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Naturraumpotentiale im Verbreitungsgebiet temperierter Feuchtwaelder Nordamerikas

Das Forschungsvorhaben setzt sich zum Ziel, die wichtigsten landschaftlichen Teilpotentiale eines Beispielraumes (Olympic Peninsula, US-Bundesstaat Wash.) innerhalb der temperierten Feuchtwaldzone Nordamerikas zu bestimmen und zu bewerten. Nutzungsbedingte Veraenderungen des Naturraumpotentials werden durch einen oekologischen Vergleich natuerlicher und beeintraechtigter Standorte ermittelt und ihr Ausmass fuer die unterschiedlichen Nutzungsformen quantitativ bewertet. Diese Arbeiten werden durch einen grossraeumigen Ueberblick ueber die unterschiedlichen klimatisch und edaphisch bedingten Vegetations- und Standorttypen des temperierten Feuchtwaldes in der kanadischen Provinz British Columbia und den US-Bundesstaaten Washington und Oregon in einen groesseren Zusammenhang gestellt.

Flughafen Hannover Aufstellen von Seecontainern

Die Flughafengesellschaft plant eine Fläche nordöstlich der Flugzeughalle 16 zu versiegeln, um zehn Standard-Seecontainer (20 Fuß) des Flugzeugwartungsunternehmens ACC COLUMBIA Jet Service GmbH als Lagercontainer aufzustellen. Die Seecontainer haben eine Länge von 6 Metern, eine Breite von 2,44 Metern sowie eine Höhe von 2,37 Metern. Die Seecontainer sollen für die Lagerung von hochwertigen Flugzeugersatzteilen, wie zum Beispiel Flugzeuginterieur aus Holz, genutzt werden, da die vorhandenen Lagermöglichkeiten des Betriebs in der Flugzeughalle 16 nicht ausreichen. Gefahrstoffe sollen in den Seecontainern nicht gelagert werden. Für die Gründung und Zuwegung zu den Seecontainern kommt es zu einer Neuversiegelung von 148 qm für die Containerfläche und einer Teilversiegelung von 187 qm für die Zuwegung zu den Containern.

Schlechte Luftqualität verursacht jährlich 5,5 Millionen Todesfälle weltweit

Eine neue Untersuchung von Forscher der University of British Columbia im kanadischen Vancouver zeigt auf, dass jedes Jahr weltweit mehr als 5,5 Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen von Luftverschmutzung sterben. 55 Prozent dieser Todesfälle treten in China und Indien auf. Im Jahr 2013 starben 1,6 Millionen Menschen in China und 1,4 Millionen in Indien an den Folgen schlechter Luftqualität. Hauptursachen der schlechte Luftgüte sind die Verbrennung von Kohle, Holz und Biomasse zur Energiegewinnung, aber auch Fabriken und der Verkehrssektor. Am 12. Februar 2016 sagte Michael Brauer, Professor für öffentliche Gesundheit, auf der Wissenschaftskonferenz AAAS in Washington, USA, dass Luftverschmutzung der viertwichtigste Risikofaktor für den Tod und bei weitem der wichtigste Umweltrisikofaktor für Krankheiten sei. Die Smogbekämpfung sei ein sehr effizienter Weg, um die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern.

