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Entdeckerheft - Tiere und Pflanzen meiner Umgebung

[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Name Entdeckt! Tiere und Pflanzen meiner Umgebung mit 100 Aufkle b ern Lie b e Kin d e r, ver- in diesem Heft stellen wir euch 87 vor. schiedene Tier- und Pflanzenarten Einige Sie alle leben in eurer Umgebung. on davon habt ihr wahrscheinlich sch ihr einmal gesehen, vielleicht kennt sogar ihre Namen. und Geht mit dem Heft nach draußen en versucht so viele Tiere und Pflanz wie möglich zu entdecken! , den Erforscht den Garten, eine Wiese n Wald oder den Hof. Fast überall kan man etwas finden! aus Hast du ein Tier oder eine Pflanze kannst dem Heft entdeckt? Super! Dann Heft- du den passenden Aufkleber in der Stelle mitte suchen und an der richtigen einkleben. Zeit mit Dein Heft füllt sich im Laufe der mer Aufklebern, und du kennst dich im kannst besser aus. Bald bist du Profi und wie auch vielen Erwachsenen erklären, die verschiedenen Arten heißen. Im Heft sind außerdem jede Menge n und Ideen zum Basteln, Bauen, Spiele Experimentieren. Viel Spaß! Komm mit, wir erforschen die Beso nderheiten der Tiere und Pfla nzen. Tipps zum Entdecken Anleitungen zu den Aktivitäten Liebe Erwachsene, ob zu Hause, in der Kita oder Grundschule – dieses Heft begleitet Sie und Ihre Kinder bei vielen Ausflügen in die Natur. Es hilft beim Bestimmen und Entdecken und öffnet so die Augen für die faszinierende Vielfalt der Lebensformen. Erforschen Sie mit diesem Heft spielerisch die Artenvielfalt vor der Haustür. Die Kinder näh- ern sich der Bestimmung Stück für Stück: Erst ist es ein „Vogel“, dann eine „Taube“ und schließlich eine „Ringeltaube“. In Deutschland gibt es etwa 50.000 Tier- und 10.000 Pflanzenarten. Dieses Heft vermittelt mit 87 häufigen Arten eine Basis der Arten- kenntnis. Die eigene Umwelt zu kennen und benennen zu können, macht große Freude und ist Grundlage für die Wertschätzung der Natur. Das hilft beim Forschen: Im Heft finden Sie 30 Ideen zum Spielen, Bauen, Basteln und Experimentieren. Die Anleitungen zu diesen und vielen weiteren Aktivitäten finden Sie im 64-seitigen Begleit- material zum Heft. Es enthält zudem umfangreiche Hintergrund- informationen zu allen Artengruppen, passende Lieder, Gedichte und Fingerspiele und eine Bestimmungshilfe zu allen vorgestellten Arten. Falls Ihnen das Begleitheft noch fehlt, können Sie es bei der Stiftung Natur und Umwelt Rhein- land-Pfalz bestellen oder hier herunterladen: www.entdeckerhefte.de/natur-erforschen Tiere entdeckenPflanzen entdecken • Leise sein • Langsam bewegen oder stillhalten • Sich klein machen • Geduld haben • Einen Aussichtspunkt suchen und warten• Wiese? Wald? Feld? Lebensraum aussuchen • Blick nach unten • Flächen Stück für Stück ablaufen • Für kleine Pflanzen: sich bücken Los geht's! 1. Rausgehen und forschen 2. Tiere und Pflanzen entdecken 3. Aufkleber einkleben 4. Beim Kinder -ArtenFinder melden: www.kinder-artenfinder.de Vögel erkennst du dara n: Sie haben Federn, Flüg el und einen Schnabel. Und: Sie legen Eier. Blaumeise Ringeltaube Vögel Amsel Die Kohlmeise Die Kohlmeise fliegt geschickt. Spatz Buntspecht Kohlmeise Elster Die Kohlmeise singt viel. Kleiber Zaunkönig de ache n m l Vog eln n uen a b Me i senk nö Nistka ste Rotkehlchen p t -S s e ie l Die Kohlmeise kümmert sich um ihre 6–12 Jungen. el pu Tiers ren en t i hl Ansc eich-Sp Eichhörnchen Das Eichhörnchen ken c de Das Eichhörnchen hat lange Krallen. Marder Säugetiere Es klettert und springt geschickt. Das Eichhörnchen knabbert an einer Nuss. Reh Fuchs Alle an Land lebenden Säug etiere werd en von ihren Müttern mit Milch gesäugt. Sie haben vier Bein e und eine trockene Haut mit Haaren. Feldhase Die Eichhörnchen-Kinder sind im runden Nest, dem Kobel. Sie trinken bei ihrer Mutter Milch. n ue Igelhaus ba Kaninchen Gartenschläfer Igel Maus Weg-Distel nenblume gr n o So Blumen Wiesen-Flockenblume t Pf lanzenfa Mi rb Die Ringelblume hen e i ßz alen m en Die Ringelblume sprießt aus dem Boden. Löwenzahn Alle Blumen haben Blüten. Mit schönen, bunten Farben locken sie Bienen und andere Tiere an. Manche duften gut. Blu m e Erst bilden sich Knospen. Dann öffnen sich die Blüten. n ess en Spitzwegerich Weißklee Die Samen sind reif. Sie fallen auf den Boden. Wegwarte Ringelblume Gänseblümchen Schneeglöckchen

Entwicklung eines intelligenten Nachhaltigkeitsrechners von Infrastrukturprojekten auf Basis digitaler, georeferenzierter BIM-Modelle, Teilvorhaben: albert.ing GmbH

Partizipative Gestaltung nachhaltiger Mobilität anhand (teil-) automatisierter Visualisierungen von BIM-Modelldaten, Teilvorhaben: albert.ing GmbH

