Waldgehölze als Forstliche Genressource Seit 1992 arbeitet die Landesforst an dem Programm zur Erfassung, Erhaltung und Vermehrung von heimischen und forstlich wichtigen Waldgehölzarten als Forstliche Genressource. Wesentliche Projekte im Rahmen dieses Programms: SEBASTRA In diesem Rahmen des Landesprogrammes wurde 1992 eine erste Erfassung für die Waldvorkommen von Holzapfel und -birne, Vogelkirsche, Elsbeere, Flatter-, Berg- und Feldulme, Eibe, Stechpalme sowie Wacholder durchgeführt. Forstliche Generhaltungsobjekte 1998 wurde damit begonnen, für die Waldgehölzarten Generhaltungsobjekte auszuweisen. Diese Objekte sollen die genetischen Variationen (Genpool) der Waldgehölze repräsentieren. Die ausgewählten Generhaltungsobjekte werden langfristig erhalten und, bei seltenen Arten, deren Vorkommen gezielt vermehrt. Erfassung von Erntevorkommen wichtiger Straucharten Für die heimischen Straucharten Gemeiner Hasel, Roter Hartriegel, Faulbaum, Rote Heckenkirsche, Schwarzer Holunder, Purgier-Kreuzdorn, Pfaffenhütchen, Schlehe, Gemeiner Schneeball, Gewöhnliche Traubenkirsche sowie Ein- und Zweigriffliger Weißdorn wurde 2001 eine Erfassung von fruktifizierenden Waldvorkommen durchgeführt. Die Bestände sollen zukünftig beerntet werden. Aus dem Saatgut können dann in Baumschulen Pflanzen für Planzungen im Wald und in der offenen Landschaft gezogen werden.
Die Arbeit befasst sich mit der Förderung und Erhaltung seltener Baumarten, speziell mit der Baumart Elsbeere (Sorbus torminalis CRANTZ)
Ziel des Projektes ist die langfristige Sicherung und Erhaltung von Vorkommen seltener Baumarten, sowie die Etablierung neuer/verjüngter Vorkommen an geeigneten Standorten. Zunächst erfolgt die Evaluierung, Auswahl und Beerntung erhaltungswürdiger Bäume aus südwest-deutschen Wald- und Feldvorkommen (insbes. Elsbeere, Speierling, Wildapfel, Wildbirne, Schwarzpappel, Ulme, Walnuss und Eibe; außerdem Straucharten) mit entsprechender Dokumentation. Anschließend erfolgt eine vegetative und generative Weitervermehrung zum Aufbau von Erhaltungs-Klonsammlungen bzw. zum Aufbau von Erhaltungs-Samenplantagen, (ex-situ Generhaltung). Parallel dazu werden o.g. seltene Baumarten vegetativ und generativ mit 1- bis 3-jähriger Kulturzeit nachgezogen und an interessierte bzw. am Evaluierungsprozess beteiligte Forstämter abgegeben (in-situ Generhaltung) und dort langfristig weiterbeobachtet.