Rückblick safeND 2025: Forschungssymposium des BASE

Rückblick safeND 2025: Forschungssymposium des BASE Vom 17. bis 19. September 2025 veranstaltete das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung ( BASE ) das dritte internationale Forschungssymposium für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung safe ND . Zum Inhalt springen Ausblenden Einblenden Schwerpunktthema der safeND 2025 Videomaterial zur safeND 2025 Bildergalerie zur safeND 2025 Ausblick safeND 2027 & Young Scientists Award Wissenschaftliches Komitee Überblick über Programm und Abstracts Unter dem Motto „ Time as a Safety Factor: Opportunities and Challenges of Timely Nuclear Waste Disposal “ fand vom 17. bis 19. September zum dritten Mal das Symposium safe ND im Radialsystem in Berlin statt. Auch in diesem Jahr stand der internationale sowie interdisziplinäre Austausch über den aktuellen Stand der Wissenschaft im Bereich der nuklearen Entsorgung im Fokus. Teilgenommen hatten 350 Menschen aus 18 Nationen. Schwerpunktthema der safe ND 2025 Die safeND 2025 fand vom 17. bis 19. September in Berlin mit folgendem Schwerpunktthema statt: „Time as a safety factor: opportunities and challenges of timely nuclear waste disposal” . Die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten für die Entsorgung von nuklearen Abfällen, die eine langfristige Sicherheit gewährleisten, ist eine komplexe soziotechnische Herausforderung, die insbesondere eine umfangreiche geologische Erkundung, ingenieurtechnische Forschung, numerische Simulation und eine langfristige Bewusstseinsbildung erfordert. Die technischen Schwachstellen eines solchen Entsorgungskonzepts sind jedoch nicht die einzigen Gefahren für die Gesellschaft. Es ist essentiell, dass auch die rechtzeitige Umsetzung als zentraler Sicherheitsfaktor berücksichtigt wird. Die Dringlichkeit des Sicherheitsfaktors Zeit ergibt sich nicht nur aus der Tatsache, dass die Radioaktivität des Atommülls derzeit am höchsten ist und mit der Zeit abklingt, sondern auch aus der Tatsache, dass hochradioaktive Abfälle derzeit in den meisten Teilen der Welt oberirdisch gelagert werden. Diese oberirdische Lagerung macht diese Abfälle anfällig für verschiedene geopolitische Bedrohungen, darunter militärische Konflikte, radikale Veränderungen der bestehenden politischen Institutionen und die Folgen des Klimawandels. Die übergreifende Frage der Veranstaltung lautete daher: Wie können wir den Faktor Zeit bei der Bewertung der Sicherheit von nuklearen Entsorgungsprogrammen angemessen berücksichtigen? Videomaterial zur safe ND 2025 Prof. Dr. Harald Lesch auf der safeND2025 Prof. Dr. Harald Leschs Redebeitrag über die Herausforderungen der nuklearen Entsorgung auf der safeND 2025. Auf dem BASE YouTube-Kanal finden Sie sämtliche Videomitschnitte der safeND 2025 . Sehen Sie hier die Highlights der Veranstaltung inklusive Grußwort des BASE-Präsdidenten, ausgewählten Paneldiskussionen und Vorträgen. Bildergalerie zur safe ND 2025 Ein Banner begrüßt die Gäste der safeND 2025 im Radialsystem Berlin. © BASE Im Empfangsbereich wurden die Teilnehmenden registriert. Rund 350 Menschen aus 18 Nationen nahmen an der safeND 2025 teil. © BASE Get-together: Raum für Kennenlernen und Netzwerken © BASE Jochen Ahlswede, Leiter der Abteilung Forschung und Langzeitdokumentation, spricht zur BASE Forschungsagenda. © BASE Prof. Dr. Harald Lesch wandte sich per Videobotschaft an die Teilnehmenden. © BASE Andrew Stirling von der University of Sussex während seines Vortrags