Handreichung zum Entdeckerkalender 2023 für Lehrkräfte

[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Handreichung für Lehrkräfte Wir haben den Entdeckerkalender 2023 speziell für 7. Klassen in Rheinland-Pfalz entwickelt. Ob als monatliches oder wöchentliches Ritual in der Klasse, ob als Ideen- pool für Vertretungsstunden oder als AG – der Entdeckerkalender steckt voller Anregungen und verrät, was gerade draußen zwitschert, summt und blüht. Sie finden hier: • Hinweise zu Lehrplanbezügen Lehrplanbezüge allgem ein: Biologie TF 1: Vielfalt • Links zu Anleitungen • Angaben zu benötigten Materialien und Dauer • Linktipps zum Thema, Ergänzungen und Hintergrundwissen Erkenn gewin tnis- nung www.entdeckerkalender.de • Verweise auf Institutionen mit tollen Angeboten für Schulen Inhaltsverzeichnis Seite Einstieg2 Januar6 Februar9 März12 April15 Mai18 Juni21 Juli24 August27 September31 Oktober34 November37 Dezember40 Mit Unterstützung von Sie können diese Handreichung auch als E-Mail abonnieren. Pünktlich zum neuen Monat kommen alle Informa- tionen und Zusatzmaterialien direkt in den Posteingang. Einfach auf der Webseite den ent- sprechenden Newsletter abonnieren (im Footer ganz unten). www.entdeckerkalender.de Warum Artenkenntnis im Unterricht? Artenvielfalt sichert unsere Lebensgrundlage. Sie liefert uns Nahrung, Wirkstoffe für Medikamente, Erholung und leistet einen wichtigen Beitrag für die Klimaregulation. Darum ist das derzeitige Artensterben nach den Vereinten Nationen eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. In Deutschland sind 40% der Pflanzen und die Hälfte der Tierarten gefährdet oder vom Aussterben bedroht! Wir befinden uns mitten im sechsten Massenaussterben der Erdgeschichte, das fünfte war das Ende der Dinosaurier vor etwa 70 Millionen Jahren. Das sechste Sterben wird von uns Menschen verursacht, hauptsächlich durch die Zerstörung von Lebensräumen. Jeden Tag sterben etwa 150 Arten – Tiere und Pflanzen – auf dieser Welt aus. Wenn eine Art erlischt, ist das unwiederbringlich. Nicht nur die Art selbst, sondern auch deren vielfältiger Nutzen geht für das gesamte Ökosystem verloren, es wird instabil. Die Lage wird dadurch verschärft, dass sich immer weniger Menschen mit den Tier- und Pflanzenarten auskennen. Wenn ich nicht weiß, was um mich herum lebt, merke ich auch nicht, wenn etwas fehlt. Oder was getan werden muss, um eine verschwindende Art zu retten. Artenkenntnis ist wichtig für den Naturschutz und für uns selbst. www.entdeckerkalender.de Man kann nur schützen, was man kennt. Gerade in der Schule kann und sollte dieses wichtige Thema aufgegriffen werden. Die Fächer Sachunterricht und Naturwissenschaften bieten sich an, sich dieser Thematik kindgerecht zu nähern und ein Verständnis für die Artenvielfalt und den Artenschutz zu fördern. Aber auch in andere Fachbereiche kann es eingegliedert werden. Die übergeord- neten Themen des Rahmenlehrplans (Teil B) regen uns dazu an, ganzheitliche Aspekte zu behandeln und in den Unterricht zu integrieren. Artenschutz lässt sich auch in die Themenfelder Nachhaltige Entwicklung/Lernen in globa- len Zusammenhängen und Verbraucherbildung einordnen. Wir wollen Sie ermutigen, mit den Kindern anschaulich und lebensnah in die große Welt der Arten einzutauchen, den Blick für die Vielfalt der Natur zu schärfen und ein Be- wusstsein dafür zu schaffen, dass wir alle unseren Teil zum Erhalt und Schutz der Arten beitragen können. Naturerlebnisse fördern die Entwicklung der Sinne und tragen zur Persönlichkeits- entwicklung bei. Empathie für die Tier- und Pflanzenwelt entwickelt, wer sich mit ihr beschäftigt. Im Entdeckerkalender werden rund 70 verschiedene Tierarten vorgestellt. Viele kommen häufig vor, alle sind mithilfe des Kalenders und des Feldbuchs recht leicht zu bestimmen. Die Tiere unserer Umgebung zu erkennen und immer wieder zu entdecken kann durch- aus eine Selbstwirksamkeitserfahrung sein. Zum Beispiel, wenn Sie mit den Kindern bspw. im Rahmen einer Projektwoche Maßnahmen zum Schutz der Tiere ergreifen: Blumen säen, Nisthilfen anbringen, Scheiben dekorieren gegen Vogelschlag. Schon kleine Aktionen können viel bewirken. 2 3 Veranstaltungen und Ausflugstipps in Rheinland-Pfalz Pollichia Verein für Naturforschung, Naturschutz und Umweltbildung e. V. ArtenKennerSeminare: www.pollichia.de/index.php/artenkennerseminare Exkursionen, Vorträge, Pollichia-Museum: www.pollichia.de/index.php/arbeitskreise GNOR Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz e. V. Verschiedene Veranstaltungen: www.gnor.de/veranstaltungskalender Naturschutzzentrum Wappenschmiede: www.wappenschmiede.de Haus der Artenvielfalt www.entdeckerkalender.de gehört der Georg-von-Neumayer Stiftung und ist ein Büro- und Museumsgebäude: Pfalzmuseums für Naturkunde: www.gvn-stiftung.de/haus-der-artenvielfalt BUND Rheinland-Pfalz Landesverband: www.bund-rlp.de Ortsgruppen: www.bund-rlp.de/bund-in-rheinland-pfalz/ansprechpartnerinnen-vor-ort Wildbienenprojekt: www.bund-rlp.de/themen/tiere-pflanzen/wildbienen/bluehendes- rheinhessen-wein-weizen-wildbienen/ NABU Rheinland-Pfalz Landesverband: rlp.nabu.de Ortsgruppen: rlp.nabu.de/wir-ueber-uns/gruppen/index.html NAJU für Kinder und Jugendliche: rlp.nabu.de/wir-ueber-uns/naju/index.html NABU-Zentrum-Rheinauen: www.nabu-rheinauen.de Haus der Nachhaltigkeit Ein Infozentrum im deutschen Teil des Biosphärenreservates Pfälzerwald-Nordvogesen: hdn.wald.rlp.de Veranstaltungen zum Tag der Artenvielfalt snu.rlp.de/de/projekte/tag-der-artenvielfalt LernOrte Nachhaltigkeit nachhaltigkeit.bildung-rp.de/bne-angebote-in-rlp/ausserschulische-lernorte/lernorte- nachhaltigkeit.html 4 Artenvielfalt: Methoden für den Einstieg www.entdeckerkalender.de Die Stabilität der Ökosysteme kann man für die Kinder anhand des Turmspiels veran- schaulichen. Ein Wackelturm aus Holzklötzchen symbolisiert ein Ökosystem, z. B. einen Wald: Eichen, Buchen, Heidelbeeren, Pilze, Eichhörnchen, Specht, Reh, Fuchs, Dachs, Mistkäfer, Schmetterling .... Jedes Holzklötzchen steht dabei für eine Art. Zieht man ein Holzklötzchen heraus, passiert erstmal nichts. Aber nach und nach, mit jedem weiteren fehlenden Klötzchen wird der Turm instabiler, fängt zu schwanken an, irgendwann stürzt er ein. Keine Art existiert für sich, sondern erfüllt gleich mehrere Funktionen in ihrem Ökosys- tem. Verschwinden mehr und mehr Arten, bricht das Gesamtsystem zusammen. Bedeutung für uns Menschen: Am Beispiel der Bestäubung wird die Bedeutung der Ar- tenvielfalt für uns Menschen sichtbar. In den gemäßigten Breiten werden rund 88 % der Blütenpflanzen durch Insekten bestäubt. Etwa ein Drittel unserer Lebensmittel ist auf Bestäubung durch Insekten angewiesen. 