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SolaresBauen: MAGGIE - Energetische Modernisierung des genossenschaftlichen Wohnquartiers Margaretenau in Regensburg, Teilvorhaben: Entwicklung solaraktiver mörteltechnischer Baustoffe

Im Rahmen des Projektes soll ein neuartiges Putzverfahren für Außen und Innendämmung in Kombination mit einer solaraktiven Außenfarbe erforscht werden mit planerisch konzeptioneller Umsetzung in allen Teilbereichen. Schwerpunkt ist die Verwendung einer solaren Beschichtung aus Microhohlglaskugeln (MHGK) in der eigentlichen Wärmedämmschicht. Durch die Struktur der Matrix soll im Sommer mehr reflektiert und im Winter mehr absorbiert werden. Durch diese besondere Dämmschicht wird in Interaktion von solarer Einstrahlung und Dämmung ein optimales Wärmeverhalten der meist schweren alten Bausubstanz erreicht. Dazu wird eine auf MHGK basierte Farbe entwickelt, die über multiple Streuung des sichtbaren Lichts und der NIR Strahlung dies ermöglicht. Für den Innenbereich und stark verschattete Fassaden ist eine IR-reflektierende Außenfarbe zu entwickeln um die langwellige Wärmestrahlung zu reduzieren und damit das Auskühlen der Wand zu vermeiden. Wesentlicher Arbeitspunkt ist das Speichervermögen der zu sanierenden alten schweren Wände.

Innendämmung im Bestand - Nachhaltige Erneuerung historisch wertvoller Bauten

Bei Altbauten mit schützenswerten Fassaden sind Aussendämmungen oft nicht machbar. Um solche Bauten energetisch zu verbessern, können Innendämmungen angebracht werden. Diese müssen aber bauphysikalisch gut geplant werden. Mittels hygrothermischer Simulation werden die wichtigen Einflussparameter erarbeitet, unter denen Innendämmung funktioniert und wo deren Anwendungsgrenzen liegen. Dabei werden alle Parameter betrachtet, die einen grossen Einfluss auf die Funktionstüchtigkeit von Innendämmung haben (u.a. Schlagregen, Mauerwerksart, Wasseraufnahme Aussenputz / Beschichtung, unterschiedliche Innendämmsysteme und Dampfbremsen, Dämmdicken). Projektziel: 1) Matrix erarbeitet, unter der eine Innendämmung funktioniert. 2) Erarbeitung der Frostgefährdung von Mauerwerk und Feuchtegefährdung von Innenputz. 3) Erstellen eines Planungsleitfadens und Wärmebrückenkatalogs für Planende und Handwerker.

Entwicklung eines submikrozellularen Hochleistungsdämmstoffs aus einem Polystyrol-Nanoschaum

Modellhafte energetische Sanierung des Kulturgutes Schloßensemble Wartin mit hohem regenerativen Versorgungsanteil

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Der Schwerpunkt dieses Projekts sind Maßnahmen, die unter Berücksichtigung aller denkmalpflegerischen Notwendigkeiten den Energiebedarf z. B. durch effektive Dämmung auf ein Minimum reduzieren. Ferner blieb auszuloten, wie der verbleibende Energiebedarf möglichst regenerativ gedeckt werden kann. Das Projekt soll beispielhaft gerade für die ostdeutschen Länder sein, in denen viele Kulturgüter, besonders alte Schlösser und Herrenhäuser im strukturschwachen ländlichen Gebiet darauf angewiesen sind, die Energiekosten möglichst gering zu halten, um Nutzer und damit Erhalter zu finden. Fazit: Nach allgemeiner Auffassung nicht nur der Einweihungsgäste ist es gelungen, den unverwechselbaren Charakter der Gebäude mit den Erfordernissen energetischer Optimierung zu verbinden. Ob die gefundenen Lösungen sich auf Dauer bewähren, werden die Ergebnisse des begleitenden Forschungsprojektes des Passivhauses Instituts erweisen. Erste Erfahrungen zeigen aber, dass die gefunden Lösungen funktionieren und deshalb zum gegenwärtigen Zeitpunkt das Projekt als Erfolg im Sinne des Förderungszweckes der Stiftung betrachtet werden kann. Insbesondere erscheint auch der Wunsch nach Breitenwirkung der hier geleisteten energetischen Bemühungen in alten Gebäuden sowohl bei Firmen als auch in der Öffentlichkeit zu erfüllen. Dies wurde nicht zuletzt durch die zahlreichen Gäste, die bei der Einweihung anwesend waren und diesbezüglich informiert wurden, deutlich. Besonders hervorzuheben ist die außerordentlich kooperative Mitwirkung nicht nur der Mehrzahl der beteiligten Gewerke, sondern auch der beteiligten Institutionen und Behörden, die letztendlich, wenn auch oft nach langen Diskussionsprozessen, zu Kompromissen und Änderungen, die aufgrund der Erkenntnisse in der Durchführungsphase notwendig waren, bereit waren. Hervorzuheben ist hier die Arbeit der Mitarbeiter des Passivhaus Instituts. Insbesondere soll auch allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und hier besonders Herrn Dr. Digel gedankt werden, der sich wenn immer es notwendig war mit gutem Rat eingeschaltet hat und mit großem Verständnis für die Schwierigkeiten und Verzögerungen, die während der Durchführungsphase auftraten, dem inzwischen schon allseits gelobten Vorhaben zum Erfolg verholfen hat.