<p></p><p><p>Agroforstsystem mit Werthölzern und Begleitarten. Insgesamt 8 Streifen mit je einer Reihe und 60 m Abstand zueinander.</p></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 22</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 7,3</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 27.11.2025</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>Erosionsanfälligkeit</li><li>Strukturarme Landschaft</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li><li>Direktvermarktung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Berg-Ahorn (<i>Acer pseudoplatanus</i>)</li><li>Mispel (<i>Crataegus germanica</i>)</li><li>Herzblättrige Erle (<i>Alnus cordata</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Gewöhnliche Baum-Hasel (<i>Corylus colurna</i>)</li><li>Amerikanischer Lederhülsenbaum (<i>Gleditsia triacanthos</i>)</li><li>Hybrid-Walnuss / Zwischenform (<i>Juglans hybride / intermedia</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Gewöhnliche Felsenbirne (<i>Amelanchier ovalis</i>)</li><li>Sauerdorn (<i>Berberis vulgaris</i>)</li><li>Kornelkirsche (<i>Cornus mas</i>)</li><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Eingriffliger Weißdorn (<i>Crataegus monogyna</i>)</li><li>Pfaffenhütchen (<i>Euonymus europaeus</i>)</li><li>Gewöhnlicher Liguster (<i>Ligustrum vulgare</i>)</li><li>Heckenkirsche (<i>Lonicera xylosteum</i>)</li><li>Purgier-Kreuzdorn (<i>Rhamnus cathartica</i>)</li><li>Johannisbeeren (rot/ weiß/ schwarz) (<i>Ribes spp.</i>)</li><li>Hundsrose / Hagebutte (<i>Rosa canina</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Wolliger Schneeball (<i>Viburnum lantana</i>)</li><li>Gewöhnlicher Schneeball (<i>Viburnum opulus</i>)</li></ul></p><p>Andere Strauchgewächse: <ul><li>Gelber Blasenstrauch (<i>Colutea arborescens</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Rinder</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li><li>Gerste</li><li>Hafer</li><li>Körnererbsen</li><li>Lupine</li><li>Luzerne</li><li>Roggen</li><li>Weizen</li><li>Klee</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Schutzwirkung für Vieh</li></ul></p>
Das LSG liegt in der Landschaftseinheit Nördliches Harzvorland nördlich von Osterwieck. Nach Norden schließt sich das LSG „Großes Bruch“ an. Der Große Fallstein stellt einen fast vollständig bewaldeten sanft aufragenden Muschelkalkrücken eines von Norwest nach Südost streichenden salztektonischen Breitsattels dar, der sich über den Huy fortsetzt. Der Kleine Fallstein ist ein westlich des LSG gelegener Höhenzug. Die Wälder des Großen Fallsteins sind nahezu vollständig von Ackerflächen umgeben. Lediglich am südwestlichen Rand und östlich vom Waldhaus grenzen Grünlandflächen an, teilweise umgeben von Wald. Vorwiegend am südlichen Rand des Fallsteins bilden zumeist kleinflächige Streuobstwiesen den Übergang zur offenen Landschaft. Das sehr abwechlungsreiche Relief und eine Vielzahl von Erdfällen beleben das Gebiet. Die höchste Erhebung auf dem Kamm des Fallsteins liegt bei 288 m über NN, der Hohe Fallstein erreicht 286,7 m über NN. Das nördliche Harzvorland wurde bereits vor zirka 7500 Jahren von den Bandkeramikern besiedelt, die aus den Donaugebieten einwanderten und als Pflanzenbauer und Viehhalter seßhaft wurden. Um Flächen für den Ackerbau zu gewinnen, wurden Wälder gerodet. Der heranwachsene nacheiszeitliche Waldbestand konnte sich somit nur in Räumen entwickeln, in denen die Besiedlung aufgrund der ungünstigen naturräumlichen Gegebenheiten erschwert wurde. Ein derartiges zusammenhängendes Waldgebiet erstreckte sich, den Fallstein einschließend, zwischen Oker und Ilse und setzte sich weiter im Harz fort. Diese Waldgebiete waren von Siedlungen umgeben, so auch der Fallstein. Dies trifft bereits für die Linienbandkeramikkultur zu, wie Siedlungen bei Veltheim, Hessen, Deersheim und Osterwieck belegen, Gebiete, die auch später immer besiedelt blieben. Die Schnurkeramikkultur dagegen