2017 zeigte eine Studie, dass in den letzten Jahrzehnten die Gesamtmasse an Fluginsek- ten um 75 % abgenommen hat (gemessen an verschiedenen Standorten in Deutschland). Der Insektenschwund bringt ganze Nahrungsketten in Gefahr, denn sie dienen nicht nur Vögeln, Fröschen und Fledermäusen als Nahrung. Zudem ist ein großer Teil der Nutz- pflanzen von bestäubenden Insekten abhängig. Ohne sie würde es große Ernteausfälle geben, vor allem bei Obst und Gemüse. Schauen Sie mit der Klasse verschiedene Lebensmittel an und überlegen gemeinsam, was alles wegfallen würde, wenn keine Insekten mehr fliegen würden. Schaubilder: Blütenschnitt und Frühstückstisch www.entdeckerkalender.de/bestaeubung Wissenspool: In keiner anderen deutschen Großstadt leben so viele Wildtiere wie in Berlin. Welche Arten kennen die Kinder schon? Beim gemeinsamen Sammeln werden erstaunlich viele Arten zusammenkommen. Wem eine Art einfällt, schreibt sie auf eine Karte. Die Karten werden in der Mitte gesammelt. Dann sortieren: Zu welcher Gruppe gehören sie? Säugetiere, Insekten etc. Nach welchen Merkmalen unterscheiden wir die Gruppen? www.pindactica.de/downloads/Taxonomie_Karten_Grundschule.pdf Wirbeltiere Es folgen die kleinen Karten für die Untergruppen der Wirbeltiere . Es folgen die kleinen Karten für die Untergruppen der Wirbeltiere. • haben zwei Paar Gliedmaßen (Beine/Arme/Flügel) (Beine/Arme • haben zwei Paar Gliedmaßen /Flügel) Untergruppen der Wirbeltiere. Es folgen für diefür KartenKarten die kleinen die kleinen Es folgen die Untergruppen der•Wirbeltiere besitzen Haare . Haare und Milchdrüsen und Milchdrüsen • besitzen • haben eine Wirbelsäule s Skelett • haben ein verknöchertes oder knorpelige Wirbeltiere • haben Nieren, die Harn- und Giftstoffe • haben hoch entwickelte Augen herausfiltern Schädel geschützt wird • haben ein Gehirn, das von einem rk besteht em, das aus Gehirn und Rückenma • haben ein zentrales Nervensyst auf-System (fast alle) Herz-Kreisl nes geschlosse ein • haben Säu getie rere tie Säuge rree tieie Säuget Säuge Vög el Vögel Vögel Vögel RepReptil tilienien Kriechtier ien Rep Kriechtiere Reptil tili ene Kriechtiere zwei Paar Gliedmaßen (Beine/Arme/Flügel) • haben • fast alle mit Mutter- dieMutter- lebende lebende Junge,Junge, alle gebären • fastgebären die mit • haben milch zwei gesäugt Paar Gliedmaßen (Beine/Arme/Flügel) werden Milchdrüsen und werden Haare gesäugt • besitzenmilch • besitzeneHaare • gleichwarm und Junge, Milchdrüsen die mit Mutter- lebende Körpertemperatur eratur gebärenKörpertemp • gleichwarme • fast alle werden gesäugt • fast •milch alle gebären Gebiss unterscheid Ernährungsform et lebende nachdie Junge, sich nach sich unterscheidet mit orm Ernährungsf • Gebiss Mutter- milchPflanzen-, (Fleisch-, gesäugt werden Allesfresser) Allesfresser) Körpertemperatur Pflanzen-, (Fleisch-, • gleichwarme • gleichwarm • meist wechselt e Körpertemp das im Leben Ernährungsform einmal Gebiss eratur sich Gebiss dasnach einmal meist wechselt • Gebiss•unterscheidet im Leben Allesfresser) Pflanzen-, (Fleisch-, • Gebiss unterscheid et sich nach Ernährungsform (Fleisch-, Allesfresser) einmal im Leben das Gebiss • meist wechseltPflanzen-, meist wechselt das Gebiss einmal • die• vorderen Gliedmaßen im Leben sind Flügel, Gliedmaßen sind Flügel, • die vorderen die hinteren Beine Beine die hinteren • haben FedernGliedmaßen sind Flügel, • haben Federn • die vorderen BeineGliedmaßen die• hinteren dieeinen • haben vorderen Schnabel Zähne sind ohneFlügel, ohne Zähne • haben einen Schnabel die hinteren Beine Federn haben •• sie legen Eier undEier brüten brüten meist undmeist legen • sie • haben Federn einen Schnabel ohne Zähne habenSchuppen •• haben an den Füßen an den Füßen • haben Schuppen • haben einen Schnabel meist Eier und brüten ohne Zähne sie legen ••ihre Knochen sind hohlsind hohl • ihre Knochen • sie legen Eier und brüten meist an den Füßen • haben Schuppen • haben Schuppen an den Füßen • ihre Knochen sind hohl • ihre Knochen • haben sindBeinpaare zwei hohl Beinpaare zwei • haben (außer SchlangenSchlangen einige Echsen) Echsen) (außer und einigeund • haben eine trockene Haut mit Hornschuppen mit Hornschupp trockene Beinpaare eine Haut haben • haben•zwei en und einige Echsen) • oberste habenSchlangen • die(außer zwei Beinpaare Hautschicht ab löst sich regelmäßig löst sich regelmäßig Hautschicht oberste • die ab und (außer Schlangen erneuert und einige mit Hornschuppen Haut Echsen) sich trockene eine erneuert undsich • haben habenmeist • sie• legen eine trockene ab Eier, Brutwärme Haut regelmäßig lieferten sichSonne die löstliefert mit die Sonne Eier, Hornschupp Hautschicht meist • sie legen • die oberste Brutwärme im Ei vollzieht sich Entwicklung sich die vollständige sichdie vollständige vollzieht im EiHautschicht Entwicklung •und die erneuert oberste löst sich regelmäßig ab und erneuert • Junge sich sofort den Brutwärme selbstständi und liefert die Sonne selbstständig Eier,sofort meistsind g und legen • Junge • sie sind ähneln denähneln erwachsenen Tieren vollständige Entwicklung dieTieren vollzieht erwachsenen •im sieEilegen meistsich Eier, die Sonne liefert Brutwärme im Ei vollzieht sich die vollständige den selbstständig und ähneln Entwicklung • Junge sind sofort Tieren • erwachsenen Junge sind sofort selbstständig und ähneln den erwachsenen Tieren • die meisten legen Eier ins Wasser • die meisten legen Eier ins Wasser Kriecder htiereWelt Merkmale des Lebendigen: Impulsfragen: „Was haben alle Lebewesen gemeinsam?