Entwicklung eines vollständig biogenen Wärmedämmstoffs

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Basierend auf den positiven Umweltaspekten der nachwachsenden Rohstoffe und der sich zukünftig ändernden Anforderungen an Bio-bzw. Naturdämmstoffe sollte ein vollständig biogener Wärmedämmstoff mit verbesserten Produkteigenschaften entwickelt werden. Primäres Ziel des Vorhabens war die Substitution der synthetischen Stützfaser, die innerhalb der Dämmstoffmatte einen Materialanteil von ca. 15 % einnimmt. Das zweite Ziel war die Entwicklung eines kostengünstigen und ressourcenschonenden Prozesses zur Herstellung des vollständig biogenen Wärmedämmstoffs. Fazit: Bei herkömmlichen Hanfdämmmatten, wie sie seit Jahren auf dem Markt sind, halten synthetische Polyesterfasern die Hanffasern zusammen. Innerhalb dieses Vorhabens wurde mit verschiedenen bioabbaubaren Fasern als Stützfasern sowie anderen Bindersystemen experimentiert, um die Polyesterfasern zu ersetzen. Als am besten geeignet erwies sich eine aus Maisstärke gewonnene PLA-Faser (Polymilchsäure). Unter Nutzung dieser Faser ist das neue Dämmmaterial nun vollständig biogenen Ursprungs und gleichzeitig biologisch abbaubar. Die bauphysikalischen Eigenschaften gleichen denen konventioneller Produkte. Das Naturprodukt weist eine geringe Wärmeleitfähigkeit auf und dämmt daher gut. Zudem nimmt es Feuchtigkeit leicht auf und gibt sie auch gut wieder ab, was Bauschäden vorbeugt und das Wohnklima positiv beeinflusst. Auch die Brandschutzanforderungen sind erfüllt. Eine Zertifizierung/Zulassung des neuen biogenen Wärmedämmstoffs wird in Form einer Ergänzung zur bereits existierenden Zulassung für den Standard Thermo-Hanf realisiert, um eine zuverlässige Markteinführung dieses neuen Produkts zu ermöglichen.

Energieoptimiertes Bauen - Demonstrationsgebäude: Evaluierung eines im Passiv-Haus-Standard sanierten Bürogebäudes hinsichtlich des energetischen und raumklimatischen Verhaltens

Die ebök GmbH setzt mit der Sanierung ihres neuen Bürogebäudes innovative Techniken zur deutlichen Reduzierung des Heizenergiebedarfs und des Bedarfs an elektrischem Strom zum Betrieb der technischen Gebäudeausrüstung und zur Steigerung der sommerlichen Behaglichkeit um. Die Praxistauglichkeit dieser Maßnahmen soll im Rahmen des 'EnSan' Förderprogramms über einen Zeitraum von 2 Jahren messtechnisch geprüft werden. Die Ergebnisse der Evaluierung dienen weiterhin der Entwicklung von Verbesserungsmaßnahmen. Die Erkenntnisse des Projekts werden praxisnah aufbereitet um eine möglichst erfolgreiche Übernahme dieser innovativen Techniken in die allgemeine Baupraxis zu erreichen.

Tagung: Zukunftsmarkt energiesparender Denkmalschutz

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Am 10. Sept. 2005 soll im Rahmen der Feiern zum 20-jährigen Bestehen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ein gemeinsames Kolloquium der DSD, der DBU und der Technischen Universität Dresden stattfinden. Das Kolloquium widmet sich unter dem Titel Zukunftsmarkt energiesparender Wärmeschutz? den Fragen der energetischen Gebäudesanierung im Bereich des Denkmalschutzes. Fazit: Diese Tagung, die speziell die Bedingungen des energiesparenden Denkmalschutzes diskutieren soll, trägt Modellcharakter. Man kann davon ausgehen, dass die Problematik weitere Tagungen erzwingen wird, wenn nicht im Vorfeld kommender Maßnahmen, dann im Nachhinein, um das Ausmaß der Schäden und ihre mögliche Sanierung zu diskutieren.

Energieoptimiertes Bauen - TV 1: Aufbau einer Koordinationsstelle für die nationalen Tätigkeiten zum ECBS-Annex 39 'High Performance Thermal Insulations for Buildings' (HiPTI) der Internationalen Energie Agentur (IEA) und Qualitätskontrolle von Vakuumisolationspaneelen

Entwicklung einer Flachsdämmplatte auf Basis einer ganzheitlichen Pflanzenverwertung

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Ziel des Projektes war die Entwicklung einer anwendungs- und fertigungstechnisch ausgereiften marktfähigen Dämmplatte vorzugsweise aus Flachsfasern und Flachsschäben, als auch aus anderen Faser-Schäben-Gemischen u.a. Holzfasern. Die bisherige Verarbeitungstechnik sollte so umgestellt werden, dass die direkte Nutzung der gesamten Flachspflanze ohne vorherige Trennung von Fasern und Schäben zur Herstellung von Flachsdämmplatten ermöglicht werden kann. Mit diesem Verfahren sollte die ganzheitliche Nutzung der Flachspflanze erreicht werden, verbunden mit der Herstellung eines technisch und ökologisch hochwertigen Dämmstoffes. Das Produkt soll sich durch niedrige Rohstoffkosten und erhöhten sommerlichen Wärmeschutz sowie besseren Schallschutz auszeichnen. Fazit: Die im Rahmen dieses Projektes entwickelte Faser-Schäbenplatte erfüllt die Anforderungen gem. der Projektzielstellung. Bei der Umsetzung in den Produktionsprozess traten unerwartete Schwierigkeiten auf, die die vorgesehene Fertigung einer Nullserie im Rahmen des Projektes nicht ermöglichten. Zukünftige Arbeiten, die auf den erreichten Ergebnissen aufbauen, zielen auf eine Produktionstechnische Umsetzung. Ein Fertigungsverfahren hierfür wurde konzipiert und im Labormaßstab erprobt.

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