drang erstmals auch nach Osterode und Rhoden vor, in Gegenden, die im Rahmen des herrschaftlichen Landesausbaus entwaldet wurden, wie ihre Namen besagen. Die letzte und einschneidenste Rodungsperiode zu Beginn des 11. Jahrhunderts ließ den Fallstein als eine der wenigen ”Waldinseln” verschont. Die Ortsnamen mit der Endung ”-rode”, zum Beispiel Göddeckenrode, Wülperode, Suderode und Lüttgenrode entstanden zu dieser Zeit. Im Mittelalter wurden die Wälder zunehmend zur Streugewinnung und als Waldweide genutzt, so daß Niederwaldbetrieb vorherrschte. Die am Nordwestrand des Mitteldeutschen Trockengebietes gelegenen Lößböden galten als Vorzugsgebiete für Siedlungs- und Wirtschaftsstandorte. Hier wurde der Ackerbau zur Haupterwerbsquelle, auf deren Grundlage sich viele agrarorientierte Wirtschaftszweige entwickelten. Zur Zeit der Industrialisierung, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, entwickelte sich neben dem zentralen Wirtschafts- und Kulturzentrum Halberstadt auch die Stadt Osterwieck zu einem Handelszentrum. Geologisch liegt das LSG in der Struktur des Subhercynen Beckens, das aus mesozoischen Sedimentgesteinen und Salzgesteinen im Untergrund, das heißt Zechstein, aufgebaut ist. Im Norden wird das Becken vom paläozoischen Grundgebirge der Flechtingen-Roßlauer Scholle und im Süden vom Harz begrenzt. Der oberflächennahe Strukturbau wird durch Fließprozesse der Salzgesteine und durch dadurch verursachte Verformungen und Brüche in den Deckschichten der Salzgesteine, also durch Salztektonik, bestimmt. Tertiäre Sedimente sind an lokale Senkungsbereiche gebunden. Die quartäre Schichtenfolge beinhaltet sowohl voreiszeitliche Schotter als auch durch die Vereisung gebildete Geschiebelehme beziehungsweise -mergel und Schmelzwassersande. Zu den jüngsten Ablagerungen gehören Fließerden, seltener Schutte und Löß. Sie sind zwar relativ geringmächtig, aber überall verbreitet. Der Große Fallstein ist eine durch salztektonische Hebung gebildete, uhrglasförmige Aufwölbung der Schichten des Muschelkalkes mit herzynischer Streichrichtung seiner Kammlinie. Der Große Fallstein erhielt seine Form durch den bevorzugten Abtrag der ihn verhüllenden weicheren Ton- und Schluffsteine des Keupers. Neben der mechanischen Erosion unterliegt der Kalkstein in stärkerem Maße der Lösung durch Wasser, das heißt der Verkarstung. Die Stärke der Verkarstung ist von der Wasserwegsamkeit des Gesteins wie Porosität, Klüftigkeit und Bankung abhängig. Erdfälle gaben dem Fallstein seinen Namen. Sie kommen im gesamten LSG vor, häufen sich aber auf den niederschlagsreichen Kuppenlagen zwischen Stüh und Breitem Stein. Die Erdfälle und die Kalksinterbildungen am nördlichen Fuße des Fallsteins sind Erscheinungen des Kalkkarstes. Die rezenten Quellkalkbildungen der Karstquelle an der Steinmühle am Nordhang des Fallsteins zeigen das Andauern dieses Prozesses bis heute. Bodengeographisch gehört der Große Fallstein zu den Muschelkalkaufwölbungen des Ostbraunschweigischen Löß-Hügellandes. Aufgrund seiner Höhenlage empfängt er einen Jahresdurchschnittsniederschlag von 600-700 mm. Die Niederschläge und die damit verbundene Bewaldung sind die Ursachen für die Vormacht der Lessivé-Böden, die im Kontrast zu den Pararendzinen und Tschernosemen der umgebenden Landschaften stehen. Auf den Hanglagen des bewaldeten Großen Fallsteins sind schwach stauvernässte Fahlerden und erodierte Fahlerden aus Löß über schuttführendem, schluffigem, olivgrünem Ton weit verbreitet. Darunter folgen Kalksteine und Kalkstein-Mergel-Wechsellagerungen des Mittleren und Unteren Muschelkalkes. In Mulden und Rinnen sind Pseudogley-Fahlerden bis Pseudogleye ausgebildet. Die höhere Lößmächtigkeit auf den nordöstlichen Hanglagen ist dabei bemerkenswert. Im Kuppenbereich ist der Löß geringmächtig und durch Umlagerungs- und pedogenetische Prozesse schutthaltig und tonig. Hier sind flach entwickelte Fahlerden, erodierte Fahlerden und Braunerden bis