“ „Was können wir Menschen ebenso wie die AlgenAm imphi Meer, biebien n aber ein Amphi Lu r che Stein nicht?“ rche bien Am Amphi phiLubie n che Lurrche Lu Alles, was lebt, kann: • haben eine Wirbelsäule • haben ein verknöchertes oder knorpeliges Skelett • haben Nieren, die Harn- und Giftstoffe herausfiltern • haben hoch entwickelte Augen • haben ein Gehirn, das von einem Schädel geschützt wird • haben ein zentrales Nervensy stem, das aus Gehirn und Rückenm ark besteht • haben ein geschlossenes Herz-Krei slauf-System (fast alle) • aus Kaulquappen entwickeln entwickeln sich im Verlauf der • aus Kaulquappensich im Verlauf der Metamorphose die Lurche Lurche Eier ins dieWasser legen Metamorphose • die meisten die meisten • die• meisten legenzwei Eier Verlauf der ins Wasser sich im Beinpaare zwei entwickeln Beinpaare besitzen die meisten • besitzen • aus Kaulquappen die Lurche Metamorphose aus • sie• haben Kaulquappen eine Haut nackte, nackte, sich eine dünne, im Verlauf drüsenreich habenentwickeln • siedünne, edrüsenreiche Haut der Metamorphose die Lurche Beinpaare zwei besitzen meisten die • • sie häuten sich regelmäßig regelmäßig • sie häuten sich • die meisten besitzen zwei Beinpaare • sie haben eine dünne, nackte, drüsenreiche Haut • sie haben eine dünne, nackte, • sie häuten sich regelmäßig drüsenreiche Haut • sie häuten sich regelmäßig • Reize aufnehmen • wachsen • Stoffe aus der Umgebung aufnehmen und wieder abgeben • sich fortpflanzen • sterben • und besteht aus Zellen. 5 Feldbuch Ergänzend zum Entdeckerkalender gibt es als gedruckten Teil der Handreichung ein Feldbuch, das zu Entdeckungstouren mitgenommen werden kann. Im Feldbuch können die Schülerinnen und Schüler notieren, wo sie wann welche Art beobachtet haben. Es gibt zahlreiche Informati- onen, die bei der Bestimmung helfen. Zurück in der Schule können die Entdeckungen in den ArtenFinder übertragen werden: rlp.artenfinder.net Bestellen oder Download: www.entdeckerkalender.de März In Deutschland leben 5 Kröten-Arten. ... gehören zu den Landwirbeltieren, können sich aber meist nur im Wasser fortpflanzen. Die heimischen Amphibien lassen sich in 5 Gruppen einteilen: Anzahl: ................... Unken sind mit Kröten nah verwandt, bilden aber eine eigene Gattung. Gelbbau chu nk e Pelobates fuscus Anzahl: ................... Datum: ............................... Ort: ................................................................... Amphibien findest du am einfachsten im Frühjahr an ihren Laichgewässern, wo sie sich fortpflanzen. Viele Arten fallen dabei durch ihr lautstarkes Rufen auf, das teilweise bis in den Sommer zu hören ist. Manchmal hüpfen oder kriechen sie dir aber auch im Wald, Park oder Garten vor die Füße. ta Droht ihr Gefahr, riecht sie nach Knoblauch! ga uch- obla Kn röte k Datum: ............................... Ort: ................................................................... rie Tipp • keine Schwimmhäute • gedeckte Farben • plumper Körperbau • 5 Arten Datum: ............................... Ort: ................................................................... nicht in RLP Bombina bombina va Anzahl: ................... • 7 cm • Grabschau- feln hinten • selten • klein: max. 4 cm • herzförmige Pupillen • 2 Arten Epidalea calamita Bufotes viridis • Schwimmhäute • sehr lange Hinterbeine • eher spitzes Maul • 7 Arten plus der invasive Ochsenfrosch te rö a Kröte • 6 cm • Rückenstrich • kurze Beine • selten bin Nein röte el k chs We rlin www.entdeckerkalender.de Unke__ • 8 cm • wechselt ihre Farbe • selten Be Ja Frosch Datum: ............................... Ort: ................................................................... v Ist der Bauch rot oder gelb? Anzahl: ................... nic ht in Molch Datum: ............................... Ort: ................................................................... Nein m Anzahl: ................... Ja Die Geburtshelfer- kröte ruft besonders schön: Man nennt sie Glockenfrosch.; Alytes obstetricans Bufo bufo Ist die Haut warzig? • Schwanz seitlich abgeflacht • 4 Arten • keine Schwimmhäute • schwarz-gelb oder ganz schwarz • 2 Arten f hel Froschlurch Nein • 5 cm • Männchen trägt Eier • selten ts- bur Ge erkröte I Salamander e röt V Erkennst du mich? Schwanzlurch Hat das Tier Drüsen seitlich am Kopf, hinter den Augen? Ja dk Er Nein Rotbauchunke Feldbuch Ja Bo Hat das ausgewachsene Tier einen Schwanz? Krö ten • groß: 10 cm • kleiner Kopf • häufig Kre uz k Amphibien ArtenFinder Der ArtenFinder ist eine Plattform für Naturbeobachtungen. Die wilde Tier- und Pflanzenwelt von Rheinland-Pfalz wird durch jede einzelne Eintragung dokumentiert. Die ausführliche Liste dient dem Naturschutz und der Wissenschaft. Der ArtenFinder kann über das Webportal oder eine App genutzt werden. Sie können bspw. einen Account für die Klasse anlegen und dort die gemeinsam entdeckten Arten eintragen. 1. Art dokumentieren: Mit Foto- oder Tonaufnahmen. 2. Beobachtung hochladen: Wenn sie nicht eindeutig bestimmt werden kann, einfach als „unbekannte Art“ eintragen. Jede Meldung wird von Fachleuten geprüft, sie helfen auch bei der Artbestimmung. 3. Die geprüfte Meldung wird automatisch in die zentrale Artdatenbank eingetragen. Dies hilft allen, die im Naturschutz, der Forschung und der Umweltplanung tätig sind. Sie können auch selbst schauen, wo welche Arten vorkommen. Mehr Informationen unter: rlp.artenfinder.net Pirol - Or 1 15.0 6.20 22 iolus orio lus

