Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Verfahren und Maßnahmen, um Biorestmassen-Briketts als innovative Alternative zum bisher üblichen Hochofenkoks in der Roheisen-/Stahlherstellung verwenden zu können. Das Vorhabensziel der HRW besteht darin die eigenen Kompetenzen im Bereich der Biomassenverkokung und anschließender Agglomeration zu stärken und auszubauen. Diese neu erworbenen Kompetenzen sollen im Technikumsmaßstab bestätigt und in Großversuche im Industriemaßstab überführt werden. Auf Grundlage der Rohstoffcharakterisierung und Vorkonditionierung werden repräsentative Versuchsmaterialien ausgewählt und in ersten Vorversuchen im Labormaßstab brikettiert und verkokt. Es wird untersucht welche Mischungsverhältnisse und Pyrolysebedingungen einzuhalten sind. Diese Voruntersuchungen werden im ersten bis zweiten Projektjahr durchgeführt. In der sich anschließenden Technikumsphase werden dann größere Mengen an Biorestmassen sowohl für Großversuche in Deutschland als auch in Brasilien verkokt und anschließend zu haltbaren Briketts agglomeriert. Dazu werden die zuvor erlangten Kenntnisse herangezogen und mithilfe der Projektpartner umgesetzt. Bei erfolgreichen Technikumsversuchen, wird die HRW bei der Planung einer industriellen Demostrationsanlage mitwirken. Diese soll im 3. Projektjahr durch die Projektpartner erstellt werden.
The study named above is divided into 5 parts. After receiving the first payment in November 1986, we started to work on the part 'briquetting of straw from cereals and rape'. The aim of this part of the study is to minimize the demand for storage space, to increase the energy density and to ease transport and handling of the straw to enlarge the scope to users of small solid fuel combustion plants like tiled stoves or fireplaces. This demands briquetts of good quality. Therefore the suitability of different crushers and briquetting systems should be tested with straw of different cereals and rape and suggestions for improving these systems should be given. First field tests of briquetting rape - and cereal straw were carried out with continuous drive piston presses and a crusher with different sieves. The measured datas of the process are shown in the table.
Um Emissionsfaktoren für das Deutsche Inventar an Kaminöfen berechnen zu können, sollen Messungen der PAK-Konzentrationen im Abgas von 5 handelsüblichen Kaminöfen bei Einsatz von Buchenholz und Lausitzer Braunkohlebriketts erfolgen. Der Betrieb der Öfen erfolgt dabei unter geregelten Bedingungen beim Deutschen Biomasseforschungszentrum in Leipzig.
Die Wiegand-Glashüttenwerke GmbH produziert Glasbehälter für die Getränke- und Nahrungsmittelindustrie. Bei der Glasproduktion entstehen feine Stäube bei der Abgasreinigung und Feinkorn bei der Aufbereitung von Scherben aus Altglas. Diese Materialien können bisher nicht eingeschmolzen und für die Produktion verwendet werden, weil sie zu einer hohen Verstaubung des Ofenraums und der Regeneratorkammern und damit zu Prozessstörungen und Schäden an der Anlage führen würden. Diese Stoffe werden momentan deponiert. Ziel des Vorhabens am Standort Steinbach am Wald ist es, diese Feinfraktionen als Gemengebestandteil zur Herstellung neuer Behältergläser nutzbar zu machen. Dazu soll das Material gemischt und zu Briketts gepresst werden. Die Briketts können dann in der Glaswanne mit Scherben aus Altglas und Primärrohstoffen eingeschmolzen werden. Dazu wird eine Briketttieranlage mit Vorlagerung, Kompaktierung, Brikettlagerung und vollautomatischer Dosierung an die jeweilige Schmelzwanne errichtet. Mit diesem Vorhaben können jährlich 25.000 Tonnen Abfall vermieden und die gleiche Menge an Primärrohstoffen eingespart werden. In der Summe der Materialtransporte, der Herstellung des Primärrohstoffe sowie der Senkung des Energieverbrauchs der Glaswanne durch den Gemengeeinsatz können insgesamt 13.300 Tonnen CO2-Emissionen im Jahr vermieden werden. Durch den geringeren Brennstoffverbrauch sinken zudem die Emissionen weiterer Luftschadstoffe, wie Stickoxide (NOx) und Schwefeldioxide (SOx).
Da normale Holzpellets bzw. Holzbriketts für die Gegenstromvergasung nicht geeignet sind, kommt der Erforschung und Entwicklung von speziellen Pellets wesentlichste Bedeutung zu. Das keramische Aufbereitungsverfahren zur Erzeugung von plastischer keramischer Masse im Eirich-Mischer soll Vorbild für die Herstellung von Industrie-Pellets unterschiedlicher Formen sein. Weiterhin sollen auch Additive erprobt werden. Je nach Anforderung der nachgeschalteten Verwertungstechnologie könnten hierdurch ganz individuell geformte, so genannte Industrie-Misch-Pellets extrudiert werden. Diese Art der Pelletierung ist gegenüber dem bisherigen Trocken-Pressverfahren mit wesentlich geringerem Energieaufwand verbunden und erlaubt einen äußerst breit gefächerten Wertstoffeinsatz. Zu Beginn des Projekts werden möglichen Einsatzstoffe hinsichtlich ihrer physikalischen und thermochemischen Eigenschaften charakterisiert und klassifiziert. Die Einsatzstoffe werden gemahlen und zur Pelletierung vorbereitet. Anschließend werden die Pulver im Eirich-Mischer mit Zusatzstoffen gemischt. Nach einer ersten Charakterisierung können auch additive zugegeben werden (IKTS). Nach der Auswahl geeigneter Mundstücke werden die Pellets hergestellt. Nach der Durchführung von Vorversuchen zur Vergasung werden bei UMSICHT Vergaserkampagnen durchgeführt. Im Rahmen dieser Vergaserkampagnen wird auch ein Ofen der Firma CeramTec an den Vergaser gekoppelt und mit dem Vergasergas betrieben. Das Projekt wird mit der betriebswirtschaftlichen Evaluierung abgeschlossen.