auf der safeND. © BASE Podiumsdiskussion mit Anna Storm (Linköping University, Sweden), Sönke Reiche (Federal Company for Radioactive Waste Disposal, Germany), Christoph Hamann (Federal Company for Radioactive Waste Disposal, Germany), Allison Macfarlane (University of British Columbia, Canada), Kai Hämäläinen (STUK – Radiation and Nuclear Safety Authority, Finland) (v.l.n.r.) © BASE Klaus-Jürgen Röhlig von der Technischen Universität Clausthal während seines Vortrags auf dem safeND-Symposium 2025. © BASE Frau Dörte Fouquet von der Leuphana Universität Lüneburg, während einer Diskussion der safeDN 2025. © BASE Gruppenbild des BASE-Organisationsteams für die safeND 2025. © BASE Ausblick safe ND 2027 & Young Scientists Award Für den 6. bis 8. Oktober 2027 plant das BASE die nächste Auflage des Forschungssymposiums. Im Rahmen dieser vierten safe ND soll dann auch erstmals der Young Scientists Award verliehen werden. Der Preis soll an eine Nachwuchswissenschaftlerin / einen Nachwuchswissenschaftler gehen, deren / dessen Abschlussarbeit (von Bachelor bis Doktorarbeit) im Zusammenhang mit der nuklearen Sicherheit steht. Wissenschaftliches Komitee © bildkraftwerk/kurc Ein wissenschaftliches Komitee berät das BASE bei der Auswahl der Einreichungen aus dem Call for Contributions und bei der Zusammenstellung des Programms. Folgende Mitglieder zählte das wissenschaftliche Komitee der safeND25: Dr. Carla-Olivia Krauß, Institute of Technology and Management in Construction, Karlsruhe Institute of Technology (KIT), Germany Dr. Petra Tjitske Kalshoven, Department of Social Anthropology, University of Manchester, UK Dr. Florence-Nathalie Sentuc, Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH, Germany Dr. Holger Völzke, Safety of Storage Containers Division, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung ( BAM ), Germany Prof. Dr. Barbara Reichert, Institute for Geosciences, University of Bonn, Germany; Chair of Nuclear Waste Management Commission ( ESK ), Germany Dr. Jens Birkholzer, Energy Geosciences Division, Lawrence Berkeley National Laboratory, USA Dr. Tim Vietor, Safety, Geology & Radioactive Materials Division, National Cooperative for the Disposal of Radioactive Waste (NAGRA), Switzerland Dr. Bo Strömberg, Unit for plant safety assessment, Swedish Radiation Safety Authority (SSM), Sweden Prof. Dr. Ulrike Felt, Department of Science and Technology Studies, University of Vienna, Austria Dr. Catrinel Turcanu, Science, Technology and Society, Belgian Nuclear Research Centre (SCK CEN), Belgium Prof. Dr. Anna Storm, Department of Thematic Studies, Linköping University, Sweden Dr. Luca Abele Piciaccia, Norwegian Radiation and Nuclear Safety Authority (DSA), Norway Dr. Markku Lehtonen, Department of Humanities, University Pompeu Fabra Barcelona, Spain Prof. Susan Molyneux-Hodgson, Department of Sociology, Philosophy and Anthropology, University of Exeter, UK Prof. Dr. Dörte Fouquet, Sustainability Law – Energy, Resources, Environment, Leuphana University Lüneburg, Germany Dr. Nikolaus Müllner, Institute of Safety and Risk Sciences, University of Natural Resources and Life Sciences (BOKU), Vienna Prof. Allison M. Macfarlane, School of Public Policy and Global Affairs, The University of British Columbia, Vancouver safeND25: Bilanz und Ausblick Das dritte internationale Symposium zur Forschung nuklearer Entsorgung: safeND 2025 Broschüre zur safeND 2025 (englisch) Flyer safeND 2025 Label: Flyer Herunterladen (PDF, 901KB, barrierefrei⁄barrierearm)

