In UpgoeS soll geprüft werden, ob organomineralische (OM) Substratreststoffe aus dem hydroponischen Tomatenanbau upgecycelt als alternative Dünger, zur Bodenverbesserung und zur Ertrags- und Qualitätssteigerungen für den Freilandgemüsebau an zwei geologisch und klimatisch unterschiedlichen Standorten eingesetzt werden können. Die organische Fraktion aus Holz fällt im Ursprung als Holzhackschnitzel in einem Sägewerk an und wird weiter nach GGS (2018) zu einem Substrat mechanisch aufgefasert, wohingegen die mineralische Fraktion Nährionen sind, die sich in den Holzfasersubstraten während der Kulturzeit akkumulieren. Durch die Einbringung von OM-Substratreststoffen in Freilandflächen sollen grundlagenorientierte Erkenntnisse über die dadurch veränderten physikalischen Bodeneigenschaften, insbesondere zur Porenverteilung und Infiltration sowie zur reduzierten Stickstoffauswaschung ins Grundwasser gewonnen werden. Es wird erwartet, dass die Nitratretentionszeit erhöht und die Infiltrationsrate ansteigt. Somit soll sowohl die Bodenerosion verringert und die Trockenstresstoleranz des Bodens im Zeitalter des Klimawandels erhöht als auch die konventionelle Düngergabe und Trinkwasserbelastung durch Stickstoffeinträge reduziert werden. Dies könnte ein großes Einsparungspotential hinsichtlich produktionsbedingtem Energieaufwand für die Herstellung von Düngern und CO2-Emissionen bedeuten. Weiterhin kann durch die Wiederverwendung der OM-Substratreststoffe im Sinne der Kreislaufwirtschaft die Menge entsorgungspflichtiger Kultursubstrate reduziert werden. Es werden somit biologische Ressourcen verwendet, die upgecycled in Kaskaden genutzt werden können. Leitlinien zur Aufarbeitung und zum sachgerechten Einsatz von OM-Substratreststoffen aus dem hydroponischen Gemüseanbau sollen unter Einbeziehung von Entscheidungsträgern für den Freilandgemüseanbau erarbeitet werden, damit der Einsatz von Rohstoffen bezüglich beider Anbauformen ressourcenschonender und nachhaltiger gestaltet wird.
The data associated with the experiment to construct monthly Land Surface Temperature(LST) using a diurnal temperature cycle (Duan et al 2013, 2014, Göttsche and Olesen 2001) from MODIS observations at the 32 sites of flux towers over relatively homogenous sites globally. The methodology is summarized in the manuscript under review. The data include three files of monthly LST estimates in Celsius Degree over the land and coordinates are included in each file.
In den ZTV E-StB werden die RC-Baustoffe und industriellen Nebenprodukte nur insoweit behandelt, als sie mit natürlichen mineralischen Baustoffen vergleichbar sind. Sofern sie nicht vergleichbar sind, werden gesonderte Untersuchungen erforderlich, die jedoch nicht weiter beschrieben sind. Die Übertragbarkeit der Einbau- und Verdichtungsanforderungen für Boden und Fels ist nicht in jedem Fall gegeben. Da die Palette der vorgenannten Stoffe sehr groß ist, soll im Sinne einer Datensammlung geklärt werden, in welchem Umfang die verschiedenen Stoffe bisher überhaupt bei Erdbauten zur Anwendung gekommen sind, wobei nach den verschiedenen Bauwerkstypen wie Verkehrsdämmen, Hinterfüllungen, Sickeranlagen, Abdichtungen, Bodenverbesserungen, Lärmschutzwällen u. a. zu unterscheiden sein wird (Region Süd). Weiterhin soll geklärt werden, welche Anforderungen in der Praxis an die diversen RC-Baustoffe und industriellen Nebenprodukte bei verschiedenen Bauprojekten gestellt wurden, wie Art und Umfang der Eignungsprüfungen der Baustoffe festgelegt wurden und welche Prüfverfahren bei der Qualitätssicherung in-situ zum Einsatz kamen. Die diesbezüglichen Erfahrungen sind zusammenzutragen und auszuwerten.