Bei der Herstellung von hochlegierten Stählen, wie sie von der Fa. Lohmann GmbH produziert werden, fallen naturgemäß große Mengen an Schlacken, Walzzunder (Hammerschlag) und Filterstäuben an, in denen die Metalle in oxidierter Form vorliegen. Trotz ihres Inhaltes an werthaltigen Metallen, müssen diese Abfälle mit entsprechenden Gebühren entsorgt werden, da die Metalle überwiegend in oxidierter Form vorliegen und in dieser Form nicht nutzbar sind. In dem hier vorgestellten Vorhaben wird ein innovatives und kostengünstiges Verfahren entwickelt, mit dem zukünftig insbesondere die wirtschaftsstrategischen Rohstoffe aus diesen Abfallstoffen zurückgewonnen werden können. Dazu müssen die Oxide der o.g. Metalle von den nicht werthaltigen Oxiden durch entsprechende Aufbereitungsverfahren (Mahlen, Sieben, magnetische Trennung) getrennt und aufkonzentriert werden. Aus diesen Konzentraten werden in dem Vorhaben selbstreduzierende Briketts hergestellt, so dass die Metalle aus ihren Oxiden anschließend in den eignen betrieblichen Prozessen wieder zurückgewonnen werden können. Der Arbeitsplan gliedert sich insgesamt in acht Arbeitspakete. Außer an den Arbeitspaketen 5 (Theoretische Untersuchungen) und 7 (Ressourcen und Energieeffizienzanalysen) ist die Fa. Lohmann GmbH an allen Arbeitspaketen beteiligt. Die Schwerpunkte der Fa. Lohmann GmbH liegen auf den Technikums- und Industrieversuchen Um Reststoffe unter industriellen Bedingungen optimal konditionieren und agglomerieren zu können, müssen sie entsprechend aufbereitet werden. In diesem Zusammenhang ist von besonderem Interesse zu untersuchen, wie sich die Filterstäube und der Hammerschlag (Walzzunder) der Fa. Lohmann GmbH konditionieren, agglomerieren und anschließend reduzieren lassen. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Industrieversuche werden auf der Basis detaillierter Kosten- und Nutzenanalysen Szenarien zur betrieblichen Umsetzung entwickelt.
Bei der Herstellung von hochlegierten Stählen fallen bei der Fa. Dörrenberg Edelstahl GmbH Schlacken, Walzzunder und Filterstäube an, in denen die Metalle in oxidierter Form vorliegen. Trotz ihres werthaltigen Inhaltes müssen diese Abfälle mit entsprechenden Kosten entsorgt werden, da die Metalle überwiegend in oxidierter Form vorliegen und so nicht nutzbar sind. In dem hier vorgestellten Vorhaben wird ein innovatives und kostengünstiges Verfahren entwickelt, mit dem zukünftig insbesondere die wirtschaftsstrategischen Rohstoffe aus diesen Abfallstoffen zurückgewonnen werden können. Dazu müssen die werthaltigen Oxide von den nicht werthaltigen Oxiden durch entsprechende Aufbereitungsverfahren getrennt und aufkonzentriert werden. Aus diesen Konzentraten werden in dem Vorhaben selbstreduzierende Briketts hergestellt, so dass die Metalle aus ihren Oxiden anschließend in den eignen betrieblichen Prozessen wieder zurückgewonnen werden können. Bei einer entsprechenden Konditionierung der Briketts besteht evtl. die Möglichkeit die Bildung einer Schaumschlacke zu fördern, die zu geringeren Energieverbräuchen führen kann. Der Arbeitsplan gliedert sich insgesamt in acht Arbeitspakete. Außer an den Arbeitspaketen 5 (Theoretische Untersuchungen) und 7 (Ressourcen und Energieeffizienzanalysen) ist die Fa. Dörrenberg Edelstahl GmbH an allen Arbeitspaketen beteiligt. Die Schwerpunkte liegen auf den Technikums- und Industrieversuchen. Um Reststoffe unter industriellen Bedingungen optimal konditionieren und agglomerieren zu können, müssen sie entsprechend aufbereitet werden. In diesem Zusammenhang ist von besonderem Interesse zu untersuchen, wie sich der Walzzunder, die Schlacken und die Filterstäube konditionieren, agglomerieren und anschließend reduzieren lassen. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Industrieversuche werden auf der Basis detaillierter Kosten- und Nutzenanalysen Szenarien zur betrieblichen Umsetzung entwickelt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 55 |
| Wissenschaft | 8 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 55 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 55 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 51 |
| Englisch | 9 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 1 |
| Keine | 33 |
| Webseite | 21 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 52 |
| Lebewesen und Lebensräume | 38 |
| Luft | 29 |
| Mensch und Umwelt | 54 |
| Wasser | 26 |
| Weitere | 55 |