Über Umweltprüfungen

Häufig gestellte Fragen Was ist ein UVP-Portal? Das UVP-Portal ermöglicht es der Öffentlichkeit, sich im Internet über laufende Vorhaben und Entscheidungen mit Umweltverträglichkeitsprüfung zu informieren. Darüber hinaus eröffnet es den Zugang zu den Unterlagen eines UVP-Verfahrens und stellt Informationen zur UVP bereit. UVP-Portale gibt es aufgrund der Vorgaben der europäischen UVP-Richtlinie in allen europäischen Mitgliedstaaten. Das UVP-Portal des Bundes wird vom Umweltbundesamt betrieben. Die Bundesländer verfügen über eigene UVP-Portale. Wie kann man das Portal nutzen – Experten, Öffentlichkeit? Das Portal soll der Öffentlichkeit eine verbesserte Beteiligung an UVP-Verfahren ermöglichen. So werden auf dem zentralen UVP-Portal des Bundes sämtliche in die Verantwortung von Bundesbehörden fallende Zulassungsverfahren mit UVP bekanntgegeben. Die relevanten Unterlagen zur Beteiligung der Öffentlichkeit sind über das Portal zugänglich. Daneben dient das Portal auf lange Sicht als Wissensspeicher der durch Bundesbehörden durchgeführten Umweltverträglichkeitsprüfungen mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten. So kann es zum Beispiel  für die Fachöffentlichkeit Erkenntnisse zu kumulativen Wirkungen von Vorhaben ermöglichen. Sollten Verfahrensunterlagen über das Portal nicht mehr zugänglich sein, können sie gegebenenfalls beim Umweltbundesamt nach den Grundsätzen des Umweltinformationsgesetzes angefordert werden. Daneben dienen die über das Portal gewonnenen Daten zur Erfüllung von Berichtspflichten gegenüber der Europäischen Kommission, etwa im Hinblick auf Art und Dauer durchgeführter Umweltverträglichkeitsprüfungen. Finde ich im Portal auch Unterlagen zur Strategischen Umweltprüfung? Auch für die Strategische Umweltprüfung (SUP) wäre es praktisch, ein zentrales Internetportal zu haben. Der europäische Gesetzgeber sieht das derzeit aber noch nicht vor. Allerdings bietet es sich mitunter an,  auch im Rahmen von Umweltverträglichkeitsprüfungen Planungsunterlagen der höheren Planungsebenen, z. B. strategische Planungen und deren Umweltprüfung, als Unterlagen zur UVP mit zu veröffentlichen. Insbesondere, wenn SUP-Unterlagen, nicht mehr im Internet verfügbar sind, aber wichtige Hinweise auf mögliche Umweltauswirkungen der UVP-pflichtigen Vorhaben geben, bietet sich auch heute schon eine Bereitstellung im UVP-Portal an. Kann ich im Portal auch direkt meine Stellungnahmen abgeben oder Einwendungen machen? Nein, das ist nicht möglich. Auch wenn es praktisch wäre, wenn man sich gleich im Portal beteiligen könnte, sieht das Gesetz es zunächst nur vor, im Portal über Beteiligungsmöglichkeiten und die notwendigen Unterlagen zu informieren. Wie man im konkreten Vorhaben seine Einwendungen erhebt, ist den jeweiligen Verfahrensunterlagen zu entnehmen, die über das UVP-Portal zugänglich gemacht werden. Weiterführende Links zum Thema Umweltverträglichkeitsprüfung Umweltbundesamt UVP-Gesellschaft B undesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Bundesnetzagentur Eisenbahn-Bundesamt Gibt es eine Liste der UVP-Portale im Ausland? Das Umweltbundesamt stellt Ihnen hier ohne Anspruch auf Vollständigkeit die Links zu den uns bekannten UVP-Portalen, SUP-Portalen und Umweltprüfungsportalen in Deutschland , in den Nachbarstaaten Deutschlands , in der Europäischen Union und im weiteren Ausland zur Verfügung: UVP-Portale in Deutschland - Umweltprüfungsportal des Bundes (dort befinden Sie sich gerade) - UVP-Portal der deutschen Bundesländer (nähere Infos auch hier ) UVP-Portale in den unmittelbaren Nachbarstaaten Deutschlands Belgien (Federal Science Policy Office - Genehmigungen nach Weltraumgesetz) Dänemark (Umweltministerium) | Dänemark (Energieagentur) | Dänemark (Umweltportal) Frankreich | Luxemburg | Niederlande | Österreich | Polen | Schweiz | Tschechien UVP-Portale in weiteren Mitgliedstaaten der Europäischen Union Bulgarien | Estland | Finnland | Griechenland | Irland: Web-Anwendung , Erläuterung | Italien | Kroatien | Lettland | Litauen | Malta | Portugal | Rumänien | Schweden | Slowakei | Slowenien | Spanien | Ungarn | Zypern UVP-Portale in weiteren Staaten Europas Großbritannien: UK National Infrastructure Planning | Scotland Strategic Environmental Assessment Gateway and Database | Essex County Council Liechtenstein Ukraine : Einheitliches Register für Umweltverträglichkeitsprüfungen des Umweltministeriums der Ukraine UVP-Portale weltweit (Auswahl zufällig) Australien - regionale Portale: New South Wales | Northern Territory | Queensland | Tasmania | Western Australia Kanada - Canadian Impact Assessment Registry der Canadian Environmental Assessment Agency Kanada - r egionale Portale: British Columbia | Mackenzie Valley Region | Manitoba | Yukon Nigeria: EIA Portal des Environmental Assessment Department, Federal Ministry of Environment (anmeldepflichtig) USA: Environmental Impact Statement (EIS) Database der United States Environmental Protection Agency Umweltprüfungsportale internationaler Organisationen Internationale Meeresbodenbehörde: International Seabed Authority: Environmental Impact Assessments Netherlands Commission for Environmental Assessment: Internationale Projekte Sekretariat für den Antarktisvertrag: Secretariat of the Antarctic Treaty: EIA Database Weltbank: World Bank Projects and Operations Wer stellt im UVP-Portal des Bundes Informationen bereit? Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Bundesministerium der Verteidigung Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen Eisenbahn-Bundesamt Fernstraßen-Bundesamt Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Luftfahrtamt der Bundeswehr Umweltbundesamt Das Portal wird vom Umweltbundesamt betrieben.