Erfassung der aufgenommenen Wildtiere im innerstädtischen Raum durch Tierheime und Pflegestellen (Wildtiere in Tierheimen/Pflegestellen)

Wissenschaftliche Erfassung und Auswertung der in Tierheimen und Pflegestellen aufgenommenen Wildtiere um wertvolle Hinweise für gezielte Tierschutz- aber auch Artenschutzmaßnahmen in NRW zu erhalten. Immer mehr Wildtiere werden ins Tierheim gebracht, ungeachtet dessen, ob die Tiere eine 'Rettung' nötig hätten. Dazu gehören Eichhörnchen, Igel, Wildmäuse, Füchse, Marder, Feldhasen, Singvögel, Gänse, Enten, Tauben, Greifvögel, Krähen, Teichralle und Schwäne. Neben den heimischen Wildtieren kommen aber auch immer mehr exotische Tiere in deutschen Tierheimen und Auffangstationen (wie z. B. zu groß gewordene Leguane, vereinsamte Äffchen und kranke Karakale), so dass diese an den Rand ihrer Kapazität gelangen. Normalerweise versorgen Tierheime vor allem ausgesetzte Hunde und Katzen. Auffangstationen für Wildtiere kümmern sich um verwaiste heimische Rehkitze oder verletzte Greifvögel. Um einen Status Quo für NRW zu erhalten, soll in Zusammenarbeit mit dem Landestierschutzverband eine Erhebung der Anzahl aufgenommener Wildtiere in den letzten 5 Jahren in den einzelnen Tierheimen/Pflegestationen in NRW erfolgen. Projektdurchführung: 1. Ausführliche Literaturrecherche zum Thema Wildtiere im städtischen Raum, 2. Datenerhebung der aufgenommenen Wildtiere in Tierheimen und Pflegestellen in NRW durch die Hilfe des Tierschutzbundes NRW und 3. Auswertung der Daten.

Säugetiere

Ein Lernangebot für Kinder. Alles über Säugetiere Affensprache Elefant Alpensteinbock Bären Bartenwale Bechsteinfledermaus Beuteltiere Biber Braunbären Brillenbär und Kragenbär Dachse Delfine Delfinsprache Delfinschlaf Eichhörnchen Eisbär - König der Arktis Elche - beliebte Hirsche aus dem Norden Feldhamster Feldhamster - Kinderstube im Zoo Feldhase Interview mit dem Osterhasen Fischotter Fledermäuse Flughunde - fliegende Hunde? Füchse in der Stadt Gelbbrust-Kapuzineräffchen Gepard Giraffen Haselmaus Hunde Igel Islandpferde Kaltblutpferde Kaninchen Katzen Kegelrobben Löwen Luchse in Deutschland Marder Blind wie ein Maulwurf Amerikanischer Nerz Murmeltiere Mustangs und Camargue-Pferde Narwale und Belugas Pandabär Pangolin Panther Pferde artgerecht halten Pottwale Raubtiere in Deutschland Rentiere Rinderrassen Saiga-Antilopen Schafe Schnabeltier und Ameisenigel Schneehase - Gut getarnt Amerikanischer Schwarzbär Schweine Schweinswale Siebenschläfer Spitzmaus Tiger Wale Frag Konstantin: Wildpferde und Wale Walquiz Walross Waschbären Wie schlafen Giraffen? Wildkatzen Wildpferde und wilde Pferde Frag Konstantin: Warum gibt es in Deutschland keine Wildpferde mehr? Wildschweine Wisente Wölfe, Wolf Zebras Zwergfledermäuse