Kalkbraunerden vorhanden. Im Osteroder Holz wird Kalkstein und Mergel des Mittleren Muschelkalkes durch drenthestadiale Ablagerungen, das heißt Schmelzwassersande und selten Geschiebelehm, überlagert. Diese Ablagerungen sind von einer Lößdecke verhüllt, die in den Rinnenbereichen über 2 m mächtig sein kann. Im Löß und sandunterlagerten Löß sind Fahlerden entwickelt. Lokal kommen Parabraunerde-Braunerden aus Sandlöß über Schmelzwassersand und umgelagertem Sandlöß vor. Über Geschiebelehm sind Pseudogleye und Pseudogley-Fahlerden entwickelt. Am Waldhaus, auf dem südlichen Hangfuß des Großen Fallsteins, besteht der geologische Untergrund aus Schiefertonen und Schluffsteinen mit Mergelsteinbänken des Mittleren Keupers, der im Südteil transgressiv von Ablagerungen der Unteren Kreide, Tonen mit einzelnen Lagen aus Brauneisenstein-Konglomerat, überlagert ist. Darüber lagern im Norden dieses Gebietes Geschiebelehme und Schmelzwassersande. Die Lößdecke erreicht teilweise eine Mächtigkeit von einem Meter. Die größte Fläche nehmen Fahlerden und erodierte Fahlerden ein. In geringmächtigen Lößdecken sind Braunerden bis Braunerde-Rendzinen und Pelosole entwickelt. Selten sind die Täler beständig wasserführend. Hier kommen Gleye und Anmoorgleye vor. Das Grundwasser liegt als Kluftwasser oder Porenwasser im karbonathaltigen Festgestein des Fallsteins vor. Eine Grundwasserscheide erstreckt sich entlang des Kammes, so daß das Grundwasser in südwestliche Richtung zur Ilse und in nordöstliche Richtung zum Großen Bruch hin fließt. Während die Grundwasserflurabstände südlich der Grundwasserscheide 100 m betragen, nehmen sie nordöstlich davon auf weniger als 20 m ab. Trinkwasserschutzgebiete befinden sich im westlichen und nordöstlichen Bereich des LSG. Vor allem an den westlichen bis südlichen Hängen führen die Täler Wasser, das sich am Rande des Fallsteins in Bächen, zum Beispiel im Mühlgraben, ansammelt, die in Richtung Ilse entwässern. In nördliche Richtung, zum Großen Bruch hin, entwässern beipielsweise der Steinbach und der Zieselbach. Die jährlichen Niederschläge liegen am Großen Fallstein bei über 600 mm, das Mittel der Lufttemperatur beträgt 8,5°C. Teilweise flächenhafte Kaltluftströmungen fließen überwiegend vom Fallstein in südwestliche Richtung ab. Die potentiell natürliche Vegetation des Fallsteins ist der Haargersten-Buchenwald, der in Teilen des LSG noch in seiner natürlichen Ausprägung vorhanden ist. Das LSG ist nahezu vollständig bewaldet und wird von großflächigen Laubmisch- und Laub-Nadelwäldern eingenommen. Die Übergangsstellung des Gebietes zwischen dem östlichen und dem westlichen subherzynen Harzvorland kommt durch Arealüberschneidungen von subkontinental verbreiteten Arten, zum Beispiel Frühlings-Adonisröschen, Diptam oder Weißes Fingerkraut, und subatlantisch orientierten Buchenwaldpflanzen wie Erdbeer-Fingerkraut, Waldgerste oder Wald-Schwingel zum Ausdruck. Neben verschiedenen Buchenwaldformen tritt besonders an den südexponierten Hängen ein Traubeneichen-Hainbuchenwald auf. Hier sind der Baumschicht Feld-Ahorn und Elsbeere beigemischt, und in der Bodenflora treten eindrucksvoll Türkenbund-Lilie und Vielblütige Weißwurz in Erscheinung. Weit verbreitet in der Strauchschicht des Gebietes ist der Seidelbast. Im Süden des LSG befindet sich ein Ahorn-Eschen-Gründchenwald, der einen besonders schönen Frühjahrsaspekt aufweist. Hohe Schlüsselblume, Hohler Lerchensporn, Märzbecher, Bären-Lauch und Aronstab bilden dann einen dichten Blütenteppich. Zahlreiche weitere bemerkenswerte Pflanzen, viele davon zählen in Sachsen-Anhalt zu den gefährdeten Arten, sind am Fallstein zu betrachten. So kommen Geflecktes, Stattliches und Purpur-Knabenkraut, Fliegen-Ragwurz, Gemeine Akelei, Weiße Waldhyazinthe und Fransen-Enzian vor. Die Wälder des Fallsteins werden von einer artenreichen Kleinvogelwelt bewohnt und zeichnen sich durch eine hohe Greifvogeldichte aus. Hier ist besonders der Rotmilan