Setting Incentives for Emission Reductions in Developing Countries: The Case of Social Housing in Colombia

Kolumbien steht vor einer Reihe von Herausforderungen, darunter der wachsende Strombedarf, die zunehmende Unzuverlässigkeit der Stromerzeugung aus Wasserkraft infolge von Veränderungen durch das El Niño-Wetterphänomen, und ein rasch wachsender Bedarf an Sozialwohnungen in Metropolregionen, der durch die beschleunigte Urbanisierung verursacht wird. Gleichzeitig bemüht sich Kolumbien um die Umsetzung seines national festgelegten Beitrags (NDC) im Rahmen des Pariser Abkommens, welcher auch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich insgesamt umfasst. Einige davon werden sich auch positiv auf die Energieeffizienz im sozialen Wohnungsbau auswirken. Bei diesen Bemühungen spielen vor allem Richtlinien für erneuerbare Energien, Bauvorschriften und Energieeffizienzstandards für Geräte eine Rolle. Dennoch führt diese Politik Kolumbien derzeit noch nicht auf einen Pfad, der zur Dekarbonisierung des Gebäudesektors erforderlich ist, um die Temperaturziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Länder können aber durch Artikel 6 des Pariser Abkommens bei der Umsetzung ihrer NDCs zusammenarbeiten, um ein höheres Ambitionsniveau im Klimaschutz zu erreichen. Aufgrund der Dynamik des Sektors und der Anzahl von Akteuren dürfte die Gewährleistung der Umweltintegrität bei einen sektoralen Ansatz für Transfers basierend auf Artikel 6 eine Herausforderung darstellen, insbesondere hinsichtlich Zusätzlichkeit, Baseline-Bestimmung und Überwachungs-, Berichterstattungs- und Prüfssystemen. Dennoch könnte ein Pilotprojekt zum Bau von Netto-Nullenergiegebäuden im sozialen Wohnungsbausektor eine Gelegenheit zur Zusam-menarbeit durch Artikel 6 bieten. Netto-Nullenergiegebäude würden den Energieverbrauch reduzieren, Emissionen mindern, die Energiearmut reduzieren, die öffentlichen Haushalte durch den Abbau von Subventionen für den Energieverbrauch entlasten, und die öffentliche Gesundheit sowie die Energiesicherheit verbessern. Ein solches Pilotprojekt könnte zusammen mit einem umfassenderen politischen Fahrplan für immer strengere Energieeffizienznormen dazu beitragen, den kolumbianischen Gebäudesektor auf einen Weg der Dekarbonisierung im Einklang mit den Zielen des Pariser Abkommens zu bringen. Quelle: Forschungsbericht

Setting Incentives for Emission Reductions in Developing Countries: The Case of Social Housing in Colombia

Colombia faces a number of challenges including growing need for social housing in metropolitan areas driven by accelerating urbanisation associated with a growing electricity demand as well as increasing hydroelectric uncertainty as a result of changes in the el Niño weather phenomenon. At the same time, Colombia actively implementing its Nationally Determined Contribution (NDC) under the Paris Agreement. These include measures to improve energy efficiency in the residential sector overall. Policies for renewable electricity, building codes, and appliance energy performance standards all play a role in these efforts. However, these policies are not currently putting Colombia on a path towards the decarbonisation of the building sector. Through Article 6 of the Paris Agreement, countries can cooperate in NDC implementation to allow for higher climate ambition. There may be an opportunity to construct Net Zero Energy Buildings though an Article 6 pilot in the social housing sector, which would reduce energy consumption, reduce emissions, reduce energy poverty, reduce energy consumption subsidy payments, and improve public health and energy security. Such a pilot could, together with a larger policy roadmap towards increasingly stringent energy efficiency standards, help put the Colombian building sector on a path towards decarbonisation and alignment with the Paris Agreement. Veröffentlicht in Climate Change | 40/2020.