Bäume und Sträucher des Waldes - Begleittext Poster 1

[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Poster „Bäume und Sträucher des Waldes“ INFORMATION - Einleitung Bäume und Sträucher sind verholzte Pflanzen. Sie betreiben Photosynthese und sind aufgrund ihrer großen Menge an Blättern/Nadeln enorm wichtige Sauerstofflieferanten. Der Sauerstoff entsteht durch die Umwandlung von Wasser und Kohlendioxid (CO2) mit Hilfe von Chlorophyll und Lichtenergie. Dabei gewinnt die Pflanze nicht nur Energie in Form von Kohlenhydraten, es wird auch der CO2-Gehalt der Luft gesenkt. Alle Bäume und Sträucher gehören zu der Gruppe der Samenpflanzen (Spermatophyta). Samenpflanzen weisen die Besonderheit auf, dass ihre Blüten verschiedene Geschlechter besitzen können, ähnlich wie bei uns Menschen. Es gibt: * eingeschlechtlich männliche Blüten, * eingeschlechtlich weibliche Blüten, * Zwitterblüten, die männliche und weibliche Blütenbestandteile in einer Blüte vereinen, und * taube Blüten, welche geschlechtslos sind. Je nachdem, welche Geschlechter auf einer Pflanze vorkommen, werden sie wie folgt unterschieden: * einhäusig (monözisch) – männliche und weibliche Blüten kommen gemeinsam auf einer Pflanze vor (Beispiel: Kiefer, Hasel) * zweihäusig (diözisch) – eine Pflanze trägt nur männliche oder weibliche Blüten, die einzelne Pflanze ist damit männlich oder weiblich (Beispiel: Pappel) * vielehig (polygam) – die Pflanzen besitzen sowohl Zwitterblüten als auch eingeschlechtliche Blüten (Beispiel: Esche) Die Verteilung der Geschlechter auf Pflanzen (Häusigkeit) steht im engen Zusammenhang mit der Art wie Pflanzen bestäubt werden. Die Bestäubung der Blüten ist Voraussetzung zur Befruchtung und erfolgt bei Bäumen und Sträuchern überwiegend auf zwei verschiedene Arten: * Windbestäubung – alle Nadelhölzer, viele Kätzchen tragende Laubhölzer wie Birken und Hasel * Insektenbestäubung – zum Beispiel Linden und Kastanien Bei einer Windbestäubung werden die Pollen vom Winde verweht (Anemogamie). Die meisten einhäusigen Pflanzen werden windbestäubt und tragen eingeschlechtliche Blüten, um eine Selbstbestäubung zu vermindern. Bei einer Insektenbestäubung werden die Pollen mit Hilfe von Insekten übertragen (Entomophilie). Die Pflanzen bilden meist auffällige Blüten aus, um durch Farbe und/oder Duft die Aufmerksamkeit der Insekten zu erlangen. Oftmals bieten die Pflanzen auch Nektar und/oder Pollen zur „Belohnung“ für die Insekten an. Viele zweihäusige Arten oder Arten mit zwittrigen Blüten werden durch Insekten bestäubt. Seite 1 von 1 Poster „Bäume und Sträucher des Waldes 1“ INFORMATION Die Rot-Buche (Fagus sylvatica) ist die häufigste Laubbaumart in Deutschland. Sie ist einhäusig und blüht im April/Mai. Die Früchte der Rot-Buche nennt man Bucheckern. Sie reifen im September/Oktober und sind durch ihren großen Anteil an Öl eine wichtige Nahrungsquelle für Rotwild, Schweine, Vögel und Eichhörnchen. Früher wurde aus Bucheckern Buchenöl gewonnen, ein Speise- und Brennöl. Das Holz der Rot-Buche wird vielseitig verwendet und besonders gerne in der Möbelindustrie verarbeitet. Die Stiel-Eiche (Quercus robur) wird, da sie wärmeliebend ist und sommerliche Trockenheit gut verträgt, auch Sommer-Eiche genannt. Sie kann bis zu 1.000 Jahre alt werden und ist kulturgeschichtlich von großer Bedeutung. Namensgebend sind die langen Stiele der Fruchtbecher, an denen die Eicheln hängen – die Blattstiele sind dagegen eher kurz (kleiner 1cm). Im Gegensatz dazu sitzen bei der Trauben-Eiche (Quercus petraea) die Früchte in ungestielten Fruchtbechern und die Blattstiele sind um die 2 cm lang. Die Blütezeit ist Mai/Juni, die Früchte werden Eicheln genannt und reifen im September/Oktober heran. Die Eicheln, aber auch Blätter und Rinde sind sehr gerbstoffhaltig und wurden daher früher zum Gerben von Leder genutzt. Die Gerbstoffe machen sie aber auch giftig für Pferde und Rinder, für Schweine jedoch nicht. Schweine wurden und werden sogar extra mit Eicheln gefüttert, da das Fleisch dann einen besonders würzigen Geschmack erhält. Für den Menschen sind Eicheln ungenießbar. Jedoch wurde bis zum Mittelalter das Getreidemehl mit entbittertem Eichelmehl gestreckt und noch heute die Rinde in der Volks-/Naturheilmedizin genutzt. Kein anderes einheimisches Holz hat die Widerstandskraft der Eiche oder auch nur ähnlich gute Haltbarkeitseigenschaften unter Wasser. Daher ist es besonders geeignet zum Schiffsbau und für Brückenpfähle, wird aber auch gerne zum Möbelbau genutzt. Die Ess-Kastanie (Castanea sativa), auch Edel-Kastanie genannt, stammt ursprünglich aus Kleinasien und dem Kaukasus und breitete sich dann über den ganzen Mittelmeerraum bis nach Deutschland aus. Hier fühlt sie sich vor allem in Weinanbaugebieten wohl, da hier mildere klimatische Bedingungen herrschen. Die Ess-Kastanie ist einhäusig, dabei sind die männlichen Blüten deutlich größer als die weiblichen. Blütezeit ist Juni/Juli. Die Blüten riechen etwas unangenehmen nach Trimethylamin - dieser leicht fischige Geruch Seite 1 von 4 zieht dafür insbesondere Käfer an. Die im Oktober reifen Kastanien sind essbar und wohlschmeckend, sie werden auch Maronen, Maroni oder Keschde genannt. Das Holz der Ess-Kastanie wird gerne für den Bau von Klavieren sowie für Möbel und Zäune genutzt, da es sehr fäulnisresistent ist. Die Sommer-Linde (Tilia platyphyllos) benötigt mehr Wärme als die Winterlinde. Ihre Blätter sind herzförmig und weisen auf der Unterseite in den Nervenachseln weißliche Haarbüschel auf. Dagegen besitzt die Winter-Linde (Tilia cordata) bräunliche Haarbüschel in den Nervenachseln der Blattunterseite. Die Sommer-Linde blüht im Juni. Die Blüten hängen meist dreiblütig in Trugdolden an einem Tragblatt. Sie bilden reichlich Nektar, enthalten Schleimstoffe und ein ätherisches Öl. Besonders gegen Abend ist der wohlriechende Blütenduft intensiv. Die Früchte sehen aus wie kleine graufilzige Nüsschen, die so hart sind, dass man sie nicht zwischen den Fingern zerdrücken