zu erwähnen, der im nördlichen Harzvorland weltweit seinen Verbreitungsschwerpunkt hat. In den Abendstunden kann man bei etwas Geduld auch den "Schnepfenstrich" beobachten, den Balzflug der Waldschnepfe. An den wenigen feuchten Stellen des Gebietes kommen Erdkröte, Gras- und Teichfrosch vor. Auch Blindschleiche und Zauneidechse gehören zu den Bewohnern des LSG. Besonders die oberen Lagen des Fallstein-Höhenzuges sind durch forstliche Nutzungen sehr eintönig geworden. An anderen Stellen setzten bereits umfangreiche Maßnahmen zur Förderung der Buchenverjüngung ein. Die bestehenden Laub-Nadelmischbestände sowie die kleinflächigen Nadelforste sind langfristig in naturnahe Laubwälder umzuwandeln. Die Waldgebiete des Fallsteins sind besonders für die Naturbeobachtung geeignet. Erforderliche infrastrukturelle Maßnahmen verlangen eine besondere Rücksichtnahme. Sie bedürfen vor allem einer Abstimmung mit dem erforderlichen Ausbau von Wander- und Radwanderwegen. Durch das Waldgebiet des Fallstein führen Wanderwege, die auch mit dem Fahrrad befahren werden können. Der Verbindungsweg der Ortschaften Hessen und Rhoden durchquert das LSG im nördlichen Bereich. Den höchsten Abschnitt des Weges legt man durch das NSG „Großer Fallstein“ zurück, wo man am Fuß des Hohen Fallsteins vorbei bis auf 278 m über NN gelangt. Je nach Fahrtrichtung verläßt man bei zirka 210 m über NN am östlichen Rand beziehungsweise bei 220 m über NN am westlichen Rand das Waldgebiet und damit das Landschaftsschutzgebiet. Eine andere Möglichkeit, das LSG zu durchwandern oder mit dem Fahrrad zu erkunden, bietet sich in Nord-Süd Richtung von Veltheim nach Osterwieck. Vorbei am Veltheimer Friedhof erreicht man auf diesem Weg die Wald- und gleichzeitig LSG-Grenze, überquert bei 278 m über NN den Kamm des Fallsteins, der gleichzeitig Kreuzungspunkt mit dem Fahrradweg Hessen-Rhoden ist, und benutzt diesen in westliche Richtung, bis nach etwa 30 m ein Weg in südliche Richtung nach rechts abzweigt. Nach zirka 150 m verläßt man den Weg und begibt sich in südliche Richtung. Jetzt führen mehrere Wege deutlich abwärts, bis man schließlich Osterwieck erreicht, eine Stadt, in welcher sich ein Spaziergang durch den Stadtkern lohnt. Osterwieck Neben Goslar und Halberstadt liegt Osterwieck als eine der bedeutendsten Städte dieser Region zirka 2 km südlich des LSG an der Ilse. Vermutlich ist die Stadt, an der alten Handelstraße zwischen Halberstadt, Braunschweig und Hildesheim liegend, identisch mit dem um 780 unter Karl des Großen eingerichteten Missionsbistum Seligenstadt. Der Name Osterwieck wurde erstmals im Jahr 1073 urkundlich erwähnt. Obwohl das Bistum kurz nach 800 nach Halberstadt verlegt wurde, spielte Osterwieck wirtschaftlich weiter eine wichtige Rolle. Anfang des 13. Jahrhunderts gab es in der Stadt zwei Kirchen, die Stephanikirche und die Nikolaikirche, um welche sich jeweils eine Siedlung etablierte. Ende des 15. Jahrhunderts wurde eine Mauer um diesen Stadtkern errichtet, die heute nur noch in kleinen Resten erhalten ist. Neben Goslar oder Quedlinburg gehört Osterwieck zu den Städten, in denen das niedersächsische Fachwerk des 16. und 17. Jahrhunderts noch an vielen Gebäuden erhalten ist. Anlaß für den Bau dieser Fachwerkhäuser war im Jahr 1511ein Brand. Der gesamte Stadkern steht unter Denkmalschutz. Von den 328 Gebäuden gelten 118 als Einzeldenkmal. Besucht man zum Beispiel Eulenspiegels Osterwiecker Adresse, Schulzenstraße Nr. 8, steht man vor einem Fachwerkhaus des Jahres 1534. Die närrische Bilderschrift vor dem Eingang versetzt den Besucher in die sagenhafte Welt des Till Eulenspiegel, der von der Magdeburger Ratslaube fliegen wollte, in Bernburg ein querulanter Turmwächter war und vor dem Halberstädter Dom mit Brot und in Quedlinburg mit Hühnern handelte. In der sachlichen Deutung der geschnitzten Bilder kann man auf dem Wappen eine Schere erkennnen, die auf die Schneiderherberge im Eulenspiegelhaus hindeutet. Ein