meldungen.php . Verhaltenshinweise bei Überschreitung der Alarmschwelle Bei Ozonwerten über der Alarmschwelle wird dringend empfohlen, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Dies gilt für alle Bevölkerungsgruppen, insbesondere aber für besonders empfindliche Personen. Erhöhte Ozonwerte können Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen und eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit verursachen. Diese Beschwerden treten vor allem bei empfindlichen Personengruppen auf, zu denen etwa zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung zählen. Auch Menschen mit Arbeitsplätzen im Freien, Sportler (aufgrund der erhöhten Atemfrequenz), Säuglinge und Kleinkinder (wegen ihres höheren Atemvolumens) sind besonders gefährdet. Schutz vor Sonnenbrand nicht vergessen Wer sich trotz der hohen Ozonwerte im Freien aufhält, sollte unbedingt auf ausreichenden Sonnenschutz achten. Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern erhöht auch das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Besonders Kinderhaut ist empfindlich und benötigt besonderen Schutz. Weitere Informationen und Prognosen Aktuelle Karten mit Ozonprognosen für Nordrhein-Westfalen (für den laufenden und die beiden folgenden Tage) sind zu finden unter: luftqualität.nrw/ozonprognose.php . So können Sie zur Verbesserung der Luftqualität beitragen: Aktuelle Messwerte Gesundheitliche Wirkung von Ozon zurück

Sozialer Zusammenhalt Stadt Bremen - Downloaddienst

Dieser Downloaddienst stellt Daten zum INSPIRE-Thema Bodennutzung in der Freien Hansestadt Bremen (FHB) bereit. Das Städtebauförderungsprogramm Sozialer Zusammenhalt zielt darauf ab, die Wohn- und Lebensqualität und die Nutzungsvielfalt in Quartieren zu erhöhen, die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken. Zu den Fördergebieten im Programm Sozialer Zusammenhalt der Stadt Bremen gehören derzeit: Gröpelingen Oslebshausen Lüssum-Bockhorn

Soziale Dimensionen von Klimawandelfolgen

Die Publikation untersucht die sozialen Dimensionen von Klimafolgen und Klimaanpassung in Deutschland mit Fokus auf Hitze und Hochwasser. Analysiert werden Vulnerabilitäten ausgewählter Bevölkerungsgruppen, soziale Einflussfaktoren sowie mögliche Verteilungswirkungen von Anpassungspolitik. Grundlage bilden systematische Literaturauswertungen, ein vertiefendes Review zur Hitzebelastung, ein Bürger*Bürgerinnen-Dialog sowie die Analyse zentraler Policy-Dokumente auf Bundes- und Länderebene. Die Ergebnisse zeigen, wie strukturelle Ungleichheiten Klimarisiken prägen, und leiten praxisnahe Handlungsempfehlungen für eine sozial gerechte Klimaanpassung ab. Die Publikation richtet sich an Akteurinnen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Praxis. Veröffentlicht in Climate Change | 33/2026.

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