Damit hoeherwertige oder beschraenkt verfuegbare Baustoffe eingespart und gleichzeitig Abfallstoffe wiederverwendet werden koennen, sollen geeignete Mischungen gefunden werden, in denen die Abfallstoffe entweder Mineralstoffersatz oder Bindemittelzusatz darstellen. Die Mischungsverhaeltnisse sind so zu waehlen, dass nicht nur die technischen Vorschriften erfuellt werden (mechanische Festigkeit, Frostsicherheit), sondern auch fuer moegliche Abnehmer der finanzielle Vorteil bei Einsatz der Abfallstoffe gegenueber Industrieprodukten deutlich wird. Nach Untersuchung der Ausgangsstoffe soll erreicht werden: 1. Bodenverbesserung: a) Loess und Braunkohlenflugasche, B) Loess und Huettensand; 2. Verfestigung von Abfallstoffen: a) Waschberge und Zement, b) Muellasche und Zement, c) Vorsiebmaterial und Zement; 3. Verfestigung von Abfallstoffen: a) Sand und Flugasche, b) Sand und Huettensand und Kalk, c) Vorsiebmaterial und Huettensand und Kalk.
Bodenentwicklung nach Einwirkung von Buchenblatt- und Wurzelstreu in Fichten-(Kiefern-)Reinbestaenden auf versauerten Waldboeden im Vergleich zum Fichten-(Kiefern-)Reinanbau.
Bei der Zellstoff- und Papierherstellung fallen grosse Mengen von Sulfit- bzw. Sulfatablaugen an, die als wertvolle Sekundaerrohstoffe in Betracht gezogen werden koennen. In diesem Sinne werden Verfahren, die die Sulfitablaugen zu Huminstoff-aehnlichen Substanzen umwandeln, entwickelt. Die Sulfitablaugen werden anaerob und dann aerob behandelt, wobei Produkte mit hoher Umwelt- und Pflanzenvertraeglichkeit erzielt werden. Die erhaltenen Produkte (fluessig oder fest) koennten im Bereich der Bodenverbesserung eingesetzt werden.
Die biologische Aktivitaet ist von grosser Bedeutung fuer die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit. Auf diesem Gebiet bestehen aber noch sehr viele ungeloeste Probleme in bezug auf die Gesunderhaltung des Bodens auf lange Sicht und die Belastbarkeit des Bodens mit organischen Abfaellen und Pflanzenschutzmitteln. Die biologische Aktivitaet des Bodens ist ein wesentlicher Faktor im Kohlenstoff- und Stickstoffkreislauf in der Natur.
In Deutschland gibt es Bestrebungen, Technologien zur Herstellung und Anwendung von Bodenhilfsstoffe bzw. Bodenverbesserungsmittel auf der Basis von Pflanzenkohle weiterzuentwickeln und verstärkt in die Praxis einzuführen. Neben der Bodenverbesserung wird derzeit sehr stark auf die Möglichkeit der Kohlenstoffspeicherung für den Klimaschutz abgestellt. Aufbauend auf der Bewertung des Umweltbundesamtes 'Chancen und Risiken des Einsatzes von Biokohle und anderer 'veränderter' Biomasse als Bodenhilfsstoffe oder für die C-Sequestrierung in Böden' aus dem Jahr 2016 sollen neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Initiativen der EU aufbereitet und Empfehlungen erarbeitet werden. Ziel der Metastudie ist eine auf die mögliche Beeinflussung der Bodenfunktionen fokussierte Bewertung des Einsatzes von Pflanzenkohle hinsichtlich Nährstoff-, Schadstoff-, und Wasserbindung, pH-Wert-Veränderungen, Phyto-Toxizität sowie Wirkung auf die Bodenbiologie, etc. Aussagen zur Stabilität der Pflanzenkohle, organischer Kohlenstoff-Verlagerungs- vs. Sequestrierungseffekte und zum Potenzial der Anwendung (Anwendungsmengen, Biomasseverfügbarkeit) sowie alternativen Verwendungen sind ebenfalls zu treffen.