weiteres Zeichen in Osterwieck nahe des Marktes zeigt Zweige, einen Warenballen, ein Faß, einen Ankter und den geflügelten Merkurstab, das Symbol der Kaufleute. In der heutigen Rössingstraße erbaute im Jahre 1579 Ludolph von Rössing den ”Bunten Hof”, von dem leider nur noch ein Flügel mit einem Treppentürmchen erhalten geblieben ist. Der Name erinnert an den Brauch, Fachwerkfelder ursprünglich mit Malereien zu verzieren. Die Wendeltreppe im Turm führt hinauf zum ”Rittersaal”, der nicht nur die Wohlhabenheit des Besitzers, sondern auch die Meisterschaft der Zimmerer zeigte. Doch darf der Besucher von den Fachwerkhäusern Osterwiecks keine allzubunten Farben erwarten, da damals Erdfarben wie dunkles Balkenbraun oder Schwarz, Lehmgelb und verhalten wirkendes Blau und Rot verwendet wurden. veröffentlicht in: Die Landschaftsschutzgebiete Sachsen-Anhalts; © 2000; Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt; ISSN 3-00-006057-X Die Natur- und Landschaftsschutzgebiete Sachsen-Anhalts - Ergänzungsband; © 2003; Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt; ISBN 3-00-012241-9; LSG "Waldgebiet Fallstein" Letzte Aktualisierung: 18.11.2025
<p></p><p><p>Beim Gänsepeter in Rommerskirchen wurde im Mai 2025 auf einer rund 2 Hektar großen Fläche ein silvopastorales Agroforstsystem mit Hybrid-Pappeln und Wertholzbäumen etabliert. Ziel ist es, die Auslaufflächen für Weidegeflügel (insbesondere Gänse und Hühner) strukturell und funktional aufzuwerten. Neben der optischen Aufwertung der Fläche steht vor allem die Beschattung der Auslaufflächen im Vordergrund, um das Tierwohl bei sommerlicher Hitzebelastung zu verbessern. Gepflanzt wurden 625 Pappelruten in vier doppelreihigen Gehölzstreifen. Die Ruten (150–180 cm, geliefert von Lignovis) wurden maschinell direkt hinter einem Tiefenmeißel etwa 50-60 cm tief in den Boden gesteckt. Die Pflanzabstände variieren zwischen 1,5 und 2 Metern. Zwischen den Baumreihen befinden sich jeweils 20,5 Meter breite Ackerstreifen - normalerweise wird hier Mais für die Gänse eingesät - das wird sich künftig ändern. Die Hackschnitzel werden perspektivisch in einer geplanten hofeigenen Hackschnitzelheizung verwertet. Ergänzt wird ein Streifen im Herbst 2025 durch etwa 33 Wertholzbäume wie Elsbeeren, Traubeneichen und Bergahorne. </p></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 2,08</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 40,865</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 01.05.2025</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Stammholz</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Mais</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Schutzwirkung für Vieh</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p>
<p></p><p><p>Auf 16 ha Fläche, aufgeteilt auf 10 Gehölzstreifen à 18 m Breite wurden insgesamt 26.110 Pappeln in sechs Sorten sowie 3.029 Edellaubgehölze gepflanzt. Als Edellaubgehölze wurden Wildkirsche, Stiel- und Traubeneiche, Elsbeere, Esskastanie, Baumhasel, Winterlinde, Spitzahorn und Walnuss gepflanzt. Diese sind immer in der mittleren von jeweils fünf Gehölzreihen im Streifen angeordnet. Der Abstand zwischen den Baumstreifen beträgt 60 m.</p><p>Das Projekt wurde in Kooperation zwischen der Agrargenossenschaft e. G. Böhlitz, dem Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) und der Wurzener Land-Werke GmbH entwickelt.</p><p>Umsetzung als Demonstrations- und Forschungsstandort im Rahmen des Projekts "<strong>AGROfloW</strong>" (gefördert durch das BMEL) mit Mitteln des LIFE-IP Projekts <strong>ZENAPA</strong>.</p><p>AGROfloW wird durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) unter dem Förderprogramm „Nachhaltige Erneuerbare Ressourcen“ gefördert. </p><p>Projektpartner ist die Forschungsgruppe Wasser des Instituts für Technologietransfer an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (FITT).