Multi-proxy tree-ring analysis of conifer trees disturbed by insect outbreaks

Insect outbreaks are a major disturbance influencing forest dynamics in many ecosystems and can affect forest productivity worldwide. Reconstruction of insect outbreak history is fundamental to forest management. While the action of cambium feeders on trees leads to the formation of scars, that of defoliators is observable via growth suppression in tree rings. The occurrence of past insect attacks can thus be inferred from such tree-ring signatures. However, it necessitates an accurate dating of events, with high temporal resolution, as well as their correct attribution to the right disturbance agent. Fire also leaves scars on trees that can occur on cross-sectional disks where insect scars are already present, thus making them difficult to distinguish. Furthermore, insect-elicited reductions in radial growth may not be clearly visible on samples, and the radial growth response to defoliation often bears a lag of one or more years. This project tackles these issues directly by proposing a multi-proxy approach aiming at improving tree-ring reconstructions of insect outbreaks. Tree rings will be investigated to study radial variations of tree-ring width, wood anatomy, wood density, and wood chemistry. While dendrochronologists have long relied on tree-ring width variations to track the signal induced by climate, geomorphic and ecological processes, they have scarcely exploited the potential of other proxies and rarely used them in combination. The most advanced studies that have embraced these possibilities are owed to dendroclimatologists. The core of this research therefore lies in the use of multiple wood traits to provide answers to the above mentioned dendroecological questions. Two conifer tree species from British Columbia and their respective pests are within the scope of this study: the mountain pine beetle (MPB, Dendroctonus ponderosae Hopkins), a cambium feeder, on lodgepole pine (Pinus contorta Douglas), and the western spruce budworm (WSBW, Choristoneura occidentalis Freeman), a defoliator, on Douglas-fir (Pseudotsuga menziesii Franco). It is hypothesized that insect outbreak disturbance in the form of bark beetle or defoliation events results in abrupt significant structural differences between the wood formed prior to and after the insect attack. Based on pioneering tree-ring research on insect outbreaks, there are great prospects that the variations of wood traits be proven useful for differentiating MPB scars from fire scars and for identifying WSBW defoliation events, possibly with higher temporal resolution. The study of multiple wood traits (proxies) will help gain an understanding of the influence of insect outbreak disturbance on wood formation and tree physiological processes, a prerequisite for improving the detection and dating of events in tree-ring series. (...)

Umweltgerechte Mobilisierung von Silber aus belasteten Minenrückständen - Totalstabilisierung von Arsen und Cyanid freier Prozess

Der stetig wachsende Bedarf an Technologiemetallen führt immer stärker zu einer Ausbeutung von primären Lagerstätten. Viele gute Lagerstätten mit hohen Wertmetallgehalten sind hierbei weitestgehend erschöpft, wodurch weitaus niedriger konzentrierte und schwieriger aufzuschließende Erze verarbeitet werden müssen. Ebenso wird das Recycling immer mehr an Bedeutung gewinnen, um die Rohstoffversorgung zu gewährleisten. Aber auch hier werden aufgrund eines immer komplizierteren Materialmixes die Ansprüche an Recyclingverfahren steigen. Laugungsverfahren zeichnen sich hier insbesondere aufgrund ihrer niedrigen Energieverbräuche und relativ geringen Kosten aus. Jedoch kann der Chemikalieneinsatz immens sein. Durch einen Zusammenschluss aus kanadischen und deutschen Industrie- und Forschungseinrichtungen soll dem entgegengewirkt werden. Ideen umfassen hierzu die Verwendung von umweltfreundlichen Extraktionsmitteln, geschlossene Prozesskreisläufe ohne Reststoffaufkommen und die Verwendung von wasserverändernden Technologien zur Steigerung der Metallausbeuten (z.B. mittels aktiviertem Wasser). Eine in diesem Projekt durchgeführte Potenzialanalyse zur Verwendung von aktiviertem Wasser weist ein erhebliches Potenzial aus, welches auf viele unterschiedliche Rohstoffe übertragen werden könnte. Über ein beantragtes BMBF R4 Forschungsprojekt mit dem Titel Transformative technologies for enhancing hydrometallurgical recovery rates of Li,Co and Ag ist eine Fortführung der Technologieentwicklung geplant. Ebenso sind auf kanadischer Seite ähnliche Förderanträge von der University of Toronto, University of British Columbia und McGill University Montreal unter dem Hauptthema Sustainable Recovery of Critical Metals from Mining and Metallurgical Wastes by Green Processing in Ausarbeitung.

Quantifizierung des Einflusses von Borkenkäferbefall und folgender Abholzung in British Columbia (Canada) auf die Wasserressourcen: Betrachtung auf verschiedenen Einzugsgebietsskalen

Große Teile des Waldes im Westen Kanadas sind von der derzeitigen Borkenkäferepidemie befallen. Es werden auch Auswirkungen auf die Hydrologie erwartet. Ziel des Projekts is die Entwicklung eines Verfahrens zur Abschätzung von Umwelteinflüssen in British Columbia (Canada) auf die Wasserressourcen, speziell auf den sommerlichen Basisabfluss. Es soll der Einfluss von Borkenkäferbefall und der daraufhin üblicherweise folgendenden Abholzung modelliert und evaluiert werden. Hierzu wird ein regionalisierbares hydrologisches Modell entwickelt, das es erlauben wird, grossskalig potentielle Veränderungen im Niedrigwasser für Forstszenarien zu berechnen.

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