kann. Auch die Sommer-Linde kann bis zu 1.000 Jahre alt werden und ist eine bedeutende Baumart unserer Kulturgeschichte. Beispielsweise galt sie als Treffpunkt der Dorfbewohner – sowohl bei Hochzeiten und anderen Festen als auch bei Rechtsstreitigkeiten – und war somit der Mittelpunkt des kulturellen Dorflebens. Das Holz der Sommer-Linde ist relativ weich („lind“), dabei aber auch hart, elastisch und zäh. Daher wird es bis heute vor allem für Schnitzwerk in der Bildhauerei und Spielzeugherstellung genutzt. Darüber hinaus sorgt ein Lindenblütentee bei grippalen Infekten durch seine schweißtreibende Wirkung für Linderung. Die Berg-Ulme (Ulmus glabra) ist eine von drei heimischen Ulmenarten, deren Blätter auffallend wechselständig und zweizeilig (leiterartig) am Zweig angeordnet und am Blattgrund stark asymmetrisch sind. Die Blätter der Berg-Ulme sind dabei kurz- gestielt, fast sitzend. Häufig sind drei Blattspitzen ausgebildet. Die Blätter ähneln dadurch dehnen des Hasels, weswegen die Berg-Ulme auch gerne Hasel-Ulme genannt wird. Die Blütezeit liegt vor dem Laubaustrieb von Februar bis April. Die zwittrigen Blüten sind in Knäulen angeordnet. Die Früchte der Berg-Ulme, die sogenannten Nüsschen, reifen in den Monaten Mai und Juni. Sie liegen meist in der Mitte eines Flügels (Flügelnüsschen) und werden vom Wind verbreitet. Das Holz wird zu Furnieren und Möbeln verarbeitet. Die Zitter-Pappel (Populus tremula) wird auch als Aspe oder Espe bezeichnet. Sie ist sehr schnellwüchsig und bereits nach 60 Jahren ausgewachsen. Der Blattstiel ist sehr lang und seitlich (quer zur Blattspreite) abgeflacht. Deswegen zittern die Blätter bereits bei sehr leichtem Wind. Dem entstammt auch der Ausspruch „Zittern wie Espenlaub“. Die Blütezeit ist März/April, Ende Mai erscheinen die Seite 2 von 4 schlanken Kapselfrüchte. Die kleinen gelben Samen besitzen einen weißwolligen Haarschopf, wodurch die „Flocken“ sehr gut vom Wind davongetragen werden. Das Holz der Pappel wird aufgrund der Schnellwüchsigkeit sogar auf sogenannten Pappel-Plantagen angebaut und gerne zu Papier, Zündhölzern oder Sperrholzplatten verarbeitet. Die Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia) stammt ursprünglich aus Nordamerika, wurde früher oft als Zierbaum in Parks gepflanzt und breitet sich bei uns inzwischen recht stark von allein aus. Das Blatt besteht aus 9 bis 21 Fiederblättchen. Eine Besonderheit ist, dass sich die Blätter bei starker Sonneneinstrahlung nach oben richten und bei abnehmender Helligkeit etwas nach unten neigen. Zudem sind die sogenannten Nebenblättchen oft zu Blattdornen umgebildet. Die weißen zwittrigen Schmetterlingsblüten erscheinen im Mai/Juni. Sie hängen in Trauben und verströmen einen intensiven Duft. Die Früchte sind rötlich-braune abgeflachte Hülsen mit 6 bis 8 Samen. Alle Pflanzenteile der Robinie sind giftig für Tier und Mensch. Das Holz ist sehr fest und stabil, es wird daher unter anderem für Sportgeräte und im Schiffbau verwendet. Ursprüngliche Heimat der Echten Walnuss (Juglans regia) sind der Balkan und Asien. In Mitteleuropa ist sie im Laufe der Zeit eingebürgert worden und verbreitet sich heute vor allem in städtischen Räumen auch von allein. Die dunkelgrün glänzenden Blätter sind aus 5 bis 9 Fiederblättern zusammengesetzt. Wenn man die Blätter zerreibt, entsteht ein stark duftendes Aroma (wie Terpentin). Die Echte Walnuss ist einhäusig. Die männlichen Blüten sind hängende Kätzchen, die weiblichen Blüten sitzen unscheinbar am Ende der neuen Triebe. Bisher wurden die grünen, kugeligen Früchte (Walnüsse) den Steinfrüchten zugeordnet. Nach neuesten Erkenntnissen handelt es sich jedoch um eine echte Nussfrucht. Der reife Nusskern ist ölreich und wohlschmeckend. Das dunkelbraune, nutzungsbeständige Holz der Echten Walnuss ist ein wertvolles Furnier und Möbelholz. Die Gemeine Fichte (Picea abies) wird bis zu 60 Meter hoch und ist damit die höchste einheimische Baumart. Sie kann stolze 600 Jahre alt werden. Die Nadeln des immergrünen Baumes sind glänzend grün und vierkantig stachelspitzig. Entnadelte Zweige sind rau wie eine Feile. Fichten sind einhäusig, ihre Blütezeit ist April bis Juni. Wenn aus den hängenden Zapfen die Samen herausgefallen sind, fallen die Zapfen ab. Im Gegensatz dazu stehen die Zapfen der Weiß-Tanne aufrecht auf dem Zweig und zerfallen dort. Das Holz der Fichte wird sehr vielseitig verarbeitet, zum Beispiel in der Papierherstellung, als Bauholz für Möbel und für Musikinstrumente. Die Fichte dient auch Seite 3 von 4 der Heilmedizin. Ihre ätherischen Öle helfen bei Bronchitis und sollen besonders bei Rheuma ein guter Badezusatz sein. Die Douglasie (Pseudotsuga menziesii) ist auch unter dem Namen Douglas-Tanne oder Douglas-Fichte bekannt. Ursprünglich stammt die Douglasie aus Nordamerika. 1827 wurde sie von David Douglas nach England gebracht und dann in ganz Europa vor allem in Parkanlagen angepflanzt. Heutzutage wird sie aufgrund ihrer guten Wüchsigkeit und des hervorragenden Nutzholzwertes vermehrt forstwirtschaftlich angebaut und verbreitet sich zunehmend auch von allein. Die Douglasie erreicht bei uns eine Höhe von etwa 60 Meter, in Nordamerika wird sie sogar fast doppelt so hoch. Die immergrünen Nadeln ähneln denen einer Tanne. Wenn man die Nadeln zwischen den Fingern zerreibt entsteht ein fruchtig-harziger Duft nach Orangen. Die Douglasie ist einhäusig und blüht zwischen April und Mai. Die hängenden Zapfen fallen im September nach Ausflug der Samen wie bei der Fichte als Ganzes ab. Charakteristisch sind die aus den Samenschuppen hinausragenden Deckschuppen mit dreizipfeligen Spitzen. Das Holz von Douglasien hat eine hohe natürliche Dauerhaftigkeit und ist daher sehr gut als Bau-/ Konstruktionsholz geeignet. Es wird aber auch darüber hinaus vielseitig verwendet. Quellen: - - - - Amann, Gottfried | 2011 (19. Auflage): Bäume und Sträucher des Waldes. Neumann-Neudamm Melsungen, 232 Seiten www.baumkunde.de www.wald.de www.waldwissen.de Seite 4 von 4