</p><p></p><p><strong>Film und Infos zur Entstehung des Systems:</strong> </p><p>https://www.youtube.com/watch?v=4iNstBTVYKM</p><p>https://land-werke.de/agroforst/</p><p>https://agroflow.stoffstrom.org/2025/04/01/pflanzung-von-sachsens-groesstem-agroforstsystem-im-wurzener-land/</p><p></p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 77,7</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 20,3</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 24.03.2025</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Winter-Linde (<i>Tilia cordata</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Gewöhnliche Baum-Hasel (<i>Corylus colurna</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Stiel-Eiche (<i>Quercus robur</i>)</li><li>Traubeneiche (<i>Quercus petraea</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Stammholz</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Erosionsschutz</li></ul></p>
<p></p><p><p>Die drei in Nord-Süd Ausrichtung verlaufenden Streifen sind 18 m breit und beinhalten jeweils fünf Gehölzreihen. Davon ist jeweils eine mit den <strong>Edellaubgehölzen</strong> versehen. In zwei Streifen befindet sich außerdem je eine Reihe mit einer diversen Mischung aus 16 verschiedenen fruchttragenden und <strong>Biodiversitätsgehölzen</strong>. Die übrigen Reihen sind mit <strong>Pappeln</strong>, in vier verschiedenen Sorten bestückt. </p><p>Das System wurde im Rahmen des Projekts "<strong>AGROfloW</strong>" (gefördert durch das BMEL) als Demonstrations- und Forschungsstandort angelegt. AGROfloW wird durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) unter dem Förderprogramm „Nachhaltige Erneuerbare Ressourcen“ gefördert. Projektpartner ist die Forschungsgruppe Wasser des Instituts für Technologietransfer an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (FITT).</p><p></p><p><strong>Film zur Entstehung des Systems: </strong></p><p>https://www.youtube.com/watch?v=5qJaw3mPycA</p><p>https://agroflow.stoffstrom.org/2025/04/02/pflanzung-demonstrationsstandort-lerchenhof/</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 8,29</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 30,98</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 17.03.2025</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Stiel-Eiche (<i>Quercus robur</i>)</li><li>Winter-Linde (<i>Tilia cordata</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Echte Mehlbeere (<i>Sorbus aria / Aria edulis</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Stammholz</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Gewöhnliche Felsenbirne (<i>Amelanchier ovalis</i>)</li><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Kornelkirsche (<i>Cornus mas</i>)</li><li>Eingriffliger Weißdorn (<i>Crataegus monogyna</i>)</li><li>Zweigriffliger Weißdorn (<i>Crataegus laevigata</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Sal-Weide (<i>Salix caprea</i>)</li><li>Gewöhnlicher Schneeball (<i>Viburnum opulus</i>)</li><li>Wolliger Schneeball (<i>Viburnum lantana</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Erosionsschutz</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>
<p></p><p><p>In Kleve hat die Hochschule Rhein-Waal gemeinsam mit der Stadt Kleve und dem Landwirtschaftlichen Versuchszentrum Haus Riswick eine 3,3 Hektar große Ackerfläche in eine Agroforst-Demonstrationsfläche umgewandelt. Seit Januar 2025 sind auf insgesamt sechs Agroforst-Baumstreifen in mehreren Pflanzphasen insgesamt 349 Gehölze gesetzt worden. Die Gehölzstreifen sind in Breiten von drei bis fünf Metern angelegt, um unterschiedlich stark- bzw. breitwüchsige Gehölze zu pflanzen. Damit sollen die besten Kombinationen von Gehölzen und Streifenbreiten für den Niederrhein erprobt werden. Zudem sollen die direkten Kosten von Agroforststreifen ermittelt werden, denn sie haben eine direkte Auswirkung auf die Betriebsführung, stehen bisher jedoch selten im Fokus von Forschungsvorhaben.