ID: 5278 Allgemeine Informationen Kurzbeschreibung des Vorhabens: Das Vorhaben hat im Wesentlichen den zweigleisigen Ausbau der bestehenden Strecke 5723 Mühldorf – Freilassing von Bahn-km 57,235 – 65,800 sowie Anpassungsmaßnahmen im Bereich der Strecke 5703 (Bahn-km 80,800 – 82,757) im Planfeststellungsabschnitt 3.6 des Planungsabschnitts 3 der Ausbaustrecke ABS/NBS München -Mühldorf -Freilassing -Grenze D/A / -Simbach -Grenze D/A zum Gegenstand. Das Bauvorhaben beinhaltet neben dem Neubau des zweiten Gleises, den Neubau einer durchgehenden Elektrifizierung, die Änderung sowie den Rück-und Neubau von Ingenieurbauwerken (Eisenbahn-und Straßenüberführungen), Ausrüstung mit ETCS, Anpassung der Gleisanlagen im Bahnhof Freilassing für die zweigleisige Durchfahrt für eine Entwurfsgeschwindigkeit bis 100 km/h, Neubau zweier Überleitstellen, Neubau des Haltepunktes Saaldorf-Surheim und des Bahnhofsteils Freilassing Nord, Neubau des Unterwerks Surheim (Hausen), Umbau einer Bahnstromfernleitung, Änderung des Schaltpostens Freilassing, Rück-und Neubau von Durchlässen, Neubau von Rettungszugängen, Bodenverbesserungsmaßnahmen, Neubau der Bahnkörperentwässerung einschließlich Versickerungsbecken, Anpassung vorhandener Ver-und Entsorgungsleitungen, Neubau von Stützwänden und Kabelführungssystemen, Baustellenzufahrten und Baustelleneinrichtungsflächen, Lärmschutz, Festlegung von Maßnahmen zur Vermeidung, Minderung und zum Ausgleich erheblicher Umweltauswirkungen sowie Grunderwerb und vorübergehende Inanspruchnahmen von Grundstücken. Raumbezug In- oder ausländisches Vorhaben: inländisch Ort des Vorhabens Verfahrenstyp und Daten Eingangsdatum der Antragsunterlagen: 05.09.2025 Art des Zulassungsverfahrens: Planfeststellung (Anhörung durch EBA) UVP-Kategorie: Verkehrsvorhaben Zuständige Behörde Verfahrensführende Behörde: Name: Eisenbahn-Bundesamt (Außenstelle München) Arnulfstraße 9/11 80335 München Deutschland Öffentlichkeitsbeteiligung Ende der Frist zur Einreichung von Einwendungen: 31.12.2025 Beginn der Frist zur Einreichung von Einwendungen: 01.12.2025 Verfahrensinformationen und -unterlagen Verlinkung auf die externe Vorhabendetailseite Verfahrensinformationen im Antrags- und Beteiligungsportal für Verkehr und Offs…
Die Verlagerung von Nitrat mit dem Sickerwasser ist als ausschlaggebender Faktor einer Grundwassergefährdung anzusehen. Sie steigt mit der Sickerwasserrate, die sich vor allem aus dem jährlichen Wasserbilanzüberschuss ergibt und verringert sich mit der Verweildauer des Wassers im Boden sowie dem dadurch vermehrten Nitratentzug durch die Pflanzen. Die Verweildauer hängt vor allem von der Feldkapazität ab, die für den durchwurzelbaren Bodenraum ermittelt wird. Das Nitratrückhaltevermögen nimmt bei stauwasserbeeinflussten Standorten durch potenzielle Denitrifikation und die längere Verweilzeit des Stauwassers im Wurzelraum (erhöhter Entzug durch die Pflanzen) zu. In tonreichen Böden, die zur Bildung von Trockenrissen neigen, kann es trotz hoher Feldkapazität bei Niederschlagsereignissen nach längeren Trockenzeiten zu einer Nitratverlagerung kommen. Derartige Böden (Pelosole, Terrae Fuscae) werden ebenfalls bei der Bestimmung des Nitratrückhaltevermögens berücksichtigt. Böden aus organogenen Substraten zeichnen sich grundsätzlich durch ein hohes Rückhaltevermögen aus. Aufgrund ihres erhöhten Mineralisationspotenzials ist aber eine Gefährdung des Grundwassers (z.B. nach einer Melioration) nicht auszuschließen. Diese Standorte sind ebenfalls gesondert gekennzeichnet. Das erhöhte Mineralisationspotenzial wird aber bei der Einstufung nicht berücksichtigt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 702 |
| Europa | 55 |
| Kommune | 9 |
| Land | 85 |
| Weitere | 30 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 251 |
| Zivilgesellschaft | 22 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 2 |
| Förderprogramm | 672 |
| Taxon | 6 |
| Text | 31 |
| Umweltprüfung | 13 |
| unbekannt | 43 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 70 |
| Offen | 680 |
| Unbekannt | 17 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 634 |
| Englisch | 191 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 3 |
| Bild | 5 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 39 |
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| Unbekannt | 1 |
| Webdienst | 1 |
| Webseite | 156 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 767 |
| Lebewesen und Lebensräume | 767 |
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| Wasser | 509 |
| Weitere | 753 |