Füttern? – Nein Danke!

Natur und Grün Egal ob Füchse, Waschbären, Eichhörnchen oder Igel: Immer mehr Wildtiere leben mitten in der Stadt. Viele Menschen füttern sie aus falsch verstandener Tierliebe. Die Borschüre zeigt, warum dies sowohl für Mensch als auch für Tier problematisch ist.

Sciurus vulgaris Linné, 1758 Eichhörnchen Säugetiere Ungefährdet

Bestandsabnahmen in Wäldern infolge des Nadelholzanbaus konnten durch die Besiedelung städtischer Grünanlagen und Gärten ausgeglichen werden.

Kooperation zwischen der LAE Stendal und dem ZÖNU e.V. startet erfolgreich

Die Landesaufnahmeeinrichtung Stendal (LAE) freut sich über die neue Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Ökologie, Natur- und Umweltschutz (ZÖNU) e.V., die seit dem 25. März 2025 mit einem ersten erfolgreichen Programm für die Kinder in der LAE ihren Anfang genommen hat. Ziel der Kooperation ist es, den Kindern, die in der Einrichtung untergebracht sind, auf spielerische Weise Themen rund um Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit näherzubringen. Die LAE Stendal ist ständig bestrebt, den Alltag der in der Einrichtung lebenden Kinder mit abwechslungsreichen und lehrreichen Angeboten zu bereichern. Als sich das ZÖNU e.V. über einen Zeitungsartikel auf die Einrichtung aufmerksam machte, entstand die Idee, den Kindern vor Ort ein Umweltbildungsprogramm anzubieten. Das Programm soll den Kindern nicht nur Abwechslung vom Alltag verschaffen, sondern ihnen auch auf niederschwellige Weise die Bedeutung von Umweltschutz und nachhaltigem Handeln vermitteln. „Wir sind sehr dankbar für die Zusammenarbeit mit dem ZÖNU e.V., da das Angebot eine großartige Ergänzung für unsere Arbeit darstellt“, erklärt Matthias Rahn, Leiter der LAE Stendal. „Die Kinder haben mit viel Interesse und Freude an dem ersten Programm teilgenommen, bei dem sie unter anderem verschiedene Waldobjekte erfühlen, heimische Tiere wie Eichhörnchen, Fuchs und Wildschwein kennenlernen und sich mit den natürlichen Lebensräumen auseinandersetzen konnten.“ Das Programm begann mit einer spielerischen Einführung, bei der die Kinder Teile eines Baumes erfühlen und anhand eines Tafelbildes mehr über den Baum erfahren durften. Anschließend wurden die Tiere des Waldes vorgestellt, wobei die Kinder die Gelegenheit hatten, echte Schädel und Felle anzufassen und mehr über die Fressgewohnheiten der Tiere zu erfahren. Ein Stimmen- und Spurenquiz rundete das Programm ab. Besonders erfreulich war, dass die Kinder trotz sprachlicher Barrieren aktiv mitmachten und miteinander kommunizierten. Das Programm wird künftig monatlich in Kleingruppen für alle interessierten Kinder ab 7 Jahren angeboten. „Wir freuen uns sehr, dass das ZÖNU e.V. mit diesem Projekt zu uns gekommen ist, und wir sind gespannt auf die weitere Zusammenarbeit“, so Matthias Rahn weiter. „Es ist ein kleiner, aber sehr wertvoller Beitrag, um den Kindern wichtige Themen der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes näherzubringen.“ Die LAE Stendal blickt zuversichtlich auf eine langfristige Kooperation mit dem ZÖNU e.V. und freut sich darauf, den Kindern regelmäßig neue Angebote zu unterbreiten, die sie für den Umgang mit der Natur und für ein nachhaltiges Leben sensibilisieren. Impressum: Landesverwaltungsamt Pressestelle Ernst-Kamieth-Straße 2 06112 Halle (Saale) Tel: +49 345 514 1244 Fax: +49 345 514 1477 Mail: pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de

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