</p><p>Weitere Kontakte:</p><p>Dr. Ana Kreter (HSRW), ana.kreter@hochschule-rhein-waal.de</p><p>Michael Bernsten (Haus Riswick), michael.berntsen@lwk.nrw.de</p><p>Dirk Posdena (Stadt Kleve), dirk.posdena@kleve.de</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 3,3</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 4,55</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.01.2025</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Futterbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Traubeneiche (<i>Quercus petraea</i>)</li><li>Winter-Linde (<i>Tilia cordata</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Gewöhnliche Baum-Hasel (<i>Corylus colurna</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>material use</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Himbeere (<i>Rubus idaeus</i>)</li><li>Besenginster (<i>Cytisus scoparius</i>)</li><li>Hundsrose / Hagebutte (<i>Rosa canina</i>)</li></ul></p><p>Andere Strauchgewächse: <ul><li>Gelber Blasenstrauch (<i>Colutea arborescens</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Kultureller Beitrag (inkl. Erholung/ Landschaftsästhetik)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Hafer</li><li>Roggen</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Höhere Produktivität</li></ul></p>
<p></p><p><p>In Weißenbronn ensteht ein mehrschichtiges (syntropisches) Agroforstsystem mit hochstämmigen Obstgehölzen und Beerensträuchern als primäre Zielkulturen. Dazu sind diverse früh- und spätsukzessionelle Gehölze sowie Krautpflanzen im System integriert, welches aus 5 Schichten besteht (Krautschicht, Unterbau, Mittelbau, oberer Mittelbau, Oberbau, Überbau). </p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1,3</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 23,077</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 22.11.2024</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birke (<i>Betula spp.</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li><li>Eiche (<i>Quercus spp.</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Erle (<i>Alnus spp.</i>)</li><li>Esche (<i>Fraxinus spp.</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Ulme (<i>Ulmus spp.</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li><li>Schwarzer Maulbeerbaum (<i>Morus nigra</i>)</li><li>Weiße Maulbeere (<i>Morus alba</i>)</li><li>Quitte (<i>Cydonia oblonga</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Himbeere (<i>Rubus idaeus</i>)</li><li>Kornelkirsche (<i>Cornus mas</i>)</li><li>Sanddorn (<i>Hippophae rhamnoides</i>)</li><li>Silber-Ölweide (<i>Elaeagnus commutata</i>)</li><li>Johannisbeeren (rot/ weiß/ schwarz) (<i>Ribes spp.</i>)</li><li>Jostabeere (<i>Ribes × nidigrolaria</i>)</li><li>Honigbeere (<i>Lonicera caerulea</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Weitere Agroforstprodukte: <ul><li>Neben den Kulturbaum- und straucharten sind im System diverse früh- und spätsukzessionelle Gehölze integriert. Vertikal besteht das System aus 5 Ebenen (Krautschicht</li><li>Unterbau</li><li>Mittelbau</li><li>oberer Mittelbau</li><li>Oberbau</li><li>Überbau).</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p><p>Andere Motivation: <ul><li>-</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 25 |
| Land | 26 |
| Weitere | 53 |
| Wissenschaft | 5 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Agrarwirtschaft | 50 |
| Chemische Verbindung | 1 |
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 12 |
| Gesetzestext | 1 |
| Taxon | 2 |
| Text | 12 |
| unbekannt | 15 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 73 |
| Offen | 13 |
| Unbekannt | 7 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 93 |
| Englisch | 53 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 6 |
| Datei | 7 |
| Dokument | 16 |
| Keine | 64 |
| Webseite | 22 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 67 |
| Lebewesen und Lebensräume | 93 |
| Luft | 47 |
| Mensch und Umwelt | 92 |
| Wasser | 42 |
| Weitere | 90 |